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Letzte Änderung für Artikel Duisburg: 20.02.2006 04:20

Duisburg

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Stadtwappen Lage der Stadt
Stadtwappen der kreisfreien Stadt Duisburg Lage der kreisfreien Stadt Duisburg in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : DĂŒsseldorf
Landschaftsverband: Rheinland
Regionalverband Ruhr
Kreis : Kreisfreie Stadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 51° 27' 00" N, 6° 45' 00" O
51° 27' 00" N, 6° 45' 00" O
Höhe : 31 m ĂŒ. NN
FlĂ€che : 232,82 kmÂČ
Einwohner :
Stand 31.12.2005
500.914
Bevölkerungsdichte : 2.152 Einwohner/kmÂČ
Postleitzahl : 47001-47279 (alt 4100)
Vorwahlen : 02 03, 0 20 65, 0 20 66,
0 28 41, 0 21 51
Kfz-Kennzeichen : DU
GemeindeschlĂŒssel : 05 1 12 000
UN/LOCODE : DE DUI
Stadtgliederung: 7 Stadtbezirke
mit 46 Stadtteilen
Hausanschrift der
Stadtverwaltung:
Burgplatz 19
47051 Duisburg
Website : www.duisburg.de
E-Mail -Adresse: info@stadt-duisburg.de
Politik
OberbĂŒrgermeister : Adolf Sauerland ( CDU )
Schulden: 3,2 Mrd. €
(Jan. 2006)
Bevölkerung
Arbeitslose : 40.008 (Dezember 2005)
Gemeldete Stellen : 1.236 (Dezember 2005)
Arbeitslosenquote : 17,1 % (Dezember 2005)
AuslÀnderanteil : 14,9 % (Januar 2005)
Altersstruktur:
0-5 Jahre: 5,2 %
6-17 Jahre: 26,2 %
18-60 Jahre: 42,4 %
ab 60 Jahre: 26,2 %
(30.06.2005)

Duisburg ([ dyːsbʊrk ] liegt am Niederrhein im westlichen Ruhrgebiet. Die kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk DĂŒsseldorf ist Mitglied im Landschaftsverband Rheinland und im Regionalverband Ruhr. Duisburg ist fĂŒnftgrĂ¶ĂŸte Stadt Nordrhein-Westfalens und zwölftgrĂ¶ĂŸte Stadt Deutschlands.

Der Hafen mit seinem Zentrum im Stadtteil Ruhrort gilt als grĂ¶ĂŸter Binnenhafen Europas. Die Stadt ist Sitz der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer. Sie beheimatet eine UniversitĂ€t , die im Jahre 2003 mit der NachbaruniversitĂ€t Essen zur UniversitĂ€t Duisburg-Essen fusioniert wurde.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

RĂ€umliche Lage

Duisburg liegt am Rande des niederbergischen HĂŒgellandes, an der MĂŒndung der Ruhr in den Rhein. Das Stadtgebiet erstreckt sich zu beiden Seiten dieser FlĂŒsse. Im Norden der Stadt mĂŒnden die Alte Emscher und die Kleine Emscher in den Rhein. In der Landesplanung ist Duisburg als Oberzentrum eingestuft.

NachbarstÀdte

Lage der Stadt
Lage der Stadt

Die Stadt Duisburg grenzt im Westen und Norden an die StĂ€dte Moers, Rheinberg und Dinslaken im Kreis Wesel, im Osten an die kreisfreien StĂ€dte Oberhausen und MĂŒlheim an der Ruhr, im SĂŒden an die Stadt Ratingen im Kreis Mettmann, die kreisfreie Stadt DĂŒsseldorf, die Stadt Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss und die kreisfreie Stadt Krefeld.

Stadtbezirke in Duisburg

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Duisburgs besteht heute aus sieben Stadtbezirken , die sich in 46 Stadtteile unterteilen.


Mehr Informationen zu den Stadtteilen von Duisburg findet man ĂŒber Links in der Stadtteil-Liste.

Namensursprung

Die erste Silbe des Namens der Stadt soll auf das germanische "deus" zurĂŒckgehen, was soviel wie "feuchtes Gebiet" oder "Überschwemmungsgebiet" bedeutet. Duisburg bedeutet demnach "Befestigter Ort im Überschwemmungsgebiet".

Eine andere Deutung geht davon aus, dass der Name sich vom altdeutschen "duis" = HĂŒgel ableitet. Danach bedeutet Duisburg soviel wie "Burg auf dem HĂŒgel". Damit könnte die auf einer leichten Anhöhe ĂŒber dem Rhein stehende ursprĂŒngliche Hofanlage mit Graben, Wall und Palisadenzaun im Bereich des heutigen Rathauses gemeint sein.

Duisburg ist nicht der einzige Ort in Europa mit diesem Namen. Ein Ortsteil von Tervuren in Belgien trÀgt denselben Namen. In der niederlÀndischen Provinz Gelderland gibt es eine Stadt namens Doesburg .

Geschichte

Nachrömische Zeit

Huldigungs-Umritt Heinrichs II.
Huldigungs-Umritt Heinrichs II.

Intensive Ausgrabungen haben eine feste Besiedlung des hochwassergeschĂŒtzten „Burgplatzes“ bereits im ersten nachchristlichen Jahrhundert nachgewiesen. Der „Alte Markt“ war seit dem 5. Jahrhundert der zentrale Handelsplatz der Stadt, die durch ihre Lage am Hellweg und an einer Rheinfurt ausgezeichnet war. Die Römer unterhielten hier eine regelmĂ€ĂŸige PrĂ€senz zur Sicherung des RheinĂŒbergangs und der RuhrmĂŒndung.

  • 420 Neubesiedlung der Duisburger Altstadt. Franken aus dem Inneren Germaniens ĂŒbernehmen die Stellung der Römer.
  • 883 Die Normannen beziehungsweise Wikinger erobern Duisburg und ĂŒberwintern hier. Die frĂŒhest datierte schriftliche ErwĂ€hnung Duisburgs geht Chronik des Regino von PrĂŒm hervor. Die Handschrift befindet sich heute in der Stadtbibliothek der Stadt Trier.

Mittelalter

Verlagerung des Rheinverlaufs
Verlagerung des Rheinverlaufs
Duisburg im Mittelalter (Modellaufnahme)
Duisburg im Mittelalter (Modellaufnahme)
Stadtbefestigung
Stadtbefestigung

Aufgrund seiner gĂŒnstigen geographischen Lage auf einer Hochterrasse am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr wurde in Duisburg etwa um 740 mit der Anlage eines Königshofes begonnen. Im 10. Jahrhundert erfolgt der Ausbau zu einer Königspfalz . Belegt sind mindestens 18 Königsaufenthalte in jenem Jahrhundert. 929 findet in der Stadt eine Reichssynode statt. 1002 trifft der Erzbischof von Köln auf Heinrich II. und wĂ€hlt ihn zusammen mit dem Bischof von LĂŒttich zum König. Bis 1290 ist Duisburg reichsfreie Stadt, dann wird sie von König Rudolf von Habsburg gegen 2000 Silbermark an den Grafen von Kleve verpfĂ€ndet. In der Folgezeit wird Duisburg Mitglied der Hanse. Durch die Verlagerung des Rheins von der Stadt weg, die vor etwa 1000 Jahren geschah, und der im 14. Jahrhundert zunehmenden Verlandung des toten Rheinarms wurde die wirtschaftliche Entwicklung jedoch unterbrochen. Von der Kaufmannsstadt entwickelte sich Duisburg zur AckerbĂŒrgerstadt. Das Wirken von Gerhard Mercator und die GrĂŒndung der UniversitĂ€t im Jahre 1655 schufen die Anerkennung als „Gelehrtes Duisburg“ („Duisburgum Doctum“).

  • Im 11. Jahrhundert gelangt eine MĂŒnze aus Duisburg bis auf die FĂ€röer, wie der MĂŒnzfund von Sandur belegt.
  • zirka 1000 verlagert der Rhein seinen Hauptstrom von Duisburg weg, der so entstandene Altrheinarm bleibt noch lange Zeit schiffbar.
  • 1120 Bau einer Stadtbefestigung.
  • 1145 Der Johanniterorden grĂŒndet vor den Toren der Stadt seine erste deutsche Niederlassung.
  • 1279 Stadt laut einer Urkunde von König Lothar III..
  • zirka 14. Jahrhundert Der tote Rheinarm verlandet, Duisburg ist vom Rhein abgeschnitten.
  • 1445 Ein Überfall des Kölner Erzbischofs kann abgewehrt werden.
  • 1566 Vollendung des farbigen Stadtplans durch Johannes Corputius .
  • 1666 Duisburg fĂ€llt mit dem Herzogturm Kleve an Brandenburg beziehungsweise Preußen .
  • 1674 KurfĂŒrst Friedrich Wilhelm verbietet der Stadt, sich weiterhin als Reichsstadt zu bezeichnen.

Neuzeit und Industrialisierung

Duisburg um 1647
Duisburg um 1647
Duisburg, Stadtmauer am Innenhafen
Duisburg, Stadtmauer am Innenhafen

Das AufblĂŒhen von Tabak- und Textilmanufakturen im ausgehenden 17. Jahrhundert leitete eine Entwicklung ein, die schließlich mit der Industrialisierung Ende des 19. Jahrhundets und dem Ausbau der Rhein-Ruhr-MĂŒndung zum grĂ¶ĂŸten Binnenhafen der Welt zur „Montanstadt“ fĂŒhrte.

Große Industriewerke ( Thyssen , Krupp , ...) siedelten sich nördlich und sĂŒdlich von Duisburg an und bestimmten nach der Eingemeindung die Entwicklung der Gesamtstadt maßgeblich mit. Die Werke, die in der NĂ€he alter SiedlungsrĂ€ume entstanden, zogen Arbeiter aus dem deutschen Reich, Polen, Österreich und den Niederlanden an. Es entstanden neue Siedlungen um die alten Kerne und die Einwohnerzahlen wuchsen rasant.

  • 1674 RegelmĂ€ĂŸige Schiffsverbindung mit Nimwegen (Börtschifffahrt).
  • 1693 Der Rat erteilt dem Weber Heinrich Wintgens die Genehmigung einer Manufaktur.
  • 1713 Den klevischen StĂ€dten wird durch Friedrich Wilhelm I. verboten, Ratsherren und BĂŒrgermeister zu wĂ€hlen.
  • 1716 Bau des ersten Hafenbeckens in Ruhrort.
  • 1717 Erste Ausgabe des „Duisburger Intelligenzblattes“.
  • 1763 Johann Gerhard Böninger grĂŒndet die erste Tabakfabrik in Duisburg.
  • 1770 Beginn des Ausbaus der Ruhr zur Schifffahrtsstraße.
  • 1816 Duisburg wird im Zuge der Preußischen Verwaltungsgliederung nach dem Wiener Kongress 1815 dem Landkreis Dinslaken in der preußischen Provinz JĂŒlich-Kleve-Berg zugeordnet, die bereits 1822 mit der Provinz Großherzogtum Niederrhein zur Rheinprovinz vereinigt wurde.
  • 1818 Auflösung der alten UniversitĂ€t Duisburg.
  • 1823 Aus den Landkreisen Dinslaken und Essen wird der neue Landkreis Duisburg gebildet.
  • 1824 Bau der SchwefelsĂ€urefabrik des Fr. W. Curtius , Beginn der Industrialisierung.
  • 1828 Franz Haniel eröffnet in Ruhrort eine Werft fĂŒr Dampfschiffe.
  • 1846 Duisburg wird zunĂ€chst an den sĂŒdlichen Teil der Köln-Mindener Eisenbahn angebunden, im Folgejahr wird die WeiterfĂŒhrung der Strecke durch das nördliche Ruhrgebiet bis Minden fertig gestellt.
  • 1873 Duisburg scheidet aus dem Landkreis Duisburg aus und wird Stadtkreis .
  • 1881 Eröffnung der Pferdebahn.
  • 1897 Eröffnung der ersten elektrischen Straßenbahn.
  • 1905 Meiderich und Ruhrort werden nach Duisburg eingemeindet.
  • 1911 Hamborn, ein Zentrum der deutschen eisenschaffenden Industrie, scheidet aus dem Landkreis Dinslaken aus und wird mit bereits 103.000 Einwohnern Stadtkreis.

Erster Weltkrieg , Weimarer Republik und Nationalsozialismus

Aus der Euphorie ĂŒber den Ersten Weltkrieg 1914 wird bereits 1915 ErnĂŒchterung. Die britische Seeblockade fĂŒhrt zu Hunger und einer nachhaltigen Radikalisierung der Massen. Nach Kriegsende 1918 herrscht auch in Duisburg Anarchismus. Es gibt wilde Streiks, Straßenschlachten und Feuergefechte zwischen rechten und linken Gruppierungen. Eine Hyperinflation enteignet den Mittelstand. 1921 folgt die Besetzung der Stadt durch Franzosen und Belgier. Zu Begehung des französischen Nationalfeiertags parodieren französische Truppen am 14. Juli 1922 durch die Straßen der besetzten Stadt. Im September des Jahres 1925 verlassen Franzosen und Belgier die Stadt, nachdem die deutsche Regierung den Dawes-Plan akzeptiert. Nach einer Phase der wirtschaflichen Beruhigung gerĂ€t die Stadt bereits Ende 1929 in eine neue Rezession. Die Weltwirtschaftskrise zu Beginn der 1930er Jahre traf die Stadt besonders hart. Damals hatte sie mit 34,1 % die höchste Arbeitslosenquote des deutschen Reiches.

  • 1921 Am 8. MĂ€rz rĂŒckt das französische Infanterie-Regiment 168 in die StĂ€dte Duisburg und DĂŒsseldorf wegen ausstehender Reparationen ein. Mit der Besetzung Duisburgs sichert sich Frankreich eine SchlĂŒsselstellung fĂŒr die Besetzung des ĂŒbrigen Ruhrgebiets. Die Versammlungsfreiheit wird aufgehoben und die Duisburger Presse unterliegt einer Zensur.
  • 1923 Von den BrĂŒckenköpfen Duisburg und DĂŒsseldorf aus beginnen französische und belgische Truppen im Januar mit der Besetzung des Ruhrgebiets. Die Duisburger Untergruppe der Separatistengruppe "Rheinischer UnabhĂ€ngigkeitsbund" ruft am 22. Oktober die "Rheinische Republik" aus. Franzosen und Belgier beenden am 29. November die Herrschaft der Duisburger Separatisten.
  • 1925 Im September des Jahres 1925 verlassen die letzten französischen Truppen das Duisburger Stadtgebiet
  • 1929 Die Stadtkreise Duisburg und Hamborn werden zum neuen Stadtkreis Duisburg-Hamborn zusammengelegt.
  • 1935 Der Stadtkreis Duisburg-Hamborn wird in Stadtkreis Duisburg umbenannt.
  • 1938 am 9. November zerstören Nationalsozialisten die große Synagoge in der Junkerstraße.

Zweiter Weltkrieg

Rheinufer im Norden Duisburgs mit Industriekulisse
Rheinufer im Norden Duisburgs mit Industriekulisse

Als logistisches Zentrum des Ruhrgebietes und bedeutender Standort der Chemie- und HĂŒttenindustrie wird Duisburg bald zum primĂ€ren Angriffsziel alliierter Bomber. Dabei werden nicht nur die Industrieanlagen, sondern auch gezielt die zivile Bevölkerung angegriffen.

Duisburg war seit 1936 Garnisonsstadt. Nach dem durch den Bruch des Versailler Vertrages und des Locarno- Abkommens erfolgten militĂ€rischen Besetzung des Rheinlandes am 7. MĂ€rz 1936 - der sog. Remilitarisierung - erfolgte die Verlegung des I. Bataillons des Infanterie-Regiments 79 in die Stadt. Etwa ein Jahr spĂ€ter wurde die Stationierung erster Flakeinheiten - einer schweren und einer leichten Flakstammbatterie - in der damals noch im Bau befindlichen Neuenhof-Kaserne am 6. April 1937 mit einem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt gewĂŒrdigt. Bis 1945 waren vorrangig diverse Truppenteile der damaligen Luftwaffe in Duisburg stationiert. Neben zwei Flak-Kasernen gab es ein grĂ¶ĂŸeres Munitionsdepot im Bereich der heutigen Sechs-Seen-Platte sowie eine Vielzahl unterschiedlicher Flakeinheiten der Flakgruppe Duisburg, die im gesamten Stadtgebiet des heutigen Duisburgs, aber auch in den angrenzenden Gemeinden verteilt eingesetzt waren. Daneben gab es am Duisburger Kaiserberg ein Flugwachkommando (Fluko), in welchem vorrangig Duisburger Frauen eingesetzt waren. Trotz der immensen militĂ€rischen PrĂ€senz blieben die deutschen VerteidigungsbemĂŒhungen letztlich erfolglos und konnten die weitgehende Zerstörung der Stadt nicht verhindern. Als die am weitesten westlich gelegene Großstadt des Deutschen Reiches erlebte Duisburg eine immense Anzahl schwerer und allerschwerster Bombenangriffe; als eine Einflugschneise zum Ruhrgebiet erlebte die Stadt daneben ab 1943 praktisch tĂ€gliche Luftalarme.

  • 1941 unter anderem am 12. / 13. Juni werfen britische Maschinen 445 Tonnen Bomben ab.
  • 1943 Ă€scherten 577 britische Bomber am 12. / 13. Mai die gesamte Innenstadt von Duisburg mit 1599 t Bomben ein und machten 96.000 Menschen obdachlos.
Eine Lancaster wirft am 15. Oktober 1944 Stabbrandbomben (links), Brandbomben und eine Luftmine (rechts) auf Duisburg ab.
Eine Lancaster wirft am 15. Oktober 1944 Stabbrandbomben (links), Brandbomben und eine Luftmine (rechts) auf Duisburg ab.
  • 1944 erleidet die Gesamtstadt die schwersten SchĂ€den, als unter anderem am 22. Mai ĂŒber 2000 Tonnen Bomben fallen, eine Menge, die am 14. / 15. Oktober noch mehr als vervierfacht wird, als in drei Angriffswellen jeweils mehr als 1000 Halifax , Lancaster und Mosquito -Bomber ĂŒber Duisburg erscheinen. Es folgten zahlreiche weitere Großangriffe in Ă€hnlicher GrĂ¶ĂŸenordnung.
  • 1945 kamen zu den BombenschĂ€den die Zerstörungen wĂ€hrend des Endkampfes um die Stadt, die am Nordwestrand des Ruhrkessels lag und seit Ende Februar 1945 mit Artillerie beschossen wurde. WĂ€hrend fĂŒr den Norden der Stadt am 28. MĂ€rz der Krieg vorbei war, endete der Krieg in den sĂŒdlich der Ruhr gelegenen Stadtbereichen erst am 12. April 1945 mit dem Einmarsch Angehöriger der 17th Airborne Division, einem Teil der 9th US-Army.

Mehr als 299 Bombenangriffe im 2. Weltkrieg zerstörten das alte Stadtbild erheblich. 80 Prozent der WohngebÀude waren zerstört oder stark beschÀdigt. In der Folge wurde praktisch die gesamte Stadt inklusive der Infrastruktur neu aufgebaut, wodurch die meisten historischen Merkmale verschwanden. Weitergehende Informationen zu Duisburg im Zweiten Weltkrieg sind vom Arbeitskreis Garnison Duisburg zusammengetragen worden.

Nachkriegszeit und Gegenwart

Überblick ĂŒber den Ostteil und das Zentrum Duisburgs mit Sechs-Seen-Platte, Bettenturm der Sportschule Wedau im Sportpark Wedau, MSV-Arena, Salvatorkirche und Industrie im Norden
Überblick ĂŒber den Ostteil und das Zentrum Duisburgs mit Sechs-Seen-Platte, Bettenturm der Sportschule Wedau im Sportpark Wedau, MSV-Arena, Salvatorkirche und Industrie im Norden
 Landschaftspark Duisburg-Nord
Landschaftspark Duisburg-Nord

Nach der WĂ€hrungsreform ist die Stadt durch einen ungebrochenen Aufstieg in allen Lebensbereichen gekennzeichnet. Kohle und Stahl werden wieder die Motoren des Wiederaufbaus. Ende der 1950er Jahre zĂ€hlt der Arbeitsamtsbezirk Duisburg kaum Arbeitslose. Die Wirtschaftskraft der Region Duisburg war ĂŒberdurchschnittlich und lag um fast 50% ĂŒber dem Landesdurchschnitt. Es erfolgte ein gewaltiger Zustrom von Menschen in die Stadt. Bis 1961 schnellt die Einwohnerzahl auf 502.933 hoch. Trotz der Kohlenkrise, die im Jahre 1957 begann und die auch in Duisburg zur Schließung von Zechen fĂŒhrte, erlebte die Stahlindustrie in den 1960er Jahren eine gute Konjunktur. Vermehrt suchte die Industrie auslĂ€ndisches ArbeitskrĂ€ftepotential. Bedingt durch die rasante produktivitĂ€tssteigernde technologische Entwicklung im Bereich der Erzeugung von Eisen und Stahl sinkt aber in den 1970er Jahren die Zahl der BeschĂ€ftigten. Die Arbeitslosigkeit steigt an. Noch 1986 versuchen die Arbeitnehmer der Krupp-HĂŒtte in Rheinhausen sich erfolglos gegen die Schließung ihres Werkes durchzusetzen. Duisburg, das 20 Jahre zuvor noch zu den deutschen StĂ€dten mit den höchsten Pro-Kopf-Steuereinnahmen zĂ€hlte, hatte aufgrund der einseitigen Industriestruktur nun mit erheblichen Standortproblemen zu kĂ€mpfen. Es erfolgten vermehrt Anstrengungen, freigewordene IndustrieflĂ€chen fĂŒr neue Industrien und fĂŒr die Ansiedlung von Dienstleistungs- und Transportunternehmen aufzubereiten. Doch die Unternehmensneuansiedlungen können den Verlust der ArbeitsplĂ€tze auch im neuen Jahrtausend nicht ausgleichen.


Besonders bedrohlich fĂŒr die Stadt ist auch die rasante Abnahme der Bevölkerung, die zu einem Kaufkraftverlust fĂŒhrt. Der abnehmende AttraktivitĂ€t der einstigen Einkaufsstadt am Niederrhein und als Unternehmensstandort versucht die Stadt mit mehreren Mitteln entgegenzuwirken. So war viele Jahre lang die vieldiskutierte Ansiedlung eines großen Einkaufszentrums („Mall“, Arbeitstitel: "Multi Casa") am Hauptbahnhof in InnenstadtnĂ€he geplant. Da der Stadtrat Mitte 2005 in einer umstrittenen Entscheidung beschloss, das BaugelĂ€nde gegen den Willen des Investors als Sondergebiet auszuweisen, ist die Zukunft dieses Projektes ungeklĂ€rt. Zur Zeit wird ein etwas kleiner dimensioniertes Einkaufszentrum in der NĂ€he des Hauptbahnhofes gebaut.

  • 1975 – Eingemeindung der Orte Walsum, Homberg, Rheinhausen, Rumeln-Kaldenhausen und Baerl. Gegen PlĂ€ne der Landesregierung, die StĂ€dte Moers, Kamp-Lintfort, Rheinkamp-Baerl, Neukirchen-Vluyn und Kapellen einzugemeinden, wodurch Duisburg eine Einwohnerzahl von weit ĂŒber 700 000 erreicht hĂ€tte, können sich die betroffenen StĂ€dte erfolgreich zur Wehr setzen.
  • 1977 - Erster Höhepunkt der Stahlkrise , die im Jahre 1975 ihren Anfang nimmt. Seit 1974 sinkt die Rohstahlerzeugung von 32,2 Mio. t auf 21,5 Mio. t. Die Krise hat weite Teile des Ruhrgebiets erfasst. Im produzierenden Gewerbe gehen 200.000 ArbeitsplĂ€tze im Ruhrgebiet verloren.
  • 1979 - Zum ersten Mal wird in Duisburg und weiten Teilen des Ruhrgebiets Smogalarm am 17. Januar ausgelöst.
  • 1981 - Erster Tatort mit Horst Schimanski löst Proteste in Duisburg aus.
  • 1982 - Revierweite Proteste der Stahlarbeiter gegen Schließungs- und Entlassungsabsichten der Stahlunternehmen im Ruhrgebiet. Krupp legt das Walzwerk in Duisburg-Rheinhausen still.
  • 1983 – StadtjubilĂ€um – 1100 Jahre Duisburg.
  • 1985 - In Duisburg und anderen StĂ€dten des westlichen Ruhrgebiets wird im Januar die höchste Smogalarm-Stufe ausgelöst. GĂŒnter Wallraffs Buch Ganz unten wird veröffentlicht.
  • 1987 - Krupp beabsichtigt die Schließung des , Proteste der Arbeitnehmer auf der BrĂŒcke der SolidaritĂ€t .
  • 1989 - Duisburg trĂ€gt die XV. Sommer-Universiade aus.
  • 1990 – Radio Duisburg startet als erstes lokales Privatradio in Nordrhein-Westfalen.
  • 1999 – Das neue jĂŒdische Gemeindezentrum mit Synagoge am Innenhafen wird eröffnet.
  • 2004 – Am 19. Juli ist Duisburg von einem Tornado betroffen, der im Hafen zwei LadekrĂ€ne umwirft, das Stadttheater abdeckt und weitere SchĂ€den anrichtet.
  • 2005 - Beginn der Bauarbeiten am "City-Palais" (auf dem GelĂ€nde der alten Mercatorhalle), das u.a. ein Spielcasino aufnehmen soll.
  • 2005 - Austragungsort der World Games vom 14. Juli bis zum 24. Juli 2005.
  • 2005 – Beginn der Bauarbeiten zum "Forum" an der Königstraße (kurz "Kö") in direkter Innenstadtlage. Das viel grĂ¶ĂŸer angelegte Ă€hnliche Projekt "Multi Casa" wird aufgrund eines vorangegangenen Ratsbeschlusses nicht gebaut.
  • 2005 - GrĂŒndung der Sonnenwall eG als erste ISG/erstes BID, eine Kooperation von ImmobilieneigentĂŒmern und EinzelhĂ€ndlern, vom Sonnenwall in der Innenstadt von Duisburg. Ziel ist es, im Rahmen der Entwicklungen um die Großprojekte "Citypalais" und "Forum" einen Gegenpol dazu zu setzen und den Sonnenwall als attraktiven Einzelhandelsstandort vieler kleiner, alteingesessener LĂ€den auch immobilienwirtschaftlich zu vermarkten.

Religionen

Christenheit

Duisburg gehörte im Mittelalter zum Bistum LĂŒttich , spĂ€ter zum Erzbistum Köln. 1543 wurde auf Beschluss des Rates der Stadt im evangelischen Sinne gepredigt und in den Folgejahren auch das Abendmahl in beiderlei Gestalt („Brot und Wein“) gefeiert, so dass bis 1555 die Reformation endgĂŒltig Fuß fassen konnte. Vorherrschend war das reformierte Bekenntnis. 1610 wurde der Synodalverband der reformierten Gemeinden JĂŒlich, Kleve und Berg gegrĂŒndet, zu dem auch die Gemeinde in Duisburg gehörte. Die Gegenreformation konnte sich nicht durchsetzen. 1727 bildete sich auch eine lutherische Gemeinde. Beide Konfessionen vereinigten sich 1891 zur unierten Gemeinde von Duisburg. In preußischer Zeit wurde Duisburg Sitz einer Superintendentur innerhalb Rheinischen Provinzialkirche der Evangelischen Kirche in Preußen, aus der spĂ€ter der Kirchenkreis Duisburg innerhalb der heutigen Evangelischen Kirche im Rheinland hervorging. Walsum gehört zum Kirchenkreis Dinslaken und das linksrheinische Duisburg zum Kirchenkreis Moers. Duisburg ist Sitz der großen evangelischen Hilfsorganisation Kindernothilfe .

Die nach der Reformation in Duisburg verbliebenen Katholiken gehörten weiterhin zum Erzbistum Köln. Nach dessen Auflösung 1801 kam Duisburg zum Bistum MĂŒnster. Seit 1958 gehören die zurzeit 36 Pfarrgemeinden der Dekanate Duisburg-SĂŒd, Duisburg-Mitte, Duisburg-Ruhrort und Duisburg-Hamborn zum damals neu gegrĂŒndeten Bistum Essen. Die 18 Pfarrgemeinden des linksrheinischen Dekanats Duisburg-West und des zum Dekanat Dinslaken gehörenden Pfarrverbands Walsum liegen im Bereich des Bistums MĂŒnster.

Die evangelischen und katholischen Gemeinden in Duisburg sind Mitglied in der 1993 gegrĂŒndeten Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Duisburg. Dieser Arbeitsgemeinschaft gehören darĂŒber hinaus die Griechisch-Orthodoxe Kirche , die SelbstĂ€ndige Evangelisch-Lutherische Kirche , die Armenische Apostolische Kirche , die Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Freikirchen sowie die Apostolische Gemeinschaft an. Außerdem gibt es in Duisburg diverse weitere christliche Kirchen und Gemeinschaften.

Judentum

Die jĂŒdische Gemeinde Duisburg-MĂŒlheim/Ruhr-Oberhausen zĂ€hlt 2.773 Mitglieder. Ihr Gebetsraum ist die Duisburger Synagoge.

In Duisburg erinnern Stolpersteine an die Opfer des Nationalsozialismus.

Islam

Etwa 8 Prozent der Duisburger BĂŒrgerinnen und BĂŒrger bekennen sich zum Islam .

Eingemeindungen

Zu Beginn des 19. Jahrhundert bildete die Stadt Duisburg im Kreis Wesel im preußischen Herzogtum Kleve zusammen mit der als Enklave im Herzogtum Berg und im Landkreis DĂŒsseldorf liegenden Ortschaft Wanheim-Angerhausen die BĂŒrgermeisterei Duisburg. Unter den klevischen StĂ€dten zĂ€hlte sie zur viertwichtigsten nach Kleve, Wesel und Xanten. Zum Stadtgebiet gehörten weitere Dörfer beziehungsweise WohnplĂ€tze und Siedlungen, wie etwa Duissern, Feldmark - das heutoge Dellviertel, Neuenkamp, das heutige Neudorf und Hochfeld. 1801 wurde das zu Moers gehörende Kasslerfeld nach Duisburg umgemeindet.

1815 kam die Stadt nach dem Zusammenbruch der französischen Herrschaft wieder zu Preußen und wurde im Zuge der Verwaltungsgliederung des Preußischen Staates 1816 dem neu gebildeten Landkreis Dinslaken im Regierungsbezirk Kleve in der Provinz JĂŒlich-Kleve-Berg zugeteilt. Schon 1822 / 23 traten die erste Änderungen ein: Die beiden Rheinprovinzen wurden vereinigt, ebenfalls die Regierungsbezirke Kleve und DĂŒsseldorf und aus den Landkreisen Dinslaken und Essen der neue Landkreis Duisburg gebildet. 1857 schied die Stadt Duisburg durch EinfĂŒhrung der StĂ€dteordnung aus der BĂŒrgermeisterei Duisburg aus. Die BĂŒrgermeisterei Duisburg-Land bestand danach nur noch aus der Ortschaft Wanheim-Angerhausen. Im Jahre 1873 wurde Duisburg kreisfrei und 1902 das mittlerweile zum Landkreis MĂŒlheim an der Ruhr gehörende Wanheim-Angerhausen mit der Stadt Duisburg vereinigt.

Danach folgten weitere Eingliederungen, und zwar:

  • am 1. Oktober 1905 : die StĂ€dte Meiderich ( Stadtrechte seit 1895 ) und Ruhrort (Stadtrechte seit 1857 , mit der 1904 eingegliederten Gemeinde Beeck).
  • am 1. August 1929 : die Stadt Hamborn (seit 1900 kreisangehörige Stadt im Landkreis Ruhrort, spĂ€ter Dinslaken und seit 1911 Stadtkreis) sowie die Ortschaften Rahm, Huckingen, Buchholz, Wedau, Bissingheim, MĂŒndelheim, Großenbaum, Serm, Ehingen und HĂŒttenheim (alle Amt Angermund, Landkreis DĂŒsseldorf). Die neugegliederte Stadt erhielt zunĂ€chst den Namen Duisburg-Hamborn, der 1935 in „Duisburg“ geĂ€ndert wurde.
  • am 1. Januar 1975 : die StĂ€dte Homberg (Stadtrechte seit 1921 ), Rheinhausen (gebildet 1923 aus den BĂŒrgermeistereien Friemersheim und Hochemmerich, Stadtrechte seit 1934 ) und Walsum (Stadtrechte seit 1958 ), die Gemeinde Rumeln-Kaldenhausen (bis 1950 Amt Rumeln) sowie der Ortsteil Baerl der Gemeinde Rheinkamp (bis 1950 BĂŒrgermeisterei Repelen-Baerl).

Duisburg-Hamborn

Duisburg-Hamborn war von 1929 bis 1935 der Name der heutigen Stadt Duisburg. Ihren Doppelnamen erhielt die neu gebildete Stadt 1929, als die beiden Stadtkreise Duisburg und Hamborn zusammen mit den im SĂŒden liegenden Gemeinden zu einem neuen Stadtkreis vereinigt wurden. 1935 wurde die Stadt in Duisburg umbenannt. Schon vorher waren die Doppelnamen von Barmen-Elberfeld in Wuppertal und von Gelsenkirchen-Buer aufgegeben worden. 1940 wurde auch Krefeld-Uerdingen in Krefeld umbenannt.

Einwohnerentwicklung

Bevölkerungsentwicklung
Bevölkerungsentwicklung

Im Mittelalter kam die Stadt nicht ĂŒber eine Einwohnerzahl von 3000 bis 4000 hinaus. Doch schon kurz vor der ersten grĂ¶ĂŸeren Eingemeindung im Jahre 1905 ĂŒberschritt die Stadt Duisburg die Grenze von 100.000 Einwohnern, was sie zur Großstadt machte. 1919 hatte die Stadt 250.000 Einwohner, bis 1961 verdoppelte sich diese Zahl auf 500.000. Am 1. Januar 1975 erreichte die Bevölkerungszahl mit der Eingemeindung von Rheinhausen (67.610 Einwohner 1974), Walsum (47.433 Einwohner 1974) und Homberg (36.140 Einwohner 1974) mit 607.525 ihren historischen Höchststand.

Wie es bei nahezu allen GroßstĂ€dten der Fall ist, so ist auch Duisburg in seinen heutigen Grenzen das Ergebnis mehrerer Gebietsreformen , in deren Folgen eine Reihe von umliegenden Orten, darunter am 1. August 1929 die Großstadt Hamborn (126.043 Einwohner 1925), eingemeindet wurden. Obwohl die Stadt in den letzten 30 Jahren mehr als 17 Prozent ihrer Einwohner verloren hat, steht sie heute mit ihren etwa 500.000 Einwohnern an 12. Stelle der einwohnerreichsten GroßstĂ€dte Deutschlands. Der Bevölkerungsanteil mit internationaler Herkunft betrĂ€gt dabei circa 19 Prozent.


Mit dem absehbaren Absinken der Einwohnerzahl unter 500.000 sind gemeinderechtliche negative Konsequenzen verbunden, die unter anderem die finanziellen Zuweisungen des Landes an die hoch verschuldete Stadt betreffen. Das Ausmaß des Einwohnerverlustes in Duisburg innerhalb der letzten 35 Jahre ist fĂŒr eine deutsche Großstadt erheblich. Auf dem Gebiet vor den großen Eingemeindungen lebten am 31. Dezember 1974 nach Angaben des Statistischen Landesamtes 428.594 Menschen. Bis heute ist die Zahl der dort lebenden Einwohner um 21 Prozent auf knapp 340.000 gesunken. GegenĂŒber 1961 ist das sogar ein Verlust von 32 Prozent.

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1833 handelt es sich meist um SchĂ€tzungen, danach um VolkszĂ€hlungsergebnisse (Âč) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die "Ortsanwesende Bevölkerung", ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die "Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung". Vor 1843 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Jahr Einwohner
1714 2.983
1770 3.000
1810 5.195
1816 4.508
1830 7.005
3. Dezember 1849 Âč 8.800
3. Dezember 1861 Âč 13.000
3. Dezember 1864 Âč 14.400
3. Dezember 1867 Âč 25.800
1. Dezember 1871 Âč 30.533
1. Dezember 1875 Âč 37.400
1. Dezember 1880 Âč 41.242
1. Dezember 1885 Âč 47.519
Jahr Einwohner
1. Dezember 1890 Âč 59.285
2. Dezember 1895 Âč 70.272
1. Dezember 1900 Âč 92.729
1. Dezember 1905 Âč 192.346
1. Dezember 1910 Âč 229.483
1. Dezember 1916 Âč 220.026
5. Dezember 1917 Âč 220.236
8. Oktober 1919 Âč 244.302
16. Juni 1925 Âč 272.252
16. Juni 1933 Âč 440.419
17. Mai 1939 Âč 434.646
31. Dezember 1945 322.301
29. Oktober 1946 Âč 356.408
Jahr Einwohner
13. September 1950 Âč 410.783
25. September 1956 Âč 476.523
6. Juni 1961 Âč 502.993
31. Dezember 1965 484.930
27. Mai 1970 Âč 454.839
31. Dezember 1975 591.635
31. Dezember 1980 558.089
31. Dezember 1985 518.260
25. Mai 1987 Âč 525.378
31. Dezember 1990 535.447
31. Dezember 1995 535.250
31. Dezember 2000 514.915
31. Dezember 2005 500.914

Âč VolkszĂ€hlungsergebnis

Bevölkerungsprognose

Die Bertelsmann Stiftung , Wegweiser Demographischer Wandel liefert Daten zur Entwicklung der Einwohnerzahl von 2.959 Kommunen in Deutschland.

Absolute Bevölkerungsentwicklung 2003-2020 - Prognose fĂŒr Duisburg:

Einwohner absolut in 2003 - 506.496

Einwohner absolut in 2005 - 500.342

Einwohner absolut in 2010 - 485.574

Einwohner absolut in 2015 - 471.694

Einwohner absolut in 2020 - 457.047

Politik und Gesellschaft

An der Spitze der Stadt Duisburg stand schon seit etwa 1270 ein Rat und seit 1275 zwei BĂŒrgermeister . Der Rat hatte zehn bis 22 Mitglieder. Der Wahlmodus fĂŒr den Rat wurde mehrfach geĂ€ndert. In der Regel wechselten seine Mitglieder jĂ€hrlich am 10. August (Laurentiustag). Ab 1566 behielt sich der Herzog von Kleve das Recht, den BĂŒrgermeister und zwei RĂ€te selbst zu ernennen. Dennoch machte der Herzog hiervon kaum Gebrauch. Neben dem Rat taucht seit dem 15. Jahrhundert ein weiteres Gremium als BĂŒrgerbeteiligung auf, der „Sechzehner“. Ihm gehörten je vier Vertreter der vier Stadtviertel an. Ein weiteres grĂ¶ĂŸeres Gremium war der „Vierundzwanziger“. Jedoch kann man bei beiden Gremien nicht von einer echten BĂŒrgerbeteiligung im heutigen Sinne sprechen. Sie hatten meist nur beratende Funktion. 1713 wurde die freie Ratswahl vorĂŒbergehend aufgehoben. 1807 wurde in französische Zeit die Munizipalverfassung mit einem Munizipalrat eingefĂŒhrt. Seit 1856 gab es „Stadtverordnete“, spĂ€ter Ratsherren. Die Leitung der Stadt ĂŒbernahm in französischer Zeit der Maire, in preußischer Zeit ein BĂŒrgermeister beziehungsweise spĂ€ter OberbĂŒrgermeister .

WĂ€hrend der Zeit der Nationalsozialisten wurde der OberbĂŒrgermeister von der NSDAP eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die MilitĂ€rregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen OberbĂŒrgermeister ein, und 1946 fĂŒhrte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewĂ€hlten „Rat der Stadt“, dessen Mitglieder man als „Stadtverordnete“ bezeichnet. Der Rat wĂ€hlte anfangs aus seiner Mitte den OberbĂŒrgermeister als Vorsitzenden und ReprĂ€sentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tĂ€tig war. Desweiteren wĂ€hlte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1997 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen OberbĂŒrgermeister . Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und ReprĂ€sentant der Stadt.

2004 wurde zum ersten Mal seit mehr als 50 Jahren ein OberbĂŒrgermeister gewĂ€hlt, der nicht der SPD angehört. Adolf Sauerland gewann im zweiten Wahlgang mit 61,2 Prozent gegen seine VorgĂ€ngerin BĂ€rbel Zieling SPD .

In jedem Stadtbezirk gibt es eine Bezirksvertretung . Diese werden bei jeder Kommunalwahl neu gewĂ€hlt. Vorsitzender der Bezirksvertretung ist der Bezirksvorsteher . Die CDU stellt seit der letzten Wahl vier Bezirksvorsteher: Katharina Gottschling (Rheinhausen), Hildegard Fischer (Homberg/Ruhrort/Baerl), Heinrich Klose (Stadtmitte), Arno MĂŒller (SĂŒd). Drei Bezirksvorsteher gehören der SPD an: Heinz PlĂŒckelmann (Walsum), Uwe Heider (Hamborn), Wilhelm Jankowski (Meiderich/Beeck).

Die OberbĂŒrgermeister 1873–2004

  • 1873 – 1879 : Friedrich Wilhelm Wegner
  • 1879 – 1914 : Karl Lehr
  • 1914 – 1933 : Dr. Karl Jarres ( DVP )
  • 1933 – 1934 : Dr. Ernst Heinrich Kelter
  • 1934 – 1937 : Just Dillgardt ( NSDAP )
  • 1937 – 1945 : Hermann Freytag (NSDAP)
  • 1945 – 1947 : Heinrich Weitz ( CDU )

Die Oberstadtdirektoren 1946–1997

  • 1946 – 1956 : Gustav Klimpel
  • 1956 – 1960 : Fritz Seydaack
  • 1960 – 1967 : Gerhard Bothur
  • 1967 – 1978 : Dr. Ernst Caumanns
  • 1978 – 1986 : Dr. Herbert KrĂ€mer (SPD)
  • 1986 – 1994 : Dr. Richard R. Klein (SPD)
  • 1994 – 1997 : Norbert Giersch (SPD)

Der Stadtrat

Der Stadtrat der Stadt Duisburg hat insgesamt 74 Mitglieder. Bei der letzten Wahl im September 2004 verteilten sie sich wie folgt auf die Parteien:

SPD CDU GrĂŒne PDS -OL FDP PBP AMP REP DAL Gesamt
2004 28 27 7 4 3 2 1 1 1 74

Bereits kurz nach der Wahl ist die DAL in der CDU-Fraktion aufgegangen. Die AMP hatte zunĂ€chst mit der FDP eine Fraktion gebildet. Die Duisburger PBP hat sich von ihrer Bundespartei getrennt und in BĂŒrger-Union 2004 umbenannt. Ende Oktober 2005 trennt sich die AMP von der FDP und bildet mit den Vertretern der BĂŒrger-Union 2004 eine gemeinsame Fraktion. Die CDU und die GrĂŒnen haben miteinander einen Kooperationsvertrag abgeschlossen, besitzen jedoch auch zusammen mit dem OberbĂŒrgermeister Sauerland (CDU) keine Mehrheit im Rat. Sie sind auf die fallweise UnterstĂŒtzung weiterer Ratsmitglieder angewiesen.

Stadtwappen

Das Wappen der Stadt Duisburg zeigt in von Gold und Rot geteiltem Schild oben einen wachsenden, rot gezungten schwarzer Doppeladler, unten eine dreitĂŒrmige silberne gezinnte Burg. Die Stadtflagge ist weiß-rot belegt mit dem Wappen. Das Wappen wurde der Stadt am 31. Januar 1977 vom RegierungsprĂ€sidenten in DĂŒsseldorf verliehen. Es ist jedoch bereits im Jahre 1527 bezeugt. Es kann teilweise als „redendes“ Wappen bezeichnet werden, denn die Burg weist auf den Namen der Stadt hin. Der Reichsadler deutet auf die Zugehörigkeit zum Reich und weist auf die ehemalige Reichsfreiheit hin, die jedoch bereits 1290 an die Herren von Kleve verpfĂ€ndet war.

Das Wappen der Stadt Duisburg unterliegt einer kommunalen Wappensatzung. Zur Nutzung ist eine Erlaubnis erforderlich.

StÀdtepartnerschaften

Speicherzeile im Innenhafen
Speicherzeile im Innenhafen

Die Stadt Duisburg unterhÀlt mit folgenden StÀdten eine StÀdtepartnerschaft :

  • Portsmouth ( Vereinigtes Königreich ), seit 1950
  • Calais ( Frankreich ), seit 1964
  • LomĂ© ( Togo ), von 1973 bis 2006
  • Bild:Flag of the People's Republic of China.svg Wuhan ( Volksrepublik China ), seit 1982
  • Wilna ( Litauen ), seit 1985
  • Gaziantep ( TĂŒrkei ), seit 2005

Zur Partnerschaft mit LomĂš: Die Partnerschaft lag seit den 80er-Jahren auf Eis. Eine Delegation aus Togo wurde zur Feier "1100 Jahre Duisburg" eingeladen; jedoch blieb der StadtkĂ€mmerer auf den Kosten fĂŒr die Unterkunft der Delegation sitzen. Als im Jahr 2005 bĂŒrgerkriegsĂ€hnliche ZustĂ€nde in Togo ausbrachen und das Goethe-Institus niedergebrannt wurde, tat die Stadt Duisburg nichts, es wurde keine Hilfe angeboten.

Kultur, SehenswĂŒrdigkeiten, Freizeit

 „Rheinorange“ mit Rheinkilometerschild
„Rheinorange“ mit Rheinkilometerschild

Duisburg bietet ein großes Angebot an kulturellen Einrichtungen und Veranstaltungen. Ein wichtiges Ereignis sind die alljĂ€hrlich seit 1977 (außer 2005) stattfindenden Duisburger Akzente, die sich jeweils mit einem kulturell aktuellen Thema auseinandersetzen, und die Duisburger Filmwoche. Überregional bedeutsam sind die im gesamten Ruhrgebiet stattfindende RuhrTriennale und das Klavier-Festival Ruhr sowie das Traumzeit-Festival im Landschaftspark Duisburg-Nord.

Herausragend sind die StĂ€tten und AktivitĂ€ten der Industriekultur , die dem gesamten Ruhrgebiet ein neues Gesicht geben sollen. Der Landschaftspark Duisburg-Nord, ein ehemaliges HĂŒttenwerk in Meiderich , und der am Rande des Stadtzentrums gelegene Innenhafen sind die Duisburger Hauptattraktionen an der Route der Industriekultur.

Kunst im öffentlichen Raum

 „Livesaver“-Brunnen in der Innenstadt
„Livesaver“-Brunnen in der Innenstadt

Neue Kunst Bahnhof in Duisburg

Die Stadt Duisburg verfolgt bei der Weiterentwicklung ihres öffentlichen Verkehrsnetzes in der Sparte der S- und U-Bahnen seit 1986 ein bemerkenswertes Konzept: Das Erscheinungsbild aller Stationen der neuen U-Bahnstrecken wurden von namhaften KĂŒnstlern gestaltet. Zu den bereits existierenden U-Bahnhöfen von Gerhard Richter und Isa Genzken wurde im September 2000 eine neue Station von Eberhard Bosslet eingeweiht.

Skulpturen in der Innenstadt

Ein auffĂ€lliges Wahrzeichen ist der zentral in der Innenstadt aufgestellte „Livesaver“-Brunnen mit einer sieben Meter hohen „Nana“-Figur von Niki de Saint Phalle . Sie steht auf einer von Jean Tinguely aus Schrottteilen konstruierten rotierenden Plattform. Dieser Brunnen ist einer von mehren, die in der zentralen FußgĂ€ngerzone, der "Kö", liegen.

Am Rhein

Ebenfalls unĂŒbersehbar ist die an der RuhrmĂŒndung aufgestellte 25 Meter hohe Stahlskulptur „Rheinorange“ von Lutz Frisch .

Theater

  • Stadttheater: Das 1912 im klassizistischen Stil erbaute Duisburger Stadttheater gilt als das kulturelle Zentrum Duisburgs.
    • Deutsche Oper am Rhein – Theatergemeinschaft DĂŒsseldorf-Duisburg: Sie bespielt zusammen mit den Duisburger Philharmonikern das Stadttheater seit 1956.
    • Schauspiel im Duisburger Stadttheater: Duisburg besitzt kein eigenes Ensemble, deswegen werden Inszenierungen anderer Theater, insbesondere aus dem Ruhrgebiet und aus DĂŒsseldorf, gezeigt.
  • Comödie Duisburg im Residenz. Wegen der Bauarbeiten am "Forum" und der damit verbundenen Abrissarbeiten seit dem 6. Oktober 2005 in einem anderen alten KinogebĂ€ude, dem "Europa".
  • Kleinkunsttheater „Die SĂ€ule“ im Dellviertel.
  • Kom’ma Theater (Kinder- und Jugendtheater) in Rheinhausen.
  • Meidericher KleinkunstbĂŒhne

Veranstaltungsorte

  • Mercatorhalle: Sie galt 40 Jahre lang als die "gute Stube" der Stadt. Die Duisburger Philharmoniker hatten hier ihre SpielstĂ€tte. Die Konzert- und Veranstaltungshalle wurde Anfang 2005 abgerissen, um Platz fĂŒr einen voraussichtlich im FrĂŒhjahr 2007 zu eröffenden Veranstaltungskomplex, das CityPalais , zu schaffen.
  • Theater am Marientor (TaM): Das ehemalige Musicaltheater („Les Miserables“) wird heute fĂŒr unterschiedlichste BĂŒhnenveranstaltungen angemietet. Die Duisburger Philharmoniker nutzen es seit der Schließung der Mercatorhalle als Ausweichquartier.
  • Kraftzentrale im Landschaftspark Duisburg-Nord.
  • Rhein-Ruhr-Halle in Hamborn.
  • Stadthalle Walsum.
  • Rheinhausen-Halle.
  • Kulturzentrale HundertMeister im Dellviertel.
  • Delta Musik Park in Meiderich.
  • Pulp – das „Event-Schloss“ in Hochfeld, ein 2002 zu einer mittelalterlich anmutenden Burg umgebautes BahnhofsgebĂ€ude.

Museen

  • die sogenannte duisburger museums 4
    • Wilhelm-Lehmbruck Museum – Zentrum Internationaler Skulptur: Ausgehend von dem Werk des Duisburger KĂŒnstlers Wilhelm Lehmbruck wird in einem 1964 von seinem Sohn entworfenen Museumsbau eine europaweit einmalige Sammlung moderner Bildhauerei sowie Malerei gezeigt.
    • Kultur- und Stadthistorisches Museum mit der Mercator -Sammlung: Das frĂŒhere Niederrheinische Museum ist in einem ehemaligen Getreidespeicher am Innenhafen untergebracht. Es neben der Mercator-Sammlung jĂ€hrlich mehrere Wechselausstellungen und die MĂŒnz- und Antikensammlung Köhler-Ostbahr. Die derzeitige Dauerausstellung zur Stadtgeschichte wird in den nĂ€chsten Jahren ĂŒberarbeitet. Im Museum ist das Museum Stadt Königsberg untergebracht.
    • Museum der Deutschen Binnenschifffahrt:In einem ehemaligen Jugendstil-Hallenbad in Ruhrort/Laar wird eine umfangreiche Sammlung gezeigt. Zum Museum gehören zwei historische Dampfschiffe, die im Ruhrorter Hafen ankern.
    • Museum KĂŒppersmĂŒhle – Sammlung Grothe: Gegenwartskunst in einem von Herzog & de Meuron umgestalteten Innenhafen-Getreidespeicher.
  • Weitere Sammlungen und Museen:
    • Atlantis Kindermuseum
    • Haniel-Museum in Ruhrort.
    • Lehrerhaus Friemersheim in Rheinhausen.
    • 1. Niederrheinisches Karnevalsmuseum am Mattlerbusch.
    • Naturwissenschaftliches Museum Duisburg, Studio der Heimat in Wedau.
    • Bienenmuseum Duisburg in Rumeln-Kaldenhausen.
    • Radio-Museum in Ruhrort.
    • Bergbaumuseum Rheinhausener Bergbausammlung.
    • Sammlung Junge Kunst in den RĂ€umen der König-Brauerei in Beeck.
    • Stiftung DKM – aktuelle Gegenwartskunst am Innenhafen.
    • Cubus Kunsthalle – aktuelle Ausstellungen.

Kunstförderung

  • Wilhelm Lehmbruck Stipendium der Stadt Duisburg

Zur Erinnerung an den 1881 in Duisburg-Meiderich geborenen Bildhauer Wilhelm Lehmbruck (1881-1919) hat die Stadt Duisburg das „Wilhelm-Lehmbruck-Stipendium“ gestiftet. Dieses Stipendium wird fĂŒr die Dauer von 2 Jahren vergeben und richtet sich an junge KĂŒnstler/innen und seit 2004 erstmalig auch an Schriftsteller/innen. Es soll einem nordrhein-westfĂ€lischen und einem in Deutschland lebenden Kunstschaffenden sowie einem/r Schriftsteller/in im deutschen Sprachraum, die in der Regel noch nicht 35 Jahre sind und bisher noch keinen Preis von internationaler Bedeutung erhalten haben, die Möglichkeit bieten, sich in Duisburg mit einer postindustriellen Umwelt auseinander zu setzen. Die Stadt stellt im historischen Dreigiebelhaus den Stipendiaten kostenlos Wohnateliers zur VerfĂŒgung.

Bauwerke

  • Rathaus: Das Duisburger Rathaus geht zurĂŒck auf den mittelalterlichen Könighof, der an derselben Stelle gestanden hat. Das heutige, im Stil der FrĂŒhrenaissance errichtete GebĂ€ude, wurde 1902 fertiggestellt.
Die Salvatorkirche ist die evangelische Stadtkirche
Die Salvatorkirche ist die evangelische Stadtkirche
  • Kirchen
    • Salvatorkirche: Die neben dem Rathaus stehende Salvatorkirche befindet sich auf dem GelĂ€nde des mittelalterlichen Königshofes. Hier stand erstmals im 9. Jahrhundert eine Kirche. Nach einem Brand im 13. Jahrhundert wurde 1415 der Neubau fertiggestellt. Seit 1571 ist die am Innenhafen gelegene Salvatorkirche evangelisch.
    • Karmelkirche: In die katholische Karmelkirche von 1961, gelegen am Innenhafen, sind Teile der im Krieg zerstörten Minoritenkirche von 1513 integriert worden.
    • Liebfrauenkirche: Die 1960 fertiggestellte Liebfrauenkirche ersetzte die im Krieg zerstörte Ă€lteste katholische Stadtkirche. Ihre Glasfenster und zahlreiche andere EinrichtungsgegenstĂ€nde stammen aus dem Vatikanpavillon der BrĂŒsseler Weltausstellung von 1958. Der außergewöhnliche doppelgeschossige Stahlbeton-Kirchbau wird in die Kunstepoche des Brutalismus eingeordnet.
    • Pfarrkirche St. Joseph: Die St. Joseph-Kirche von 1874 im Dellviertel ist heute die Hauptkirche der katholischen Innenstadt-Gemeinde.
    • Marienkirche: 1153 wurde die Marienkirche als erste Niederlassung des Johanniterordens in Deutschland errichtet. Der heutige klassizistische Bau geht zum grĂ¶ĂŸten Teil auf das Jahr 1802 zurĂŒck. Seit dem 16. Jahrhundert ist die Kirche evangelisch.
    • Abteikirche St. Johann Baptist: Die Abtei Hamborn mit der Abteikirche St. Johann Baptist geht auf das 11./12. Jahrhundert zurĂŒck, ein VorgĂ€ngerbau ist von 900. Die Abtei gehört zum PrĂ€monstratenser -Orden.
    • Pfarrkirche St. Dionysius: Die spĂ€tromanische katholische Dorfkirche St. Dionysius in MĂŒndelheim wurde 1221 erbaut.
JĂŒdisches Gemeindezentrum
JĂŒdisches Gemeindezentrum
  • JĂŒdisches Gemeindezentrum: Das 1999 fertig gestellte JĂŒdische Gemeindezentrum (Architekt: Zvi Hecker) liegt im Innenhafen unweit der in der Pogromnacht 1938 zerstörten alten Synagoge von 1875.
  • Dreigiebelhaus: Das am Rande des Innenhafens gelegene Dreigiebelhaus, errichtet 1536, ist das Ă€lteste noch erhaltene WohngebĂ€ude Duisburgs.
  • Amts- und Landgericht Duisburg: Der Ă€ltere GebĂ€udeteil wurde 1876 im Stil der Neorenaissance fertiggestellt.
  • KĂŒppersmĂŒhle: Das von Herzog & de Meuron 1999 zum Museum umgebaute GebĂ€ude von 1909 ist der architektonisch bedeutsamste Teil der Speicherzeile im Innenhafen.
  • Technologiepark Neudorf: Das im UniversitĂ€ts-Stadtteil gelegene „Haus der Wirtschaftsförderung“, das Technologiezentrum und das Mikroelektronikzentrum wurde 1992 bis 96 von Norman Foster errichtet.

Freizeiteinrichtungen

Innenhafen, Ă€ußerer Bereich
Innenhafen, Ă€ußerer Bereich
Innenhafen, innerer Bereich
Innenhafen, innerer Bereich
  • Zoo Duisburg: Der 1934 gegrĂŒndete Tierpark gilt mit seinem Delfinarium und selten gezeigten Tieren wie Koalas , Wombats oder Fossas als eine der wichtigsten SehenswĂŒrdigkeiten in Duisburg.
Sechs-Seen-Platte: Der Masurensee
Sechs-Seen-Platte: Der Masurensee
Sechs-Seen-Platte: Der Wolfssee
Sechs-Seen-Platte: Der Wolfssee

Duisburg verfĂŒgt ĂŒber eine breite Palette von Freizeiteinrichtungen. Zu nennen sind insbesondere der Revierpark Mattlerbusch mit der Niederrhein-Therme , der Sportpark Wedau mit Regattabahn, MSV-Arena, beleuchteter Nachtlaufstrecke, Strandbad, Wasserskibahn, Fußball- und TennisplĂ€tzen und die Sechs-Seen-Platte, die genauso wie die verschiedene Uferbereiche des Rheins, der Duisburger Stadtwald sowie diverse weitere Seen und Parks vielfĂ€ltige Erholungsmöglichkeiten bieten.

Im FrĂŒhjahr, Sommer und Herbst gibt es mehrmals tĂ€gliche Hafenrundfahrten durch Europas grĂ¶ĂŸten Binnenhafen.

Das GelĂ€nde eines ehemaligen HĂŒttenwerkes, einer Zeche und einer Kokerei wurde zu einem rund 200 Hektar großen Park neuen Typs entwickelt. Der Landschaftspark Duisburg-Nord mit dem erhaltenen Hochofenwerk bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten wie Klettern in alten Erzbunkern oder Tauchen im Gasometer .

Rund um den Innenhafen, teilweise in historischen SpeichergebĂ€uden, im UniversitĂ€tsviertel (mit der Ă€ltesten Duisburger Studentenkneipe Finkenkrug, die die grĂ¶ĂŸte Bierauswahl Nordrhein-Westfalens besitzt) und am Dellplatz findet man eine reichhaltige Kneipenlandschaft.

Bedeutend fĂŒr das gesellschaftliche Leben sind der Duisburger Karneval, der allerdings in den landesweiten Medien nicht vorkommt, und die Kirmes des Beecker SchĂŒtzenvereins.

Sport

An der Regattabahn im Sportpark Wedau trainieren Ruderer, Kanuten und LĂ€ufer
An der Regattabahn im Sportpark Wedau trainieren Ruderer, Kanuten und LĂ€ufer

Duisburg ist Sitz des Landessportbunds Nordrhein-Westfalen, des deutschen Kanu-Verbandes sowie weiterer ĂŒberregionaler SportverbĂ€nde.

Gleich drei große Vereine haben die Duisburger Fußballtradition begrĂŒndet: der Duisburger SV (der 1964 mit dem TuS Duisburg 48/99 zu Eintracht Duisburg fusionierte), die Sportfreunde Hamborn 07 und der Meidericher Spielverein. Nur letzterer hat 1963 den Sprung in die neue Bundesliga geschafft; dort erfolgte zwei Jahre spĂ€ter die Umbenennung in MSV Duisburg. Nach dem Umbau des alten Wedaustadions steht seit 2005 die moderne MSV-Arena mit einem Fassungsvermögen von 31.000 Zuschauern zur VerfĂŒgung. Im gleichen Jahr gelang dem MSV der Wiederaufstieg in die Fußball-Bundesliga . Ehemaliger Deutscher Meister und Pokalsieger ist der Frauen-Bundesligist FCR 2001 Duisburg (vormals FC Rumeln-Kaldenhausen).

Am 29. August 2006 findet in Duisburg das Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 der Menschen mit geistiger Behinderung statt.

Der Eissportverein Duisburg „Die FĂŒchse“ spielt in der DEL . Im linksrheinischen Rheinhausen ist der traditionsreiche Handball-Regionalligist und ehemalige Bundesligist OSC 04 Rheinhausen beheimatet.

Duisburg besitzt mit den Duisburg Ducks , auch den 7- maligen Deutschen Meister im Inline-Skaterhockey . Ausserdem errang das Team im Jahr 2005 auch zum dritten Mal den Europapokal.

Auch bei Randsportarten sind Duisburger Vereine sehr erfolgreich. So ist die RESG Walsum im Rollhockey mit 16 Titeln deutscher Rekordmeister.

Bekannt geworden ist die Sportstadt Duisburg unter anderem durch die Ausrichtung von Kanu- und Ruderweltmeisterschaften auf der Regattaanlage Duisburg-Wedau (siehe Sportpark Wedau), der Universiade 1989 sowie der World Games 2005 .

Infrastruktur und Wirtschaft

Verkehr

Duisburg ist ein internationales Handels- und Logistikzentrum und hat einen optimalen Anschluss an das Straßen-, Schienen- und Schifffahrtsnetz. Mit dem unmittelbar hinter der Stadtgrenze gelegenen Rhein-Ruhr-Airport „DĂŒsseldorf International“, der acht Minuten vom Duisburger Hauptbahnhof entfernt ist, gibt es zudem eine direkte Flughafenanbindung.

HĂ€fen

Im Duisburger Hafen
Im Duisburger Hafen

Der Duisburger Hafen „duisport“ gilt als der grĂ¶ĂŸte Binnenhafen Europas. Er besitzt zudem einen Seehafen -Status, da mit flussgĂ€ngigen Seeschiffen im Linienverkehr HĂ€fen in Europa, Afrika und im vorderen Orient bedient werden, und umfasst ein Freihafen -GelĂ€nde.

Der Mittelpunkt des Hafens liegt noch heute im Bereich der RuhrmĂŒndung, wo bereits zu Beginn des 18. Jahrhunderts der erste Ruhrorter Hafen geschaffen wurde.

JĂ€hrlich werden dort rund 40 Millionen Tonnen GĂŒter aller Art umgeschlagen. Über 20.000 Schiffe laufen pro Jahr den Hafen an. KernstĂŒck sind die öffentlichen Hafenanlagen mit einer Ausdehnung von 740 Hektar , 21 Hafenbecken von ĂŒber 180 ha ergeben eine UferlĂ€nge von 40 km. Dazu kommt noch das Logport Logistic Center Duisburg mit 265  ha FlĂ€che. Etliche Unternehmen verfĂŒgen darĂŒber hinaus ĂŒber private Hafenanlagen, so dass der Gesamtumschlag bei ĂŒber 70 Millionen. Tonnen liegt. Zum Vergleich: Hamburgs Umschlag liegt bei 115 Millionen Tonnen.

Schiene

Hauptbahnhof
Hauptbahnhof

Bereits 1846 wurde Duisburg durch die Cöln-Mindener Eisenbahn an das Bahnnetz angeschlossen. Der Duisburger Hauptbahnhof ist ein bedeutender Fern bahnhof , der unter anderem regelmĂ€ĂŸige ICE -Direktverbindungen in Richtung Amsterdam , Berlin, Frankfurt und Hamburg anbietet. Außerdem gibt es eine tĂ€gliche Kurswagenverbindung nach Moskau . Der zweitgrĂ¶ĂŸte Duisburger Bahnhof , Rheinhausen, besitzt eine RegionalExpress -Anbindung.

DarĂŒber hinaus verfĂŒgt Duisburg ĂŒber 15 kleinere Stationen, die von RegionalBahnen oder S-Bahnen angefahren werden.

Im EisenbahngĂŒterverkehr ist Duisburg nach Stilllegung seiner Rangierbahnhöfe Duisburg-Wedau und Duisburg Hbf /GĂŒterbahnhof kein Eisenbahnknoten mehr, aber es besteht nach wie vor der „Gemeinschaftsbetrieb Eisenbahn und HĂ€fen“ bei der ThyssenKrupp AG als Europas grĂ¶ĂŸte Werksbahn.

Kommunaler Personennahverkehr

ZustĂ€ndig fĂŒr den öffentlichen Nahverkehr ist hauptsĂ€chtlich die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG , aber auch teilweise die Niederrheinische Verkehrsbetriebe AG .

Das GrundgerĂŒst des Nahverkehrs in Duisburg bilden drei Stadtbahn -Linien.

  • Linie 903: Dinslaken - Walsum - Marxloh Pollmann - Hamborn - Meiderich - Innenstadt - Hochfeld - Wanheim - HĂŒttenheim
  • Linie 901: Obermarxloh - Marxloh Pollmann - Bruckhausen - Beeck - Laar - Ruhrort - Innenstadt - Neudorf - MĂŒlheim-Speldorf - MH-Broich - MH-HBF
  • Linie U 79: Meiderich - Innenstadt - Wanheimerort - Buchholz - Huckingen - DĂŒsseldorf-Kaiserswerth - D-Hbf - D-Oberbilk

Die Linie U 79 ist aus der frĂŒheren D-Bahn, einer Überland- Straßenbahn nach DĂŒsseldorf hervorgegangen, die von der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG und der Rheinbahn AG gemeinsam betrieben wird. Außerdem gibt es noch eine Linie 902, die jedoch nur als VerstĂ€rker der Linie 903 zwischen Walsum und der Innenstadt dient. Auch alle Fahrten aus der Innenstadt zum Betriebshof Grunewald an der Strecke nach DĂŒsseldorf sowie die Stadion-VerstĂ€rker zu den Spielen des MSV , die ebenfalls bis nach Grunewald fahren, werden als 902 bezeichnet. Im Zentrum gibt es einen viergleisigen Stadtbahntunnel, der 1992 eröffnet wurde und von allen Linien befahren wird. Im Jahr 2000 wurde der Tunnel unter Ruhr und HĂ€fen hindurch bis nach Meiderich verlĂ€ngert. Dieser Abschnitt wird jedoch nicht von der Linie 901 befahren.

FĂŒr den gesamten öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt der Tarif des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und tarifraumĂŒberschreitend der NRW-Tarif .

Straße

Folgende Bundesautobahnen fĂŒhren durch das Stadtgebiet: die in den 1930er Jahren gebaute A 3 ( E 35 ), die A 40 ( E 34 ) (Ruhrschnellweg), die A 42 (Emscherschnellweg), die Stadtautobahn A 59 (Nord-SĂŒd-Achse) und die A 524 als sĂŒdliche Anbindung an das Kreuz Breitscheid. Das Kreuz Kaiserberg (A 3/A 40) wurde als „Spaghettiknoten“ berĂŒhmt. Der ÖPNV auf der Straße wird durch die Duisburger Verkehrsgesellschaft und zu kleinen Teilen durch die NIAG durchgefĂŒhrt.

Unternehmen

Duisburg ist bis heute ein bedeutendes Zentrum der Stahlindustrie und verfĂŒgt ĂŒber die grĂ¶ĂŸte Ausdehnung an ProduktionsstĂ€tten dieses Bereichs weltweit. Mittlerweile stehen sĂ€mtliche der sechs im Ruhrgebiet betriebenen Hochöfen in Duisburg. Etwa die HĂ€lfte des in Deutschlands erzeugten Roheisens und ein Drittel des Rohstahls werden in Duisburg produziert.

Steinkohle wird mittlerweile nur noch auf der Zeche Walsum abgebaut. Eine Vielzahl von Schachtanlagen, die zumeist im Duisburger Norden und dem heutigen Duisburger Westen lagen, sind lÀngst geschlossen.

Durch den Strukturwandel kam es zu einem erheblichen Arbeitsplatzabbau in der Duisburger Montanindustrie. In den 1960er Jahren zĂ€hlte die Stadt zu jenen mit den höchsten Pro-Kopf-Steuereinnahmen in der Bundesrepublik. Gab es damals noch fast 70000 Stahlarbeiter, so sind heute davon lediglich 16000 ĂŒbrig geblieben. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen ArbeitsplĂ€tze ist von knapp 280000 auf nur noch 150000 gesunken, so dass die Stadt heute noch in Folge dessen unter einer ĂŒberdurchschnittlichen Arbeitslosigkeit leidet.

Ihre ehemalige Funktion als Einkaufsstadt weit ĂŒber ihre Grenzen hinaus hat die Stadt verloren. Seit Jahren wird ein Abfluss von Kaufkraft beklagt. Mit unter 100.000 mÂČ verfĂŒgt die Duisburger Innenstadt ĂŒber eine vergleichsweise geringe HandelsflĂ€che.

Eine wichtige Funktion im Strukturwandel hat der „Logport“ als internationales Logistikzentrum. Dort stand bis 1993 das durch den Rheinhausener Arbeitskampf bundesweit bekannt gewordene Krupp -Stahlwerk. Bereits 1987 wurde im UniversitĂ€tsstadtteil Neudorf der „ElectronicPark Duisburg“ gegrĂŒndet, der in den von Norman Foster entworfenen GebĂ€uden mehrere Technologie-, Telematik- und Mikroelektronik-Zentren beherbergt und einen Anwenderpark fĂŒr elektronische SchlĂŒsseltechnologien darstellt.

Etwa ab Mitte der 90er Jahre entwickelte sich Duisburg zu einer Art „Hochburg“ fĂŒr Callcenter. Große Unternehmen wie die Deutsche Bahn AG , Citibank und Dresdner Bank, aber auch der Internetdienstleister AOL sowie die sanvartis GmbH (ehemals Gesundheitsscout24) betreiben Callcenter in Duisburg zur bundesweiten Abdeckung ihrer Servicerufnummern. Hier finden mittlerweile gut 5000 Mitarbeiter einen Arbeitsplatz.

Die bedeutendsten Großbetriebe und Unternehmen in Duisburg:

  • Duisburger Traditionsunternehmen
    • Franz Haniel & Cie. GmbH
    • Klöckner & Co. AG
    • Grillo-Werke AG
    • Lehnkering GmbH
    • Krohne Meßtechnik GmbH & Co. KG
    • Sachtleben Chemie GmbH
    • König-Brauerei GmbH & Co. KG
    • RheinfelsQuellen H. Hövelmann GmbH & Co. KG
HĂŒttenwerke Krupp Mannesmann am Rhein
HĂŒttenwerke Krupp Mannesmann am Rhein
  • Montanindustrie
    • Deutsche Steinkohle AG, Schachtanlage Walsum
    • ThyssenKrupp Stahl AG
    • HĂŒttenwerke Krupp Mannesmann GmbH
    • Mittal Steel Ruhrort GmbH
  • Logistik
    • Deutsche Bahn AG , GeschĂ€ftsbereich Railion
    • Deutsche Bahn AG, GeschĂ€ftsbereich DB Netz
    • Deutsche Post AG , Briefverteilzentrum
    • KĂŒhne + Nagel (AG & Co.)KG
    • WM Sea Air Transport GMBH
    • ABX Logistics (Deutschland) GmbH
    • New Wave Logistics GmbH
    • Wincanton Trans European (Deutschland) GmbH
    • Rhenus AG & Co. KG
  • Tourismus
  • Globale Unternehmen
    • Imperial Holdings Ltd.
    • Makita Werkzeuge GmbH
    • Norske Skog Walsum GmbH
    • Shimadzu Europa GmbH
    • Siemens Power Generation Industrial Applications

Medien

Bis Mitte der 1960er Jahre war der Duisburger Generalanzeiger das wichtigste Tagesblatt fĂŒr Duisburg und die Region. Er verschwand im Zuge der Konzentration im Pressewesens. Über das aktuelle Tagesgeschehen berichten heute die Duisburger Lokalredaktionen der beiden Tageszeitungen „ Westdeutsche Allgemeine “ (WAZ) und „Neue Ruhr Zeitung“ (NRZ), deren Zentralredaktionen sich in Essen befinden, sowie die „Rheinische Post“ (RP) mit Hauptsitz in DĂŒsseldorf. Außerdem gibt es eine WAZ-Stadtteilredaktion (in Kooperation mit der NRZ) in Hamborn, eine RP- und eine NRZ-Stadtteilredaktion (in Kooperation mit der WAZ) in Rheinhausen.

Am 1. April 1990 ging Radio Duisburg als erster Lokalsender in NRW auf Sendung. Der WDR (Hörfunk und Fernsehen) ist mit einem Regionalkorrespondenten in Duisburg vertreten.

Seit Anfang 2005 strahlt der Duisburger Sender Kanal Avrupa europaweit ein tĂŒrkischsprachiges Fernsehprogramm aus.

Der erste private lokale Fernsehsender in NRW, STUDIO 47, wurde im November 2005 von der Medienkommission der Landesanstalt fĂŒr Medien lizenziert. Der Sendebetrieb beginnt im MĂ€rz 2006.

Öffentliche Einrichtungen

Duisburg ist Sitz ĂŒberregionaler Einrichtungen und Körperschaften des öffentlichen Rechts , darunter:

  • Bundesverband der Deutschen Binnenschiffahrt e.V. (BDB)
  • Niederrheinische Industrie- und Handelskammer (IHK); der Kammerbezirk umfasst die kreisfreie Stadt Duisburg sowie die Kreise Wesel und Kleve
  • Unternehmerverband Ruhr-Niederrhein e.V.

Bildung und Forschung

  • UniversitĂ€t Duisburg-Essen, gebildet zum 1. Januar 2003 durch Vereinigung der UniversitĂ€ten in beiden StĂ€dten. Die Duisburger UniversitĂ€t war 1972 als Gesamthochschule durch Zusammenschluss der PĂ€dagogischen Hochschule und der Fachhochschule fĂŒr Maschinenbau gegrĂŒndet und 1980 in UniversitĂ€t – Gesamthochschule – Duisburg umbenannt worden. Von 1994 bis zur Vereinigung mit der Essener UniversitĂ€t trug sie den Namen Gerhard-Mercator-UniversitĂ€t Duisburg. Bereits von 1655 bis 1818 gab es in Duisburg eine UniversitĂ€t (siehe auch: Alte UniversitĂ€t Duisburg), die vom Großen KurfĂŒrsten Friedrich Wilhelm gegrĂŒndet worden war.
  • Folkwang-Hochschule Essen – Standort Duisburg; Die Hochschule wurde 1927 in Essen als Folkwang-Schule fĂŒr Musik gegrĂŒndet und erhielt 1962 den Rang einer Musikhochschule. 1972 wurde diese mit den Konservatorien in Essen und Duisburg zur Staatlichen Hochschule fĂŒr Musik Ruhr zusammengefasst. Seither hat die Folkwang-Hochschule Essen auch eine Abteilung in Duisburg.
  • Fachhochschule fĂŒr öffentliche Verwaltung – Abteilung Duisburg
  • Fraunhofer-Institut fĂŒr Mikroelektronische Schaltungen und Systeme (IMS)
  • Institut fĂŒr Energie- und Umwelttechnik (IUTA)
  • Entwicklungszentrum fĂŒr Schiffstechnik und Transportsysteme (DST)
  • Rhein-Ruhr-Institut fĂŒr Sozialforschung und Politikberatung (RISP)
  • Salomon Ludwig Steinheim-Institut fĂŒr Deutsch-JĂŒdische Geschichte e.V. (StI)
  • Forschungsinstitut fĂŒr wirtschaftliche Entwicklungen im Pazifikraum (FIP)
  • Zentrum fĂŒr BrennstoffzellenTechnik (ZBT)
  • Institut fĂŒr niederrheinische Kulturgeschichte und Regionalenwicklung (InKuR)
  • Institut fĂŒr Ostasienwissenschaften (InfO)
  • Deutsch-Französisches Institut fĂŒr Automation und Robotik (IAR)
  • Institut fĂŒr Entwicklung und Frieden (INEF)

Bibliotheken

Mit fast 1.000.000 MedienbestĂ€nden zĂ€hlt die Duisburger Stadtbibliothek zu den großen StadtbĂŒchereien Deutschlands. In den 1970er Jahren gab es ein umfangreiches Zweigstellennetz, das neben 6 Stadtbezirksbibliotheken auch viele Stadtteilbibliotheken umfasste. Im Zuge der Sparmaßnahmen sind heute 7 Stadtbezirksbibliotheken und 6 Stadtteilbibliotheken ĂŒbrig gegblieben.

Von besonderer Bedeutung ist auch die UniversitÀtsbibliothek der Uni Duisburg-Essen und das Archiv der Stadt Duisburg.

Persönlichkeiten

EhrenbĂŒrger

Die Stadt Duisburg beziehungsweise die Stadt Hamborn und andere heute zu Duisburg gehörigen StĂ€dte haben folgenden Personen das EhrenbĂŒrgerrecht verliehen. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Verleihungsdatum:

  • 1888 : Dr. jur. Friedrich Hammacher, Abgeordneter des preußischen Landtages, EhrenbĂŒrger von Duisburg und Ruhrort sowie seit 1898 auch von Meiderich
  • 1890 : Otto von Bismarck , EhrenbĂŒrger von Duisburg und seit 1895 auch von Ruhrort und Meiderich
  • 1911 : Dr. ing. h.c. August Thyssen, Industrieller; EhrenbĂŒrger von Hamborn
  • 1912 : Karl Lehr, Alt-OberbĂŒrgermeister, EhrenbĂŒrger von Duisburg
  • 1917 : Paul von Hindenburg , Generalfeldmarschall, EhrenbĂŒrger von Duisburg
  • 1918 : Georg Freiherr von Rheinbaben, Staatsminister und OberprĂ€sident der Rheinprovinz, EhrenbĂŒrger von Duisburg
  • 1923 : Dr. Fritz Thyssen , Industrieller, EhrenbĂŒrger von Hamborn, jedoch 1940 Aberkennung durch den Reichsinnenminister nach AusbĂŒrgerung
  • 1928 : Julius Weber , Geheimer Kommerzienrat, EhrenbĂŒrger von Duisburg
  • 1928 : Franz Wieber , Reichtagsabgeordneter, EhrenbĂŒrger von Duisburg
  • 1964 : Dr. ing. h.c. Heinrich Kost , Bergwerksdirektor, EhrenbĂŒrger von Homberg
  • 1976 : August Seeling, Alt-OberbĂŒrgermeister, EhrenbĂŒrger von Duisburg
  • 2000 : Josef Krings, Alt-OberbĂŒrgermeister, EhrenbĂŒrger von Duisburg

Weitere Auszeichnungen der Stadt sind:

  • der Goldene Ehrenring, mit dem außergewöhnliche Verdienste um die Stadt Duisburg geehrt werden. TrĂ€ger waren bislang meist ehemalige OberbĂŒrgermeister.
  • die Mercatorplakette fĂŒr besondere Verdienste, insbesondere auf wissenschaftlichem oder kĂŒnstlerischem Gebiet. TrĂ€ger waren bislang zum Beispiel GrĂŒndungsrektoren der Duisburger UniversitĂ€t sowie Kulturdezernenten und Generalmusikdirektoren
  • der Stadtring, der an Ratsmitglieder und leitende Gemeindebeamte fĂŒr besondere Verdienste um die Selbstverwaltung der Stadt verliehen werden kann
  • die Stadtplakette, zum Beispiel fĂŒr eine 10jĂ€hrige Zugehörigkeit zum Rat oder an BĂŒrger, die sich um die Stadt verdient gemacht haben
  • die Stadtmedaille in Silber beziehungsweise in Bronze an Mitglieder der Bezirksvertretungen oder sonstigen Personen fĂŒr langjĂ€hrige kommunalpolitische Verdienste

Söhne und Töchter der Stadt

Folgende Persönlichkeiten sind in Duisburg geboren. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Geburtsjahr beziehungsweise -tag:

  • 1454 , Johann Wassenberch , † 1517 (?), Duisburger Geistlicher und Chronist
  • 1725 , 1. Juni , Johann Philipp Lorenz Withof , † 2. Juli 1789 , Historiker
  • 1779 , 20. November in Ruhrort, Franz Haniel , † 24. April 1868 , Industrieller , GrĂŒnder der „GutehoffnungshĂŒtte“
  • 1784 , 12. Dezember , Christian Krafft , † 15. Mai 1845 in Erlangen, Theologe , MitbegrĂŒnder der Erlanger Schule
  • 1811 , Daniel Morian , † 1887 , Unternehmer
  • 1824 in Ruhrort, Cornelius Friedrich Adolf Krummacher , † 1884 in Wernigerode, Domprediger und Dichter („Stern auf den ich schaue“)
  • 1863 , 17. November , Richard Hindorf , deutscher Forscher
  • 1875 , 9. Mai , Friedrich Horn , † 1957 , evangelischer Theologe
  • 1877 , 7. Februar , Dr. Julius Curtius , † 10. November 1948 in Heidelberg, DVP -Politiker in der Weimarer Republik , Reichswirtschaftsminister (1926-29) und Außenminister (1929-31)
  • 1879 , 2. Oktober , Joseph Stoffels , † 17. Oktober 1923 in Köln, Weihbischof in Köln
  • 1881 , 4. Januar in Meiderich, Wilhelm Lehmbruck , † 25. MĂ€rz 1919 in Berlin, Bildhauer , Grafiker und Maler, von den Nationalsozialisten als entartet bezeichnet
  • 1896 , 11. Mai , Paul BĂ€umer , † 15. Juli 1927 bei Kopenhagen , Pilot des Ersten Weltkriegs
  • 1901 , 12. September , Ernst Pepping , † 1. Februar 1981 in Berlin, Komponist (Orgelwerke, Kirchenmusik)
  • 1911 , Wilhelm Tenhagen, † 22. August 1954 , Politiker (SPD), MdB
  • 1912 , 23. Februar , Aenne Brauksiepe , † 1. Januar 1997 in Oelde/Westfalen, CDU -Politikerin, Bundesfamilienministerin (1968-69)
  • 1913 , 14. Januar , Hans Caninenberg , Schauspieler
  • 1913 , 15. August , Heinz Trökes , † 22. April 1997 in Berlin, Maler und Grafiker
  • 1915 , 4. September , Rudolf Schock , † 23. November 1986 in DĂŒren, KammersĂ€nger
  • 1919 , 18. Januar , Anton "Toni" Turek , † 11. Mai 1984 in Neuss, Fußball-Weltmeister
  • 1921 , 9. April , Alfred Preißler , † 17. Juli 2003 in Dortmund, Fußballspieler
  • 1923 , 30. Oktober , Artur Woll , Wirtschaftswissenschaftler und Lehrbuchautor
  • 1925 , 7. Oktober , Fred Bertelmann , SchlagersĂ€nger („Der lachende Vagabund“)
  • 1929 , 18. Dezember Willi FĂ€hrmann , deutscher Kinder- und Jugendbuchautor
  • 1934 , 12. Juni , Winfried Scharlau , † 7. Dezember 2004 in Hamburg, Fernsehjournalist (Vietnamkrieg, „Weltspiegel“)
  • 1935 , 23. April , Dieter KĂŒrten , Sportjournalist, „ZDF-Sportstudio“
  • 1935 , 10. Juli in Rheinhausen, Friedel Neuber, † 22. Oktober 2004 in Duisburg, SPD -Politiker und Bankier
  • 1936 , 22. Oktober , Michael Preute alias Jacques Berndorf , Schriftsteller („Eifel-Krimis“)
  • 1937 , 8. Februar , Manfred Krug , Schauspieler („Tatort“) und SĂ€nger
  • 1937 , 31. Dezember , Nicolas Born , † 7. Dezember 1979 in Dannenberg, Schriftsteller („Die FĂ€lschung“)
  • 1938 , 21. MĂ€rz , Fritz Pleitgen , Fernsehjournalist, WDR-Intendant
  • 1938 , Karl Hofius , Geowissenschaftler und Hydrologe
  • 1940 , 13. Januar , Dieter Schulte , Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) (1994-2002)
  • 1942 Johannes Heinrichs Dr. phil. habil., dipl. theol., lic. phil., Professor fĂŒr Philosophie und Sozialökologie a.D. Schriftsteller und Sozialphilosoph
  • 1944 , 24. MĂ€rz , Walter Georg Hellmich , Duisburger Bauunternehmer und PrĂ€sident des MSV Duisburg
  • 1948 , 15. Februar , Holger Ellerbrock, FDP -Politiker
  • 1949 , 14. April , Peter Bursch , Gitarrist
  • 1951 , 28. Juni , Rolf Milser , deutscher Gewichtheber und Olympiasieger
  • 1953 , 18. MĂ€rz , Harald Schartau, SPD -Politiker, ehem. NRW-Landesvorsitzender
  • 1954 , 26. MĂ€rz in Walsum, Udo Di Fabio , Richter am Bundesverfassungsgericht
  • 1954 , 22. September , Uwe Lyko , Komödiant („ Herbert Knebel “)
  • 1958 , 25. Januar , JĂŒrgen Hingsen , Leichtathlet (mehrfacher Meister)
  • 1958 , 29. MĂ€rz , Denise , deutsche SchlagersĂ€ngerin
  • 1959 , 14. Dezember , Andreas Mand , Schriftsteller
  • 1963 , 29. Dezember , Graciano Rocchigiani , deutscher Boxer
  • 1965 , 7. Dezember , Dirk Stermann , Kabarettist und Radiomoderator
  • 1965 , Frank Peter Zimmermann , Geiger
  • 1969 , 3. Oktober , Gerhard Schebler , deutscher Schachgroßmeister
  • 1973 , 3. August in Rheinhausen, Daniel Stephan , Handballnationalspieler, Europameister und Welthandballer

Andere Persönlichkeiten, die in Duisburg lebten, ohne dort geboren zu sein

  • Gerhard Mercator (* 5. MĂ€rz 1512 in Rupelmonde , Flandern ; † 2. Dezember 1594 in Duisburg), Entwickler der Kartenprojektion
  • Johannes Corputius (* 1542 in Breda ; † 1611 in Groningen ), Autor des farbigen Corputius-Planes, der die Stadt Duisburg aus der Vogelperspektive zeigt
  • Johann Gottlob Leidenfrost (* 24. November 1715 in Rosperwenda ; † 2. Dezember 1794 in Duisburg, Mediziner und Theologe , ab 1743 an der UniversitĂ€t tĂ€tig, mehrfach Rektor, von ihm wurde der Leidenfrost-Effekt erstmals beschrieben
  • August Thyssen (* 1842 in Eschweiler; † 2. Dezember 1926 auf Schloß Landsberg bei Kettwig), Industrieller , GrĂŒnder des Eisenwerkes „Thyssen-Foussol & Co“ in Duisburg, der Keimzelle der ThyssenKrupp AG
  • Karl Jarres (* 21. September 1874 in Remscheid; † 20. Oktober 1951 in Duisburg), DVP -Politiker in der Weimarer Republik , Duisburger OberbĂŒrgermeister (1914-33), Reichsvizekanzler (1923-25)
  • Wilhelm Franz Canaris (* 1. Januar 1887 in Aplerbeck; † 9. April 1945 im KZ FlossenbĂŒrg), Admiral , war wĂ€hrend des NS -Zeit Leiter des Amtes Ausland/Abwehr im Oberkommando der Wehrmacht
  • Harro Schulze-Boysen (* 2. September 1909 in Kiel; † 22. Dezember 1942 in Berlin- Plötzensee ) wurde als WiderstandskĂ€mpfer von den Nazis hingerichtet

und nicht zuletzt

  • Horst Schimanski (* 1938 in Stettin oder * 1943 in Breslau), ein fiktiver Duisburger Kriminalkommissar, den Götz George von 1981 bis 1992 in 29 Tatortfolgen zum Einsatz brachte und der bis heute als RuhestĂ€ndler aktiv ist

Weitere Personen, die in Verbindung mit Duisburg stehen, sind:

Eberhard Bosslet , Johannes Clauberg , Michael Frenzel , Friedrich Arnold Hasenkamp , Johann Gerhard Hasenkamp , Karl Hofius , Friedrich Horn , Helmut Horten (BegrĂŒnder der Horten-KaufhĂ€user ) , Joachim Kroll, Emil Wilhelm Krummacher , Gottfried Daniel Krummacher , Friedrich Albert Lange, Johann Peter Lange , Andreas Mand , Daniel Morian , Helmut Rahn , GĂŒnter von Roden , Dirk Stermann , Joseph Stoffels , Wilhelm Tenhagen, Wim Thoelke, Heinz Trökes , Heinrich Tussmann , Johann Hildebrand Withof .

Literatur

Zur Bibliografie Duisburgs siehe Duisburg (Literatur).

Siehe auch

Eisenbahn-Trajekt Rheinhausen-Hochfeld Eisenbahn-Trajekt Ruhrort-Homberg

Weblinks

Wikinews: Duisburg – aktuelle Nachrichten
Wikiquote: Duisburg – Zitate

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