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Letzte Änderung für Artikel Wuppertal: 16.02.2006 15:13

Wuppertal

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Wappen Karte
Stadtwappen der kreisfreien Stadt Wuppertal Lage der kreisfreien Stadt Wuppertal in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : D√ľsseldorf
Landschaftsverband: Rheinland
Landkreis : Kreisfreie Stadt
Geographische Lage :
Koordinaten: 51¬į 16' n. Br., 7¬į 11' √∂. L.
51¬į 16' n. Br., 7¬į 11' √∂. L.
H√∂he : 100-350 m √ľ. NN
Fläche : 168,41 km²
Einwohner : 360.648 (30. September 2005)
Bevölkerungsdichte : 2.150 Einwohner je km²
Postleitzahlen : 42001-42399
(alt: 5600)
Vorwahlen : 0202, 02058 (eigentlich W√ľlfrath)
Kfz-Kennzeichen : W
Gemeindeschl√ľssel : 05 1 24 000
Stadtgliederung: 10 Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Postfach
42269 Wuppertal
Website: www.wuppertal.de
E-Mail-Adresse: infozentrum@stadt.wuppertal.de
Politik
Oberb√ľrgermeister : Peter Jung ( CDU )

Wuppertal ist die gr√∂√üte Stadt im Bergischen Land im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Es liegt etwa in der geografischen Mitte des Verdichtungsraums Rhein-Ruhr, s√ľdlich des Ruhrgebiets im weiteren Umfeld der Gro√üst√§dte D√ľsseldorf (zirka 30 km westlich), K√∂ln (etwa 40 km s√ľdwestlich) und Essen (zirka 23 km nordwestlich). Wuppertal geh√∂rt mit seinen etwa 360.000 Einwohnern zu den mittleren Gro√üst√§dten , aber immer noch zu den zehn gr√∂√üten St√§dten Nordrhein-Westfalens und bildet gleichzeitig eines der Oberzentren des Landes.

Die Stadt Wuppertal wurde zum 1. August 1929 durch Vereinigung der kreisfreien St√§dte Elberfeld (Gro√üstadt seit etwa 1883 ) und Barmen (Gro√üstadt seit circa 1884 ) mit ihren zugeh√∂rigen Stadtteilen, den St√§dten Cronenberg, Ronsdorf und Vohwinkel sowie des Ortsteils Beyenburg der damaligen Stadt L√ľttringhausen (heute zu Remscheid geh√∂rig) unter dem Namen "Barmen-Elberfeld" als kreisfreie Stadt gegr√ľndet. 1930 erfolgte nach einer B√ľrgerbefragung die Umbenennung in Wuppertal, womit die geographische Lage der Stadt an der Wupper zum Ausdruck gebracht wurde.

Diese St√§dtefusion spiegelt sich auch heute noch im Stadtbild wider. So hat Wuppertal nach wie vor zwei gr√∂√üere urbane Zentren (Elberfeld und Barmen) und f√ľnf weitere Stadtteile (Beyenburg, Cronenberg, Langerfeld , Ronsdorf und Vohwinkel) mit √ľberwiegend kleinst√§dtischen Elementen. Von nahezu jedem Ort aus l√§sst sich jedoch in kurzer Zeit eine erholsame Gr√ľnzone oder gar ein ausgedehntes Waldgebiet auf den H√∂hen erreichen.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Ansicht aus dem All
Ansicht aus dem All

Wuppertal liegt in einem Bogen der Wupper entlang der Grenze zum Niederbergischen im Norden und den Oberbergischen Hochfl√§chen im S√ľden. Aufgrund der erheblichen H√∂henunterschiede innerhalb des Stadtgebiets gibt es zahlreiche steile Stra√üen und viele Treppen. Daher gilt Wuppertal als die Stadt Deutschlands mit den meisten √∂ffentlichen Treppen.

Die L√§nge der Stadtgrenze betr√§gt 94,5 km, die L√§nge der Wupper im Stadtgebiet betr√§gt 33,9 km. H√∂chster Punkt im Stadtgebiet ist der Lichtscheid mit 350 m √ľber NN, der tiefste Punkt im Stadtgebiet liegt an der Wupper bei M√ľngsten mit 100 m √ľber NN.

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an Wuppertal; sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt:

Hattingen, Sprockh√∂vel, Schwelm und Ennepetal (alle Ennepe-Ruhr-Kreis), Radevormwald (Oberbergischer Kreis), Remscheid und Solingen (beides kreisfreie St√§dte) sowie Haan, Mettmann, W√ľlfrath und Velbert (alle Kreis Mettmann).

Stadtgliederung

Lage der Stadtbezirke und Quartiere in Wuppertal
Lage der Stadtbezirke und Quartiere in Wuppertal

Das Stadtgebiet Wuppertals ist in zehn Stadtbezirke eingeteilt.

Die Stadtbezirke sind f√ľr statistische Zwecke in insgesamt 69 Quartiere unterteilt.

Siehe hierzu Liste der Stadtbezirke und Stadtteile von Wuppertal

Geschichte

Entstehung Wuppertals
Entstehung Wuppertals
Ansicht auf Wuppertal
Ansicht auf Wuppertal

Erste Spuren von Menschen im Tal gehen auf das Jahr 1000 v. Chr. zur√ľck. Eine zwei mal drei Meter gro√üe eisenzeitliche Fundstelle mit Bruchst√ľcken von Keramik wurde bei Erdarbeiten im Deweerthschen Garten (Elberfeld) im Jahr 2003 entdeckt.

Die urspr√ľnglichen St√§dte der heutigen Stadt Wuppertal entstanden etwa um die erste Jahrtausendwende. Sie wurden wie folgt erstmals urkundlich erw√§hnt: Cronenberg 1050 , Barmen 1070 , Elberfeld 1161 , Sch√∂ller 1182 , Ronsdorf 1246 , Beyenburg 1298 , Langerfeld 1304 , D√∂nberg 1355 und Vohwinkel 1356 . Die Gemeinden geh√∂rten √ľberwiegend zum Herzogtum Berg.

Elberfeld wurde ab 1444 als "Freiheit" bezeichnet und hatte damit eine st√§dtische Ratsverfassung. Die Siedlung an sich ist jedoch deutlich √§lter, sie entstand vielleicht schon in fr√§nkischer Zeit, sp√§testens aber im Zusammenhang mit der Burg Elberfeld, die 1176 erstmals erw√§hnt wurde. Das Stadtprivileg wurde jedoch erst 1610 erteilt und 1623 erweitert. Nach dem √úbergang an Preu√üen 1815 wurde Elberfeld Sitz eines Landkreises, der aus den B√ľrgermeistereien Elberfeld und Barmen gebildet wurde. Ihm wurden 1820 die Gemeinden des Landkreises Mettmann angegliedert.

Barmen wuchs aus verschiedenen Orten und Geh√∂ften zusammen. Hauptort war Gemarke. 1808 wurde Barmen zur Stadt erhoben und geh√∂rte ab 1815 zum Landkreis Elberfeld. Die B√ľrgermeisterei Barmen bestand aus der Stadt Gemarke, dem Flecken Wupperfeld (ab 1780 entstanden), den D√∂rfern Heckinghausen, Rittershausen und Wichlinghausen, dem Weiler Karnap und 58 kleineren Ortschaften und Geh√∂ften.

1861 schieden Elberfeld und Barmen aus dem Landkreis Elberfeld aus und wurden kreisfreie St√§dte. Der verbleibende Rest des Landkreises Elberfeld wurde in Landkreis Mettmann (ab 1929 Landkreis D√ľsseldorf-Mettmann und ab 1975 erneut Kreis Mettmann) umbenannt.

Ab 1885 wurden im Stadtkreis Barmen nur noch sieben Wohnpl√§tze unterschieden: Stadt Barmen, Hatzfeld, Lichtenplatz, Westen, Heckinghausen, Heidt, Karnap. 1922 erfolgte die Eingliederung der Gemeinden Langerfeld und N√§chstebreck. In Elberfeld unterschied man 1885 insgesamt 20 Wohnpl√§tze: Stadt Elberfeld, die Weiler Arrenberg, Hahnerberg, Hipkenberg, Ruthenbeck, Steinbeck, Stockmannsm√ľhle, Theisbahn, Uellendahl, Weinberg, Wolfshahn und W√ľstenhof, ferner einzelne H√§user sowie Funkloch. Sp√§ter wurden weitere G√ľter erworben, so etwa Buchenhofen, Evertsaue, Kirbeberg und Schloss L√ľntenbeck.

Barmen-Elberfeld stellte gegen Ende des 19.Jahrhunderts eines der gr√∂√üten Wirtschaftszentren des Deutschen Reichs , noch vor dem gesamten, sich erst sp√§ter entwickelnden Ruhrgebiet, das einen Gutteil seines Aufschwungs seiner Funktion als Rohstofflieferant der Wuppertaler Region zu verdanken hatte. Zahlreiche historische Transportstrecken f√ľhrten zu den Stadtkreisen, wie z.B. die Bergische Eisenstra√üe oder mehrere Kohlenwege. Die heutige Bundesstra√üe 7 nach Hagen war eine der allerersten befestigten Stra√üen in Preu√üen .

Der Eisenbahnbau nach Barmen-Elberfeld wurde fr√ľhzeitig von D√ľsseldorf (D√ľsseldorf-Elberfelder Eisenbahn), K√∂ln und Hagen (Bergisch-M√§rkische Eisenbahn) aus forciert, mehrere Gesellschaften erschlossen eigene Trassen durch das Stadtgebiet. Auch hier stand die ben√∂tigte Transportkapazit√§t f√ľr Rohstoffe und den weltweiten Versand der Erzeugnisse im Vordergrund.

Das Bahnnetz erlaubte in seiner Vollausbaustufe den direkten Anschluss von Cronenberg (Burgholzbahn), Solingen (Korkenzieherbahn), Remscheid, Essen (Prinz-Wilhelm-Eisenbahn), Witten ( Elbschetalbahn ), Hattingen, Gevelsberg-Silschede, Mettmann, W√ľlfrath, Ratingen ( Angertalbahn ), dem Oberbergischen Land und dem m√§rkischen Sauerland (Wuppertalbahn) mit jeweils einer eigenen Strecke.

Das Barmen-Elberfelder Stra√üenbahnnetz z√§hlte zu den vier gr√∂√üten des Deutschen Reichs und reichte von Hagen nach D√ľsseldorf (Ost/West) und von Essen nach Wermelskirchen (Nord/S√ľd).

Um die Jahrhundertwende 1900 brachten Kleineisenhandwerk und Textilindustrie mit florierender Produktion und beachtlichem Handel beiden Städten einen kräftigen Wachstumsschub, der schließlich auch die Vereinigung nahe legte. Diese erfolgte zum 1. August 1929 .

1934 formierte sich dann der christliche Widerstand gegen Hitler in Wuppertal in der Barmer Bekenntnissynode . Unter der Federf√ľhrung von Karl Barth verabschiedete die von Reformierten, Lutherischen und Unierten gebildete " bekennende Kirche " die Barmer Erkl√§rung , das wichtigste Dokument kirchlicher Ablehnung der Naziherrschaft.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt durch schwere Angriffe der Alliierten (zweimal mit mehreren tausend Toten) teilweise zerst√∂rt. Doch konnte die Stadt dank ihrer B√ľrger und der industriellen Basis einen guten Neuanfang machen. Die Textilindustrie war bis weit in die siebziger Jahre wesentlicher wirtschaftlicher Faktor der Stadt, bis diese durch die Globalisierung des Textilmarktes an Bedeutung verlor.

Im Zuge der Gemeindereform 1975 wurden weitere Gebiete nach Wuppertal eingegliedert. Damit erreichte das Stadtgebiet seine heutige Ausdehnung.

Religionen

Die Gemeinden der heutigen Stadt Wuppertal waren weit √ľber die Grenzen f√ľr ihre religi√∂se, teils stark fr√∂mmelnde Sektiererei und konfessionelle Vielfalt bekannt. Ganze Stadtteile wie z.B. Ronsdorf wurden von abweichlerischen Gemeinden gegr√ľndet, die sich dadurch von den teilweise nur im Detail anders orientierten Glaubensrichtungen im Tal der Wupper absetzen wollten und denen die Stadt sp√§ter den sp√∂ttischen Beinamen "Muckertal" verdankte.

Das Gebiet der heutigen Stadt Wuppertal geh√∂rte schon von Anfang an zum Erzbistum K√∂ln. Elberfeld geh√∂rte zum Archidiakonat des Domdekans und zum Dekanat Neuss. Zum Kirchspiel Elberfeld geh√∂rte auch Unterbarmen. Oberbarmen hingegen geh√∂rte zum Achidiakonat St. Georg im Dekanat L√ľdenscheid. Erst um 1300 wurde Elberfeld eine eigene Gemeinde, nachdem sie zuvor zu Richrath geh√∂rte.

Turm der Alten Reformierten Kirche Elberfeld
Turm der Alten Reformierten Kirche Elberfeld
In Elberfeld wurde 1566 durch Peter Loh die Reformation nach reformiertem Bekenntnis eingef√ľhrt. W√§hrend der spanischen Besatzung wurde der evangelische Gottesdienst zwischen 1625 bis 1627 vor√ľbergehend verboten. Ab 1690 gab es auch eine lutherische Gemeinde und ab 1847 eine niederl√§ndisch-reformierte Gemeinde. Nach dem √úbergang der Stadt an Preu√üen unterstanden die reformierten und lutherischen Gemeinden Elberfelds zun√§chst dem Konsistorium in D√ľsseldorf, dann in K√∂ln und schlie√ülich ab 1822 in Koblenz, das seinerzeit Sitz der rheinischen Provinzialkirche wurde (heute Evangelische Kirche im Rheinland). Elberfeld wurde Sitz einer Kreissynode (heute Kirchenkreis ), zu dem auch die protestantischen Gemeinden von Sonnborn , Vohwinkel, Cronenberg und Ronsdorf geh√∂rten und bis heute geh√∂ren, sofern es sich nicht um Freikirchen handelt.

Auch in Barmen, das aus einer Vielzahl von Siedlungen hervorging, wurde im 16. Jahrhundert die Reformation eingef√ľhrt. Doch trennte sich die reformierte Gemeinde Gemarke erst 1702 von der Pfarrei Schwelm. Die lutherische Gemeinde Oberbarmen gar erst 1744 . Deren Kirche befand sich in Wichlinghausen. Aus dieser trennte sich 1778 die Wupperfelder Gemeinde ab. Unterbarmen geh√∂rte kirchlich zu Elberfeld. Auch Barmen wurde in preu√üischer Zeit Sitz einer Kreissynode (heute Kirchenkreis ), zu dem heute alle protestantischen Gemeinden des Stadtteils Barmen geh√∂ren, sofern es sich nicht um Freikirchen handelt.

Auch in den anderen heutigen Wuppertaler Stadtteilen wurde im 16. Jahrhundert die Reformation meist nach reformiertem Bekenntnis eingef√ľhrt. Sp√§ter gab es auch lutherische Gemeinden. In einigen kleineren Orten entstanden erst sehr sp√§t eigene reformierte beziehungsweise lutherische Gemeinden, so etwa in Beyenburg 1854 und in Vohwinkel 1886 .

Wenngleich in ganz Preu√üen 1817 die Union zwischen reformierten und lutherischen Gemeinden eingef√ľhrt wurde, so blieben die jeweiligen Gemeinden jedoch ihrer bisherigen Tradition treu. So unterscheidet man heute in Wuppertal nach wie vor zwischen reformierten und lutherischen Gemeinden. Einige Gemeinden wurden jedoch auch von Anfang an als "unierte" Gemeinden gegr√ľndet. Hierzu geh√∂rt die unierte Gemeinde Unterbarmen.

W√§hrend der Zeit des Nationalsozialismus wurde Wuppertal-Barmen ber√ľhmt durch die Bekenntnissynode, die in der Zeit vom 29. bis 31. Mai 1934 in der Kirche Gemarke stattfand. Sie wurde von der Bekennenden Kirche einberufen und von lutherischen, reformierten und unierten Abgeordneten besucht. Hier entstand die so genannte Barmer Theologische Erkl√§rung, die als eine der Bekenntnisgrundlagen der evangelischen Kirche gilt.

Die katholische St. Laurentiuskirche in Elberfeld
Die katholische St. Laurentiuskirche in Elberfeld
Die wenigen Katholiken Wuppertals geh√∂rten auch nach der Reformation zum Erzbistum K√∂ln. So gab es etwa in Elberfeld 1658 nur noch sechs, in Barmen 1708 nur noch drei katholische Familien. In Barmen wurde jedoch zwischen 1708 und 1721 wieder eine katholische Kirche gebaut, die von Franziskanern aus Wipperf√ľrth pastorisiert wurde. Um 1800 gab es in Barmen bereits 2000 Katholiken. Im 19. Jahrhundert nahm der Anteil der katholischen Bev√∂lkerung im gesamten Wuppertal stark zu. 1830 wurden in Elberfeld bereits 5.800 Katholiken gegen√ľber 24.300 Protestanten gez√§hlt. In beiden St√§dten entstanden mehrere Pfarrgemeinden. Sowohl Elberfeld als auch Barmen wurde Sitz eines Dekanats innerhalb des Erzbistums K√∂ln. Beide Dekanate bilden heute zusammen das "Stadtdekanat Wuppertal". Zum Dekanat Elberfeld geh√∂ren auch die Pfarrgemeinden Cronenberg, Ronsdorf (fr√ľher zu Barmen) und Vohwinkel, zum Dekanat Barmen die Pfarrgemeinden Langerfeld und Beyenburg.

Die Tatsache, dass auch nach der Reformation im Wuppertal noch Katholiken ansässig waren, zeugt von der religiösen Toleranz in dieser Gegend. So ist es nicht verwunderlich, dass bereits im 18. Jahrhundert zahlreiche Freikirchen und Sekten entstanden, die der Stadt Elberfeld bald den Beinamen "Stadt der 80 Sekten" einbrachte. So entstanden katholisch-apostolische und neuapostolische Gemeinden und 1840 entstand eine deutsch-katholische Gemeinde, 1847 eine altlutherische Gemeinde, um 1870 eine altkatholische Gemeinde und 1884 die erste theosophische Gesellschaft Deutschlands. Weiter entstanden Freikirchen ( Siebenten-Tags-Adventisten , Mennoniten , Quäker , Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden ( Baptisten ), Methodisten , die evangelische Gemeinschaft , Freie evangelische Gemeinden , die Heilsarmee ) und andere Religionsgemeinschaften, wie etwa die Zeugen Jehovas , die Christian Science (Christliche Wissenschaft) , die Christengemeinschaft und die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage . Auch in Barmen entstanden im 19. Jahrhundert zahlreiche Freikirchen und sonstige Religionsgemeinschaften.

J√ľdische Gemeindemitglieder gab es in Elberfeld erst wieder ab 1694 , nachdem sie 1595 auf Befehl des Herzogs von Berg vertrieben worden waren. In Barmen wurden 1802 zwei Familien gez√§hlt. Im Jahre 1861 konnten die Juden beider St√§dte eine gemeinsame israelitische Gemeinde gr√ľnden, die jedoch in der Zeit der Nationalsozialisten unterging. Am 8. Dezember 2002 wurde die Neue Bergische Synagoge in Barmen eingeweiht.

Siehe auch: Kirchen in Wuppertal

Eingemeindungen

Das Stadtgebiet Wuppertals entwickelte sich wie folgt:

Bereits im Jahre 1807 wurde der Ort Sonnborn nach Elberfeld eingemeindet, jedoch sp√§ter wieder ausgegliedert und 1888 erneut eingemeindet. Im Jahre 1924 erfolgte die Eingemeindung von Langerfeld und N√§chstebreck (Kreis Hagen) in die Stadt Barmen. Sowohl Barmen als auch Elberfeld waren bereits seit 1. Juni 1861 kreisfreie St√§dte, welche zum 1. August 1929 auf Grund des "Gesetzes √ľber die kommunale Neugliederung des rheinisch-westf√§lischen Industriegebietes", unter Einbeziehung der St√§dte Cronenberg und Vohwinkel (Kreis Mettmann), Ronsdorf (Kreis Lennep) sowie des Ortsteils Beyenburg der damaligen Stadt L√ľttringhausen (Kreis Lennep) zur Stadt Barmen-Elberfeld vereinigt wurden.

Am 25. Januar 1930 wurde die neue kreisfreie Stadt in Wuppertal umbenannt. Schlie√ülich erfolgte am 1. Januar 1975 im Rahmen der nordrhein-westf√§lischen Gebietsreform die Eingliederung der Ortsteile D√∂nberg (Stadt Neviges, bis 1935 Hardenberg) und Dornap (Stadt W√ľlfrath) sowie der Gemeinde Sch√∂ller (Amt Gruiten), die alle bis dahin zum Kreis Mettmann geh√∂rten.

Einwohnerentwicklung

F√ľr detallierte Einwohnerzahlen vor 1929 siehe die Artikel Barmen und Elberfeld

1884 √ľberschritten die Bev√∂lkerungszahlen der St√§dte Barmen und Elberfeld die Grenze von 100.000, wodurch beide zu Gro√üst√§dten wurden. 1929 schlossen sich folgende Gemeinden zur Stadt "Barmen-Elberfeld" (ab 1930 Wuppertal) mit 415.000 Einwohnern zusammen (in Klammern die Einwohnerzahl der Volksz√§hlung vom 16. Juni 1925): Barmen (187.239), Elberfeld (167.025), Vohwinkel (16.105), Cronenberg (14.039) und Ronsdorf (12.526).

Um 1965 erreichte die Bev√∂lkerungszahl mit rund 425.000 ihren historischen H√∂chststand. Ende September 2005 lebten in Wuppertal nach amtlicher Fortschreibung 360.648 Menschen mit Hauptwohnsitz. Die Bev√∂lkerungsprognose sieht eine r√ľckl√§ufige Einwohnerzahl f√ľr Wuppertal voraus. Demnach wird gesch√§tzt, dass im Jahr 2010 knapp √ľber 352.000 Einwohner in der Stadt leben, 2015 gar nur knapp √ľber 343.000.

Die folgende √úbersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Dabei handelt es sich um Volksz√§hlungsergebnisse (¬Ļ) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen √Ąmter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Die Angaben beziehen sich ab 1929 auf die Wohnbev√∂lkerung und seit 1987 auf die "Bev√∂lkerung am Ort der Hauptwohnung".

Jahr Einwohner
1929 414.951
16. Juni 1933 ¬Ļ 408.602
17. Mai 1939 ¬Ļ 401.672
31. Dezember 1945 318.209
29. Oktober 1946 ¬Ļ 325.846
13. September 1950 ¬Ļ 363.224
25. September 1956 ¬Ļ 406.225
6. Juni 1961 ¬Ļ 420.711
31. Dezember 1965 422.461
Jahr Einwohner
27. Mai 1970 ¬Ļ 418.454
31. Dezember 1975 405.369
31. Dezember 1980 393.381
31. Dezember 1985 376.579
25. Mai 1987 ¬Ļ 365.662
31. Dezember 1990 383.660
31. Dezember 1995 381.884
31. Dezember 2000 366.434
30. September 2005 360.648

¬Ļ Volksz√§hlungsergebnis

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Altersstruktur ist zur Zeit so verteilt:

  • 0-18 Jahre: 17,9 %
  • 18-65 Jahre: 63,1 %
  • ab 65 Jahre: 19,0 %

Der Ausländeranteil liegt zur Zeit bei 15,5 %.

Politik

In Elberfeld gab es bereits ab 1444 eine st√§dtische Ratsverfassung mit einem B√ľrgermeister, einem Rat, einem Schulthei√üen und Sch√∂ffen . Nach der offiziellen Stadterhebung 1610 leitete ein herzoglicher Amtmann j√§hrlich am 1. Mai die Wahl zum B√ľrgermeister, den Ratsverwandten (Senatoren) und den Beigeordneten. Ab 1807 wurde die Stadtverwaltung nach franz√∂sischem Vorbild eingef√ľhrt und 1845 wurde die rheinische Gemeindeordnung ab 1857 die rheinische St√§dteordnung eingef√ľhrt. An der Spitze der Stadt stand danach der Oberb√ľrgermeister .

In Barmen wurde nach der Stadterhebung 1808 zun√§chst die Munizipalverfassung mit einen Direktor an der Spitze der Stadt eingef√ľhrt. Ihm standen zwei Beigeordnete und 20 Munizipalr√§te zur Seite. 1809 leitete ein Maire die Stadt und sp√§ter ein B√ľrgermeister. Sp√§testens seit 1861 als Barmen zur kreisfreien Stadt erhoben wurde, leitete ein Oberb√ľrgermeister die Stadt.

Das Elberfelder Rathaus, heute Verwaltungshaus, mit Brunnen
Das Elberfelder Rathaus, heute Verwaltungshaus, mit Brunnen
Nach der Vereinigung beider St√§dte mit anderen St√§dten zur neuen Stadt Barmen-Elberfeld (ab 1930 Wuppertal) leitete der bisherige Barmer Oberb√ľrgermeister zun√§chst die Gesamtstadt. W√§hrend der Zeit der Nationalsozialisten wurde der Oberb√ľrgermeister von der NSDAP eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Milit√§rregierung der britischen Besatzungszone einen neuen Oberb√ľrgermeister ein und 1946 f√ľhrte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gew√§hlten "Rat der Stadt", dessen Mitglieder man als "Stadtverordnete" bezeichnet. Der Rat w√§hlte anfangs aus seiner Mitte den Oberb√ľrgermeister als Vorsitzenden und Repr√§sentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich t√§tig war. Des Weiteren w√§hlte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1996 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberb√ľrgermeister . Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repr√§sentant der Stadt. Er wird seither direkt vom Volk gew√§hlt.

Oberstadtdirektoren von Wuppertal

  • 1946 - 1958 : Dr. Hans Bremme, zuvor Oberb√ľrgermeister
  • 1958 - 1971 : Werner Stelly
  • 1971 - 1980 : Dr. Rolf Krumsiek
  • 1980 - 1982 : Friedrich Platte
  • 1982 - 1988 : Dr. Bodo Richter
  • 1988 - 1996 : Dr. Joachim Cornelius

Stadtrat

Der Rat der Stadt Wuppertal hat gegenwärtig (Stand: Oktober 2005) 74 Sitze (mit Überhangmandaten), die sich auf die einzelnen Parteien wie folgt verteilen (nächste Wahl 2009):

CDU SPD GR√úNE FDP WfW Die Linke.PDS REP GRAUE parteilos Gesamt
2004 28 21 9 5 4 3 2 1 1 74

B√ľrgermeister

Oberb√ľrgermeister von Barmen Oberb√ľrgermeister von Elberfeld
  • 1855 - 1879 : Wilhelm August Bredt
  • 1879 - 1898 : Friedrich Wilhelm Wegner
  • 1898 - 1906 : Dr. August Lentze
  • 1906 - 1912 : Georg Voigt
  • 1912 - 1929 : Dr. Paul Hartmann , dann OB von Barmen-Elberfeld beziehungsweise Wuppertal ( DDP )
  • 1851 - 1872 : Dr. Karl Emil Lischke
  • 1873 - 1899 : Adolf Hermann Jaeger
  • 1900 - 1919 : Wilhelm Funck
  • 1919 - 1920 : Dr. Paul Hopf
  • 1920 - 1929 : Dr. Max Kirschbaum
Oberb√ľrgermeister von Wuppertal
  • 1930 : Dr. Paul Hartmann , zuvor OB von Barmen (DDP)
  • 1931 - 1937 : Dr. Julius Friedrich ( DVP )
  • 1937 : Wilhelm Eberhard Gelberg , auftragsweise ( NSDAP )
  • 1937 - 1940 : Dr. Robert Friedrich , kommissarisch (NSDAP)
  • 1940 - 1945 : Heinz Gebauer (NSDAP)
  • 1945 : Eugen Thomas
  • 1945 - 1946 : Dr. Hans Bremme (CDU)
  • 1946 : Eugen Richter (FDP)
  • 1946 - 1948 : Robert Daum (SPD)
  • 1948 - 1949 : Dr. Otto Schmidt (CDU)
  • 1949 - 1951 : Robert Daum (SPD), zweite Amtszeit
  • 1951 - 1956 : Heinrich Schmei√üing (CDU)
  • 1956 - 1961 : Hermann Herberts (SPD)
  • 1961 - 1964 : Dr. Heinz Frowein (CDU)
  • 1964 - 1969 : Hermann Herberts (SPD), zweite Amtszeit
  • 1969 - 1970 : Dr. h.c. Johannes Rau (SPD)
  • 1970 - 1984 : Gottfried Gurland (SPD)
  • 1984 - 1996 : Ursula Kraus (SPD)
  • 1996 - 2004 : Dr. Hans Kremendahl (SPD)
  • 2004 - Heute : Peter Jung (CDU)

Wappen

Stadtwappen auf einer Flagge der Stadt Wuppertal
Stadtwappen auf einer Flagge der Stadt Wuppertal

Das Wappen der Stadt Wuppertal zeigt in Silber einen blau gekrönten, gezungten und bewehrten, zwiegeschwänzten roten Löwen auf einem goldenen Garnknäuel stehend und in den Pranken einen schwarzen Rost haltend. Die Stadtfarben sind rot-weiß. Das Wappen wurde am 29. Juni 1934 vom preußischen Staatsministerium verliehen.

Bedeutung: Die Wappensymbole verbinden einerseits den bergischen Löwen mit dem Rost als Attribut des heiligen Laurentius (ehemalige Wappenbilder Elberfelds) und andererseits den bergischen Löwen und das Garnknäuel als Sinnbild der Garnproduktion (ehemalige Wappenbilder Barmens). Diese Symbole sind bereits seit dem 14. Jahrhundert in den Siegeln beider Städte nachweisbar.

Städtepartnerschaften

Wuppertal unterhält eine Städtepartnerschaft mit folgenden Städten:

  • South Tyneside im Vereinigten K√∂nigreich , seit 1951
  • Saint-√Čtienne in Frankreich , seit 1960
  • Bezirk Tempelhof-Sch√∂neberg, Berlin, seit 1964 (damals mit Sch√∂neberg)
  • Beerscheba in Israel , seit 1977
  • KoŇ°ice in der Slowakei , seit 1980
  • Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern, seit 1987
  • Matagalpa in Nicaragua , seit 1987
  • Liegnitz in Polen , seit 1993

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Jubiläumsbrunnen auf dem Elberfelder Neumarkt
Jubiläumsbrunnen auf dem Elberfelder Neumarkt

Weltber√ľhmt ist die Stadt f√ľr ihre Schwebebahn, eine kurze Beschreibung findet sich im Abschnitt Bauwerke.

Weitere Sehensw√ľrdigkeiten sind das renommierte Von-der-Heydt-Museum, das Bergische Stra√üenbahnmuseum, das Uhrenmuseum (Abeler) mit Glockenspiel, das so genannte Engels-Haus , Wohnst√§tte von Friedrich Engels , Mitbegr√ľnder des wissenschaftlichen Sozialismus, das Brauhaus , der Zoo Wuppertal, der als einer der landschaftlich reizvollsten der Welt gilt, die historische Stadthalle am Johannisberg, eine der akustisch besten und architektonisch sch√∂nsten Konzerthallen Europas, sowie zahlreiche Geb√§ude aus der Gr√ľnderzeit in der Elberfelder Nordstadt, im Briller Viertel , Wichlinghausen und Vohwinkel. Insgesamt verf√ľgt Wuppertal mit √ľber 4.500 Baudenkmalen √ľber den zweitgr√∂√üten Bestand des Landes Nordrhein-Westfalen. Es dominiert der Historismus, der Jugendstil und die Nachkriegsmoderne, jedoch sind einige barocke Geb√§ude und Werke des Klassizismus in Wuppertal zu besichtigen. Ferner gibt es einen botanischen Garten, ein Hallenbad aus den 50er Jahren, die Schwimmoper , und verschiedene Freib√§der.


Im Gebiet um Wuppertal verlaufen mehrere Dialektgrenzen, siehe Dialekte in Wuppertal.

Theater und Musik

Schauspielhaus
Schauspielhaus

Zu den st√§dtischen Wuppertaler B√ľhnen geh√∂ren das Opernhaus im Stadtteil Barmen ( 1907 erbaut, im Zweiten Weltkrieg stark zerst√∂rt, bis 1956 wieder aufgebaut, seit 2003 wegen Renovierung geschlossen, Wiederer√∂ffnung voraussichtlich 2008/09) und das Schauspielhaus im Stadtteil Elberfeld (erbaut 1966 ). Neben einem Opern- und Schauspielsensemble hat auch das f√ľr avantgardistische Choreographien weltweit bekannte Tanztheater Pina Bausch seinen Sitz bei den Wuppertaler B√ľhnen.

Weitere Theater sind die "Com√∂die Wuppertal am Karlsplatz", "M√ľllers Marionettentheater", das Forum Maximum im Rex-Theater, das "TiC Theater in Cronenberg" sowie zahlreiche weitere Theaterensembles ohne eigene Spielst√§tte wie beispielsweise das "Wuppertaler Kinder- und Jugendtheater", das "Griechische Theater Wuppertal" und " Das Vollplaybacktheater ".

Die Stadt Wuppertal unterhält das Sinfonieorchester Wuppertal, das 1919 aus den beiden Orchestern von Barmen und Elberfeld hervorgegangen ist.

Weitere √ľberregional bekannte Orchester und Musikvereine sind das "Akkordeon-Orchester Wupperspatzen e.V.", das "Bundesbahn-Orchester Wuppertal", das "Kammerorchester Wuppertal", die "Mandolinen-Konzertgesellschaft Wuppertal" und der "Orchesterverein Bayer Wuppertal". Ferner gibt es eine Vielzahl von Ch√∂ren, darunter den √ľberregional bekannten Knabenchor Wuppertaler Kurrende.

Museen

Die Sammlung des Von-der-Heydt-Museums ist vor allem aus privaten Schenkungen der Wuppertaler Industrie des 19./20. Jahrhunderts hervorgegangen und birgt vor allem eine exzellente Sammlung mit Kunst des fr√ľhen 20. Jahrhunderts.

Das Museum f√ľr Fr√ľhindustrialisierung dokumentiert am Geburtsort Friedrich Engels ' den Beginn der industriellen Revolution.

Mit dem Fuhlrott-Museum besitzt Wuppertal ein regionales naturkundliches Museum.

Des Weiteren befinden sich in Wuppertal ein V√∂lkerkundemuseum, ein Uhrenmuseum und ein Bibelmuseum sowie die Bergischen Museumsbahnen. Die Begegnungsst√§tte Alte Synagoge erinnert an die alte j√ľdische Gemeinde in Wuppertal.

Bauwerke

Die Wuppertaler Schwebebahn
Die Wuppertaler Schwebebahn

Wuppertal ist vor allem bekannt durch die weltber√ľhmte, von Eugen Langen konstruierte und 1901 offiziell er√∂ffnete Schwebebahn. Die 13,3 km lange Bahn ist technisch eigentlich eine H√§ngebahn und wurde schon bald nach ihrer Er√∂ffnung zum Wahrzeichen der Stadt beziehungsweise der damaligen St√§dte. Ihr Trageger√ľst wurde bis 2004 weitgehend und historisch werktreu erneuert; gleichzeitig wurden die Haltestellen umgebaut und modernisiert. Die Schwebebahn bleibt damit, nach √ľber 100 Jahren Betriebszeit, ein hochmodernes, sicheres und verh√§ltnism√§√üig schnelles Nahverkehrssystem, das t√§glich von √ľber 70.000 Fahrg√§sten genutzt wird.

Kirchen

Durch die vielen religi√∂sen Gemeinschaften, die in Wuppertal existieren (s.o.), gibt es auch zahlreiche Kirchen. Da erst in den 80er Jahren die lutherischen und reformierten Gemeinden vereint wurden, gibt es in vielen Stadtteilen eine katholische und zwei evangelische Kirchen. Dies hat auch zur S√§kularisation einiger Bauten gef√ľhrt. Die √§lteste Wuppertaler Kirche ist die Alte reformierte Kirche in der Innenstadt Elberfelds, die architektonische bedeutendste Kirche der Stadt ist die St. Laurentiuskirche im Luisenviertel.

T√ľrme

 Von-der-Heydt-Turm
Von-der-Heydt-Turm

Auf den die Wupper s√§umenden H√∂hen stehen zahlreiche T√ľrme, darunter f√ľnf Aussichtst√ľrme aus dem 19. und beginnenden 20. Jahrhundert. Es sind ein Bismarckturm, der Elisenturm, der Toelleturm, der Von-der-Heydt-Turm und der Weyerbuschturm.

Au√üerdem pr√§gen mehrere Wassert√ľrme das Stadtbild, so z. B. das sog. Atad√∂sken.

Treppen

Die Wohngebiete des 19. Jahrhunderts wurden allerdings f√ľr Fu√üg√§nger eingerichtet. Man z√§hlt 469 √∂ffentliche Treppen mit insgesamt 12.383 Stufen, 23 Treppen stehen unter Denkmalschutz. Die wohl bekannteste Treppe in Elberfeld ist das Tippen-Tappen-T√∂nchen, die l√§ngste durchgehend gerade ist die Jakobstreppe mit 155 Stufen, die die Friedrich-Ebert-Stra√üe in Elberfeld-West mit dem N√ľtzenberg verbindet.

Parks

In schöner landschaftlicher Lage befindet sich der Zoo Wuppertal. In dem 20 Hektar großen Parkgelände finden 5.000 Tiere in rund 500 Arten aus allen Erdteilen ein Zuhause. In den Tierhäusern kann der Besucher unter anderem Menschenaffen , Affen , Bären , Großkatzen, Elefanten , Vögel, Fische und Reptilien aus nächster Nähe beobachten.

Einige Parks Wuppertaler Gro√üindustrieller sind heute √∂ffentlich zug√§nglich, z.B. die Barmer Anlagen. Im Parkgel√§nde "Auf der Hardt" befindet sich eine Freilichtb√ľhne und der Botanische Garten der Stadt.

Sport

Das Wuppertaler "Stadion am Zoo" wurde 1924 er√∂ffnet und ist das gr√∂√üte Stadion im bergischen Land. Hier wurden schon verschiedene Spitzensportveranstaltungen im Radsport, Motorradsport, Leichtathletik , Fu√üball und American Football abgehalten. Es ist unter anderem Austragungsort der Meisterschaftsspiele des Fu√üballregionalligisten Wuppertaler Sportverein . Die alte Radrennbahn im Stadion ist teilweise heute noch erhalten und steht unter Denkmalschutz . Ein weiteres gro√ües Veranstaltungszentrum f√ľr Sport, aber auch f√ľr Unterhaltung, ist die "Unihalle", die im November 1987 er√∂ffnet wurde. Sie ist die gr√∂√üte Mehrzweckhalle im bergischen Land mit circa 3.000 Sitzpl√§tzen.

Der erfolgreichste Handballverein Wuppertals ist der Zweitligist LTV Wuppertal. Mit dem SV Bayer Wuppertal ist die Stadt auch in der 1. Volleyball-Bundesliga erfolgreich vertreten. Außerdem war der 11-fache Deutsche Basketballmeister der Damen (1989 und 1993-2002), der Barmer TV bzw. Gold-Zack Wuppertal, bis zu seinem Konkurs hier beheimatet. Und mit Walter Sirrenberg stammt ein vielfacher Deutscher Meister im 4er-Gespannfahren (in den 1960er Jahren) aus der Bergischen Metropole.

Ein markierter Wanderweg , der Wuppertaler Rundweg, umrundet mit einer Länge von 106 km das ganze Stadtgebiet.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Vohwinkeler Flohmarkt am letzten Sonntag im September in Vohwinkel, weltgr√∂√üter Eintages-Flohmarkt mit etwa 300.000 Besuchern.
  • Cronenberger Werkzeugkiste : Volksfest in Cronenberg
  • Bleicherfest in Heckinghausen
  • Barmen Live in der Barmer Fu√üg√§ngerzone am Himmelfahrtswochenende, 2005 Fronleichnam
  • Wuppertal-24 Stunden live : So etwas wie Tag der offenen T√ľr in Wuppertaler Betrieben, Einrichtung und auch in historischen Geb√§uden. Findet jedes Jahr Ende September statt.
  • Sch√ľler-Rock-Festival im Januar
  • Luisenfest jedes Jahr im Mai Ein Tr√∂delmarkt in der Altstadt Wuppertals.

Wirtschaft und Infrastruktur

Die industrielle Entwicklung wurde im 19. Jahrhundert durch die Textilindustrie gepr√§gt. So hat auch das Zeichen der Bleicher - idS Textilveredlung Eingang in das Stadtwappen gefunden. Heute sind die Industriezweige Chemie , Maschinenbau und Elektrotechnik vorherrschend. Zudem gibt es Verlage und Landwirtschaft . In Cronenberg haben einige f√ľhrende Unternehmen der Werkzeugindustrie ihren Sitz.

Die Arbeitslosenquote beträgt zur Zeit 15,3 % (Stand: Dezember 2005)

Schulden

Die Stadt hat aktuell 451 Mio. ‚ā¨ Schulden (Stand: 31.08.2005)

Verkehr

Autobahnen

Die Stadt Wuppertal ist gut an das Verkehrsnetz angebunden. Durch das Stadtgebiet f√ľhrt die A 46, die von D√ľsseldorf kommend am n√∂rdlichen Stadtrand entlangf√ľhrt und im Osten des Wuppertaler Stadtgebiets auf die von K√∂ln kommende Bundesautobahn A 1 in Richtung Dortmund trifft. Dort beginnt ebenfalls die nach M√ľnster f√ľhrende A 43.

Bundesstraßen

An Bundesstra√üen f√ľhren die B 7, die B 51, die B 224 und die B 228 durch Wuppertal. Die B 7 ist die Hauptverkehrsachse der Stadt, denn sie verbindet seit 1788 die Stadtteile Barmen und Elberfeld. Am s√ľdlichen Stadtrand f√ľhrt die Landesstra√üe L418 als vierspurige Schnellstra√üe von Elberfeld-West nach Ronsdorf.

Eisenbahn

Auch an das Eisenbahnnetz ist Wuppertal gut angebunden. Die Stadt liegt an der Eisenbahnstrecke K√∂ln - Hagen beziehungsweise D√ľsseldorf - Hagen und ist Fernverkehrshalt. Der Hauptbahnhof befindet sich im Stadtteil Elberfeld, die RegionalBahn -Z√ľge und einige RegionalExpress -Z√ľge halten auch in Oberbarmen, Barmen, und in Vohwinkel. Daneben gibt es noch die Haltepunkte der S-Bahn in Langerfeld , Unterbarmen, Steinbeck, Zoologischer Garten und Sonnborn .

Mit Ausnahme der unter der Bezeichnung "Der M√ľngstener" verkehrenden Strecke von Wuppertal nach Remscheid (und weiter nach Solingen) und der Strecke der Prinz-Wilhelm-Bahn nach Essen sind s√§mtliche auf Wuppertaler Stadtgebiet von der oben genannten Hauptstrecke abzweigenden √Ąste mittlerweile stillgelegt. Zu nennen sind hier unter anderen die Nordbahn, die Burgholzbahn, auch "Samba" genannt, die Kohlenbahn, die Wuppertalbahn und weitere. Somit sind von einstmals 31 Bahnh√∂fen und Haltepunkten auf Wuppertaler Gebiet noch ganze zehn in Betrieb, davon neun Bahnh√∂fe auf der Hauptstrecke.

In Wuppertal-Langerfeld befindet sich ein Containerbahnhof.

√ĖPNV

Den √∂ffentlichen Personennahverkehr ( √ĖPNV ) bedienen neben der weltber√ľhmten Schwebebahn (n√§heres siehe bei Sehensw√ľrdigkeiten) etliche Buslinien der Wuppertaler Stadtwerke AG . Bis 1987 fuhren auch zahlreiche Stra√üenbahnlinien durch die Stadt.

Alle Verkehrsmittel in Wuppertal sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) zu benutzen.

Ansässige Unternehmen

  • Erfurt und Sohn KG (Tapete/Rauhfaser)
  • Johnson & Johnson (Healthcare)
  • Knipex
  • DuPont / DuPont Performance Coatings (ehem. Herberts )
  • Vorwerk
  • Wal-Mart (Deutschlandzentrale)
  • Gepa
  • Cronenberger Backhaus
  • Delphi (Deutschland-Zentrale)
  • Riedel Funk- und Intercomtechnik
  • R. St√∂pfgeshoff (Etikettendruckerei)
  • Schaeffler KG , FAG Werk Wuppertal
  • Schmersal

ehemalige

    • JP Bemberg AG , Glanzstoff , Enka , Akzo Nobel

siehe auch: Kategorie:Unternehmen (Wuppertal)

Medien

In Wuppertal befindet sich seit 1983 ein Studio des Westdeutschen Rundfunks (WDR), zuvor gab es dort nur ein B√ľro f√ľr das bergische Land. In diesem Studio werden die Regionalsendungen f√ľr H√∂rfunk und Fernsehen des WDR produziert. Ferner sendet aus Wuppertal die Lokalradiostation "Radio Wuppertal".

Als Tageszeitung erscheint der "General-Anzeiger", die Wuppertaler Ausgabe der "Westdeutschen Zeitung" (WZ). Diese Zeitung hat in Wuppertal neben D√ľsseldorf und Krefeld ein Pressehaus. Daneben gibt es in Wuppertal eine Vielzahl von regionalen Anzeigenbl√§ttern beziehungsweise Wochenmagazinen , darunter z.B. "Wuppertaler Rundschau", "Ronsdorfer Sonntagsblatt", "Ronsdorfer Wochenschau", "Cronenberger Woche", "Cronenberger Anzeiger", "Bergische Bl√§tter" und "Bergische Zeit".

√Ėffentliche Einrichtungen

Wuppertal ist Sitz der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wuppertal-Remscheid-Solingen. Ferner haben hier der Verein " Blaues Kreuz in Deutschland e.V." sowie der reformierte Bund, der Dachverband von reformierten Kirchen, Gemeinden und Einzelpersonen ihren Sitz ebenso wie der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband Landesverband Nordrhein-Westfalen DPWV .

Bildung

Die Universität Wuppertal
Die Universität Wuppertal
  • Bergische Universit√§t Wuppertal; gegr√ľndet 1972 als Gesamthochschule Wuppertal durch Zusammenschluss der Abteilung Wuppertal der p√§dagogischen Hochschule Rheinland und der Fachhochschule Wuppertal. 1983 wurde sie zur Universit√§t-Gesamthochschule erweitert. An der Bergischen Universit√§t lehren 330 Professoren in 7 Fachbereichen. Immatrikuliert sind 14.500 Studenten. Au√üer den traditionellen Ingenieurstudieng√§ngen Maschinenbau, Elektrotechnik und Bauwesen wird diese moderne Hochschule gekennzeichnet durch viel beachtete neue Forschungsprojekte und ausgepr√§gten Praxisbezug.
  • Kirchliche Hochschule Wuppertal; gegr√ľndet 1935 als "Hochschule f√ľr reformatorische Theologie" von der bekennenden Kirche . Sie wurde jedoch von den Nationalsozialisten sofort verboten, konnte jedoch bis 1941 im Untergrund weiter arbeiten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie wieder er√∂ffnet und ist seit 1975 eine Einrichtung der evangelischen Kirche im Rheinland. Sie kooperiert mit der bergischen Universit√§t Wuppertal.
  • Hochschule f√ľr Musik K√∂ln Standort Wuppertal: In der kleinen Abteilung der K√∂lner Musikhochschule am Arrenberg studieren ca. 220 Studenten. Sie ging aus dem Wuppertaler Konservatorium hervor, das 1972 an die K√∂lner Hochschule angeschlossen wurde. Hier findet sich der europaweit einzige Lehrstuhl f√ľr Mandoline .
  • Das renommierte Wuppertal-Institut f√ľr Klimaforschung hat seinen Sitz in Wuppertal.

Persönlichkeiten

Ehrenb√ľrger

Die Stadt Wuppertal hat seit ihrer Gr√ľndung 1929/30 folgenden Personen das Ehrenb√ľrgerrecht verliehen:

  • 1933 : Adolf Hitler , Reichskanzler (nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aberkannt)
  • 1933 : Paul von Hindenburg , Reichspr√§sident
  • 1933 : August Wilhelm von Preu√üen, SA-Oberf√ľhrer
  • 1951 : Prof. Dr. Gerhard Domagk , Bakteriologe und Nobelpreistr√§ger f√ľr Medizin und Physiologie
  • 1952 : Eduard von der Heydt , Bankier und Kunstsammler
  • 1980 : Herrmann Herberts , Oberb√ľrgermeister 1956 bis 1961 und 1964 bis 1969
  • 1991 : Dr. h.c. Johannes Rau, Oberb√ľrgermeister Wuppertals, Ministerpr√§sident Nordrhein-Westfalens und Bundespr√§sident
  • 1993 : Kurt Drees, B√ľrgermeister
  • 1998 : Gottfried Gurland , Oberb√ľrgermeister
  • 1998 : Ruth Kolb-L√ľnemann , Mitglied des Rates der Stadt 1952 bis 1994
  • 2000 : Ursula Kraus , Oberb√ľrgermeisterin 1984 bis 1996, Mitglied des Rates 1984 bis 1999 und Mitglied des Landtags Nordrhein-Westfalens 1980 bis 1996
  • 2001 : Dr. J√∂rg Mittelsten-Scheid , pers√∂nlich haftender Gesellschafter der Firma Vorwerk & Co., 1985 bis 1997 Pr√§sident der IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid
  • 2005 : Dr. Willfried Penner , Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages

Neben dem Ehrenb√ľrgerrecht stiftet die Stadt Wuppertal seit 1966 einen Ehrenring, der an Pers√∂nlichkeiten verliehen werden kann, die sich um das Wohl der Stadt in besonderer Weise verdient gemacht hat. Er wurde seither schon mehr als drei√üig Mal verliehen.

Söhne und Töchter der Stadt

In Wuppertal und in den St√§dten, die noch vor der Vereinigung im Jahr 1929 selbstst√§ndig gewesen, sind eine Reihe von Personen geboren, die √ľber die Stadtgrenzen hinaus ber√ľhmt geworden sind. Ihr Wirkungskreis selbst lag h√§ufig au√üerhalb der Stadtgrenze. Zu erw√§hnen ist aber der 1820 geborene Friedrich Engels , der gemeinsam mit Karl Marx das Kommunistische Manifest entwickelte. Friedrich Carl Duisberg , geboren 1861 , war als Chemiker und Industrieller Ende des 19. Jahrhunderts ma√ügeblich an der Entwicklung der chemischen Industrie in Deutschland beteiligt. Im Bereich der deutschen Lyrik machte sich die 1869 geborene Else Lasker-Sch√ľler einen Namen. 1875 wurde der unter anderem in der Berliner Charit√© ber√ľhmt gewordene Chirurg Ferdinand Sauerbruch geboren.

Beliebt als Fernsehkommissar ist der Schauspieler Horst Tappert , der im Jahr 1923 im Ortsteil Elberfeld geboren ist. Zwei Jahre war Johannes Rau Oberb√ľrgermeister von Wuppertal, bekannt ist er aber als Ministerpr√§sident von Nordrhein-Westfalen geworden; dieses Amt √ľbte er zwanzig Jahre aus. Der im Jahr 1931 geborene Rau hatte mit der Wahl zum Bundespr√§sidenten das h√∂chste Staatsamt bekleidet (1999-2004). Die bekannteste Vertreterin der Feministinnen, Alice Schwarzer , ist 1942 in Wuppertal geboren.

  • Hier eine ausf√ľhrliche Liste der Wuppertaler Pers√∂nlichkeiten

Sonstiges

  • 1829 gr√ľndete der Barmer Johann Gottfried Leipoldt im Auftrag der Rheinischen Missionsgesellschaft die Missionsstation und heutige Kleinstadt Wupperthal in S√ľdafrika .

Literatur

  • Heinrich Silbergleit (Hrsg.): Preu√üens St√§dte - Denkschrift zum 100-j√§hrigen Jubil√§um der St√§dteordnung vom 19. November 1808 ; hrsg. im Auftrag des Vorstandes des Preu√üischen St√§dtetages von Prof. Dr. Heinrich Silbergleit, Berlin 1908
  • Erich Keyser (Hrsg): Rheinisches St√§dtebuch; Band III 3. Teilband aus "Deutsches St√§dtebuch. Handbuch st√§dtischer Geschichte - hrsg. im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst√ľtzung des Deutschen St√§dtetages, des Deutschen St√§dtebundes und des Deutschen Gemeindetages, Stuttgart 1956
  • Walther Hubatsch (Hrsg.): Grundriss zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815 ‚Äď 1945 , Band 7: Rheinland. Marburg an der Lahn 1978
  • Volkmar Wittm√ľtz: Die Entstehung der Stadt Wuppertal 1929 , in: Romerike Berge. Zeitschrift f√ľr das Bergische Land. 54. Jg., Heft 2, 2004 , S. 2-17.
  • Bettina Osswald, Klaus G√∂ntzsche: Wuppertals wa(h)re K√∂nige und Laden-H√ľter, Verlag Wuppertaler Rundschau, Wuppertal November 2004

Weblinks

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