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Letzte Änderung für Artikel Eifel: 18.02.2006 21:38

Eifel

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Lage der Eifel
Lage der Eifel
Eifellandschaft
Eifellandschaft

Die Eifel ist ein grenz√ľberschreitendes Mittelgebirge im Westen von Deutschland zwischen Aachen im Norden und Trier im S√ľden. Sie f√§llt im Nord-Osten auf einer Linie zwischen Aachen - D√ľren - Bonn zur Niederrheinischen Bucht hin ab. Im weiteren Verlauf begrenzen Rhein und Mosel im Osten und S√ľden die Eifel. Im Westen geht sie in Belgien und Luxemburg in die Ardennen √ľber. Sie ber√ľhrt die deutschen Bundesl√§nder Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sowie die belgischen Ostkantone Eupen - Sankt Vith sowie das Gro√üherzogtum Luxemburg .

Die Eifel ist geologisch ein Teil des linksrheinischen Schiefergebirges und damit der östliche Teil des Mittelgebirges Eifel- Ardennen . Die höchste Erhebung der Eifel ist die Hohe Acht (747 m).

Den Namen erhielt die Eifel vom karolingischen Eifelgau her, der ann√§hernd dem Gebiet um die Quellen der Fl√ľsse Ahr, Kyll, Urft und Erft entsprach.

Ein bekanntes Ausflugsziel f√ľr Motorsportfans ist der N√ľrburgring mit der Nordschleife . Seit 2004 ist ein Teil der Nordeifel als Nationalpark Eifel unter besonderen Schutz gestellt. Ein neues touristisches Ziel ist ab diesem Jahr die Deutsche Vulkanstra√üe.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Als Teil des Rheinischen Schiefergebirges gilt die Eifel als ein welliges so genanntes Rumpfhochland, welches sich aus dem durch Erosion abgetragenen Urgebirge der Variskische Alpen und sp√§terer erneuter Hebung entwickelte. Die wellige Hochebene wird im westlichen Teil durch einzelne bis 700 m hohe Bergr√ľcken wie Schneifel oder Hohes Venn durchzogen. Im √∂stlichen Teil bildeten sich aus terti√§rem und diluvialen Vulkanismus einzelne Schlackenvulkane und Basaltkuppen ( Hohe Eifel ,Vulkaneifel), welche die H√ľgellandschaft √ľberragen (Hohe Acht, Ernstberg ).

Die zur Mosel und Rhein hin entw√§ssernden Fl√ľsse wie Our und Kyll bzw. Ahr und Brohl haben sich zum Rand der Eifel hin tief eingeschnitten und bilden gr√∂√üere T√§ler aus.

Die √ľber 5300 km¬≤ gro√üe Eifel wird von den Geographen allgemein√ľbersichtlich in West- und Osteifel unterteilt, feingliedriger in mehrere naturr√§umliche Landschaften mit teilweise weiteren Untergliederungen.

Naturräume

Hinweis: Es wurden ausschließlich naturräumliche bzw. kulturlandschaftliche Eifelregionen benannt. Teilweise kursierende Begriffe von Tourismus- und Fremdenverkehrsvereinen stehen oftmals nicht in einen korrekten geographischen Kontext.

Berge und Erhebungen

Der h√∂chste Berg der gesamten Eifel ist die Hohe Acht mit 747 m. Sie ist gleichzeitig die einzige Erhebung der Eifel √ľber 700 m. Allerdings erreichen viele Bergr√ľcken, Bergkuppen und gr√∂√üere Gebiete wie der Zitterwald generell H√∂hen von z. T. deutlich √ľber 600 m.

Liste der Berge und Erhebungen

Gewässer

Die Eifel ist aufgrund des feucht-milden Atlantikklimas von zahlreichen B√§chen und kleineren Fl√ľssen durchzogen. Durch Aufstauungen entstanden besonders in der Nordeifel z. T. sehr gro√üe Stauseen (Beispiel Rursee , zweitgr√∂√üter Stausse in Deutschland).

Eine Besonderheit bilden in der Eifel die Maare . Diese oftmals kreisrunden nat√ľrlichen Seen sind vulkanischen Ursprungs (siehe auch Geologie). Das gr√∂√üte Maar ist der Laacher See bei Maria Laach.

Liste Fl√ľsse und B√§che

(geordnet nach Flusslauf und Nebenfl√ľssen; die kursiv gesetzten Fl√ľsse verlaufen au√üerhalb der Eifel)

Liste Seen und Stauseen

...

...

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Geologie

Der geologische Untergrund besteht in der Eifel wie in den anderen Landschaften des Rheinischen Schiefergebirges √ľberwiegend aus Schiefer , Kalk- und Sandsteinen und Quarziten der Devonzeit . Bis vor etwa 10.000 Jahren gab es in der Eifel starke vulkanische Aktivit√§t , Geologen unterteilen die Eifel daher aufgrund der geologischen Begebenheiten eher in drei Naturr√§ume; Schiefereifel , Kalkeifel und Vulkaneifel. Die Krater, die bei der Explosion vulkanischer Gase entstanden und sich teilweise mit Grundwasser f√ľllten, werden Maare genannt. Aus geologischer Sicht gilt die Eifel noch immer als vulkanisch aktiv. Es wird angenommen, dass sich unter der Eifel ein so genannter " Hot Spot " befindet. Kennzeichen dieser vulkanischen Aktivit√§t ist beispielsweise austretendes CO2, zum Beispiel im Laacher See.

Klima

Die Eifel geh√∂rt zum atlantischen Klimabereich mit relativ hohen Niederschl√§gen ; die Winter sind m√§√üig kalt, aber ausgedehnt und schneereich; die Sommer sind feucht und k√ľhl; vorherrschende Windrichtung ist West-/Nordwest; relativ trockenes und mildes Klima herrscht im Wind- und Regenschatten der Hocheifel; sibirische Kaltluft bleibt in der Regel auch in den h√∂heren Lagen der Eifel wenig wetterwirksam, da die Atlantikn√§he auch im Winter mildere Meeresluft an die Eifel heranf√ľhrt.

Im langjährigen Mittel hat selbst die Schneifel im Winter nur eine Schneedecke von neun zusammenhängenden Tagen, da länger anhaltende Kälteabschnitte ausbleiben; mit insgesamt 70 Tagen geschlossener Schneedecke ist die Schneehäufigkeit insgesamt in den Hochlagen relativ hoch (zum Vergleich: Bitburg 35 Tage, Maifeld 30 Tage), allerdings schwankt die Schneehäufigkeit von Jahr zu Jahr. Schneehöhen schwanken im Mittel zwischen 15 cm bis 60 cm; allerdings kann es durch den feuchten atlantischen Klimabereich auch zu extremen Ausschlägen kommen (2. März 1987 gemessene Schneedecke in der Eifel 227 cm am Weißen Stein).

Die Mitteltemperatur im k√§ltesten Monat (Januar) betr√§gt -1,5 ¬įC in den Hochlagen, im Gebirgsvorland +1,5 bis 2 ¬įC; Frosttage mit Tiefsttemperaturen unter 0 ¬įC gibt es in den H√∂henlagen 110; Eistage, an denen die Temperaturen nicht √ľber 0 ¬įC ansteigen liegen im langj√§hrigen Mittel bei 40; der w√§rmste Monat (Juli) hat im Schnitt nur eine Temperatur von 14 ¬įC in den Hochlagen; die Niederschlagsmenge nimmt infolge des Lee-Effektes der Hochlagen von West nach Ost deutlich ab; sind es in der Schneifel noch durchschnittlich 1200 mm ( Hohes Venn 1500 mm-1700 mm) Niederschlag so betr√§gt die Niederschlagsmenge im Maifeld nur 600 mm.

Die bioklimatischen Bedingungen sind in der Eifel g√ľnstig. W√§rmebelastung und Luftschw√ľle treten im Sommer nur selten auf. Die Eifel hat insgesamt ein ausgesprochenes Reizklima, wobei die Hochlagen als reizstark gelten. Die Eifel ist ein Reinluftgebiet mit sehr geringer luftchemischer Belastung. An hei√üen Sonnentagen ergibt sich manchmal eine erh√∂hte Konzentration von bodennahem Ozon.

Geschichte

Bereits vor mehr als 100.000 Jahren streiften Neandertaler durch das Gebiet der heutigen Eifel. Archäologische Funde belegen, dass vor etwa 30.000 Jahren Cro-Magnon-Menschen dort gesiedelt haben. Vor etwa 12.000 Jahren endete die letzte Eiszeit und das Klima änderte sich radikal.

Zur R√∂merzeit war die Eifel ein bedeutender Wirtschaftsraum. Die Bodensch√§tze (Blei, Galmei , Eisen, Kalk und Steine zum Bauen) wurden abgebaut und gro√üe Fernstra√üen durchquerten die Eifel. Im Hochmittelalter war die Eifel Grenzgebiet zwischen den Erzbist√ľmern K√∂ln und Trier, der Grafschaft Luxemburg und dem Herzogtum J√ľlich. Dies erkl√§rt die gro√üe Zahl an Burgruinen, welche vor allem zur Grenzsicherung erbaut wurden. Durch geschickte Politik konnten sich einige kleinere F√ľrstent√ľmer und Abteien ihre Selbst√§ndigkeit bewahren, so z. B. das Haus Manderscheid - Blankenheim, die Grafschaft Salm-Reifferscheid oder die Abtei Pr√ľm .

Die Berg- und H√ľttenwerke sowie der gro√üe Bedarf an Bau- und Brennholz f√ľhrten im 17. und 18. Jahrhundert zu einer fast v√∂lligen Abholzung der W√§lder. Man muss sich die Eifel um 1800 als eine Wiesen- und Heidelandschaft vorstellen, auf der vor allem Schafherden weideten. Gleichzeitig verarmte die Bev√∂lkerung zusehends, da die kargen Ackerb√∂den keine reichen Ernten zulie√üen. Gleichzeitig war die Eifel Durchmarschgebiet franz√∂sischer Truppen zu allen m√∂glichen Kriegsschaupl√§tzen. Diese forderten von der einheimischen Bev√∂lkerung ‚Äě Fouragegelder‚Äú , was zur weiteren Verarmung beitrug, wie die Auflistung von Kottenheim zeigt.

Mit Beginn der preu√üischen Herrschaft 1815 √§nderte sich an den sozialen Zust√§nden wenig: Die Eifel als √§rmliches Randgebiet des Reiches ("preu√üisch Sibirien") war nur aus milit√§rischen Gr√ľnden von Interesse. Allerdings √§nderte sich das Landschaftsbild, da die Preu√üen eine planvolle Aufforstung betrieben, wenn auch mit standortuntypischen Nadelb√§umen.

Die Grenzlage zwischen Deutschland und Belgien , bzw. Luxemburg f√ľhrte zu Beginn des 20. Jahrhunderts zum Bau vieler Eisenbahnstrecken , die vor allem strategischen Zwecken dienten. Doch brachte diese Verbesserung der Verkehrswege nebenbei auch den Tourismus in Schwung. Ebenfalls der Wirtschaftsf√∂rderung diente der Bau des N√ľrburgrings in den 1920er Jahren.

Da die Eifel Grenzregion blieb, wurde sie auch von den Kämpfen des 2. Weltkriegs nicht verschont. Dem Bau des Westwalls folgten von September 1944 bis zum Januar 1945 heftige Gefechte und die Ardennenoffensive , vor allem in der Nordeifel.

180¬įPanorama bei Monschau
180¬įPanorama bei Monschau

Wirtschaft

Gro√üe Teile der Eifel gelten als strukturschwaches Gebiet. Gro√üe Industrieansiedlungen fehlen fast ganz. Lediglich in der Pellenz im Neuwieder Becken ist eine st√§rkere Industriealisierung vorhanden. Landwirtschaft wird in bestimmten Tallagen und in den tieferen Gebieten betrieben (besonders in Teilen der S√ľdeifel sowie in der Voreifel und dem Maifeld). An Rhein, Mosel und Ahr wird umfangreich Weinwirtschaft betrieben. In den Hochlagen sind nur Forst- und Milchwirtschaft m√∂glich.

Tradition hat in der Eifel auch an vielen Stellen der Abbau von Bims, Basalt und anderen Gesteinen sowie Mineralien.

Der Tourismus spielt eine zunehmende wirtschaftliche Bedeutung und wurde insbesondere durch die Nationalparkausweisung in der Rureifel oder naturkundliche Infrastruktur in der Vulkaneifel weiter gest√§rkt. Des Weiteren sind einige Maare und Seen beliebte Ausflugziele. Im Winter gibt es auch in den Hochlagen Angebote f√ľr Wintersportler.

Bekannt ist die Eifel aufgrund der vulkanischen Urspr√ľnge f√ľr die vielen Mineralquellen. Gr√∂√üte Abf√ľller sind Gerolsteiner und Apollinaris. Mit Bitburger sitzt zudem eine der gr√∂√üten deutschen Brauereien in der Eifel.

... Nur erster Einstieg, bitte gesamten Wirtschaftsteil √ľberarbeiten, fortf√ľhren bzw. erg√§nzen!

Kultur

Literatur aus der Eifel und √ľber die Eifel

Als traditionell abgeschiedene Landschaft, in der die Bev√∂lkerung eine stille und einfache Lebensweise pflegt, bot die Eifel einen guten Boden f√ľr eine lebendige Volkspoesie. In Sagen , Legenden und M√§rchen , die an langen Winterabenden in den Bauernstuben erz√§hlt wurden, spiegelt sich h√§ufig die Sehnsucht nach einer besseren Welt, die im Kontrast zur vorgefundenen Lebenswirklichkeit stand.

Volksliteratur

Eifler Mentalit√§t und Humor schlug sich nieder in zahlreichen Schnurren und Schw√§nken . K√§uze und Eifler Originale sind in diesen Erz√§hlungen lebendig geblieben. √úber den Raum bekannt geworden sind die "Dahnener Spr√ľnge". Freude am Witz und Nachbarschaftsspott m√∂gen die Motive gewesen sein f√ľr diese volkst√ľmlichen Eifler Schildb√ľrgergeschichten.

Schon fr√ľh wurde die Volkspoesie der Eifel gesammelt. Inspiriert durch die Romantik , in der man im Volkst√ľmlichen Quellen unverf√§lschter Motive und Formen sah, entstanden Sagensammlungen und Bearbeitungen Eifler Sagenstoffe. Unter den aufschlu√üreichen Sammlungen sei der poetische F√ľhrer durch die Eifel des Kaplans Johann Heydinger genannt. Prominente Autoren wie Adalbert von Chamisso , Guido G√∂rres , Karl Simrock , Ernst Moritz Arndt und Friedrich Schlegel stehen hier neben fr√ľhen Eifeler Autoren.

Auch das wissenschaftliche Interesse der 20er Jahre an der Volkskultur gab Impulse f√ľr das Sammeln von Volkspoesie. Prominentester Sammler war der in Zendscheid geborene Bonner Professor f√ľr Volkskunde, Matthias Zender , der in den Jahren zwischen 1929-1936 als Student etwa 10.000 Sagen, Volksm√§rchen und Schw√§nke des Eifel- Ardennenraumes zusammengetragen hat, von denen 2000 ver√∂ffentlicht wurden.

Autoren und Werke

Als erster Dichter der Eifel gilt Peter Zirbes , ein wandernder Steinguth√§ndler aus Niederkail . Er ist Sch√∂pfer schlichter Mundartgedichte, die er 1852 ver√∂ffentlichte. Unter den zeitgen√∂ssischen deutschsprachigen Lyrikern, die in der Eifel leben bzw. aus der Eifel stammen, haben beispielsweise Jochen Arlt (der sich auch als Herausgeber mehrerer Eifel-Anthologien um diese mittelgebirgische Region verdient gemacht hat), Theo Breuer , Ursula Krechel und Norbert Scheuer die Eifel poetisch verarbeitet und √ľber ihre Grenzen hinaus den Lesern von Lyrik bekannt gemacht. Jochen Arlts Gedicht Einkaufn gehn in M√ľnstereifel ist in der bedeutendsten deutschprachigen Gedichtsammlung Das gro√üe deutsche Gedichtbuch (hg. von Karl Otto Conrady ) abgedruckt.

Eine gro√üe Erz√§hlerin, die die Eifel als Schauplatz von Romanen und Erz√§hlungen w√§hlte, war die geb√ľrtige Triererin Clara Viebig . Die Erfolgsautorin des sp√§ten Naturalismus hat der Eifel mit den Romanen "Kreuz im Venn" und "Weiberdorf" literarische Denkm√§ler gesetzt. Die Rezeption des Werks Clara Viebigs erlitt wegen ihrer Ehe mit einem j√ľdischen Verleger in der Nazizeit einen Bruch. Seit Ende der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts erleben die Werke der Schriftstellerin ihre verdiente Renaissance - auch in der Eifel. Die literarisch vielleicht bedeutendste Auseinandersetzung mit dem Eifelraum und seinen Menschen ist der in der Endphase des Zweiten Weltkriegs angesiedelte Roman "Winterspelt" von Alfred Andersch , der den Stellungskrieg w√§hrend der Ardennen-Offensive und die tragische Verkn√ľpfung von Menschen und ihrer Schicksale in epischer Breite darstellt. Der 2005 verstorbene Heinz K√ľpper (u.a. mit den Romanen Wohin mit dem Kopf und Zweikampf mit Rotwild) sowie der in Kall lebende Norbert Scheuer sind heute die beiden wesentlichen Eifeler Vertreter ernsthafter deutschsprachiger Prosa. Beide stellen in ihren Romanen die Eifel √ľber die realistische Darstellung hinaus auch symbolisch als zerkl√ľftete Landschaft vor, die zum Spiegelbild seelischer Landschaften wird. Besonders interessant ist hier (im Vergleich zur Perspektive des eher bodenst√§ndigen Erz√§hlers) die literarische Gestaltung der Eifel aus der Sicht des Au√üenstehenden. Vor allem dort, wo keine romantische Verkl√§rung der Eifel versucht wird, sondern wo Auswegslosigkeit und Verzweiflung angesichts von Armut und Not, geistiger Enge oder starrer Wertordnungen sichtbar werden, fordert diese Literatur zur Auseinandersetzung mit dem Raum und seinen Menschen heraus. Obwohl Norbert Scheuer in der Eifel geboren wurde, nehmen die Erz√§hler seiner Romane und Erz√§hlungen die Perspektive des Distanzierten bzw. Au√üenstehenden ein. Norbert Scheuer ist es vor allem in seinem j√ľngsten Erz√§hlband Kall, Eifel (2005) gelungen, das Leben in der Eifel facettenreich darzustellen und f√ľr Leser im gesamten deutschsprachigen Raum interessant zu machen.

Eifel-Krimis

Eine literarische Gattung, die in den letzten Jahrzehnten in vielen Regionen und Gro√üst√§dten Deutschlands aufbl√ľht, ist der Kriminalroman. Jacques Berndorf (*1936) hat sich mit seinen Krimis , etwa Eifel-Blues (1989), Eifel-Sturm (1999) oder Eifel-Tr√§ume (2004), zum auflagenst√§rksten deutschen Krimiautor geschrieben. Harald Schneider (*1962) ist Autor der in der Eifel angesiedelten Kinderkrimiserie Die Meisterschn√ľffler, einem interaktiven Leseangebot, das Leserinnen und Leser ab 8 an unterschiedliche Schaupl√§tze in der Eifel f√ľhrt. Carola Clasen , Carsten Sebastian Henn , Andreas Izquierdo , Ralf Kramp und Edgar Noske geh√∂ren zu den weiteren Autoren, die sich dem Genre Eifelkrimi verschrieben haben.

Prominente Personen aus der Eifel

  • Mario Adorf (*1930) Schauspieler und Schriftsteller, Mayen
  • Peter Binsfeld (ca. 1545 - 1598) Theologe und Hexentheoretiker
  • Nicolaus Cusanus (1401 - 1464) Kardinal, Bischof von Brixen (S√ľdtirol), Kues/ Italien
  • Elke Erb (*1938), Schriftstellerin, Scherbach
  • Hermann Emil Fischer (*1852 - 1919) Chemiker, Nobelpreistr√§ger (1902), Euskirchen
  • Friedrich Joseph Haass (1780 - 1853) "Heiliger Doktor von Moskau", M√ľnstereifel/ Moskau
  • Balthasar K√∂nig (~1685 - ~1760) Begr√ľnder der traditionellen Eifeler Orgelbaukunst, S√ľddeutschland /M√ľnstereifel/K√∂ln
  • Christian Ludwig K√∂nig (1717 - 1789) Orgelbauer, Sohn von Balthasar K√∂nig, M√ľnstereifel/K√∂ln
  • Caspar Joseph K√∂nig (1726 - 1763) Orgelbauer, Sohn von Balthasar K√∂nig, M√ľnstereifel/K√∂ln
  • Hermann L√∂her (1595 - 1678) Autor eines Buches √ľber Hexenverfolgungen, M√ľnstereifel/ Amsterdam
  • Alois Mertes (1921 - 1985) CDU-Politiker und Staatsminister im Ausw√§rtigen Amt , Gerolstein
  • Andrea Nahles (*1970) Literaturwissenschaftlerin, Politikerin, Weiler (bei Mayen)
  • Winfried Sch√§fer (*1950) Fu√üballtrainer
  • Edgar Schmitt (*1963) "Euro-Eddy", Fu√üballer beim Karlsruher SC in den 90er-Jahren, Dudeldorf
  • Johannes Sleidanus (1506 - 1556) Historiker, Professor, Schleiden/ Stra√üburg
  • Johannes Sturmius (1507 - 1589) Humanist, Schulreformer, Schleiden/ Stra√üburg
  • Klaus Toppm√∂ller (*1951) Fu√üballtrainer, Rivenich
  • Peter Zirbes (1825 - 1901) Dichter, Niederkail
  • Hugo Z√∂ller (1852 - 1933) Forschungsreisender, Journalist, Schleiden-Oberhausen/M√ľnchen

Prominente Personen in der Eifel

  • Thomas D (*1968) S√§nger und Textschreiber in einer Kommune, die sich M.A.R.S. (Moderne Anstalt Rigoroser Spakker) nennt.

Städte in der Eifel

Verkehr

Durch die Eifel f√ľhren:

Siehe auch

Weblinks

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