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Letzte Änderung für Artikel Ingelheim am Rhein: 24.01.2006 02:27

Ingelheim am Rhein

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Wappen Karte

Lage von Ingelheim am Rhein in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Kreis : Mainz-Bingen
Fl├Ąche : 49,86 km┬▓
Einwohner : 24.648 (30. Juni 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 494 Einwohner je km┬▓
H├Âhe : 80,3 - 247,8 m ├╝. NN
Postleitzahl : 55204-55218
(alt: 6507)
Vorwahl : 06132
Geografische Lage :
Koordinaten: 49┬░ 59ÔÇ▓ N, 8┬░ 04ÔÇ▓ O
49┬░ 59ÔÇ▓ N, 8┬░ 04ÔÇ▓ O
Kfz-Kennzeichen : MZ
Gemeindeschl├╝ssel : 07 3 39 030
UN/LOCODE : DE INM
NUTS -Region DEB3J (Mainz-Bingen)
Stadtgliederung: 6 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Neuer Markt 1
55218 Ingelheim
Offizielle Website: www.ingelheim.de
E-Mail-Adresse: stadtverwaltung@ingelheim.de
Politik
Oberb├╝rgermeister : Dr. Joachim Gerhard ( CDU )

Ingelheim am Rhein, Selbstbezeichnung: Die Rotweinstadt, ist seit 1996 die Kreisstadt des Landkreises Mainz-Bingen. Sie liegt auf dem westlichen Ufer des Rheins im Bundesland Rheinland-Pfalz.

Inhaltsverzeichnis

Etymologie

Die f├╝r Rheinhessen typische Endung -heim geht wohl auf fr├Ąnkische Zeiten zur├╝ck, d.h. wahrscheinlich auf das 5. oder 6. Jahrhundert n. Chr. Siedlungen oder H├Âfe wurden damals mit dem Namen ihres Herren und diesem Suffix versehen.
Kolorierter Stich von Ingelheim, Matth├Ąus Merian, 1645
Kolorierter Stich von Ingelheim, Matth├Ąus Merian, 1645

Der Ortsname wird in Urkunden aus sp├Ąteren Zeiten unter anderem als Ingilinhaim, Ingilinheim (782), Ingilenhaim, Engelheim, Hengilonheim, Engilonheim (822), Engilinheim (826), Hingilinheim (855), Ingilunheim (874), Ingulinheim (889), Ingelesheim (891), Ingelenheim (940), Anglia sedes (1051), Ingilheim und Ingelnheim (1286) ├╝berliefert.

Seit 1269 wird zwischen Nieder- und Ober-Ingelheim unterschieden.

Geografie

Geografische Lage

Ingelheim am Rhein liegt im Norden von Rheinhessen, am so genannten Rheinknie , westlich der Landeshauptstadt Mainz. Der Rhein bildet die n├Ârdliche Grenze des Stadtgebiets. S├╝dlich erstreckt sich die Stadt in das Tal der Selz hinein, die im Stadtteil Ingelheim-Nord in den Rhein m├╝ndet.

Die Stadtteile Ingelheim-Mitte und Ingelheim-S├╝d schmiegen sich an die nordwestliche Ecke des so genannten Mainzer Berges.

Niedrigster Punkt des Stadtgebietes ist der Rheinhafen mit 80,8 m. ├╝. NN. Die beiden h├Âchsten Punkte sind der Mainzer Berg mit 247,8 m. ├╝. NN sowie der Westerberg mit 247,5 m ├╝ber NN .

Ausdehnung des Stadtgebiets

Die Nord-S├╝d Ausdehnung des Stadtgebietes betr├Ągt 7,9 km, die Ost-West Ausdehnung 5,0 km.

Nachbargemeinden

Folgende St├Ądte und Gemeinden grenzen an die Stadt Ingelheim, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt:

Rechtsrheinisch: Geisenheim, Oestrich-Winkel
Linksrheinisch: Heidesheim am Rhein und Wackernheim als Teil der Verbandsgemeinde Heidesheim am Rhein, Verbandsgemeinde Nieder-Olm, Schwabenheim und Gau-Algesheim (VG Gau-Algesheim), Bingen am Rhein

Stadtgliederung

Ingelheim gliedert sich in sechs Stadtteile. In Klammern die Namen vor der Stadtwerdung 1939.

  1. Ingelheim-Mitte (Nieder-Ingelheim)
  2. Ingelheim-Nord (Frei-Weinheim)
  3. Ingelheim-S├╝d (Ober-Ingelheim)
  4. Sporkenheim (Sporkenheim)
  5. Gro├č-Winternheim
  6. Ingelheim-West

Vielfach werden auch noch die alten Bezeichnungen der Stadtteile verwendet.

Klima

Wie ganz Rheinhessen liegt auch Ingelheim wettergesch├╝tzt durch Hunsr├╝ck, Taunus, Odenwald und Donnersberg.

Durchschnittstemperaturen in Grad Celsius
Jan Feb M├Ąr Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
 
Niederschlag in mm
Jan Feb M├Ąr Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
40 35 31 36 52 64 59 64 45 40 51 43

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte der Stadt Ingelheim

Uffhubtor, altes Stadttor von Ober-Ingelheim
Uffhubtor, altes Stadttor von Ober-Ingelheim

Das Ingelheimer Gebiet war bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Besondere Bedeutung erlangt der Ort jedoch erst unter Karl dem Gro├čen und seinen Nachfolgern. Karl lie├č hier eine Pfalz errichten, in der in der Folge Synoden und Reichstage abgehalten wurden. Sein Sohn und Nachfolger, Kaiser Ludwig der Fromme, starb am 20. Juni 840 in Ingelheim.

Im Hoch- und Sp├Ątmittelalter ging die Bedeutung der Pfalz und damit Nieder-Ingelheims zur├╝ck.

F├╝r die deutsche Justizgeschichte ist der Ingelheimer Oberhof von besonderer Bedeutung, da von ihm eine einzigartige Sammlung von Urteilen aus dem 15. und 16. Jahrhundert erhalten ist.

1939 wurden die vormals selbst├Ąndigen Ortschaften Nieder-Ingelheim, Ober-Ingelheim und Frei-Weinheim zur Stadt Ingelheim am Rhein zusammengeschlossen.

Den zweiten Weltkrieg ├╝berstand Ingelheim als einzige Stadt zwischen Mainz und Koblenz unzerst├Ârt. Heute ist Ingelheim ein Mittelzentrum in Rheinland-Pfalz und Sitz der Kreisverwaltung des Landkreis Mainz-Bingen.

Religionen

2004 teilte sich die Konfessionszugeh├Ârigkeit wie folgt auf:

  • evangelisch 36 %
  • katholisch 34 %
  • konfessionslos 24 %
  • k.A. 2 %

Die sechs katholischen Pfarreien geh├Âren innerhalb des Bistums Mainz zum Dekanat Bingen.

Die f├╝nf evangelischen Pfarreien der EKHN geh├Âren zur Probstei Mainz und innerhalb derer zum Dekanat Ingelheim.

Daneben gibt es in Ingelheim noch jeweils eine kleine, baptistische , freireligi├Âse und islamische Gemeinde , sowie eine Gemeinde der Zeugen Jehovas .

Bis 1942 bestand in Ingelheim eine j├╝dische Gemeinde , deren Entstehung in die Zeit des 16. Jahrhunderts zur├╝ckgeht. Um 1850 lebten in Ober-Ingelheim etwa 200 j├╝dische Einwohner, 1933 in Ober- und Niederingelheim noch insgesamt 134 j├╝dische Personen. 1840/41 wurde eine im Blick auf die Architekturgeschichte bedeutende Synagoge erbaut (Einweihung am 27. August 1841, Sch├Ąndung beim Novemberpogrom 1938). Zahlreiche j├╝dische Einwohner kamen nach den Deportationen in der NS-Zeit in den Vernichtungslagern ums Leben.

Eingemeindungen

1972 wird der Ort Gro├č-Winternheim im Selztal eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

vor 1939

Jahr Nieder-Ingelheim Ober-Ingelheim Frei-Weinheim gesamt
1815 1360 1738 192 3290
1871     5760
1885 2729 3160 701 6590
1900 3435 3402 838 7675
1905     8098
1910 3852 3479 882 8213
1933 5157 4116 1183 10.456
1939 5526 4309 1200 11.035

ab 1939

Jahr Einwohnerzahlen
1939 11.035
1945 11.348
1946 11.875┬╣
1949 12.500
1955 15.078
1. Januar 1957 15.428
1961 15.792
Jahresbeginn 1966 ca. 19.000
1970 18.719
1971 21.501
1972 22.534
1974 23.323
1975 19.224
1980 20.855
1985 21.712
1990 22.111
1995 24.747
1997 25.683
2000 25.840
2001 25.764
2002 25.954
2003 26.153
2004 26.289
┬╣: Volksz├Ąhlung

Politik

Stadtrat

Bei der Stadtratswahl 2004 ergab sich das folgende Ergebnis

  1. CDU : 37,53% (-4,24%) - 13 Sitze
  2. SPD : 29,64% (-5,90%) - 11 Sitze
  3. Gr├╝ne : 10,41% (+2,52%) - 4 Sitze
  4. Liste Klose: 10,19% (+10,19%) - 4 Sitze
  5. FW : 7,30% (-2,33%) - 2 Sitze
  6. FDP : 4,93% (-0,24%) - 2 Sitze

Oberb├╝rgermeister

Bei der Oberb├╝rgermeisterwahl vom 15. Juni 2003 erreichte keiner der Kandidaten die n├Âtige Mehrheit:

  1. Dr. Joachim Gerhard ( CDU ): 45,85%
  2. Ralf Claus ( SPD ): 29,51%
  3. Joachim Frey ( Gr├╝ne ): 5,60%
  4. Hans-Werner Klose (Liste Klose): 19,04%

In der Stichwahl vom 29. Juni 2003 konnte Amtsinhaber Gerhard sich mit 52,76% gegen├╝ber seinem Herausforderer Claus (47,24%) durchsetzen.

Ergebnisse der Stadtratswahlen seit 1946

  • 1946
    • CDU : 42,2%
    • SP : 26%
    • KP : 9,2%
    • Liste Gem├╝nden/Gaul: 22,6%
Wahlberechtigte: 6899
Wahlbeteiligung: 88,6%
  • 1948
    • CDU : 35,1%
    • SPD : 33,1%
    • DP: 25,3%
    • KP: 6,5%
  • 9. November 1952
    • Freie B├╝rgerliste Rausch: 40,1%, 2882 Stimmen - 11 Sitze
    • SPD: 23,04%, 1656 Stimmen - 6 Sitze
    • CDU: 22,43%, 1612 Stimmen - 6 Sitze
    • FDP: 10,21%, 734 Stimmen - 2 Sitze
    • KPD: 4,2%, 303 Stimmen
Wahlberechtigte: 9488
Wahlbeteiligung: 77,76%, 7378 Stimmen, 7187 g├╝ltige Stimmen
  • 1956
    • SPD: 36,79%, 2611 Stimmen - 9 Sitze
    • CDU: 27,06%, 1920 Stimmen - 7 Sitze
    • W├Ąhlergruppe Bambach: 24,45%, 1735 Stimmen - 6 Sitze
    • FDP: 11,7%, 830 Stimmen - 3 Sitze
Wahlberechtigte: 9979
Wahlbeteiligung: 72,62%, 7247 Stimmen, 7096 g├╝ltige Stimmen
  • 23. Oktober 1960
    • SPD: 42,61%, 3114 Stimmen - 11 Sitze
    • CDU: 36,65%, 2679 Stimmen - 10 Sitze
    • FDP: 16,92%, 1237 Stimmen - 2 Sitze
    • W├Ąhlergruppe Kaufmann: 3,82%, 279 Stimmen
Wahlberechtigte: 10.695
Wahlbeteiligung: 70,14%, 7502 Stimmen, 7309 g├╝ltige Stimmen
  • 25. Oktober 1964
    • SPD: 51,7% - 13 Sitze (absolute Mehrheit)
    • CDU: 34,7%, 2800 Stimmen - 9 Sitze
    • FDP: 13,6%, 1098 Stimmen - 3 Sitze
Wahlberechtigte: 11.369 (50a CDU) 11312 (40a Ing)
Wahlbeteiligung: 72,77%, 8231 Stimmen (50a CDU) 8232 (40a Ing)
  • 8. Juni 1969
    • CDU: 37,15%, 3397 Stimmen - 12 Sitze
    • SPD: 34,45%, 3150 Stimmen - 11 Sitze
    • FDP: 10,45%, 956 Stimmen - 3 Sitze
    • Freie W├Ąhlergruppe Kaege: 17,95%, 1641 Stimmen - 5 Sitze
Wahlberechtigte: 12.295
Wahlbeteiligung: 75,51%, 9309 Stimmen, 9144 g├╝ltige Stimmen
  • 23. April 1972
    • SPD: 41,99%, 4263 Stimmen - 14 Sitze (nach 40a 4264)
    • CDU: 38,92%, 3952 Stimmen - 12 Sitze
    • FDP: 8,79%, 892 Stimmen - 2 Sitze
    • W├Ąhlergruppe Kaege: 10,28%, 1044 Stimmen - 3 Sitze
Wahlberechtigte: 13.992
Wahlbeteiligung: 73,46%, 10.280 Stimmen, 10.153 g├╝ltige Stimmen
  • 17. M├Ąrz 1974
    • CDU: 46,6%, 5092 Stimmen - 17 Sitze (40a: 46,40%)
    • SPD: 34,34%, 3769 Stimmen - 12 Sitze
    • FDP: 10,26%, 1126 Stimmen - 3 Sitze
    • FWG: 8,98%, 986 Stimmen - 3 Sitze
Wahlberechtigte: 14.027
Wahlbeteiligung: 79,17%, 11.106 Stimmen, 10.973 g├╝ltige Stimmen
  • 10./11. Juni 1979
    • SPD: 42,12%, 4322 Stimmen - 14 Sitze
    • CDU: 41,52%, 4261 Stimmen - 13 Sitze
    • FDP: 8,21%, 842 Stimmen - 2 Sitze
    • FWG: 8,15%, 837 Stimmen - 2 Sitze
Wahlberechtigte: 14.238
Wahlbeteiligung: 73,54%, 10.470 Stimmen, 10.262 g├╝ltige Stimmen
  • 17. Juni 1984
    • CDU: 40,7%, 4576 Stimmen - 15 Sitze
    • SPD: 44,1%, 4966 Stimmen - 16 Sitze
    • FDP: 7,8% - 2 Sitze
    • FWG: 10,6% - 2 Sitze
    • DKP: 1 % - 112 Stimmen
Wahlberechtigte: 15408
Wahlbeteiligung: 74,9%, 11.252 g├╝ltige Stimmen
  • 18. Juni 1989
    • CDU: 31,2% - 11 Sitze
    • Gr├╝ne: 8,4% - zwei Sitze
    • FWG: 10,6%
  • 12. Juni 1994
    • SPD: 36,6% - 13 Sitze
    • CDU: 31,0% - 11 Sitze
    • FWG: 6 Sitze
    • Gr├╝ne: 4 Sitze
    • FDP: 2 Sitze
Wahlbeteiligung: 70%, 11.781 Stimmen

B├╝rgermeister vor 1939

  • Nieder-Ingelheim
    • Weitzel um 1881
    • Leonard Muntermann ( DDP , 1912 - 7. April 1932)
  • Ober-Ingelheim
    • Dr. Georg R├╝ckert (Februar 1932 - April 1933)
    • Gaul (1933-)

(Ober-) B├╝rgermeister seit 1939

B├╝rgermeister seit 1946, Oberb├╝rgermeister ab 1972

  • 1939 - 1945 : Franz Bambach ( NSDAP )
  • 15. April 1945 - 23. Juni 1945: Georg Schick
  • 23. Juni 1945 - : Dr. iur. Georg R├╝ckert (SP)
  • 22. September 1946 - 1948 : Dr. iur. Georg R├╝ckert (SP)
  • 1949 - 1. Oktober 1956: Dr. rer. pol. Heinz Br├╝hne (SPD)
  • 1957 - 1965 : Heinz K├╝hn (Ingelheim)
  • 1966 - 1972 : Hans-Ulrich Oehlschl├Ągel , BM (SPD)
  • 1972 - 1975 : Hans-Ulrich Oehlschl├Ągel , OB (SPD)
  • 1975 - 1995 : Anno Vey (CDU)
  • 1995 -  : Dr. Joachim Gerhard (CDU)

Wappen

Blasonierung: In Silber ein schwarzer, rot bewehrter und bezungter Adler.

Der Adler ist der Reichsadler . Die Herkunft des Wappens erk├Ąrt sich ├╝ber die Reichsfreiheit des Ingelheimer Grundes.

Alte Wappen

Nieder-Ingelheim (1530-1939)
Nieder-Ingelheim (1530-1939)
Ober-Ingelheim (bis 1939)
Ober-Ingelheim (bis 1939)
Nieder-Ingelheim: In Silber ein schwarzer, rot bewehrter Adler hinter einer durchgehenden roten Zinnenmauer.
Ober-Ingelheim: In Silber ein schwarzer, rot bewehrter und bezungter Adler.

St├Ądtepartnerschaften

Am 24. Oktober 1975 wurde die Dreierpartnerschaft zwischen Ingelheim, Autun und Stevenage offiziell besiegelt.

Patenschaften

  • Airbus Ingelheim am Rhein D-ABJE, Boeing 737-530, SN 25310/2126

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Ingelheimer Fassenacht

  • Carneval-Verein ÔÇ×W├Ąschb├Ącher" 1885
  • Carnevalverein Frei-Weinheim
  • Ingelheimer Carnevalverein
  • Narrenclub Ingelheim 1987

Museen

Das Museum bei der Kaiserpfalz informiert in einer eigenen Abteilung ├╝ber die nach 785 von Karl dem Gro├čen in Ingelheim erbaute Kaiserpfalz. Pr├Ąsentiert werden arch├Ąologische Kleinfunde, Objekte aus dem Bereich der Bauplastik sowie ein anschauliches Modell des einst imposanten Bauwerks. Reste der Kaiserpfalz sind in unmittelbarer N├Ąhe des Museums zu besichtigen.

Musik

  • Sinfonieorchester des Weiterbildungszentrums
  • Ingelheimer Kantorei
  • Bl├Ąserch├Âre Ingelheim
  • Carolus Magnus-Ingelheimer Kaiserpfalzbl├Ąser
  • Telemann-Chor Ingelheim
  • Gesangsvereine
    • GV Liederkranz 1857
    • GV Einigkeit 1885
    • GV Germania 1862
    • MGV 1866
    • Schubert-Quartett

Bauwerke

Burgkirche
Burgkirche

Die Stadt verf├╝gt neben der karolingischen Pfalz ├╝ber eine Reihe sehenswerter historischer Bauwerke.

  • Saalkirche (ev.), 997 als Kapelle St. Peter der Kaiserpfalz errichtet.
  • Remigiuskirche (kath.) mit romanischem T├╝rsturz am Turm.
  • Burgkirche
  • St. Michael mit Pestkreuz
  • r├Âmische Wasserleitung
  • Heidesheimer Tor
  • Bismarckturm
  • Ohrenbr├╝ckertor
  • Uffhubtor
  • Malakoffturm
  • j├╝discher Friedhof
  • Alte Markthalle in Nieder-Ingelheim
  • Selztaldom

Parks

  • Kommerzienrat-Boehringer-Anlage
  • Emmerlingscher Park

Naturdenkm├Ąler

  • Flugsandd├╝nen

Sport

  • 1. Schwimmsportverein Ingelheim 1966 e.V.
  • RV Ingelheim
  • SpVgg Ingelheim]]
  • TuS 1848 Ober-Ingelheim]]
  • Turngemeinde 1847 Corp. Nieder-Ingelheim
  • SV Ingelheim|SV Ingelheim 1949 e.V.
  • VfL Frei Weinheim

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

  • Seit 1972 j├Ąhrliche Folk-Musikveranstaltung, das Eurofolkfestival Ingelheim auf dem Burgkirchen-Festgel├Ąnde. Es gilt als eines der Nachfolgefestivals der ber├╝hmten Waldeck-Festivals. Ein Gro├čteil der Besucher besteht aus Menschen der sogen. Hippiekultur und Jugendlichen aus der Umgebung wie auch aus ganz Deutschland. Die Besucherzahl variert so zwischen 2000 bis 3000 Besuchern. Es gilt als eines der sch├Ânsten Festivals in Deutschland. Es findet meist zwischen Mitte Juni bis Mitte Juli statt und dauert immer von Freitag bis Sonntag. Vom Ingelheimer Eurofolkfestival aus wurde 1974/75 das OpenOhr Festival in Mainz gegr├╝ndet.
  • Anfang August Hafenfest auf der Jungau
  • Vom letzten Wochende im September bis zum ersten Wochenende im Oktober findet allj├Ąhrlich das ÔÇ×Ingelheimer RotweinfestÔÇť, auf dem Burgkirchen-Festgel├Ąnde, eines der gr├Â├čten Weinfeste in Rheinhessen, statt.
  • Seit 1959 finden j├Ąhrlich die ÔÇ×Internationalen TageÔÇť statt.
  • Umsonst-und-drinnen: Internationales Musikfestival f├╝r Nachwuchsgruppen

Kulinarische Spezialit├Ąten

Regional f├╝r Rheinhessen:

  • Wein
  • Federwei├čer
  • Roter Rauscher
  • Spargel
  • Schattenmorellen

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Durch seine Lage am Rande des Rhein-Main-Gebiets hat Ingelheim eine sehr gute Verkehrsanbindung. Die A60 f├╝hrt durch das Stadtgebiet und hat dort zwei Anschlu├čstellen. Die B41 endet in Ingelheim.

├ťber die Autobahn ist der Frankfurter Flughafen in ca. 30 Minuten zu erreichen. Der Flughafen Frankfurt-Hahn ist ├╝ber die Bundesautobahnen A60 und A61 sowie die B50 in 45-60 Minuten zu erreichen.

Die Autobahnen A61 und A63 liegen in unmittelbarer N├Ąhe.

Ingelheim liegt an den Bahnstrecken Mainz-Bingen-K├Âln (Linke Rheinstrecke) und Saarbr├╝cken-Mainz-Frankfurt.

Zwischen Ingelheim-Nord und Oestrich-Winkel (Stadtteil Mittelheim) verkehrt eine Rheinf├Ąhre .

Die Stadtteile sowie die umliegenden Gemeinden bedienen Buslinien der Omnibusverkehr Rhein-Nahe GmbH. Der Schienennahverkehr wird ├╝ber den Rhein-Nahe-Nahverkehrsverbund bedient.

Ans├Ąssige Unternehmen

Ingelheim am Rhein ist Stammsitz der Chemie- und Pharmaziefirma Boehringer Ingelheim. Boehringer ist weltweit eines der 20 gr├Â├čten Pharmaunternehmen, und in Deutschland das einzige, das noch komplett in Privatbesitz befindlich ist.

Die Vereinigten Obst- und Gem├╝sem├Ąrkte (VOG) sind Europas gr├Â├čter Umschlagplatz f├╝r Sauerkirschen.

Landwirtschaftliche Erzeugnisse

Von den 4987 ha Gemarkungsfl├Ąche werden 660ha f├╝r Weinbau und 1373ha f├╝r Ackerbau genutzt. Die landwirtschaftlichen Hauptprodukte sind dementsprechend:

  • Sauerkirschen ,
  • Spargel und
  • Wein

Eine nennenswerte Vieh- oder Milchwirtschaft existiert nicht.

Medien

├ľffentliche Einrichtungen

Bildung

Ingelheim beherbergt

  • drei Grundschulen,
  • eine Grund- und Hauptschule,
  • eine Berufsbildende Schule, die BBS Ingelheim
  • eine Schule f├╝r Lernbehinderte
  • eine Realschule, die Kaiserpfalz-Realschule
  • eine Integrierte Gesamtschule "Kurt Schumacher"
  • ein Gymnasium, das Sebastian-M├╝nster-Gymnasium

Unter dem Dach des Weiterbildungszentrums Ingelheim existieren mit der

  • Volkshochschule ,
  • der Fridtjof-Nansen-Akademie f├╝r politische Bildung
  • einer Musikschule sowie dem
  • Jugendbildungswerk

weitere Bildungseinrichtungen.

Pers├Ânlichkeiten

Ehrenb├╝rger

  • Albert Gerhard de Roock (*1787 Zaltbommel (Holland), † 22. August 1867 Ingelheim), am 8. August 1863 zum Ehrenb├╝rger von Nieder-Ingelheim ernannt.
  • Kommerzienrat Dr. h.c. Albert Boehringer (* 1861 Stuttgart, † M├Ąrz 1939 Ingelheim), 1921 zum Ehrenb├╝rger von Nieder-Ingelheim ernannt.
  • Albert Boehringer (* 7. Juni 1890 Ingelheim, †) Am 7. Juli 1951 zum Ehrenb├╝rger von Ingelheim ernannt
  • Dr. Georg R├╝ckert (* 8. November 1901 , † 12. September 1990 ), Regierungspr├Ąsident i.R. und erster Nachkriegsb├╝rgermeister von Ingelheim.
  • Andreas Saalw├Ąchter (* 24. Oktober 1876 in Nieder-Ingelheim, 10. August 1967 ebd.), Heimatkundler. Am 13. Oktober 1953 Ehrenb├╝rger von Ingelheim. Tr├Ąger des Bundesverdienstkreuzes am Bande.
  • Ren├ę Monrose, B├╝rgermeister von Autun . 1965 Ehrenb├╝rger von Ingelheim.
  • Marcel Lucotte (* 16. Januar 1922 , †), B├╝rgermeister von Autun. [[]] Ehrenb├╝rger von Ingelheim.
  • Prof. Dr. Christian Rauch (* 1878 , † 31. Januar 1976), Arch├Ąologe. Am 16. Dezember 1974 Ehrenb├╝rger von Ingelheim.
  • Brian Hall, ehemaliger B├╝rgermeister von Stevenage und Leader of the Council (Stadtratsvorsitzender). Im September 2005 zum Ehrenb├╝rger ernannt.

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

  • Sebastian M├╝nster (* 1489 ), Wissenschaftler (Kosmograph, Hebraist),
  • Freiherr Heinrich Joseph Dumont (* 8. Mai 1811 , † 28. Dezember 1876 ), KuK-Oberst
  • Carlo von Erlanger (* 5. September 1872 , † 4. September 1904 ), Ornithologe und Forschungsreisender
  • Frolinde Balser (* 1924 ), Wissenschaftlerin ( Erwachsenenbildung ), MdB 1976-80
  • Klaus Knopper (* 1968 )

Die legend├Ąre P├Ąpstin Johanna soll in Ingelheim geboren sein.

weitere Pers├Ânlichkeiten

Weblinks

Commons: Ingelheim am Rhein ÔÇô Bilder, Videos oder Audiodateien

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

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