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Letzte Änderung für Artikel Herdecke: 09.02.2006 19:06

Herdecke

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Wappen Karte
Altes Wappen von Herdecke Lage der Stadt Herdecke in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : Arnsberg
Kreis : Ennepe-Ruhr-Kreis
Geografische Lage :
Koordinaten: 51¬į 24‚Ä≤ N, 07¬į 26‚Ä≤ O
51¬į 24‚Ä≤ N, 07¬į 26‚Ä≤ O
Fläche : 22,4 km²
Einwohner : 25.807 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte : 1.152 Einwohner/km²
H√∂he : 80-274 m √ľ. NN
Postleitzahl : 58313
Vorwahl : 02330
Kfz-Kennzeichen : EN
Gemeindeschl√ľssel : 05 9 54 020
Stadtgliederung: 2 Stadtteile:
Herdecke und Ende
Website: www.herdecke.de
E-Mail-Adresse: stadtverwaltung@herdecke.de
Politik
B√ľrgermeister : Hans Werner Koch (SPD)
Koalitions- Parteien : SPD , Gr√ľne

Herdecke ("Die Stadt zwischen den Ruhrseen") ist eine Stadt an der Ruhr im Ruhrgebiet s√ľdlich von Dortmund und liegt im Ennepe-Ruhr-Kreis im westf√§lischen Teil Nordrhein-Westfalens in Deutschland . Die Stadt befindet sich im Bereich des Regionalverbands Ruhr.

Altes Fachwerkhaus am Ortseingang Hauptstraße 1
Altes Fachwerkhaus am Ortseingang Hauptstraße 1

Touristisch bedeutend sind neben dem hohen Freizeit- und Erholungswert der beiden Ruhrseen und der bewaldeten Ardeyh√∂hen unter anderem das Bachviertel als historische Altstadt mit vielen Fachwerkh√§usern und der tal√ľberspannende, gut 30 m hohe Ruhr-Viadukt.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Blick auf Herdecke und das Ardeygebirge im Winter
Blick auf Herdecke und das Ardeygebirge im Winter

Herdecke liegt direkt an der Ruhr mit ihren beiden Stauseen Hengsteysee und Harkortsee, dem Ruhrtal und der Ardeypforte. Landschaftlich geh√∂rt Herdecke zu den nordwestlichen Ausl√§ufern des Sauerlands und wird konkret dem niederbergisch-m√§rkischen H√ľgelland zugerechnet.

Unabh√§ngig von naturr√§umlichen Gegebenheiten wird Herdecke als Bestandteil des Ruhrgebietes wahrgenommen. Von der grunds√§tzlich auf Steinkohle und Gro√üindustrie basierenden Wirtschaftsgeschichte des Ruhrgebietes wurde die Stadt jedoch nur indirekt beeinflusst. Im Stadtgebiet kommen nur gering m√§chtige Steinkohlenfl√∂ze vor, die zwar teilweise aber nicht rentabel abgebaut, insgesamt jedoch als nicht abbauw√ľrdig eingestuft wurden.

Direkt angrenzende Städte und Gemeinden sind im Uhrzeigersinn Dortmund, Hagen, Wetter und Witten.

Geologie

Der Hengsteysee mit dem bewaldeten Herdecker Ruhr-Abhang
Der Hengsteysee mit dem bewaldeten Herdecker Ruhr-Abhang

Die Stadt liegt mitten im Ardeygebirge , einem Teil des Rechtsrheinischen Schiefergebirges. Die oberfl√§chennah anstehenden Gesteine stammen aus dem Oberkarbon . Es handelt sich dabei vorwiegend um Ton - und Schluffstein sowie Sandstein . Der Abbau des hier vorkommenden, so genannten Ruhrsandsteins in zahlreichen Steinbr√ľchen hat die Stadt sehr gepr√§gt. Ein gro√üer Steinbruch ist heute noch in Betrieb, in ihm werden Bruch- und Werksteine gewonnen.

Klima

Herdecke geh√∂rt zum maritim beeinflussten nordwestdeutschen Klimabereich und weist mittlere Jahresniederschl√§ge zwischen 850 und 900 mm sowie ein Jahresmittel der Temperatur vor etwa 10,6 ¬įC auf.

Stadtgebiet und -gliederung

Herdecke liegt mit Ausnahme eines kleinen Zipfels an der Ruhrbr√ľcke ausschlie√ülich n√∂rdlich der Ruhr. Das Stadtgebiet dehnt sich maximal etwa 8 km in Nord-Ost/S√ľd-West-Richtung und etwa 5 km in Nord-West/S√ľd-Ost-Richtung aus.

Die Stadt Herdecke hat zwei Siedlungskerne: Herdecke und Ende, letzteres umfasst das ehemalige Amt Ende beziehungsweise die Gemeinde Ende mit den Bauernschaften Kirchende, Ostende und Westende.

Geschichte

Das Bachviertel am Herdecker Bach
Das Bachviertel am Herdecker Bach

Hinweis: Herdecke liegt im Gebiet der ehemaligen Grafschaft Mark.

Vermutlich 819 wurde eine karolingische Basilika als Kirche eines adeligen Frauenstifts erbaut, das zur Keimzelle des Ortes wurde. Heute steht an diesem Platz die Stiftskirche.

1355 bekam das "dorp herricke" von Graf Engelbert III. von der Mark die Marktrechte verliehen. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich auf Grund der verkehrlich g√ľnstigen Lage am Ruhr√ľbergang und am Schnittpunkt der gro√üen Handelstra√üen zwischen K√∂ln und Weserraum sowie Siegerland und M√ľnsterland der regional bedeutsame Herdecker Kornmarkt, der bis Ende des 19. Jahrhunderts bestand.

1615 wurde die Ortschaft zur Freiheit erhoben und 1739 verlieh Friedrich Wilhelm I. Herdecke die Stadtrechte .

Die 4. Auflage von Meyers Konversations-Lexikon notierte 1888 : "Herdecke, Stadt im preu√ü. Regierungsbezirk Arnsberg, Kreis Hagen, 104 m √ľ. M., an der hier schiffbaren Ruhr und den Linien Hagen-Witten, H.-Dahlhausen und Schwelm-Dortmund der Preu√üischen Staatsbahn, hat eine alte evangelische und eine kath. Kirche, gro√üe Sandsteinbr√ľche, Fabriken f√ľr Tuch, Tabak, Leder, Papier und Eisenwaren, F√§rberei, Bierbrauerei und (1885) 4124 meist evang. Einwohner. √úber der Stadt liegt der Kaisberg mit einem Turm zur Erinnerung an den Freiherrn vom Stein ; entfernter die Tr√ľmmer der Hohensyburg; der neue Aussichtsturm daselbst wurde dem Oberpr√§sidenten v. Vincke zu Ehren errichtet. Unterhalb H. liegt der Sonnenstein, ein 200 m hohes Plateau, auf welchem allj√§hrlich im Juni der Rheinisch-Westf√§lische Turngauverband das bekannte Sonnensteinfest feiert. H. gegen√ľber liegt die Gemeinde Vorhalle mit Eisen- und Messingwarenfabrik." ( Bd. 8, S. 413 )

1939 wurde Ende eingemeindet.

Im Zweiten Weltkrieg √ľbernahm die Stadt die Patenschaft √ľber das U-Boot U 751 .

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1739 ¬Ļ 896
1885 ¬Ļ 4.124
1939 ² 10.713
1961 17.218
1970 20.157
1987 25.238
1990 26.184
1993 26.488
2002 25.982
2003 25.793
2004 25.807
¬Ļ ohne Ende
² davon 3.766 in Ende

Herdecke entwickelte sich im Laufe von nur zwei Jahrhunderten zwischen 1739 und 1939 von einem bäuerlich geprägten mittelalterlichen Marktort zu einer florierenden Kleinstadt. Die Bevölkerungzahl stieg in dieser Zeit fast auf das Achtfache.

Seit der Eingemeindung von Ende 1939 verzeichnete die Stadt bis 1993 erneut eine enorme Zunahme der Bev√∂lkerung um 147,25 %. Dieses Wachstum ist insbesondere der g√ľnstigen Ruhrgebiets-Randlage (Stichwort: Wohnen im Gr√ľnen) sowie seit der Diskussion um die Gemeindereform 1975 dem Wunsch geschuldet, durch √ľber 25.000 Einwohner den st√§dtischen Status zu behalten.

In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts erreichte die Einwohnerzahl mit rund 26.500 ihren H√∂hepunkt. Nach einem leichten R√ľckgang stagniert sie seit der Jahrtausendwende weitgehend bei etwa 25.800. Im Zuge der allgemeinen Bev√∂lkerungsentwicklung ist aber mit einem weiteren R√ľckgang zu rechnen.

Auf Grund der st√§dtischen Siedlungsplanung und der damit verbundenen Bev√∂lkerungsentwicklung geh√∂rt Herdecke zu den Spitzenreitern bei der Fl√§chenversiegelung im gesamten Regierungsbezirk Arnsberg, mehr als ein Drittel der Stadtfl√§che ist √ľberbaut und es sind fast 300 m¬≤ Boden/Person versiegelt.

Wappen

Auf dem Herdecker Wappen ist eine silberne, auf einem H√ľgel stehende Eiche mit goldgelben Fr√ľchten auf rotem Schild abgebildet. Die √∂rtlich so genannte "Herta-Eiche" ist schon lange das Zeichen der Stadt, schon ein Stadtsiegel von 1784 zeigt einen Baum. Seit der Wappenverleihung 1902 durch das preu√üische Heroldsamt ist das offizielle Stadtwappen mit einer dreit√ľrmigen Mauerkrone als Oberwappen versehen.

Politik

Das Herdecker Rathaus
Das Herdecker Rathaus

Der B√ľrgermeister Hans Koch von der SPD wurde bei den letzten Kommunalwahlen 2004 mit 51 % der Stimmen im ersten Wahlgang best√§tigt. Dem Rat der Stadt geh√∂ren 40 Mitglieder an, SPD und B√ľndnis 90/Die Gr√ľnen bilden seit 1999 eine Koalition, zuvor hatte die SPD die absolute Mehrheit.

  • 18 Sitze SPD 45,1 %
  • 13 Sitze CDU 33,3 %
  • 6 Sitze Gr√ľne 14,2 %
  • 3 Sitze FDP 7,5 %

Städtepartnerschaften

Es besteht eine Städtepartnerschaft mit Blankenburg (Harz). Die Partnerstadt ist jedes Jahr auf der Herdecker Maiwoche vertreten, wo neben typischen Speisen und Getränken aus dem Harz auch touristische Angebote vorgestellt werden.

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Bedeutende Bauwerke

Der imposante Ruhr-Viadukt markiert den Beginn des Harkortsees
Der imposante Ruhr-Viadukt markiert den Beginn des Harkortsees

Allgemeine Baudenkmale:

Industriedenkmale:

Kirchen:

  • Ev. Stiftskirche St. Marien
  • Ev. Dorfkirche zu Kirchende
  • Kath. Pfarrkirche St. Phillipus u. Jacobus

Freizeit- und Sport

Minigolf-Anlage am Harkortsee
Minigolf -Anlage am Harkortsee

Neben den sich nat√ľrlicherseits anbietenden Sport- und Erholungsm√∂glichkeiten im Wald ( Wandern , Jogging ) sowie auf und an den Stauseen ( Rudern , Kanufahren , Segeln , Radfahren , Inlineskaten etc.) verf√ľgt Herdecke insbesondere mit dem weitgehend frei zug√§nglichen "Freizeitzentrum Bleichstein" mit √∂ffentlichen Sportpl√§tzen, Kletterwand , Halfpipe , Wiesenfl√§chen und einem gr√∂√üeren Spielplatz √ľber einen gr√∂√üen Anziehungspunkt f√ľr viele Besucher. Im Sommerhalbjahr ist das dort gelegene Freibad Freizeitbad Bleichstein mit Rutsche, Wildwasserkanal und Tauchturm ein beliebter Treffpunkt. Benachbart ist das Hallenbad Bleichstein.

Neben der Sportanlage Am Bleichstein besteht im Ortsteil Kichende eine weitere Sportanlage Am Kalkheck. Die Stadt verf√ľgt damit und mit mehreren Reitsport- und Tennisanlagen , einem Volks- Golfplatz sowie 7 Sporthallen √ľber ein sportliches Potenzial, das von den ans√§ssigen Vereinen und ihren Mitgliedern intensiv genutzt wird. Die Liste der in Herdecke ans√§ssigen Vereine ist lang, die gr√∂√üten Sportvereine sind der TuS Ende e.V. und der TSV 1860 Herdecke e.V. Des Weiteren existieren noch andere kleine Sport- und Freizeitm√∂glichkeiten, wie zum Beispiel Minigolf - und Kegelanlagen .

Die Erfolge Herdecker Sportlerinnen und Sportler sind teilweise von internationaler Qualit√§t und haben die Herdecker Vereine √ľber die Stadtgrenzen hinaus bekannt gemacht. Einige Weltmeister und Olympiasieger kommen aus der Stadt (siehe Pers√∂nlichkeiten).

Veranstaltungen

Die Stadt Herdecke hat zwar keinen eigentlichen Stadtsaal, aber es gibt zwei gr√∂√üere Veranstaltungss√§le: 1984 wurde gemeinsam mit dem Hotel "Zweibr√ľcker Hof" der Ruhrfestsaal als kommunaler B√ľrgersaal mit st√§dtischen Nutzungsrechten in privater Tr√§gerschaft f√ľr bis zu 350 Besucher errichtet und 2005 erweitert. Seit 2001 gibt es zus√§tzlich als privaten Kammermusiksaal den Werner-Richard-Saal, ebenfalls f√ľr bis zu 350 Besucher geeignet.

Die vom Herdecker Heimat- und Verkehrsvereins e.V. betreute Heimatstube ist das einzige Museum der Stadt. Es existiert seit 1993 in einem historischen Geb√§ude am Stiftsplatz 3 in direkter N√§he zum Rathaus. Im Rahmen einer Dauerausstellung wird √ľber verschiedene Aspekte der Stadtgeschichte informiert.

Über Herdecke hinaus bekannt ist das ausschließlich ehrenamtlich getragene Theater am Stiftsplatz.

Seit 1978 gibt es in Herdecke ein Programmkino , das Onikon, welches von einem ehrenamtlich arbeitenden Verein getragen wird. Der Name des im st√§dtischen Kulturhaus angesiedelten Programmkinos leitet sich ab von "No Kino", r√ľckw√§rts gelesen.

Regelmäßige Veranstaltungen

Der Viehmarktbrunnen in der Fußgängerzone
Der Viehmarktbrunnen in der Fußgängerzone
  • Maiwoche: Jedes Jahr wird von der Stadtverwaltung in der Christi Himmelfahrt -Woche eine viert√§gige Veranstaltung mit historischem Kunst- und T√∂pfermarkt mit mittelalterlichen Elementen sowie Musik, Tanz und Sport in der Innenstadt organisiert. Erg√§nzt wird das Programm durch Stadtf√ľhrungen, den "Sacktr√§gerlauf" und die "Kreative Stra√üe". Viele Vereine und Organisationen tragen zur Gestaltung bei. Den Abschluss bildet stets ein H√∂henfeuerwerk.
  • Kram-Markt: Im Mai und Oktober jedes Jahres findet ein bunter Krammarkt in der Fu√üg√§ngerzone statt.
  • Wochenmarkt : jeden Donnerstag Vormittag in der Fu√üg√§ngerzone
  • Herdecker Citylauf : Volkslauf in der Innenstadt, veranstaltet im Juni vom TSV Herdecke.
  • Ender Citylauf: Volkslauf in Ende, veranstaltet im September vom TuS Ende.
  • Nikolauslauf: Volkslauf zum Jahresabschluss, veranstaltet vom RC Westfalen Herdecke.
  • Sch√ľtzenfeste : Sch√ľtzenverein Herdecke 1842 e.V. und Sch√ľtzenverein Ende-Schnee.

Infrastruktur und Wirtschaft

Das Bachviertel in Herdecke
Das Bachviertel in Herdecke

In Herdecke leben relativ viele einkommensstarke Menschen, die Stadt steht in Bezug auf ihre Einwohnerzahl landesweit an f√ľnfter Stelle. 2001 lebten 39 "Einkommensmillion√§re" mit einem Jahreseinkommen von mehr als 500.000 Euro in Herdecke (Quelle: LDS Mai 2005).

Verkehr

Historisch bedeutend ist die Eisenbahn der Volmetalbahn-Strecke (RB 52) von Dortmund √ľber Hagen nach L√ľdenscheid; sie h√§lt zweifach in Herdecke ("Herdecke Bahnhof" und "Hp. Wittbr√§ucke"). Herdecke geh√∂rt dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr an, teilweise kann auch der Tarif der Verkehrsgemeinschaft Ruhr-Lippe f√ľr Fahrten in deren Gebiet genutzt werden.

Es gibt f√ľnf Buslinien, die den Ort mit benachbarten St√§dten verbinden und eine Buslinie (374), die bis auf eine Haltestelle am ehemaligen Bf . Herdecke-S√ľd (heute Vorhalle) ausschlie√ülich in Herdecke verkehrt.

√úber Herdecker Stadtgebiet f√ľhrt keine Autobahn , allerdings befinden sich zwei Abfahrten in direkter N√§he: die Abfahrt 88 Hagen-West der Hansalinie A 1 ( E 37 ) und die Abfahrt 8 Dortmund-S√ľd der Sauerlandlinie A 45 ( E 41 ). √úber Herdecker Stadtgebiet, zum Teil durch die Innenstadt, verlaufen jedoch die B 54, die B 226 und die B 234 .

√Ėffentliche Einrichtungen

Das GKH in Westende
Das GKH in Westende

Die Stadt Herdecke beherbergt - als größten Arbeitgeber in der Stadt - das erste deutsche, bundesweit bekannte anthroposophisch geprägte Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke und die Zivildienstschule im Haus Ende.

Bildung

Herdecke verf√ľgt √ľber f√ľnf Grundschulen (GS im Dorf, GS Kirchende, GS Robert-Bonnermann, GS Schraberg, GS Vinkenberg), eine Sonderschule (Albert-Schweitzer-Schule), eine Hauptschule (HS Am Sonnenstein), eine Realschule (RS Am Bleichstein) sowie ein Gymnasium (Friedrich-Harkort-Schule). Des Weiteren gibt es die St√§dtische Musikschule und die Volkshochschule Witten-Wetter-Herdecke.

Vom "Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke" ging die Gr√ľndung der in der Nachbarstadt Witten angesiedelten privaten Universit√§t Witten/Herdecke aus, deren Namensgebung die nach wie vor enge Beziehung verdeutlicht und Herdecke sehr bekannt gemacht hat. Allerdings f√ľhrt diese Bezeichnung des √∂fteren auch zu Irritationen, da Herdecke hierdurch irrt√ľmlich als Stadtteil von Witten angesehen wird.

Medien

√úber Herdecke berichten zwei Tageszeitungs -Lokalausgaben der zum WAZ-Konzern geh√∂renden Westfalenpost und Westf√§lische Rundschau. Als Lokalradio informiert der kreisweite und zu Radio NRW geh√∂rende Sender Radio EN √ľber die Geschehnisse in der Stadt und im Fernsehen berichtet der WDR als Drittes Fernsehprogramm im Rahmen der Lokalzeit im Revier aus dem Studio Dortmund auch √ľber Herdecke.

Ansässige Unternehmen

Das Cuno-Kraftwerk der mark-E
Das Cuno-Kraftwerk der mark-E

Gr√∂√üter Arbeitgeber in der Stadt ist mit √ľber 1.000 Arbeitspl√§tzen das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke. Herdecke ist gleichfalls Standort mehrerer bundesweit bekannter Unternehmen. Die Firma D√∂rken stellt Bauverbundfolien und Lacke unter den Markennamen Delta und CD-Color her.

Idealspaten ist eine Schaufel- und Spatenfabrik, die bereits zur NS-Zeit als Großlieferant des RAD bekannt war. Die Pharma-Zentrale/Dr. Poehlmann, Medizintechnik und Arzneimittel ist europaweit bekannt durch ihre Produkte Tai Ginseng und Voltax. Im Steinbruch der Firma Grandi gewonnene Sandsteine werden bundesweit vertrieben. Des Weiteren unterhalten die Unternehmen Mark-E aus der Nachbarstadt Hagen das Cuno-Kraftwerk und die Essener RWE AG das Koepchenwerk in Herdecke. 2005 aufgegeben wurde nach 30 Jahren der Standort Herdecke von WestfaliaSurge , vormals Westfalia Separator beziehungsweise Westfalia Landtechnik, weltweit einer der größten Melkanlagen-Hersteller.

Persönlichkeiten

Historischer Hohlweg am Piepensack in Ende
Historischer Hohlweg am Piepensack in Ende
  • Roy Black , l√§ngere Zeit in Herdecke lebender Schlagermusiker
  • Hugo G√ľldner, 1866 in Herdecke geborener Motorenbauer und Technikpionier
  • Friedrich Harkort, in Herdecke beim Harkortschen Besitz Gut Schede beerdigter Unternehmer und Politiker des 19. Jahrhunderts
  • Annette Humpe und Inga Humpe , 1950 bzw. 1956 in einem Hagener Krankenhaus geborene, aber in Herdecke aufgewachsene Pop-Musikerinnen
  • Elke Haltaufderheide , 1940 in Herdecke geborene Filmproduzentin und Schauspielerin
  • J√∂rg Hartmann , 1969 in Herdecke geborener Theaterschauspieler
  • Hans Jordan, Bankier und ehemaliger Besitzer von Haus Mallinckrodt
  • Gerhard Kienle, 1983 in Herdecke gestorbener Mediziner und Gr√ľnder des Gemeinschaftskrankenhauses
  • Matthias Mellinghaus, 1965 in Herdecke geborener Ruder-Sportler und Olympiasieger in Seoul 1988
  • Meinrad Miltenberger, 1924 in Herdecke geborener Kanu-Sportler und Olympiasieger in Melbourne 1956
  • Robert M√ľser , Industrieller, Erbauer und Erstbesitzer von Haus Ende
  • Philipp Nicolai, ev. Pfarrer in Herdecke im 16. Jahrhundert
  • Otti Pfeiffer, lange in Herdecke lebende und dort 2001 gestorbene (Kinderbuch-)Autorin
  • Theodor Henrich Rahlenbeck, 1864 in Herdecke gestorbener "Fienenpastor von Herdecke"
  • Irmingard Schewe-Gerigk, in Herdecke lebende Politikerin, seit 1994 Bundestagsabgeordnete
  • Julia Schlecht, 1980 in Herdecke geborene Volleyball-Nationalspielerin
  • Sina Schielke, 1981 in Herdecke geborene Leichtathletin
  • Albert V√∂gler, 1945 in Herdecke verstorbener Industrieller und ehemaliger Besitzer von Haus Ende
  • Georg Wilhelm Volkhart , 1815 in Herdecke geborener Maler
  • Mark Warnecke , in Herdecke lebender Schwimm-Weltrekordler
  • Johannes Zirner, 1979 in Herdecke geborener Schauspieler

Literatur

Weblinks

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Bentheimer Hof 58119 Hagen   02334 / 4826 - 7
Dresel 58091 Hagen   02337 / 1318
Mini-Hotel garni 58313 Herdecke http://www.minihotel-herdecke.de  02330 / 1744
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