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Letzte Änderung für Artikel Hagen: 18.02.2006 18:05

Hagen

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Wappen Karte
Stadtwappen der kreisfreien Stadt Hagen Lage der kreisfreien Stadt Hagen in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : Arnsberg
Landschaftsverband: Westfalen-Lippe
Regionalverband : Regionalverband Ruhr
Kreis : Kreisfreie Stadt
Fläche : 160,36 km²
Einwohner : 200.004 (Nov. 2005 lt. Stat.Amt)
Bevölkerungsdichte : 1.247 Einwohner/km²
Höhe : 106 m ü. NN
Postleitzahl : 58000 bis 58139
Vorwahlen : 02331
02334 (HA-Hohenlimburg)
02337 (HA-Dahl)
Geografische Lage :
Koordinaten: 51° 22' n. Br., 7° 29' Ă¶. L.
51° 22' n. Br., 7° 29' Ă¶. L. (Rathaus)
Kfz-Kennzeichen : HA
GemeindeschlĂĽssel : 05 9 14 000
UN/LOCODE : DE HAG
Stadtgliederung: 5 Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
RathausstraĂźe 11
58095 Hagen
Website : www.hagen.de
E-Mail -Adresse: info@stadt-hagen.de
Politik
OberbĂĽrgermeister : Peter Demnitz ( SPD )
Schulden: 369 Mio. € (31. Dezember 2002)
Bevölkerung
Arbeitslosenquote : 13,7 % (30. Juni 2005)
Ausländeranteil : 13,9 %
Altersstruktur :
0-18 Jahre: 19,5 %
18-64 Jahre: 60,2 %
ab 65 Jahre: 20,3 %

Hagen ist eine kreisfreie GroĂźstadt im Regierungsbezirk Arnsberg im Bundesland Nordrhein-Westfalen der Bundesrepublik Deutschland .

Hagen ist geografisch - geologisch und landschaftlich gesehen ein integrativer Bestandteil des nordwestlichen Sauerlands, gehört seit dem späten 19. Jahrhundert aber wirtschaftshistorisch auch zum Ruhrgebiet. Die Stadt ist ein gutes Beispiel dafür, dass eine Kommune in vielen Bereichen zwei Landschafts- und Wirtschaftsräumen angehören kann.

Die Stadt ist Mitglied im Regionalverband Ruhr und ist in der Landesplanung als Oberzentrum für das Märkische Sauerland ausgewiesen. Hagen ist Sitz von Amts-, Land- und Arbeitsgericht sowie mehrerer überregionaler Institute, Behörden und Verwaltungsstellen. Die 1843 in Hagen gegründete Südwestfälische Industrie- und Handelskammer ist neben dem südöstlichen Ruhrgebiet (Stadt Hagen, Ennepe-Ruhr-Kreis) auch für das Märkische Sauerland mit dem Märkischen Kreis zuständig. In der Stadt befindet sich die einzige Fernuniversität Deutschlands - mit derzeit über 43.000 Studenten eine der größten Universitäten in Deutschland (siehe Liste deutscher Hochschulen ).

Inhaltsverzeichnis

Geografie und Geologie

Allgemeine Geografie

Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets beträgt in Nord-Süd Richtung 17,1 und in West-Ost Richtung 15,5 km . Die Stadtgrenze von 89,7 km setzt sich zusammen aus 3,3 km zu Dortmund, 9 km zum Kreis Unna, 56,6 km zum Ennepe-Ruhr-Kreis und 20,8 km zum Märkischen Kreis. Der Höhenunterschied vom tiefsten Punkt an der Ruhr bei Vorhalle (86 m ü.N.N.) zum höchsten Punkt östlich von Bölling (438 m ü.N.N.) 7°33'48"E, 51°17'30"N beträgt 352 m.

Die Fläche von 160,4 km² ist in etwa so groß wie das Fürstentum Liechtenstein mit 160 km².

Friedrich-Ebert-Platz mit Rathausturm und Volme-Galerie
Friedrich-Ebert-Platz mit Rathausturm und Volme-Galerie

42 % des Hagener Stadtgebietes setzen sich aus Wald zusammen, mehr als in jeder anderen NRW-Großstadt. Die vier Flüsse erstrecken sich in Hagen über eine Länge von 52,2 km. Ruhr 11,5 km, Lenne 13,1 km, Volme 21,3 km und Ennepe 6,3 km. Die größten Steigungen ( über 20% ) innerhalb des Stadtgebietes:

  • TreppenstraĂźe in Altenhagen mit 28 %
  • BöhmerstraĂźe in der Stadtmitte mit 27 %
  • EwaldstraĂźe 27%, Tunnel- und RehstraĂźe 26 % in Wehringhausen
  • KleiststraĂźe 23 % in Eppenhausen
  • Boeler StraĂźe 21 % in Altenhagen
  • Elfriedenhöhe 20 % in der Stadtmitte

Geologie und Paläontologie

Der Raum Hagen gilt seit dem frühen 19. Jahrhundert als eine klassische Fundregion der Paläontologie und Archäologie .

Im Stadtgebiet stehen verschiedene Gesteine und Ablagerungen vom Devon bis zum Karbon an. In Karsthöhlen und -spalten des Massenkalkes haben sich Meeres- und Landablagerungen aus der Kreidezeit und dem Tertiär sowie dem Holozän erhalten. Noch heute ist der Raum Hagen einer der wichtigsten Fundorte für Fossilien aus dem mittleren und oberen Devon und unteren Karbon . Zahlreiche bekannte Fundstellen, die noch in den 1980er Jahren zugänglich waren, wurden jedoch bis heute überbaut oder sind zugeschüttet worden.

In Hagen-Ambrock im Volmetal wurden Reste von Landpflanzen aus dem mittleren Devon entdeckt. Der breite Massenkalkzug mit Dolomit - Reste eines devonischen Korallenriffs - zwischen Schwelm und Balve fĂĽhrte seit dem frĂĽhen 19. Jahrhundert zu einem intensiven Abbau in SteinbrĂĽchen.

Die frühere Ziegeleigrube Hagen-Vorhalle ist der weltweit wichtigste Fundort von 319 Millionen Jahre alten Insekten und anderen Fossilien , darunter frühe Großlibellen mit Flügelspannweiten von 40 cm, ausgestorbenen Urnetzflüglern und riesigen Hundert- und Tausendfüßlern, aus dem flözleeren Oberkarbon. Der Steinbruch Hagen-Vorhalle stellt ein bedeutendes Geotop dar, das Weltgeltung für die paläontologische Forschung hat. Wesentliche Funde aus dem Steinbruch sowie aus der gesamten Region sind im Museum für Ur- und Frühgeschichte im Wasserschloss Werdringen zu sehen.

Aber auch andere Fossilienfundstellen mit Tier- und Pflanzenresten aus dem Paläozoikum bis zum Mesozoikum lieferten wichtige Beiträge zur geowissenschaftlichen Forschung. In der Umgebung von Hagen fanden sich z.B. die Knochen von Landsauriern und frühen Säugetieren sowie Pflanzen aus der unteren Kreidezeit .

Auf den Hochflächen von Emst, Dahl und Hohenlimburg haben sich Ablagerungen von frühen Flussterrassen der Lenne und Ruhr aus dem Tertiär erhalten. In Spaltenfüllungen des Massenkalkes bei Emst und Hohenlimburg fanden sich Haizähne, Landschnecken und Knochen von Säuge- und Meerestieren aus dem Tertiär .

Zur Archäologie im Raum Hagen siehe die ausführliche Seite zur Geschichte der Stadt .

Klima

Klimadaten im langjährigen Mittel (1956-2004):

Monat Temperatur Niederschlag
Januar 1,7 °C 93,2 mm
Februar 2,5 °C 79,8 mm
März 5,7 °C 79,1 mm
April 9,0° C 64,3 mm
Mai 13,4° C 69,8 mm
Juni 16,1° C 85,2 mm
Juli 17,8° C 88,2 mm
August 18,0° C 81,9 mm
September 14,9° C 75,4 mm
Oktober 10,6° C 79,1 mm
November 5,5° C 85,1 mm
Dezember 2,6° C 101,2 mm

Stadtgliederung

Hagen gliedert sich in fĂĽnf Stadtbezirke (Daten 30. Nov. 2005):

  • Mitte (20,5 km² - 80.873 Einwohner)
    • Mittelstadt (2,7 km² - 21.856 E.)
    • Altenhagen (4,4 km² - 18.846 E.)
    • Hagener Hochschulviertel (3,5 km² - 12.806 E.)
    • Emst (4,3 km² - 11.155 E.)
    • Wehringhausen (5,6 km² - 16.210 E.)
  • Nord (29,6 km² - 39.007 Einwohner)
    • Vorhalle (12,5 km² - 11.178 E.)
    • Boele (17,1 km² - 27.829 E.)
  • Haspe (22,2 km² - 30.689 Einwohner)
  • Eilpe/Dahl (51,1 km² - 17.420 Einwohner)
    • Eilpe (18,5 km² - 11.925 E.)
    • Dahl (32,6 km² - 5.495 E.)
  • Hohenlimburg (37,0 km² - 32.015 Einwohner)
    • Lennetal (14,3 km² - 4.969 E.)
    • Hohenlimburg (22,7 km² - 27.046 E.)

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte von Hagen

Im Jahre 775 wurde die nahe der Hagener Stadtgrenze zu Dortmund über der Ruhr-Lennemündung gelegene "sächsische" Hohensyburg (Sigiburg) durch Truppen Kaiser Karl der Große erobert. Mit der Überlieferung dieser Eroberung in den "Annales Laureshamenses" (Lorscher Annalen) tritt der Raum Hagen in die Geschichtsschreibung.

Im Mittelalter waren das Dorf und Kirchspiel Hagen relativ unbedeutend und stand politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich weit hinter den märkischen Stadtgründungen im Umland, vor allem Iserlohn, sowie in der benachbarten Grafschaft Limburg. Erst durch die Gründung einer Klingenschmiedsiedlung (Lange Riege) in Hagen-Eilpe 1661 , und mehrere mit Wasserkraft betriebene Hammerwerke und Schmieden auf der so genannten Ennepestrasse erlangte Hagen im 18. Jahrhundert eine gewisse wirtschaftliche Bedeutung.

Ein Brand zerstörte 1724 einen Großteil der Gebäude. Die mit Hilfe der preußischen Staatsverwaltung wiederaufgebaute Stadt Hagen besitzt seit dem 3. September 1746 Stadtrechte . Seit 1817 ist Hagen Sitz eines Amtes und eines Kreises innerhalb des Regierungsbezirks Arnsberg. 1837 wurden die revidierte Städteordnung und ein Magistrat eingeführt. Im Zuge der Industrialisierung wurde Hagen 1848 an das Bergisch-Märkische Eisenbahnnetz angeschlossen und entwickelte sich zu einem wichtigen Eisenbahnknotenpunkt. Um 1865 hatte Hagen die von ihrer Bevölkerung und Wirtschaftskraft bisher in Südwestfalen führende Stadt Iserlohn überholt und stellte mit dieser seit der Mitte des 18. Jahrhunderts den kulturellen, verwaltungsrelevanten und wirtschaftlichen Mittelpunkt der südlichen Grafschaft Mark dar.

Während der Kaiserzeit 1871-1914 erlebte Hagen eine Blütezeit. Durch die Urbanisierung und Industrialisierung entwickelte sich die Stadt zum Oberzentrum für die gesamte Region südlich der Ruhr. Im Jahr 1887 schied Hagen verwaltungsrechtlich aus dem Kreis Hagen aus und wurde eine kreisfreie Stadt. Die Einwohnerzahl der Stadt überschritt 1928 die 100.000-Grenze und machte Hagen damit zur Großstadt. Im Verlauf des Zweiten Weltkriegs wurde die Hagener Innenstadt durch mehrere Bombenangriffe der alliierten Luftstreitkräfte total zerstört.

Der östliche Teil des Stadtgebiets erstreckt sich seit 1975 auf das Territorium der früheren Grafschaft Limburg und der bis dahin selbständigen sauerländischen Stadt Hohenlimburg .

Die durch den raschen Wiederaufbau nach Kriegsende entstandenen "BausĂĽnden" werden seit den 1990er Jahren unter anderem durch die Volmegalerie, die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes und den Neubau des Rathausverwaltungstraktes behoben.

Der Hagener OberbĂĽrgermeister ist gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender der Mark-E. Diese ist im Jahre 2002 aus der Fusion der damaligen Elektromark mit der Stadtwerke Hagen AG hervorgegangen.

Einwohnerentwicklung

FĂĽr detaillierte Einwohnerzahlen siehe den Artikel Geschichte Hagens

Hagen ist im Jahre 1928 zur Großstadt geworden, als die Bevölkerungszahl die 100.000-Marke überschritten hatte, im Jahr 1964 wurde die 200.000-Grenze überschritten. Die höchste Einwohnerzahl hatte die Stadt nach der Neugliederung 1975 mit rund 230.000 Einwohnern. Ende November 2005 lebten in Hagen nach städtischer Fortschreibung 200.004 Menschen mit Hauptwohnsitz. Davon hatten nach Angaben der Stadtverwaltung 172.302 Bewohner die deutsche Nationalität und 27.702 Bürger waren Ausländer. In der Größen-Rangliste der Großstädte in Deutschland steht Hagen an 37. Stelle vor Erfurt und hinter Freiburg.

Politik

OberbĂĽrgermeister

  • 1888 - 1900 : August Prentzel
  • 1901 -1927: Willi Cuno, ( FVP , ab 1918 : DDP )
  • 1927 -1929: Alfred Finke (DDP)
  • 1929 -1933: Dr. Cuno Raabe ( Zentrum , ab 1945 : CDU )
  • 1933 -1945: Heinrich Vetter ( NSDAP )
  • 1945 : Dr. Werner Dönneweg (NSDAP, kommissarisch vom 18. April 1945-18. Mai 1945)
  • 1945-1946: Ewald Sasse (CDU, ab 18. Mai 1945 zunächst kommissarisch, später hauptamtlich)
  • 1946 -1956: Fritz Steinhoff ( SPD , von 1956-1958 Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen)
  • 1956 -1963: Helmut Turck (SPD)
  • 1963 -1964: Fritz Steinhoff (SPD)
  • 1964 -1971: Lothar Wrede (SPD)
  • 1971 -1989: Rudolf Loskand (SPD)
  • 1989: Renate Löchter (SPD)
  • 1989-1999: Dietmar Thieser (SPD)
  • 1999 -2004: Wilfried Horn (CDU)
  • 2004 -heute: Peter Demnitz (SPD)

Seit 1996 ist der OberbĂĽrgermeister wieder der hauptamtliche Leiter der Verwaltung.

Stadtrat

  • CDU - 22 Sitze
  • SPD - 21 Sitze + 1 Sitz des OB
  • GRĂśNE - 4 Sitze
  • FDP - 3 Sitze
  • BĂĽrger fĂĽr Hagen - 3 Sitze
  • Linkspartei - 2 Sitze
  • REP - 2 Sitze
  • Hagen Aktiv - 1 Sitz

Stadtwappen und Stadtname

Stadtwappen der kreisfreien Stadt Hagen
Stadtwappen der kreisfreien Stadt Hagen

Das Hagener Stadtwappen ziert eine stilisierte Eiche auf blauem Grund ( AusfĂĽhrliche Informationen ).

Der Ursprung des Namens Hagen ist nicht genau bekannt. Von Namens- und Heimatforschern werden oft abenteuerliche Theorien und Spekulationen vorgebracht. Der Flurname Hagen bezeichnete im ausgehenden Mittelalter einen niedrigen Erdwall mit Pfählen, oft durch Weidengeflecht verbunden, um ein Gehöft vor Eindringlingen zu schützen und das Fortlaufen des Viehs zu verhindern. Manchmal trat an Stelle der Pfähle lebendes Buschwerk, der Hagedorn mit der Hagerose und den Hagebutten. Hier in seinem Hagen saß der Bauer geschützt und sicher, es war ihm behaglich. Er hegte seinen Besitz, und wer ihm ins Gehege kam, dem konnte leicht unbehaglich werden.

Städtepartnerschaften Hagen unterhält mit folgenden Städte Städtepartnerschaften :

  • 1955 Lyck im ehemaligen OstpreuĂźen , seit 1945 polnisch (17. Juni 1955 Patenschaft)
  • 1960 LiĂ©vin in Frankreich
  • 1963 Kouvola in Finnland
  • 1965 Montluçon in Frankreich
  • 1967 Bezirk Steglitz-Zehlendorf in Berlin
  • 1975 Bruck an der Mur in Ă–sterreich (seit 1974 von Hohenlimburg)
  • 1985 Smolensk in Russland
  • 1997 Modi'in in Israel

Kultur und Freizeit

Ă–ffentliche Kultureinrichtungen

Karl-Ernst-Osthaus-Museum (2005-04-08)
Karl-Ernst-Osthaus-Museum (2005-04-08)

Als Oberzentrum besitzt Hagen eine Anzahl von bundesweit bedeutenden Kultureinrichtungen, die auch teilweise international ausstrahlen:

  • Theater Hagen (hauptsächlich Oper , Operette ,Tanztheater und anderes Musiktheater, sowie Gastspiele und ein Schauspiel pro Saison in Eigenproduktion
  • Historisches Centrum Hagen im Stadtteil Eilpe; Stadtmuseum, Stadtarchiv, Westfälisches Musik- und Literaturarchiv
  • Wasserschloss Werdringen Museum fĂĽr Ur- und FrĂĽhgeschichte im Stadtteil Vorhalle; ĂĽberregional bedeutende Sammlung und Ausstellung zur Paläontologie und Archäologie
  • Karl-Ernst-Osthaus-Museum liegt in der Stadtmitte und beherbergt moderne und zeitgenössische Kunst; von Karl Ernst Osthaus gegrĂĽndet. Das Gebäude wurde um 1900 in Neorenaissanceformen errichtet und die Inneneinrichtung bis 1902 von Henry van de Velde geschaffen. Im 2. Weltkrieg stark beschädigt.
  • Hohenhof - Museum des Hagener Impulses
  • Westfälisches Freilichtmuseum. Landesmuseum fĂĽr Handwerk und Technik (Stadtteil Eilpe, im Mäckingerbachtal)
  • Kultopia (ehemaliges Jugendzentrum, heute städtische Einrichtung mit eher kommerziellen Konzert- und Kulturveranstaltungen)
  • GEPLANT: Emil Schumacher -Museum - Geplant ist die Errichtung eines Museums, das eine breite Werkschau des KĂĽnstlers Emil Schumacher bietet. Ein am 7. Dezember 2004 in Hagen konstituierter Förderverein setzt sich fĂĽr das Museum in Schumachers Heimatstadt ein. Das Projekt soll durch öffentliche Mittel und Sponsorengelder finanziert werden.

Freie Kulturzentren und sonstige Kultureinrichtungen

  • AllerWeltHaus im Zentrum (Treffpunkt "CafĂ© Mundial", Weltladen, Mediothek, Feste, Vorträge, Publikationen, Schularbeit)
  • Hasper Hammer in Haspe (Kabarett, Konzerte, Theatergruppe und -gastspiele, Feste)
  • Kulturzentrum Pelmke in Wehringhausen (Stadtteil-CafĂ©, Programmkino, Konzerte, Kleinkunst,Workshops)
  • Tor 2 in Eilpe (Kleinkunst, Konzerte und Tanzveranstaltungen)
  • Werkhof in Hohenlimburg (Konzerte, Kleinkunst, Feste, ĂĽberbetriebliche Ausbildung)
  • Volkssternwarte Hagen
  • Märchenwald (Hohenlimburg)
  • Planetenmodell Hagen (ĂĽber das Stadtgebiet verteilt)

Bauwerke und Naturdenkmäler

Johanniskirche von Osten (2005-04-08)
Johanniskirche von Osten (2005-04-08)

In Hagen sind zahlreiche Natur- und Bodendenkmäler sowie historische Baudenkmäler vorhanden (seit dem Mittelalter):

  • Haus Harkorten (Haspe, vormaliger Sitz der zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert bedeutenden Kaufmanns- und Unternehmerfamilie Harkort, Geburtshaus von Friedrich Harkort)
  • Hohenhof mit Jugendstilsiedlung (Wohnsitz von Karl Ernst Osthaus und geplantes Zentrum der "Gartenstadt Emst", heute ein öffentliches Museum)
  • Lange Riege - Fachwerk-Arbeitersiedlung von 1665 (Eilpe, Wohnbauten fĂĽr Klingenschmiede)
  • mehrere groĂźe TĂĽrme aus dem 19. Jahrhundert (Freiherr-vom-Stein-Turm, Kaiser-Friedrich-Turm, Eugen-Richter-Turm, Bismarckturm )
  • Schloss Hohenlimburg (Hohenlimburg, Burganlage aus dem 13. Jahrhundert mit einem privaten Schlossmuseum zur höfischen Wohnkultur)
  • Wasserschloss Werdringen (Vorhalle, Wasserburg im Ruhrtal aus dem 13. Jahrhundert )
  • Die beiden ältesten Bäume Hagens sind zwei 1000-jährige Linden , die Rumscheider Femelinde (Gerichtslinde) in Dahl und die Priorlinde in Priorei.
  • zahlreiche Jugendstilbauten
  • Johanniskirche mit einem polygonalem Chor und einer Langhaushalle von 1748-50 sowie einem im historistischem WestabschluĂź von 1903. Am AuĂźenbau sind einige stark verwitterte Grabplatten (18.Jh.?) aufgestellt.

Siehe auch: gesprengtes Sparkassenhochhaus "Langer Oskar"

Parks

Volkspark mit Brunnen (2005-04-08)
Volkspark mit Brunnen (2005-04-08)

Hagen ist eingebettet in eine waldreiche Mittelgebirgslandschaft, daneben gibt es im innerstädtischen Bereich den Volkspark und den Ferdinand-David-Park im Stadtzentrum sowie den Stadtgarten innenstadtnah oberhalb des Fichte-Gymnasiums. Ein kleinerer Park im oberen Altenhagener Bereich ist der Funckepark, der den Namen der bekannten SPD-Politikerin Liselotte Funcke trägt, die aus Hagen stammt. Nicht zu vergessen sind auch die großzügigen parkähnlichen Anlagen rund um den Ischelandbereich, die unter anderem zu einem der Freibäder und zu mehreren Kleingartenanlagen führen.

Sport

  • Basketball:
Phoenix Hagen (2. Bundesliga )
BBV Hagen e.V. (1. Regionalliga West)
Hagen ist Sitz des Deutschen Basketball Bundes (DBB)
  • Faustball:
TSV Hagen 1860 (Erfolge im Feld: 10 x Deutscher Meister, 7 x Europapokalsieger, 3 x Weltpokalsieger, Erfolge im der Halle: 7 x Deutscher Meister, 12 Europapokalsiege in Serie)
  • FuĂźball (keine höherklassigen Vereine, die am höchstklassigst spielenden und bekanntesten Hagener Vereine sind): SSV Hagen ( Verbandsliga Westfalen 2), SV Hohenlimburg 1910 ( Landesliga Gruppe 2), Hasper SV (Landesliga Gruppe 2), SpVg Hagen 1911 (Landesliga Gruppe 2)
  • Handball: VfL Eintracht Hagen (Regionalliga Nord), TuS Volmetal (Verbandsliga), Post SV Hagen
  • American Football: Hagen Bullets ( Oberliga )
  • Sportkegeln: Blau Gold Hagen (NRW-Liga)
  • Motodrom (Selbecke)
  • Nordic-Walking: LG Haspe
  • Segelflug: Aero Club Hagen
  • Tennis: RW Hagen (Verbandsliga)
  • Triathlon: Tri-Team-Hagen (2. Bundesliga)
  • Volleyball: TV Hasperbach, Tgs Friesen Haspe, TSV 1860 Hagen, TUS Fichte Hagen, TUS Halden Herbeck,
  • Wasserball: Hohenlimburger SV (Frauen-Bundesliga)

Freizeit

Hasper Kirmeszug Juni 2005
Hasper Kirmeszug Juni 2005
  • Baden (Freibad Hengstey, Freibad Hestert, Freibad Ischeland, Freibad Henkhausen (vereinseigen), Wellenbad Hohenlimburg, Willy-Weyer-Hallenbad, Hallenbad Hohenlimburg)
  • Events
    • "Europawochen" im Mai (Fest, Konzerte, Ausstellungen, Vorträge, Symposien mit integrativem Bezug auf Europa)
    • Stadtfest "Hagen blĂĽht auf" (an einem Wochenende im Jahr finden hierbei zahlreiche Veranstaltungen wie Livemusik und Modenschau im gesamten City-Bereich statt, der gesamte Fugängerzonen-Bereich ist zudem gefĂĽllt mit Verkaufsständen verschiedenster Art)
    • "Springe-Fest" (Jährlich 3 Tage Essen, Trinken, Livemusik und Open-Air-Kino auf dem Hagener Marktplatz am Rande der City)
    • "Ferienmaus" (Sommerferien-Mitmachaktionen fĂĽr daheimgebliebene Kinder)
    • Hasper Kirmes (mit Festwagen-Umzug)
    • LKW-Oldtimer-Treffen
    • "Muschelsalat" im Sommer (anspruchsvolle Konzert- und Theater-Gastspiele an diversen Orten im Stadtgebiet)
    • "Urlaubskorb" im Sommer (Offene-TĂĽr-Angebote und FĂĽhrungen bei ortsansässigen Betrieben und Einrichtungen)
    • Oldtimerrally mit anschlieĂźendem Korso durch die Innenstadt an Pfingsten
  • eine Vielzahl von Clubs, Partys, Diskotheken und Biergärten
  • Ischeland-Stadion (fĂĽr Sport- und Musik-GroĂźveranstaltungen, 18.000 Zuschauer fassend)
  • Stadthalle (Spitzname "Gewächshaus" - aufgrund ihrer beeindruckenden Glasfassade; hier finden diverse Musik-, Show- und sonstige Veranstaltungen und Ausstellungen statt)
  • Karneval in Hagen: Die Stadt ist eine Karnevals-Hochburg. Neben dem Rosenmontags-Umzug in der Hagener Innenstadt, veranstaltet der Hagener Stadtteil Boele in jedem Jahr bereits Sonntags einen traditionellen Festwagen-Umzug. Beide UmzĂĽge locken jedes Jahr abertausende Besucher aus dem Umland an. Bis 2004 gab es nach Aachen in Hagen die bekannteste deutsche Karnevalsauszeichnung, die Kette des Goldenen Humors . Sie wurde seit 1966 an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens verliehen.
  • Schlittschuhlaufen im Eisgarten

Infrastruktur und Wirtschaft

Verkehr

Schienen- und Busverkehr

Empfangsgebäude des Hauptbahnhofes.
Empfangsgebäude des Hauptbahnhofes.

Seit 1848 ist Hagen ein bedeutender Eisenbahnknotenpunkt in Deutschland. Der Hauptbahnhof ist ein wichtiger Fern- , Regional- und S-Bahnhof im südöstlichen Ruhrgebiet. Im Bereich des Güterverkehrs zählt der Rangierbahnhof Hagen-Vorhalle zu den größten in Deutschland. Hagen kann als Eisenbahnstadt bezeichnet werden; aufgrund der zahlreichen Montanunternehmen konnte in fast jedem Ortsteil Hagens ein eigener Bahnhof erhalten bleiben.

Im Schienenpersonenfern- und nahverkehr verkehren eine Reihe von Fern- , RegionalExpress - und S-Bahn -Linien. Hervorzuheben sind hier die ICE -Verbindungen nach Berlin und Basel, die RegionalExpress-Linien nach Kassel, Aachen, Siegen und Venlo . DurchgefĂĽhrt wird der Schienenpersonennahverkehr (SPNV) von der DB Regio NRW GmbH. Siehe auch: S-Bahn Rhein-Ruhr
Aber auch die seit 2005 im Linienverkehr verkehrende Museumsbahn Ruhrtal-Bahn zwischen Hagen und dem Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen ist im besonderen Maße zu erwähnen.

Im Straßenpersonennahverkehr verfügt Hagen über ein ausgedehntes Netz von 41 Städteschnellbus - und Stadtbuslinien. Es bestehen u.a. Verbindungen nach Dortmund, Witten, Schwerte oder Gevelsberg.

Der Hagener Stadtteil Haspe war Ausgangspunkt der Kleinbahn Haspe-Voerde-Breckerfeld, die während ihres Betriebes als Straßenbahn durch das städtische Nahverkehrsunternehmen Hagener Straßenbahn AG als schönste Straßenbahnstrecke Deutschlands galt.

1973 wurde in Hagen das Konzept des Kabinentaxis erprobt.

FĂĽr den gesamten Ă–ffentlichen Personennahverkehr (Ă–PNV) gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) und tarifraumĂĽberschreitend der NRW-Tarif .

StraĂźen

Die Autobahnen legen 32,7 km zurĂĽck. A 1/E 37 (Hansalinie) 10,7 km, A 45/E 41 (Sauerlandlinie) 14,8 km, A 46 7,2 km. Ăśber folgende AnschluĂźstellen verfĂĽgen die Autobahnen auf Hagener Stadtgebiet: Hagen-Nord, Hagen-West (A1); Hagen-SĂĽd (A45); Hagen-Hohenlimburg, Hagen-Elsey (A46).

Durch das Hagener Stadtgebiet fĂĽhren die BundesstraĂźen B7, B54 und B226 mit einer Gesamtstrecke von 41,0 km.

Flugverkehr

Hagens Flugplatz ( Sonderlandeplatz ) bei Hof Wahl (bestehend aus einer grünen Wiese)liegt ca. 1 km nördlich der Hasper Talsperre , eingebettet in eine idyllische Waldlandschaft. Pläne für einen Verkehrsflughafen in Hagen-Emst mussten von der Stadtverwaltung bereits in den 1930er Jahren aufgegeben werden.

Ă–ffentliche Einrichtungen

  • StraĂźen.NRW - Landesbetrieb StraĂźenbau NRW, Niederlassung Hagen mit fĂĽnf StraĂźenmeistereien zur Betreuung des StraĂźennetzes in den kreisfreien Städten Hagen, Hamm sowie den Kreisen Unna, Ennepe-Ruhr-Kreis und Märkischer Kreis.

Bildung und Forschung

Die Stadt beherbergt die FernUniversität in Hagen , den Standort Hagen der Fachhochschule Südwestfalen (Hauptsitz ist in Iserlohn) und die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW, Studienort Hagen der Abteilung Gelsenkirchen. In Hagen sind alle Schulformen vorhanden. Die Weiterbildung wird im Wesentlichen von der Volkshochschule Hagen und dem Rahel-Varnhagen-Kolleg bestritten. Außerdem ist in Hagen das Deutsche Institut für publizistische Bildungsarbeit, kurz Journalisten-Zentrum Haus Busch ansässig. Hier lassen sich Journalisten aus dem ganzen Bundesgebiet aus- und weiterbilden.

Medien

Über das regionale Geschehen berichten in Hagen gleich zwei Tageszeitungen: Die Westfalenpost und die Westfälische Rundschau (beide dem WAZ-Konzern zugehörig) sind mit einer Lokalausgabe vertreten. Mit Radio Hagen verfügt die Stadt über einen eigenen Hörfunk-Lokalsender. Zweimal wöchentlich erscheinen jeweils die kostenlosen Anzeigenblätter Wochenkurier und Stadtanzeiger.

Persönlichkeiten

EhrenbĂĽrger

  • Dr. h.c. Liselotte Funcke (1918 in Hagen), EhrenbĂĽrgerin seit 2002, Politikerin (FDP), MdL, NRW-Wirtschaftsministerin, MdB, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages (1969-1979)
  • Paul von Hindenburg (* 1847; † 1934), EhrenbĂĽrger seit 1933, deutscher Generalfeldmarschall und zweiter Reichspräsident der Weimarer Republik
  • Prof. Dr. h.c. Emil Schumacher (* 1912 in Hagen; † 1999), bekannter Maler des Informel
  • Fritz Steinhoff (*1897; 1969 in Hagen), ehemaliger Ministerpräsident des Landes NRW (1956-1958) und OberbĂĽrgermeister von Hagen
  • Theodor Springmann sen. (* 1840; † 1927), bedeutender Industrieller in Hagen
  • Prof. Dr. h.c. Christian Rohlfs (* 1849; † 1938 in Hagen), EhrenbĂĽrger seit 1924, Wegbereiter des Expressionismus

Söhne und Töchter der Stadt

Politik und Wirtschaft

  • Friedrich Harkort (* 1793; † 1880), Industriepionier, Innovator des Verkehrswesens ("Vater des Ruhrgebiets") und Politiker (Deutsche Fortschrittspartei), MdR, MdL (PreuĂźen)
  • Gustav Harkort (* 1795; † 1865), Unternehmer, Bankier und Eisenbahnpionier
  • Karl Ernst Osthaus (* 1874; † 1921), Bankier, Wegbereiter des Hagener Impulses , Mäzen und Initiator der Museumsreformbewegung. Nach ihm ist ein das Hagener Karl-Ernst-Osthaus-Museum benannt.
  • Eugen Richter (*1838; † 1906), Politiker (Deutsche Fortschrittspartei), Nachfolger von Friedrich Harkort als Reichstagsabgeordneter fĂĽr den Wahlkreis Hagen-Schwelm (1874-1906), nach Eugen Richter ist ein 1911 errichteter Turm in Hagen benannt.
  • Karl Halle (*1819; † 1895), Musiker, 1877 in den britischen Adelsstand erhoben. Die Verleihung des Doktortitels durch die Universität Edinburgh und die Berufung zum Leiter der Königlichen Musikschule seiner Wahlheimat Manchester folgten.
  • Oscar Funcke (*1885; † 1965), Fabrikant und Politiker (DVP, FDP), MdB
  • Carl Brandt , Zwiebackfabrikant
  • Caspar Butz , (* 1825; † 1885), Buchhändler, Freund von Friedrich Hecker, Teilnehmer der Revolution 1848/49, 1849 Flucht vor der Verfolgung ĂĽber England in die USA, dort Politiker und Schriftsteller, unter anderem Kämmerer in Chicago
  • Georg von Detten (* 9. September 1887 ; † 1. Juli 1934 in Berlin), Politiker ( NSDAP ), MdR (1933-1934) (ermordet im Zusammenhang mit dem " Röhm-Putsch ")
  • Dr. Hans Nieland (* 1900; † 1976), Politiker (NSDAP), MdR, Landrat (Hagen), Regierungspräsident (MĂĽnster), OberbĂĽrgermeister von Dresden (1940-1945)
  • Hugo Paul (* 1905; † 1962); Politiker, (KPD), MdR, MdB, MdL (NRW)
  • Fritz Steinhoff (* 1897; † 1969), Politiker (SPD), MdL (NRW), Ministerpräsident des Landes NRW (1956-1958) und OberbĂĽrgermeister von Hagen
  • Baldur Springmann (* 1912; † 2003); Politiker (BĂĽndnis 90/Die GrĂĽnen; Ă–DP) und Schriftsteller
  • Arthur Axmann (* 1913; † 1996), Politiker (NSDAP), ReichsjugendfĂĽhrer (1940-1945)
  • Dr. h.c. Liselotte Funcke (* 20. Juli 1918 ), Politikerin (FDP), MdB, MdL (NRW), NRW-Wirtschaftsministerin, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages (1969-1979), EhrenbĂĽrgerin der Stadt Hagen (seit 2002)
  • Georg von Vincke (* 1811; † 1875), Politiker, Landrat des Kreises Hagen, Abgeordneter des Wahlkreises Hagen in der Deutschen Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche (1848/49).
  • Dr. h.c. Willi Weyer (* 1917 ; † 1987 ), Politiker ( FDP , MdB , MdL (Nordrhein-Westfalen), Stadtverordneter und VizebĂĽrgermeister in Hagen (1948-1954), Wiederaufbauminister (NRW, 1954-1956, Finanzminister und stellvertretender Ministerpräsident (NRW, 1956-1958), Innenminister und stellvertretender Ministerpräsident (NRW, 1962-1975), Präsident des Deutschen Sportbundes (1965-1986)
  • JĂĽrgen Hubbert (* 1939), Professor und Vorstandsmitglied bei der DaimlerChrysler AG in Stuttgart
  • Friedrich von Basse (* 1893 in Hagen - † ?) Beteiligter am Hitlerattentat vom 20. Juli , OberbĂĽrgermeister in WeiĂźenfels und der Lutherstadt Wittenberg, Dozent an den Universitäten Leipzig und Halle

Kunst und Musik

Hagen weist eine im Vergleich zu auch größeren Städten ungewöhnlich hohe Zahl von Künstlerinnen und Künstler auf, die in der Stadt geboren oder aufgewachsen sind.

  • Gerda Meyer-Bernstein , geb. 1924 , wohnhaft in Chicago. International renommierte KĂĽnstlerin, wurde 1939 auf einem der letzten Kindertransport nach England in Sicherheit gebracht. Meyer setzt sich unter anderem auch mit dem Holocaust kĂĽnstlerisch auseinander.
  • Erwin Hegemann (* 1924 - † 1999 ), Maler, Grafiker, Bildhauer
  • Barbara Morgenstern (* 1971), Musikerin
  • Inga Humpe (* 1956), Popmusikerin
  • Annette Humpe (* 1950), Sängerin, Musikproduzentin
  • Julia Hummer (*1980), Schauspierin und Musikerin
  • Karl Halle , alias Sir Charles HallĂ© (* 1819; † 1895), Pianist, Komponist und Orchesterleiter
  • Heinrich Holthaus (* 1903), Bildhauer
  • Lutz Eikelmann (* 1967), Jazzmusiker
  • Rolf Escher (* 1936), international renommierter KĂĽnstler, Studium in DĂĽsseldorf und Köln, zahlreiche Preise im In- und Ausland, lebt und arbeitet in Berlin
  • Michael Burkat , DJ und Produzent, GrĂĽnder des Labels Compressed, lebt in Castrop-Rauxel
  • Mousse T. (Mustafa GĂĽndogdu) (* 1966), DJ, Musiker, Remixer und Produzent, GrĂĽnder des Labels Peppermint Jam, lebt in Hannover
  • Nena (Gabriele Susanne Kerner) (* 1960), berĂĽhmte deutsche NDW-Popmusikerin (99 Luftballons) - lebt in Hamburg-Rahlstedt (Wahlheimat)
  • Heinrich Hawick (* 1906 - † gefallen 1945 bei WĂĽnstorf), KĂĽnstler
  • Alfred Dörner (* 1906 - † 1971 ), Goldschmied und Metallgestalter (u.a. goldene Kugel fĂĽr das Sonnenzimmer des Ratskellers (Mittelpunkt des Hagener Planetensystems))
  • Ernst Meister (* 1911; † 1979), Lyriker, Hörspielautor, Erzähler und Theaterautor
  • Emil Schumacher (* 1912; † 1999), Maler (Informel)
  • Paul Gerhardt (* 1912; † 1975), Maler, Kunst am Bau (u.a. Sgraffiti Volksschule Bergstr., Betonglasfenster Henry van de Velde-Schule, Betonrelief Ev. Gemeindehaus Frankstr.)
  • Carl Baumann (* 1912; † 1996), Maler und Bildhauer
  • Herbert Reinecker (* 1914), Schriftsteller und Drehbuchautor (u.a. Edgar Wallace: Der Hexer, Der Kommissar, Derrick, Polizeiinspektion 1, Jakob und Adele, Siska, uvm.)
  • Helwig PĂĽtter (*1920; † 2003), Kunstmaler
  • Uwe Nickel (Maler) (* 1942), Grafiker und freier Maler
  • Carlo Ross (* 1928; † 2004), Schriftsteller und Ăśberlebender des Holocaust
  • Ingrid Kötter (* 1934), Kindergeschichtenschreiberin fĂĽr das Vorschulprogramm des NDR, Drehbuchautorin fĂĽr Fernsehserien in ARD und ZDF (Feuerrotes Spielmobil, Denkste, Neues aus Uhlenbusch)
  • Horst Becking (* 1937), Maler
  • Prof. Dr. Roland Koch (*1959), Schriftsteller und Literaturwissenschaftler, Professor in Hildesheim
  • Ariane Krampe (* 1961), TV-Produzentin (u.a. Soko, Rosamunde Pilcher, etc.)
  • Carl Schlickum , (* 1808; † 1869), Kunstmaler, Ausbildung an der Kunstakademie in Berlin, seit 1836 als KĂĽnstler belegt, 1840 Vorlagen fĂĽr das Werk "Das malerische und romantische Westphalen" von Ferdinand Freiligrath und Levin SchĂĽcking. 1848/49 Teilnehmer der Revolution, 1852 Auswanderung in die USA, dort KĂĽnstler und Farmer, zuletzt in Blumfield bei Detroit , dort Selbstmord.

Wissenschaft und Forschung

  • Dr. med. Paul Alsbery (Alsberg) (* 7. Juli 1882 in Hagen; † 2. Februar 1965 in Lugano, Italien), deutscher Schriftsteller, Arzt
  • Prof. Dr. Dr. hc Karl August Bettermann , geb. am 4.8.1913 in Barmen, aufgewachsen in Hagen als Sohn einer alten Hagener Kaufmannsfamilie, Staatsrechtler, bis 1939 Assessor am Landgericht Hagen, nach 1945 dort Richter, anschlieĂźend Hochschullaufbahn, zuletzt Ordinarius fĂĽr Ă–ffentliches Recht und Staatsrecht an der Universität Hamburg. Einer der bedeutendsten Staatsrechtler in der Bundesrepublik Deutschland.
  • Prof. Dr. Michael Binnewies (* 21. Januar 1947 ), Chemiker (Lehrstuhl fĂĽr Anorganische Chemie an der Universität Hannover)
  • Prof. Dr. Martina Blasberg-Kuhnke (* 1958 ), Theologin und Pastorin (Institut fĂĽr Katholische Theologie an der Universität OsnabrĂĽck)
  • Prof. Dr. Wolfgang BonĂź (* 1952 ), Professor fĂĽr allgemeine Soziologie an der Universität der Bundeswehr in MĂĽnchen
  • Prof. Dr. Meinolf Dierkes (* 1941 ), Wirtschaftswissenschaftler (Technische Universität zu Berlin), Präsident des Wissenschaftszentrum Berlin fĂĽr Sozialforschung ( WZB , 1980-1987), Direktor am WZB
  • Prof. Dr. Helmut Erlinghagen , geb. 1915, ein deutscher Augenzeuge des Atombombenabwurfs auf Hiroshima am 6. August 1945. Seit 1935 Jesuit, 1937 nach Japan, 1945 Weihe zum Priester, von August bis Oktober 1945 Aufenthalt in Hiroshima. 1953 bis 1970 lehrte er an der Sophia-Universität in Tokio, 1971 RĂĽckkehr nach Deutschland, bis zu seinem Tode 1994 mit Lehrauftrag in Mainz. Erlinghagen war als Spätfolge ab 1978 schwer lungenkrank. Erlinghagen war einer der wenigen Europäer, die Augenzeugen des Atombombenabwurfs auf Hiroshima wurden.
  • Prof. Dr. Hermann Jakobs (* 1930 ), Historiker (em. Prof. Historisches Seminar der Universität Heidelberg)
  • Professor Dr. JĂĽrgen Herget , Geograph (Professor fĂĽr Physische Geographie am Geographischen Institut der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)
  • Prof. Dr. rer. pol. habil. Dr. phil. Karl-Rudolf Korte (* 1958 ), Politikwissenschaftler (Institut fĂĽr Politikwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen)
  • Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing E.h. Hans-Georg Retzko (* 1928 ), Ingenieurwissenschaftler (Technische Universität Darmstadt)
  • Prof. Dr. Herbert Shenkman (Schenkmann) (* 20. Dezember 1923 ), Schriftsteller und Historiker, lebt seit der Flucht vor den Nationalsozialisten in den USA

Sport

  • Dr. Thomas Wessinghage (* 1952), Leichtathlet (Europameister ĂĽber 5000 m), Arzt
  • Dirk Schachtsiek (* 1965), Weltfaustballer des Jahrhunderts, zahlreiche Deutsche Meisterschaften sowie internationale Erfolge im Feld- und Hallenfaustball; u.a. 4 x Weltmeister, 3 x Europameister sowie Worldgames Sieger; insgesamt 21 nationale Titelgewinne
  • Nils Sondermann , Eishockeyspieler

Sonstiges

  • Anneliese Fleyenschmidt , Moderatorin und Reporterin

Weblinks

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