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Letzte Änderung für Artikel Castrop-Rauxel: 17.02.2006 20:49

Castrop-Rauxel

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Wappen Karte
Karte Castrop-Rauxel in Deutschland
Wahlspruch: Europastadt im Gr├╝nen
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : M├╝nster
Regionalverband : Regionalverband Ruhr
Kreis : Recklinghausen
Geografische Lage :
Koordinaten: 51┬░ 33' n. Br., 7┬░ 19' ├Â. L.
51┬░ 33' n. Br., 7┬░ 19' ├Â. L.
H├Âhe : 98,6 m NN
Fl├Ąche : 51,66 km┬▓
Einwohner : 77.780 (30. Juni 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 1506 Einwohner/km┬▓
Postleitzahlen : 44575 - 44581 (alt: 4620)
Vorwahlen : 02305
02367(Henrichenburg)
Kfz-Kennzeichen : RE
Gemeindeschl├╝ssel : 05 5 62 004
Stadtgliederung: 13 Stadtteile
Adresse der Stadtverwaltung: Europaplatz 1
44575 Castrop-Rauxel
Webseite: www.castrop-rauxel.de
E-Mail-Adresse: stadtinformation@Castrop-Rauxel.de
Politik
B├╝rgermeister : Johannes Beisenherz ( SPD )
Erinturm im Erinpark
Erinturm im Erinpark
Altstadt Castrop mit dem F├Ârderturm der Zeche Erin
Altstadt Castrop mit dem F├Ârderturm der Zeche Erin
Der Marktplatz von Castrop-Rauxel
Der Marktplatz von Castrop-Rauxel

Europastadt Castrop-Rauxel, gelegen im Ruhrgebiet zwischen Bochum, Dortmund und Recklinghausen, ist gepr├Ągt durch den Bergbau und die Montanindustrie. Die Stadt ist Mitglied im Regionalverband Ruhr.

War der Slogan der Stadt fr├╝her noch ÔÇ× Industriestadt im Gr├╝nenÔÇť (├╝ber 60 % der Stadtfl├Ąche sind Gr├╝nfl├Ąche), so ist davon durch die Schlie├čung aller Zechen und den Strukturwandel nur noch ÔÇ×... im Gr├╝nenÔÇť ├╝briggeblieben, geschm├╝ckt mit dem Titel ÔÇ×EuropastadtÔÇť.

Es gibt zwar inzwischen einige wenige Hochtechnologieunternehmen, die auch bundesweit zu den Markt- und Technologief├╝hrern z├Ąhlen, aber dennoch wird Castrop-Rauxel immer mehr Wohnstadt f├╝r die benachbarten St├Ądte Dortmund und Bochum.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Castrop-Rauxel liegt im ├Âstlichen Zentrum des Ruhrgebietes, am Rhein-Herne-Kanal, der mit dem Victor-Hafen als wichtiger Umschlagplatz f├╝r Masseng├╝ter und Yachthafen f├╝r Freizeitkapit├Ąne gilt. Den h├Âchsten Punkt der Stadt markiert die Halde Schwerin mit 147 m ├╝ber NN, den niedrigsten die P├Âppinghauser Stra├če neben Haus Nr. 264 mit 50,2 m ├╝ber NN. Die mittlere H├Âhenlage betr├Ągt 98,6 m ├╝ber NN. Die Ausdehnung in Nord-S├╝d-Richtung betr├Ągt 11,8 km und die West-Ost-Ausdehnung 9,3 km.

Nachbargemeinden

Folgende St├Ądte grenzen an die Stadt Castrop-Rauxel. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Nordosten genannt: Waltrop (Kreis Recklinghausen), Dortmund, Bochum, Herne, Recklinghausen und Datteln (Kreis Recklinghausen). In Castrop-Rauxel und den angrenzenden St├Ądten leben rund 1, 4 Millionen Menschen (Stand: 2005), was die Lage im Ballungsraum verdeutlicht.

Stadtgliederung

Die Stadt gliedert sich in 13 Stadtteile, von Nord nach S├╝d genannt: Henrichenburg, Ickern (16.710 Einwohner im Jahr 2003), Habinghorst (8.982 Einw.), P├Âppinghausen, Deininghausen, Rauxel (11.703 Einw.), Bladenhorst, Castrop, Dingen , Schwerin, Obercastrop, Frohlinde und Merklinde.

Einwohner

(jeweils zum 31. Dezember)

  • 1950 - 70.640
  • 1961 - 88.617
  • 1975 - 85.288
  • 1998 - 79.268
  • 1999 - 79.309
  • 2000 - 78.927
  • 2001 - 78.471
  • 2002 - 78.953
  • 2003 - 78.619
  • 2004 - 77.911
  • 2005 - 78.510

Geschichte

Vorgeschichte

Urspr├╝nglich legten R├Âmer in Castrop einen Milit├Ąrposten an, da sich hier zwei R├Âmerstra├čen kreuzten. Nach und nach nutzten jedoch auch H├Ąndler diese Anlagen als Handelslager um ihre Waren zu deponieren. Auf dem Gel├Ąnde der (sp├Ąteren) Zeche Erin in Castrop befand sich eine germanische Siedlung, die vom Ende des 1. bis zum 5. Jahrhundert nach Christus enge wirtschaftliche Beziehungen zum R├Âmischen Reich hatte. Karl der Gro├če legte im Sachsenkrieg entlang der Stra├čen Verpflegungslager und St├╝tzpunkte an und er selber nutzte die R├Âmerstra├če bei seinem Marsch Richtung Norden. Diese mussten sich aus dem Land ern├Ąhren und waren fr├╝her noch als Reichsh├Âfe bekannt.

Diese Reichsh├Âfe entwickelten sich zu Ortschaften, in diesem Fall wurde aus Castorp - Dorf am Speicher - Castrop.

wichtige Jahreszahlen

  • 834 wird die Villa Castrop das erste mal urkundlich erw├Ąhnt
  • 1484 stellt Johann II. von Cleve den B├╝rgern einen Freiheitsbrief aus
  • 1902 entsteht aus der Titularstadt Castrop und zwei weiteren Gemeinden die Stadt Castrop
  • 1926 wird die Stadt Castrop-Rauxel am 1. April 1926 aus Teilen der Stadt Castrop und des Amtes Rauxel gebildet. Sie geh├Ârte zun├Ąchst zum Landkreis Dortmund .
  • 1928 wird Castrop-Rauxel bereits am 1. April wieder kreisfrei
  • 1975 wird Castrop-Rauxel im Zuge der Kommunalen Neugliederung am 1. Januar 1975 die Gemeinde Henrichenburg angegliedert. Gleichzeitig wird sie kreisangeh├Ârige Stadt des Kreises Recklinghausen, wodurch sie auch vom Regierungsbezirk Arnsberg zum Regierungsbezirk M├╝nster wechselt.

Die einzelnen Stadtteile von Castrop-Rauxel blicken auf eine unterschiedlich lange eigene Geschichte zur├╝ck. Die Geschichte von Castrop l├Ąsst sich zum Beispiel bis zum Jahre 834 zur├╝ckverfolgen.

Politik

altes Castrop-Rauxeler Rathaus
altes Castrop-Rauxeler Rathaus
Teil des Castrop-Rauxeler Rathauses
Teil des Castrop-Rauxeler Rathauses

Stadtrat

Nach der Kommunalwahl vom 26. September 2004 verteilen sich die 46 Sitze im Stadtrat folgenderma├čen:

SPD CDU FWI Gr├╝ne FDP PBP PDS Gesamt
20 16 3 3 2 1 1 46

Wappen

Das Wappen der Stadt zeigt ein goldenes Andreaskreuz in blauem Feld, bei dem der rechte Balken ├╝ber dem linken liegt. Die ├Ąlteste erhaltene Urkunde, welche das Andreaskreuz zeigt, stammt aus dem Jahre 1512. Die 1902 aus den Gemeinden Castrop, Obercastrop und Behringhausen gebildete Stadt Castrop ├╝bernahm als Stadtwappen das alte Wahrzeichen, das Andreaskreuz, mit den seit dem 17. Jahrhundert ├╝berlieferten Farben Blau und Gold. Der damalige Regierungspr├Ąsident von Arnsberg genehmigte die F├╝hrung des Stadtwappens am 28. Januar 1911 . Aufgrund einer amtlichen, preu├čischen Vorschrift musste dem Wappen jedoch nun eine dreit├╝rmige Mauerkrone aufgesetzt werden.

Am 30. August 1926 wurde dieses Wappen f├╝r die neue Stadt Castrop-Rauxel ├╝bernommen, was das preu├čische Staatsministerium am 24. November 1926 genehmigte.

Am 15. Juli 1965 wurde die Mauerkrone, da historisch unbegr├╝ndet, vom Wappenschild entfernt. Demnach wird das Stadtwappen seit dem 1. August 1965 wieder in seiner historisch ├╝berlieferten Form gef├╝hrt.

St├Ądtepartnerschaften

  • Wakefield_(England) - Gro├čbritannien - seit 1949 ,
  • Delft - Niederlande - von 1950 - 2000 ,
  • Vincennes - Frankreich - seit 1961 ,
  • Kuopio - Finnland - seit 1965 ,
  • Zehdenick - Brandenburg - seit 1990 und
  • Nowa Ruda - Polen - seit 1991

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Hammerkopfturm Erin Schacht 3
Hammerkopfturm Erin Schacht 3
Schloss Bladenhorst
Schloss Bladenhorst
Haus Goldschmieding
Haus Goldschmieding
  • Hammerkopfturm und Vollwand-Strebenger├╝st der ehemaligen Zeche Erin
  • Schloss Bladenhorst
  • Taubenvatta-Denkmal
  • Haus Goldschmieding
  • Forum Europaplatz: Kulturell vielfach nutzbares Veranstaltungs- und Kongresszentrum direkt an der BAB 42, gestaltet nach Pl├Ąnen von Arne Jacobsen
  • Parkanlagen Stadtgarten und Rennbahn, auf der 1874 bis 1970 die auch ├╝berregional bekannten Naturhindernisrennen stattfanden. Heute erinnert an diese noch das 1912 errichtete
  • Reitsportdenkmal auf dem Altstadtmarkt
  • Ehemaliges Luftschutzwarenhaus gegen├╝ber des Stadtgartens
  • Parkbad S├╝d: Das Parkbad S├╝d wurde als Freibad 1926 er├Âffnet und 1992 geschlossen. Danach wurde es unter Denkmalschutz gestellt und ist heute ein Kultur- und Freizeitzentrum.
  • Halde Schwerin mit begehbarer Sonnenuhr
  • Rhein-Herne-Kanal mit Victor-Hafen als wichtiger Umschlagplatz f├╝r Masseng├╝ter und Yachthafen f├╝r Freizeitkapit├Ąne
  • 27-Loch-Golfplatz Frohlinde: Neben der sportlichen Besonderheit dieser 84 Hektar gro├čen Anlage mitten im Ruhr-Revier zeichnet sich der Golfplatz durch eine wundersch├Âne Landschaftskulisse und eine extensive Verwirklichung von Erfordernissen des Natur- und Landschaftsschutzes aus
  • Landschaftsarch├Ąologischer Park Henrichenburg: Der landschaftsarch├Ąologische Park Henrichenburg l├Ąsst die Geschichte der Burg am historischen Standort wieder aufleben. Die Burg wurde erstmals urkundlich 1263 erw├Ąhnt und 1787 wegen Bauf├Ąlligkeit abgebrochen.

Theater

Das Westf├Ąlische Landestheater (WLT) hat seinen Sitz in Castrop-Rauxel.

Das bekannte Callo-Theater Projekt hat seinen Sitz in Castrop-Rauxel.

Preise und Auszeichnungen

  • 1952 Die Englische K├Ânigin schenkt der Stadt ein Schwanenpaar als Dank f├╝r die Entwicklung der deutsch-britischen Freundschaft
  • 1962 Ehrentitel ÔÇ×Gemeinde EuropasÔÇť - verliehen 1962 vom Europarat .
  • 1979 Theodor-Heuss-Preis

Der Theodor-Heuss-Preis wurde der Stadt Castrop-Rauxel und ihren B├╝rgerinnen und B├╝rgern am 11. M├Ąrz 1979 von der Stiftung Theodor-Heuss-Preis e.V. f├╝r ihr beispielhaftes Engagement um die europ├Ąische Verst├Ąndigung und ihre Bem├╝hungen um Europa im Rahmen eines gro├čen Festaktes im Herkulessaal der M├╝nchener Residenz aus den H├Ąnden der Vorsitzenden Frau Dr. Hildegard Hamm-Br├╝cher verliehen. Den Festvortrag mit dem Thema ÔÇ×B├╝rgerengagement f├╝r EuropaÔÇť hielt Bundesau├čenminister Hans-Dietrich Genscher .

Wirtschaft und Infrastruktur

Ans├Ąssige Unternehmen

Von den ehemals reichlichen Gro├čwerken in Castrop ist nur noch die R├╝tgers Chemicals AG, mit ca. 600 Mitarbeitern, ├╝brig geblieben.

Die restliche Wirtschaftsstruktur ist heute nahezu nur noch von mittelst├Ąndischen und kleinen Unternehmen gepr├Ągt.

Verkehr

Durch das Stadtgebiet f├╝hren die Bundesautobahnen A 2 Oberhausen-Hannover, die A 45 Dortmund-Aschaffenburg und A 42 Duisburg-Dortmund. Die Bundesstra├če B 235, mit Anschluss an die A 40 / B 1 , durchquert die Stadt von Nord nach S├╝d.

Am ├ľffentlicher Personennahverkehr ist Castrop-Rauxel, vom Hauptbahnhof, mit der S- und Bundesbahn (K├Âln-Mindener-Strecke) und am Haltepunkt Castrop-Rauxel-S├╝d und Castrop-Rauxel-Merklinde mit der Emschertalbahn angeschlossen (S-Bahn-Verkehr in Planung).

Innerhalb Castrop-Rauxels fahren 14 Buslinien, davon zwei Nachtexpress-Linien. Die Zentralhaltestelle ist der Busbahnhof Castroper Altstadt, M├╝nsterplatz.

Durch die n├Ârdlichen Stadtteile flie├čt die Emscher. Der Rhein-Herne-Kanal verbindet Castrop-Rauxel mit dem deutschen Wasserstra├čennetz .

Fluss und Kanal kreuzen sich am Emscher d├╝ker in Henrichenburg, die Emscher wird unter dem Rhein-Herne-Kanal durchgeleitet. Zugleich ist dies der ├Âstliche Beginn der bis Oberhausen reichenden Insel zwischen Kanal und Fluss, die im Zuge der Renaturierung der Emscher weiter landschaftlich aufgewertet werden soll.

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen und Messen

  • VW -Forum am und um den Europaplatz - VW-Scenetreff
  • Castrop kocht ├╝ber - Kulinarisches Fest
  • Steel-meets-Steel Festival - Rockfestival

Sport

Der Castrop-Rauxeler Korfball ist in Deutschland f├╝hrend. Heimische Vereine stellen die Mehrheit der deutschen Nationalspieler und vertreten Deutschland seit Jahren im Europapokal.

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

  • 1908 , 11. April , Josef Hermann Dufhues, † 26. M├Ąrz 1971 in Duisburg-Rheinhausen, Politiker ( CDU ), MdL (Nordrhein-Westfalen), NRW-Innenminister und Landtagspr├Ąsident
  • 1915 , 26. Januar , Paschasius Hermann Rettler , Bischof von Bacabal ( Brasilien ).
  • 1929 , 20. M├Ąrz , Josef Reding , Schriftsteller.
  • 1939 , Paul Reding , Maler, Bildhauer und Schriftsteller.
  • 1942 , 15. Juni , Friedhelm Ost , Journalist und Politiker.
  • 1944 , 19. November , Klaus Fichtel , Fu├čballnationalspieler.
  • 1959 , 4. Februar , Christian Schreier , Fu├čballnationalspieler.
  • 1961 , 17. November , Wolfram Wuttke , Fu├čballnationalspieler.

Weblinks

Literatur

  • Dietmar Scholz von der ÔÇ×FreyheitÔÇť zur ÔÇ×EuropastadtÔÇť. Geschichte der Stadt Castrop-Rauxel (1996) ISBN 3093038340

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