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Letzte Änderung für Artikel Gelsenkirchen: 20.02.2006 14:35

Gelsenkirchen

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Wappen Karte
Stadtwappen der kreisfreien Stadt Gelsenkirchen Lage der kreisfreien Stadt Gelsenkirchen in Deutschland
Leitmotiv: Gelsenkirchen: Herz im Revier voll Kraft und Zauber
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : MĂŒnster
Landschaftsverband: Westfalen-Lippe
Regionalverband Ruhr
Kreis : Kreisfreie Stadt
FlĂ€che : 104,84 kmÂČ
Einwohner : 269.281 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 2.569 Einwohner je kmÂČ
Höhe : 25-95 m ĂŒ. NN
Postleitzahlen : 45801-45899
(alt: 4650 und 4660)
Vorwahl : 0209
Geografische Lage :
Koordinaten: 51° 31' N, 7° 6' O
51° 31' N, 7° 6' O
Kfz-Kennzeichen : GE
GemeindeschlĂŒssel : 05 5 13 000
Stadtgliederung: 5 Stadtbezirke mit
18 Stadtteilen
UN/LOCODE : DE GEK
NUTS -Region:: DEA32 (Gelsenkirchen)
Adresse der
Stadtverwaltung:
Stadt Gelsenkirchen
45875 Gelsenkirchen
Offizielle Website: www.gelsenkirchen.de
E-Mail-Adresse: stadt@gelsenkirchen.de
Politik
OberbĂŒrgermeister : Frank Baranowski ( SPD )
Schulden: 353,6 Mio. € (31. Dezember 2003)
Bevölkerung (31. Dezember 2002)
Arbeitslosenquote : 23,2 % (31. August 2005)
AuslÀnderanteil : 13,4 %
Altersstruktur:
0-18 Jahre: 18,11 %
18-65 Jahre: 61,22 %
ab 65 Jahre: 20,67 %

Gelsenkirchen ist eine Stadt im nördlichen Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen. Die kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk MĂŒnster ist in der Landesplanung als Mittelzentrum ausgewiesen. Sie ist Mitglied im Regionalverband Ruhr und des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe . In Deutschland und darĂŒber hinaus ist Gelsenkirchen vor allem als Heimat des Fußballklubs Schalke 04 bekannt.

Die Stadt in ihren heutigen Grenzen ist das Ergebnis mehrerer Gebietsreformen . Durch sie wurden umliegende Gemeinden und sogar grĂ¶ĂŸere StĂ€dte, darunter die ehemalige Großstadt (seit 1926) Buer (seit 1912 Stadtkreis Buer), nach Gelsenkirchen eingegliedert bzw. mit dieser Stadt zusammengelegt. Schon die erste grĂ¶ĂŸere Eingemeindung 1903 brachte die Einwohnerzahl Gelsenkirchens ĂŒber die 100.000-Grenze und machte sie zur Großstadt. Heute gehört Gelsenkirchen mit seinen rund 269.000 Einwohnern zu den kleineren GroßstĂ€dten des Landes. FrĂŒher hatte Gelsenkirchen auf Grund der vielen Fackeln , ĂŒber die der Bergbau das Grubengas abfackelte, den Beinamen „Stadt der 1000 Feuer“.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Gelsenkirchen liegt an den beiden flachen HĂ€ngen der breiten Emschermulde mit dem Rhein-Herne-Kanal im SĂŒd-Westen Westfalens. Die Kernstadt liegt sĂŒdlich des Flusses bzw. Kanals, wĂ€hrend die Stadtteile Horst und Buer nördlich der GewĂ€sser liegen. Ein Großteil des Stadtgebietes liegt infolge von Bergsenkungen unterhalb des Hauptvorfluters Emscher und muss deshalb regelmĂ€ĂŸig von der Emschergenossenschaft trockengepumpt werden. Die grĂ¶ĂŸte Ausdehnung des Stadtgebiets betrĂ€gt in Nord-SĂŒd-Richtung 17 km und in West-Ost-Richtung 11 km. Die Stadtgrenze misst insgesamt eine LĂ€nge von 68km. In Gelsenkirchen sind etwa 10% des Stadtgebiets Park- und FreizeitflĂ€chen und 25% WĂ€lder und landwirtschaftliche FlĂ€chen. Gelsenkirchen gehört damit zu den StĂ€dten mit einem ĂŒberdurchschnittlichen GrĂŒnflĂ€chenanteil.

Stadtpanorama Gelsenkirchen: Von der Arena bis nach Ückendorf
Stadtpanorama Gelsenkirchen: Von der Arena bis nach Ückendorf

Anekdote : Auf die Frage des schwedischen Königs „Wo liegt denn Schalke?“ antwortet Ernst Kuzorra „Anne Grenzstraße!“ (Straße im Stadtteil Schalke, die ehemals die Stadtteile Schalke und Altstadt trennte)

Nachbargemeinden

Karte von Gelsenkirchen (mit Stadtteilen)
Karte von Gelsenkirchen (mit Stadtteilen)

Folgende StÀdte grenzen an die Stadt Gelsenkirchen; sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Osten genannt:

Die kreisfreien StÀdte Herne, Bochum, Essen, sowie die zum Kreis Recklinghausen gehörenden StÀdte Gladbeck, Dorsten, Marl und Herten.

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Gelsenkirchens besteht aus 5 Stadtbezirken mit je einer Bezirksvertretung , die sich in Stadtteile unterteilen. Die Stadtbezirke mit zugehörigen Stadtteilen:

  • Gelsenkirchen-Nord: Buer, Scholven, Hassel
  • Gelsenkirchen-Mitte: Altstadt, Schalke, Schalke-Nord, Bismarck, Bulmke-HĂŒllen, Feldmark, Heßler
  • Gelsenkirchen-West: Horst, Beckhausen
  • Gelsenkirchen-Ost: Erle, Resse, Resser-Mark
  • Gelsenkirchen-SĂŒd: Neustadt, Ückendorf, Rotthausen

Die Grenzen zwischen den Stadtbezirken bilden, mit Ausnahme der Grenze des Bezirkes Nord, verschiedene Elemente der Verkehrsinfrastruktur der Stadt. So trennt die Eisenbahnstrecke Herne-Oberhausen die Bezirke Mitte und SĂŒd, der Rhein-Herne-Kanal Mitte und West bzw. Ost und die Kurt-Schumacher-Straße Ost und West.

Den geringsten Anteil an der industriell und gewerblich genutzten FlĂ€che der Stadt Gelsenkirchen haben die Bezirke SĂŒd mit ca. 7,8% (oder 9,11% in Bezug zur BezirksflĂ€che) und Ost mit 8,9%. Dagegen erkennt man noch im Bezirk Mitte mit einem Anteil von 37% gemessen an der industriell genutzten StadtflĂ€che (oder 16% zum Bezirk), die industrielle Vergangenheit wieder. In den Stadtbezirken Nord und West spiegelt sich in den Zahlen von 31% und 15% (in Bezug zur industriell genutzten StadtflĂ€che) der große FlĂ€chenverbrauch der dortigen BP Raffinerieanlagen wider.

Die drei Bezirke Nord, Ost und West werden mit ca. 20% der jeweiligen BezirksflĂ€che gleichermaßen stark landwirtschaftlich genutzt, wobei alleine im Bezirk Nord 42% aller landwirtschaftlich genutzten FlĂ€chen der Stadt liegen. Schlusslichter sind die Stadtbezirke Mitte mit nur 5% und SĂŒd mit 11,9% Anteil an der BezirksflĂ€che. Die forstwirtschaftliche FlĂ€chennutzung ist mit 14% im Bezirk Ost (dort liegt das Waldgebiet Resser-Mark) am grĂ¶ĂŸten. Bezogen auf das gesamte Stadtgebiet liegen im Bezirk Ost sogar 40% aller forstwirtschaftlichen FlĂ€chen.

WĂ€hrend sich also besonders im Norden und Osten der Stadt, sowie noch im Stadtteil Beckhausen auch eine gewisse land- bzw. forstwirtschaftliche PrĂ€gung bemerkbar macht, ist vor allem sĂŒdlich des Rhein-Herne-Kanals die montanindustrielle Vergangenheit der Stadt mit dazugehöriger Wohnbebauung zu erkennen.

Datengrundlage: Statistikatlas 2004, Gelsenkirchen

Geschichte

Mittelalter und FrĂŒhgeschichte

Obwohl der heutige Stadtteil Buer erst 1003 nach Christus als Puira (vermutlich ein verunglĂŒcktes Buira) urkundlich zum ersten Mal von Heribert I. erwĂ€hnt wurde, gab es auf dem HĂŒgel nördlich der Emscher schon in der Bronzezeit , also mehr als tausend Jahre vor Christus, einige Jagdvölker (Germanische Brukterer ?), die dort zwar nicht in Siedlungen, aber in dicht beieinander liegenden Einzelhöfen lebten. SpĂ€ter drangen die Römer in die Region vor. Um 700 n.Chr. wurde die Region von den Sachsen besiedelt. Auch einige weitere Stadtteile, die heute im nördlichen Gelsenkirchen liegen, wurden bereits im frĂŒhen Mittelalter erwĂ€hnt; einige Beispiele sind Raedese (heute Stadtteil Resse), Middelvic (Middelich; heute zum Stadtteil Resse gehörend) oder Sutheim (Sutum; heute zum Stadtteil Beckhausen gehörend) und Sculven (heute Stadtteil Scholven). Viele Bauernschaften wurden spĂ€ter mit der Bezeichnung iuxta Bure (bei Buer) nĂ€her lokalisiert.

Um 1150 taucht zum ersten Mal der Name Gelstenkerken oder Geilistirinkirkin (wohl ein Hinweis auf VorgĂ€ngerbauten der Kirche St. Georgskirche (Gelsenkirchen) ) auf. Etwa gleichzeitig wurde im Norden des heutigen Stadtgebiets im Stadtteil Buer die erste Kirche gebaut; diese ecclesia Buron (Kirche zu Buer) wurde 1160 in einem Verzeichnis von Pfarrkirchen des Deutzer KĂŒsters Theodericus aufgelistet. Diese Siedlung gehörte zur Grafschaft Mark. Allerdings lebten in der FrĂŒhzeit und im Mittelalter nur wenige Dutzend Menschen in den Siedlungen um die Emschermulde.

Blick von Buer nach SĂŒden (1955)
Blick von Buer nach SĂŒden ( 1955 )
Blick von Buer nach Norden (1955)
Blick von Buer nach Norden ( 1955 )
Im Buerschen Stadtwald
Im Buerschen Stadtwald
Eine Zechensiedlung
Eine Zechensiedlung
Die historischen Wagen 96 & 40 der BOGESTRA bei der Wiedereröffnung der Haltestelle Essener Straße
Die historischen Wagen 96 & 40 der BOGESTRA bei der Wiedereröffnung der Haltestelle Essener Straße
Wirtschaft im Wandel: frĂŒher Zeche Nordstern; heute Hauptverwaltung der THS
Wirtschaft im Wandel: frĂŒher Zeche Nordstern; heute Hauptverwaltung der THS
Das WeKa-Karee in der Gelsenkirchener Innenstadt
Das WeKa-Karee in der Gelsenkirchener Innenstadt
Kontraste in der Altstadt
Kontraste in der Altstadt

Industrialisierung

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war das Gebiet in und um Gelsenkirchen nur dĂŒnn besiedelt und fast ausschließlich agrarisch geprĂ€gt. 1815 ging das heutige Stadtgebiet Gelsenkirchens, nach vorĂŒbergehender Zugehörigkeit zum Großherzogtum Berg, an Preußen, das es der Provinz Westfalen angliederte. WĂ€hrend das damalige Gelsenkirchen dem Amt Wattenscheid im Kreis Bochum des Regierungsbezirks Arnsberg zugeordnet wurde, kam das Amt Buer (mit Horst) zum Kreis Recklinghausen im Regierungsbezirk MĂŒnster. Diese Zuordnung zu zwei Regierungsbezirken endete erst 1928 .

Nach der Entdeckung der Steinkohle , im Ruhrgebiet liebevoll „Schwarzes Gold“ genannt, im Jahre 1840 und der ihr folgenden Industrialisierung wurden 1847 die Köln-Mindener-Eisenbahn und der erste Gelsenkirchener Bahnhof eröffnet. 1868 wurde Gelsenkirchen Sitz eines eigenen Amtes im Kreis Bochum. Dazu gehörten die Gemeinden Gelsenkirchen, Braubauerschaft (ab 1900 Bismarck), Schalke, Heßler, Bulmke und HĂŒllen. Friedrich Grillo grĂŒndete 1872 in Schalke die „Aktiengesellschaft fĂŒr Chemische Industrie“ und den „Schalker Gruben- und HĂŒttenverein“. Ein Jahr spĂ€ter grĂŒndete er, ebenfalls in Schalke, die „Glas- und Spiegel-Manufaktur AG“. Nachdem Gelsenkirchen zu einem wichtigen Standort der Schwerindustrie geworden war, erhielt es 1875 das Stadtrecht .

Gelsenkirchen wird Großstadt

1885 wurde Gelsenkirchen, nach der Aufteilung des Kreises Bochum, Sitz eines eigenen Kreises, der bis 1926 bestehen sollte. Dem Kreis Gelsenkirchen gehörten die StĂ€dte Gelsenkirchen und Wattenscheid sowie die Ämter Braubauerschaft (ab 1900 Bismarck), Schalke, Ückendorf, Wanne und Wattenscheid an. Wenige Jahre spĂ€ter, am 1. April 1897 , schied Gelsenkirchen aus dem Kreis Gelsenkirchen aus und wurde kreisfreie Stadt. Horst schied 1891 aus dem Amt Buer aus. Am 1. Juli 1907 wurde der Hauptbahnhof Gelsenkirchen eröffnet, weil der alte Bahnhof, auf Grund des starken Bevölkerungszuwachses, nicht mehr genĂŒgend KapazitĂ€ten hatte. Im Zuge der Industrialisierung waren viele polnischsprachige Arbeitnehmer aus der Provinz Posen zugezogen, die im Jahre 1905 13,9 % der Gelsenkirchener Stadtbevölkerung ausmachten. Buer wurde 1911 zur Stadt erhoben und ein Jahr spĂ€ter kreisfrei; es wurde Sitz eines eigenen Amtes. 1924 kam die Landgemeinde Rotthausen, die bis dahin zum Kreis Essen gehört hatte, zum Kreis Gelsenkirchen. Im Jahre 1928 wurden im Zuge der preußischen Gebietsreform die StĂ€dte Gelsenkirchen und Buer mit dem Amt Horst mit Wirkung vom 1. April zur neuen kreisfreien Stadt Gelsenkirchen-Buer zusammengeschlossen. Seither gehört das gesamte Stadtgebiet zum Regierungsbezirk MĂŒnster. 1930 wurde der Name Gelsenkirchen-Buer durch den Rat der Stadt mit Wirkung vom 21. Mai in Gelsenkirchen geĂ€ndert. Die Stadt beheimatete in der neuen Konstellation nun ca. 340.000 Menschen. Die Bergwerksgesellschaft Hibernia grĂŒndete 1935 in Scholven die „Hydrierwerk Scholven AG GE-Buer“. 1931 grĂŒndete die Gelsenkirchener Bergwerks-Aktien-Gesellschaft in Horst die „Gelsenberg-Benzin-AG“.

Gelsenkirchen zur Zeit des Nationalsozialismus

WÀhrend der Zeit des Nationalsozialismus war Gelsenkirchen durch seine Lage im Herzen des Ruhrgebiets eines der Zentren der Kriegswirtschaft. In keiner anderen Zeit war die Produktion der Gelsenkirchener Industrie so hoch. Dies brachte zwar zum einen, nach der Wegrationalisierung vieler ArbeitsplÀtze in den 20er Jahren, kurzzeitig wieder mehr ArbeitsplÀtze im Bergbau und in der Schwerindustrie, zum anderen aber wurde die Stadt dadurch zum Ziel mehrerer schwerer Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg, durch die 3/4 der Stadt zerstört wurden. Noch heute prÀgen viele ehemalige Hochbunker das Stadtbild. In den Kellern des Hans-Sachs-Hauses und dem Rathaus in Buer sind Luftschutzbunker teilweise noch im Originalzustand erhalten.

Auch in Gelsenkirchen ging im November 1938 die Synagoge im Stadtteil Buer in Flammen auf. Die Synagoge in der Gelsenkirchener Innenstadt wurde ebenfalls zerstört; genau 66 Jahre spĂ€ter wurde dort der Grundstein fĂŒr eine neue Synagoge gelegt. Das Institut fĂŒr Stadtgeschichte unterhĂ€lt eine DokumentationsstĂ€tte „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“.

2005 gab der Gelsenkirchener Fußballverein Schalke 04 eine Studie in Auftrag, um seine Vereinsgeschichte in den Zeiten des dritten Reiches zu beleuchten. Das Ergebnis war, dass der Verein sich zwar den politischen Gegebenheiten angepasst hatte, aber nicht nationalsozialistisch aktiv war.

Nachkriegszeit

Nach der weitreichenden Zerstörung der Stadt und ihrer Industrie im zweiten Weltkrieg, ging am 17. Dezember 1953 die Kokerei Hassel, als Deutschlands erster Kokereineubau nach dem Krieg, in Betrieb.

Mit der EinfĂŒhrung der Postleitzahlen erhielt 1961 Gelsenkirchen als eine von wenigen StĂ€dten zwei Postleitzahlen, Buer die Zahl 466 und Gelsenkirchen die Zahl 465 (beide bis zum 1. Juli 1993 im Gebrauch). Die erste Gesamtschule in NRW wurde 1969 in Gelsenkirchen eröffnet. Die „Scholven-Chemie AG“ (ehemals Hydrierwerk Scholven) fusionierte 1975 mit der „Gelsenberg-Benzin-AG“ zur „VEBA-Oel AG“.

Bei Gelegenheit seines Besuchs in der Bundesrepublik Deutschland zelebrierte Papst Johannes Paul II. 1987 im Parkstadion vor 85.000 Menschen eine Heilige Messe. Er nahm die ihm angetragene Ehrenmitgliedschaft des FC Schalke 04 an.

Bis weit in die Zeit der Montan- und Stahlkrisen gab und gibt es in Gelsenkirchen große produzierende Unternehmen aus dem Montan-Segment, u.a. die heute weiterhin aktive Schalker EisenhĂŒtte Maschinenfabrik , und das Gussstahlwerk der Thyssen AG.

In den neunziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts wurde in Gelsenkirchen, spĂ€ter als in einigen anderen RuhrgebietsstĂ€dten, die Umstrukturierung der Wirtschaft und der Stadt selbst sichtbar. So fand 1997 auf dem GelĂ€nde der stillgelegten Zeche Nordstern die Bundesgartenschau (BUGA) statt, die das ehemalige ZechengelĂ€nde zum Landschaftspark umgestaltete. Zwei Jahre spĂ€ter fand das Finale der 1989 begonnenen, StĂ€dte-ĂŒbergreifenden IBA Emscher Park statt.

Die Kokerei Hassel produzierte am 29. September 1999 zum letzten Mal Koks. Mit der Stilllegung stellte die letzte Kokerei auf Gelsenkirchener Stadtgebiet ihre Produktion ein. Bis dahin war in Gelsenkirchen ĂŒber 117 Jahre und 12 Tage Koks produziert worden. Im gleichen Jahr nahm die Shell Solar Deutschland AG die Produktion von Fotovoltaik-Anlagen auf. Mit der Schließung der letzten Zeche Gelsenkirchens, der Zeche Ewald Hugo, wurden am 28. April 2000 3000 Bergleute entlassen.

2003 feierte der Stadtteil Buer sein 1000-jÀhriges Bestehen. Der FC Schalke 04 feierte am 4. Mai 2004 sein 100jÀhriges Bestehen. Heute ist Gelsenkirchen ein modernes Wissenschafts-, Dienstleistungs- und Produktionszentrum mit guter Infrastruktur.

Religionen

Gelsenkirchen hatte als GrĂŒndung von Essen von Anfang an die gleichen kirchlichen VerhĂ€ltnisse, wie die Mutterkirche in Essen selbst, d.h. die Kirche gehörte zum Erzbistum Köln und war dem Dekanat Essen unterstellt. Mit dem Übergang an die Grafschaft Mark war der Gelsenkirchener Pfarrer dem Dechanten zu Wattenscheid unterstellt. Die Kirchen in Buer und Horst waren dem Dechanten zu Dortmund zugeordnet. In Gelsenkirchen setzte sich zu Beginn des 17. Jahrhunderts die Reformation nach lutherischem Bekenntnis durch, doch konnten die Katholiken noch bis Ende des 19. Jahrhunderts die einzige Kirche der Stadt (St. Georg) mitbenutzen ( Simultankirche ). Anfang des 17. Jahrhunderts entstand auch eine reformierte Gemeinde. Der Anteil der Protestanten und Katholiken in Gelsenkirchen war relativ ausgewogen. Buer und Horst blieben als Orte des Vests Recklinghausen katholisch. Erst durch Zuzug im 19. Jahrhundert entstanden auch hier evangelische Kirchengemeinden. Doch kam der Anteil an der Gesamtbevölkerung nie ĂŒber ein Drittel hinaus.

Die evangelischen Kirchengemeinde Gelsenkirchens gehörte bis Ende des 19. Jahrhunderts zur Synode Bochum, doch wurde die Stadt 1892 Sitz eines eigenen Superintendenten bzw. einer Kreissynode fĂŒr das gesamte Umland. Hieraus entstand spĂ€ter der „Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid“, zu dem heute 22 evangelische Kirchengemeinden der Stadt Gelsenkirchen und dem benachbarten Stadtbezirk Wattenscheid der Stadt Bochum innerhalb der Evangelischen Kirche von Westfalen gehören.

Die Katholiken in Gelsenkirchen konnten bis Mitte des 19. Jahrhundert zusammen mit den Protestanten die Kirche St. Georg nutzen. Infolge des starken Wachstums der Gemeinde war jedoch der Bau einer eigenen Kirche geboten. So wurde 1845 die Augustinuskirche erbaut. Weil sie aber schon bald zu klein war, entstand zwischen 1874 und 1884 die heutige St. Augustinus-Kirche, die 1904 durch pÀpstlichen Erlass zur Propsteikirche erhoben wurde.

Im Jahr 1905 waren in Gelsenkirchen 47,3 % der Bewohner evangelisch und 51,2 % katholisch.

Die Propsteikirche wurde Mutterkirche mehrerer anderer katholischer Kirchen der Stadt. WĂ€hrend des 2. Weltkriegs 1944 durch Bomben stark zerstört, wurde die Augustinuskirche 1948 bis 1952 wieder aufgebaut und inzwischen mehrfach restauriert. Die Pfarrgemeinden Gelsenkirchens gehörten ab 1821 zum (Erz-)Bistum Paderborn. Die Stadt wurde Sitz eines Dekanats. Die Pfarrgemeinden in Buer und Horst gehörten ab 1821 zum Bistum MĂŒnster. WĂ€hrend Buer Sitz eines eigenen Dekanats wurde, gehörte Horst zum Dekanat Gladbeck. 1955 erfolgte die Ernennung der Pfarrkirche Sankt Urbanus in Buer zur Propsteikirche . Als 1958 das Bistum Essen gegrĂŒndet wurde, kamen alle Pfarrgemeinden der Stadt Gelsenkirchen zu diesem neuen Bistum. Sie bilden heute das Stadtdekanat Gelsenkirchen.

Sowohl von der evangelischen wie der katholischen Kirche werden in Gelsenkirchen eine Reihe grĂ¶ĂŸerer sozialer Einrichtungen, besonders im Gesundheitswesen, betrieben. Dazu zĂ€hlen u.a. im Zentrum Buers das katholische St. Marienhospital, im Zentrum Gelsenkirchens die Evangelischen Kliniken und in Ückendorf die Zentrale der St. Augustinus Gelsenkirchen GmbH, die dort das Marienhospital unterhĂ€lt, dazu das St. Vinzenzhaus (Altenpflegeheim) und das St. Josefsheim (Kinderheim) in Gelsenkirchen-Mitte.

Neben den evangelischen und römisch-katholischen Gemeinden in Gelsenkirchen gibt es christlich-orthodoxe Gemeinden (zu denen vor allem Gastarbeiter und Aussiedler gehören), verschiedene Freikirchen , darunter Evangelisch-freikirchliche Gemeinden ( Baptisten ), Evangelisch-methodistische Gemeinden ( Methodisten ), die Heilsarmee und die zum MĂŒlheimer Verband gehörige Christus-Gemeinde. Auch die Neuapostolische Kirche ist in Gelsenkirchen vertreten.

Durch die Gemeinschaftsbewegung bildeten sich parallel zu den traditionellen Landeskirchen Ende des 19. Jahrhunderts in vielen Ortsteilen auch zahlreiche Landeskirchliche Gemeinschaften . Diese Gemeinschaften gehören in der Regel der Evangelischen Landeskirche an und halten neben den kirchlichen Gottesdiensten noch eigene Veranstaltungen ab. Hier sind z. B. die Evangelisch-Lutherischen Gebetsgemeinschaften (ELG) und die Stadtmission zu nennen. Viele dieser Gemeinschaften bestehen bis heute.

In Gelsenkirchen gibt es eine jĂŒdische Gemeinde , die durch den Zuzug einer grĂ¶ĂŸeren Zahl aus der Sowjetunion bzw. der Russischen Föderation Ausgewanderter in den letzten Jahren gewachsen ist.

Weiterhin sind islamische Glaubensgemeinschaften vertreten. Im Stadtteil Hassel gibt es seit den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts eine klassische Moschee , inzwischen existieren in Gelsenkirchen mehrere Moscheen. Die islamischen Glaubensgemeinschaften sind durch die zugezogenen, vor allem tĂŒrkischen Gastarbeiterfamilien (in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts) allmĂ€hlich entstanden.

Eingemeindungen

Das Stadtgebiet Gelsenkirchens hat sich wie folgt entwickelt:

  • Eingemeindung 1903 :
    • Bismarck (bis 1900 Braubauerschaft) - bis 1868 zum Amt Wattenscheid, Kreis Bochum, dann zum Amt Gelsenkirchen, Kreis Bochum, ab 1877 zum Amt Schalke, Kreis Bochum und ab 1887 eigenes Amt im inzwischen neu gegrĂŒndeten Kreis Gelsenkirchen
    • Schalke - bis 1868 zum Amt Wattenscheid, Kreis Bochum, dann zum Amt Gelsenkirchen, Kreis Bochum, ab 1877 eigenes Amt, das 1885 zum Kreis Gelsenkirchen kommt
    • Heßler - bis 1868 zum Amt Wattenscheid, Kreis Bochum, dann zum Amt Gelsenkirchen, Kreis Bochum, ab 1877 zum Amt Schalke, alle 1885 Kreis Gelsenkirchen
    • Bulmke - bis 1868 zum Amt Wattenscheid, Kreis Bochum, dann zum Amt Gelsenkirchen, Kreis Bochum, ab 1877 zum Amt Schalke alle 1885 Kreis Gelsenkirchen, ab 1887 Bulmke zum Amt Braubauerschaft/Bismarck
    • HĂŒllen - bis 1868 zum Amt Wattenscheid, Kreis Bochum, dann zum Amt Gelsenkirchen, Kreis Bochum und 1877 zum Amt Schalke, alle 1885 Kreis Gelsenkirchen, 1887 HĂŒllen zum Amt Braubauerschaft/Bismarck
    • Ückendorf - bis 1876 zum Amt Wattenscheid, Kreis Bochum, dann eigenes Amt, das ab 1885 zum Kreis Gelsenkirchen kam
  • Eingemeindung 1924 Rotthausen - bis 1873 zur BĂŒrgermeisterei Altenessen, Kreis Duisburg, dann zur BĂŒrgermeisterei Stoppenberg, Kreis Essen und ab 1906 eigene BĂŒrgermeisterei im Kreis Essen
  • Eingemeindung 1926 Teile von Röhlinghausen und Wanne
  • 1928 (1. April) Zusammenlegung der kreisfreien StĂ€dte Gelsenkirchen und Buer mit dem Amt Horst (bis 1891 zum Amt Buer gehörig, dann eigenes Amt) zur neuen kreisfreien Stadt Gelsenkirchen-Buer
  • 1930 (21. Mai) Änderung des Stadtnamens in Gelsenkirchen

Einwohnerentwicklung

1903 ĂŒberschritt die Einwohnerzahl der Stadt Gelsenkirchen nach der ersten grĂ¶ĂŸeren Eingemeindung die Grenze von 100.000 und machte sie zur Großstadt . 1925 hatte die Stadt rund 200.000 Einwohner, bis 1959 verdoppelte sich diese Zahl auf 391.745 - historischer Höchststand. Seitdem ist die Bevölkerungszahl um 31 Prozent gesunken. Ende Juni 2005 lebten in der Stadt nach amtlicher Fortschreibung 269.281 Menschen mit Hauptwohnsitz.

Die extremen BevölkerungszuwĂ€chse innerhalb der letzten 150 Jahre (hauptsĂ€chlich vor dem ersten und nach dem zweiten Weltkrieg) sind durch die angeworbenen Arbeiter der Montanindustrie zu erklĂ€ren. Diese stammten vor dem zweiten Weltkrieg ĂŒberwiegend aus Ost- und Westpreußen, sowie aus Posen und Schlesien. Nach dem zweiten Weltkrieg kam der ĂŒberwiegende Teil der Arbeiter aus SĂŒdeuropa und der TĂŒrkei.

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1833 handelt es sich meist um SchĂ€tzungen, danach um VolkszĂ€hlungsergebnisse (Âč) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“. Vor 1843 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Bevölkerungsentwicklung
Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1798 350
1838 505
1. Dezember 1871 Âč 7.825
1. Dezember 1875 Âč 11.295
1. Dezember 1880 Âč 14.600
1. Dezember 1885 Âč 20.290
1. Dezember 1890 Âč 28.057
2. Dezember 1895 Âč 31.582
1. Dezember 1900 Âč 36.935
1. Dezember 1905 Âč 147.005
1. Dezember 1910 Âč 169.513
1. Dezember 1916 Âč 157.789
5. Dezember 1917 Âč 156.444
8. Oktober 1919 Âč 168.557
16. Juni 1925 Âč 207.153
16. Juni 1933 Âč 332.545
Jahr Einwohner
17. Mai 1939 Âč 317.568
31. Dezember 1945 249.162
29. Oktober 1946 Âč 265.793
13. September 1950 Âč 315.460
25. September 1956 Âč 374.697
6. Juni 1961 Âč 382.689
31. Dezember 1965 371.143
27. Mai 1970 Âč 348.292
31. Dezember 1975 322.584
31. Dezember 1980 304.386
31. Dezember 1985 285.002
25. Mai 1987 Âč 287.508
31. Dezember 1990 293.714
31. Dezember 1995 291.164
31. Dezember 2000 278.695
30. Juni 2005 269.281

Âč VolkszĂ€hlungsergebnis

Politik

Blick auf Gelsenkirchen
Blick auf Gelsenkirchen
Blick auf Gelsenkirchen
Blick auf Gelsenkirchen

An der Spitze des Dorfes Gelsenkirchen standen 1608 zwei BĂŒrgermeister, die von den Eingesessenen gewĂ€hlt wurden. WĂ€hrend der Zeit der französischen Besetzung 1807 bis 1813 bildete Gelsenkirchen mit dem benachbarten Wattenscheid eine gemeinsame MunizipalitĂ€t bzw. ab 1815 das Amt Wattenscheid im Kreis Bochum . Der dortige Amtmann war daher auch fĂŒr Gelsenkirchen zustĂ€ndig. 1868 wurde Gelsenkirchen eigene Amtsstadt und 1875 erhielt das Amt die Stadtrechte. An der Spitze stand danach der BĂŒrgermeister , der nach Erlangung der Kreisfreiheit 1896 den Titel OberbĂŒrgermeister erhielt.

Buer und Horst wurden bis 1891 unter dem gemeinsamen Amt Buer verwaltet, dann gab es ein eigenstĂ€ndiges Amt Horst. Jedes Amt wurde von einem Amtmann geleitet. Nach Erlangung der Stadtrechte in Buer 1911 stand an der Spitze Buers ebenfalls ein BĂŒrgermeister, spĂ€ter OberbĂŒrgermeister. Die Stadt Gelsenkirchen-Buer bzw. die neue Stadt Gelsenkirchen (ab 1928 ) wurde von einem OberbĂŒrgermeister geleitet.

WĂ€hrend der Zeit der Nationalsozialisten wurde der OberbĂŒrgermeister von der NSDAP eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die MilitĂ€rregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen OberbĂŒrgermeister ein und 1946 fĂŒhrte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewĂ€hlten „Rat der Stadt“, dessen Mitglieder man als „Stadtverordnete“ bezeichnet. Der Rat wĂ€hlte anfangs aus seiner Mitte den OberbĂŒrgermeister als Vorsitzenden und ReprĂ€sentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tĂ€tig war. Des Weiteren wĂ€hlte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1996 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen OberbĂŒrgermeister . Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und ReprĂ€sentant der Stadt. Er wurde 1999 erstmals direkt vom Volk gewĂ€hlt.

BĂŒrgermeister und OberbĂŒrgermeister

  • 1877 - 1900 : Friedrich Wilhelm Vattmann
  • 1900 - 1919 : Theodor Machens
  • 1919 - 1928 : Carl von Wedelstaedt
  • 1928 - 1933 : Emil Zimmermann (zuvor OberbĂŒrgermeister von Buer )
  • 1933 - 1945 : Carl Engelbert Böhmer , NSDAP
  • 1945 - 1946 : Emil Zimmermann, zweite Amtszeit
  • 1946 - 1963 : Robert Geritzmann, SPD
  • 1963 - 1969 : Hubert Scharley SPD
  • 1969 - 1975 : Josef Löbbert SPD
  • 1975 - 1989 : Werner Kuhlmann SPD
  • 1989 - 1996 : Kurt Bartlewski SPD
  • 1996 - 1999 : Dieter Rauer SPD
  • 1999 - 2004 : Oliver Wittke CDU
  • 2004 - heute: Frank Baranowski SPD

Oberstadtdirektoren

  • 1946 - 1950 : Emil Zimmermann
  • 1950 - 1968 : Hans HĂŒlsmann
  • 1968 - 1975 : Dr. Hans-Georg König
  • 1975 - 1983 : Prof. Dr. Heinrich Meya
  • 1983 - 1989 : Dr. JĂŒrgen Linde
  • 1989 - 1996 : Dr. Klaus Bussfeld

Gemeinderat

Sitzverteilung des Gemeinderates nach der Kommunalwahl 2004
Sitzverteilung des Gemeinderates nach der Kommunalwahl 2004

Dem Rat der Stadt Gelsenkirchen gehören derzeit 66 Mitglieder an. Nach der Kommunalwahl 2004 ergibt sich folgende Sitzverteilung:

  • SPD : 28 Sitze
  • CDU : 23 Sitze
  • GRÜNE : 4 Sitze
  • REP : 2 Sitze
  • FDP : 2 Sitze
  • PDS : 2 Sitze
  • WahlbĂŒndnis AUF Gelsenkirchen: 2 Sitze
  • Wir fĂŒr GE: 1 Sitz
  • Parteilos : 2 Sitze

PDS und das WahlbĂŒndnis AUF Gelsenkirchen sowie REP und WIR bilden jeweils eine Fraktion.

Der Rat der Stadt tagt in der Regel alle 6 Wochen. Hinzu kommen zahlreiche AusschĂŒsse.

Wappen

Stadtwappen der kreisfreien Stadt Gelsenkirchen
Stadtwappen der kreisfreien Stadt Gelsenkirchen

Blasonierung: Das Stadtwappen Gelsenkirchens ist geviert von Schwarz und Silber. Im linken Obereck eine silberne Kirche und im rechten Untereck SchlĂ€gel und Eisen. Im rechten Obereck eine bewurzelte grĂŒne Linde und im linken Untereck ein linksgewendeter roter Löwe vor 5 blauen Querbalken.

Die Kirche stammt aus dem alten Gelsenkirchener Stadtwappen, SchlĂ€gel und Eisen stehen fĂŒr die große Bedeutung des Steinkohlenbau und der Eisenindustrie. Die Linde stammt aus dem Buerschen Stadtwappen, der rote Löwe aus dem Familienwappen der Herren von Horst.

Das Wappen wurde der Stadt im Jahre 1928 verliehen.

StÀdtepartnerschaften

Gelsenkirchen unterhÀlt mit folgenden StÀdten eine StÀdtepartnerschaft :

  • Newcastle upon Tyne ( Vereinigtes Königreich ), seit 1948
  • Zenica ( Bosnien und Herzegowina ), seit 1969
  • Schachty ( Russland ), seit 1989
  • Allenstein ( Polen ), seit 1992
  • Cottbus (Brandenburg), seit 1995
  • BĂŒkĂŒĂ§ekmece ( TĂŒrkei ), seit 2004

Wirtschaft und Infrastruktur

Karte von Gelsenkirchen
Karte von Gelsenkirchen
Haltestelle Buerer Straße im Stadtteil Horst
Haltestelle Buerer Straße im Stadtteil Horst
Die Line 383 am Kreisverkehr am Nordsternpark
Die Line 383 am Kreisverkehr am Nordsternpark
Umbau des Hauptbahnhofes
Umbau des Hauptbahnhofes
Umbau des Hauptbahnhofes - knapp zwei Wochen spÀter
Umbau des Hauptbahnhofes - knapp zwei Wochen spÀter

Gelsenkirchen war bis in die 1980er stark von der Montanindustrie geprĂ€gt. Weil dieser Wirtschaftszweig keine Zukunft mehr hatte und die Zechen in Gelsenkirchen eine nach der anderen schlossen, versuchte die Stadt, sich Ende 1990er vor allem als Zentrum fĂŒr Solartechnologie zu profilieren. Heute produziert die Firma Shell Solar Deutschland GmbH in Gelsenkirchen-Rotthausen Solarzellen , die Firma Scheuten Solar Technology hat deren dortige Solarmodulproduktion ĂŒbernommen. In den Stadtteilen Horst und Scholven raffiniert die bp Gelsenkirchen GmbH Kraftstoffe und erzeugt petrochemische Grundstoffe, wie zum Beispiel Ethylen. In Gelsenkirchen sind Deutschlands grĂ¶ĂŸter Wasserversorger, die Gelsenwasser AG, und der börsennotierte Spezialkunststoff-Hersteller Masterflex beheimatet. Ferner sind folgende Unternehmen zu nennen: Treuhandstelle GmbH, e.on, Hygieneinstitut des Ruhrgebiets, das Dienstleistungsunternehmen LOXX, Sabic Polyolefine und Pilkington .

Das nach der Zahl der ArbeitsplĂ€tze grĂ¶ĂŸte Dienstleistungsunternehmen in Gelsenkirchen - nĂ€chst der Stadtverwaltung - ist mit ca. 1.400 BeschĂ€ftigten die gemeinnĂŒtzige St. Augustinus Gelsenkirchen GmbH.

Gelsenkirchens Bruttoinlandsprodukt betrug 2003 insgesamt 6,074 Milliarden Euro, welches bei etwa 270.000 Einwohnern ein Pro-Kopf-BIP von ca. 22.500€ ergibt und eine Erhöhung um 2,7% zum Vorjahr darstellt. Am 31. MĂ€rz 2005 gab es in Gelsenkirchen 70.969 sozialversicherungspflichtige BeschĂ€ftigte, rund zwei Drittel davon im Dienstleistungssektor . Weiterhin gab es in Gelsenkirchen am 30. Juni 2005 rund 108 Tausend ErwerbstĂ€tige, zu denen rund 8.900 SelbstĂ€ndige und 7000 Unternehmer gehören. Die Arbeitslosenquote betrug am 31. August 2005 23,2%. Die Wirtschaft in Gelsenkirchen hatte im ersten Halbjahr 2005 einen Umsatz von knapp acht Milliarden Euro. Dieses stellt zum Vergleichszeitraum im Vorjahr eine Steigerung um 16,4% dar. Der Umsatz des Exportes betrug im selben Zeitraum ca. 610 Millionen Euro und stellt zum Vergleichzeitraum im Vorjahr eine Steigerung um 19,4% dar. Die Stadt Gelsenkirchen ist laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung , auf Grund ihrer Infrastruktur und Kommunalpolitik, nach Leipzig, Karlsruhe und Bremen, Deutschlands 4. unternehmensfreundlichste Stadt.

Wirtschaftliche Entwicklung

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war Gelsenkirchen vor allem landwirtschaftlich geprÀgt; das Dorf hatte nur wenige Hundert Einwohner.

Dann begann in Gelsenkirchen, wie auch in der ĂŒbrigen Region, mit dem Abbau der Steinkohle im Ruhrgebiet der wirtschaftliche Umschwung von der Landwirtschaft zur Schwerindustrie . Die Entwicklung der Industrie verlangte nach Verkehrsverbindungen; sie gab den Anstoß zum Bau der Köln-Mindener-Eisenbahn . Von der wachsenden Industrie angezogen kamen immer mehr Menschen, hĂ€ufig aus Ostpreußen , das heute zu Polen und zu Russland gehört, in das Ruhrgebiet, um dort zu arbeiten. Bis um die Wende zum 20. Jahrhundert vervierfachte sich die Zahl der Einwohner Gelsenkirchens innerhalb weniger Jahre auf knapp 150.000.

Die Schwerindustrie entwickelte sich ĂŒber die Jahre zu dem wichtigsten Wirtschaftszweig in Gelsenkirchen. Nachdem in den 1920ern viele ArbeitsplĂ€tze wegrationalisiert worden waren, gab es in Gelsenkirchen in den 1930ern wieder einen krĂ€ftigen wirtschaftlichen Aufschwung, der Gelsenkirchen zu Europas Steinkohlestandort Nummer 1 machte. Zu diesem Aufschwung trug die beginnende Kriegsproduktion bei. Auf Grund der hohen wirtschaftlichen Bedeutung Gelsenkirchens wurden im Zweiten Weltkrieg mehr als drei Viertel der Stadt zerstört.

Seit den 1960er Jahren verlor die Montanindustrie auch in Gelsenkirchen ihre einstige Bedeutung. Mit einigem Zögern und unter erheblichen strukturellen Problemen begab sich Gelsenkirchen auf neue Wege und versucht, sich als Standort fĂŒr Zukunftstechnologien zu profilieren. Zum einen hat sich Gelsenkirchen als Solarstadt einen Namen gemacht (unter anderem wurden die Solarzellen fĂŒr den neuen Berliner Hauptbahnhof in Gelsenkirchen produziert), zum anderem gibt es einen deutlicher grĂ¶ĂŸeren Dienstleistungssektor.

Verkehr

Gelsenkirchen liegt an den Bundesautobahnen A 2, A 40 , A 42 und A 52 sowie an den Bundesstraßen B 224, B 226 und B 227. Der Gelsenkirchener Hauptbahnhof liegt am Schnittpunkt der Bahnstrecken Oberhausen-Gelsenkirchen-Herne-Dortmund und Essen-Gelsenkirchen-Recklinghausen-MĂŒnster. Mit Wasserwegen ist die Stadt ĂŒber den Rhein-Herne-Kanal verbunden, an dem ein Industrie- und Handelshafen liegt. Der Hafen Gelsenkirchen ist mit einem Jahresumschlag von 2 Millionen Tonnen und einer WasserflĂ€che von rund 120 ha einer der grĂ¶ĂŸten und wichtigsten KanalhĂ€fen Deutschlands und ist zudem an das Schienennetz der DB Netz AG angebunden.

Den Nahverkehr in Gelsenkirchen bedienen Straßenbahnen und Busse der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahn AG BOGESTRA , sowie im Norden Gelsenkirchens die Vestische Straßenbahnen GmbH (das Unternehmen heißt zwar Vestische Straßenbahnen GmbH, betreibt heute aber nur noch Omnibusse). Ferner verkehren in den Randgebieten der Stadt sowie auf einigen CE- und SB-Linien Busse und Straßenbahnen der STOAG , EVAG sowie des BVR . Die Linien fahren alle zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr. Es verkehren 3 Straßenbahnlinien, eine Stadtbahnlinie sowie ca. 50 Buslinien in Gelsenkirchen. Etwa neunzig Prozent der Gelsenkichener U-Bahn-Tunnel sind, auf Grund ihrer speziellen Bauweise, senkungs- und erdbebensicher. Die Senkungssicherheit war der ausschließliche Grund fĂŒr die neu entwickelte Bauweise, die BergschĂ€den, die vor allem durch nicht (ordentlich) verfĂŒllte SchĂ€chte des Raubbergbaus entstehen, vorbeugen soll. Der Nachteil dieser Bauweise liegt jedoch bei den Kosten, die etwa doppelt so hoch sind wie fĂŒr einen Standardtunnel.

Medien

Gelsenkirchen ist Sitz des 1987 gegrĂŒndeten Verbands Lokaler Rundfunk in Nordrhein-Westfalen e.V. (VLR), der die Interessen der Veranstaltergemeinschaften im nordrhein-westfĂ€lischen Lokalfunk vertritt.

In Gelsenkirchen-Buer ist auf der Hochstraße der Radiosender REL Radio Emscher-Lippe beheimatet.

An Tageszeitungen erscheint die „Buersche Zeitung“, von der die in Dortmund erscheinenden „Ruhr Nachrichten“ den Lokalteil ĂŒbernehmen. Ferner berichtet die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ WAZ und das Lokalradio REL - Mein Radio! ĂŒber das regionale Geschehen.

Weiterhin erscheint kostenlos der „Stadtspiegel Gelsenkirchen“ einmal wöchentlich, sowie die monatlichen bzw. unregelmĂ€ĂŸigen lokalen Ausgaben der „Familienpost“ und des „Beckhausener Kuriers“.

Forschung

Gelsenkirchen ist Standort vieler forschenden Einrichtungen, die sich mit den verschiedensten Fachbereichen beschĂ€ftigen. Der Wissenschaftspark Rheinelbe ist ein Forschungszentrum im Stadtteil Ückendorf. Es werden dort unter anderem Solartechnologien von verschieden Unternehmen erforscht, das Institut fĂŒr Stadtgeschichte erforscht die Vergangenheit der Stadt und das Institut fĂŒr Arbeit und Technik erforscht neue Methoden, Techniken und Technologien rund um die Arbeitswelt. Das ebenfalls im Stadtteil Ückendorf beheimatete Institut fĂŒr Unterirdische Infrastruktur entwickelt innovative Technologien fĂŒr die Kanalisationstechnik.

Einige weitere forschende Institutionen sind die Fachhochschule fĂŒr öffentliche Verwaltung in NRW (u.a. Institut fĂŒr Verwaltungswissenschaften), das Hygieneinstitut des Ruhrgebiets, die Fachhochschule Gelsenkirchen (u.a. Institut fĂŒr Internet-Sicherheit, Institut zur Förderung von Innovation und ExistenzgrĂŒndung, Institut fĂŒr biologische und chemische Informatik, Institut fĂŒr demand logistics), das Labor und Servicecenter des Fraunhofer Instituts fĂŒr Solare Energiesysteme und das Pathologische und Gewebepathologische Institut.

Sonstiges

AnlĂ€sslich der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wird die Verkehrsinfrastruktur in Gelsenkirchen zur VELTINS-Arena ausgebaut. So wird der Gelsenkirchener Hauptbahnhof seit Anfang 2005 großzĂŒgig umgebaut mit geplanter Fertigstellung zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006. Das DB -Reisezentrum wird deutlich nĂ€her zu den Bahnsteigen gelegt, das alte Reisezentrum abgerissen und dort ein neuer bahnhofsnaher Taxistand gebaut. Zudem erhalten U-Bahn-Abgang und Taxistand eine Überdachung mit einer Fotovoltaikanlage. Weiterhin wird zu jedem Bahnsteig ein Aufzug gebaut, und es wird ein Blindenleitsystem (weiße Bodenplatten mit Rillen) in den Bahnhof integriert, sodass der Bahnhof barrierefrei sein wird. Im U-Bahnhof werden die Bahnsteige abgesenkt, und die Stromversorgung der Linie 302 soll zudem so ausgebaut werden, dass sie von zwei aneinander gekoppelten Fahrzeugen ( Doppeltraktion ) befahren werden kann. Die Straßenbahn-Haltestelle „ VELTINS-Arena “ soll durch eine großzĂŒgige Überdachung den Charakter eines Bahnhofs erhalten.

Die Bauarbeiten im unmittelbaren Bahnhofsumfeld und an der Infrastruktur von und zur Arena sollen durch ein Redesign der Gelsenkirchener Einkaufspassage - der Bahnhofsstraße - ergĂ€nzt werden. Weitere Großbauprojekte sind unter anderem die Komplettsanierung der Uferstraße (wichtige Ost-West-Verbindung parallel zum Rhein-Herne-Kanal), die neue Anschlussstelle der A 42 mit der zukĂŒnftigen Bezeichnung „Gelsenkirchen-Schalke“, sowie weitere Baumaßnahmen, wie VerlĂ€ngerung von Abbiegespuren.

Bildung

In Gelsenkirchen gibt es 51 Grundschulen (36 Gemeinschaftsgrundschulen, 12 katholische Grundschulen, 3 evangelische Grundschulen), 8 Hauptschulen, 6 Realschulen, 7 Gymnasien und 4 Gesamtschulen, von denen die evangelische Gesamtschule Bismarck als einzige Gesamtschule der WestfĂ€lischen Landeskirche besondere ErwĂ€hnung verdient. Die 1992 gegrĂŒndete Fachhochschule Gelsenkirchen mit Abteilungen in Bocholt und Recklinghausen unterhĂ€lt folgende Fachbereiche: Wirtschaft , Informatik , physikalische Technik, Elektrotechnik , Maschinenbau und Versorgungs- und Entsorgungstechnik. Gelsenkirchen ist außerdem einer von sieben Standorten der Fachhochschule fĂŒr öffentliche Verwaltung NRW (Fachbereiche: Kommunaler Verwaltungsdienst, Polizeivollzugsdienst, Modellstudiengang Verwaltungsbetriebswirtschaftslehre). Die Stadtverwaltung Gelsenkirchen betreibt eine Volkshochschule sowie eine Stadtbibliothek mit drei Zweigstellen in den Stadtteilen Horst, Buer und Erle mit mehr als 100.000 BĂŒchern, Filmen und CDs.

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

Rasterkarte von Gelsenkirchen
Rasterkarte von Gelsenkirchen
Zwei EisbÀren in der ZOOM Erlebniswelt (Karte L/14)
Zwei EisbÀren in der ZOOM Erlebniswelt (Karte L/14)
Das Ruhrgebiet mit Tetraeder im Deutschlandexpress (Karte D/16)
Das Ruhrgebiet mit Tetraeder im Deutschlandexpress (Karte D/16)
Hauptverwaltung der Gelsenwasser AG
Hauptverwaltung der Gelsenwasser AG
Musiktheater im Revier (MiR) (Karte J/18)
Musiktheater im Revier (MiR) (Karte J/18)
Gelsenkirchener Altstadt (Karte K/19)
Gelsenkirchener Altstadt (Karte K/19)
Schloss Horst (Karte D/14)
Schloss Horst (Karte D/14)
Schloss Berge (Karte G/9)
Schloss Berge (Karte G/9)
Heilig-Kreuz-Kirche von Josef Franke (Karte L/20)
Heilig-Kreuz-Kirche von Josef Franke (Karte L/20)
Rosen im Nordsternpark (Karte D/16)
Rosen im Nordsternpark (Karte D/16)
Himmelsleiter
Himmelsleiter
Bramme
Bramme
Innenansicht der Arena (Karte H/11)
Innenansicht der Arena (Karte H/11)
BrĂŒcke im Nordsternpark (Karte E/17)
BrĂŒcke im Nordsternpark (Karte E/17)
Sportfest im Jahnstadion (Karte G/17)
Sportfest im Jahnstadion (Karte G/17)
Biathlon WTC 2005 in der VELTINS-Arena (Karte H/11)
Biathlon WTC 2005 in der VELTINS-Arena (Karte H/11)

Besondere kulturelle Einrichtungen sind die ZOOM Erlebniswelt (ehemaliger Ruhr Zoo), der Wissenschaftspark Rheinelbe, das Sport-Paradies, die "Kaue“ (sozio-kulturelles Zentrum) und das Kulturzentrum „die Flora“. Auf dem ehemaligen GelĂ€nde der Zeche Nordstern ( BUGA 97) befindet sich die Modellbahndauerausstellung Der Deutschlandexpress, bis 2001 die grĂ¶ĂŸte digitale Dreileiter-Modellbahnanlage der Welt; heute sind nur das Miniatur-Wunderland in Hamburg und die LOXX MiniaturWelten in Berlin grĂ¶ĂŸer.

Weiterhin gibt es in Gelsenkirchen einige Siedlungen, Aussichts- und Ankerpunkte der Route der Industriekultur. Die Gelsenkirchener Aussichtspunkte der Route sind die Halden Rungenberg und Rheinelbe. Ebenfalls in die Route wurden die Siedlungen Flöz Dickebank und SchĂŒngelberg aufgenommen und der Nordsternpark bietet Informationen ĂŒber das ehemalige ZechengelĂ€nde, sowie ĂŒber die industrielle Vergangenheit der Region. Er wird deshalb als einer der Ankerpunkte der Route bezeichnet.

Theater

In Gelsenkirchen gibt es mehrere Theater mit verschiedenen Schwerpunkten. Das Musiktheater im Revier, kurz MiR, beherbergt zwei BĂŒhnen, das große und kleine Haus. Das Programm des MiR besteht vor allem aus Oper , Operette , Musical , Ballett , Schauspiel (Gastspiele) und Kinder- und Jugendtheater.
Die Neue Philharmonie Westfalen , die unter anderem im MiR spielt, entstand 1996 aus der Fusion der Orchester von Recklinghausen und Gelsenkirchen und spielt heute als eines von drei Landesorchestern in ganz Nordrhein-Westfalen.

Das im Nordsternpark gelegene Amphitheater Gelsenkirchen wurde 1997 zur Bundesgartenschau am Rhein-Herne-Kanal errichtet. Im FrĂŒhjahr und Sommer finden im Amphitheater unter anderem das Rock Hard Festival , verschiedene andere Musikevents und FreilichtkinoauffĂŒhrungen statt.

Das Consol-Theater in Bismarck war einst das LĂŒftermaschinengebĂ€ude mit den Ventilationsmaschinen der Zeche Consolidation. Seit 2001 finden im Consol-Theater regelmĂ€ĂŸig AuffĂŒhrungen mit dem Programmschwerpunkt Kinder- und Jugendtheater statt.

Das Emscher-Lippe-Theater ist ein Ensemble junger KĂŒnstler der Emscher-Lippe-Region rund um Gelsenkirchen. Die AuffĂŒhrungen finden in stĂ€dtischen Schulen der Region statt.

Weiterhin finden in der Veltins-Arena verschiedene Musikevents mit internationalen KĂŒnstlern und Musicals in unregelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden statt, bisher wurden zum Beispiel die Opern Aida, Carmen oder Turandot aufgefĂŒhrt.

Museen

Im Zentrum des Stadtteils Buer liegt am Goldbergplatz das StÀdtische Museum Gelsenkirchen. Die Sammlung des Museums umfasst etwa 1.300 Exponate der klassischen Moderne, des Konstruktivismus, der Kinetik und der zeitgenössischen Kunst, sowie eine Graphiksammlung und die Sammlung von Anton Stankowski . Das Museum wurde 1984 nach zweijÀhriger Bauzeit eröffnet.

Neben dem StĂ€dtischen Museum gibt es in Gelsenkirchen einige private Museen. Zu diesen zĂ€hlen das Motorradmuseum, das ĂŒber eine Sammlung von ca. 50 Oldtimern verfĂŒgt, das Kleine Museum in der SchĂŒngelbergsiedlung, in dem der Bergbau in Gelsenkirchen und die Zeche Hugo thematisiert werden, sowie das ĂŒber die Vereinsgeschichte berichtende Schalke-Museum in der Veltins-Arena.

Galerien

  • Galerie Kabuth
  • Galerie Patricia Ferdinand-Ude (ausgezeichnet mit der Banane von Thomas BaumgĂ€rtel )
  • Labor Independent
  • Die Werkstatt
  • Atelier Antenne

Bauwerke

Zu den charakteristischsten GebĂ€uden der Stadt zĂ€hlt das Hans-Sachs-Haus. Das 1927 von dem Essener Architekten Prof. Alfred Fischer erbaute BĂŒro- und GeschĂ€ftshaus mit Konzertsaal war ĂŒber Jahrzehnte eines der Wahrzeichen der Stadt. Das Hans-Sachs-Haus diente als Rathaus und besitzt einen Konzertsaal mit der grĂ¶ĂŸten Konzertsaal-Orgel Deutschlands, einer Walcker -Orgel mit 92 Registern. In den Fluren des Hauses fand sich das erste Farbleitsystem der Welt. Das Vorhaben, das (laut Gutachten) teilweise baufĂ€llige Hans-Sachs-Haus denkmalgerecht zu sanieren, scheitert an der desolaten finanziellen Lage der Stadt Gelsenkirchen. Die ursprĂŒnglich fĂŒr 2007 vorgesehene Wiedereröffnung wird es nun nicht mehr geben, 2005 wurde der Abriss beschlossen.

Das 1956 - 1959 von Werner Ruhnau , Harald Deilmann, Ortwin Rave und Max von Hausen erbaute Musiktheater im Revier ist eines der bedeutendsten Bauwerke der deutschen Nachkriegsarchitektur und bietet 1005 Besuchern Platz. Besonders bei Nacht strahlt das an der Florastraße gelegene MiR ein besonderes Flair aus. Im Foyer des MiR befinden sich große blaue Schwammreliefs des französischen KĂŒnstlers Yves Klein . Im angegliederten kleinen Haus (fĂŒr 347 Besucher) befindet sich eine frĂŒhe kinetische Arbeit von Jean Tinguely.

Der Architekt Josef Franke prĂ€gte in den 1920er Jahren das Stadtbild Gelsenkirchens mit mehreren reprĂ€sentativen Bauten, die man dem Backstein-Expressionismus zurechnet. Hierzu gehören unter anderem das Ricarda-Huch-Gymnasium (frĂŒher Lyzeum Aloysianum), das Wohn- und GeschĂ€ftshaus „Ring-Eck“, das Straßenbahndepot und die Heilig-Kreuz-Kirche in Ückendorf.

Weitere Beispiele fĂŒr den in Gelsenkirchen weit verbreiteten Backstein-Expressionismus sind das 1928 erbaute Finanzamt SĂŒd, das 1920 erbaute Volkshaus Rotthausen und das Hans-Sachs-Haus (s.o.).

Das bekannteste und grĂ¶ĂŸte Bauwerk in Gelsenkirchen ist die 2001 erbaute Veltins-Arena (ehemalige „Arena AufSchalke“), hat einen herausfahrbaren Rasen und ein schließbares Dach. Die HeimspielstĂ€tte des FC Schalke 04 bietet bei nationalen Fußballspielen 61.524 GĂ€sten Platz, bei internationalen Spielen allerdings gibt es auf Grund des Stehplatzverbotes lediglich 53.574 PlĂ€tze in der Arena. Bei Konzerten hat die Arena sogar eine KapazitĂ€t von 78.437 Zuschauern. Das offizielle 5-Sterne Stadion der FIFA ist von vielen, selbst weit entfernten Punkten im Ruhrgebiet aus zu sehen.

In direkter Nachbarschaft der Veltins-Arena befindet sich ihr VorgĂ€nger - das Parkstadion. Es wurde 1973 als Nachfolger der GlĂŒckauf-Kampfbahn , die sich allerdings noch im Stadtteil Schalke befand, eröffnet und war ein Jahr spĂ€ter ein Spielort der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 . Nach dem Abriss von einigen Teilen der TribĂŒne werden nun zur FIFA WM 2006 ein Hotel sowie ein Reha-Zentrum gebaut. Auf dem IndustriegelĂ€nde in Ückendorf wurde von 1861-1930 in der Zeche Rheinelbe Kohle gefördert, anschließend war das Gussstahlwerk noch bis 1984 in Betrieb. 1989 begannen hier die Planungen fĂŒr den Wissenschaftspark Rheinelbe,der mit dem Deutschen Architekturpreis ausgezeichnete wurde. Er wurde 1995 anlĂ€sslich der IBA Emscher Park errichtet. Die 300 Meter lange Halle mit ihrer schrĂ€g gestellten Glasfassade steht im rechten Winkel zu den angeschlossenen BĂŒrotrakten. In der Glashalle befindet sich eine Arbeit des LichtkĂŒnstlers Dan Flavin und bietet Platz fĂŒr wechselnde Ausstellungen. Oben ist eine der grĂ¶ĂŸten Dach- Fotovoltaikanlagen errichtet. Ähnlich futuristisch wie der Wissenschaftspark prĂ€sentiert sich das Institut fĂŒr Kanalisationstechnik, das sich ebenfalls im Stadtteil Ückendorf befindet.

Die Wasserburg Haus LĂŒttinghof wurde 1308 auf Initiative der Kölner Erzbischöfe zum Schutze des Vests Recklinghausen errichtet. Der Name des Wasserburg ist auf die Familie Luttekenhove zurĂŒckzufĂŒhren, die es als Lehen erhielt. Der kunstgeschichtliche Rang der Burg beruht auf ihre mittelalterliche Silhoulette als Niederungsburg. Das von 1988 bis 1991 aufwendig restaurierte Haus LĂŒttinghof liegt in einem Naturschutzgebiet im Norden von Gelsenkirchen, LĂŒttinghofallee 3.

Ein bedeutendes Renaissance-Schloss im nordwestdeutschen Raum ist Schloss Horst.Bei Ausgrabungen 2005 am Schloss wurden Fundamente um 1200 gefunden. Somit besteht der Stadtteil Horst seit 1200. Zwar wurde schon um 1282 ein erster Bau errichtet, aber das eigentliche Schloss, das heute nach Restaurierung als Standesamt dient, wurde in der FrĂŒhrenaissance von 1556 - 1578 gebaut. Neben den restaurierten Teilen entstand auch eine große Glashalle, die den Innenhof des Schlosses ĂŒberspannt.

Das Schloss Berge, frĂŒher auch Haus Berge genannt, steht im Stadtteil Buer auf der SĂŒdseite des Buerschen Berges. Erbaut wurde es als Wasserburg zum Schutze des heutigen Gelsenkirchener Stadtteils Erle, wurde aber in der ersten HĂ€lfte des 16. Jahrhunderts im spĂ€ten Barockstil zum Schloss umgestaltet.

Die Hauptverwaltung der Gelsenwasser AG befindet sich direkt an der Kurt-Schumacher-Straße, der Hauptverkehrsachse Gelsenkirchens, in der NĂ€he der Veltins-Arena. Im Zuge der Erweiterung der Hauptverwaltung wurde um das neue VerwaltungsgebĂ€ude ein enormes Wasserbassin angelegt.

Das WEKA-KarrĂ©e (frĂŒher nur Westfalen-Kaufhaus) in der Innenstadt wurde 1912 von den DĂŒsseldorfer Architekten Walter Klose und Georg SchĂ€fer als Kaufpalast des Warenhaus-Unternehmens Gebr. Alsberg AG erbaut (erweitert 1928). Heute beheimatet das WEKA-KarrĂ©e u.a. eine Niederlassung des VRR , das Blutspendezentrum Gelsenkirchen sowie verschiedene EinzelhandelsgeschĂ€fte.

Zwar weniger Ă€sthetisch, aber dafĂŒr umso höher sind die Schornsteine des Kraftwerkes Scholven. Sie sind mit einer Höhe von 302 Metern die zweithöchsten Schornsteine in Deutschland. Den höchsten Schornstein hat mit einer Höhe von 337 Metern das ebenfalls auf Gelsenkirchener Stadtgebiet gelegene Kraftwerk Westerholt.

Weitere bemerkenswerte Bauwerke in Gelsenkirchen

  • Amtshaus bzw. Rathaus Buer (erbaut 1911 ), besonders der Turm siehe Buer.
  • Amtsgericht Buer (erbaut 1973), Goldbergstr.89, ein 1+6geschossiger Bau aus Stahl und Glas. Davor eine Edelstahlskulptur von Tollmann.
  • Amtsgericht Overwegstr., Gelsenkirchen, ein Backsteinbau
  • Polizeiwache Buer (erbaut 1926 )
  • Markthalle Buer (erbaut 1998 )
  • StĂ€dtische Bleckkirche in Bismarck (Ă€lteste Kirche der Stadt)
  • Amphitheater am Rhein-Herne-Kanal (erbaut 1997 )
  • HallenbĂ€der in Horst, Buer, Schalke und Erle (Sport Paradies)

Industriekulturelle Bauwerke und BaudenkmÀler

Gelsenkirchen gehörte vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts zu den grĂ¶ĂŸten StĂ€dten mit einer ĂŒberwiegend montanen Wirtschaft. Aus dieser Zeit sind viele Industrieanlagen der Montanwirtschaft erhalten geblieben. Einige der Anlagen wurden restauriert und zum großen Teil umfunktioniert.

Einige Paradebeispiele fĂŒr die Umnutzung alter Zechenanlagen sind die Schachthalle der Zeche Nordstern, die heute nach umfassender Restauration unter Anderem die Hauptverwaltung der THS GmbH beheimatet, die Maschinenhalle des Schachtes Oberschuir der ehem. Zeche Consolidation im Stadtteil Feldmark ist regelmĂ€ĂŸig Ort fĂŒr Ausstellungen aller Art, die restaurierte Bergbausiedlung SchĂŒngelberg in Buer an der Halde Rungenberg oder das Consol-Theater, das im LĂŒftermaschinengebĂ€ude der Zeche Consolidation beheimatet ist.

  • Doppel-Malakoffanlage der Zeche Holland 1/2
  • FördergerĂŒst der Zeche Consolidation in Bismarck, letzter Doppelbock in Fachwerkbauweise Westfalens
  • FördergerĂŒst, Förderturm und Kaue der Zeche Nordstern im Nordsternpark
  • Förderturm mit Maschinenhalle der Zeche Hugo in Buer

Parks

Gelsenkirchen hat neben kleineren WĂ€ldern, wie dem Buerschen Stadtwald, der wie der Name schon sagt sich im Stadtteil Buer befindet, auch einige Parks. Der in Gelsenkirchen Horst, nördlich vom Rhein-Herne-Kanal gelegene Nordsternpark und seine Fortsetzung, der Landschaftspark Heßler, der sĂŒdlich des Kanals im Stadtteil Heßler liegt, war 1997 AusstellungsgelĂ€nde der Bundesgartenschau und ist nicht zuletzt wegen des großen Spielplatzes, dem Deutschlandexpress und des Klettergartens ein beliebtes Wochenend-Ausflugsziel. Im sĂŒd-westlich gelegenen Revierpark Nienhausen finden viele alljĂ€hrliche Veranstaltungen wie das Sommerfest oder im Forum die Mineralienbörse statt. Ferner sind im Revierpark ein Minigolfplatz, ein Freibad , mehrere SpielplĂ€tze, das Aktivarium (Therme) sowie weitere Einrichtungen beheimatet. Im Zentrum Gelsenkirchens liegt der etwa 22ha große Stadtgarten, der 1897 unter dem Namen Kaiser-Wilhelm-Park angelegt wurde. In diesem sind unter anderem ein großer Enten- und Schwanenteich sowie weitlĂ€ufige Wiesen zu finden. Der mit ca. 6ha eher kleine Bulmker Park im Stadtteil Bulmke-HĂŒllen, der sich auch noch relativ nah am Stadtzentrum befindet, besticht durch seine Einfachheit. Dort ist nur ein See mit umherfĂŒhrendem Fußweg zu finden. Ferner sind noch der Landschaftspark Emscherbruch und der Skulpturenwald Rheinelbe zu nennen. Auf halbem Weg zwischen der Veltins-Arena und der Buerer Innenstadt befindet sich die Parkanlage Schloss Berge. Im Schlosspark, dessen zentraler Punkt ein großer See ist, findet jĂ€hrlich ein großes Sommerfest statt, dieses hatte 2003 mehr als eine halbe Millionen Besucher.

Insgesamt ist etwa ein drittel der FlĂ€che von Gelsenkirchen (das sind ca. 35kmÂČ) GrĂŒnflĂ€che.

Sport

Der bekannteste Sportverein aus Gelsenkirchen ist der FC Schalke 04 (voller Name seit 1928: FC Gelsenkirchen Schalke 04), dessen SpielstÀtte die VELTINS-Arena (ehemalige Arena AufSchalke ) ist, die auch durch viele Konzerte, Musicals, Opern und andere Events bekannt ist. Bis 1998 gab es den heute konkursen Eishockeyverein Schalker-Haie.

In Gelsenkirchen gibt es auch mehrere Basketballvereine ; einige von diesen sind City-Basket-Gelsenkirchen (CBG), Hassel, Bulmke-HĂŒllen und die Basketballabteilung von Schalke 04. Ferner sind in Gelsenkirchen auch drei Badminton -Vereine beheimatet.

In Gelsenkirchen gibt es in jedem Stadtteil mindestens eine stĂ€dtische Sportanlage mit einem Asche- oder Rasenfußballplatz und einer Laufbahn. Zu jedem dieser SportplĂ€tze gehört meistens auch ein Fußballverein . Einige sind der STV Horst-Emscher (Emscherhusaren), der SC Hassel 1919, der SSV Buer, der SUS Beckhausen 05, der RWW Bismarck 1925 e. V. und der ETuS Gelsenkirchen 34. Insgesamt hat Gelsenkirchen ca. 70 Fußballvereine mit etwa 10.000 Mitgliedern.

Ferner hat Gelsenkirchen eine Trabrennbahn im Stadtteil Feldmark in direkter NĂ€he des Revierpark Nienhausen und hatte eine Galopprennbahn im Stadtteil Horst, die aber schon vor einigen Jahren geschlossen wurde. Außerdem existiert eine Windhundrennbahn in Gelsenkirchen.

Des Weiteren gibt es FreibĂ€der in Heßler (Jahnstadion), das „Sportparadies“ in Erle, in welchem man im Winter nur dessen drei Hallenschwimmbecken nutzen kann, und im Revierpark Nienhausen (Feldmark). Neben diesen FreibĂ€dern gibt es auch HallenbĂ€der im Zentrum (Zentralbad), in Horst, in Erle („Sportparadies“; beinhaltet auch Kegelbahnen und SchießstĂ€nde), sowie in Buer .

In Gelsenkirchen gibt es darĂŒberhinaus fĂŒr fast jede Sportart einen oder mehrere Vereine.

RegelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen

In Gelsenkirchen gibt es, vor allem im FrĂŒhling und Sommer, viele Veranstaltungen. Das Sommerfest Schloss Berge lockte durch sein Musikprogramm und nicht zuletzt durch das jĂ€hrliche Feuerwerk 2003 mehr als 500.000 Besucher an. Auch das Sommerfest im Revierpark Nienhausen (Stadtteil Feldmark) hat jedes Jahr zehntausende Besucher, und bietet ein abwechslungsreiches Liveprogramm, Spielmöglichkeiten fĂŒr Kinder, sowie ebenfalls ein Feuerwerk. Ferner sind noch das Schlossparkfest am Schloss Horst, das Buersche City Fest und Buer Live zu nennen.

Neben den Festen gibt es auch viele sportliche Veranstaltungen, wie den Karstadt-Ruhrmarathon, dessen „Come-together-Point“ (der Punkt, an dem die zwei Marathonstrecken zusammen kamen) 2005 in Gelsenkirchen lag. Auch die Ruhr-Olympiade , eine weitere regionale Sportveranstaltung im Ruhrgebiet, erfreut sich jedes Jahr großer Beliebtheit bei Teilnehmern und Zuschauern. Weitere Sportverantstaltungen sind der Emscher-Nacht-Triathlon im Nordsternpark, die Buersche Radnacht sowie der Biathlon in der Veltins-Arena, fĂŒr den jĂ€hrlich mehrere dutzend Tonnen Schnee u.a. vom Alpincenter Bottrop herangefahren werden.

Überregionale bekannt sind die Jazztage Gelsenkirchen. Als weitere musikalische Veranstaltungen sind die Buersche Musiknacht, die mehrmals im Jahr stattfindet und die Gespaña, ein jĂ€hrlich stattfindendes spanisches Kulturfest, zu nennen. Im Jahr 2003 veranstaltete das Metal-Magazin „ Rock Hard “ anlĂ€sslich seines 20. JubilĂ€ums an Pfingsten ein Rockfestival im Amphitheater mit hochkarĂ€tigen Headlinern wie z.B. Blind Guardian . Aufgrund des großen Erfolges wurde das „ Rock Hard Festival “ im nĂ€chsten Jahr wiederholt und ist seit dem zu einem ĂŒberregionalen Ereignis in Sachen Hardrock und Metal geworden.

Disco und Nightlife

Discotheken und Nachtleben sind in Gelsenkirchen fast ĂŒber das gesamte Stadtgebiet zu finden. Einige Diskotheken in Gelsenkirchen sind die „Alte HĂŒtte“ (grĂ¶ĂŸte Diskothek in Gelsenkirchen; Ortsteil Resse), der „Apfelbaum“ (Ortsteil Erle), sowie die „Fledermaus“ Diskothek in der Altstadt. Die „Kaue“, die sich in Teilen der GebĂ€ude der ehemaligen Zeche Wilhelmine-Victoria in Gelsenkirchen Heßler befindet, ist regelmĂ€ĂŸig Gastgeber fĂŒr Kabarett, Konzerte und andere Veranstaltungen. Des Weiteren gibt es den in einem nachempfundenen Barock-Ambiente gestalteten Tanzclub Venetian im Alten Schlachthof, sowie die ebenfalls bekannten, im Stadtteil Buer gelegenen Kneipen Kronski und Fliegenpils, die gelegentlich DJs fĂŒr Discoabende engagieren.

Filmschauplatz Gelsenkirchen

Gelsenkirchen wurde immer wieder zur Location fĂŒr Filmregisseure. Hier eine Auswahl von Filmen, fĂŒr die Szenen in Gelsenkirchen gedreht wurden:

  • Das Wunder des Malachias , 1961 , Regie: Bernhard Wicki , Darsteller: Horst Bollmann , GĂŒnter Pfitzmann , GĂŒnter Strack , Loriot u.a. Gedreht wurde an der evangelischen Altstadtkirche und im Musiktheater im Revier.
  • Alice in den StĂ€dten , 1974 , Regie: Wim Wenders , Darsteller: RĂŒdiger Vogler , Yella RottlĂ€nder u.a. Die Szene am Haus der Großmutter wurde in Gelsenkirchen-Bismark gedreht.
  • Johnny Flash , 1986 , Regie: Werner Nekes , Darsteller: Helge Schneider , Andreas Kunze , Heike Melba-Fendel u.a. Gedreht wurde auf der Trabrennbahn in Gelsenkirchen-Nienhausen.
  • Kleine Haie , 1992 , Regie: Sönke Wortmann , Darsteller: JĂŒrgen Vogel , Kai Wiesinger , Gedeon Burkhard , Armin Rohde , Meret Becker u.a.
  • 00 Schneider - Jagd auf Nihil Baxter , 1994 , Regie: Helge Schneider , Darsteller: Helge Schneider , Helmut Körschgen , Andreas Kunze u.a. Gedreht wurde an der Kesselstraße in Gelsenkirchen-Bulmke.
  • Fußball ist unser Leben , 2000 , Regie: Tomy Wigand , Darsteller: Uwe Ochsenknecht , Ralf Richter , Óscar O. SĂĄnchez , Tana Schanzara u.a.
  • Solino , 2002 , Regie: Fatih Akin , Darsteller: Christian Tasche , Moritz Bleibtreu u.a. Gedreht wurde in der Schauburg in Gelsenkirchen-Buer.
  • Zwei Wochen Argentinien , 2002 , Regie: Holger Haase , Darsteller: Michael Kessler , Uli Krohn , Soraya Gomaa , Annabelle Herrmann u.a. Gedreht wurde in der ErdbrĂŒggenstraße am GelĂ€nde der Zeche Consol in Bismarck.

Persönlichkeiten

EhrenbĂŒrger

Die Stadt Gelsenkirchen hat folgenden Personen das EhrenbĂŒrgerrecht verliehen (die Auflistung erfolgt chronologisch nach Verleihungsdatum):

  • 22. Februar 1879 August Overweg
  • 17. MĂ€rz 1880 William Thomas Mulvany
  • 20. September 1900 Friedrich Wilhelm Vattmann
  • 3. April 1917 Emil Kirdorf (seine EhrenbĂŒrgerschaft wurde nach 1945 wieder aberkannt)
  • 11. Februar 1926 Hermann Franken
  • 20. September 1928 Carl von Wedelstaedt
  • 30. November 1950 Probst Wilhelm Wenker
  • 29. Dezember 1956 Josef Weiser
  • 17. April 1963 Robert Geritzmann
  • 27. September 1985 Ernst Kuzorra
  • 29. September 1994 Kurt Neuwald
  • 16. September 2004 Gerd Rehberg

Söhne und Töchter der Stadt

Folgende Persönlichkeiten sind in Gelsenkirchen geboren:

  • 1883 , 31. Januar im Ortsteil HĂŒllen, Heinrich Quiring , † 19. Juni 1964 in Berlin, Geologe und PalĂ€ontologe.
  • 1884 , 21. Oktober , Claire Waldoff † 22. Januar 1957 in Bad Reichenhall, Kabarettistin, Schauspielerin, SĂ€ngerin („Hermann heeßt er“)
  • 1893 , 20. Juni im Ortsteil Rotthausen, Wilhelm Zaisser, † 3. MĂ€rz 1958, FunktionĂ€r in der KPD und der KPdSU, SpanienkĂ€mpfer und Minister fĂŒr Staatssicherheit der DDR.
  • 1898 , 18. Juni , Karl Schwesig , † 19. Juni 1955, Maler ( Junges Rheinland , Rheinische Sezession ), Kommunist , NS-Opfer
  • 1904 , 30. Januar , Fritz Duda , Maler, † 13. Juli 1991.
  • 1904 , 6. April , in Horst, Willy Harzheim , † (erschossen) 27. Dezember 1937 in Westsibirien, Kommunist, Arbeiterschriftsteller, Emigrant, Opfer der Stalinschen SĂ€uberungen
  • 1905 , 16. Oktober , Ernst Kuzorra, † 1. Januar 1990, Fußballspieler, 6-facher Deutscher Meister mit dem FC Schalke 04
  • 1906 , 18. Juni , Anton Stankowski , † 11. Dezember 1998, Grafiker, Fotograf und Maler.
  • 1906 , 23. November , Kurt Neuwald , † 6. Februar 2001 in Gelsenkirchen, GrĂŒndungsmitglied des Zentralrats der Juden in Deutschland
  • 1909 , 27. Januar , Margarete Franke , Innenarchitektin und KĂŒnstlerin
  • 1909 , 7. Juni , Heinrich Maria Denneborg , † 1. November 1987 in Neggio bei Lugano, Puppenspieler und Kinderbuchautor (u.a. Jan und das Wildpferd und Das Eselchen Grisella)
  • 1911 , 29. Juli , Eduard Claudius , † 13. Dezember 1976, Schriftsteller
  • 1913 , 18. MĂ€rz , Werner Mölders , † 22. November 1941, Jagdflieger
  • 1922 , 17. Juli , GĂŒnter Volmer , Dipl.Ing, ehem. MdL NRW und MdB, Ehrenvors. des Christl. Gewerkschaftsbundes, TrĂ€ger des großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern
  • 1936 , 11. MĂ€rz , Harald zur Hausen , bedeutender Virologe, 1983–2003 Vorstand und wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg
  • 1942 , 17. Februar , Dr. Heinrich Breloer , Filmregisseur
  • 1947 , 11. Mai , Elisabeth KĂ€semann , † 24. Mai 1977, Studentin und Entwicklungshelferin, wurde in der Zeit des argentinischen MilitĂ€rregimes umgebracht
  • 1949 , 24. Februar , Ulrik Remy , SĂ€nger und Liedermacher („Die Kneipe“)
  • 1952 , 17. Februar , Ludger Volmer , Diplomsozialwissenschaftler und Berufspolitiker, Mitglied des Bundestages ( BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen )
  • 1952 , 7. Juli , Ulrich (Uli) Potofski , bekannter Sportmoderator in Radio und TV
  • 1954 (in Buer), Gerd Faltings , Mathematiker und TrĂ€ger der Fields-Medaille
  • 1956 , 18. Februar , RĂŒdiger Abramczik , Fußballspieler
  • 1966 , 1. Mai , Olaf Thon u.a Fussballweltmeister 1990, UEFA-Cup-Sieger 1997, mehrfacher deutscher Meister, ab 2005 im Aufsichtsrat des FC Schalke 04
  • 1966 , 24. September , Oliver Wittke, Minister fĂŒr Bau und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, CDU
  • 1982 , 8. Dezember , Hamit und Halil Altintop , ZwillingsbrĂŒder, tĂŒrkische Fußballnationalspieler und Spieler des FC Schalke 04 (Halil ab Saison 2006/2007)

Literatur

  • WestfĂ€lisches StĂ€dtebuch; Band III 2. Teilband aus „Deutsches StĂ€dtebuch. Handbuch stĂ€dtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit UnterstĂŒtzung des Deutschen StĂ€dtetages, des Deutschen StĂ€dtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1954
  • Grundriss zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815 – 1945, hrsg. von Walther Hubatsch, Band 8: Westfalen. Marburg an der Lahn, 1980
  • 125 Jahre StadtGEschichten(n) Gelsenkirchen, Autor JĂŒrgen Boebers-SĂŒeßmann, hrsg. Buchhandlung Minerva, Gelsenkirchen, 2001 , ISBN 3-921052-82-3
  • Und das ist unsere Geschichte - Gelsenkirchener Lesebuch, hrsg. Hartmut Hering, Michael Klaus, Asso Verlag, 1995, ISBN 3-921541-29-8
  • Chronik Buer. Die Stadtgeschichte in 20 Folgen (WAZ)
  • GELSENKIRCHEN wie es frĂŒher war; hrsg. von Heinz-JĂŒrgen Priamus; Wartberg Verlag; 2. Auflage 1996; ISBN 3-86134-185-9

Sonstiges

  • Bergbaubehörde
  • Stadtteilarchiv Rotthausen e.V., Mozartstraße 9, 45884 Gelsenkirchen

Weblinks

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