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Letzte Änderung für Artikel LTU (Fluggesellschaft): 18.02.2006 15:53

LTU (Fluggesellschaft)

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LTU
Gr├╝ndung: 1955
IATA - Code : LT
ICAO -Code: LTU
Rufzeichen : LTU
Sitz: D├╝sseldorf, Deutschland
Firmenstruktur: GmbH
Allianz: Zusammenarbeit mit America West
Flottenst├Ąrke: 24
Ziele: Europa , Afrika , Nordamerika , Karibik , Mittlerer Osten , Asien

Die LTU Lufttransport-Unternehmen GmbH ist eine deutsche Linien- und Charter-Fluggesellschaft. Heimatbasis ist der Flughafen D├╝sseldorf International.

Nach dem Jahr 2001 hat die LTU gro├če Verluste gemacht. Besonders durch die Insolvenz ihres Hauptaktion├Ąrs Swissair macht die LTU gro├če Einbu├če und musste durch Kredite vom Land Nordrhein-Westfalen, REWE und der Deutschen Bank unterst├╝tzt werden. Seit 2004 ist die Fluggesellschaft jedoch wieder im Aufwind, sodass sie in der letzten Zeit wieder deutlich schwarze Zahlen schreiben konnte.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die LTU wurde am 20. Oktober 1955 unter dem Namen ÔÇ×Lufttransport Union (LTU)ÔÇť in Frankfurt am Main gegr├╝ndet. Firmengr├╝nder war der Duisburger Bauunternehmer Kurt Conle . 1956 nannte sich Lufttransport Union dann LTU, um eine Namensverwechselung mit einem gleichnamigen Unternehmen zu verhindern. Seit 1961 ist D├╝sseldorf Unternehmenssitz. LTU betreibt seit 1956 Charterfl├╝ge mit einer Vickers Viking . Das erste D├╝senflugzeug der Linie war die Sud Aviation Caravelle III, die bald von der Lockheed L-1011 TriStar ersetzt wurde. Das erste Gro├čraum-Flugzeug dieses Typs wurde am 29. Mai 1973 an LTU geliefert. Es folgten Boeing 757 , Boeing 767 und McDonnell Douglas MD-11 TriJet . 1995 begann die Umstellung der gesamten Flotte auf Airbus.

Bereits 1964 wird mit Transair LTU auch Reiseveranstalter, es folgen die Eigengr├╝ndung Meier's (1980) sowie die ├ťbernahmen Tjaereborg (1981) und Jahn Reisen (1986). Diese gehen 1996 unter dem Dach der neu gegr├╝ndeten LTU Touristik GmbH zusammen, werden jedoch als Marken weitergef├╝hrt. Diese wird 2000 von der REWE-Tocher Rewe Touristik zu 100–% ├╝bernommen.

Flotte

Die Flotte von LTU besteht zur Zeit (Oktober 2005 ) aus:

  • 9 Airbus A320
  • 4 Airbus A321
  • 7 Airbus A330-200
  • 4 Airbus A330-300

Die Flotte der LTU gilt als eine der modernsten Flotten ├╝berhaupt auf der Welt und sie ist daher bei Passagieren sehr hoch angesehen. Bis heute gab es bei der LTU keine gr├Â├čeren Zwischenf├Ąlle bei Fl├╝gen, was die LTU in einer Statistik zur 5. sichersten Airline gemacht hat (verglichen mit ihrem Gr├╝ndungsjahr und ihren Eins├Ątzen)

Eigentumsverh├Ąltnisse

Bis Ende der 80er Jahre war die Familie Conle Alleinunternehmer der Fluggesellschaft. 1989 wird der WestLB ein Anteil von 34 % der Airline verkauft. Die Conle-T├Âchter verkaufen in den 90er Jahren Anteile aus ├ťbertragungen ihrer Mutter nach und nach. Im Jahr 2000 zog sich die Familie Conle endg├╝ltig aus dem Gesch├Ąft zur├╝ck. Swissair ├╝bernahm danach 49,9 % der LTU-Anteile. Nach der Insolvenz der Swissair im Oktober 2001 erwarb die REWE-Gruppe die Anteile, zus├Ątzlich zu den schon eigenen 40 %. Wegen finanzieller Schwierigkeiten der LTU verwaltete die D├╝sseldorfer Kanzlei Metzeler-van Betteray seither treuh├Ąnderisch den 49,9-%-Anteil. REWE suchte zun├Ąchst erfolglos nach einem neuen Investor f├╝r die Fluggesellschaft.

Am 17. Februar 2006 gab der deutsche Billigflieger dba seinen Einstieg bei LTU bekannt: dbas Haupteigent├╝mer Hans-Rudolf W├Âhrl hat ├╝ber seine Beteiligungsgesellschaft Intro die treuh├Ąnderisch verwalteten 49,9 % sowie weitere 10,1 % von der K├Âlner Kapitalgesellschaft CKA erworben. Die restlichen 40 % h├Ąlt weiterhin REWE. W├Âhrl plant eine enge Verzahnung der beiden Fluggesellschaften, wobei dba deutsche und LTU internationale Ziele bedienen soll.

Kritik

Menschenrechtsorganisationen kritisieren die Fluggesellschaften Aero Flight, LTU, Lufthansa und die Turkish Airlines im Zusammenhang mit der Abschiebung von abgelehnten Asylbewerbern. Diese Kritik ignoriert, dass nach dem Luftverkehrsgesetz ┬ž 21, Absatz 2, Satz 3 eine Fluggesellschaft verpflichtet ist, jedermann zu bef├Ârdern ( Kontrahierungszwang ).

Unf├Ąlle/ Zwischenf├Ąlle

  • 28. Juni 1991 ÔÇô W├Ąhrend Wartungsarbeiten f├Ąngt eine Lockheed L-1011-1 Tristar durch statische Aufladung pl├Âtzlich Feuer. Die menschenleere Maschine wurde w├Ąhrend einer beherzten Rettungsaktion noch aus dem Hangar geschleppt, brannte jedoch v├Âllig aus. Niemand wurde verletzt oder get├Âtet.

Galerie

Weblinks

Commons: LTU ÔÇô Bilder, Videos oder Audiodateien

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel LTU (Fluggesellschaft) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels LTU (Fluggesellschaft) verfügbar.

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