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Letzte Änderung für Artikel Linke Rheinstrecke: 18.02.2006 14:16

Linke Rheinstrecke

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Verlauf der linken Rheinstrecke
Verlauf der linken Rheinstrecke
Bahnh├Âfe und Haltepunkte
ICE K├Âln Hbf km Ôłĺ2,0
K├Âln West 1,0
RE K├Âln S├╝d 3,1
H├╝rth-Kalscheuren 9,3
RE Br├╝hl 14,5
Sechtem 19,5
Roisdorf 25,7
ICE Bonn Hbf 31,9
Bonn-Bundesviertel (geplant) 34,x
RE Bonn-Bad Godesberg 39,0
Bonn-Mehlem 41,2
Rolandseck 45,9
RE Oberwinter 48,2
IC Remagen 52,7
RE Sinzig(Rhein) 56,7
RE Bad Breisig 62,5
Brohl 65,7
Namedy 69,2
IC Andernach 73,2
Wei├čenthurm 76,9
Urmitz 81,6
Koblenz-L├╝tzel 89,4
ICE Koblenz Hbf 91,2
K├Ânigsbach 94,3
Rhens 99,8
Spay 103,3
RE Boppard 110,7
Boppard-Bad Salzig 115,6
Boppard-Hirzenach 119,4
Werlau 121,5
St. Goar 125,3
Oberwesel 132,1
Bacharach 138,5
Niederrheimbach 142,0
Trechtingshausen 146,6
IC Bingen(Rhein) Hbf 151,9
km 152,4 0,0
Bingen(Rhein) Stadt 1,0
Bingen-Gaulsheim 4,6
Gau Algesheim 9,4
Ingelheim 12,5
Heidesheim(Rheinh) 17,5
Uhlerborn 20,2
Budenheim 23,1
Mainz-Mombach 27,3
ICE Mainz Hbf 30,6

Die Linke Rheinstrecke ist die am linken Rheinufer verlaufende Bahnstrecke von K├Âln nach Mainz ├╝ber Bonn, Koblenz und Bingen. Auf ihrer gesamten L├Ąnge von 185 km ist sie zweigleisig ausgebaut und elektrifiziert . Bis zur Er├Âffnung der ICE - Neubaustrecke K├Âln-Frankfurt war sie die meistbefahrene Eisenbahnstrecke in Deutschland .

Die Strecke am Mittelrhein gilt als eine der landschaftlich sch├Ânsten Eisenbahnstrecken Deutschlands, zumal die Landschaft seit 2002 zum UNESCO- Weltkulturerbe z├Ąhlt. Den Reisenden zeigen sich zahlreiche Burgen, darunter die Rheinpfalz bei Kaub, die mit ihrem f├╝nfeckigen Turm inmitten des Rheins steht. Auch an der Loreley f├╝hrt die Strecke vorbei. Daneben sind enge T├Ąler zwischen hoch aufragenden Felsw├Ąnden, viel Wald und viele Weinberge zu betrachten.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Linke Rheinstrecke bei Remagen
Linke Rheinstrecke bei Remagen

Der erste Abschnitt zwischen K├Âln und Bonn wurde am 15. Februar 1844 von der Bonn-C├Âlner Eisenbahn-Gesellschaft er├Âffnet. Am 21. Januar 1856 wurde die Strecke bis Bahnhof Rolandseck verl├Ąngert. In K├Âln begann die Strecke urspr├╝nglich am damaligen Bahnhof K├Âln St. Pantaleon. Erst 1859 wurde sie zum Hauptbahnhof verl├Ąngert, weshalb dieser bis heute eine negative Kilometrierung tr├Ągt. Nach der ├ťbernahme durch die Rheinische Eisenbahn f├╝hrte diese im Jahre 1858 die Strecke ├╝ber Remagen und Andernach nach Koblenz weiter. Ende des folgenden Jahres, am 15. Dezember 1859, wurde der landschaftlich besonders reizvolle Streckenabschnitt durch das enge Mittelrheintal bis zum damals preu├čischen "Grenzbahnhof" Bingerbr├╝ck (heute Bingen Hbf) fertiggestellt, wo die linke Rheinstrecke an die seit 17. Oktober im G├╝terverkehr befahrene Strecke der Hessischen Ludwigsbahn nach Mainz angeschlossen wurde. Gleichzeitig erhielt sie auch Anschluss an die Rhein-Nahe Bahn nach Saarbr├╝cken und die dortigen Kohlengruben.

In Bonn Hauptbahnhof bestand von 1870ÔÇô1914 die M├Âglichkeit, mit dem Trajekt Bonn-Oberkassel auf die anfangs in Oberkassel endende Rechte Rheinstrecke zu wechseln. In Koblenz wurde die Anbindung an die rechte Rheinstrecke 1864 ├╝ber die Pfaffendorfer Br├╝cke erm├Âglicht. Sp├Ąter dann durch zwei auch heute noch in Betrieb befindliche Eisenbahnbr├╝cken s├╝dlich und n├Ârdlich der Stadt (Horchheimer Br├╝cke und Urmitzer Br├╝cke) realisiert.

Hindenburgbr├╝cke
Hindenburgbr├╝cke

W├Ąhrend des ersten Weltkriegs wurden zwei weitere in ihrer Bauweise sehr ├Ąhnliche Rheinquerungen gebaut, die beide im Zweiten Weltkrieg zerst├Ârt und nicht wieder aufgebaut wurden.

Zum einen die von 1913 bis 1915 erbaute Hindenburgbr├╝cke zwischen R├╝desheim am Rhein und Bingen -Kempten, die ├╝ber die Linke Rheinstrecke den Anschluss zwischen Rechter Rheinstrecke und Nahetalbahn sicherstellte.

Zum anderen die Ludendorff-Br├╝cke zwischen Erpel und Remagen, die dazu diente, die Rechte Rheinstrecke mit der Linken Rheinstrecke und der strategisch wichtigen Ahrtalbahn zu verbinden. Diese sp├Ąter als Br├╝cke von Remagen bekannt gewordene Br├╝cke wurde allerdings erst 1919 fertig, sollte jedoch in den letzten Tagen des zweiten Weltkriegs gro├če Bedeutung gewinnen.

Seit 1959 ist die Strecke elektrifiziert. Aufgrund der dichten Zugfolge blieb die Strecke in den Folgejahren weitgehend von R├╝ckbaut├Ątigkeiten verschont und bietet ├╝berdurchschnittlich viele Ausweich- und ├ťberholm├Âglichkeiten. Lediglich im Bahnhof Oberwinter wurden beide Ausweichgleise zur├╝ckgebaut, in Br├╝hl wurde nach dem Zugungl├╝ck von Br├╝hl 2000 das Ausweichgleis in Richtung K├Âln entfernt.

Bedeutung

RE 5 in Remagen
RE 5 in Remagen

Die linke Rheinstrecke war jahrzehntelang die wichtigste Nord-S├╝d-Verbindung in Westdeutschland. Sie stellte f├╝r das Rheinland und weite Teile des Ruhrgebiets die schnellste Verbindung nach ganz S├╝ddeutschland dar. Trotz topografischer Schwierigkeiten war sie daher f├╝r relativ hohe Geschwindigkeiten ausgebaut worden (K├Âln-Koblenz auf gro├čen Teilen f├╝r 160 km/h geeignet). Trotzdem entwickelte sie sich immer mehr zum Nadel├Âhr. Da ein weiterer Ausbau sehr teuer geworden w├Ąre, fiel die Entscheidung, die Strecke durch eine Neubaustrecke K├Âln-Frankfurt zu ersetzen. W├Ąhrend der Bauzeit stieg der Verkehr auf der linken Rheinstrecke weiter an, so dass die Strecke jahrelang auf Verschlei├č gefahren wurde. Dies f├╝hrte zu zahlreichen Betriebsst├Ârungen, inklusive einiger Bergrutsche. Nach Er├Âffnung der ICE-Strecke wurde die linke Rheinstrecke im Herbst 2003 aufw├Ąndig saniert.

Auch heute verkehren auf der linken Rheinstrecke st├╝ndlich zwei Fernzugpaare, bis zu vier Nahverkehrszugpaare und etliche G├╝terz├╝ge. Ein Gro├čteil des G├╝terverkehrs im Rheintal wird jedoch ├╝ber die Rechte Rheinstrecke abgewickelt.

Tarife

Der Schienenpersonennahverkehr auf der linken Rheinstrecke wird im Auftrag dreier Verkehrsverb├╝nde gefahren, deren Tarife in allen Z├╝gen des Nahverkehrs gelten. Der Abschnitt von K├Âln bis Bonn-Mehlem liegt im Bereich des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS), bis Brohl gilt ein ├ťbergangstarif VRS/Ahr. Von Rolandseck bis Oberwesel gelten Fahrscheine des Verkehrsverbunds Rhein-Mosel (VRM), von Bacharach bis Mainz die des Rhein-Nahe-Nahverkehrsverbunds (RNN).

Abzweigungen

Wikipedia

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