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Letzte Änderung für Artikel Iserlohn: 18.02.2006 18:45

Iserlohn

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Wappen Karte
Stadtwappen der Stadt Iserlohn Lage der Stadt Iserlohn in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : Arnsberg
Landkreis : MĂ€rkischer Kreis
Geografische Lage :
Koordinaten: 51° 23â€Č N, 07° 40â€Č O
51° 23â€Č N, 07° 40â€Č O
Höhe : 106,2–493,9 m ĂŒ. NN
FlĂ€che : 125,5 kmÂČ
Einwohner : 97.478 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 777 Einwohner je kmÂČ
Postleitzahlen : 58636-58644
(alt: 5860)
Vorwahlen : 02371 (ON Iserlohn); 02374 (ON Iserlohn-Letmathe); 02304 (ON Schwerte; Iserlohn-Hennen); 02352 (ON Altena; Iserlohn-Kesbern); 02378 (ON FRÖ- Langschede ; Iserlohn-DrĂŒpplingsen )
Kfz-Kennzeichen : IS -> MK
GemeindeschlĂŒssel : 05 9 62 024
Stadtgliederung: 5 Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Schillerplatz 7
58636 Iserlohn
Website: www.iserlohn.de
Politik
BĂŒrgermeister : Klaus MĂŒller ( CDU )

Iserlohn ist eine große kreisangehörige Stadt im MĂ€rkischen Kreis (Regierungsbezirk Arnsberg) in Nordrhein-Westfalen. Die Einwohnerzahl pendelt momentan um die 100.000er-Marke, dennoch gilt Iserlohn derzeit (Stand: 30. Juni 2005) offiziell nicht als Großstadt , da die Einwohnerzahl nach Abzug derer, die nur einen Nebenwohnsitz in Iserlohn haben, unter 100.000 liegt. Dennoch ist sie die grĂ¶ĂŸte Stadt des Sauerlandes sowie des MĂ€rkischen Kreises.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Bild:Ruhr bei Iserlohn(Druepplingsen).jpg Iserlohn liegt in SĂŒdwestfalen und grenzt im Nordwesten an das Ruhrgebiet. Das Stadtgebiet Iserlohns ist Teil des Sauerlandes. Große Teile der Stadt sind von Wald bedeckt, weshalb Iserlohn den Beinamen Waldstadt fĂŒhrt. Das Stadtgebiet Iserlohns wird im Westen auf einer LĂ€nge von 7,2 km von der Lenne durchquert und von der Ruhr im Norden zum Kreis Unna hin begrenzt.

Ausdehnung des Stadtgebiets

Das Stadtgebiet erstreckt sich ĂŒber das Tal der Ruhr mit dem niedrigsten Punkt Iserlohns (ca. 106 m) im Norden bis zu den Höhen des Naturparks Homert im SĂŒden. Der höchste Punkt ist mit ca. 494 m ĂŒber NN der RĂŒssenberg in Kesbern. Das Stadtzentrum liegt in einer Höhe von 250 m ĂŒber NN.

Nachbargemeinden

Die Nachbargemeinden Iserlohns von Norden im Uhrzeigersinn: Holzwickede, Fröndenberg, Menden, Hemer, Altena, Nachrodt-Wiblingwerde, Hagen, Schwerte

Stadtgliederung

Die Stadt Iserlohn ist in folgende fĂŒnf Stadtbezirke gegliedert:

Geschichte

Bauernkirche
Bauernkirche

Die erste zweifelsfreie, urkundliche ErwÀhnung Iserlohns datiert etwa auf das Jahr 1150 , die Bauernkirche wurde wahrscheinlich schon 985 geweiht und 1059 wurde in einer Urkunde eine Siedlung erwÀhnt, womit wahrscheinlich auch das heutige Iserlohn gemeint war.

Der Name setzt sich aus den althochdeutsch Begriffen Isen - was Eisen bedeutet - und LĂŽh - Wald - zusammen, also Eisenwald. Letmathe wurde um 1036 , Genna 980 , Hennen um 1150 und Rheinen um 1050 erstmals erwĂ€hnt. 1124 erfolgte die erste Nennung des auf die EisenerzlagerstĂ€tten bezogenen Namens Iserlohn im Unterschied zu den umliegenden WĂŒstungen Nordlohn, SĂŒdlohn und Ortlohn.

Die Stadt gliederte sich in die Altstadt um die Bauernkirche sowie die Festungsstadt und die Zitadelle nahe der Obersten Stadtkirche, und wurde durch Graf Engelbert I. von der Mark ( 1249 - 1277 ) als Planstadt angelegt. 1278 wurden die Stadtrechte (von 1237 ) durch Graf Eberhard I. von der Mark bestĂ€tigt. Die ursprĂŒngliche Trennung beider Verwaltungseinheiten bestand noch bis Anfang des 19. Jahrhunderts .

Reste der Stadtbefestigung sind noch auf dem Bilstein, einem kahlen Massenkalkfelsen ĂŒber dem Baarbach zu sehen: Der Rest der ehemaligen landesherrlichen Zitadelle, zuletzt BurgmannshĂ€user und Kirche. Die alten Parzellenzuschnitte sind noch heute zwischen dem ehemaligen Westertor und dem Kirchtor, der heutigen Kirchtreppe, ablesbar. 1715 zerstörte ein Brand große Teile der Stadt.

Um 1800 bildete der Raum Iserlohn mit Draht-, Nadel-, Messing- Bronze- und Seidenindustrie zusammen mit der sĂŒdlich angrenzenden Region um Altena und LĂŒdenscheid eines der weltweit grĂ¶ĂŸten Industriegebiete der damaligen Zeit. Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein war Iserlohn die grĂ¶ĂŸte Industriestadt Westfalens und eine der reichsten HandelsstĂ€dte Preußens . Die ersten Zeichen der Drahtindustrie stammen vom Ende des 14. Jahrhunderts , Nadeln wurden in den letzten Jahren des 17. Jahrhunderts erstmals produziert.

Iserlohn war von 1817 - 1974 Sitz des damaligen Kreises Iserlohn und von 1907 bis 1974 kreisfreie Stadt. Im Zuge der kommunalen Neugliederung in Nordrhein-Westfalen (Sauerland/Paderborn-Gesetz) verlor Iserlohn 1975 seine Kreisfreiheit und wurde große kreisangehörige Stadt im MĂ€rkischen Kreis.

Religionen

Katholische Kirche "Heilige Dreifaltigkeit" in Iserlohn-Wermingsen
Katholische Kirche "Heilige Dreifaltigkeit" in Iserlohn-Wermingsen

Infolge der Reformation wurde Iserlohn mit Ausnahme der Stadtteile Letmathe und SĂŒmmern evangelisch . Als die Industrialisierung begann, sind wieder viele Katholiken nach Iserlohn gekommen. Die FlĂŒchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg taten ein ĂŒbriges, so dass heute im Gesamtstadtgebiet ein beinahe ausgewogenes VerhĂ€ltnis zwischen diesen Glaubensrichtungen gegeben ist. Die Gottesdienste der beiden großen Konfessionen finden in 14 evangelischen und 13 katholischen Kirchen statt.

Iserlohn ist Sitz des Kirchenkreises Iserlohn der Evangelischen Kirche von Westfalen . Der Bekenntnisstand der evangelischen Kirchengemeinden Iserlohns ist uniert .

In Iserlohn befinden sich eine italienische, eine portugiesische und eine griechisch-orthodoxe Gemeinde.

In der zweiten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts sind auch zahlreiche Gastarbeiter muslimischen Glaubens nach Iserlohn gekommen. Sie haben in den 90er Jahren eine Moschee in Iserlohn errichtet.

Eingemeindungen

Lage von Iserlohn in Nordrhein-Westfalen
Lage von Iserlohn in Nordrhein-Westfalen

Um folgende Gebiete wurde das Iserlohner Stadtgebiet seit Ende des 19. Jahrhunderts erweitert:

  • 1883 ObergrĂŒne
  • 1. Dezember 1890 Gebiete westlich des GrĂŒner Bachs (von Lössel)
  • 1. August 1929 Wermingsen, Calle (aus dem Amt Hemer)
  • 16. Juni 1933 Nußberg, nördlicher Dördel (von Oestrich)
  • 1. Januar 1941 Kuhlo und westliches Dröscheder Feld (von Oestrich)
  • 27. September 1956 Iserlohner Heide, Gerlingsen, Hombruch (von Oestrich)
  • 1. Juli 1969 Waldgebiet nördlich von Hombruch, östlich des Refflingser Bachs (von Letmathe), FlurstĂŒck im Bereich "Vor'm Heu" (von Letmathe)
  • 1. Januar 1975 Letmathe (ehem. Stadt) und Kesbern (ehem. Gemeinde), Hennen (ehem. Gemeinde), SĂŒmmern (ehem. Gemeinde, außer OstsĂŒmmern, das zur Stadt Menden kam), Griesenbrauck und Bilveringsen (von der Stadt Hemer)

Einwohnerentwicklung

JahrEinwohner
17654.001
17984.449
18205.308
184310.700 1)
185813.467
186715.341
190027.265
JahrEinwohner
193334.272
194543.000
195046.221
196857.326
196967.642
197595.368
200298.598
JahrEinwohner
200398.329
200497.728
2005101.568 2)

1) GrĂ¶ĂŸte westfĂ€lische Stadt sĂŒdlich der Lippe (grĂ¶ĂŸer als Dortmund)
2) Stand: 30. Juni 2005

Politik

Rathaus der Stadt Iserlohn
Rathaus der Stadt Iserlohn

Rat der Stadt Iserlohn

  • CDU 25 Sitze
  • SPD 18 Sitze
  • GrĂŒne 4 Sitze
  • FDP 4 Sitze
  • UWG 3 Sitze

(Ober-) BĂŒrgermeister

  • 1964 bis 1974 OberbĂŒrgermeister GĂŒnther Einert ( SPD )
  • 1975 bis 1984 OberbĂŒrgermeister Helmut Lindner ( CDU ), ab 1979 BĂŒrgermeister
  • 1984 bis 1999 BĂŒrgermeister Fritz Fischer ( SPD )
  • seit 1999 BĂŒrgermeister Klaus MĂŒller ( CDU )

Wappen

Ursprung des Iserlohner Stadtwappens ist eine Darstellung am ChorgestĂŒhl der Obersten Stadtkirche. Auf dem oberen Teil ist der heilige Pankratius abgebildet, die TĂŒrme symbolisieren die alte Stadtbefestigung. Der Schachbalken unterhalb der TĂŒrme ist Zeichen der ehemaligen Grafschaft Mark, ist gleichzeitig aber, in Verbindung mit den TĂŒrmen, ein weiteres Zeichen des Schutzes. Das Wappen wurde 1913 genehmigt und nach der Gebietsreform 1975 von der alten auf die neue Stadt Iserlohn ĂŒbertragen. Die Stadtbezirke Hennen, Kesbern, Letmathe und SĂŒmmern fĂŒhren seit der Eingemeindung nach Iserlohn keine eigenen Wappen mehr.

StÀdtepartnerschaften

StÀdtepartnerschaften Iserlohns bestehen mit

  • Almelo (Niederlande) - seit 1954
  • Auchel (Frankreich) - seit 1975 ( 1966 - 1974 Partnerstadt des heutigen Stadtteils Letmathe)
  • Biel (Schweiz) - seit 1959
  • ChorzĂłw (Polen) - seit 2004
  • Glauchau (Sachsen) - seit 1991
  • Hall in Tirol (Österreich) - seit 1967
  • Laventie (Frankreich) - seit 1975 ( 1967 - 1974 Partnerstadt des heutigen Stadtteils SĂŒmmern)
  • Nowotscherkassk (Russland) - seit 1990
  • NyĂ­regyhĂĄza (Ungarn) - seit 1989

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

Theater

  • Parktheater (mit zwei SpielstĂ€tten im Hause, GrĂŒndung 1964 )

Museen

  • StĂ€dtisches Museum 'Haus der Heimat'
  • Varnhagensche Bibliothek
  • Historische Fabrikenanlage Maste-Barendorf
  • Iserlohner Museum fĂŒr Handwerk und Postgeschichte
  • Sammlung fĂŒr StĂ€dtereinigung und Entsorgung - SASE
  • Höhlenkundemuseum (Dechenhöhle)
  • StĂ€dt. Museum Haus Letmathe (Heimatmuseum)
  • Ostdeutsche Heimatstuben und Heimatmuseum des ehemaligen Kreises Ohlau
  • Schmiedemuseum Eduard Balbach
  • Hemberg-Museum im Schulzentrum Hemberg der Stadt Iserlohn
  • Historische Kornbrennerei Bimberg - Gut Lenninghausen

Musik

  • StĂ€dtische Musikschule
  • Iserlohner Herbsttage fĂŒr Musik, internationale Meisterkurse
  • Iserlohner Gitarrensymposium (jĂ€hrlich)
  • Jazzclub Henkelmann des "Hot Club Iserlohn" (Ă€ltester deutscher Jazzclub)
  • Iserlohner Orgelwochen (jĂ€hrlich)

Bauwerke

Danzturm
Danzturm
  • Oberste Stadtkirche (evang.), zweischiffige gotische Hallenkirche aus dem 14. Jahrhundert, besondere KunstschĂ€tze sind der flandrische Schnitzaltar aus der Zeit um 1400 mit 18 Apostel- und Heiligenfiguren und TafelgemĂ€lde aus der Zeit um 1450 mit Szenen aus dem Marienleben
  • Bauernkirche (evang.), ursprĂŒnglich kreuzförmige romanische Pfeilerbasilika aus Bruchstein aus der Zeit um 1000 , Chor und Fenster spĂ€tgotisch, ehemals Taufkirche. Die Bauernkirche ist das Ă€lteste noch erhaltene GebĂ€ude Iserlohns.
  • Danzturm, nach der Errichtung 1908 erfolgte ein Jahr spĂ€ter die Einweihung auf dem 392 Meter hohen Fröndenberg, den Namen erhielt der Turm von Iserlohns EhrenbĂŒrger Prof. Ernst Danz , der den SauerlĂ€ndischen Gebirgs- und Wanderverein grĂŒndete und durch zahlreiche AktivitĂ€ten fĂŒr eine Aufforstung des Waldes sorgte.
  • Bismarckturm , lag bis zur kommunalen Neuordnung 1975 noch im Hemeraner Teil des Seilerwalds, seitdem gehört er wie auch große Teile des Waldes zu Iserlohn
  • Kirche Hennen (evang.)
  • Haus Letmathe ( Herrensitz )
  • Wohnbauten. Das Stadtbild ist seit der in den 1970er Jahren durchgefĂŒhrten Innenstadtsanierung an einigen Stellen empfindlich gestört. Es sind aber noch reizvolle StraßenzĂŒge erhalten, so z. B. am Knallenbrink.
Es sind im Einzelnen hervorzuheben:
  • An der Schlacht 2. Barockportal von 1755 , ursprĂŒnglich zum Stadthaus I gehörig, das 1974 im Zuge von Sanierungsmaßnahmen abgebrochen wurde.
  • Fritz-KĂŒhn-Platz 1 (Stadtmuseum). Massivbau mit Mansarddach und dreiachsigem Mittelrisalit, 1720 errichtet. An der Frontseite hĂŒbsches Portal mit Freitreppe.
  • Rampelmannsches Haus. Putzbau mit Walmdach, errichtet 1748.
  • Von Scheiblersches Haus (Theodor-Heuss-Ring 24). Dreigeschossiger unverputzter Bruchsteinbau ĂŒber hohem Sockelgeschoss, 1783 als Wohnhaus erbaut. An der Frontseite dreiachsiger Mittelrisalit mit flachem Dreiecksgiebel.
  • Villa Heutelbeck. Backsteinbau in Formen der Neuen Sachlichkeit mit expressionistischen Elementen. 1924/25 durch die Architekten Carl Bensel und Johann Kamps errichtet.
  • Ehemalige StĂ€dtische Badeanstalt, 1908 in Jugendstilformen errichtet. Jetzt Teil einer Senioren-Wohnanlage.
  • Der Glockenturm am Unnaer Platz spielt das Westfalenlied, welches Emil Rittershaus 1869 im ehemaligen Gasthof zur Post komponierte.
  • Wichelhovenhaus (Theodor-Heuss-Ring 4 - 6, Verlagshaus des Iserlohner Kreisanzeigers). Viergeschossiger Backsteinbau, zur Mitte hin stufenartig gesteigert, 1927 in Formen der Neuen Sachlichkeit erbaut. Der Dekor deutlich vom Expressionismus beeinflusst. Im Inneren bleiverglaste expressionistische Fenster.
  • Reste der im 13. Jahrhundert errichteten Stadtmauer (vor allem an der SĂŒd- und Westseite)
  • Das aktuelle Rathaus ist bereits das fĂŒnfte der Iserlohner Geschichte. Der Umzug von der heutigen BĂŒcherei, deren Grundstein 1875 gelegt wurde, in das neuere GebĂ€ude am Schillerplatz wurde 1974 getĂ€tigt. Das erste steinerne Iserlohner Rathaus nahm etwa 1738 seinen Betrieb auf. Der Standort ist nicht genau bekannt. Auch ĂŒber die ersten beiden RathĂ€user gibt es kaum Informationen.

Galerien

  • StĂ€dt. Galerie Iserlohn im von Scheiblerschen Haus
  • Villa Wessel - Kunstausstellungen
  • Galerie des Parktheaters Iserlohn
  • Galerie BengelstrĂ€ter
  • Galerie Schulok
  • Ausstellungsgalerie in der Hauptstelle der Sparkasse der Stadt Iserlohn

Ausflugsziele

Seilersee
Seilersee

Eines der beliebtesten Ausflugsziele fĂŒr Iserlohner ist der Seilersee. Er wurde am Anfang des 20. Jahrhunderts kĂŒnstlich angelegt und erlangte in den 1970er Jahren auch außerhalb der Stadt BerĂŒhmtheit: erst wurde die Eissporthalle Iserlohn direkt ans Ufer gebaut, auch fĂŒhrt seitdem eine AutobahnbrĂŒcke ĂŒber den See zum bis heute vorlĂ€ufigen Ende, dem Anschluss Hemer, der noch auf Iserlohner Stadtgebiet liegt. Wanderer können den kompletten See umrunden, auch der angrenzende Seilerwald ist bei Wanderern beliebt. Am Ufer befinden sich außerdem ein Fußballplatz, das Seilerseebad und der Schleddenhof (ein Freibad). Eine FlĂ€che oberhalb des Fußballplatzes wird jĂ€hrlich fĂŒr die Oster-Kirmes genutzt. Dann findet mit Seilersee in Flammen auch immer das zweitgrĂ¶ĂŸte Feuerwerk Nordrhein-Westfalens statt. Ein weiterer, wenn auch weitaus kleinerer See ist der Rupenteich in der NĂ€he des Danzturms.

NaturdenkmÀler

  • Pater und Nonne, eine markante Felsformation
  • Dechenhöhle, Tropfsteinhöhle - eine der bedeutendsten Schauhöhlen Deutschlands

Sport

  • Die Iserlohn Roosters spielen in der Deutschen Eishockey-Liga , der höchsten Spielklasse im deutschen Eishockey .
  • Ebenfalls in der höchsten deutschen Spielklasse ist die ERG Iserlohn mit der Rollhockey -Mannschaft der Herren.
  • Zudem spielt der Inlineskater hockeyverein IH Samurai Iserlohn mit seiner ersten Herrenmannschaft ebenso in der höchsten deutschen Spielklasse.
  • In der Bundesliga Sportkegeln spielt die Keglervereinigung Blau Weiß Iserlohn-Letmathe e. V.
  • Der TuS Iserlohn 1846 e.V. ist mit ca. 3.300 Mitgliedern einer der grĂ¶ĂŸten Sportvereine SĂŒdwestfalens. Seine Abteilung Cypress Iserlohn nimmt am Spielbetrieb der zweiten Basketball -Bundesliga teil.
  • In der Fußball -Verbandsliga sind die Sportfreunde Oestrich-Iserlohn aktiv. Der F.C. Borussia Dröschede nimmt eine Spielklasse tiefer in der Landesliga am Spielbetrieb teil.
  • Die erste Mannschaft des VfK Iserlohn 1899 e. V. spielt in der Handball -Landesliga.
  • In den Schwimmvereinen wird neben Schwimmen als Freizeitsport auch Schwimmsport und Wasserball angeboten. Die Wasserballer des SV Iserlohn 1895 spielen in der D- und C- Jugend SĂŒdwestfalen.

Die Stadt Iserlohn hatte sich darum beworben, wĂ€hrend der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 ein Nationalteam aufzunehmen. DafĂŒr wurden die SportplĂ€tze am Hemberg saniert und ein WM-Beauftragter bestellt. Die BemĂŒhungen blieben jedoch erfolglos.

RegelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen

In jedem Jahr finden die Oster - Kirmes am Seilersee, die Kilian -Kirmes im Stadtteil Letmathe und die Appeltaten -Kirmes in Oestrich statt.

Ferner gehören diverse SchĂŒtzenfeste , WeihnachtsmĂ€rkte und andere Veranstaltungen (beispielsweise "Iserlohn Kulinarisch ") zu den wiederkehrenden Volksfesten .

Zeitgleich mit dem SchĂŒtzenfest des "Iserlohner BĂŒrgerschĂŒtzenvereins" (IBSV) auf der Alexanderhöhe (grĂ¶ĂŸtes Volksfest SĂŒdwestfalens) findet seit 1991 das vom Friedensplenum organisierte Musik festival Friedensfest - ein ĂŒber drei Tage gehendes "umsonst und draußen"-Fest - statt.

Am Pfingstmontag ist es Tradition, um 6 Uhr in der FrĂŒhe zum Ballotsbrunnen zu wandern, dort dem Elfentanz zuzuschauen und Quellwasser zu trinken, dem heilende Wirkung zugesprochen wird.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

WirtschaftsverbÀnde und -initiativen

  • Sitz des Arbeitgeberverbandes Ruhr-Lenne
  • Gesellschaft fĂŒr Wirtschaftsförderung
  • Sitz der Kreishandwerkerschaft MĂ€rkischer Kreis
  • Wirtschaftsinitiative Iserlohn
  • Mitglied der Wirtschaftsinitiative Nordkreis (MĂ€rkischer Kreis - Nord)
  • Iserlohn City-Management e.V.
  • Kreis Junger Unternehmer Iserlohn e.V.

AnsÀssige Unternehmen

Verkehr

Harmoniebrunnen
Harmoniebrunnen

Schienen- und Busverkehr

Im Stadtgebiet befinden sich sechs in Betrieb befindliche Bahnhöfe bzw. Haltepunkte der Deutschen Bahn AG .

Der im Stadtzentrum gelegene Bahnhof "Iserlohn" liegt an den DB-Kursbuchstrecken 427 und 433 , auf denen im Schienenpersonennahverkehr

verkehren.

ZusÀtzlich verkehren vom Bahnhof Iserlohn-Letmathe im Stadtteil Genna auf der Ruhr-Sieg-Strecke ( DB-Kursbuchstrecke 440 ) Essen-Hagen-Siegen

  • der Ruhr-Sieg-Express (RE 16) und
  • die Ruhr-Sieg-Bahn (RB 91) .

DurchgefĂŒhrt wird der Schienenpersonenahverkehr von DB Regio NRW mit Ausnahme der RB 91, die von der DreiLĂ€nderBahn betrieben wird.

Seit 1864 ist Iserlohn mit einer Strecke bis Letmathe an das Bahnnetz angeschlossen, schon vier Jahre eher wurde die Strecke Letmathe-Hagen eröffnet. Bei Erweiterungsbauarbeiten der Strecke Iserlohn - Letmathe wurde 1868 die Dechenhöhle entdeckt. Seit 1885 bestand eine Bahnlinie von Iserlohn ĂŒber Iserlohn Ost, Hemer und Menden (Sauerland) nach Fröndenberg . Seit 1989 ist diese Strecke zwischen Iserlohn und Menden fĂŒr den Personenverkehr stillgelegt und zwischen Iserlohn und Hemer mittlerweile schon abgebaut. Somit gibt es keinen direkten Zugverkehr mehr von Iserlohn nach Hemer, Menden und Fröndenberg.

Im Straßenpersonennahverkehr erschließen 22 innerstĂ€dtische und ĂŒberörtliche Buslinien (unter anderem nach Schwerte, Hagen-Hohenlimburg, LĂŒdenscheid, Altena, Hemer und Menden (Sauerland)) das Stadtgebiet und die Region.

DurchgefĂŒhrt wird der Busverkehr ĂŒberwiegend von der MĂ€rkischen Verkehrsgesellschaft.

FĂŒr den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt der Tarif der Verkehrsgemeinschaft Ruhr-Lippe (VRL) und tarifraumĂŒberschreitend der NRW-Tarif .

Straßen

Durch Iserlohn fĂŒhren die Autobahn A 46 sowie die Bundesstraßen B 7, B 233 und B 236.

Folgende fĂŒnf Anschlussstellen der A 46 befinden sich auf Iserlohner Stadtgebiet: IS-Letmathe, IS-Oestrich, Iserlohn-Zentrum, IS-Seilersee, Hemer/IS-Löbbeckenkopf. Daneben liegt die Abfahrt HA-Elsey/IS-Letmathe-West nahe der westlichen Stadtgrenze in Hagen.

Abfahrten an der A 1 (Hagen-Nord), A 45 (Hagener Kreuz) und A 44/ A 443 (Kreuz Unna-Ost) weisen nach Iserlohn.

Flughafen

Der nÀchste Flughafen ist in Dortmund.

Daneben gibt es FlugplÀtze in

Schiffsverkehr

Lenne und Ruhr sind im Bereich der Stadt nicht schiffbar. Der nÀchste Hafen ist in Dortmund.

Medien

Öffentliche Einrichtungen

Gerichte

Das Amtsgericht Iserlohn ist fĂŒr die StĂ€dte Iserlohn und Hemer, das Arbeitsgericht Iserlohn ist fĂŒr den gesamten MĂ€rkischen Kreis zustĂ€ndig.

Behörden

  • Finanzamt Iserlohn
  • Agentur fĂŒr Arbeit Iserlohn, zustĂ€ndig fĂŒr den gesamten MĂ€rkischen Kreis
  • Iserlohn ist Sitz der Kreispolizeibehörde fĂŒr den MĂ€rkischen Kreis
  • Staatliches Bauamt Iserlohn des Landes NRW, zustĂ€ndig fĂŒr SĂŒdwestfalen
  • Dienststellen des MĂ€rkischen Kreises in Iserlohn

Gesundheitswesen

  • 3 KrankenhĂ€user: Ev. Krankenhaus "Bethanien" (mit Kinderklinik), Kath. St. Elisabeth-Hospital, Marienhospital
  • 3 Krankenpflegeschulen
  • Kinderkrankenpflegeschule
  • Sitz der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Gerontotechnik

Bildung und Wissenschaft

  • Fachhochschule SĂŒdwestfalen, Hauptsitz (bis 31. Dezember 2001: MĂ€rkische Fachhochschule)
  • Business and Information Technology School ("BITS", private Fachhochschule)
  • Deutsches Golf - Institut
  • MĂ€rkisches Gymnasium Iserlohn
  • Gymnasium An der Stenner der Stadt Iserlohn
  • Gymnasium Letmathe der Stadt Iserlohn
  • "Internatsschule am Seilersee", privates Aufbaugymnasium mit Internat
  • StĂ€dt. Gesamtschule Iserlohn
  • 3 Realschulen
  • 5 Hauptschulen
  • 15 Grundschulen
  • 3 Sonderschulen
  • Schule fĂŒr Kranke
  • Theodor-Reuter-Berufskolleg Iserlohn , Staatliche Berufsfachschule fĂŒr Fertigungstechnik und Elektrotechnik in TrĂ€gerschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Berufskolleg des MĂ€rkischen Kreises in Iserlohn
  • Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft MĂ€rkischer Kreis e.V.
  • Friederike-Fliedner-Schule, evangelische Berufsfachschule fĂŒr Sozial- und Gesundheitswesen
  • 3 Krankenpflegeschulen
  • Kinderkrankenpflegeschule
  • Fachseminar fĂŒr Altenpflege
  • Volkshochschule Iserlohn
  • Jugendkunstschule
  • StĂ€dt. Musikschule
  • Ballett- und Tanzzentrum Nordrhein-Westfalen e.V.
  • Evangelische Akademie Iserlohn der Evangelischen Kirche von Westfalen im "Haus Ortlohn"

MilitÀr

Nach einer Pause wurde Iserlohn 1969 wieder Garnisonsstadt. Im selben Jahr eröffnete die Truppendienstliche Fachschule der Luftwaffe als Bildungseinrichtung fĂŒr ganz Deutschland. 1994 wurde das Britische MilitĂ€r-Hospital, in dessen GebĂ€ude sich heute die Internatsschule am Seilersee befindet, geschlossen. Schon im Jahr zuvor wurde ĂŒber die Weiterverwendung der Winkelmannkaserne diskutiert. 1997 konnten in den mittlerweile geschlossenen Kasernen neue Projekte eröffnet werden: seit diesem Jahr lĂ€sst sich in der Corunna-Kaserne ein Gewerbezentrum, in der Bernhard-HĂŒlsmann -Kaserne das Zentrum der Gerontotechnik finden. Somit ist Iserlohn heute kein Bundeswehr -Standort mehr.

Persönlichkeiten

EhrenbĂŒrger

  • der Stadt Iserlohn:
  • 1864 : Hermann Witte , Kommerzienrat
  • 1887 : Hugo Ebbinghaus , Kommerzienrat
  • 1898 : Dr. Theodor Fleitmann , Kommerzienrat
  • 1902 : Ernst Danz (* 1822 in Neustadt , † 28. Mai 1905), Oberlehrer
  • 1910 : Johann Hermann Kissing , Kommerzienrat
  • 1911 : Emil Ludwig August Schmöle , Kommerzienrat
  • 1925 : Heinrich Rahlenbeck , Sparkassenvorstand
  • 1937 : Josef Wagner , NSDAP-Gauleiter
  • 1956 : Fritz KĂŒhn , Lehrer
  • 1963 : Prof. Dr. Wilhelm Schulte , Lehrer
  • 1995 : Annemarie Tzschachmann , langjĂ€hrige Kommunalpolitikerin der SPD
  • der ehemaligen Stadt Letmathe:
  • 1924 : Julius von der Kuhlen , Pfarrer
  • 1953 : Karl Heimann , Lehrer und Pfarrer
  • 1966 : Friedrich Meckel , Pfarrer
  • der ehemaligen Gemeinde Oestrich:
  • 1933 : Adolf Hitler
  • 1956 : Richard Heetmann , Hauptlehrer
  • der ehemaligen Gemeinde Kesbern:
  • 1955 : Dietrich Rotthaus , Gemeindevorsteher

Söhne und Töchter der Stadt

  • Johann Stephan PĂŒtter (* 25. Juni 1725 , † 12. August 1807 in Göttingen), Reichs publizist und Staatsrechtslehrer
  • Prof. Dr. Wilhelm Storck (* 5. Juli 1829 in Genna , † 16. Juli 1905 in MĂŒnster), Germanist
  • Prof. Dr. Alexander PfĂ€nder (* 7. Februar 1870 , † 18. MĂ€rz 1941 in MĂŒnchen), Philosoph
  • Wilhelm Wessel (* 1904 , † 1971 in Iserlohn), Maler
  • Alfons LĂŒtkoff (* 17. Oktober 1905 , † 16. Januar 1987 in KotzenbĂŒll), Maler
  • Prof. Alfons Kontarsky (* 8. Oktober 1932 ) und Aloys Kontarsky (* 1934 ), Pianisten
  • Dr. Frank Elbe (* 1941 ), ehemaliger Botschafter
  • Jochen Busse , (* 28. Januar 1941 ), Schauspieler und Kabarettist
  • Prof. Dr. Ulrich Walter (* 1954 ), Astronaut
  • Dr. Markus Giesler (* 20. Juli 1976 ), Konsumforscher

Sonstiges

  • Das Floriansdorf widmet sich als erstes deutsches Kinder-Brandschutz-Zentrum dem vorbeugenden Brandschutz .
  • Die Justizvollzugsanstalt Iserlohn ist eine Jugendstrafanstalt im Norden der Stadt.
  • Aufgrund des historischen Hintergrunds als Festungsstadt wurde der Name Iserlohn fĂŒr eine Festung in einer japanischen Anime -Serie gewĂ€hlt.

Literatur

  • Götz Bettge: Iserlohn-Lexikon. Iserlohn 1987. ISBN 3-922885-37-3
  • Ernst Dossmann : Iserlohner Tabaksdosen erzĂ€hlen. Ein Einblick in die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, politischen und militĂ€rischen VerhĂ€ltnisse und das AufblĂŒhen von Gewerbe, Industrie und Handel im mĂ€rkisch-westfĂ€lischen Wirtschaftsraum wĂ€hrend der Regierungszeit Friedrichs des Großen, dargestellt an bekannten Iserlohner Industrieerzeugnissen. 1981. ISBN 3-922-88501-2
  • Margret Kirchhoff: PulsschlĂ€ge einer Stadt. Die Oberste Stadtkirche Iserlohn - Zeitbilder und Momentaufnahmen. 2003. Eigenverlag Dr. Margret Kirchhoff.
  • Fritz KĂŒhn: Liebes altes Iserlohn. o.J. (um 1956 ). Westfalenverlag Dortmund
  • Peter MĂŒller und GĂŒnter Stalp: Unsere gute alte Straßenbahn. Eine Reise in die Vergangenheit. Iserlohn 1995. ISBN 3-922885-78-0
  • Hans-Herbert Mönnig Verlag Iserlohn (ohne Autorennennung): Iserlohn - unsere lebendige Stadt. Ein Bildband von Iserlohnern fĂŒr Iserlohner. Iserlohn 1997. ISBN 3-922885-93-4
  • Heinz Stoob (†): WestfĂ€lischer StĂ€dteatlas; Band: I; 9 Teilband (Stadtmappe Iserlohn). Im Auftrage der Historischen Kommission fĂŒr Westfalen und mit UnterstĂŒtzung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe herausgegeben von Heinz Stoob und Wilfried Ehbrecht. Dortmund-Altenbeken, 1975. ISBN 3-89115-336-8

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