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Letzte Änderung für Artikel REWE: 16.02.2006 22:21

REWE

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REWE-Supermarkt, Innenaufnahme
REWE-Supermarkt, Innenaufnahme

Die REWE-Zentral AG ist ein deutscher Handelskonzern mit den Schwerpunkten Lebensmittel -Handel und Touristik . Sie hat ihren Sitz in Köln. Der Name REWE ist ein Akronym und steht fĂŒr Revisionsverband der Westkaufgenossenschaften.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

GegrĂŒndet wurde die REWE am 1. Januar 1927 als Genossenschaft in Köln.

1935 kam es zu einer ersten Umfirmierung unter Rewe-Zentrale Deutscher Lebensmittel-Großhandels-Genossenschaften eGmbH. WĂ€hrend des Zweiten Weltkrieges kam es fĂŒr kurze Zeit zur HandlungsunfĂ€higkeit der Gruppe, da wichtige Teile der Verwaltung ausgebombt waren.

1972 wird die Konzernstruktur reformiert: die Rewe-Zentralfinanz eGmbH und die Rewe-Zentral- Aktiengesellschaft Köln werden gegrĂŒndet. 1979 erstritt die Rewe vor dem EuropĂ€ischen Gerichtshof ein wichtiges Urteil zur VerkehrsfĂ€higkeit von Waren in der EU ( Cassis-de-Dijon-Entscheidung ).

Neuere Firmengeschichte

Der Aufsichtsrat verabschiedet am 17. Februar 2004 Hans Reischl zum Jahresende 2004 in den Ruhestand. Als Nachfolger wird der 38jÀhrige Dr. Ernst Dieter Berninghaus nominiert. Reichl hatte zuvor ein Aufsichtsratsmandat beim Konkurrenten KarstadtQuelle angenommen. Berninghaus verdrÀngte Reischl mit der Hilfe des Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Burghard noch vor dem vereinbarten Termin aus dem Amt und wurde ab 1. Mai 2004 Vorstandssprecher.

Bereits am 15. Oktober 2004 trat Berninghaus vom Amt des Vorstandssprechers der REWE zurĂŒck - nach außen hin aus gesundheitlichen GrĂŒnden. Nach seinem RĂŒcktritt tauchten VorwĂŒrfe gegen ihn auf, unter anderem soll er GeschĂ€fte ohne Zustimmung des Restvorstandes abgeschlossen haben. Im August 2005 verglichen sich die REWE und ihr ehemaliger Vorstandssprecher auf die Zahlung von 11 Mio. Euro, nachdem die REWE Berninghaus zuvor zur Zahlung eines Schadensersatzes in Höhe von ca. 27 Mio. Euro verklagt hatte.

Nach dem Abgang von Berninghaus wurde die REWE fĂŒr eine Übergangszeit von einem Vorstandstrio geleitet: Hans Schmitz , Josef Sanktjohanser und Gerd Bruse .

Am 14. Januar 2005 hat die REWE-Gruppe die restlichen 25% der Handelsgesellschaft Kaiser + Kellermann OHG ĂŒbernommen und somit 38 Globus SupermĂ€rkte in NRW.

Im April 2005 schied auch Hans Schmitz aus dem REWE Vorstand aus. Es kamen jedoch zwei neue Mitglieder hinzu, so dass der neue Vorstand der REWE aus folgenden Personen besteht: Dr. Achim Egner (Vorstandssprecher, zustĂ€ndig fĂŒr Marketing, Produkte und Vertrieb), Alain Caparros (AuslandsgeschĂ€ft, Discount, GroßverbrauchergeschĂ€ft, Cash & Carry), Gerd Bruse und Josef Sanktjohanser.

Am 28. April 2005 eröffnet die REWE-Gruppe den ersten eigenen Bio-Supermarkt . Der Bio-Supermarkt " Vierlinden " eröffnet in DĂŒsseldorf, weitere Bio-SupermĂ€rkte in NRW sollen folgen. Im September 2005 folgte in Köln-Braunsfeld ein zweiter Vierlinden Bio-Supermarkt. Schon in den 90er Jahren gab es in Bochum-Kaltehardt einen REWE-Supermarkt mit einem Regal nur mit Bioprodukten, so wie sie auch im Bioladen zu finden waren.

Am 26. August 2005 verlÀsst Gerd Bruse das Unternehmen, am 27. September 2005 wird Norbert Fiebig neuer Finanz- und Touristikvorstand der REWE.

Am 23. Januar 2006 benennt sich die "REWE Gruppe" um. Der neue Name "REWE GROUP" wird eingefĂŒhrt. Die neue Dachmarke des Konzerns soll Tradition mit Zukunft vereinigen. Das neue Logo symbolisiert die KerngeschĂ€fte der REWE, wobei Rot fĂŒr den Lebensmittelhandel steht und Gelb fĂŒr die Touristik.

Vertriebslinien

Lebensmittel

Heute besteht die Rewe aus einer Vielzahl von Vertriebslinien , die die verschiedenen GeschÀftsfelder des Konzerns abdecken. Die in Deutschland bekanntesten Marken der Rewe sind:

  • Penny
  • miniMAL
  • HL-Markt (heute miniMAL)
  • Otto Mess (heute miniMAL)
  • StĂŒssgen (heute miniMAL)
  • REWE - Der Supermarkt
  • REWE - Nahkauf
  • Vierlinden - Bio-Supermarkt
  • toom SB-Warenhaus
  • toom GetrĂ€nkemarkt
  • kaufpark
  • Petz
  • Globus SB-Warenhaus (nur in NRW, wird derzeit in toom umbenannt, nicht zu verwechseln mit den gleichnamigen SB-WarenhĂ€usern der saarlĂ€ndischen GLOBUS SB-Warenhaus Holding GmbH & Co. KG)
  • sowie die GroßhandelshĂ€user Selgros und Fegro .

Die unter dem Namen REWE gefĂŒhrten MĂ€rkte werden von selbststĂ€ndigen Kaufleuten gefĂŒhrt. Bei der Vertriebslinie REWE - Nahkauf handelt es sich um GeschĂ€fte mit kleinerer VerkaufsflĂ€che, wĂ€hrend der Name REWE - Der Supermarkt grĂ¶ĂŸeren MĂ€rkten ab 500 mÂČ VerkaufsflĂ€che vorbehalten ist. Bei den FilialsupermĂ€rkten der Rewe stand die Vertriebslinie miniMAL bisher fĂŒr grĂ¶ĂŸere VerbrauchermĂ€rkte, wĂ€hrend die kleineren SupermĂ€rkte (bis 800 mÂČ VerkaufsflĂ€che) unter den Namen HL-Markt, StĂŒssgen (regional in Köln) und Otto Mess (regional in DĂŒsseldorf) gefĂŒhrt wurden. Bis Ende 2005 soll eine Änderung der Vertriebsstrukturen abgeschlossen sein, nach der alle FilialsupermĂ€rkte, unabhĂ€ngig von der GrĂ¶ĂŸe, nurmehr unter der Marke miniMAL gefĂŒhrt werden.

FrĂŒher gehörte zu Rewe die Drogeriemarktkette idea. Sie wurde 2005 an Schlecker verkauft, die die Filialen ĂŒbernahm und umfirmierte. Im gleichen Jahr ĂŒbernahm die Rewe 119 Extra-MĂ€rkte der Metro AG, die nun nach und nach in REWE bzw. miniMAL-Filialen umgewandelt werden.

Weiterhin bietet REWE grĂ¶ĂŸeren Handelsunternehmen Dienstleistungen in verschiedenen Bereich (z.B. Einkauf, Abwicklung der Zahlungen an Lieferanten) an. Bekannte Kunden sind hier Dm-drogerie_markt und die Dohle-Gruppe.

Nach neuesten PlÀnen werden alle LebensmittelgeschÀfte bis 2007 den Namen Rewe erhalten. Die Namen Minimal und Toom sollen nicht mehr in Erscheinung treten.


Zur Rewe Austria gehören:

  • Billa
  • Bipa
  • Merkur
  • Mondo (wird zukĂŒnftig in Penny umbenannt)
  • Emma
  • Penny

Rewe schluckte auch den Großteil (162) der Julius-Meinl -Filialen und IDEA .

Rewe ĂŒbernahm im Jahr 2003 die Schweizer Bon-Appetit -Gruppe. Das Unternehmen trennt sich vom GeschĂ€ft mit der Belieferung von DorflĂ€den und konzentriert sich auf den Discounter Pick Pay sowie – gemeinsam mit Coop – auf den Gastro - Großhandel . Damit ist die Rewe indirekt schuldig am so genannten „LĂ€deli-Sterben“ in der Schweiz. Hunderte kleine Primo- und Vis-Ă -Vis-LĂ€den mussten bzw. mĂŒssen dichtmachen, da ihr Hauptlieferant, die Usego AG, von Rewe gekauft wurde und seither diese kleinen LĂ€den nicht mehr beliefert. Die Folgen sind unzĂ€hlige Dörfer/Quartiere ohne „LĂ€deli“, die vor allem Ă€ltere Mitmenschen schwer vermissen, da sie sich in den großen, unpersönlichen Filialen von Coop und Migros nur schwer zurecht finden. Hinzu kommen viele arbeitslose VerkĂ€ufer/innen der ehemaligen LĂ€den. 2005 wurden alle 146 Pick-Pay-Filialen und das Logistikzentrum an Denner verkauft.

FachmÀrkte

  • Promarkt Elektronikmarkt
  • toom BauMarkt bzw. toom Bau- und WohnMarkt
  • klee Garten-Center
  • Kressner TextilmĂ€rkte
  • Kölner Weinmarkt

Touristik

Seit 2001 hĂ€lt die REWE 40% der Anteile am Ferienflieger LTU. Im Bereich der Veranstalter gehören die Marken ADAC Reisen, DERTOUR, ITS, Jahn Reisen, Tjaereborg und Meier's Weltreisen zum REWE-Konzern. Der Vertrieb wird dabei zu großen Teilen ĂŒber die eigenen Linien abgewickelt. Die wichtigsten Vertriebslinien sind: ATLASREISEN, DER ReisebĂŒro, DER Business Travel und DERPART.

Im Bereich der Touristik sind die bekanntesten Marken der Rewe:

  • AVIGO - FĂŒr Schlaubucher.
  • ATLASREISEN
  • DER
  • DERPART
  • LTU
  • ITS
  • Jahn Reisen
  • Tjaereborg
  • ADAC Reisen
  • Meiers Weltreisen
  • Dertour

Produktionsbetriebe

Unter dem Dach der REWE-Gruppe existieren auch verschiedene Produktionsbetriebe, die fĂŒr die REWE LebensmittelmĂ€rkte Waren produzieren.

  • Wilhelm Brandenburg GmbH & Co. OHG, Fleischerbetriebe
  • Glockenbrot BĂ€ckerei GmbH & Co. OHG, Backwaren

REWE-Group

Die Rewe ist eine genossenschaftliche Handelsgruppe. Die Basis bilden selbststĂ€ndige EinzelhĂ€ndler. Im GeschĂ€ftsjahr 2003 hatte Rewe einen Umsatz von ca. 33,37 Mrd. Euro , ca. 192.613 BeschĂ€ftigte (davon 135.799 in Deutschland), ca. 11.492 MĂ€rkte mit einer VerkaufsflĂ€che von ca. 8.866.000 mÂČ. Das Haupt des Konzerns ist heute die REWE-Zentral AG in Köln, daneben besteht eine Vielzahl von Tochtergesellschaften . Die grĂ¶ĂŸte ist die REWE Deutscher Supermarkt KGaA , Wiesbaden. Von der KonzerngrĂ¶ĂŸe ist die REWE der grĂ¶ĂŸte LebensmittelhĂ€ndler in Deutschland und der drittgrĂ¶ĂŸte LebensmittelhĂ€ndler in Europa . An der Unternehmensspitze stand von 1980 bis 2004 der Vorstandsvorsitzende Hans Reischl.

Weblinks

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel REWE aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels REWE verfügbar.

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