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Letzte Änderung für Artikel Oberhausen: 19.02.2006 19:54

Oberhausen

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Stadtwappen Lage der Stadt
Stadtwappen der kreisfreien Stadt Oberhausen Lage der kreisfreien Stadt Oberhausen in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : D├╝sseldorf
Landschaftsverband: Rheinland
Regionalverband Ruhr
Kreis : Kreisfreie Stadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 51┬░ 33ÔÇ▓ 00" n. Br., 6┬░ 51ÔÇ▓ 00" ├Â. L.
51┬░ 33ÔÇ▓ 00" n. Br., 6┬░ 51ÔÇ▓ 00" ├Â. L.
H├Âhe : 78 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 77,04 km┬▓
Einwohner : 218.756 (31. Dezember 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 2.845 Einwohner/km┬▓
Postleitzahlen : 46001-46149 alt: 4200
Vorwahlen : 02 08
Kfz-Kennzeichen : OB
Gemeindeschl├╝ssel : 05 1 19 000
Gliederung des
Stadtgebiets:
3 Stadtbezirke
Hausanschrift der
Stadtverwaltung:
Schwartzstr. 72
46045 Oberhausen
Website: www.oberhausen.de
Politik
Oberb├╝rgermeister : Klaus Wehling ( SPD )
Schulden: 374 Mio. ÔéČ (Stand: 31. Dezember 2002)

Die kreisfreie Stadt Oberhausen liegt im westlichen Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen. Verwaltungsm├Ą├čig geh├Ârt sie zum Regierungsbezirk D├╝sseldorf. Oberhausen ist Mitglied im Landschaftsverband Rheinland und im Regionalverband Ruhr.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

R├Ąumliche Lage

Oberhausen liegt geografisch in der Niederrheinischen Tiefebene an den von Ost nach West in den Rhein m├╝ndenden Fl├╝ssen Ruhr und Emscher. In der Landesplanung ist Oberhausen als Mittelzentrum eingestuft.

Stadtgebiet

Das Stadtgebiet Oberhausen hat eine Fl├Ąche von 77 km┬▓ und dehnt sich in Nord-S├╝d-Richtung 14,6 km und in West-Ost-Richtung 10,6 km aus. Die L├Ąnge der Stadtgrenze betr├Ągt 48 km, die mittlere H├Âhenlage 50 m ├╝ber NN. Der Ortsmittelpunkt, die ÔÇ×StadtmitteÔÇť im Stadtteil Sterkrade hat die Koordinaten: 51┬░ 31' n.B. und 6┬░ 51' ├Â.L.

Seit 1975 ist das Stadtgebiet in die drei Stadtbezirke Alt-Oberhausen, Osterfeld und Sterkrade gegliedert. Sie haben jeweils eine Bezirksvertretung mit einem Bezirksvorsteher . Die Bezirksvertretung hat je nach Gr├Â├če des Stadtbezirks zwischen 15 und 19 Mitglieder und wird bei jeder Kommunalwahl (alle 5 Jahre) von der Bev├Âlkerung des Stadtbezirks gew├Ąhlt.

F├╝r statistische Zwecke werden die Stadtbezirke in mehrere Stadtteile unterteilt, die nach den ehemaligen Gemeinden bzw. Gemarkungen oder neu entstandenen Wohngebieten benannt wurden:

  • Alt-Oberhausen: Alstaden, Alt-Oberhausen, D├╝mpten, Lirich, Styrum, Unterd├╝mpten und Unterstyrum
  • Osterfeld: Eisenheim, Heide-Osterfeld, Klosterhardt, Osterfeld-Mitte, Rothebusch, Stemmersberg, Tackenberg und Vonderort
  • Sterkrade: Biefang, Buschhausen, Holten, K├Ânigshardt, Schmachtendorf, Schwarze Heide, Sterkrade und Walsumermark.

Nachbarst├Ądte

Stadt Dinslaken
(Kreis Wesel)
Stadt Bottrop
Bild:Windrose_klein.png
Stadt Duisburg Stadt M├╝lheim an der Ruhr Stadt Essen


Geschichte

Gebietsreform

Der Bereich des heutigen Stadtgebiets Oberhausen geh├Ârte bis Ende des 18. Jahrhunderts zu unterschiedlichen Herrschaften. W├Ąhrend Lippern (Lipperheide) und Lirich zum Reichsstift Essen (Borbeck) geh├Ârten, Styrum zur Reichsfreien Grafschaft Limburg-Styrum, Alstaden und D├╝mpten zur Herrschaft Broich (beide zur Grafschaft Limburg, sp├Ąter Herzogtum Berg geh├Ârig), lagen die B├╝rgermeisterei Holten mit Buschhausen und Sterkrade im Kreis Wesel im preu├čischen Herzogtum Kleve und Osterfeld im kurk├Âlnischen Vest Recklinghausen. Nach vor├╝bergehender teilweiser Zugeh├Ârigkeit ab 1806 zum Gro├čherzogtum Berg kommt das gesamte heutige Stadtgebiet 1815 zu Preu├čen . Im Zuge der Verwaltungsgliederung des Preu├čischen Staates werden die Ortschaften den am 23. April 1816 neu gebildeten Landkreisen Recklinghausen im Regierungsbezirk M├╝nster (Provinz Westfalen), Dinslaken im Regierungsbezirk Kleve bzw. Essen im Regierungsbezirk D├╝sseldorf zugeteilt. Die beiden letztgenannten Landkreise werden bereits am 27. September 1823 zum neuen Landkreis Duisburg im 1821 mit dem Klever Bezirk vereinigten Regierungsbezirk D├╝sseldorf (Rheinprovinz) zusammengeschlossen.

Die Besiedlung nahm, bedingt durch den Abbau von Kohle , anf├Ąnglich auch Eisenerz stark zu. Wie andere Orte im Ruhrgebiet wuchs auch Oberhausen vom l├Ąndlichen Raum zum Industriestandort mit Zechen , Stahlwerken und chemischer Industrie heran.
Die Anf├Ąnge der Eisenverh├╝ttung gehen sogar noch weiter zur├╝ck. Die Antonieh├╝tte (auch St. Antony H├╝tte) liegt im (heutigen) Stadtgebiet Oberhausen. Sie wird als die Wiege der Ruhrindustrie ( 1758 ) bezeichnet.

Die B├╝rgermeisterei Oberhausen wird am 1. Februar 1862 aus den Orten Lippern und Lirich, die bisher zum Reichsstift Essen geh├Ârten, sowie Teilen von Alstaden, D├╝mpten und Styrum der B├╝rgermeisterei M├╝lheim-Land gebildet. Dazu kommen noch kleinere Teile von Meiderich und Buschhausen. Den Namen Oberhausen erh├Ąlt die junge Gemeinde vom 1847 neuangelegten gleichnamigen Bahnhof an der C├Âln-Mindener Eisenbahn , der wiederum seinen Namen von dem an der Emscher gelegenen Schloss des Grafen Westerholt erhalten hatte. Bereits zw├Âlf Jahre danach am 10. September 1874 erh├Ąlt die Gemeinde Oberhausen durch Einf├╝hrung der St├Ądteordnung die Stadtrechte . Sie wurde damit kreisangeh├Ârige Stadt des Landkreises M├╝lheim an der Ruhr, der kurz zuvor am 8. Dezember 1873 aus dem Landkreis Duisburg (nach Ausscheiden von Duisburg als Stadtkreis am 27. Juni 1873 ) hervorgegangen war. Am 1. April 1901 scheidet auch Oberhausen aus ihm aus, nachdem es gem├Ą├č der Rheinischen Provinzialordnung die Marke von 40.000 Einwohnern erreicht hatte und damit ebenfalls Stadtkreis wurde.

Es folgen weitere Gebietszuw├Ąchse:

  • 1. April 1909 : Eingemeindung des s├╝dlichen Teils von Buschhausen (Grafenbusch mit Schloss Oberhausen)
  • 1. April 1910 : Eingemeindung von Alstaden und der n├Ârdlichen Teile von D├╝mpten und Styrum
  • 1915 : Eingemeindung von Teilen von Borbeck, Dellwig und Frintrop

Osterfeld geh├Ârte seit 1811 zur B├╝rgermeisterei Bottrop im Landkreis Recklinghausen, l├Âst sich am 1. Juli 1891 im Zuge der Industrialisierung von der damaligen Gemeinde Bottrop und erh├Ąlt am 17. Juni 1921 Stadtrechte . Nachdem es die Marke von 30.000 Einwohnern ├╝berschritten hatte, scheidet Osterfeld gem├Ą├č der Westf├Ąlischen Provinzialordnung am 1. Januar 1922 auch aus dem Landkreis Recklinghausen aus und wird selbst├Ąndiger Stadtkreis .

Sterkrade geh├Ârte zur B├╝rgermeisterei Holten im Landkreis Dinslaken bzw. ab 27. September 1823 zum Landkreis Duisburg und ab 8. Dezember 1873 zum Landkreis M├╝lheim an der Ruhr. Am 1. April 1886 wird die B├╝rgermeisterei Holten in die B├╝rgermeistereien Beeck und Sterkrade (mit den Gemeinden Sterkrade, Stadt Holten, Amt Holten und Buschhausen) geteilt, die am 20. April 1887 zum Landkreis Ruhrort und am 1. April 1909 zum Landkreis Dinslaken kommen. Zum gleichen Zeitpunkt wird Buschhausen geteilt. Der gr├Â├čte Teil wird nach Sterkrade eingemeindet. Ein kleineres Gebiet im S├╝den kommt zu Oberhausen, der Grafenbusch mit dem Schloss Oberhausen. Am 1. April 1913 erh├Ąlt Sterkrade Stadtrechte , die B├╝rgermeisterei Sterkrade wird in die Stadt Sterkrade und die B├╝rgermeisterei Holten geteilt. Bereits am 1. Juli 1917 werden die B├╝rgermeisterei Holten und ein gro├čer Teil der B├╝rgermeisterei Hiesfeld, die Orte Barmingholten, Schmachtendorf und Walsumermark, in die Stadt Sterkrade eingegliedert. Dadurch ├╝berschreitet Sterkrade die Marke von 40.000 Einwohnern, um gem├Ą├č der Rheinischen Provinzialordnung aus dem Landkreis Dinslaken auszuscheiden und selbst├Ąndiger Stadtkreis zu werden.

Im Zuge der Kommunalen Neugliederung im Ruhrgebiet werden am 29. Juli 1929 die Stadtkreise Oberhausen, Osterfeld und Sterkrade zum neuen Stadtkreis Oberhausen (Rheinland) mit Korrekturen an den Grenzen zu den Nachbarst├Ądten Duisburg und M├╝lheim an der Ruhr vereinigt. Die Einwohnerzahl von Alt-Oberhausen hatte bereits um das Jahr 1914 die 100.000-Grenze ├╝berschritten und damit Oberhausen zur Gro├čstadt gemacht. Heute hat Oberhausen etwa 220.000 Einwohner.

Die Gebietsreform von 1929 f├╝hrte dazu, dass die heutige kreisfreie Stadt Oberhausen nach wie vor drei Zentren hat, zu denen sich in den 1990er Jahren die "Neue Mitte" als viertes Zentrum gesellte.

Einwohnerentwicklung

1905 hatte Oberhausen mehr als 50.000 Einwohner. 1914 ├╝berschritt die Einwohnerzahl der Stadt die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Gro├čstadt wurde. Einen Zuwachs um mehr als 80.000 Personen auf rund 190.000 Einwohner brachte am 29. Juli 1929 die Eingemeindung von Sterkrade (50.661 Einwohner 1925) und Osterfeld (32.655 Einwohner 1925). Im Jahre 1962 erreichte die Bev├Âlkerungszahl der Stadt mit ├╝ber 260.000 ihren historischen H├Âchststand. Ende Dezember 2005 lebten in Oberhausen nach amtlicher Fortschreibung 218.756 Menschen mit Hauptwohnsitz.

Die folgende ├ťbersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Dabei handelt es sich um Volksz├Ąhlungsergebnisse (┬╣) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen ├ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Die Angaben beziehen sich ab 1861 auf die ÔÇ×Ortsanwesende Bev├ÂlkerungÔÇť, ab 1925 auf die Wohnbev├Âlkerung und seit 1987 auf die ÔÇ×Bev├Âlkerung am Ort der HauptwohnungÔÇť.

Jahr Einwohner
3. Dezember 1861 ┬╣ 5.590
1. Dezember 1871 ┬╣ 10.563
1. Dezember 1875 ┬╣ 15.430
1. Dezember 1880 ┬╣ 16.680
1. Dezember 1885 ┬╣ 20.400
1. Dezember 1890 ┬╣ 25.249
2. Dezember 1895 ┬╣ 30.154
1. Dezember 1900 ┬╣ 42.148
1. Dezember 1905 ┬╣ 52.166
1. Dezember 1910 ┬╣ 89.900
1. Dezember 1916 ┬╣ 94.428
5. Dezember 1917 ┬╣ 94.886
8. Oktober 1919 ┬╣ 98.677
16. Juni 1925 ┬╣ 105.121
16. Juni 1933 ┬╣ 192.345
17. Mai 1939 ┬╣ 191.842
Jahr Einwohner
31. Dezember 1945 168.206
29. Oktober 1946 ┬╣ 174.117
13. September 1950 ┬╣ 202.808
25. September 1956 ┬╣ 241.570
6. Juni 1961 ┬╣ 256.773
31. Dezember 1965 259.810
27. Mai 1970 ┬╣ 246.736
31. Dezember 1975 237.147
31. Dezember 1980 228.947
31. Dezember 1985 222.664
25. Mai 1987 ┬╣ 220.286
31. Dezember 1990 223.840
31. Dezember 1995 224.397
31. Dezember 2000 222.151
31. Dezember 2005 218.756

┬╣ Volksz├Ąhlungsergebnis

Bev├Âlkerung

Die Arbeitslosenquote betr├Ągt 15,7 % (Dezember 2005), die Zahl der gemeldeten offenen Stellen in Oberhausen betr├Ągt 1.552 , der Ausl├Ąnderanteil liegt bei 12,4 %. Die Altersstruktur stellt sich wie folgt dar:

  • 0-18 Jahre: 18,2 %
  • 18-65 Jahre: 62,9 %
  • ab 65 Jahre: 18,9 %

Religionen

Christentum

Im s├╝dlichen Stadtgebiet Oberhausens geh├Ârten urspr├╝nglich die Ortschaften Lirich und Lippern (Lipperheide) zum Reichsstift Essen (Borbeck) und damit zum Erzbistum K├Âln; denn die F├╝rst├Ąbtissin von Essen lie├č ihre Orte durch einen vom K├Âlner Erzbischof investierten Offizial verwalten. Pfarramtlich wurden sie von der Petrikirche in M├╝lheim an der Ruhr aus versorgt. Ab 1821 geh├Ârten alle katholischen Kirchengemeinden s├╝dlich der Emscher zum Erzbistum K├Âln. 1857 entstand die erste katholische Kirche im Gebiet der sp├Ąteren Stadt Oberhausen, die St. Marien-Kirche, die 1888 zur Pfarrkirche innerhalb des Erzbistums K├Âln erhoben wurde. Die Kirchengemeinden n├Ârdlich der Emscher geh├Ârten zum Bistum M├╝nster und ab 1904 zum Dekanat Ruhrort. 1910 wurde Sterkrade Sitz eines eigenen Dekanats . Osterfeld hatte bereits um 1000 eine Kirche.

1958 wurden alle katholischen Pfarrgemeinden Oberhausens dem neuen Ruhr-Bistum Essen zugeordnet. 1960 fasste der erste Bischof von Essen alle Oberhausener Kirchengemeinden zum Stadtdekanat Oberhausen zusammen, das seither in die Dekanate Oberhausen und Sterkrade-Osterfeld gegliedert ist.

In Oberhausen gibt es folgende katholische Kirchen:

  • Dekanat Oberhausen: St. Marien, St. Michael, Hl. Geist, St. Johann Evangelist, Unsere Liebe Frau, St. Katharina, Hl. Familie, St. Peter Alstaden, St. Antonius, St. Hildegard, Herz Jesu und St. Joseph
  • Dekanat Sterkrade-Osterfeld: Propstei St. Clemens, St. Bernardus, Propstei St. Pankratius, St. Judas Thadd├Ąus, St. Marien, St. Franziskus mit Filialkirchen St. Jakobus und St. Josef, Herz Jesu mit Filialkirche St. Pius, Liebfrauen, St. Barbara, St. Josef mit Filialkirche Christ K├Ânig (auch Tabgha - Jugendkirche Oberhausen), St. Theresia vom Kinde Jesu, St. Johann.

Nach Gr├╝ndung der Stadt Oberhausen 1862 wuchs die Zahl der Evangelischen Gemeindeglieder im s├╝dlichen Bereich der heutigen Stadt Oberhausen (Alstaden, D├╝mpten und Styrum beziehungsweise Lippern und Lirich) schnell. 1864 entstand die Evangelische Kirchengemeinde Oberhausen I mit der Christuskirche und 1893 die Evangelische Kirchengemeinde Oberhausen II mit der Lutherkirche als Mittelpunkt. In Sterkrade waren auf der K├Ânigshardt bereits seit 1774 die ersten Protestanten ans├Ąssig, doch konnte erst 1846 die Kirchengemeinde Sterkrade [1] gegr├╝ndet werden. In Osterfeld geschah dies erst 1896 . Alle evangelischen Kirchengemeinden Oberhausens bis auf Osterfeld geh├Ârten zur Rheinischen Provinzialkirche der Evangelischen Kirche in Preu├čen bzw. zur Evangelischen Kirche im Rheinland. Osterfeld geh├Ârte zur Westf├Ąlischen Provinzialkirche der Evangelischen Kirche in Preu├čen bzw. zur Evangelischen Kirche von Westfalen .

1954 wurde Oberhausen Sitz eines eigenen Kirchenkreises innerhalb der Evangelischen Kirche im Rheinland, zu dem heute alle 12 Kirchengemeinden der Stadt geh├Âren:

die Christus-Kirchengemeinde, die Markus-Kirchengemeinde und die Paulus-Kirchengemeinde (fr├╝her Oberhausen I), die Luther-Kirchengemeinde (fr├╝her Oberhausen II), die Apostel-Kirchengemeinde [2] und die Auferstehungs-Kirchengemeinde (fr├╝her Osterfeld) sowie die Kirchengemeinden Alstaden, Buschhausen, Holten, K├Ânigshardt, Schmachtendorf und Sterkrade.

Neben den beiden gro├čen christlichen Kirchen gibt es in Oberhausen auch Gemeinden, die zu Freikirchen geh├Âren, darunter Evangelisch- freikirchliche Gemeinden ( Baptisten ), Evangelisch-methodistische Gemeinden ( Methodisten ) und Freie Evangelische Gemeinden (FeG), sowie die Altkatholische Kirche .

Ferner sind in Oberhausen auch mehrere Gemeinden der Neuapostolischen Kirche vertreten.

Judentum

Siehe j├╝dische Gemeinde Duisburg-M├╝lheim/Ruhr-Oberhausen und Duisburger Synagoge.

Islam

Bedingt durch die gro├če Zahl t├╝rkischst├Ąmmiger B├╝rger Oberhausens gibt es im Stadtgebiet mittlerweile auch eine Vielzahl islamischer Gottesh├Ąuser und Moscheen unterschiedlicher Tr├Ąger.

Politik

Stadtrat

Mit der Bildung der Gemeinde Oberhausen 1862 wurde die Bürgermeisterverfassung mit Gemeinderat und Bürgermeister eingeführt. Daneben gab es 2 Beigeordnete. Nach Erhalt der Stadtrechte 1874 gab es Stadtverordnete und Bürgermeister, die nach Erlangung der Kreisfreiheit 1901 den Titel Oberbürgermeister trugen. Auch Osterfeld und Sterkrade hatten je einen Gemeinderat und einen Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister an der Spitze. Im Zuge der Kommunalen Neugliederung 1929 verloren diese jedoch ihre Ämter.

W├Ąhrend der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Oberb├╝rgermeister von der NSDAP eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Milit├Ąrregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen Oberb├╝rgermeister ein und 1946 f├╝hrte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen von den B├╝rgern gew├Ąhlten "Rat der Stadt", dessen Mitglieder als "Stadtverordnete" bezeichnet wurden. Der Oberb├╝rgermeister , der ehrenamtlich t├Ątig war, wurde als Vorsitzender und Repr├Ąsentant der Stadt vom Rat aus seiner Mitte gew├Ąhlt. Ebenfalls vom Rat gew├Ąhlt wurde der hauptamtliche Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1997 wurde die Doppelspitze bei Stadt Oberhausen aufgrund der ge├Ąnderten Gemeindeordnung NRW aufgehoben. Seitdem gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberb├╝rgermeister , der Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repr├Ąsentant der Stadt ist. 1999 wurde er zum ersten Mal direkt gew├Ąhlt.

Stadtoberh├Ąupter

B├╝rgermeister

  • 1862 - 1889 : Friedrich August Schwartz
  • 1889 - 1894 : Friedrich Haumann
  • 1894 - 1906 : Otto Wippermann

Oberb├╝rgermeister

  • 1906 - 1930 : Berthold Otto Havenstein
  • 1930 - 1937 : Dr. Wilhelm Heuser
  • 1938 - 1940 : Wilhelm Eberhard Gelberg
  • 1942 - 1945 : Ernst Bollmann
  • 1945 : Wilhelm Thyssen , kommissarisch
  • 1945 : Karl Haendly , kommissarisch
  • 1945 - 1946 : Georg Kaessler , kommissarisch
  • 1946 : Karl Feith
  • 1946 - 1948 : Luise Albertz ( SPD )
  • 1948 - 1952 : Otto Aschmann
  • 1952 - 1956 : Otto Pannenbecker, ( Zentrumspartei )
  • 1956 - 1979 : Luise Albertz ( SPD )
  • 1979 - 1997 : Friedhelm van den Mond ( SPD )
  • 1997 - 2004 : Burkhard Drescher ( SPD )
  • 2004 -  : Klaus Wehling ( SPD )

Oberb├╝rgermeister von Osterfeld

  • 1922 - 1929 : Johann Kellinghaus

Oberb├╝rgermeister von Sterkrade

  • 1916 - 1920 : Prof. Dr. Otto Most
  • 1922 - 1930 : Dr. Wilhelm Heuser

Oberstadtdirektoren

  • 1946 - 1953 : Georg Kaessler
  • 1953 - 1960 : Anton Schmitz
  • 1960 - 1972 : Dr. Werner Peterssen
  • 1972 - 1979 : Raimund Schwarz
  • 1979 - 1991 : Dietrich Uecker
  • 1991 - 1997 : Burkhard Drescher

Der Gemeinderat der Stadt Oberhausen hat seit der Kommunalwahl 1999 insgesamt 58 Mitglieder. Seit den Kommunalwahlen 2004 verteilen sie sich auf die einzelnen Parteien wie folgt:

  • SPD : 29 Mitglieder
  • CDU : 19 Mitglieder
  • Gr├╝ne : 4 Mitglieder
  • FDP : 2 Mitglieder
  • PDS : 4 Mitglieder

Wappen

Stadtwappen der kreisfreien Stadt Oberhausen
Stadtwappen der kreisfreien Stadt Oberhausen

Das Wappen der Stadt Oberhausen zeigt in einem durch eine silberne Spitze von Blau und Rot gespaltenem Schild darin schr├Ąg gekreuzt ein schwarzer Schl├Ągel und ein schwarzes Eisen (die Symbole des Bergbaus), vorne ein von zwei silbernen Schlangen umwundener silberner Merkurstab, hinten gekreuzt eine silberne Zange und ein silberner Hammer, ├╝berdeckt mit einem silbernen Zahnrad. Die Stadtflagge ist blau-wei├č, bis 1952 schwarz-wei├č-rot.

Das Wappen wurde der Stadt bereits 1888 von K├Ânig Wilhelm I. von Preu├čen verliehen. Allerdings war das vordere Feld zun├Ąchst Schwarz statt Blau. Am 21. Oktober 1952 verlieh das Innenministerium Nordrhein-Westfalen das Wappen neu in seinen heutigen Farben. Es vereint die Symbole der allgemeinen Industrie (Zange und Hammer), der H├╝ttenwerke (Zahnrad) und des Bergbaus (Schl├Ągel und Eisen) mit dem Symbol f├╝r Handel und Verkehr (Merkurstab).

St├Ądtepartnerschaften

Die Stadt Oberhausen unterh├Ąlt mit folgenden St├Ądten eine St├Ądtepartnerschaft :

  • Middlesbrough ( Gro├čbritannien ), seit 1974
  • Saporoshje ( Ukraine ), seit 1986
  • Iglesias (Sardinien, Italien ), seit 2002
  • Carbonia (Sardinien, Italien ), seit 2002
  • Mersin ( T├╝rkei )

mit der Stadt * Freital ( Sachsen ) unterh├Ąlt die Stadt Oberhausen freundschaftliche Beziehungen.

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Bildung und Forschung

Oberhausen ist Deutschlands bev├Âlkerungsreichste Stadt ohne Universit├Ąt oder Fachhochschule . Das Fraunhofer-Institut f├╝r Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT) ist in Oberhausen angesiedelt. Die Stadt verf├╝gt ferner ├╝ber das komplette Angebot an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen sowie eine Musikschule.

Oberhausen ist Sitz der Deutschen H├Ârfunkakademie .

Theater und Museen

Oberhausen verf├╝gt ├╝ber ein Stadttheater, das 1992 nach Schlie├čung der Oper als Sprechtheater f├╝r die Region er├Âffnet wurde. Es genie├čt unter der Intendanz von Johannes Lepper weit ├╝ber die Grenzen Oberhausens hinaus einen ausgezeichneten Ruf und wurde f├╝nf mal in Folge als "bestes Theater im Rheinland" ausgezeichnet. In ihm ging das ehemalige Theater im Pott, kurz TiP, auf, das bereits eine lange Tradition als Kinder- und Jugendtheater hatte. Gespielt wird im "Gro├čen Haus", im "Studio 99" sowie im "Falstaff"-Foyer. Neben dem Stadttheater gibt es noch die Kleinst├Ądter B├╝hne Sterkrade e.V..

An Museen gibt es die Ludwig-Galerie im Schloss Oberhausen mit wechselnden Ausstellungen sowie das Rheinische Industriemuseum, auf der Westseite des Oberhausener Hauptbahnhofs gelegen mit einer Ausstellung von 150 Jahre Eisen- und Stahlgeschichte an Rhein und Ruhr.

Gasometer vom Centro-Platz aus.
Gasometer vom Centro-Platz aus.

Veranstaltungsorte

Eine gro├če Mehrzweckhalle f├╝r Konzerte, Musicals, Shows aber auch Sportveranstaltungen ist die K├Ânig-Pilsener-ARENA in der Neuen Mitte. Sie hat 12.500 Pl├Ątze.

Das Ebertbad, ein ehemaliges Schwimmbad, hat sich zu einem der herausragendsten Veranstaltungsorte f├╝r Kleinkunst entwickelt. Es war au├čerdem die Heimspielst├Ątte der Missfits , einem der bekanntesten Kabarett-Duos in Deutschland.

Bauwerke

Der Gasometer als neues Wahrzeichen der Stadt
Der Gasometer als neues Wahrzeichen der Stadt
Blick vom Gasometer auf das CentrO mit dem Zentrum Essens am Horizont
Blick vom Gasometer auf das CentrO mit dem Zentrum Essens am Horizont
Umgebung des Gasometers (am CentrO, Neue Mitte)
Umgebung des Gasometers (am CentrO, Neue Mitte)

Ein bedeutendes Bauwerk und ein Wahrzeichen der Stadt ist das Schloss Oberhausen, ein ehemaliger Herrensitz an der Emscher, welcher der Stadt den Namen gab. Heute beherbergt das Geb├Ąude, das nach Kriegszerst├Ârungen im Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut wurde, die Galerie Ludwig .

Auf dem Altmarkt , dem zentralen Platz der auf einem rechtwinkligen st├Ądtebaulichen Raster entstandenen Innenstadt, steht das Wahrzeichen von Alt-Oberhausen, eine klassizistische S├Ąule mit einer vergoldeten Siegesg├Âttin Nike ├╝ber dem Kapitell.

Sehenswert ist auch das Rathaus der Stadt, das 1930 in den Formen des Backsteinexpressionismus durch die Baumeister Freitag und J├╝ngerich erbaut wurde.

Ein architektonisch besonders interessanter Platz in der City ist der Friedensplatz mit dem Amtsgericht aus dem Jahr 1907 , dem Europa-Haus und den expressionistischen Backsteingeb├Ąuden an den L├Ąngsseiten, die dem Platz zusammen mit den Wasser- und Baumachsen eine strenge Symmetrie verleihen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf ehemaligem Industriegel├Ąnde angelegt ist der Friedensplatz ein wichtiges Bindeglied zwischen Altmarkt, Hauptbahnhof und Rathaus.

Weitere bedeutende Bauwerke in Oberhausen sind die Burg Vondern in Osterfeld, das Kastell in Holten und die Baumeister-Windm├╝hle in Buschhausen.

Von besonderem architektonischen und st├Ądtebaulichen Interesse sind die zahlreichen Arbeitersiedlungen des 19. und 20. Jahrhunderts, darunter die Siedlung Eisenheim in Osterfeld.

Ein weiteres bedeutendes Baudenkmal stellt das von dem Architekten Peter Behrens entworfene Industriedepot der ehemaligen Gutehoffnungsh├╝tte dar, das in gleichzeitig monumentaler und sachlicher Formgebung die Essener Stra├če beherrscht und gemeinsam mit Gasometer und Werksgasthaus an die einstige Gutehoffungsh├╝tte erinnert. Heute dient das Backsteingeb├Ąude aus den 20er Jahren als Depot des Rheinischen Industriemuseums.

In den 1990er Jahren entstand auf dem ehemaligen Industriegel├Ąnde der Gutehoffnungsh├╝tte, sp├Ąter Thyssen , als neues Stadtzentrum die "Neue Mitte Oberhausen" (CentrO). Durch st├Ądtebauliche Ma├čnahmen, die Ansiedlung von modernen Dienstleistungs- und Industrieunternehmen und durch umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur wurde ein Strukturwandel vom Industriestandort zum Dienstleistungs- und Tourismusstandort vollzogen.

Das Einkaufszentrum CentrO(Shopping Mall) bildet den Kern des Projektes. Weitere wichtige Bestandteil der Neuen Mitte sind die Multifunktionshalle K├Ânig-Pilsener-ARENA, der Freizeit- und Vergn├╝gungspark CentrO.PARK, ein Multiplex-Kino , ein Erlebnis-Aquarium (Sea Life), ein Yachthafen ( Marina ) und eine Musicalhalle (TheatrO CentrO). Die "Neue Mitte" hat sich inzwischen zum Publikumsmagnet der Stadt entwickelt.

Am Rande der "Neuen Mitte" befindet sich ein weiteres Wahrzeichen der Stadt, der ehemalige Gasometer der Gutehoffnungsh├╝tte. Im Rahmen der IBA Emscher Park wurde er zu einem Veranstaltungsort umgebaut. Das Dach des 117,5 m hohen Gasometers ist seitdem als Beobachtungsplattform zu Fu├č oder per Aufzug zu erreichen und bietet eine eindrucksvolle Sicht auf die facettenreiche Kulturlandschaft des Ruhrgebietes. Wechselnde Ausstellungen und Installationen, in den letzten Jahren unter anderem von Christo oder Bill Viola finden immer ein fasziniertes Publikum.

Sport

Mit mehr als 250 Vereinen bietet Oberhausen ein sehr reiches Angebot an Sportm├Âglichkeiten. Hier finden sich neben allen Standardsportarten auch so ausgefallene Angebote wie Square Dance , Chearleader-Dance oder Paintball . Der bekannteste Fu├čballverein Oberhausens ist Rot-Wei├č Oberhausen. Nachdem RWO in der Saison 2004/05 in der 2. Fu├čball-Bundesliga auf einem Abstiegsrang landete, spielt der Verein in der Saison 2005/06 in der Fu├čball-Regionalliga . Mitte Januar 2006 fanden Aufsichtsratswahlen statt, bei der mehrere Personen des ├Âffentlichen Lebens in die Vereinsf├╝hrung eingebunden wurden, u.a. Werner Overkamp (Vorstand Stadtwerke Oberhausen AG), Hartmuth Gieske (Vorstand Energieversorgung Oberhausen), Hajo Sommers (Ebertbad), Dirk Buttler (Planungs- und Ordnungsdezernent der Stadt) sowie der Oberb├╝rgermeister Klaus Wehling. Buttler wird in der lokalen Presse mit dem Satz zitiert: "Ich wollte immer Minister werden - jetzt bin ich Pr├Ąsident von RWO."

Erfolgreich ist im Basketball derzeit die Damenmannschaft von NBO92 , die in der ersten Bundesliga spielt und in der Spielzeit 2004/05 Deutscher Vizemeister wurde. Au├čerdem vertreten die Revierl├Âwen Oberhausen die Stadt im Eishockey, sowie die Fireballs Sterkrade und die Piranhas Oberhausen im Inlineskaterhockey. Die Tennisspieler des OTHC (Oberhausener Tennis- und Hockeyclub) spielten zeitweise in der 1. Tennis-Bundesliga.

Am 13. September 2006 findet in Oberhausen u.a. eine der f├╝nf "WM-Nights" der Fu├čball-Weltmeisterschaft 2006 der Menschen mit geistiger Behinderung statt.

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

Die 1954 gegr├╝ndeten, allj├Ąhrlich stattfindenden Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen sind ein H├Âhepunkt des Oberhausener Kulturlebens.

Erwachsen aus Kontakten, die seit 1952 bestehen, veranstaltet die Stadt Oberhausen eine multilaterale Jugendbegegnung, die sogenannte MULTI. Alle 2 Jahre besuchen G├Ąste aus anderen L├Ąndern - 2004 aus England ( Middlesbrough ), Estland ( Tallinn ), Finnland (Kaarina), Israel ( Jerusalem ), Polen (Danzig), T├╝rkei (Mersin), Ukraine ( Saporoshje ), Sardinien (Carbonia und Iglesias) - die Stadt und ihre Umgebung. F├╝r die Zeit Ihres Aufenthalts in Oberhausen sind sie in Gastfamilien untergebracht und nehmen - zusammen mit Jugendlichen aus Oberhausen und Umgebung - an einem vielf├Ąltigen Programm teil. Die gastgebenden bzw. teilnehmenden Jugendlichen aus Oberhausen und Umgebung haben dann in dem darauf folgenden Jahr die Chance, f├╝r einen Gegenbesuch in diese L├Ąnder zu fahren. Grundidee der Multi ist der interkulturelle Austausch, bei dem die Jugendlichen Kompetenzen in den Alltag mitnehmen sollen, das Leben in einer multikulturellen globalen Gesellschaft f├╝hren zu k├Ânnen.

Die Sterkrader Fronleichnamskirmes ist die gr├Â├čte Stra├čenkirmes in Europa.

Traditionell findet am Tag vor Rosenmontag ein Stra├čenkarneval in der Innenstadt statt.

Infrastruktur und Wirtschaft

Verkehr

Schienen- und Busverkehr

Hauptbahnhof, Expressionistisches Empfangsgeb├Ąude von 1934
Hauptbahnhof, Expressionistisches Empfangsgeb├Ąude von 1934

Bereits 1847 wurde Oberhausen durch die C├Âln-Mindener Eisenbahn an das Eisenbahnnetz angeschlossen.
Im Schienenpersonenfernverkehr verkehren je eine ICE - Linie 78 (Amsterdam - K├Âln - Frankfurt),
sowie eine IC - Linie 35 (Norddeich - M├╝nster - Luxemburg) und ein Nachtreisezug der CityNightLine AG.
Im G├╝terverkehrsbereich existieren in Oberhausen der gro├če Rangierbahnhof Oberhausen-Osterfeld S├╝d
und der Verschiebebahnhof Oberhausen - West.

Im Schienenpersonennahverkehr verkehren im NRW-Takt eine Reihe von RegionalExpress - und RegionalBahn -Linien sowie die S-Bahn-Linien 2 und 3 . Au├čer dem Hauptbahnhof gibt es drei weitere Bahnh├Âfe bzw. Haltepunkte . Durchgef├╝hrt wird der Schienenpersonennahverkehr (SPNV) von der DB Regio NRW und der Prignitzer Eisenbahn GmbH .

Den Stra├čenpersonennahverkehr in Oberhausen bedienen neben dem ├Ârtlichen Betrieb, der STOAG, vier weitere Nahverkehrsbetriebe, die DVG , die EVAG , die MVG und die Vestische Stra├čenbahnen GmbH. Als innovativ gilt die ├ľPNV-Trasse Oberhausen, die im Zuge des Neubaus des CentrO in der Neuen Mitte gebaut wurde. Auf ihr verkehrt neben einer Reihe von Buslinien wieder die Stra├čenbahn von M├╝lheim an der Ruhr ├╝ber den Hauptbahnhof bis zum Bahnhof Sterkrade. Ende Oktober 2004 wurde diese Strecke um einen 800 m langen Abschnitt bis zum Sterkrader Neumarkt verl├Ąngert, der in Richtung Bahnhof von Linienbussen mitbenutzt werden kann.
F├╝r den gesamten ├ľffentlichen Personennahverkehr (├ľPNV) gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) und tarifraum├╝berschreitend der NRW-Tarif .

Stra├če

Oberhausen ist ├╝ber die nachfolgend aufgef├╝hrten Autobahnen und Anschlusstellen an das Fernstra├čennetz angebunden.

A 2 ( E 34 ) Oberhausen ÔÇô Dortmund ÔÇô Hannover
Bild:AB-AS.svg 2 Oberhausen-K├Ânigshardt
A 3 ( E 35 ) Arnheim ÔÇô Oberhausen ÔÇô K├Âln ÔÇô Frankfurt am Main
Bild:AB-AS.svg 9 Dinslaken-S├╝d, Bild:AB-AS.svg 11 Oberhausen-Holten, Bild:AB-AS.svg 13 Oberhausen-Lirich
A 40 Venlo ÔÇô Duisburg ÔÇô Essen ÔÇô Dortmund
Bild:AB-AS.svg 15 M├╝lheim, Bild:AB-AS.svg 16 M├╝lheim-Styrum, Bild:AB-AS.svg 17 M├╝lheim-D├╝mpten
A 42 Kamp-Lintfort ÔÇô Gelsenkirchen - Castrop-Rauxel
Bild:AB-AS.svg 9 Oberhausen-Buschhausen, Bild:AB-AS.svg 10 Oberhausen-Zentrum, Bild:AB-AS.svg 11 Oberhausen-Osterfeld
A 516 AK Oberhausen - Oberhausen-Eisenheim
Bild:AB-AS.svg 2 Oberhausen-Sterkrade, Bild:AB-AS.svg 3 Oberhausen-Eisenheim

Luftverkehr

An den nationalen und internationalen Luftverkehr ist Oberhausen ├╝ber den Rhein-Ruhr-Flughafen in D├╝sseldorf, den Flughafen K├Âln/Bonn, den Flughafen M├╝nster/Osnabr├╝ck, den Flughafen Dortmund und den neuen Flughafen Niederrhein in Weeze (Kreis Kleve) angeschlossen. Au├čerdem gibt es in der N├Ąhe als Regionalflughafen noch den Flughafen Essen-M├╝lheim .

Wasser

Die Mitte des Stadtgebiets durchquert der Rhein-Herne-Kanal und gr├Â├čtenteils parallel dazu die Emscher, ein Flu├č, der nur noch als Abwasserkanal dient. Es bestehen jedoch Pl├Ąne zur Renaturierung. Im Ortsteil Alstaden begrenzt die Ruhr das Stadtgebiet.

Ans├Ąssige Unternehmen

Gro├čer Arbeitgeber mit ca. 1200 Mitarbeitern am Standort Oberhausen ist die MAN TURBO AG , ein Teil der MAN AG, hervorgegangen aus der ehemaligen Gutehoffnungsh├╝tte in Sterkrade. Ein weiterer gro├čer Arbeitgeber ist das Oberhausener Unternehmen Babcock Borsig , welches im Jahre 2004 Insolvenz anmeldete.

Seit 1970 in Oberhausen ans├Ąssig ist der Asso Verlag , der heute vorrangig Belletristik , Anthologien , Biografien und Sachb├╝cher aus der Region ver├Âffentlicht. Das bei Asso erschienene politische Volksliederbuch Lieder gegen den Tritt war lange Zeit Kult in linken Studentenkreisen.

Pers├Ânlichkeiten

Ehrenb├╝rger

Die Stadt Oberhausen hat folgenden Personen das Ehrenb├╝rgerrecht verliehen. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Verleihungsdatum.

  • 1893 : Friedrich Bellingrodt , Apotheker
  • 1895 : Otto von Bismarck , Reichskanzler
  • 1899 : Dr. Carl. Lueg , Geheimer Kommerzienrat
  • 1908 : Gottfried Ziegler , Kommerzienrat
  • 1913 : Dr. Dr. Paul Reusch , Kommerzienrat
  • 1930 : Otto Havenstein, Oberb├╝rgermeister a.D.
  • 1933 : Paul von Hindenburg , Generalfeldmarschall und Reichspr├Ąsident
  • 1933 : Carl Steinhauer , Musikdirektor
  • 1956 : Gerhard Wirtz , Erzbisch├Âflicher Rat und Ehrendechant

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

Folgende Personen sind in Oberhausen geboren:

  • 1893 , 19. M├Ąrz , Dr. med. Wilhelm Meinerzhagen Arzt und Politiker
  • 1914 , 15. September , Will Quadflieg , Schauspieler
  • 1918 , 31. Mai , Alf Marholm , Schauspieler
  • 1926 , 28. Dezember , Werner Twardy , Komponist ("Sch├Ân ist es auf der Welt zu sein", "Ich bin verliebt in die Liebe")
  • 1936 , 20. April , Heinz Schleu├čer, Politiker, Landesminister
  • 1954 , 18. Dezember , Willi W├╝lbeck , Weltmeister ├╝ber 800 Meter 1983
  • 1955 , 18. Januar , Gerburg Jahnke , Kom├Âdiantin (Missfits)
  • 1955 , 25. Oktober , Norbert L├╝er , Gr├╝nder des Jurex Konzerns
  • 1960 , 24. Oktober , Christoph Schlingensief , Film- und Theaterregisseur
  • 1963 , 25. August Msgr. Prof. Dr. theol. Peter Schallenberg , Professor f├╝r Theologie an der Universit├Ąt Fulda, ehmaliger Leiter der Kommende Dortmund
  • 1970 , 18. April , Esther Schweins , Schauspielerin und Kom├Âdiantin
  • 1971 , 9. November , Sonja Zimmer , (heute: Rebecca Immanuel) Schauspielerin (Edel & Starck)

Literatur

  • Erich Keyser (Hrsg.): Rheinisches St├Ądtebuch. Band III 3. Teilband aus: "Deutsches St├Ądtebuch. Handbuch st├Ądtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst├╝tzung des Deutschen St├Ądtetages, des Deutschen St├Ądtebundes und des Deutschen Gemeindetages. Stuttgart, 1956.

Weblinks

Commons: Oberhausen ÔÇô Bilder, Videos oder Audiodateien

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

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Haus Hagemann 46049 Oberhausen http://www.hotel-haus-hagemann.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 30208 / 8575-0
Hotel Gasthof zum Rathaus 46045 Oberhausen http://www.hotel-zum-rathaus.com  0208 / 858370
Best Western Park Hotel Oberhausen 46119 Oberhausen http://www.parkhotel-oberhausen.bestwestern.de Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 40208 / 69020
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Gro├če-Wilde 46236 Bottrop http://www.hotel-grosse-wilde.de/  02041 / 94 02 2
Hotel & Gasthof Zur Bauernstube 46045 Oberhausen http://www.hotel-bauernstube.de/  0208 / 2 45 74
Hotel Residenz Oberhausen 46045 Oberhausen http://www.residenz-oberhausen.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 30208 / 8208 - 0
Tryp Centro Oberhausen 46047 Oberhausen http://www.trypcentrooberhausen.solmelia.com/solNew/hoteles/jsp/C_Hotel_Description.jsp?codigoHotel=6508 Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 30208 / 82020
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