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Letzte Änderung für Artikel Grugastadion: 03.12.2005 13:46

Grugastadion

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Das Grugastadion war von 1963 bis zu seinem Abriss 2001 eines der grĂ¶ĂŸten Sportstadien in Essen.

Bereits im 3. Reich gab es PlĂ€ne, in der NĂ€he der Gruga und der Messe Essen ein Sportstadion zu errichten, das eines der grĂ¶ĂŸten Stadien Deutschlands geworden wĂ€re. Der Lauf der Geschichte fĂŒhte dazu, dass die PlĂ€ne nicht verwirklicht wurden. Lediglich die Baugrube, die nach dem Zweiten Weltkrieg als gigantischer Schuttabladeplatz verwendet wurde und vielen Ă€lteren Essenern noch unter dem Begriff „Montagsloch“ in Erinnerung ist, wurde ausgehoben.

FĂŒr das deutsche Turnfest 1963 wurde auf dem GelĂ€nde eine neue Sportanlage errichtet, zu der eine Mehrzwecksporthalle („Turnfesthalle“), eine „große, von ErdwĂ€llen mit ZuschauerrĂ€ngen umgebene Festwiese sowie das eigentliche Grugastadion gehörte. Das Stadion war fĂŒr Leichtathletikveranstaltungen und Fußballspiele geeignet und hatte ein Fassungsvermögen von 40 000 PlĂ€tzen. Es wurde am 13 September 1963 eröffnet.

Das Schicksal der gesamten Anlage war, dass ein Bedarf fĂŒr ein drittes Großstadion in Essen im Grunde nicht bestand, da die beiden leistungsstĂ€rksten Fußballvereine Schwarz-Weiß und Rot-Weiß ihre traditionellen SpielstĂ€tten vorzogen. Lediglich zwischen 1975 und 1978 wurde das Stadion von Schwarz-Weiß Essen fĂŒr Spiele der zweiten Bundesliga Nord benutzt, da die Stadt Essen das erst kurz zuvor vom Verein ĂŒbernommene Uhlenkrugstadion nicht in einen zweitligatauglichen Zustand versetzte. Außerdem wurde das Stadion Ende der neunziger Jahre wĂ€hrend der Renovierung des Georg-Melches-Stadions vom damaligen Oberligisten Rot-Weiß Essen als Ausweichquartier genutzt. In beiden FĂ€llen fand das Stadion keinen Anklang bei den Fans. Der einzige Verein, der das Stadion als Heimstadion empfand, war daher von 1991 bis zum Abriss der Footballverein der Assindia Cardinals, was allerdings nicht ausreichte, um das Stadion zu erhalten. Die Haushaltslage der Stadt Essen hatte zu SanierungsrĂŒckstĂ€nden gefĂŒhrt, außerdem war die FlĂ€che der Turnfestanlage ins Blickfeld der expandierenden Messe Essen geraten, die weitere ParkplĂ€tze benötigte.

Nachdem die Festwiese, die nach dem Turnfest in drei nebeneinanderliegende FußballplĂ€tze (zwei Asche- und ein Rasenplatz) umgewandelt worden war, bereits in den 80er Jahren teilweise asphaltiert und in ParkplĂ€tze umgewidmet worden war, wurde das Grugastadion 2001 abgerissen. Heute befindet sich dort ParkplĂ€tze und ein Gewerbegebiet.

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