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Letzte Änderung für Artikel Bochum Hauptbahnhof: 17.01.2006 21:35

Bochum Hauptbahnhof

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Hauptbahnhof Bochum
Hauptbahnhof Bochum

Der Hauptbahnhof Bochum ist der wichtigste Bahnhof der Stadt Bochum und zentraler Knotenpunkt aller ├Âffentlichen Stadtverkehrsmittel. Er wurde ab 1955 neu errichtet und 1957 seiner Bestimmung ├╝bergeben. Sein Empfangsgeb├Ąude gilt als einer der bedeutendsten deutschen Bahnhofs -Neubauten der 1950er Jahre, dessen Gesamtwirkung von dem gro├čen Foyer mit seinem geschwungenen Stahlbetondach und der Glasfassade bestimmt wird.

Inhaltsverzeichnis

Verkehrsstation und Stadtumfeld

Eisenbahnverkehr

An den vier Bahnsteigen des Bochumer Hauptbahnhof halten Fernreisez├╝ge ( ICE und InterCity ) wie auch Regionalz├╝ge ( S-Bahn -, RegionalBahn - und RegionalExpress -Z├╝ge), au├čerdem einzelne Nachtz├╝ge .

Drei im Personenverkehr wichtige Eisenbahnstrecken verlaufen durch den Hauptbahnhof Bochum:

Siehe auch: S-Bahn Rhein-Ruhr

Stadtverkehr

Auf dem Bahnhofsvorplatz, der den Namen Kurt-Schumacher-Platz tr├Ągt, befindet sich der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) f├╝r den Stadt- und den Reisebusverkehr. Unter dem Bahnhof liegt eine unterirdische Station der Stadtbahn sowie der Stra├čenbahn . Der Buddenbergplatz am Hinterausgang des Bahnhofs wird f├╝r den Wochenmarkt genutzt.

Historie

Nach der Er├Âffnung 1957 folgte Ende der 1970er Jahre der erste gro├če Umbau des Bahnhofs. Dieser bestand aus drei Elementen:

  • Bau der S-Bahnlinie 1. Hierzu wurde der s├╝dlichste Bahnsteig Nummer Vier, f├╝r den beim Neubau bereits Platz reserviert worden war, mit den Gleisen 7 und 8 errichtet. Gleis 7 war zuvor von G├╝terz├╝gen benutzt worden und hatte keine Bahnsteigkante besessen.
  • Bau der Verbindungskurve zur Strecke nach Herne. Bis 1979 verkehrten die Z├╝ge aus Bochum-Langendreer nach Herne ├╝ber den Bahnhof Bochum Nord , fuhren also am Hauptbahnhof vorbei. Mit der Errichtung der Riemker Kurve wurden diese Z├╝ge ab 1979 in den Hauptbahnhof eingef├╝hrt, der Abschnitt nach Langendreer wurde ab 1983 von der S-Bahn ├╝bernommen. Am n├Ârdlichsten Bahnsteig Eins wurde das kurze Stumpfgleis 1 angelegt, damit die hier endenden Z├╝ge nicht das weiterhin von G├╝terz├╝gen benutzte Gleis 2 belegen m├╝ssen.
  • Bau der unterirdischen Stadtbahnanlagen . Hierf├╝r wurde in offener Bauweise auf drei Ebenen unter dem Empfangsgeb├Ąude und dem Kurt-Schumacher-Platz ein aus zwei Geschossen bestehender Turmbahnhof mit dar├╝ber liegender Verteilerebene errichtet. Bei der Wiederherstellung des Platzes wurden der Zentrale Omnibusbahnhof neu gestaltet und das Erscheinungsbild des Foyers durch einen vorgesetzten Treppenabgang zur Verteilerebene ver├Ąndert. Im Zuge dieser Bauma├čnahme wurden auch der Hintereingang und der Buddenbergplatz vollst├Ąndig umgebaut.

Seit dem Jahr 2004 wird das Empfangsgeb├Ąude einschlie├člich der Zugangsanlagen und Bahnsteige w├Ąhrend des laufenden Betriebes umfassend renoviert und im Inneren neu gestaltet. Bis zum Jahr 2006 wird auch der Bahnhofsvorplatz erneut modernisiert. Noch im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts ist weiterhin mit einem Ersatz der aus dem Jahr 1957 stammenden Eisenbahn-Signalanlagen zu rechnen.

Alter Hauptbahnhof

Der Katholikentagsbahnhof
Der Katholikentagsbahnhof

Der urspr├╝ngliche Bochumer Hauptbahnhof befand sich einige hundert Meter weiter westlich an der K├Ânigsallee . Im zweiten Weltkrieg wurde sein Empfangsgeb├Ąude bei Bombenangriffen nahezu vollst├Ąndig zerst├Ârt, wie auch gro├če Teile der Innenstadt Bochums. Der n├Âtige Wiederaufbau wurde von der Stadtplanung dazu genutzt, den Grundriss der Innenstadt und die F├╝hrung einiger Hauptverkehrsstra├čen zu ver├Ąndern, um eine zuvor nicht erfolgte Anpassung an die stark gestiegene Einwohnerzahl der Stadt zu erreichen. Auch der in seiner alten Lage nicht mehr erweiterbare Hauptbahnhof sollte n├Ąher an die Innenstadt heran verschoben werden. Um aber den Bau des neuen Hauptbahnhofes am jetzigen Platz m├Âglichst ungest├Ârt durchf├╝hren zu k├Ânnen, wurde an Stelle des zerst├Ârten Empfangsgeb├Ąudes rechtzeitig zum Deutschen Katholikentag 1949 der Kirchentagsbahnhof als Provisorium errichtet. Das heute unter Denkmalschutz stehende Geb├Ąude wurde nach der Er├Âffnung des jetzigen Hauptbahnhofes bis etwa 1990 von der Deutschen Bundesbahn als Schulungsst├Ątte genutzt und steht seitdem leer.

Bergisch-M├Ąrkischer Bahnhof

Der alte Hauptbahnhof entstand aus dem Bahnhof Bochum der Bergisch-M├Ąrkischen Eisenbahngesellschaft, die mit ihrer Hauptstrecke Duisburg - M├╝lheim - Essen - Steele - Bochum - Langendreer - Dortmund zu Beginn der 1860er Jahre die erste Eisenbahnstrecke durch das Bochumer Stadtgebiet in Betrieb nahm. Am s├╝dwestlichen Rand des historischen Stadtkerns, n├Ârdlich des entstehenden Stadtteiles Bochum-Ehrenfeld, gelegen, befand er sich in g├╝nstiger Position zu den wichtigen Schwerindustriebetrieben wie den Stahlwerken des Bochumer Vereins oder verschiedenen Kohlen zechen . Der Zugang f├╝r Passagiere war durch die Randlage aber nicht ideal, au├čerdem waren die Platzverh├Ąltnisse im Gleisdreieck zwischen der Hauptstrecke und der abzweigenden, 1870 er├Âffneten Strecke nach Herne-Rottbruch sowie der K├Ânigsallee angesichts des steigenden Verkehrsaufkommens unzureichend.

Nach der Verstaatlichung der gro├čen Eisenbahngesellschaften durch den preu├čischen Staat wurde dem Bergisch-M├Ąrkischen Bahnhof der Name Bochum S├╝d zugeordnet, um ihn von dem ├Âstlich der Innenstadt gelegenen Bahnhof Bochum der Rheinischen Eisenbahngesellschaft zu unterscheiden. Letzterer bekam den Namen Bochum Nord und tr├Ągt ihn auch als reiner G├╝terbahnhof im fr├╝hen 21. Jahrhundert noch. Aus Bochum S├╝d wurde schlie├člich der alte Bochumer Hauptbahnhof.

Weblinks


Koordinaten: 51┬░ 28' 42,62" N, 7┬░ 13' 22,01" O

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