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Letzte Änderung für Artikel Herne: 20.02.2006 14:56

Herne

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Wappen Karte
Stadtwappen der kreisfreien Stadt Herne Lage der kreisfreien Stadt Herne in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : Arnsberg
Landschaftsverband: Westfalen-Lippe
Regionalverband Ruhr
Kreis : Kreisfreie Stadt
Fläche : 51,41 km²
Einwohner : 166.093 (31.12.2005)
Bevölkerungsdichte : 3.231 Einwohner/km²
H√∂he : 65 m √ľ. NN
Postleitzahlen : 44601 - 44653 (alt: 4690)
Vorwahl : 02323 und 02325
Geografische Lage :
Koordinaten: 51¬į 33' N, 7¬į 13' O
51¬į 33' N, 7¬į 13' O
Kfz-Kennzeichen : HER
Gemeindeschl√ľssel : 05 9 16 000
Stadtgliederung: 4 Stadtbezirke mit
12 Stadtteilen
Adresse der
Stadtverwaltung:
Friedrich-Ebert-Platz 2
44623 Herne
Offizielle Website: www.herne.de
E-Mail-Adresse: info@herne.de
Politik
Oberb√ľrgermeister : Horst Schiereck ( SPD )
Bevölkerung (31. Dezember 2002)
Arbeitslosenquote : 18,4 % (Juni 2005)
Ausländeranteil : 12,0 %
Altersstruktur:
0-18 Jahre: 17,6 %
18-65 Jahre: 62,8 %
ab 65 Jahre: 19,6 %

Herne ist eine Stadt im n√∂rdlichen Ruhrgebiet des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Die Kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Arnsberg ist in der Landesplanung als Mittelzentrum ausgewiesen und ist Mitglied im Regionalverband Ruhr. Die Stadt in ihren heutigen Grenzen ist das Ergebnis mehrerer Gebietsreformen , durch die umliegende Gemeinden, darunter die ehemalige Gro√üstadt (seit 1955) Wanne-Eickel (seit 1926 Stadtkreis Wanne-Eickel), nach Herne eingegliedert bzw. mit dieser Stadt zusammen gelegt wurden. Die Einwohnerzahl von Alt-Herne hatte bereits 1933 die 100.000-Grenze √ľberschritten und Herne damit zur Gro√üstadt gemacht. Heute geh√∂rt Herne mit seinen 166.093 Einwohnern zu den kleineren Gro√üst√§dten des Landes und ist aufgrund seiner Fl√§che vor Offenbach die zweitkleinste Gro√üstadt Deutschlands. Daher weist Herne nach M√ľnchen und Berlin die gr√∂√üte Bev√∂lkerungsdichte aller St√§dte in Deutschland auf.

Fr√ľher war Herne eine wichtige Bergbaustadt. Bekannt waren dabei die Zechen Shamrock, Constantin, Mont-Cenis und Zeche Friedrich der Gro√üe. Im Stadtbild lebt die Bergbauvergangenheit in einigen erhaltenen F√∂rdert√ľrmen fort. Zahlreiche Bergmannsunterst√ľtzungsvereine (BUV) halten die Tradition bis heute aufrecht.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Herner Innenstadt, von der Hohewardhalde (Herten) aus gesehen
Die Herner Innenstadt, von der Hohewardhalde (Herten) aus gesehen

Herne liegt zwischen Bochum und Recklinghausen auf dem s√ľdlichen Talhang der breiten Emscherniederung inmitten einer Bergbau- und Industrielandschaft, auf sandigen Terrassenfl√§chen der Emschertalung. Der h√∂chste Punkt im Stadtgebiet misst 130, der niedrigste Punkt 33 m √ľ. NN Die Stadtgrenze ist 42,80 km lang. Die gr√∂√üte Ausdehnung des Stadtgebiets betr√§gt in Nord-S√ľd-Richtung 6,30 und in West-Ost-Richtung 12,20 km.

Nachbargemeinden

Folgende Städte grenzen an die Stadt Herne. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt:
Herten, Recklinghausen und Castrop-Rauxel (alle Kreis Recklinghausen) sowie Bochum und Gelsenkirchen (beides kreisfreie Städte)

Stadtgliederung

Die Stadtteile Baukau, Horsthausen und Sodingen von der Hohewardhalde aus
Die Stadtteile Baukau, Horsthausen und Sodingen von der Hohewardhalde aus

Das Stadtgebiet Hernes besteht aus 4 Stadtbezirken . In jedem Stadtbezirk gibt es eine Bezirksvertretung . Vorsitzender der Bezirksvertretung ist der Bezirksvorsteher . Die Stadtbezirke sind in Stadtteile unterteilt. Die Namen der Stadtteile sind, mit einer Ausnahme, seit dem Mittelalter verwendete Ortsbezeichnungen fr√ľher selbst√§ndiger Gemeinden. Einzig Unser Fritz leitet sich vom gleichlautenden Bergwerk her. Jedoch stimmen die heutigen Stadtbezirksgrenzen teilweise nicht mit den fr√ľheren Gemeindegrenzen √ľberein. Insbesondere ist Baukau auf die Stadtbezirke Mitte und Wanne aufgeteilt. Zu den Stadtteilen kommen noch historische Gewannbezeichnungen wie Altenh√∂fen, Pantringshof oder V√∂de. Auch mit ehemaligen Zechennamen wie Friedrich der Gro√üe (Piepen Fritz), Teutoburgia oder Constantin identifizieren die Einwohner der Stadt ihr Wohnumfeld.

Die Stadtbezirke mit ihren Stadtteilen:

  • Stadtbezirk Herne-Mitte: Baukau, Herne, Holsterhausen
  • Stadtbezirk Eickel: Eickel, R√∂hlinghausen
  • Stadtbezirk Sodingen: B√∂rnig, Holthausen, Horsthausen, Sodingen
  • Stadtbezirk Wanne: Bickern (kl.T.), Crange, Unser Fritz und Wanne

Geschichte

  • Um 880 erscheint der Name Hernes erstmals urkundlich als haranni in einem Urbar des Klosters Werden.
  • 1142 bezeugt Gvezelino de Strunkede eine Essener Urkunde. Die Str√ľnkeder Ritter, die ihre Burg in Baukau haben, stehen im Dienst der Grafen von Kleve.
  • 1561 wird die Reformation eingef√ľhrt.
  • 1836 f√§hrt die erste Postkutsche von Bochum nach Recklinghausen √ľber Herne
  • 1847 wird die K√∂ln-Mindener Eisenbahn er√∂ffnet, danach beginnt der Aufstieg des Dorfes Herne zur Industriestadt.
  • 1856 wird die Zeche Shamrock als erste Zeche in Herne errichtet.
  • 1897 bekommt Herne die Stadtrechte.
  • 1906 wird Herne eine kreisfreie Stadt.
  • 1975 Erfolgt der Zusammenschluss der St√§dte Herne und Wanne-Eickel zur "neuen Stadt" Herne.
  • 1989 Er√∂ffnung der Stadtbahnlinie U35 der BOGESTRA von Bochum Hauptbahnhof nach Herne Schloss Str√ľnkede. Sie ist die weltweit erste st√§dte√ľbergreifende, unterirdische Stadtbahnverbindung.

Religionen

Herne geh√∂rte seit der Gr√ľndung zum Erzbistum K√∂ln und war dem Dekanat Wattenscheid unterstellt. Ab 1561 fasste die Reformation nach lutherischem Bekenntnis Fu√ü. Danach war Herne √ľber viele Jahrhunderte protestantisch. Zwischen 1681 und 1686 entstand auch eine reformierte Gemeinde. Beide vereinigten sich 1845 zur evangelischen Kirchengemeinde Herne, die seit dem √úbergang an Preu√üen Teil der Evangelischen Kirche in Preu√üen bzw. dessen westf√§lischer Provinzialkirche war. Herne wurde Sitz einer Superintendentur , aus welcher sp√§ter der Kirchenkreis Herne innerhalb der Evangelischen Kirche von Westfalen hervorging. Im Gebiet der sp√§teren Stadt Wanne-Eickel wurde ab 1577 ebenfalls die Reformation eingef√ľhrt. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts geh√∂rten die Protestanten zur Kreissynode Gelsenkirchen. 1933 wurden sie dem Kirchenkreis Herne zugeordnet. Heute hei√üt dieser Kirchenkreis Herne-Castrop-Rauxel und umfasst insgesamt 23 evangelische Kirchengemeinden innerhalb der Stadt Herne und der benachbarten Stadt Castrop-Rauxel. Die 16 Kirchengemeinden der Stadt Herne sind: Baukau, Bladenhorst-Zion, B√∂rnig, Christus-Kirchengemeinde, Dreifaltigkeits-Kirchengemeinde, Kreuz-Kirchengemeinde, Luther-Kirchengemeinde, Sodingen, Crange, Eickel, Holsterhausen, R√∂hlinghausen, Wanne-Mitte, Wanne-Nord, Wanne-S√ľd und Wanne-West.

Die wenigen Katholiken im heutigen Stadtgebiet von Herne geh√∂rten bis 1821 weiterhin zum Erzbistum K√∂ln, dann wurden sie dem Bistum bzw. Erzbistum Paderborn zugeordnet. Infolge der Industrialisierung zogen weitere Katholiken zu, so dass 1859 in Herne eine Notkirche errichtet wurde und bereits 1862 konnte eine eigene Pfarrei gegr√ľndet werden. Im Gebiet der sp√§teren Stadt Wanne-Eickel gab es im 17. Jahrhundert eine starke katholische Missionst√§tigkeit. So wurden insbesondere die H√§user Crange und Nosthausen zu Mittelpunkten katholischen Lebens. Bereits 1687 war in Eickel eine katholische Kapelle errichtet worden und in der Mitte des 19. Jahrhunderts hatte die Pfarrgemeinde Eickel schon mehrere Tochtergemeinden. Sie alle geh√∂rten zum Dekanat Wattenscheid. Sp√§ter wurde sowohl Herne als auch Wanne-Eickel (1926) Sitz eines eigenen Dekanats. Heute geh√∂ren zum Dekanat Herne die Pfarrgemeinden St. Barbara (Elpeshof), St. Bonifatius, St. Dreifaltigkeit (Holthausen), St. Elisabeth, Herz Jesu, St. Joseph (Horsthausen), St. Konrad, St. Marien (Baukau), St. Peter und Paul (Sodingen) und St. Pius (Pantringshof). Zum Dekanat Wanne-Eickel geh√∂ren die Pfarrgemeinden Allerheiligste Dreifaltigkeit, St. Barbara (R√∂hlinghausen), St. Franziskus (Holsterhausen), Heilige Familie (Holsterhausen), Herz Jesu (Wanne-Nord), St. Joseph (Wanne-S√ľd), St. Laurentius, St. Marien (Eickel) und St. Michael (Bickern). Auch gibt es inzwischen eine Syrisch-Orthodoxe Kirche in Herne.

Neben den evangelischen und katholischen Gemeinden in Herne gibt es auch noch verschiedene Freikirchen , darunter Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden ( Baptisten ), die Evangelisch-methodistische Kirche und die Heilsarmee .

Auch die Neuapostolische Kirche (erster Betsaal 1929), die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) und die Zeugen Jehovas sind in Herne vertreten. Allgemein ist die Zahl der Mitglieder christlicher Religionsgemeinschaften in der Gegenwart r√ľckl√§ufig.

Eingemeindungen

Das Stadtgebiet der heutigen Stadt Herne hat sich wie folgt entwickelt. Zu Anfang des 19. Jahrhunderts umfasste das heutige Stadtgebiet mehrere kleine Orte, die ab 1807 zum Gro√üherzogtum Berg geh√∂rten. Die franz√∂sische Verwaltung bildete die Mairi Herne mit den Gemeinden Baukau, Bickern, Bladenhorst, Crange, Eickel, Herne, Hiltrop, Holsterhausen, Horsthausen, P√∂ppinghausen und R√∂hlinghausen sowie die Mairie Castrop, zu der u.a. die Gemeinden B√∂rnig, Holthausen und Sodingen geh√∂rte. Beide Mairien geh√∂rten zum Kreis Bochum. Aus den beiden Mairien wurden 1813 B√ľrgermeisterein und 1844 √Ąmter gebildet. Zum 1. August 1875 wurde das Amt Herne geteilt. Es entstand das Amt Wanne. Im Amt Herne verblieben nur noch die Gemeinden Baukau, Bladenhorst, Herne, Hiltrop, Horsthausen und P√∂ppinghausen. Nachdem Herne 1897 die Stadtrechte erhielt, wurde das Amt Herne aufgel√∂st. Die Gemeinden des bisherigen Amtes Herne bildeten fortan das Amt Baukau, aus dem 1902 die Gemeinde Hiltrop ausschied. Gleichzeitig entstand aus dem Restamt Castrop das Amt Sodingen mit den Gemeinden Sodingen, B√∂rnig und Holthausen.

Am 1. Juli 1906 schied Herne aus dem Kreis Bochum aus und wurde eine kreisfreie Stadt. Am 1. April 1908 erfolgte die Eingemeindung von Baukau und Horsthausen aus dem Amt Baukau. Die dann noch verbleibenden Gemeinden des Amtes Baukau (Bladenhorst und Pöppinghausen) bildeten danach das Amt Bladenhorst, das jedoch heute nicht mehr zum Stadtgebiet Hernes gehört. Mit der Eingliederung eines Teils der Gemeinde Bladenhorst sowie des Amtes Sodingen (Gemeinden Sodingen, Börnig und Holthausen) am 1. April 1926 sowie von Oestrich und Kray am 1. August 1929 erreichte das Stadtgebiet von (Alt-)Herne vorerst seine größte Ausdehnung.

Das westliche Stadtgebiet des heutigen Stadtkreises Herne geh√∂rte bis 1875 ebenfalls zum Amt Herne. Doch wurde dann das Amt Wanne im Kreis Bochum (ab 1885 Kreis Gelsenkirchen) mit den Gemeinden Bickern, Crange, Eickel, Holsterhausen und R√∂hlinghausen gebildet. 1891 wurde das Amt Wanne geteilt, es entstand das neue Amt Eickel mit den Gemeinden Eickel und Holsterhausen. Im Amt Wanne verblieben die Gemeinden Bickern (ab 1897 Wanne), Crange und R√∂hlinghausen. 1905 wurde Crange nach Wanne und 1910 Holsterhausen nach Eickel eingemeindet. Die beiden √Ąmter Wanne und Eickel wurden zum 1. April 1926 zur kreisfreien Stadt Wanne-Eickel vereinigt.

√úber nahezu f√ľnf Jahrzehnte bestanden somit zwei kreisfreie St√§dte nebeneinander, bevor diese zum 1. Januar 1975 im Rahmen der kommunalen Neuordnung zur neuen Stadt Herne vereinigt wurden. Urspr√ľnglich geplant war eine Eingemeindung von Wanne-Eickel nach Gelsenkirchen und von Herne nach Bochum. Diese Pl√§ne zur Eingemeindung in die Nachbarst√§dte durchkreuzten die Vertreter der lokalen SPD. Der Bottroper Oberb√ľrgermeister Wilczok hatte die Idee und die Herner und Wanne-Eickeler Sozialdemokraten setzten sie um: Herne und Wanne-Eickel gingen eine St√§dteehe ein, mit dem Nebeneffekt, dass beide Landtagswahlkreise erhalten blieben: Alt-Herne und Wanne-Eickel.

Einwohnerentwicklung

1910 hatte Herne mehr als 50.000 Einwohner. 1933 √ľberschritt die Einwohnerzahl der Stadt die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Gro√üstadt wurde. Am 1. Januar 1975 erreichte die Bev√∂lkerungszahl von Herne durch die Vereinigung mit der Gro√üstadt (seit 1955) Wanne-Eickel (92.472 Einwohner 1974) mit 193.831 ihren historischen H√∂chststand. Ende Juni 2005 lebten in Herne nach amtlicher Fortschreibung 171.244 Menschen mit Hauptwohnsitz.

Die folgende √úbersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1833 handelt es sich meist um Sch√§tzungen, danach um Volksz√§hlungsergebnisse (¬Ļ) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen √Ąmter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die ‚ÄěOrtsanwesende Bev√∂lkerung‚Äú, ab 1925 auf die Wohnbev√∂lkerung und seit 1987 auf die ‚ÄěBev√∂lkerung am Ort der Hauptwohnung‚Äú. Vor 1843 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Jahr Einwohner
1809 575
1818 749
3. Dezember 1843 ¬Ļ 938
3. Dezember 1858 ¬Ļ 1.992
1. Dezember 1871 ¬Ļ 4.417
1. Dezember 1885 ¬Ļ 9.873
1. Dezember 1890 ¬Ļ 13.920
1. Dezember 1895 ¬Ļ 19.304
1. Dezember 1900 ¬Ļ 27.863
1. Dezember 1905 ¬Ļ 33.266
1. Dezember 1910 ¬Ļ 57.147
Jahr Einwohner
1. Dezember 1916 ¬Ļ 58.730
5. Dezember 1917 ¬Ļ 59.357
8. Oktober 1919 ¬Ļ 64.118
16. Juni 1925 ¬Ļ 66.510
16. Juni 1933 ¬Ļ 98.595
17. Mai 1939 ¬Ļ 94.649
31. Dezember 1945 88.858
29. Oktober 1946 ¬Ļ 97.389
13. September 1950 ¬Ļ 111.591
25. September 1956 ¬Ļ 115.365
6. Juni 1961 ¬Ļ 113.207
Jahr Einwohner
31. Dezember 1965 109.148
27. Mai 1970 ¬Ļ 104.077
31. Dezember 1975 190.561
31. Dezember 1980 182.542
31. Dezember 1985 172.150
25. Mai 1987 ¬Ļ 174.238
31. Dezember 1990 178.132
31. Dezember 1995 179.897
31. Dezember 2000 174.529
30. Juni 2005 171.244

¬Ļ Volksz√§hlungsergebnis

Politik

Die Verwaltung der D√∂rfer im Raum Herne oblag den Herren von Str√ľnkede, die schon sehr fr√ľh in die Lehenshoheit der Herrschaft Kleve gelangten, doch 1645 vom Gro√üen Kurf√ľrsten wieder erlangten. Bis 1812 gab es noch das Gericht Str√ľnkede. In franz√∂sischer Zeit wurde die Munizipalit√§t Herne mit einem Maire an der Spitze gebildet. Nach dem endg√ľltigen √úbergang an Preu√üen leitet ein B√ľrgermeister bzw. Amtmann die B√ľrgermeisterei bzw. das Amt Herne, zu dem neben Herne die Gemeinden des Umlandes geh√∂rten. Nach der Erhebung zur Stadt 1897 leitete ein B√ľrgermeister die Stadtverwaltung, der nach Erlangung der Kreisfreiheit 1906 den Titel Oberb√ľrgermeister erhielt.

W√§hrend der Zeit der Nationalsozialisten wurde der Oberb√ľrgermeister von der NSDAP eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Milit√§rregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen Oberb√ľrgermeister ein und 1946 f√ľhrte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gew√§hlten "Rat der Stadt", dessen Mitglieder man als "Stadtverordnete" bezeichnet. Der Rat w√§hlte anfangs aus seiner Mitte den Oberb√ľrgermeister als Vorsitzenden und Repr√§sentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich t√§tig war. Des Weiteren w√§hlte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1995 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberb√ľrgermeister . Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repr√§sentant der Stadt. Er wurde 1999 erstmals direkt vom Volk gew√§hlt.

Amtm√§nner, B√ľrgermeister und Oberb√ľrgermeister

  • 1797 - 1810 : Christoph Wilhelm Natorp , Maire
  • 1810 - 1836 : Caspar Henrich Steelmenn , Maire bzw. B√ľrgermeister
  • 1836 - 1846 : Johann Ludwig Hollweg , B√ľrgermeister, ab 1844 Amtmann
  • 1847 - 1851 : Hamme Esser , Amtmann
  • 1851 - 1868 : Friedrich Adolf August Wilhelm Gottfried von Forell , Amtmann
  • 1869 - 1875 : Gottfried Uhlenbuch , Amtmann
  • 1875 - 1877 : Paul Hesse , Amtmann
  • 1877 - 1879 : Karl von Bock und Polach , Amtmann
  • 1879 - 1907 Hermann Sch√§fer , Amtmann, 1897 B√ľrgermeister, 1900 Erster B√ľrgereister, 1907 Oberb√ľrgermeister
  • 1907 - 1913 : Dr. Karl B√ľren , Erster B√ľrgermeister bzw. Oberb√ľrgermeister
  • 1913 - 1925 : Dr. Georg Sporleder , Erster B√ľrgermeister, ab 1917 Oberb√ľrgermeister
  • 1925 - 1933 : Kurt Heinrich T√§ger , Oberb√ľrgermeister
  • 1933 - 1942 : Albert Meister , Oberb√ľrgermeister
  • 1943 - 1945 : Hugo Peiter , Oberb√ľrgermeister
  • 1945 - 1946 : Hermann Meyerhoff , Oberb√ľrgermeister
  • 1946 : Heinrich Cr√§mer , Oberb√ľrgermeister
  • 1946 - 1948 : Hermann Kleine , Oberb√ľrgermeister
  • 1948 - 1951 : Josef Walter , Oberb√ľrgermeister
  • 1951 - 1975 : Robert Brauner , Oberb√ľrgermeister
  • 1975 - 1984 : Manfred Urbanski , Oberb√ľrgermeister
  • 1984 - 1994 : Wilhelm "Willi" Pohlmann , SPD , Oberb√ľrgermeister
  • 1994 - 2004 : Wolfgang Becker , SPD, Oberb√ľrgermeister
  • 2004 - heute: Horst Schiereck , SPD, Oberb√ľrgermeister

Oberstadtdirektoren:

  • 1946 - 1953 : Hermann Meyerhoff
  • 1953 - 1974 : Edwin Ostendorf
  • 1974 : Karl Raddatz
  • 1975 : Alfred Hufeld
  • 1975 - 1987 : Karl Raddatz
  • 1987 - 1995 : Dr. Roland Kirchhof

(nach 1995 wurde das Amt des Oberstadtdirektors abgeschafft; seit dem ist der Oberb√ľrgermeister zugleich Leiter der Verwaltung)

Der Rat der Stadt Herne hat gegenwärtig 66 Mitglieder, die sich auf die einzelnen Parteien wie folgt verteilen:

  • SPD 29 Sitze
  • CDU 21 Sitze
  • B√ľndnis 90/Die Gr√ľnen 6 Sitze
  • Republikaner 3 Sitze
  • Alternative Liste Herne 3 Sitze
  • PDS 2 Sitze
  • FDP 2 Sitz

Wappen

Stadtwappen der kreisfreien Stadt Herne
Stadtwappen der kreisfreien Stadt Herne

Zur bildlichen Darstellung der Wappen der Stadt Herne (alt und neu) und der ehemaligen Stadt Wanne-Eickel siehe die Internetseite der Stadt Herne.

Das Wappen der Stadt Herne zeigt in Gold ein schwarzes springendes Pferd, links dar√ľber schwarze, ins Kreuz gestellte Schl√§gel und Eisen. Es ist eine vereinfachte Kombination des am 14. Juni 1929 verliehenen Wappens der Stadt Wanne-Eickel (Pferd) und des am 30. Juli 1900 verliehenen Wappens der Stadt Herne (Schl√§gel und Eisen). Die Stadtfarben sind gelb-schwarz-gelb.

Die ehemalige Stadt Wanne-Eickel f√ľhrt bis 1 975 den alten Wappenschild der Ritter von Eickel, die seit 1275 bekannt sind, mit einem Emscherbr√ľcher Wildpferd.

Die fr√ľhere Stadt Herne f√ľhrte bis 1975 ein Wappen, das nach √§lterem Vorbild seit 1937 im Gebrauch war. Es zeigte einen Eichbaum auf "rotem", westf√§lischem Boden. Der Wappenschild im Fu√ü mit einem Kleeblatt vor den Bergmannswerkzeugen Schl√§gel und Eisen nahm Bezug auf die erste Herner Zeche Shamrock, Kleeblatt.

Städtepartnerschaften

Herne unterhält mit folgenden Städten Städtepartnerschaften :

  • H√©nin-Beaumont , Frankreich , seit 1954
  • Wakefield , England , Vereinigtes K√∂nigreich , seit 1956
  • Insel Ometepe , Nicaragua , seit 1988
  • Belgorod , Russland , seit 1990
  • Lutherstadt Eisleben, Sachsen-Anhalt, Deutschland , seit 1990
  • Konin , Polen , seit 1991

Patenstädte sind:

  • Jauer (Stadt und Kreis) in Schlesien
  • Strehlen (Stadt und Kreis) in Schlesien
  • Ortelsburg (Stadt und Kreis) in Ostpreu√üen

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Der Bahnhof von Herne
Der Bahnhof von Herne

Durch das Stadtgebiet Hernes f√ľhren die Bundesautobahnen A 42 Duisburg-Dortmund und A 43 Wuppertal-M√ľnster. Beide kreuzen sich in der Mitte des Stadtgebiets am "Autobahnkreuz Herne". Ferner f√ľhren die Bundesstra√üe B 51 Recklinghausen-Bochum durch das Stadtzentrum sowie die Bundesstra√üe B 226 Bochum-Gelsenkirchen durch das westliche Stadtgebiet.

Herne besitzt einen Binnenhafen am Rhein-Herne-Kanal mit Verbindung zum Rhein und √ľber den Dortmund-Ems-Kanal zur Ems und zum Mittellandkanal .

Den √∂ffentlichen Personennahverkehr (√ĖPNV) bedienen mehrere RegionalExpress-Linien der DB, die S-Bahn Rhein-Ruhr mit Linien nach Recklinghausen, Dortmund und Gelsenkirchen / Essen. Alle Linien fahren zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR). U- Stadtbahn -Linie U35 der Bochum-Gelsenkirchener Stra√üenbahnen AG ( BOGESTRA ) zwischen den Endstellen "Herne, Schloss Str√ľnkede" und "Bochum, Hustadt"; Stra√üenbahnlinie 306 der BOGESTRA im Stadtteil Wanne-Eickel zwischen den Endstellen "Wanne-Eickel-Hauptbahnhof" und "Bochm-Hauptbahnhof"; Busse der Stra√üenbahn Herne-Castrop-Rauxel, der BOGESTRA und der Vestischen Stra√üenbahnen GmbH. Die in den 1970er Jahren geplante Verl√§ngerung der U 35 in Richtung Recklinghausen wird aus finanziellen Gr√ľnden wahrscheinlich nicht mehr realisiert; eine im Rahmen der Integrierten Gesamtverkehrsplanung (IGVP) der Landesregierung Nordrhein-Westfalen erstellte Kosten-Nutzen-Rechnung kommt zu dem Ergebnis, dass die Kosten f√ľr diese Ma√ünahme gr√∂√üer sind als dessen Nutzen, Bewertung, RB Arnsberg, Vorhaben Schiene).

Ansässige Unternehmen

Börnig erlangte als Verteilzentrale von UPS Bekanntheit, da alle UPS-Lieferungen von außerhalb Europas nach Kontinentaleuropa dort umgeladen werden, insbesondere auch Lieferungen von DELL .

Medien

In Herne unterhält eine Tageszeitung eine Lokalredaktion. Über das regionale Geschehen berichtet die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" kurz "WAZ" mit der Lokalausgabe Herne. Neben der WAZ gab es bis Mitte der 70er Jahre die "Herner Zeitung", die "Westfälische Rundschau" und die Ruhr-Nachrichten, Dortmund, mit der Lokalausgabe Herne.

Die Stadt verf√ľgt √ľber einen eigenen H√∂rfunk-Lokalsender mit dem Namen "Herne 90,8". Zweimal w√∂chentlich erscheint das "Wochenblatt Herne/Wanne-Eickel" mit einer Auflage von 86.300 Exemplaren und wird kostenlos an alle Haushalte verteilt. Sonntags erscheinen die "Sonntagsnachrichten". Der Verlag WVW-Westdeutsche Verlags und Werbegesellschaft mbH & Co. KG ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Zeitungsgruppe WAZ.

Bildung

In Herne gibt es nahezu das gesamte Angebot an allgemein bildenden und beruflichen Schulen. Verkehrstechnisch (u.a. direkte U-Bahnverbindung) ist die Stadt bestens an die Ruhr- Universität und die Fachhochschulen in der Nachbarstadt Bochum, wie auch an die Universitäten Dortmund und Essen-Duisburg angebunden.
In Herne-Sodingen wurde die Fortbildungsakademie des Innenministeriums Nordrhein-Westfalens auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Mont-Cenis errichtet.

Die Sternwarte Herne im Dorneburger Park bietet regelm√§√üige Himmelsbeobachtungen, astronomische Vortr√§ge und Vorf√ľhrungen im Planetarium an.

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Westf√§lisches Museum f√ľr Arch√§ologie
Westf√§lisches Museum f√ľr Arch√§ologie
Hernes ältestes Gebäude, die Schlosskapelle von 1272
Hernes ältestes Gebäude, die Schlosskapelle von 1272
Rathaus mit Rathausplatz
Rathaus mit Rathausplatz
Siedlung Teutoburgia
Siedlung Teutoburgia
Der Kaiser-Wilhelm-Turm in Sodingen
Der Kaiser-Wilhelm-Turm in Sodingen

Theater und Kino

  • Herne verf√ľgt mit dem "kleinen theater herne" √ľber ein eigenes, 1995 gegr√ľndetes Ensemble , das bereits seit 1977 bei verschiedenen Theaterprojekten im Ruhrgebiet zusammengearbeitet hatte. Im November 1998 konnte das Ensemble ein eigenes Theater er√∂ffnen. Es hat 50 Pl√§tze. Bis 1970 gab es bereits ein Theater in Herne, das Zimmertheater, das jedoch seinerzeit geschlossen wurde. Zum Spielplan des "kleinen theaters herne" geh√∂ren ernste Werke sowie Boulevard- und Kindertheater.
  • Ein weiteres Highlight bereichert die Herner Kulturszene seit dem 28. Januar 2004 : der "Mondpalast" von Wanne-Eickel. Das erste, echte und bislang einzige Volkstheater des Ruhrgebiets. Hier - im "tiefsten" Revier hinter der Jugendstilfassade des St√§dtischen Saalbaus - wird Ruhrkomik in Reinkultur geboten, Volkstheater mit Niveau, Lokalkolorit mit dem Echtheitssiegel des legend√§ren Mondes von Wanne-Eickel. Inspiriert von den Menschen, die unter ihm leben. In Szene gesetzt von revierbekannten Theatergr√∂√üen.
  • Seit Oktober 2004 hat Herne ein modernes Multiplex-Kino mit 6 S√§len. Das Kino tr√§gt den Namen "Filmwelt Herne", befindet sich am Berliner Platz und ist eines der ersten Kinos in Nordrhein-Westfalen, welches regelm√§√üig Filme in Digital-Version zeigt. D. h., auch nach 1000 Vorf√ľhrungen erscheint der Film fehlerfrei, klar und brilliant auf der Leinwand, mit einer Bildaufl√∂sung von 98% im Gegensatz zu 75% bei den analogen Projektoren. Bild und Ton werden daher in einer bis dato noch nicht m√∂glichen Qualit√§t geboten.

Museen

  • Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe unterh√§lt das Westf√§lische Landesmuseum f√ľr Arch√§ologie.
  • Im Renaissance -Wasserschloss Schloss Str√ľnkede wird eine regionalgeschichtliche Sammlung pr√§sentiert. Das Haus ist einer der drei Standorte des Emschertal-Museums Herne.
  • Zum Emschertal-Museum geh√∂rt ebenfalls das Heimat- und Naturkundemuseum Wanne-Eickel , das die richtige Adresse f√ľr all diejeinigen ist, die einen Einblick in den kulturellen, wirtschaftlichen und naturkundlichen Hintergrund der Region gewinnen wollen.

Bauwerke

Sehenswert in Herne ist das bereits erw√§hnte Wasserschloss Str√ľnkede in Baukau, das als Wahrzeichen der Stadt gilt. Im Kern eine mittelalterliche Burg, wurde es im fr√ľhen 17. Jahrhundert in seiner heutigen Renaissanceform vollendet. Zum Gesamtensemble im Str√ľnkeder Schlosspark geh√∂ren auch die gotische Schlosskapelle, die St√§dtische Galerie in einer Gr√ľnderzeitvilla und die ehemalige Fachwerkm√ľhle Schollbrockhaus aus dem 19. Jahrhundert , heute Cafe. Charakteristisch ist auch das Rathaus in Herne. Die evangelische Hauptkirche ist die Kreuzkirche.

In B√∂rnig wurde in den letzten Jahren die Siedlung Teutoburgia aufwendig restauriert. Zusammen mit dem alten Schachtger√ľst der einstmals zugeh√∂rigen Zeche bietet sich dem Betrachter das reizvolle Bild eines Gartenstadtideals des fr√ľhen 20. Jahrhundert .

In Herne-Sodingen wurde die Fortbildungsakademie des Innenministeriums Nordrhein-Westfalens auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Mont-Cenis errichtet. Dieses Gebäude enthält die weltweit größte gebäudeintegrierte Solaranlage .

Im Stadtteil Wanne-Eickel sind zu erw√§hnen: Das Rathaus, die evangelische Kirche Wanne (Christuskirche), die evangelische Kirche Eickel (Johanneskirche), die katholische Kirche in Wanne-S√ľd (St. Joseph, "L√∂wen-Kirche") und das Sol- und Thermalbad.

Eines der größten damaligen Stadien war das "Stadion am Schloß". Es wurde um 1910 gebaut. Es kann bis 40.000 Menschen Platz bieten.

Sport

Herne hat mehrere namhafte Fu√üball-Mannschaften, von denen der SC Westfalia 04 Herne , der 1959 sogar Westdeutscher Meister war, und der DSC Wanne-Eickel zeitweise gemeinsam in der damaligen 2. Bundesliga Nord spielten. Traditionsreich ist neben diesen vor allem der SV Sodingen, der als Oberligist in den 1950er Jahren noch vor Westfalia Herne f√ľr Furore sorgte.

Der Bogensportverein "Sherwood BSC Herne" hat die erfolgreichsten Bogensch√ľtzen Deutschlands hervor gebracht.

Der Eishockey-Verein Herner EV spielte auch zeitweise erfolgreich in der 1. Bundesliga Nord. Zur Zeit gibt es nur den Verein Herner E.G. Blizzards der eine bedeutende Rolle auf regionaler Ebene in der Regional Liga West spielt.

Regelmäßige Veranstaltungen

Festivals und Musik

Als ein kulturelles Ereignis von internationalem Rang finden im November die Tage Alter Musik in Herne statt.

Volksfeste

Im August wird die Cranger Kirmes veranstaltet, es ist das drittgrößte Volksfest in Deutschland.

Das gr√∂√üte √∂ffentliche Picknick Deutschlands findet einmal im Jahr im Rahmen des Boulevardfests statt. Zum Nightlight-Dinner laden jedes Jahr √ľber 900 Meter festlich geschm√ľckter Tische zum Feiern ein.

Persönlichkeiten

Ehrenb√ľrger

Die Stadt Herne hat folgenden Personen das Ehrenb√ľrgerrecht verliehen:

  • 1969 : Edmund Weber, Oberb√ľrgermeister
  • 1984 : Robert Brauner, Oberb√ľrgermeister

Söhne und Töchter der Stadt

  • Lorenz Humburg (* 19. November 1906 , ‚Ć 27. August 1994 in Warburg), Maler , Kunstp√§dagoge
  • Ernt Schr√∂der (* 27. Januar 1915 im damaligen Wanne-Eickel), Schauspieler und Regisseur
  • Kurt Edelhagen (* 5. Juni 1920 , ‚Ć 8. Februar 1982 in K√∂ln), Orchesterleiter , Pianist
  • Herbert Sczepan (* 2. Januar 1927 , ‚Ć 15. November 2004 in Bad Homburg vor der H√∂he), Baptistenpastor und Evangelist
  • J√ľrgen Marcus (* 6. Juni 1949 ), Schlagers√§nger ("Ein Lied zieht hinaus in die Welt")
  • Willi Thomczyk (* 14. Oktober 1953 im damaligen Wanne-Eickel), Schauspieler, B√ľhnenautor , Theaterleiter
  • Joachim Kr√≥l (* 17. Juni 1957 ), ein in K√∂ln lebender Schauspieler
  • Rudi Cerne (* 26. September 1958 im damaligen Wanne-Eickel), Eiskunstl√§ufer , Moderator
  • Silvia Droste (* 21. Mai 1960 ), Jazzs√§ngerin
  • Andrea J√ľrgens (* 15. Mai 1967 ), Schlagers√§ngerin ("Ein Herz f√ľr Kinder")
  • Thorsten Brinkmann (* 1969 ), K√ľnstler
  • Ralf Cerne (* 15. Dezember 1975 ), Schlagers√§nger ("Schwester Marie")
  • YńĪldńĪray BaŇüt√ľrk (* 24. Dezember 1978 ), Fu√üballnationalspieler der T√ľrkei

Ferner leben oder lebten in Herne:

  • J√ľrgen von Manger (* 6. M√§rz 1923 in Koblenz, ‚Ć 15. M√§rz 1994 in Herne), Schauspieler, Kabarettist und Komiker , bekannt als B√ľhnenfigur Adolf Tegtmeier
  • Heinz Westphal , (* 4. Juni 1924 in Berlin, ‚Ć 30. Oktober 1998 in Bonn, SPD -Politiker, Abgeordneter des Wahlkreises Herne im Deutschen Bundestag .
  • Tana Schanzara , (* 19. Dezember 1925 in Kiel), Schauspielerin am Schauspielhaus Bochum
  • Heinz R√ľhmann

Literatur

  • Westf√§lisches St√§dtebuch; Band III 2. Teilband aus "Deutsches St√§dtebuch. Handbuch st√§dtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst√ľtzung des Deutschen St√§dtetages, des Deutschen St√§dtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1954
  • Grundriss zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815 ‚Äď 1945, hrsg. von Walther Hubatsch, Band 8: Westfalen. Marburg an der Lahn, 1980

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