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Letzte Änderung für Artikel Historischer Bergbaurundweg Holzwickede: 16.02.2006 12:26

Historischer Bergbaurundweg Holzwickede

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Der Historische Bergbaurundweg Holzwickede ist ein Wanderweg in Holzwickede. Der Rundweg geht ├╝ber eine L├Ąnge von ca. 17 Kilometer.

Stationen

Der Bergbaurundweg f├╝hrt im Uhrzeigersinn an 27 Stationen entlang und auf 14 Info-Tafeln sind Erl├Ąuterungen zur Bergbaugeschichte vor Ort zu lesen.

  1. Im Emscherpark befindet sich das ├ťbersichtsschild mit der bergbaugeschichtlichen Darstellung des Steinkohlenabbaus in Holzwickede.
  2. Die heutige Villa Pfiffikus (Jugendheim) ist ein ehemaliges Verwaltungsgeb├Ąude der Zeche Caroline.
  3. Neben der Villa Pfiffikus befindet sich der ehemalige Zecheneingang der Zeche Caroline mit einer Info-Tafel.
  4. Am Standort der ehemaligen Zeche Freiberg befindet sich eine Info-Tafel. Heute befindet sich hier das Werk der Firma V.W. Werke Vincenz Wiederholt.
  5. In der Mitte des Luftschachtwegs befindet sich der ehemalige Luftschacht der Zeche Margarethe mit einer Info-Tafel.
  6. Am Emscherquellhof entsprang w├Ąhrend der Bergbaut├Ątigkeit die Emscher. Durch den Bergbau im Hixterwald versiegte die urspr├╝nglich dort entspringende Emscher im 19. Jahrhundert und kam hier am Emscherquellhof wieder zu tage. Heute entspringt die Emscher wieder im Hixterwald.
  7. Im Haus Landskroner Stra├če 161 wohnte Gottfried K├Âhling, der in den 1830/40er Jahren auf der Zeche Schwarzer Adler Schichtmeister war. Er war auch f├╝r den Kohlenverkauf zust├Ąndig. Gegen├╝ber im Hixterwald befand sich der F├Ârderschacht Gumprecht, der 1845 nach der Stilllegung der Zeche eingeebnet wurde.
  8. Am Anfang des s├╝dlichen Forstwegs in den Hixterwald befindet sich eine Info-Tafel zur Zeche Schwarzer Adler.
  9. Im Hixterwald sind Pingen zu besichtigen. Dabei handelt es sich um runde, trichterartige Vertiefungen, die dem Verlauf der Kohlefl├Âze folgen.
  10. Ebenfalls im Hixterwald im Quellgebiet der Emscher finden sich gro├če Vertiefungen aus einem ehemaligen Sandsteinbruch.
  11. In einem Vorgarten am Ende der Strasse Im Schwarzen Adler findet sich ein Grenzstein der "Neue Schwartze Adler Zeche". Der Stein stand urspr├╝nglich an anderer Stelle.
  12. Auf dem Haarstrang zwischen der Landskrone und Hengsen kann man bei guter Sicht im Norden bis zum Schloss Cappenberg und nach S├╝den bis nach Iserlohn sehen.
  13. In Opherdicke befindet sich gegen├╝ber dem Haus Opherdicke an der Schlossallee eine Info-Tafel am ehemaligen Steinbruch.
  14. Auf dem Weg von Opherdicke zur├╝ck nach Holzwickede findet sich eine Info-Tafel zur Kleinzeche Joseph
  15. Ein Abstecher den Hengser Weg hinauf f├╝hrt zum Standort der ehemaligen Zeche Carlsbank mit einer Info-Tafel.
  16. Im Tal des Holzwickeder Baches f├╝hrt der Weg durch die Sch├Âne Fl├Âte. Am Anfang des Waldes finden sich Wegespuren der Pferdekarren, die die Kohle aus den Sch├Ąchten an der Massener Strasse nach S├╝den (Schwerte und Iserlohn) gebracht haben.
  17. Etwas weiter links des Weges findet sich eine alte Bergehalde der Zeche Caroline aus der Zeit ab 1856 mit Material aus den beiden schr├Ągen Sch├Ąchten an der Massener Strasse.
  18. Die n├Ąchste Station in der Sch├Ânen Fl├Âte ist eine Info-Tafel, die auf den Kunstgraben hinweist. Hier wurde der Holzwickeder Bach begradigt und kanalisiert, um mit Wasserkraft das Wasser aus dem darunterliegenden Erbstollen herauszupumpen.
  19. Auch am Holzwickeder Bach sind Pingen zu entdecken. Diese hier sind Einsturztrichter von Sch├Ąchten aus der Zeit nach 1800 aus dem Caroliner Erbstollen.
  20. Eine weitere Info-Tafel erl├Ąutert den Kunstschacht, ├╝ber den Wasser aus dem darunteliegenden Caroliner Erbstollen gepumpt wurde.
  21. Am Ausgang des Weges am Holzwickeder Bach entlang findet sich am ehemaligen Lichtloch 18 des Caroliner Erbstollens eine Info-Tafel.
  22. Ca. einen Kilometer weiter n├Ârdlich findet sich das Mundloch des Caroliner Erbstollens mit einer Info-Tafel. Hier kann der Stolleneingang besichtigt werden.
  23. An der Natorper M├╝hle vorbei findet sich an der Massener Strasse der Schulzenhof. Der Hof geh├Ârte Anfangs des 20. Jahrhunderts der VEW, die auch Eigent├╝merin der Zeche Caronline war. In der 1930er Jahren wurde der Hof als vollelektrisierter Musterhof der ├ľffentlichkeit vorgestellt.
  24. Knapp s├╝dlich des Hilgenbaums findet sich an der Massener Stra├če eine Info-Tafel zur Erinnerung an das Lichtloch 17 des Caroliner Erbstollens.
  25. Etwas weiter erinnert eine Info-Tafel an die tonnl├Ągigen (schr├Ągen) Sch├Ąchte Caroline I/II.
  26. Gegen├╝ber der Info-Tafel befand sich die Pferdebahn, die ab 1857 von hier zur Eisenbahnstrecke Holzwickede-Unna f├╝hrte. Die Veladeb├╝hne lag auf dem heutigen Gel├Ąnde der Firma Montanhydraulik .
  27. Letzte Station vor der R├╝ckkehr in den Emscherpark ist nord├Âstlich der Kreuzung Opherdicker Stra├če/Hamburger Allee ein Wetterschacht der Zeche Caroline. Aus dem 58 m tiefen Schacht zog die in der Grube verbrauchte Luft ab. Der Schacht war 1886 bis 1904 in Betrieb und wurde dann eingeebnet.

Literatur

  • Faltblatt des Arbeitskreises Holzwickede des F├Ârdervereins Bergbauhistorischer St├Ątten Ruhrrevier e.V.

Weblinks

Wikipedia

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