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Letzte Änderung für Artikel Essen-Altendorf: 07.02.2006 21:04

Essen-Altendorf

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Essen-Altendorf ist ein Stadtteil von Essen (Ruhr) im Stadtbezirk Essen-West. Als selbstst├Ąndige B├╝rgermeisterei trug Altendorf die Bezeichnung Altendorf (Rheinland). Die gleichnamige im Essener S├╝den an der Ruhr gelegene Gemeinde Altendorf (Ruhr) erhielt nach der Eingemeindung nach Essen die Bezeichnung Burgaltendorf.

Inhaltsverzeichnis

Fr├╝he Geschichte

Der Stadtteil ist aus dem fr├Ąnkischen Oberhof Ehrenzell hervorgegangen, der um 800 am Hellweg gegr├╝ndet und erstmals 966 in einer Schenkungsurkunde Kaiser Ottos I. erw├Ąhnt wurde. Der Hof geh├Ârte seitdem zum Damenstift Essen. Dem Oberhof Ehrenzell waren im heutigen Gebiet von Essen, M├╝lheim, Oberhausen 56 H├Âfe wie beispielsweise der Lepkeshof in Oberhausen unterstellt und abgabenpflichtig. In Altendorf unterschied man das Oberdorf und das Unterdorf. Die Bauernschaft Altendorf wurde gemeinsam mit Holsterhausen und Frohnhausen auch als Dreibauernschaftsquartier bezeichnet.

Im Jahre 1689 wurde der Hof nach dem damaligen Aufsitzer in Philipsenburg umbenannt.

Nach der S├Ąkularisation und der Schaffung einer neuen Verwaltungsstruktur geh├Ârte Altendorf zur Munizipalit├Ąt Borbeck.

Industrialisierung

Mit dem Beginn der Industralisierung wurde Altendorf durch Zechen und die Firma Krupp gepr├Ągt. Auf dem Gebiet von Altendorf befanden sich die Zeche Helene-Amalie und die Zeche Vereinigte S├Ąlzer & Neuack . Helene-Amalie, benannt nach Helene-Amalie Krupp, gilt als eine der fr├╝hesten Mergelzechen des Ruhrgebietes, S├Ąlzer & Neuack als erste Tiefbauzeche.

Bedingt durch die Entwicklung der Krupp-Fabriken stieg die Bev├Âlkerung von Altendorf explosionsartig an. Bei Gr├╝ndung der Gemeinde Altendorf war sie die gr├Â├čte Landgemeinde Preu├čens. Im Osten der Gemeinde erbaute die Firma Krupp ab 1871 die Arbeiterkolonie Kronenberg, eine der ersten Kruppschen Arbeitersiedlungen. Die Siedlung bestand aus rund 1.500 Wohneinheiten. Ihre Lage erstreckte sich von der Altendorferstra├če bis zum heutigen Bahnhof Essen-West (damals Altendorf-S├╝d).

1874 wurde aus den Orten Altendorf, Frohnhausen und Holsterhausen die Gemeinde Altendorf mit eigenem B├╝rgermeisteramt. Erster und einziger B├╝rgermeister von Altendorf war Wilhelm Kerckhoff (1824-1900).

1892 wurde die katholische Pfarrkirche St. Mari├Ą Himmelfahrt (Altendorfer Dom) eingeweiht.

Am 1. August 1901 wurde Altendorf nach Essen eingemeindet.

Am 26. Juli 1903 wurde die Evangelische Christuskirche geweiht.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Altendorf durch die unmittelbare Lage an den Krupp-Fabriken durch alliierte Bombenangriffe weitestgehend zerst├Ârt.

Stadtteil im Umbruch

Heute wohnen in Essen-Altendorf rund 21.000 Menschen, davon ca. 18 % mit Migrationshintergrund . Essen-Altendorf ist gepr├Ągt durch die Verkehrsbelastung der den Stadtteil durchschneidenden Hauptverkehrsadern Altendorfer Stra├če und Helenenstra├če/Oberdorfstra├če. Im s├╝dlichen Bereich finden sich b├╝rgerliche Siedlungsbereiche wie z. B. die nach dem Essener Politiker Heinrich Hirtsiefer benannte Hirtsiefersiedlung. Der n├Ârdliche Bereich ist gepr├Ągt durch Arbeitersiedlungen und Schrebergartenkolonien . Bedingt durch Strukturwandel im Ruhrgebiet ist Essen-Altendorf seit 1998 ein Stadtteil mit besonderem Erneuerungsbedarf.

Stra├čennamen, die auf alte Altendorfer H├Âfe und Familien hinweisen

An die Geschichte des Stadtteils sowie die urspr├╝nglichen H├Âfe und ihre Familien erinnern in Altendorf zahlreiche Stra├čennamen: Dr├╝geshofstra├če, Grieperstra├če, Haskenstra├če, H├╝ttmannstra├če, Husmanshofstra├če, R├╝selstra├če, Rullichstra├če, Tholstra├če, Weuenstra├če, Oberdorfstra├če, Unterdorfstra├če.

Literatur

  • H. Westphalen: Bilder und Erinnerungen aus Essen-Altendorf; Klartext Verlag, Essen 2006.

Weblinks

Wikipedia

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