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Letzte Änderung für Artikel Barmen: 15.02.2006 02:30

Barmen

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Lage des Bezirk Barmen in Wuppertal
Fläche : 15,44 km²
Einwohner : 60.044 (2004)
Bevölkerungsdichte : 3889 Einwohner je km²
Sitzverteilung der Bezirksvertretung (2004):
CDUSPDGR√úNEFDPPDSREPWfW
7 5 3 1 1 1 1

Barmen ist einer der 10 Wuppertaler Stadtbezirke. Er bildete fr√ľher zusammen mit den heutigen Bezirken Heckinghausen und Oberbarmen die Gro√üstadt Barmen, die 1929 mit Elberfeld und einigen anderen St√§dten und Gemeinden zur Stadt vereinigt wurde.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage


Koordinaten: 51¬į 17' n. Br. 07¬į 12' √∂. L.
51¬į 17' n. Br. 07¬į 12' √∂. L.

Gliederung in Quartiere

  • Stadtbezirk 5 Barmen
    • 50 Barmen-Mitte
    • 51 Friedrich-Engels-Allee
    • 52 Loh
    • 53 Clausen
    • 54 Rott
    • 55 Sedansberg
    • 56 Hatzfeld
    • 57 Kothen
    • 58 Hesselnberg
    • 59 Lichtenplatz
Einteilung in Quartiere

Geschichte

Alter Markt Barmen, Schwebebahn, Kaiserwagen
Alter Markt Barmen, Schwebebahn, Kaiserwagen

Der Name Barmen wird 1070 das erste Mal urkundlich erw√§hnt. Barmen war zun√§chst die Bezeichnung f√ľr ein Gebiet, in dem im 15. Jahrhundert 36 H√∂fe belegt sind. Der Haupthof trug den Namen Haus Barmen oder D√∂rner Hof (vgl. die heutigen Stra√üennamen Ober- und Unterd√∂rnen) und geh√∂rte dem Herzog von Berg, die umgebenden waren dessen Lehnsh√∂fe.

√úber Jahrhunderte bestand in Barmen keine nennenswerte st√§dtische Siedlung, die Zahl der H√∂fe erh√∂hte sich bis 1706 auf 51. In diesem Jahr teilte der inzwischen herrschende Kurf√ľrst Johann Wilhelm von der Pfalz das Gebiet auf und versteigerte die einzelnen Grundst√ľcke. Der Gemeinde √ľberlie√ü er die "Gemarke" um den alten Herrenhof, was sp√§ter der Kern des st√§dtischen Zentrums von Barmen, eben Barmen-Gemarke (heute etwa im Bereich der Quartiere Barmen-Mitte und Friedrich-Engels-Allee) wurde. Das Gebiet wupperabw√§rts nannte man Unterbarmen, wupperaufw√§rts wurden die Siedlungen unter dem Begriff Oberbarmen zusammengefasst. Auch um andere H√∂fe hatten sich kleine Siedlungen gebildet, so z. B. Heckinghausen oder Rittershausen.

1709 lebten in Barmen 476 Familien, also gut 2.000 Einwohner. Die Bev√∂lkerung stieg im 18. Jahrhundert betr√§chtlich durch das aufkommende Bleicher- und Garnweber-Gewerbe. Gemarke wurde allm√§hlich zum Dorf, das allerdings im Gegensatz zu Elberfeld nie durch eine Befestigungsanlage gesichert war. Dies mag ein Hauptgrund sein, warum sich der geografische Oberbegriff "Barmen" halten konnte, bis 1808 unter franz√∂sischer Herrschaft die Stadtrechte verliehen wurden und die Stadt den Namen Barmen endg√ľltig erhielt.

Das Gebiet im Tal wuchs rasant zur Stadt zusammen, 1863 war die Bev√∂lkerung auf knapp 50.000 Einwohner angewachsen. In dieser Zeit finden sich die Stadtteile Unterbarmen, Mittelbarmen (Gemarke, Werth u. a.) und Oberbarmen (mit Wupperfeld und Rittershausen) sowie der Landbezirk mit den Bezirken Aue, Bendahl, Springen, Lichtenplatz, Heydt, Heckinghausen, Wichlinghausen, Schwarzbach, Dickerstra√üe, Westkotten, Hatzfeld, Leimbach, Karnap, Loh und Westen. Mit der industriellen Revolution wuchsen diese Gebiete zu einer Gro√üstadt zusammen, die zum Zeitpunkt der Gr√ľndung Wuppertals √ľber 180.000 Einwohner hatte.

1922 werden Langerfeld mit 16.100 Einwohnern und Nächstebreck mit 3.500 Einwohnern in den Stadtkreis Barmen eingemeindet.

Durch das Gesetz √ľber die kommunale Neugliederung des rheinisch-westf√§lischen Industriegebietes vom 29. Juli 1929 wurde Barmen zusammen mit den St√§dten Cronenberg, Elberfeld, Ronsdorf und Vohwinkel zun√§chst zu "Barmen-Elberfeld" vereinigt. Noch im selben Jahr beschloss die Stadtverordnetenversammlung der neu gegr√ľndeten Gemeinde, dem Preussischen Staatsministerium vorzuschlagen, die Stadt in "Wuppertal" umzubenennen. Dem Vorschlag wurde im Januar 1930 stattgegeben.

1934 wird mit der ersten Barmer Bekenntnissynode vom 29. bis 31. Mai 1934 die Barmer Theologische Erklärung als das theologische Fundament der Bekennenden Kirche verabschiedet, um sich damit gegen die Einflussnahme der Nationalsozialisten auf die Kirche zu stellen.

Einwohnerentwicklung

Die folgende √úbersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1833 handelt es sich meist um Sch√§tzungen, danach um Volksz√§hlungsergebnisse (¬Ļ) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen √Ąmter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die "Ortsanwesende Bev√∂lkerung" und 1925 auf die Wohnbev√∂lkerung . Vor 1843 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Jahr Einwohner
1591 1.000
1640 1.900
1800 12.000
1810 16.289
1. Dezember 1840 ¬Ļ 30.847
3. Dezember 1846 ¬Ļ 32.800
3. Dezember 1855 ¬Ļ 41.400
3. Dezember 1858 ¬Ļ 44.700
Jahr Einwohner
3. Dezember 1861 ¬Ļ 49.800
3. Dezember 1864 ¬Ļ 59.500
3. Dezember 1867 ¬Ļ 64.900
1. Dezember 1871 ¬Ļ 74.384
1. Dezember 1875 ¬Ļ 86.504
1. Dezember 1880 ¬Ļ 95.941
1. Dezember 1885 ¬Ļ 103.068
1. Dezember 1890 ¬Ļ 116.144
Jahr Einwohner
2. Dezember 1895 ¬Ļ 126.992
1. Dezember 1900 ¬Ļ 141.944
1. Dezember 1905 ¬Ļ 156.080
1. Dezember 1910 ¬Ļ 169.214
1. Dezember 1916 ¬Ļ 141.748
5. Dezember 1917 ¬Ļ 138.362
8. Oktober 1919 ¬Ļ 156.326
16. Juni 1925 ¬Ļ 187.239

¬Ļ Volksz√§hlungsergebnis

Wirtschaft und Infrastruktur

Mehrere Unternehmen, darunter der Barmer Bankverein, die Barmer Ersatzkasse und die Barmenia Versicherungen verwenden den Namen dieser Stadt. Bekannt ist auch die sog. Barmer Theologische Erklärung, mit der sich die Bekennende Kirche mit der Zeit des Nationalsozialismus auseinander setzte.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der ehemaligen Stadt

  • 1820 , 28. November , Friedrich Engels , ‚Ć 5. August 1895 in London, Politiker, √Ėkonom, Philosoph
  • 1861 , 29. September , Friedrich Carl Duisberg , ‚Ć 19. M√§rz 1935 in Leverkusen, Chemiker und Industrieller (erfand 1888 das erste Fiebermedikament und baute die Firma Bayer in Leverkusen auf)
  • 1875 , 3. Juli , Ferdinand Sauerbruch , ‚Ć 2. Juli 1951 in Berlin, Chirurg
  • 1890 , 25. Juni , Else Br√∂kelschen , † 22. Oktober 1976, deutsche Politikerin ( DVP , CDU ), MdB , MdL ( Preu√üen )
  • 1896 , 5. April , Robert Tillmanns , † 12. November 1955 in Berlin, deutscher Politiker ( CDU ), MdB , Bundesminister f√ľr besondere Aufgaben

Siehe auch die ausf√ľhrliche Liste S√∂hne und T√∂chter der Stadt Wuppertal

Literatur

  • Elberfeld und Barmen. Beschreibung und Geschichte. Faksimile-Nachdruck der im Jahre 1863 bei W. Langewiesche's Verlags- und Sortiments-Buchhandlung in Barmen erschienenen Ausgabe. Wuppertal (Buchhandlung Friedrich Burchhard) o. J.

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