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Letzte Änderung für Artikel Hamm: 19.02.2006 22:40

Hamm

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Wappen Karte
Stadtwappen der kreisfreien Stadt Hamm Lage der kreisfreien Stadt Hamm in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : Arnsberg
Landschaftsverband: Westfalen-Lippe
Regionalverband Ruhr
Kreis : Kreisfreie Stadt
Fläche : 226,26 km²
Einwohner : 184.556 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 816 Einwohner/km²
Höhe : 63 m ü. NN
Postleitzahl : 59000-59077 (alt: 4700)
Vorwahlen : 02381, 02385, 02388,
02383, 02384, 02389,
02382, 02307
Geografische Lage :
Koordinaten: 51° 40' n. Br., 7° 49' Ă¶. L.
51° 40' n. Br., 7° 49' Ă¶. L.
Kfz-Kennzeichen : HAM
GemeindeschlĂĽssel : 05 9 15 000
Stadtgliederung: 7 Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Theodor-Heuss-Platz 16
59065 Hamm
Website : www.hamm.de
E-Mail -Adresse: info@stadt.hamm.de
Politik
OberbĂĽrgermeister : Thomas Hunsteger-Petermann
( CDU )
Schulden: 278,492 Mio. € (31. Dezember 2003)
Bevölkerung (31. Dezember 2003)
Arbeitslosenquote : 13,6 % (28. Februar 2005)
Altersstruktur:
0–18 Jahre: 21,2 %
19–64 Jahre: 60,6 %
ab 65 Jahre: 18,2 %

Hamm ist eine Stadt im östlichen Ruhrgebiet des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Die Kreisfreie Stadt, nordöstlich von Dortmund, im Regierungsbezirk Arnsberg ist in der Landesplanung als Mittelzentrum ausgewiesen und ist Mitglied im Regionalverband Ruhr.

Die Stadt in ihren heutigen Grenzen besteht im Wesentlichen seit der Gebietsreform , die am 1. Januar 1975 wirksam wurde, als die kreisfreie Stadt Hamm mit den umliegenden Gemeinden zur neuen kreisfreien Stadt Hamm vereinigt wurde. Dadurch überschritt die Einwohnerzahl die 100.000-Grenze und machte Hamm zur Großstadt . Heute hat Hamm rund 184.000 Einwohner. Die Stadt ist Sitz des größten deutschen Oberlandesgerichts .

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Hamm liegt in der westfälischen Tieflandsbucht im landschaftlichen Übergang von innerem Münsterland zu den fruchtbaren Hellwegbörden etwa 60 m hoch auf den beiderseitigen flachgeböschten breiten Terrassen der mittleren Lippetalung zu beiden Seiten der Lippe und deren südlichem Zufluss Ahse.

Der höchste Punkt im Stadtgebiet befindet sich im Stadtbezirk Bockum-Hövel und misst 102,0 m ü. NN , der niedrigste Punkt ist „Am Lausbach“ und misst 37,7 m ü. NN . Die Länge der Stadtgrenze beträgt 104,0 km . Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets beträgt in Nord-Süd-Richtung 18,2 und in West-Ost-Richtung 21,9 km.

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Hamm. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Osten genannt:
Lippetal, Welver, Werl (alle Kreis Soest), Unna, Bönen, Kamen, Bergkamen und Werne (alle Kreis Unna), Ascheberg (Kreis Coesfeld) sowie Drensteinfurt und Ahlen (beide Kreis Warendorf)

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet ist in die sieben Stadtbezirke Hamm-Mitte, Uentrop, Rhynern, Pelkum, Herringen, Bockum-Hövel und Heessen eingeteilt. Jeder Stadtbezirk hat eine Bezirksvertretung mit jeweils 19 Mitgliedern, die bei jeder Kommunalwahl von der Bevölkerung des Stadtbezirks gewählt werden. Die Bezirksvertretung wählt aus ihrer Mitte den Bezirksvorsteher als Vorsitzen und Repräsentanten des Stadtbezirks.

Für statistische Zwecke sind die Stadtbezirke in so genannte „statistische Bezirke“ und diese wiederum in „Baublöcke“ unterteilt. Die statistischen Bezirke sind mit einer zweistelligen Nummer und mit einem besonderen Namen gekennzeichnet. Die Stadtbezirke mit ihren zugehörigen statistischen Bezirken:

  1. Hamm-Mitte: City, Innenstadt-Süd, Innenstadt-Ost, Süden östlich Werler Straße, Süden westlich Werler Straße, Westen, nördlich Lange Straße, Westen südlich Lange Straße, Bahnhof einschließlich Ortsgüterbahnhof
  2. Uentrop: Kurpark, Mark, Braam, Werries, Geithe, Ostwennemar, Norddinker, Vöckinghausen, Frielinghausen, Uentrop Ortskern
  3. Rhynern: Berge, Westtünnen westlich Heideweg, Westtünnen östlich Heideweg, Rhynern Ortskern, Osttünnen, Freiske, Wambeln, Allen
  4. Pelkum: Wiescherhöfen/Daberg, Lohauserholz, Selmigerheide/Weetfeld, Zechensiedlung, Harringholz, Pelkum Ortskern, Westerheide, Lerche
  5. Herringen: Westenfeldmark, Ostfeld, Heidhof, Herringen Ortskern, Nordherringen, Herringer Heide, Sandbochum
  6. Bockum-Hövel: Nordenfeldmark-West, Hövel-Mitte, Hövel-Nord, Hövel-Radbod, Bockum, Barsen,Hamm- Norden, Holsen, Geinegge, Hölter
  7. Heessen: Nordenfeldmark-Ost, Mattenbecke, Zeche-Sachsen, Heessener Gartenstadt, Heessener Dorf, Westhusen, Dasbeck, Frielick

Geschichte

Der Bahnhof von Hamm wird am 6. April 1945 von US-Soldaten eingenommen.
Der Bahnhof von Hamm wird am 6. April 1945 von US-Soldaten eingenommen.
Oberlandesgericht am Otto-Krafft-Platz in Hamm/Westfalen
Oberlandesgericht am Otto-Krafft-Platz in Hamm/Westfalen

Nachdem die Stadt Nienbrügge zerstört wurde, bot Graf Adolf I. von der Mark den Einwohnern an, auf seinem Land zu siedeln. Diese Siedlung wurde im März 1226 urkundlich am Aschermittwoch gegründet. Da sie auf der Landspitze zwischen der Einmündung der Ahse in die Lippe entstand und ein solches Areal im Mittelalter als „Ham“ bezeichnet wurde, erhielt diese Siedlung den Namen „tom Hamme“. Hieraus entstand dann der Stadtname Hamm.

1350 wird Hamm von der groĂźen Pest heimgesucht, die nur sieben Familien ĂĽberlebt haben sollen.

1392 wurde die Grafschaft Mark mit dem Herzogtum Kleve vereint und Hamm verlor seine Bedeutung als Hauptstadt der Grafschaft Mark.

1609 kam Hamm durch Erbfolge unter preußische Herrschaft. Da die Erbfolge zwischen den Dynastien der Pfalzgrafen von Neuburg und den Kurfürsten von Brandenburg umstritten waren, dauerte die Unsicherheit über die Zugehörigkeit zu Preußen bis 1666 an.

1787 wurde durch die preußische Verwaltung eine Kriegs- und Domänenkammer für die Grafschaft Mark in Hamm eingerichtet. Als einer ihrer Präsidenten wurde 1793 Freiherr vom Stein ernannt.

1792 wird Hamm Sitz der Exilregierung der beiden Königsbrüder Ludwig XVIII. & des späteren Karl X. Die beiden folgen einer Einladung Friedrich Wilhelm II. und verbringen mehrere Monate in Hamm. Ihre Residenz ist das heutige Marienhospital.

1808 kam Hamm zum Großherzogtum Berg und wurde Sitz eines Kantons innerhalb des Arondissements Hamm im Ruhrdepartement. Ab 1813 gehörte die Stadt zum preußischen Zivilgouvernement zwischen Weser und Rhein und 1815 wurde Hamm endgültig preußisch. Die Stadt wurde Sitz eines Kreises innerhalb des Regierungsbezirks Arnsberg der Provinz Westfalen . Auch die meisten heute zu Hamm gehörigen Stadtteile gehörten zur Grafschaft Mark und wurden 1815 der preußischen Provinz Westfalen zugeordnet. Lediglich Bockum-Hövel und Heessen gehörten bis 1803 zum Fürstbistum Münster. 1806 kamen auch diese Orte zum Großherzogtum Berg, 1813 zum preußischen Zivilgouvernement zwischen Weser und Rhein und 1815 zur Provinz Westfalen.

1820 wurde das damalige „Appellationsgericht“ (heute Oberlandesgericht) von Kleve nach Hamm verlegt. In der Zeit von 1882 bis 1900 wirkte der vormalige preußische Kultusminister Adalbert Falk als Oberlandesgerichtspräsident in Hamm.

Im Jahre 1836 wurde in Hamm die revidierte Städteordnung eingeführt. Mit Wirkung vom 11. April 1901 schied Hamm aus dem Kreis Hamm aus um eine kreisfreie Stadt zu werden. Sie blieb aber noch Sitz des Kreises Hamm, der jedoch 1929 seinen Sitz nach Unna verlegte und infolgedessen 1930 in Kreis Unna umbenannt wurde.

Von 1911 bis 1913 wurde unter dem Stadtbaurat Otto Krafft die Ahse aus der Innenstadt verlegt, wodurch die Stadtentwicklung einen neuen Schub erhielt.

Im 2. Weltkrieg wurde Hamm durch 55 alliierte Luftangriffe zu 60 % zerstört. Anfang April 1945 wird es von US-Truppen eingenommen.

Eingemeindungen

In die Stadt Hamm wurde 1939 die Gemeinde Mark (Amt Rhynern), die Keimzelle der nach ihr benannten Grafschaft Mark eingegliedert. 1968 folgte die Eingliederung der Gemeinden Berge und Westtünnen (Amt Rhynern) sowie des Großteils der Gemeinde Wiescherhöfen (Amt Pelkum), Kreis Unna. Ihre heutige Ausdehnung erhielt die kreisfreie Stadt Hamm im Rahmen der kommunalen Neuordnung von 1974 , die zum 1. Januar 1975 umgesetzt wurde. Damals wurden folgende Städte und Gemeinden nach Hamm eingegliedert:

  • Stadt Bockum-Hövel Kreis LĂĽdinghausen
  • Stadt Heessen Kreis Beckum
  • Gemeinde Uentrop, (Kreis Unna), gebildet 1968 aus den Gemeinden Braam-Ostwennemar, Frielinghausen, Haaren, Norddinker, Schmehausen, Uentrop, Vöckinghausen und Werries
  • Gemeinde Rhynern (Kreis Unna, ohne Hilbeck), gebildet 1968 aus den Gemeinden Allen, Freiske, Hilbeck, Osterflierich, OsttĂĽnnen, Rhynern, SĂĽddinker und Wambeln (Hilbeck kam jedoch 1975 zu Werl)
  • Gemeinde Pelkum (Kreis Unna), gebildet 1968 aus den Gemeinden Herringen, Lerche, Pelkum, Sandbochum, Weetfeld und Teilen von Wiescherhöfen (bis 1968 Amt Pelkum)

Einwohnerentwicklung

1890 hatte Hamm 25.000 Einwohner, bis 1925 stieg diese Zahl auf mehr als 50.000. Am 1. Januar 1975 verdoppelte sich die Einwohnerzahl der Stadt durch die Eingemeindung von Bockum-Hövel (26.274 Einwohner 1974), Pelkum (25.496 Einwohner 1974) und weiterer Orte von 83.000 auf 173.000, wodurch Hamm zur Großstadt wurde. Ende Dezember 2004 lebten in Hamm nach amtlicher Fortschreibung 184.926 Menschen mit Hauptwohnsitz - historischer Höchststand.

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1833 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“. Vor 1843 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Jahr Einwohner
1618 1.000
1719 3.250
1798 3.065
1818 4.680
1832 6.272
3. Dezember 1861 Âą 11.600
3. Dezember 1867 Âą 16.000
1. Dezember 1871 Âą 16.924
1. Dezember 1875 Âą 18.877
1. Dezember 1880 Âą 20.800
1. Dezember 1885 Âą 22.523
1. Dezember 1890 Âą 24.969
2. Dezember 1895 Âą 28.589
Jahr Einwohner
1. Dezember 1900 Âą 31.371
1. Dezember 1905 Âą 38.429
1. Dezember 1910 Âą 43.663
1. Dezember 1916 Âą 40.776
5. Dezember 1917 Âą 40.516
8. Oktober 1919 Âą 45.756
16. Juni 1925 Âą 49.777
16. Juni 1933 Âą 53.532
17. Mai 1939 Âą 59.035
31. Dezember 1945 50.971
29. Oktober 1946 Âą 49.751
13. September 1950 Âą 59.866
25. September 1956 Âą 66.327
Jahr Einwohner
6. Juni 1961 Âą 70.641
31. Dezember 1965 73.520
27. Mai 1970 Âą 84.942
31. Dezember 1975 172.210
31. Dezember 1980 171.869
31. Dezember 1985 166.379
25. Mai 1987 Âą 171.170
31. Dezember 1990 179.639
31. Dezember 1995 183.408
31. Dezember 2000 182.427
30. Juni 2005 184.556

¹ Volkszählungsergebnis

Religionen

Katholische Kirche

Durch das Stadtgebiet Hamms verläuft seit Jahrhunderten eine römisch-katholische Bistumsgrenze. Das Gebiet nördlich der Lippe gehörte bzw. gehört zum Bistum Münster, während das Gebiet südlich der Lippe zum Erzbistum Köln, Dekanat Dortmund gehörte. 1337 wurde Hamm Sitz einer von Mark abgetrennten Pfarrei, die bis 1553 katholische Pfarrkirche Hamms blieb, dann wurde sie lutherisch . Die dann noch in der Stadt verbliebenen Katholiken wurden bis 1638 vom Franziskanerkloster betreut, welches ab 1660 offiziell die pfarramtlichen Rechte wahrnehmen konnte. 1821 kam das Gebiet südlich der Lippe zum Bistum bzw. Erzbistum Paderborn, während das nördliche Gebiet beim Bistum Münster verblieb. Hamm wurde Sitz eines Dekanats . 1825 erhielten die Katholiken wieder ihre eigene Pfarrei St. Agnes, von der 1897 die Pfarrei St. Joseph, 1909 die Pfarrei Liebfrauen und 1938 die Pfarrei St. Bonifatius abgetrennt wurden. Im Gebiet des Bistums Münster entstand 1897 die Pfarrei Herz-Jesu durch Abtrennung von Heessen. Heute gehören folgende Pfarrgemeinden der Stadt Hamm zum Dekanat Hamm-Nord des Bistums Münster: Herz Jesu Hamm, Maria Königin Hamm, Christus König, Herz Jesu, St. Pankratius und St. Stephanus (alle in Hamm-Bockum-Hövel) sowie St. Josef, St. Marien, St. Stephanus und St. Theresia (alle in Hamm-Heessen). Zum Dekanat Hamm des Erzbistums Paderborn gehören die Pfarrgemeinden Christkönig, Hl. Kreuz, Liebfrauen, St. Agnes, St. Antonius, St. Bonifatius (Hamm-Werries), St. Bonifatius (Hamm-Westen), St. Elisabeth, St. Georg, St. Josef, St. Liborius, St. Marien, St. Michael, St. Regina und Zur Hl. Familie.

Evangelische Kirche

Bereits ab 1533 fasste die Reformation Fuß in Hamm. Doch wurde sie erst 1553 endgültig eingeführt. Vorherrschend war zunächst das lutherische Bekenntnis, ab 1585 das reformierte Bekenntnis. Die Lutheraner konnten erst ab 1650 wieder eigene Gottesdienste feiern. Beide Gemeinden vereinigten sich im 19. Jahrhundert , als in ganz Preußen die Union zwischen lutherischen und reformierten Gemeinden durchgeführt wurde, zu einer evangelischen Gemeinde. 1821 wurde Hamm Sitz einer Kreissynode mit einem Superintendenten innerhalb der Evangelischen Kirche in Preußen bzw. deren westfälischer Provinzialkirche. Hieraus entstand der heutige „Kirchenkreis Hamm“, zu dem heute 18 evangelische Kirchengemeinden der Stadt Hamm und den benachbarten Städten und Gemeinden Ahlen, Bönen, Sendenhorst, Hilbeck (Stadtteil von Werl) und Werne innerhalb der Evangelischen Kirche von Westfalen gehören.

Freikirchen

Neben den evangelischen und katholischen Gemeinden in Hamm gibt es auch noch verschiedene Freikirchen , darunter zwei Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden , die zum Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland, KdöR gehören sowie eine Baptistengemeinde russlanddeutscher Herkunft , Brüdergemeinden , eine freikirchliche Pfingstgemeinde und eine Evangelisch-methodistische Gemeinde .

Sonstige christliche Religionsgemeinschaften

Auch die Neuapostolische Kirche ist in Hamm vertreten.

Ehemalige JĂĽdische Kultusgemeinde

Die Jüdische Gemeinde wurde während der Nazi-Zeit zerstört, der größte Teil ihrer Mitglieder in die Vernichtungslager deportiert, die Synagoge auf Kosten der Jüdischen Gemeinde abgerissen. Heute erinnert ein Mahnmal in der Mitte der Stadt auf dem Santa-Monica-Platz in Form der Umrisse der Synagoge an diese dunkle Zeit.

Islam

In den letzten Jahren haben muslimische Einwohner der Stadt zahlreiche Gebetsräume und kleine Moscheen errichtet.

Hinduismus

Weit über die Grenzen Hamms bekannt ist der Hindu -Tempel „Sri Kamadchi Ampal“ in Hamm-Uentrop, zu dem Jahr für Jahr tausende gläubiger Hindus aus ganz Europa pilgern.

Politik

Rathaus der Stadt Hamm/Westfalen (ehemaliges Oberlandesgericht)
Rathaus der Stadt Hamm/Westfalen (ehemaliges Oberlandesgericht)

An der Spitze der Stadt ist bereits seit 1279 ein Rat nachweisbar. Er wechselte jährlich. Der „sitzende Rat“ hatte 12 Mitglieder, die nach Ablauf des Amtsjahres den „alten Rat“ bildeten. Wurde der Rat anfangs vom Stadtherrn ernannt, so wählte ihn die Bevölkerung ab 1376 . Später wurde er indirekt durch 8 Kurherren gewählt. Vorsitzende des Rates war zunächst ein, später zwei Bürgermeister . Im 18. Jahrhundert nannte man den ersten Bürgermeister „ratender Bürgermeister“, sein Kollege hieß „zweiter Bürgermeister“. Seit dem 16. Jahrhundert gab es einen Magistrat als geschäftsführendes Organ des Rates. Diesem gehörten die Bürgermeister, zwei Kämmerer und zwei Fiscimeister an. Ab 1718 wurde der jährlich wechselnde Rat durch den ständigen Magistrat ersetzt. In französischer Zeit leitete ein Maire die Stadtverwaltung und ab 1835 mit Einführung der revidierten Städteordnung gab es wieder einen Magistrat mit einem Bürgermeister, der ab 1892 den Titel Oberbürgermeister erhielt.

Während der Zeit der Nationalsozialisten wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen Oberbürgermeister ein und 1946 führte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten „Rat der Stadt“, dessen Mitglieder man als „Stadtverordnete“ bezeichnet. Der Rat wählte anfangs aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Des Weiteren wählte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1999 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister . Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wurde 1999 erstmals direkt vom Volk gewählt.

Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister Die Bürgermeister des Mittelalters und der frühen Neuzeit sind nur teilweise bekannt (in Klammern Hinweise auf die entsprechenden Quellen; OV= A. Overmann:Die Stadtrechte der Graffschaft Mark 2. Hamm, Münster 1903). Die Bürgermeisterposten wurden über Jahrhundert hinweg durch sogenannte Kurmänner jeweils für ein Jahr gewählt:

  • 1263 Gerhardus und Menhardus (OV)
  • 1268 Hinricus (OV)
  • 1275 Gerwinus Herinc (OV)
  • 1279 Goswin Asbeck
  • 1288 Gerwin Hering (Verleihung der Befestigungsrechte an die Stadt Hamm)
  • 1290 Gerwinus Herinc (OV)
  • 1305 Henricus Herinc (OV)
  • 1314 Godefridus de Thunne (OV)
  • 1324 Detmarus Herinch (OV)
  • 1327 Hermannus Rode (OV)
  • 1329 Hermannus Rode (OV)
  • 1338 Dethmarus (OV)
  • 1354 Themo (OV)
  • 1362 Theme (OV)
  • 1364 Theme (Dietrich von Volmerstein verpfändet GĂĽter an BĂĽrgermeister Theme aus Hamm)
  • 1370 Theime und Albert Wedege, BĂĽrgermeister (OV)
  • 1378 Theime und Jacob van Attendorn, BĂĽrgermeister (OV)
  • 1386 Rolef van Westerwinkele , BĂĽrgermeister (OV)
  • 1387 Sander Lorinch , Godeke des Richters, BĂĽrgermeister (OV)
  • 1392 Johan Morckyn (OV)
  • 1396 Walter van Heringen (OV)
  • 1403 Johann Krose (OV)
  • 1405 Johann Krose (OV)
  • 1409 Alef van Zwene (OV)
  • 1412 Johann Crose und Herman van Galen (OV)
  • 1414 Herman van Galen (OV)
  • 1416 Johan Kroes (Vermächtnis an das St. Antonio Gasthaus)
  • 1417 Herman van Galen (OV)
  • 1427 Gerd Knyppinch (OV)
  • 1430 Lubbert van Rensinge (OV)
  • 1433 Hinrik Rodinchus (OV)
  • 1437 Bitter van Hemerde gen. Veleko (OV)
  • 1439 Hinrich Rodinchus und Hinrich Nederhove (OV)
  • 1455 Heinrich Rodinghus und Hermann von Sweve (GrĂĽndung des Franziskaner-Klosters in Hamm)
  • 1458 Herman van Zweve (OV)
  • 1461 Herman van Lemgo (OV)
  • 1467 Hermann von Lemgo (Belehnung durch Bernhard VII zur Lippe)
  • 1478 Herman van Zweve (OV)
  • 1482 Diderick Godeskusen und Johan Deyterdes (OV)
  • 1483 Herman van Zweve und Johan Deythard (OV)
  • 1486 Aelbert Brechte (OV)
  • 1487 Ailbert Brechte (OV)
  • 1488 Gerd Brunynchues (OV)
  • 1496 Johann Rodinchus (OV)
  • 1508 Meynhart Deythard (OV)
  • 1511 Hinrick Bruyninchuyss (OV)
  • 1514 Henrik Drove (OV)
  • 1518 Meynhart Deythard und Hinrick Bruyninchuyss (OV)
  • 1519 Hinrik Drove (OV)
  • 1524 Everd Everswyn und Johann Rodinckhyuss (OV)
  • 1525 Hinrick Bruyninckhus (OV)
  • 1526 Meinhart Deithert (OV)
  • 1529 Hynrich Bruyninchuyss (OV)
  • 1533 Johann Deythart (OV)
  • 1534 Bonaventura Drove (OV)
  • 1538 Bonaventura Droven, JĂĽrgen Rodinckhus (geben Stadtchronik in Auftrag)
  • 1540 Albert BrĂĽninghaus, Peter Rödinghausen (vertreten Hamm auf dem Hansetag)
  • 1547 Herman Schurckman (OV)
  • 1552 Herman Schurckman (OV)
  • 1554 Werner Brechte
  • 1555 Herman Schurckman (OV)
  • 1556 Johann Brecht (OV)
  • 1558 Johann Brechte (OV)
  • 1559 Albert Brechte (OV)
  • 1561 Christopher Rodinckhus, Herman Schurckmann, Johann Brechte (OV)
  • 1571 Johann van Huiszen (OV)
  • 1573 Everhardt Eberswin, Meinhart Diethart, Hinrich Bruninckuis (OV)
  • 1575 Everhardt Eberswin (OV)
  • 1576 Andreas Rodinckhuis (OV)
  • 1580 Andreis Roddinckhausen (OV)
  • 1588 Henrich Bruninckhausen und Andreas Rodinkhausen (OV)
  • 1592 Gerdt Schurckman (OV)
  • 1599 Johann van Hausen (OV)
  • 1611 Johann von Hausen, Bonaventura BrĂĽnninghausen, Hermann von Hausen (Schulaufsicht)
  • 1612 BĂĽrgermeister Eberschwein (Sitzung der Schulbehörde)
  • 1616 Meinhardt Diethart (OV)
  • 1620 Bonaventura Bruninckhausen (OV)
  • 1627 Erasmus Schmidt (OV)
  • 1628 Erasmus Schmidt und Henricus Spackler (OV)
  • 1649 Johann von Hausen und Jakob Göbbelsen (Einsetzung durch die Regierung)
  • 1660 BĂĽrgermeister Altfeld
  • 1686 Dr. Neuhaus (wird als Stadtadvocatus angestellt)
  • 1703 BĂĽrgermeister Christian Ludwig Wortmann

Ab 1719 werden die Bürgermeister vom preußischen König eingesetzt. Sie besitzen i.d.R. eine juristische Ausbildung. Bekannt sind:

  • 1764 Erster BĂĽrgermeister Hofrat Rademacher
  • 1777 BĂĽrgermeister Hohdahl und BĂĽrgermeister Keller (Protokoll der Schnadjagd)
  • 1779 BĂĽrgermeister Hohdahl
  • 1800 BĂĽrgermeister Möller (Anlage des Ostenfriedhofs)
  • 1803 BĂĽrgermeister Möller (veröffentlicht ein Buch zur Geschichte der Stadt Hamm)

Ab dem 19. Jahrhundert ist die vollständige Liste der Bürgermeister und Oberbürgermeister(innen) von Hamm bekannt:

  • 1816 – 1835 : Heinrich Christian Quade , BĂĽrgermeister
  • 1836 – 1843 : Heinrich Theodor Biermann , BĂĽrgermeister
  • 1843 – 1856 : Eduard Loerbroks , BĂĽrgermeister
  • 1856 – 1864 : Wilhelm Jahn , BĂĽrgermeister
  • 1865 – 1874 : Emil Tiermann , BĂĽrgermeister
  • 1874 – 1881 : Gustav Staude , BĂĽrgermeister
  • 1881 – 1892 : Paul Werner , BĂĽrgermeister
  • 1892 – 1920 : Richard Matthaei , OberbĂĽrgermeister
  • 1920 – 1933 : Josef Schlichter , OberbĂĽrgermeister
  • 1933 – 1945 : Erich Deter , OberbĂĽrgermeister
  • 1945 – 1946 : Josef Schlichter , OberbĂĽrgermeister
  • 1946 – 1952 : Ferdinand Poggel , OberbĂĽrgermeister
  • 1952 – 1954 : Heinz Diekmann , OberbĂĽrgermeister
  • 1954 – 1956 : Heinrich Langes , OberbĂĽrgermeister
  • 1956 – 1964 : Werner Figgen, OberbĂĽrgermeister
  • 1964 – 1979 : Dr. GĂĽnter Rinsche , OberbĂĽrgermeister
  • 1979 – 1984 : Werner Figgen, OberbĂĽrgermeister
  • 1984 – 1994 : Prof. Sabine Zech , OberbĂĽrgermeisterin
  • 1994 – 1999 : JĂĽrgen Wieland , OberbĂĽrgermeister
  • 1999 – heute: Thomas Hunsteger-Petermann (CDU), OberbĂĽrgermeister

Oberstadtdirektoren 1946–1999

  • 1946 – 1958 : Dr. Ferdinand Schultz
  • 1958 – 1976 : Dr. Hans Tigges
  • 1976 – 1988 : Dr. Walter Fiehe
  • 1988 – 1994 : Dr. Jochen Stemplewski
  • 1994 – 1999 : Dr. Dieter Kraemer

Stadtrat

Der Rat der Stadt Hamm hat seit 2004 insgesamt 58 Mitglieder, die sich auf die einzelnen Parteien wie folgt verteilen:

CDU SPD GRĂśNE FDP BG Hamm REP DSP Parteilos Gesamt
2004 28 20 3 2 1 1 1 2 58

Wappen

Das Wappen der Stadt Hamm zeigt in Gold einen in drei Reihen von Rot und Silber geschachteten Balken. Die Stadtfarben sind rot-weiĂź. Das Wappen wurde der Stadt Hamm 1934 verliehen.

Städtepartnerschaften

Hamm unterhält mit folgenden Städten Städtepartnerschaften :

  • Neufchâteau (Frankreich), seit 1967
  • Santa Monica , Bundesstaat Kalifornien ( USA ), seit 1969
  • Bradford ( Vereinigtes Königreich ), seit 1976 (doch gab es schon seit den 1950er Jahren Kontakte)
  • Chattanooga , Bundesstaat Tennessee ( USA ), seit 1977
  • Mazatlan ( Mexiko ), seit 1978
  • Toul ( Frankreich ), seit 1987
  • Oranienburg (Brandenburg), seit 1990
  • Kalisz ( Polen ), seit 1991

Darüber hinaus unterhält die Stadt Hamm Patenschaften bzw. Freundschaften mit Flüelen (Schweiz), Sautens (Österreich), Zoetermeer (Niederlande), Ruppin (Brandenburg), Sorau (Polen) und Tarnowitz (Polen).

Wirtschaft und Infrastruktur

Wichtigste Wirtschaftszweige sind der Bergbau und die Stahlindustrie ; durch den Strukturwandel treten aber neue Industrien hinzu (Chemie und Autozulieferer). Von den ursprünglich vorhandenen Zechen ist heute noch das Bergwerk Heinrich-Robert in Betrieb. Geschlossen wurden dagegen die ehemaligen Bergwerke Radbod, Sachsen und Maximilian. Die Stahlindustrie ist durch Hoesch, Thyssen und WDI vertreten, die Chemieindustrie durch das Dupontwerk im Ortsteil Uentrop, die Autozulieferindustrie durch die Hella-Werke im Stadtteil Bockum-Hövel. Wegen der verkehrsgünsigen Lage ist es in den letzten Jahren gelungen, zahlreiche Unternehmen der Güterlogistik anzusiedeln.

Hamm ist auch die „Stadt des Rechts“. Das größte Oberlandesgericht Deutschlands sowie die Rechtsanwaltskammer und die Notarkammer für den Oberlandesgerichtsbezirk Hamm – beides Körperschaften des öffentlichen Rechts – prägen die Stadt.

Verkehr

Hamm liegt in unmittelbarer Nähe der Autobahnen A1, A2 und A44. Außerdem ist Hamm mit seinem Bahnhof Hamm (Westfalen) als großer Eisenbahnknotenpunkt eine traditionsreiche Eisenbahnerstadt , deren heute bereits zum großen Teil stillgelegter Rangierbahnhof früher der größte Europas war. Eisenbahnstrecken führen von Hamm nach Münster, Bielefeld, Paderborn, Hagen und Dortmund, hinzu kommen die seit 1983 nur mehr im Güterverkehr befahrene Hamm-Osterfelder Bahn sowie die Museumszüge der Hammer Eisenbahnfreunde auf der Strecke der stillgelegten Ruhr-Lippe- Kleinbahn nach Lippborg. Weitere Bahnhaltepunkte im Stadtgebiet von Hamm sind Bockum-Hövel und Heessen.

Der im Zentrum der Stadt gelegene Flugplatz wird für private Geschäftsflüge sowie als Sportflugplatz für den Segel- und Motorflug benutzt.

Der öffentliche Personennahverkehr ( ÖPNV ) wird mit Bussen der Stadtwerke Hamm GmbH und der Verkehrsgesellschaft Breitenbach betrieben. Die Stadt Hamm gehört zur Verkehrsgemeinschaft Ruhr-Lippe .

Außerdem befinden sich auf dem Stadtgebiet der Stadthafen und der Kanalendhafen Uentrop des Datteln-Hamm-Kanals. Der Stadthafen gehört zu den umschlagstärksten Kanalhäfen Deutschlands.

Medien

Als Tageszeitung erscheint in Hamm der Westfälische Anzeiger. Seit 1990 sendet das Lokalradio „Radio Lippewelle Hamm“. Der Offene Kanal Hamm ( Bürgerfernsehen ) ging am 3. Oktober 1993 auf Sendung.

Bildung

In Hamm gibt es seit November 2005 eine kleine Fachhochschule . Die private SRH Fachhochschule Hamm wird zunächst grundständige Logistikstudienangebote mit den Abschlüssen Bachelor und Master of Science anbieten. Darüberhinaus hat die Stadt ein breit gefächertes Angebot an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen. Außerdem wurde die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Marienhospitals Hamm Hochschuleinrichtung der Universität Witten-Herdecke und die Stadt beherbergt schon seit langem die Guthmann-Akademie, in der berufsbegleitend die Ausbildung von Ärzten in Manueller Therapie durchgeführt wird.

Am 16. Dezember 2004 wurde in Hamm das erste pädagogische Zentrum in einer nordrhein-westfälischen Stadt eröffnet. Das pädagogische Zentrum in Hamm umfasst neben der unteren Schulaufsichtsbehörde das kommunale Schul- und Sportamt, den Stadtsportbund, das Studienseminar für Lehrämter an Schulen, das Medienzentrum, den Offenen Kanal Hamm, die Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA), die Regionale Schulberatungsstelle (RSB), das kommunale Förderzentrum für Erziehungshilfe „Mark Twain“ des Westfälischen Heilpädagogischen Kinderheims Hamm, den Verein für psychomotorische Entwicklungsförderung e.V Movere und das Studienzentrum der FernUniversität in Hagen . Die Grundidee des Zentrums besteht darin, einen zentralen Anlaufpunkt für Schulen und Lehrkräfte, pädagogische Institutionen und Fachkräfte, aber auch für Schüler(innen) und Eltern zu bieten, die Dienstleistungen bzw. Unterstützung in Fragen von Schule, Bildung, Erziehung und Medien im weitesten Sinne benötigen.

In der Stadt Hamm gibt es sechs Gymnasien und zwei Gesamtschulen. Das älteste Gymnasium ist das Gymnasium Hammonense von 1657 . 1867 wurde das heutige Märkische Gymnasium gegründet, 1902 folgte das heutige Freiherr-vom-Stein-Gymnasium. Das Beisenkamp-Gymnasium wurde 1924 als Oberlyzeum – also als Mädchengymnasium – gegründet. 1968 folgte die jüngste Gründung – das Galilei-Gymnasium, ursprünglich als Außenstelle des Gymnasiums Hammonense gedacht. Daneben gibt es auf Schloss Heessen ein Internat mit Gymnasium, das Landschulheim Schloss Heessen.

Die Friedensschule und die Sophie-Scholl-Gesamtschule sind jĂĽngere SchulgrĂĽndungen in Hamm. Ebenso die erst wenige Jahre alte Konrad-Adenauer-Realschule. Hamm ist bekannt fĂĽr seine vielen Berufsschulen. Neben dem Friedrich-List-Berufskolleg fĂĽr Wirtschaft, der Eduard-Spranger-Berufskolleg fĂĽr Technik und dem Elisabeth-LĂĽders-Berufskolleg fĂĽr Sozialwesen, Gesundheit, Hauswirtschaft und Kinderpflege gibt es noch eine Vielzahl anderer Schulen.

Kultur und SehenswĂĽrdigkeiten

StadtbĂĽchereien

Die Stadtbüchereien Hamm umfassen eine Zentralbibliothek, vier Bezirksbüchereien in Bockum-Hövel, Heessen, Herringen und Rhynern und eine Autobücherei mit mehr als 30 Haltestellen im gesamten Stadtgebiet. Im Bezirk Pelkum sorgt der Servicepoint Bücherei zu den Öffnungszeiten des Bürgeramts Pelkum für eine bibliothekarische Grundversorgung.

„Mit ihren zum Lesen verführenden Serviceleistungen“ sind die Stadtbüchereien Hamm Bibliothek des Jahres 2005 geworden.

Theater

WaldbĂĽhne Hamm
WaldbĂĽhne Hamm

Hamm verfügt über das Helios-Theater (im 2004 neu eröffneten Kulturbahnhof). Im Kurhaus Bad Hamm werden zahlreiche Gastspiele verschiedener Tourneebühnen angeboten. Außerdem liegt im Stadtteil Heessen das besucherstärkste Amateur-Freileichttheater Deutschlands, die Westfälischen Freilichtspiele e.V. Waldbühne Heessen.

KĂĽnstlerviertel

Tor: Gegensätze im Einklang
Tor: Gegensätze im Einklang

Im durch die zentral gelegene Martin-Luther-Kirche geprägten Martin-Luther-Viertel entsteht durch den Einsatz einer Bürgerinitiative seit einigen Jahren ein Kunst- und Künstlerviertel mit vielseitiger Kunst im öffentlichen Raum von Lichtkunst über Wandgemälde bis zu Skulpturen und Objektkunst mit dem Ziel einer positiv besetzten Umgestaltung eines ehemaligen sozialen Brennpunktes. Im August 2005 entstand ein neues Kunstwerk in der Rödinghauser Strasse, der Verbindungsstrasse Weststrasse und Martin- Luther- Strasse. 7 verschiebbare Torelemente aus Edelstahl sind dort zu einem Blickfang geworden. Das Werk steht unter dem Motto:„ Gegensätze im Einklang.“ Die künstlerische Gestaltung stammt von der Künstlerin Marlene Mallet aus Hamm und umgesetzt wurde sie von dem Architekten Dipl. Ing. (FH) Martin Weber aus Heiligenhaus. Verschiedenste kulturelle Aktivitäten begleiten das Viertel durch das Jahr und kulminieren in dem multikulturellen Fest 'La Fete' am jeweils letzten Augustwochenende mit mittlerweile Kultstatus.

Museen

Das Gustav-Lübcke-Museum wurde im 19. Jahrhundert als Heimatmuseum für die Stadt Hamm gegründet. Der Name rührt von dem Kunstsammler Gustav Lübcke her, der im Jahr 1917 seine Sammlung der Stadt übereignet hatte. Diese Sammlung bestand zu großen Teilen aus kunsthandwerklichen Gegenständen aus dem frühen Mittelalter bis zur Gegenwart. Ein weiterer Sammlungs- und Ausstellungsschwerpunkt ist die ägyptische Kunst. Dieses Metier entsprang der langen Tradition der Mumiensammlung des Gustav-Lübcke-Museums. Die Ägypten-Sammlung zählt zu einer der größten in Deutschland.

Daneben bietet das Museum eine reiche Auswahl an Kunst des 20. Jahrhunderts in seiner Dauerausstellung an. Ferner finden hier zahlreiche Wechselausstellungen zu unterschiedlichen Themenbereichen statt. Darüber hinaus besitzt das Gustav-Lübcke-Museum eine eigene museumspädagogische Abteilung, die spezielle Angebote für Schulklassen organisiert.

Das Gustav-Lübcke-Museum ist seit 1993 in einem modernen Museumsbau untergebracht, der von den dänischen Architekten Bo und Wohlert entworfen wurde.

Hamm besitzt auch eine Galerie (Stadthaus-Galerie) in Trägerschaft des Kulturbüros in Verbindung mit dem Kunstverein Hamm e.V. Hier werden jährlich mehrere Ausstellungen von lokalen Künstlern und Gruppen sowie Künstlern aus den Hammer Partnerstädten gezeigt.

Bauwerke

Pauluskirche von der NordstraĂźe aus gesehen, zentraler Kirchenbau in Hamm
Pauluskirche von der NordstraĂźe aus gesehen, zentraler Kirchenbau in Hamm

Der zentrale Kirchenbau in Hamm ist die Pauluskirche, deren Pfarrgemeinde durch Abpfarrung von der Pankratiuskirche in der Mark entstand. Der Kirchenbau ist in gotischem Stil errichtet. Ihr Turm gilt als altes Wahrzeichen der Stadt. Daneben prägt die Martin-Luther-Kirche ein ganzes Viertel in der Hammer Innenstadt, während der einzige katholische Kirchenbau in der Hammer Innenstadt – die Agneskirche – aus einem Augustinerkloster hervorgegangen ist.

Durch Kriegszerstörung und spätere Abbrüche sind in der Innenstadt nur noch wenige ältere Wohnbauten erhalten geblieben. Hervorzuheben:

  • ANTONISTRASSE 10 (Stunikenhaus). Barockes Giebelhaus von 1748 mit Freitreppe
  • SĂśDSTRASSE 8 (Vorschulzehaus). Zweigeschosiges Traufenhaus mit Walmdach und Pilastergliederung, 1744 errichtet.
  • WIDUMSTRASSE 10. Kleines Fachwerk-Giebelhaus, zwischen 1500–1550 errichtet
  • WIDUMSTRASSE 12. Fachwerkgiebelhaus mit hohem Untergeschoss, um 1550, die Fassade im 19. Jh. verändert.
  • WIDUMSTRASSE 44. Fachwerkgiebelhaus, 1516 dendrochronologisch datiert.

Im Ortsteil Heessen an der Lippe gelegen befindet sich das Schloss Heessen. Die Schlossanlage wurde erstmals 975 als Erbgut des Bischofs Ludolf von Münster erwähnt. Heute ist diese historische Stätte im Besitz der Familie von Boeselager die diese aber nicht selber bewohnen, da seit über 40 Jahren das Schloss als privates Tagesgymnasium und Internat genutzt wird.
Einige wenige Kilometer weiter östlich steht das Schloss Oberwerries. Dieses wird erstmals 1284 im Lehnsregister des Grafen von Limburg im Besitz des Engelbert von Herbern genannt. Seit 1942 im Besitz der Stadt Hamm, wurde es in der Zeit von 1952 bis 1975 restauriert. Heute bildet das Wasserschloss ein beliebtes Ziel für Schulen, Vereine, Verbände und Gruppen für Aus- und Weiterbildungszwecke.

Im Jahr 2004 erhielt die Stadt Hamm ein weiteres Wahrzeichen zurück, das überschäumende Bierglas der ehemaligen Isenbeck -Brauerei wurde als Rekonstruktion in Originalgröße am Universahaus (Südstraße) angebracht. Die Brauerei selbst wurde abgerissen; an ihrer Stelle steht nun das Allee-Center.

Das Hauptgebäude des Bahnhofs wurde 1920 erbaut und steht seit 2001 unter Denkmalschutz. Es wurde Mitte der 1990er Jahre originalgetreu restauriert.

Parks

Wahrzeichen der Stadt im Maximilianpark: Der Glaselefant
Wahrzeichen der Stadt im Maximilianpark: Der Glaselefant
Südlich der Innenstadt an der Grünstraße liegt der Tierpark Hamm. Dieser wurde zunächst am 30. Juni 1934 als Tier- und Pflanzengarten „Südenstadtpark“ eröffnet. Nach seiner Zerstörung bei einem Bombenangriff am 22. April 1944 wurde der Tierpark 1950 wieder aufgebaut.

Im Stadtteil Ostwennemar liegt der Maximilianpark. Hierbei handelt es sich um einen Naherholungs- und Veranstaltungsort der anlässlich der ersten Landesgartenschau 1984 auf dem Gebiet der ehemaligen Zeche Maximilian entstanden ist. Als (neues) Wahrzeichen der Stadt Hamm steht hier der Glaselefant, der aus der alten Kohlenwäsche der Zeche errichtet wurde.

Um die Innenstadt herum befindet sich ein GrĂĽngĂĽrtel, die sogenannten Ringe. Teilweise mit altem Baumbestand, Brunnen und Teichanlagen.

Sehr beliebt bei den BĂĽrgern der Stadt ist auch der Kurpark Bad Hamm.

Nach der Freigabe der Zechenhalde fĂĽr die Ă–ffentlichkeit sind 7 km Wanderwege um die ehemalige Zechenhalde Bergwerk Ost hinzugekommen. Bei gutem Wetter hat man hier einen herrlichen Blick ĂĽber das Stadtgebiet. Die Sicht reicht dann bis zum Haarstrang.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • FrĂĽhjahr:
GroĂźer Treff JugendbĂĽcherei der StadtbĂĽchereien
Karnevalsumzug der Stadt
Karnevalsfeste der Gemeinden
  • Juni:
City-Fest
Stühle-Raus-Party der Bars und Cafés in der Innenstadt
  • Juli:
Hammer Summer (open air Musikfestival)
Festival del Mar im Maximilianpark (bis 2004: Italienische Nacht)
Flugplatzfest
  • August:
Kurparkfest
Feuerwerk im Maximilianpark (synchron zu klassischer und moderner Musik)
Hammer City Night (Radrennen)
'La Fete' im Martin-Luther-Viertel (multikulturelles Stadtteilfest mit Kultcharakter)
BĂĽcherflohmarkt Ost
  • September:
Stunikenmarkt (Innenstadtkirmes)
  • November:
Literarischer Herbst der StadtbĂĽchereien
Hamms Beste Band (Band-Wettbewerb)
  • Dezember:
Weihnachtsmarkt der Stadt
diverse Märkte in den Gemeinden

Persönlichkeiten

EhrenbĂĽrger

Die Stadt Hamm hat seit 1945 folgenden Personen das EhrenbĂĽrgerrecht verliehen:

  • 1946 : Josef Schlichter
  • 1953 : Hugo Bröcker
  • 1954 : Josef Weidekamp
  • 1959 : Peter Röttgen
  • 1959 : Ferdinand Poggel
  • 1965 : Dr. Heinrich Luhmann
  • 1971 : Gerhard Krampe
  • 1990 : Werner Figgen
  • 1990 : Dr. GĂĽnther Rinsche

Söhne und Töchter der Stadt

Stunikenhaus: Der Brandmeister Stuniken ist Namensgeber fĂĽr das Haus und den Stunikenmarkt (Kirmes)
Stunikenhaus: Der Brandmeister Stuniken ist Namensgeber fĂĽr das Haus und den Stunikenmarkt (Kirmes)

In Hamm wirkten unter anderem der Freiherr vom Stein als Präsident der Kriegs- und Domänenkammer der Grafschaft Mark sowie der ehemalige preußische Kultusminister Adalbert Falk als Präsident des Oberlandesgerichts. Unter Letztgenanntem bezog das Gericht ein neues Gebäude am heutigen Theodor-Heuss-Platz. Dieses Gebäude wird seit vielen Jahren als Rathaus der Stadt Hamm genutzt.

In Hamm sind geboren:

  • 1868 , 24. Oktober , Gustav LĂĽbcke , Buchbinder, Kaufmann, Kunstsammler und Museumsdirektor
  • 1882 , 18. Januar , Anna Siemsen , Pädagogin und Politikerin
  • 1884 , 5. Juli , August Siemsen , Politiker und Pädagoge
  • 1902 , 2. Juni , Joachim von Elbe , Jurist, Mitglied der Rechtsabteilung der US-Militärregierung in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg
  • 1903 , 5. Februar , Fritz Everding , naturalistischer Maler und Grafiker
  • 1906 , 19. Mai , Gerd Bucerius , Verleger („Die Zeit“ ab 1959) und Publizist (GrĂĽnder des Verlages Gruner und Jahr GmbH & Co.)
  • 1907 , 13. März , Ludwig Biermann , Physiker
  • 1923 , 16. März in Herringen , Heinz Wallberg , Dirigent
  • 1927 , 15. März , Hanns Joachim Friedrichs , Fernsehjournalist und Moderator („Tagesthemen“)
  • 1927 , 17. Oktober , Friedrich Hirzebruch , Mathematiker, GrĂĽnder und erster Direktor des Max-Planck-Instituts fĂĽr Mathematik in Bonn
  • 1948 , 22. März im heutigen Stadtteil Bockum-Hövel, Bernard Dietz , genannt „Ennatz“ , FuĂźballspieler
  • 1951 , 17. April , Horst Hrubesch , FuĂźballspieler
  • 1956 , 7. Januar , Leonard Lansink , Schauspieler („ Wilsberg “)
  • 1960 , 7. Februar , Klaus J. Behrendt , Schauspieler (Tatort-Kommissar Max Ballauf)
  • 1964 , 29. März , Andreas Obering (Der OBeL), Schauspieler („Das Wunder von Bern“), Comedian
  • 1964 , 16. Juni , Michael Lusch , FuĂźballspieler
  • 1965 , 1. Dezember , Till Hoheneder (Till), Comedian
  • 1983 , 5. November , Mike Hanke , FuĂźballspieler

Zukunftspläne

Hamm ist durch den Strukturwandel im Ruhrgebiet darauf, angewiesen in die Zukunft zu investieren. Da Hamm eigentlich nur eine Ansammlung von Kleinstädten ist, wird seit der Gebietsreform versucht, die Stadtteile miteinander zu verbinden. Für die Zukunft sind mehrere Projekte geplant, wurden oder werden ausgeführt:

Renovierung, Umbau und Restaurierung des Hauptbahnhofs (fertiggestellt)
Neubau eines Multifunktiosnssaales fĂĽr das Kurhaus (fertiggestellt)
Umbau des Pakums (ehemaliges Paketzentrum) zum Technischen Rathaus (fertiggestellt)
Bau der Erlebnistherme Bad Hamm "Maximare" (fertiggestellt)
Neuplanung des Bahnhofviertels (in der Diskussion)
Umbau des alten GĂĽterbahnhofs (Planung und Bau)
Weiterbau der A445 nach Rhynern mit Anschluss an die A2 (Ausführung läuft)

Das Hauptprojekt der Stadt heiĂźt "Hamm ans Wasser": Hier sollen Bootsanlegern am Datteln-Hamm Kanal, Wanderwege und Freizeiteinrichtungen an der Lippe, ein Baggersee in Haaren und dem Stadtsee umgesetzt werden. Das Projekt wird aufgrund der hohen Kosten fĂĽr die Umsetzung, der Eingriffe in die Landschaft und der laufenden Kosten sehr kontrovers diskutiert. Ăśber die Umsetzung soll eine BĂĽrgerbefragung entscheiden.

Literatur

  • Alfred Overmann (bearb.): Die Stadtrechte der Grafschaft Mark, 2. Hamm. Aschendorffsche Buchhandlung, MĂĽnster 1903 (= Veröffentlichungen der historischen Kommission fĂĽr Westfalen. Rechtsquellen. Westfälische Stadtrechte I)
  • Erich Keyser (Hrsg.): Westfälisches Städtebuch. Kohlhammer, Stuttgart 1954
  • Walther Hubatsch (Hrsg.): Grundriss zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815–1945, Band 8: Westfalen. Johann-Gottfried-Herder-Institut, Marburg 1980
  • Meinold Markus: Bahnhof Hamm (Westf). Die Geschichte eines Eisenbahnknotens. Hövelhof: DGEG Medien GmbH 2004, ISBN 3-937189-07-6 .
  • Magistrat der Stadt Hamm (Westf.) (Hrsg.): 700 Jahre Stadt Hamm (Westf.). Festschrift zur Erinnerung an das 700jährige Bestehen der Stadt Hamm (Westf.). Stein, Werl 1973 (unveränderter Nachdruck der Originalausgabe von 1927), ISBN 3-9209-8008-5
  • Anneliese Beeck: Hamm, Die 50er Jahre im Bild. Prolibris-Verlag, Kassel 2000, ISBN 3-935263-01-5
  • Anneliese Beeck: So entstand das neue Hamm: Kriegsende und Wiederaufbau. Griebsch, Hamm 1992, ISBN 3-924966-03-6
  • Anneliese Beeck: Es ging aufwärts in Hamm 1949–1955. Westfälischer Anzeiger Verlagsgesellschaft, Hamm 1997, ISBN 3-924966-13-3
  • Anneliese Beeck: Auf dem Weg zur Grossstadt Hamm: 1956–1975. Westfälischer Anzeiger Verlagsgesellschaft, Hamm 2001, ISBN 3-924966-30-3
  • Wilhelm Ribhegge (Hrsg.) u. a.: Geschichte der Stadt und Region Hamm im 19. und 20. Jahrhundert. Patmos Verlag, DĂĽsseldorf 1991, ISBN 3-491-34228-7
  • Westfälischer Städteatlas; Band: I; 7 Teilband. Im Auftrage der Historischen Kommission fĂĽr Westfalen und mit UnterstĂĽtzung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, hrsg. von Heinz Stoob † und Wilfried Ehbrecht. Stadtmappe Hamm, Autor: Heinz Stoob. ISBN: 3-89115-334-1; Dortmund-Altenbeken, 1975.

Siehe auch

  • Bedeutende StraĂźen und Plätze von Rhein-Ruhr

Weblinks

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Informationen aus der Umgebung

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