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Letzte Änderung für Artikel Prinz-Wilhelm-Eisenbahn: 05.02.2006 23:05

Prinz-Wilhelm-Eisenbahn

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Karte des Verlaufs der Prinz-Wilhelm-Eisenbahn
Karte des Verlaufs der Prinz-Wilhelm-Eisenbahn
Gedenktafel f├╝r die Erbauung der Prinz-Wilhelm-Eisenbahn am Bahnhof Neviges
Gedenktafel f├╝r die Erbauung der Prinz-Wilhelm-Eisenbahn am Bahnhof Neviges

Der Name Prinz-Wilhelm-Eisenbahn bezeichnet die historische erste Eisenbahnlinie zwischen Essen und Wuppertal. Sie wurde von Friedrich Harkort projektiert und durch die 1828 gegr├╝ndete "Deilthaler Eisenbahn Aktiengesellschaft" als erste Eisenbahn auf deutschem Boden erbaut.

Inhaltsverzeichnis

Streckenbau

Diese Bahn definierte sich als Eisenbahn , weil sie als Pferdebahn auf eisernen Schienen fuhr. Der Oberbau bestand einer Beschreibung zufolge aus Eichenschwellen, auf denen zwei sogenannte Stra├čb├Ąume mit einer L├Ąnge von je 3,30 m mit Holzn├Ągeln befestigt waren. Die Schienen mit einer St├Ąrke von 40 mm wurden wiederum mit Holzn├Ągeln auf den Stra├čb├Ąumen befestigt. Die Nagelk├Âpfe waren dabei in den Schienen versenkt. Die Gesamtstrecke betrug eine preu├čische Meile (7.532 Meter), die Spurbreite zun├Ąchst 820 mm ( Schmalspur ).

Die Deilthaler Eisenbahn f├╝hrte durch das Deilbachtal von der Ruhr bei Hinsbeck, einem Ortsteil von Kupferdreh (jetzt Stadt Essen) hinauf nach Nierenhof bei Langenberg (jetzt Stadt Velbert, Kreis Mettmann)

Einweihung und Betrieb

Am 20. September 1831 wurde die Strecke durch Prinz Wilhelm, einem Bruder des damaligen K├Ânigs, feierlich eingeweiht. Die Bahn durfte sich seitdem "Prinz-Wilhelm-Eisenbahn" (PWE) nennen. Der Prinz und seine Familie befuhren an diesem Tag die Eisenbahn in einem mit Teppichen ausgeschlagenen Kohlenwagen.

Bis 1844 wurde die Prinz-Wilhelm-Eisenbahn als Pferdebahn zum Kohletransport betrieben. Bereits nach einj├Ąhriger Betriebsdauer wurden aber auch Personen bef├Ârdert, insbesondere auf der R├╝ckfahrt von Hinsbeck nach Nierenhof; denn f├╝r diese Fahrten war kein Frachtaufkommen vorhanden. Schon von 1833 an standen einige Personenwagen "des Vergn├╝gens wegen" zur Verf├╝gung.

Ausbau und Dampfbetrieb

1847 wurde die Bahnstrecke auf die Normalspur von 1.435 mm umgebaut und beiderseits verl├Ąngert. Sie f├╝hrte nun von Steele S├╝d nach Vohwinkel (jetzt Stadt Wuppertal) ├╝ber Langenberg und Neviges (jetzt: Stadt Velbert, Kreis Mettmann). Dabei wurde die Spitzkehre bei Neviges beseitigt. Unter der Bezeichnung ÔÇ×Steele-Vohwinkler EisenbahnÔÇť ging die 32 Kilometer lange Bahnlinie am 1. Dezember 1847 als dampfbetriebene Eisenbahnstrecke wieder in Betrieb. Am 13. M├Ąrz 1854 ├╝bernahm die K├Ânigliche Direktion der Bergisch-M├Ąrkischen Eisenbahn zu Elberfeld den Betrieb der Strecke. Mit Vertrag vom 6. Dezember 1862 ging die Gesellschaft zum 1. Januar 1863 auch rechtlich in die Bergisch-M├Ąrkische Eisenbahn Gesellschaft auf.

Neuzeit

Die Eisenbahntrasse wird bis heute genutzt. Bevor am 15. Dezember 2003 der S-Bahn-Verkehr von der S 9 zwischen Haltern am See und Wuppertal Hauptbahnhof aufgenommen wurde, war in Steele der Neubau einer Verbindungskurve von der Essen-Hattinger zur Wuppertaler Strecke erforderlich. Die Haltepunkte W├╝lfrath-Aprath und Velbert-Rosenh├╝gel wurden neu gebaut und der Haltepunkt Velbert-Neviges verlegt. Au├čerdem wurde die Gesamtstrecke auf elektrischen Betrieb umgestellt.

Siehe auch

Weblink

Wikipedia

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