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Letzte Änderung für Artikel Staatsforst Burgholz: 05.02.2006 23:08

Staatsforst Burgholz

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Detailkarte Lagekarte
Karte des Staatsforst Burgholz Lage des Staatsforstes Burgholz in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : D√ľsseldorf
Städte: Wuppertal, Solingen
H√∂here Forstverwaltung: Staatliches Forstamt ‚ÄěBergisch Gladbach - K√∂nigsforst‚Äú
Untere Forstverwaltung: Forstamt Mettmann
Forstbetriebsbezirk: Försterei Burgholz
Geographische Lage :
Koordinaten: 51¬į 13' n. Br., 7¬į 07' √∂. L.
51¬į 13' n. Br., 7¬į 07' √∂. L.
H√∂he : 120-280 m √ľ. NN
Fl√§che : ca. 1000  ha
Arboretumsfl√§che : ca. 250  ha
Bild
Ansicht im Staatsforst Burgholz

Der Staatsforst Burgholz ist ein Waldgebiet auf Wuppertaler und Solinger Stadtgebiet in der Mittelgebirgsregion Bergisches Land in NRW ( Deutschland ). Er ist f√ľr sein bundesweit einmaliges Arboretum bekannt, in dem forstwissenschaftliche Studien durchgef√ľhrt werden.

Inhaltsverzeichnis

Geographie und Lage

Lage

Das Kerbtal des Burgholzbachs
Das Kerbtal des Burgholzbachs

Der Staatsforst Burgholz liegt zum √ľberwiegenden Teil auf Wuppertaler Stadtgebiet an der Grenze zu Solingen, dem ein kleinerer Teil im S√ľdwesten zugeordnet ist. Im Norden wird der Forst durch die Wuppertaler Stadtteile und Bezirke Vohwinkel, Sonnborn und Elberfeld begrenzt, im Osten und S√ľdosten umfasst Cronenberg mit dem Hauptort und den Bezirken K√ľllenhahn, Hahnerberg und Cronenfeld das Areal, im S√ľden ist der Cronenberger Ortsteil Kohlfurth und westlich liegt der Solinger Stadtteil Gr√§frath. Die Topographie reicht von 120 m √ľber NN bis zu 282 m √ľber NN. Der ehemalige Von der Heydt'sche Privatwald und die daraus hervorgegangenen st√§dtischen Erholungsanlagen im Norden am Kiesberg werden auch dem Waldgebiet zugeordnet.

Gewässer

Der Lauf der Wupper in Nord-S√ľd Richtung trennt das Waldgebiet in einen gr√∂√üeren √∂stlichen und einen kleineren westlichen Teil. Der Fluss hat sich bis zu 160 m tief durch das Gebirge gegraben. Der westliche Teil des Burgholzes wird auch als Klosterbusch bezeichnet, ein Name, der auf ein fr√ľheres Besitztum des nahen ehemaligen Gr√§frather Klosters hinweist.

Die Trasse der Burgholzbahn
Die Trasse der Burgholzbahn

Zahlreiche B√§che m√ľnden von beiden Seiten in die Wupper. Die von Osten kommenden B√§che Burgholzbach, Rutenbecker Bach (auch Rutenbeck genannt), Glasbach, Kaltenbach und die von Westen kommenden B√§che Flockertsholzer Bach und Steinbach haben tiefe, aber verflachte Kerbt√§ler gegraben und stellen die wasserreichsten Nebenb√§che der Wupper.

Weitere Nebenb√§che der Wupper im Waldgebiet sind: Kleiner Meer siepen , Gro√üer Meersiepen, Gerret siefen , Flockertsberger Bach, Weilandsiepen, Fuchskuhler Bach, Herichhauser Bach, Untenholzer Bach, Wahlert, Fl√§chsgessiepen, Ketzberger Bach, Jacobsbergsiefen und Kohlfurther Br√ľckenbach.

Der Burgholzbach besitzt ebenfalls mehrere Nebenbäche, darunter der Vonkelner Bach, Nöllenhammerbach, Steinsiepen und Langensiepen.

Am Burgholzbach und am Kaltenbach befinden sich mehrere kleine Stauteiche, die zur Nutzung der Wasserkraft f√ľr Hammerwerke in der Zeit der Fr√ľhindustrialisierung (16. - 19. Jahrhundert) angelegt wurden.

Erhebungen

Die L74 im Tal der Wupper
Die L74 im Tal der Wupper

Die h√∂chste einzelne Erhebung stellt mit 282,8 m der zentral gelegene Burggrafenberg dar. Der Name ist eine etymologische Weiterentwicklung des fr√ľheren Namens Burggrabenberg bzw. Burggrawenberg. Weitere Erhebungen sind der Kiesberg im Norden, der Nesselberg im Osten, der Jakobsberg im S√ľden und der Flockertsberg im Westen.

Klima

Das vorherrschende Klima ist w√§rmeget√∂nt und regenreich. Die Jahresdurchschnittstemperatur betr√§gt 8,5 - 9 ¬įC und die Jahresdurchschnittsniederschlagsmenge betr√§gt zwischen 1100 und 1200 mm mit Niederschlagsmaxima im Juli/August und im Dezember/Januar. Die Winter sind mild bei durchschnittlichen Januartemperaturen um +1,3 ¬įC.

Die Vegetationszeit liegt bei 155 - 160 Tagen im Jahr. W√§hrend der Vegetationszeit liegt das Temperaturmittel bei 14,5 - 15 ¬įC.

Die vorherrschende Windrichtung ist S√ľdwest und West. Im Winter k√∂nnen Orkanwindst√§rken erreicht werden.

Verkehrsanbindung

Der ehemalige Bahnhof Burgholz
Der ehemalige Bahnhof Burgholz

Die Landesstra√üe L74 folgt dem Lauf der Wupper im Tal und stellt neben dem Fluss die zweite gro√üe Trennlinie im Waldgebiet dar. F√ľr die Allgemeinheit befahrbare √∂ffentliche Stra√üen sind nicht vorhanden. Das Waldgebiet ist durch die umliegenden Stadtteile und -bezirke an den √ĖPNV angeschlossen.

Die Burgholzbahn durch den Wald von Elberfeld nach Cronenberg, im Volksmund Samba-Express genannt, ist seit 1988 stillgelegt und abgebaut. Der ehemalige Bahnhof Burgholz beherbergt heute eine bei Wanderern beliebte Gastronomie. Ab 2006 soll auf der Bahntrasse ein Rad-/Fußweg eingerichtet werden.

Geschichte

Mittelalter

Das Waldgebiet Burgholz besitzt eine weitgehend regionaltypische Entwicklungsgeschichte. Bis zum 8. Jahrhundert kaum erschlossen, wurde mit Gr√ľndung der Grafschaft Berg infolge von Ansiedelungen und Rodungen die Waldfl√§che immer st√§rker zur√ľckgedr√§ngt. Ausgangs des Mittelalters nahm der Raubbau immer gr√∂√üere Ausma√üe an. Neben dem wachsenden Verbrauch von Holz als Bau- und Brennmaterial, wurden vor allen Weidefl√§chen f√ľr die Viehwirtschaft dem Wald abgerungen. Der Wald verbuschte in gro√üen Teilen, man sprach daher als Landschaftsform von dem Bergischen Busch .

Karte des Burgholz von Erich Philip Ploennies (1715)
Karte des Burgholz von Erich Philip Ploennies (1715)

Das Kernrevier des Burgholz geh√∂rte den Grafen von Berg, deren Hauptsitz und Burganlage Schloss Burg nicht weit entfernt lag. Der Name des Waldgebiets, sowie Ortsbezeichnungen wie Burggrafenberg (fr√ľher Burggrabenberg) weisen laut anderen Quellen aber ebenso auf einen Besitz der ehemaligen Burg Elberfeld, sowie auf eine alte Ringwallanlage am Burgrafenberg hin, von der nur noch der Burggraben als Bodendenkmal erhalten ist.

Beginn der Forstwirtschaft

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts erfolgte erstmals eine geregelte Forstwirtschaft , die dieser Entwicklung entgegentrat. Als Nutzgeh√∂lze wurden in den folgenden Jahren bevorzugt Fichten und Kiefern angepflanzt, auch da sie als anspruchslosere Baumarten als einzige noch siedlungsf√§hig waren. Forstwissenschaftliche Erkenntnisse √ľber die Vorteile einer Mischbepflanzungen waren zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht bekannt.

Der wachsende Bedarf an Bau- und Brennholz f√ľhrte schnell zur Mittelwaldwirtschaft , die aber aufgrund des Aufkommens der Steinkohle als Brennstoff bis 1840 wieder aufgegeben wurde. Ab 1820 begann allm√§hlich der √úbergang zur Hochwaldwirtschaft und es wurden nun bevorzugt Europ√§ische L√§rche und Waldkiefer, aber auch Laubb√§ume angepflanzt.

Um 1860 erreichte man ein Nadelwald / Laubwald -Verh√§ltnis von 1:2, wobei geschlagene Rotbuchenfl√§chen sukzessive durch Eichenanpflanzungen ersetzt wurden. Fichten stellten einen Anteil von 20 % des Baumaufkommens.

Die erste Anpflanzung Geh√∂lze anderer Kontinente begann um 1900 mit der Ansiedelung von Weymouthskiefer (Pinus strobus), Amerikanische Roteiche (Quercus rubra), Douglasie (Pseudotsuga menziesii) und Japanische L√§rche (Larix kaempferi). Gleichzeitig nahm der Fichtenanteil wegen Rauchsch√§den , einer fr√ľhen Form der Waldsch√§digung durch Schadstoffemissionen, ab.

Kriegs- und Nachkriegsjahre

Die n√§chste gro√üe Z√§sur ergab sich in den Kriegs- und Nachkriegsjahren des Zweiten Weltkriegs . Der Mangel an Brennstoffen f√ľhrte wieder zu einer √ľberm√§√üig starken Abholzung, besonders der Wuppertaler W√§lder. Neuanpflanzungen erfolgten mit schnellw√ľchsigen und schadstoffresistenten Baumarten. Auch sollten rasch belebende Elemente f√ľr die Bev√∂lkerung der nahen Gro√üst√§dte geschaffen werden.

Dieses Geschehen nahm der damalige Revierf√∂rster Heinrich Hogrebe zum Anlass, √ľber Erh√∂hung der Baumartenquantit√§t zum Zweck der effizienteren Bewirtschaftung nachzudenken. Auf Hogrebes Anregung hin wurde schon 1958 begonnen, regionaluntypische Baumarten anzupflanzen.

Blick √ľber das Tal der Wupper, rechts die M√ľllverbrennungsanlage, links der Fernmeldeturm Rigi-Kulm
Blick √ľber das Tal der Wupper, rechts die M√ľllverbrennungsanlage, links der Fernmeldeturm Rigi-Kulm

Anfang der 1970er Jahre wurde der Forstbetriebsbezirk Burgholz von der Landesforstverwaltung NRW zum Versuchsrevier f√ľr den Anbau und die Erprobung verschiedener Baumarten bestimmt. Von vornherein sollte eine √∂kologische Verzahnung der Fremdh√∂lzer mit heimischen Arten stattfinden. Dieses wurde durch das Anpflanzen innerhalb von Grundbest√§nden heimatlicher Geh√∂lze erreicht. Ab 1972 wurden auch drei gro√üfl√§chige geographische Gruppenpflanzungen durchgef√ľhrt, die Geh√∂lze jeweils eines Kontinents zusammenfassten.

1974 wurde ein 120 Hektar gro√ües Waldst√ľck namens ‚ÄěPiedboef‚Äú westlich der Wupper auf Solinger Stadtgebiet angekauft und dem Staatsforst Burgholz zugeordnet. Dieses Waldst√ľck wurde schon 1975 in die Anbauplanung der fremdl√§ndischen Baumarten einbezogen.

Heute ist das Arboretum im Staatsforst Burgholz das größte anerkannte deutsche Versuchsrevier zum Anbau von Gehölzen aus Fremdländern.

Anfang der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts machten die Schadstoffemissionen in Verbindung mit anderen Faktoren auch dem Staatsforst Burgholz zu schaffen. Buchen waren bis zu 40 %, Eichen bis zu 70 % von dem Ph√§nomen des Waldsterbens betroffen. Eine leichte Erholung ist seitdem festzustellen, auch wenn diese nur sehr gering ausf√§llt.

Geologie und Bodenkunde

Entstehung

Das Rheinische Schiefergebirge
Das Rheinische Schiefergebirge

Geologisch z√§hlt das Burgholz zum Remscheider Sattel (Auch als Remscheid-Altenaer Sattel bezeichnet) im Rheinischen Schiefergebirge. Als Gestein findet sich Lagunen und Schelf - Meeressediment eines Flachmeeres aus dem Unter- und Mitteldevon , das vor 300 bis 400 Mio. Jahren gebildet wurde. Die vorgefundenen Schichten beginnen in der h√∂heren Eifel-Stufe und reichen bis in die Givet-Stufe hinein. Das durchschnittliche Alter liegt bei 380 Mio. Jahren, gleichwohl die Fazies √ľber einen l√§ngeren Zeitraum betrachtet werden muss und kein fixer Zeitpunkt der Entstehung genannt werden kann.

Gesteinsschichten

Im Gegensatz zu der im Gebiet Wuppertals √ľblichen Vielfalt an Gesteinsschichten, sind die des Burgholz weitestgehend homogen . Der Schichtenaufbau ist vom Typ Brandenbergschicht (selbstst√§ndige Abfolge des Lenne- Schiefers ), eine Schichtfolge des Rheinischen Schiefergebirges, die erstmals beim Brandenberg s√ľdlich von Letmathe erforscht wurde.

Die M√§chtigkeit der Brandenbergschicht liegt bei 750 m. Die Schichtenfolge besteht √ľberwiegend aus einer kalkfreien Abfolge von grauen und r√∂tlichen Schiefern, durchsetzt mit Grauwackeb√§nken. ( Grauwacke ist eigentlich geologisch unkorrekt, da es sich um Sandstein handelt. Die traditionell amtliche Bezeichnung lautet dennoch Grauwacke). Im n√∂rdlichen Zipfel des Burgholzes geht die Brandenbergschicht in die Untere Honselschicht √ľber. Die Gesteinsfolgen der umgebenden Region unterscheiden sich deutlich von der des Burgholzes.

Fossilien

Panzerfisch (ausgestorben)
Panzerfisch (ausgestorben)

Obwohl in der Brandenbergschicht relativ wenige Fossilien vorhanden sind, finden Pal√§ontologen durchaus auch fossile Reste der urspr√ľnglichsten Sprosspflanzen (Asteroxylon elberfeldense, Hicklingia erecta, Calamophyton primaevum, Hyenia elegans, Aneurophyton germanicum, Protopteridium thomsonii und Duisbergia mirabilis), manchmal auch Muscheln (oft Archanodon rhenanus, Myophoria oblonga und Modiomorpha waldschmidti) und Armf√ľ√üer (Spiriferen und Rhynochelliden). Auf Interesse stie√ü auch eine Panzerfisch -Platte (Placodermi).

Bodenbildung

Aus den devonischen Verwitterungsprodukten und √ľberlagerten Flie√üerden aus dem Diluvium sind √ľberwiegend einheitliche, n√§hrstoffarme bis m√§√üig n√§hrstoffarme Braunerden mit unterschiedlichen Stein- und Grusgehalt entstanden. Die B√∂den sind meist mittel- bis tiefgr√ľndig mit guter Wasserversorgung.

Wupperablagerungen

Die j√ľngeren Ablagerungen erfolgten in Form von Wupper-Terrassen w√§hrend der Kaltzeiten vor 400.000 und 15.000 Jahren. Der Fluss f√ľhrte w√§hrend der Tauperioden stark erh√∂htes Wasser und lagerte dadurch Schotterk√∂rper an den H√§ngen des Wuppertals ab. Die √§lteren Terrassen finden sich bis zu 45 m oberhalb des Flusspegels, die j√ľngeren kaum h√∂her als das heutige Flussniveau.

√Ėkologie

Flora

Einheimische Population

Naturwaldzelle Meersiepenkopf östlich der Wupper
Naturwaldzelle Meersiepenkopf östlich der Wupper

Die einheimische Waldlandschaft umfasst nur knapp 30 Baumarten, von denen nur f√ľnf in einer nennenswerten Anzahl zu verzeichnen sind. Es √ľberwiegt seit dem ausgehenden Mittelalter ein Hainsimsen - Buchenwald (Fagus) , erg√§nzt in der Oberschicht von Eichen (Quercus), sowie geringen Anteilen von Birken (Betula), Fichten (Picea) und Europ√§ischer L√§rche (Larix decidua).

Die Mittelschicht wird zumeist von Buchen gebildet.

In der Unterschicht finden sich häufig die Europäische Stechpalme (Ilex aquifolium), sowie Eberesche (Sorbus aucuparia), Buchen, Fichten, Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus L.) und Birken.

Die Begleitflora umfasst neben der Stechpalme weitgehend auch Brombeere (Rubus fruticosus agg.), Sauerklee (Oxalis) , Knoten-Braunwurz (Scrophulariaceae), Brennessel (Urtica) Mauerlattich (Mycelis muralis), Springkraut (Impatiens) und verschiedene Farne (Filicinophyta) .

Als weitere Waldlandschaften und Biotope finden sich Rotbuchenhochwälder, Birken-Hainbuchenwälder, sowie Feucht- und Sumpfgebiete und freie Heideflächen .

Die Naturwaldzellen Steinsieperhöh und Meersiepenkopf

Im Rahmen des bundesweiten Naturwaldzellenprogramms wurden zwei Bereiche des Staatsforst Burgholz ausgewiesen. In diesen Naturwaldzellen mit einer Kernfl√§che von zehn bzw. f√ľnf Hektar sollen sich regionale Waldlandschaften ohne jeglichen Eingriff des Menschen nat√ľrlich entwickeln. Teile der Naturwaldzellen sind vor Wildverbiss durch Umz√§unung gesch√ľtzt. Erhofft werden sich forstwissenschaftliche Erkenntnisse zur nat√ľrlichen Regeneration des Waldes und √ľber naturnahe forstwirtschaftliche Anbauverfahren.

Die Naturwaldzellen befinden sich zum einen im Quellgebiet des Steinsiepen, einem Nebenbachs des Burgholzbachs und im Oberlauf des Bachs Großer Meersiepen, einen Nebenbach der Wupper. Sie besitzen einen regional typischen Bestand und unterliegen seit 1972 nicht mehr der Bewirtschaftung. Die Flächen sind in 20 x 20 m große Quadrate aufgeteilt, in denen alle zehn Jahre Art, Durchmesser, Vitalität und soziologische Stellung der Bäume untersucht wird.

Fauna

Säugetiere

Die h√∂heren Tierarten umfassen das regional √ľbliche Spektrum an Rot- , Reh- und Schwarzwild , F√ľchsen und kleinen S√§ugern ( Hasen , Dachse, Marder , etc.). Aufgrund des Schwerpunktes auf dendrologische Forschungen werden die Best√§nde des Schalenwilds kleingehalten, um den Wildverbi√ü zu begrenzen. Dementsprechend sind die Populationen in den herk√∂mmlich bewirtschafteten Waldteilen etwas st√§rker.

Entomofauna

Schwalbenschwanz
Schwalbenschwanz

In den herk√∂mmlich bewirtschafteten Waldteilen finden sich laut einer Z√§hlung der zoologischen Abteilung des Wuppertaler Fuhlrott-Museums je nach Baumbestand zwischen 81 und 96 K√§ferarten. In Mischgebieten von einheimischen und fremdl√§ndischen Baumarten sind sogar eine vermehrte Anzahl von 112 Arten gez√§hlt worden. Den als Waldsch√§dlingen geltenden Arten wie der Borkenk√§fer und der R√ľsselk√§fer stehen eine ausbalancierte Anzahl an nat√ľrlichen Feinden wie Rindenk√§fer und Wurzelk√§fer gegen√ľber. Milbenarten stellen mit 100.000 Individuen pro Quadratmeter Bodenfl√§che die h√§ufigsten Organismen.

Die Mischbepflanzungen, sowie die nat√ľrliche Waldwirtschaft, haben einen messbar positiven Einfluss auf den Artenreichtum und dessen Zusammensetzung.

Insgesamt 423 Groß schmetterlingsarten sind im Burgholz bestimmt worden, darunter bedrohte und seltene Arten wie Pestwurzeule (Hydraecia petasitis) und Wegerichbär (Parasemia plantaginis).

H√§ufige Arten sind Sacktr√§ger (Psychidae), Schneespanner (Apocheima pilosaria), Fr√ľhjahrsfrostspanner (Erannis defoliaria), Gro√ües Jungfernkind (Archiearis parthenias), Kleiner Fuchs (Aglais urticae), Tagpfauenauge (Inachis io), Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni), K√§tzcheneule (Orthosia cerasi), Nagelfleck (Aglia tau), Gro√üer und Kleiner Kohlwei√üling (Pieris brassicae, Pieris rapae) , Aurorafalter (Anthocharis cardamines), Faulbaumbl√§uling (Celastrina argiolus), Schwalbenschwanz (Papilio machaon), Rostfarbiger Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus), Violettfarbiger Silberfleck (Brenthis ino).

Avifauna

Auch die Vogelwelt setzt sich aus regionaltypischen Arten zusammen. Je nach Jahreszeit lassen sich unterschiedliche Arten gut beobachten.

In den Wintermonaten sind es: Amsel , Blaumeise , Bergfink , Buchfink , Buntspecht , Dompfaff , Eichelh√§her , Erlenzeisig , Gartenbauml√§ufer , Gr√ľnfink , Haubenmeise , Kernbei√üer , Kleiber , Kohlmeise , Rotdrossel , Schwarzspecht , Tannenmeise , Wasseramsel und Wintergoldh√§hnchen . Habicht und M√§usebussard stellen die Pr√§datoren .

Bild:Buteo buteo 4 (Marek Szczepanek).jpg Im Fr√ľhjahr treffen nach und nach die Zugv√∂gel ein. Neben den Arten, die sich nun niederlassen, nutzen viele weiter nordisch br√ľtende Zugvogelarten den Burgholz als Rastplatz. Zu beobachten sind: Bachstelze Feldschwirl , Fitis , Gartengrasm√ľcke , Gartenrotschwanz , Gebirgsstelze , Grauschn√§pper , Haussperling , Kuckuck , M√∂nchsgrasm√ľcke , Mauersegler , Mehlschwalbe , Nachtigall , Pirol , Rauchschwalbe , Ringeltaube, Rotkehlchen , Singdrossel , Star , Teichrohrs√§nger , Trauerschn√§pper , Wacholderdrossel , Waldkauz , Waldohreule , Zaunk√∂nig und Zilpzalp

Im Sommer ist bei einigen Arten schon die Zweitbrut fl√ľgge. Es dominieren nun die Hochsommers√§nger wie M√∂nchsgrasm√ľcke, Ringeltaube und Bluth√§nfling . M√§usebussarde und Turmfalken kreisen √ľber den Wald. Ab August ziehen die ersten Zugv√∂gel ab. An der Wupper fischt der Graureiher .

Im Herbst wird der Burgholz wieder Station f√ľr die s√ľdw√§rts ziehenden Zugv√∂gel. Feldlerche , Wiesenpieper , Rauchschwalbe und Kranich werden oft beobachtet. Fichtenkreuzschn√§bel ern√§hren sich von Tannenzapfensamen.

Sehensw√ľrdigkeiten und Besonderheiten

Der Staatsforst Burgholz diente seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert zunehmend der Erholung der B√ľrger der St√§dte Gr√§frath, Cronenberg und der damaligen Gro√üst√§dte Elberfeld und Barmen ( 1929 zur Gro√üstadt Wuppertal vereinigt).

Der nördliche Erholungswald

G√ľnther Schmits Gedenkstein
G√ľnther Schmits Gedenkstein
Gedenktafel f√ľr August von der Heydt
Gedenktafel f√ľr August von der Heydt
Auf der Königshöhe
Auf der Königshöhe

Der Norden des Stadtforst Burgholz hat im Gegensatz zu dem s√ľdlich gelegenen Teilen mehr den Charakter einer bewaldeten Parkanlage und wurde Anfang des 20. Jahrhunderts auch offiziell als st√§dtische Anlage gef√ľhrt. Zahlreiche Gedenksteine und eine namentliche Ausweisung einer Vielzahl von Waldwegen belegen die Funktion als Erholungsgebiet. 1872 entstand auf der K√∂nigsh√∂he ein Ausflugslokal. Hierdurch wurde das ehemalige Armenviertel ‚ÄěAm Elend‚Äú mehr und mehr zum Naherholungsort. 1892 wurde nahe der Spitze des Kiesbergs mit dem Von-der-Heydt-Turm ein Aussichtsturm er√∂ffnet.

Nicht nur von dem Aussichtsturm kann man sich eines Panoramablicks auf Elberfeld erfreuen, auch bieten zahlreiche Waldschneisen sch√∂ne Aussichten auf Elberfeld, Rutenbeck, Buchenhofen, Sonnborn und Vohwinkel. Zu sch√§tzen wissen das insbesondere die Kleing√§rtner der sich nahe der K√∂nigsh√∂he befindenden, hangl√§gigen Kleingartenanlagen ‚ÄěIn der Hoffnung‚Äú und ‚ÄěIn der Heiterkeit‚Äú.

Ein Ehrenfriedhof f√ľr die im Erster Weltkrieg gefallenen Elberfelder B√ľrger komplettiert den park√§hnlichen Charakter des Waldes.

Ausgangspunkt f√ľr Spazierg√§nge in der Parkanlage war oftmals der Haltepunkt Boltenberg an der Burgholzbahn, die diesen Teil des Burgholz in einer topografisch bedingten gro√üen Schleife fast vollst√§ndig umrundete.

Der am 1970 eingeweihte, doppelst√∂ckige Kiesbergtunnel unterquert mit einer L√§nge von knapp 1000 m den Erholungswald und verbindet das Elberfelder Stadtzentrum √ľber die Landesstra√üen L70 und L418 mit der Autobahn A46 am Sonnborner Kreuz.

Angrenzende Wohnquartiere

Im Norden des Waldes reichten die Elberfelder Armenviertel, die schnell den Namen ‚ÄěElendstal‚Äú oder ‚ÄěAm Elend‚Äú erwarben, bis an den Von der Heydt'schen Privatwald und die st√§dtischen Gr√ľnanlagen auf der oberhalb gelegenen K√∂nigsh√∂he heran. Hier standen nur Lehm- und Bretterh√ľtten armer Bev√∂lkerung. Johanna Faust begann 1868 die Gegend zu missionieren und erreichte, dass eine Kapelle errichtet werden konnte.

Im Kontrast dazu stand das b√ľrgerliche Villenviertel am Zoologischen Garten, das ebenfalls an das Waldgebiet grenzt. Das Zooviertel entstand in der zweiten H√§lfte des 19. Jahrhunderts auf dem Gel√§nde ‚ÄěAm Kothen‚Äú. Urspr√ľnglich beherbergte die Gegend am Westhang des Kiesberges nur einige Geh√∂fte und war im Besitz weniger Wuppertaler Familien. 1879 wurde die Aktiengesellschaft Zoologischer Garten gegr√ľndet. Sie erwarb den S√ľdteil des Gebiets, auf dem 1881 der Zoo Wuppertal eingeweiht wurde. Die Bahnstation Zoologischer Garten an der Bergisch-M√§rkischen Eisenbahn wurde angelegt und von ihr eine erste Stra√üenverbindung zum Zoo gebaut.

Blick vom Kiesberg auf Elberfeld
Blick vom Kiesberg auf Elberfeld

N√∂rdlich des Zoos wurde durch die Firma Herrmanns & Riemann ein gehobenes Stadtviertel geplant. In den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts wurden allm√§hlich Stra√üen und erste Villen angelegt. Das Zooviertel ist heute noch ein gehobenes Wohngebiet, zahlreiche der Villen stehen unter Denkmalschutz. 1924 entstand am Wupperufer westlich des Zoos das heute denkmalgesch√ľtzte Stadion am Zoo.

Das Wohnviertel Boltenberg, s√ľdlich Sonnborns am Hang gelegen, ist ebenfalls ein gehobenes Wohnviertel. Am westlichen Ende der st√§dtischen Anlagen gelegen, bot es durch seinen Bahnhaltepunkt einen g√ľnstigen Ausgangspunkt f√ľr Spazierg√§nge im Wald oder auch im nahgelegenen Zoo. Das Kurhaus Waldesruh mit Blick auf den Wald √ľber das Tal der Wupper bot sich f√ľr die weniger Aktiven an.

Das Kerngebiet des Burgholz

Blick auf die Wuppertaler M√ľllverbrennungsanlage entlang dem Glasbachtal
Blick auf die Wuppertaler M√ľllverbrennungsanlage entlang dem Glasbachtal
Der Zimmerplatz
Der Zimmerplatz
Grundmauern des Kremershammer
Grundmauern des Kremershammer

Das Kerngebiet des Burgholz umfasst den Bereich n√∂rdlich und s√ľdlich des Burgholzbachs, dessen Tal auch N√∂llenhammertal genannt wird. Von dem n√∂rdlichen Erholungswald wird es durch den Rutenbecker Bach getrennt, dessen Bachtal durch den dortigen Verlauf der autobahn√§hnlich ausgebauten Landesstra√üe L418 stark an Attraktivit√§t verloren hat. Im Westen begrenzt der Lauf der Wupper und die Landesstra√üe L74 das Gebiet, auf deren gegen√ľberliegenden Seite sich der Teil des Burgholz anschlie√üt, der Klosterbusch genannt wird.

Wie ein roter Faden zieht sich die Trasse der Burgholzbahn durch den √∂stlichen Teil des Forstes. Im Untergrund unterhalb der Trasse der Burgholzbahn wurde Ende 2005 der 1.800 m lange Burgholztunnel fertig gestellt, der den L√ľckenschluss in den zwei schon bestehenden Abschnitten der Landesstra√üe L418 bildet.

Der Burgholzbach und seine Sehensw√ľrdigkeiten

Der Burgholzbach pr√§gt in seinem tiefen Tal das Kerngebiet des Burgholz. Er entspringt in 270 m √ľ. NN am Freibad Neuenhof im Cronenberger Stadtteil K√ľllenhahn, flie√üt in westlicher Richtung und m√ľndet nach 3,2 km auf 116 m √ľ. NN in der Wupper. Das Freibad wird von der nahe gelegenen Wuppertaler M√ľllverbrennungsanlage mit W√§rme versorgt, so dass es ganzj√§hrig genutzt werden kann. Bis zu der Stilllegung war das am Waldrand gelegene Schwimmbad √ľber den Haltepunkt Neuenhof der Burgholzbahn verkehrg√ľnstig angebunden.

Auf dem Gel√§nde der am Waldrand gelegenen M√ľllverbrennungsanlage befindet sich ein Steinbruch, der sich nach Aufgabe der Bewirtschaftung mit Grundwasser f√ľllte und in der lokalen Bev√∂lkerung ‚ÄěSilbersee‚Äú genannt wurde. Andere Teile des f√ľr die √Ėffentlichkeit nicht zug√§nglichen Steinbruchs werden mit der Schlacke aus den Verbrennungsr√ľckst√§nden der M√ľllverbrennungsanlage aufgef√ľllt. Die einzige Wuppertaler Gro√üwindkraftanlage hat hier ebenfalls ihren Standort.

Der Nöllenhammer am Burgholzbach
Der Nöllenhammer am Burgholzbach
Fr√ľhe Nutzung der Wasserkraft
Stauteiche am Burgholzbach
Stauteiche am Burgholzbach

Am Burgholzbach befinden sich Stauteiche, die Wasser f√ľr den Antrieb von Hammerwerke und Schleifkotten aus der Zeit der Fr√ľhindustrialisierung bereithielten. Heute noch Erhalten ist der N√∂llenhammer , bei dem sich auch das Cronenberger Wasserwerk , bestehend aus f√ľnf Brunnen und einem Pumpwerk , befand. Von dem 1607 gegr√ľndeten Kremershammer kurz vor der M√ľndung des Burgholzbachs in der Wupper sind nur noch die Grundmauern erhalten. Von dem Bremershammer, der Pl√§tzershammer, dem Evertshammer und dem N√∂llenkotten sind dagegen kaum noch Spuren zu finden.

Ein linksseitiger Nebenbach speist ein Waldschwimmbad in Cronenberg.

Die Ringwallanlage am Burggrafenberg

Am n√∂rdlichen Hang des Tals des Burgholzbachs befinden sich die Reste einer Ringwallanlage , deren Bezeichnung Burggraben f√ľr den Namen des Berges Burggrafenberg (282,8 m), an dessen Flanke sie sich befindet, Pate stand. √úber die Historie der als Bodendenkmal eingetragene Anlage ist wenig bekannt. Sie soll der Stammsitz eines Ritters von Kronenburg gewesen sein. Die Anlage war vermutlich schon um 1715 vollkommen niedergelegt, da sie selbst im detaillierten regionalen Kartenwerk Topographia Ducatus Montani (Topographie des Herzogtums Berg) von Erich Philipp Ploennies nicht eingezeichnet war.

Der Glasbach und seine Sehensw√ľrdigkeiten

Das dem Burgholzbach benachbarte n√∂rdliche Bachtal wird vom Glasbach durchflossen. Er entspringt bei 251 m √ľ. NN zwischen dem Zimmerplatz und der im Wald gelegenen Bildungsst√§tte des Parit√§tischen Bildungswerks , die bis in 1960er Jahre als M√ľttergenesungswerk des Deutschen Roten Kreuzes diente. Der Glasbach flie√üt westlich durch das Arboretum Burgholz mit dem Schwerpunkt auf europ√§ische und kleinasiatische Geh√∂lze und m√ľndet nach knapp einem Kilometer auf 136 m √ľ. NN gegen√ľber den kommunalen Kl√§rwerk Buchenhofen in der Wupper.

Vom Burgholzbach trennt ihn ein 282 m √ľ. NN hoher H√∂henzug , der mit dem Burggrafenberg seine h√∂chste Erhebung hat. Auf dem H√∂henzug liegt neben einer abgeschiedenen Schiessanlage eines lokalen Sch√ľtzenvereins auch die Naturwaldzelle Steinsieperh√∂h.

Der Zugang zu dem Arboretum liegt am Zimmerplatz, einem Kreuzungspunkt mehrerer Hauptwege im Forst, der neben Sitzgelegenheiten und einer Schutzh√ľtte auch Informationstafeln beherbergt. Eine Vielzahl von Beschreibungstafeln erl√§utern im Arboretum Namen, Herkunft und Besonderheiten der Baumarten.

Der Rutenbecker Bach und seine Sehensw√ľrdigkeiten

Ein weiterer H√∂henzug trennt den Glasbach von dem Rutenbecker Bach. Im √∂stlichen Bereich geht der H√∂henzug im Cronenberger Stadtteil K√ľllenhahn in die Wuppertaler S√ľdh√∂hen √ľber. Am Waldrand befindet sich der ehemalige Haltepunkt Bahnhof Burgholz der Burgholzbahn und die alte Fachwerkhofschaft Obere Rutenbeck. Das sich nahe dem Haltepunkt befindende Naturdenkmal Kaisereiche wurde 1871 zur Erinnerung an die Gr√ľndung des Deutschen Reiches von Sch√ľlern eines Elberfelder Gymnasiums gepflanzt.

Ansicht in Obere Rutenbeck
Ansicht in Obere Rutenbeck
Ansicht in Obere Rutenbeck
Ansicht in Obere Rutenbeck

Mitten im Wald auf dem H√∂henzug liegen die Geb√§ude eines st√§dtischen Kinderheims , welches fr√ľher eine Waldschule beherbergte. Am zur Wupper abfallenden Westhang befindet sich die Naturwaldzelle Meersieperkopf.

Das Bachtal des Rutenbecker Bachs wird von der autobahn√§hnlich ausgebauten Landesstra√üe L418 dominiert, die von der urspr√ľnglichen Naturbelassenheit wenig √ľbriggelassen hat. Der Bach wurde durch die Portale des Kiesbergtunnels und des Burgholztunnels abschnittsweise in ein neues, k√ľnstliches Bett verlegt. Der Bach selbst entspringt auf 281 m √ľ. NN bei der Fachwerkhofschaft Obere Rutenbeck im Cronenberger Stadtteil K√ľllenhahn und m√ľndet nach 2,25 km bei der Jugendfarm Rutenbeck, einer erlebnisp√§dagogischen Einrichtung der Stadt Wuppertal, auf 132 m √ľ. NN in gleichnamigen Stadtteil in der Wupper.

Entlang der Wupper

Auch das Tal der Wupper besitzt, trotz der heute dominierenden, zweispurig ausgebauten Landesstra√üe L74, Sehensw√ľrdigkeiten und historische W√ľstungen. Im Norden weitet sich das Tal der Wupper und bietet Raum f√ľr die kommunale Kl√§ranlage Buchenhofen, die einen Gro√üteil der Wuppertaler Abw√§sser reinigt.

An der M√ľndung des Burgholzbachs und des gegen√ľberliegenden Flockertsholzer Bach befindet sich eine der wenigen Br√ľcken im Burgholz √ľber die Wupper. Sie wird in Anlehnung des sich unweit befindlichen hohen und markanten Felsvorsprungs ‚ÄěTeufelsklippe‚Äú von der Bev√∂lkerung als ‚ÄěTeufelsbr√ľcke‚Äú bezeichnet.

Die heutige Spannbetonbr√ľcke ist in den 1970er Jahren im Rahmen des Ausbaus der Landesstra√üe errichtet worden, aber auch schon hundert Jahre zuvor gab es dort einen schmalen Steg desselben Namens. Er verband den √∂stlichen Teil des Burgholz mit der heutigen W√ľstung Friedenstal, an der sich der seit 1715 belegte Dritte Kottten oder auch Burgholzkotten, ein Schleifkotten an der Wupper, befand.

Das einzige heute noch dort bestehende Wohngebäude war Anfang des 20. Jahrhunderts ein beliebtes Ausflugslokal. Weitere Schleifkotten an der Wupper im Burgholz waren der Lechmigskotten (um 1856 erbaut) und der Zweite Kotten (ab 1684 belegt).

Weblinks zum Friedenstal und die Wupperkotten
Blick von der Teufelsbr√ľcke auf die Wupper
Blick von der Teufelsbr√ľcke auf die Wupper

Der Kaltenbach und seine Sehensw√ľrdigkeiten

Eine weitere Schnittlinie im Burgholz bildet die Landesstra√üe L427, die auf einem zur Wupper abfallenden H√∂henr√ľcken das Cronenberger Zentrum √ľber Wahlert mit der Siedlung Kohlfurter Br√ľcke, einer ehemaligen Furt in der Wupper, verbindet. Das sich dem H√∂henzug s√ľdlich anschlie√üende Tal wird durch den Kaltenbach gebildet, der auf 231 m √ľ. NN nahe dem Cronenberger Zentrum entspringt und nach 2,2 km auf 110 m √ľ. NN in der Wupper m√ľndet. Auch dieser Bach besitzt zahlreiche Stauteiche und diente als Antriebsenergie f√ľr sechs Hammerwerke, Schleifkotten und M√ľhlen , unter anderem dem Friedrichshammer, dem Kaltenbacher Hammer und dem Manuelskotten .

Oberhalb von Kohlfurth, das durch einen regelm√§√üigen Motorradtreff einen √ľberregionalen Bekanntheitsgrad besitzt, bietet seit Ende des 19. Jahrhunderts ein Aussichtspavillon namens Adelenblick einen Blick √ľber das Tal der Wupper auf Solingen.

Der Manuelskotten

Der Manuelskotten, auch Kaltenbacher Kotten genannt, ist der einzige noch funktionsf√§hige Schleifkotten auf Wuppertaler Stadtgebiet. Die restaurierte Anlage geh√∂rt seit 1993 der Stadt Wuppertal und dient als Industriemuseum, um das alte Schleiferhandwerk vorf√ľhren zu k√∂nnen. Gleichzeitig werden in der Anlage aber auch heute noch f√ľr ein Remscheider Werkzeugunternehmen Cuttermesser industriell gefertigt, so dass das gezeigte Handwerk keineswegs nur musealen Charakter besitzt.

Die Strecke der Bergischen Museumsbahnen

Haltestelle der Museumsbahn im Kaltenbachtal
Haltestelle der Museumsbahn im Kaltenbachtal

Ebenfalls im Kaltenbachtal verl√§uft die Trasse der Museumsstrecke des Bergisches Stra√üenbahnmuseum e.V. Ein 3,2 km langer Waldabschnitt der ehemaligen Stra√üenbahnstrecke von Elberfeld nach Solingen wurde von dem Verein erworben und wird zwischen Cronenberg-Greul und Cronenberg-Kohlfurth am Wochenende mit historischen Stra√üenbahnwagen befahren. Die umfangreiche Sammlung von Fahrzeuge bewahrt der Verein in seinen Hallen in Kohlfurth auf, wo die Stra√üenbahn einst auf einer nun denkmalgesch√ľtzten Br√ľcke die Wupper √ľberquerte.

T√ľrme im Staatsforst Burgholz

Im Staatsforst Burgholz oder in seiner unmittelbaren Umgebung befinden sich drei T√ľrme, die in ihrer historischen und heutigen Nutzung sich grundlegend voneinander unterscheiden.

Der Von-der-Heydt-Turm auf dem Kiesberg
Der Von-der-Heydt-Turm auf dem Kiesberg

Auf dem Kiesberg in Norden des Burgholz befindet sich auf 260 m H√∂he √ľ. NN der 20 m hohe Von-der-Heydt-Turm, ein Aussichtsturm mit Blick auf Elberfeld. Der Turm wurde im Jahr 1892 aus Spendenmitteln des Wuppertaler Bankiers August Karl Freiherr von der Heydt errichtet und wurde nach dem Stifter benannt.

Der Gräfrather Lichtturm, Wasserturm umgebaut zum Lichtlabor
Der Gräfrather Lichtturm, Wasserturm umgebaut zum Lichtlabor

In n√§chster N√§he zur h√∂chsten nat√ľrlichen Erhebung der Stadt Solingen steht der Gr√§frather Lichtturm . Der heute mit einer Glaskuppel versehene Turmbau ist der ehemalige Wasserturm Gr√§fraths, der 1904 erbaut wurde, im Krieg stark besch√§digt und 1983 stillgelegt wurde.

Seit 1993 befindet sich der Turm im Privatbesitz des Lichtdesigners Johannes Dinnebier , der den Wasserbeh√§lter durch die Glaskuppel ersetzte, und beherbergt heute dessen Lichtlabor. Von dem nicht √∂ffentlich zug√§nglichen Turm hat man einen Panoramablick √ľber das Tal der Wupper auf gro√üe Teile des Burgholz.

Im Cronenberger Stadtteil K√ľllenhahn befindet sich der Fernmelde- und Fernsehturm Rigi-Kulm. Seine Form, H√∂he und der rot-wei√üe Anstrich der Antennen qualifizieren ihn als gut sichtbare Landmarke im ganzen Areal.

Auf der Königshöhe befand sich Anfang des 20. Jahrhunderts ein Aussichtsturm.

Tourismus

Wanderwege

Wanderwege im Burgholz
Wanderwege im Burgholz
Wuppertaler Rundweg im Burgholz
Wuppertaler Rundweg im Burgholz

Zahlreiche markierte Wanderwege sind im Burgholz zu finden. Abgesehen von den vier Arboretumswegen werden seit den dreissiger Jahren des 20. Jahrhunderts alle Wanderwege des Walds von dem Sauerländischem Gebirgsverein (SGV) gezeichnet.

Die Arboretumswege

Die Forstverwaltung hat vier Wanderwege eingerichtet, die mit Schildern am Wegesrand die einzelnen Baumarten des Arboretums beschreiben. Näheres zu den Wegen, siehe Unterkapitel Arboretumswege im Kapitel Arboretum

Hauptwanderstrecken des SGV

Zwei Hauptwanderstrecken des Sauerländischen Gebirgsvereins durchqueren den Staatsforst Burgholz:

Die SGV Hauptwanderstrecke X7 (153 km), Residenzenweg , von Arnsberg nach D√ľsseldorf - Gerresheim durchl√§uft den Wald in Ost-West Richtung. Er passiert folgende Sehensw√ľrdigkeiten:

  • Fernmeldeturm Rigi-Kulm, K√∂nigsh√∂he, Erholungswald bei Boltenberg, Naturwaldzelle Meersiepenkopf, Jugendfarm Rutenbeck

Die SGV Hauptwanderstrecke X29 (133 km), Bergischer Weg , von Essen nach Uckerath (Siebengebirge) durchl√§uft den Wald in Nord-S√ľd Richtung. Er passiert folgende Sehensw√ľrdigkeiten:

  • Zoo Wuppertal, K√∂nigsh√∂he, Kaisereiche, Bahnhof Burgholz, Exotenwald, N√∂llenhammer, Waldschwimmbad Cronenberg

Bezirkswege des SGV

Der Bezirkswanderweg 6 (SGV-Bezirk Bergisches Land, 125 km), Wupperweg genannt, durchquert das Kerngebiet des Burgholz und folgt anschlie√üend der Wupper. Er passiert folgende Sehensw√ľrdigkeiten:

  • Fernmeldeturm Rigi-Kulm, Obere Rutenbeck, Kaisereiche, Naturwaldzelle Meersieperkopf, Exotenwald, N√∂llenhammer, Kremershammer, Teufelsbr√ľcke, Friedenstal, Kohlfurth

Ortswege des SGV

Die Ortsabteilungen Wuppertal und Solingen unterhalten Wanderwege auf lokaler Ebenene.

Der Wuppertaler Rundweg (Wanderweg rund um Wuppertal, 106 km) und der Solinger Klingenpfad (Wanderweg rund um Solingen, 75 km) durchqueren ebenfalls den Wald. Der Klingenpfad bleibt dabei im Solinger Teil des Burgholz, dem Klosterbusch, der Wuppertaler Rundweg durchläuft das gesamte Kerngebiet und den Klosterbusch.

Weitere Ortswanderwege sind:
Rundwanderwege vom Ausgangspunkt Kaisereiche

Rund-/WanderwegWegzeichen Wegstrecke und Sehensw√ľrdigkeiten Wegl√§nge
Rundwanderweg A1 Kaisereiche, Naturwaldzelle Meersieperkopf, Kläranlage Buchenhofen, Exotenwald, Kaisereiche 3,6 km
Rundwanderweg A2 Kaisereiche, Bahnhof Burgholz, Zimmerplatz, Nöllenhammer, Ringwallanlage Burggraben, Kaisereiche 7 km
Rundwanderweg A2 Kaisereiche, Bahnhof Burgholz, Obere Rutenbeck, Königshöhe, Erholungswald Boltenberg, Rutenbecker Bachtal, Kaisereiche 6,2 km


Rundwanderwege vom Ausgangspunkt Gräfrather Lichturm

Rund-/WanderwegWegzeichen Wegstrecke und Sehensw√ľrdigkeiten Wegl√§nge
Rundwanderweg A2 Gräfrather Lichturm, Kläranlage Buchenhofen, Steinbachtal, Gräfrather Lichturm 6,7 km
Rundwanderweg A3 Gräfrather Lichturm, Flockertsholzer Bachtal, Unterholzer Bachtal, Untenzumholz, Gräfrather Lichturm 5,8 km


Kleingartenweg

Rund-/WanderwegWegzeichen Wegstrecke und Sehensw√ľrdigkeiten Wegl√§nge
Rundwanderweg K Kleingartenanlage In der Hoffnung, Kleingartenanlage In der Heiterheit 5,5 km


Zugangswege zum Wuppertaler Rundweg

Rund-/WanderwegWegzeichen Wegstrecke und Sehensw√ľrdigkeiten Wegl√§nge
Wanderweg W Viehhof, Kleingartenanlage In der Hoffnung, Kaisereiche 3,2 km
Wanderweg W Bahnhof Steinbeck, Obere Rutenbeck, Bahnhof Burgholz 3,8 km
Wanderweg W Cronenfeld, Nöllenhammer 2,1 km

Zielwanderwege

Rund-/WanderwegWegzeichen Wegstrecke und Sehensw√ľrdigkeiten Wegl√§nge
Wanderweg Rechteck Cronenfeld, Burgholzbachtal, N√∂llenhammer, Langensiepener Bachtal, Ringwallanlage Burggraben, Zimmerplatz, K√ľllenhahn 7,7 km
Wanderweg Δ Sonnborn, Erholungswald Boltenberg, K√∂nigsh√∂he, Von-der-Heydt-Turm, Viehhof 5,3 km

Das Arboretum Burgholz

Geschichte des Fremdanbaus

Eingang zum Arboretum Burgholz am Zimmerplatz
Eingang zum Arboretum Burgholz am Zimmerplatz

Das Arboretum Burgholz steht in langer Tradition der Anpflanzung nichtheimischer Baumarten im Waldgebiet Burgholz. Schon ab 1820 wurden regionalfremde Gehölze wie die Europäische Lärche (Larix decidua) und die Waldkiefer (Pinus sylvestris) angebaut. Dieses stand aber weniger im Zeichen der Wissenschaft , sondern diente der raschen Gewinnung von Holzerträgen.

Um 1900 herum wurden zuerst gezielt Xenophyten aus anderen Kontinenten angepflanzt. Zu nennen w√§re die Douglasie (Pseudotsuga menziesii) und die Weymouthskiefer (Pinus strobus) aus Amerika , der Japanl√§rche (Larix kaempferi) aus Ostasien und der Roteiche (Quercus rubra) aus dem √∂stlichen Nordamerika . Grund f√ľr die Ansiedlungen waren der schlechte Wuchs der Fichtenbest√§nde und die sich schwertuende Verj√ľngung der Buchenbest√§nde .

Unter dem Eindruck des Raubbaus als Kriegs- und Nachkriegsfolge, begann um 1955 unter dem Revierförster Forst amtmann Heinrich Hogrebe, seit 1988 Ehrenmitglied der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft , der gezielte Anbau fremdländischer Nadelgehölze . Die Anbauflächen wuchsen rasch, so dass der Burgholz bald zu einem anerkannten Schwerpunkt des Fremdländer-Anbaus in Nordrhein-Westfalen wurde.

Hogrebe experimentierte mit tatkr√§ftiger Unterst√ľtzung eines im Fremdl√§nderanbau qualifizierten Mitarbeiters - trotz Widerst√§nden auf Ebene seiner unmittelbaren Vorgesetzten und der Kritik aus dem Kollegenkreis - immer mehr mit fremdl√§ndischen Baumarten, deren Setz- und S√§mlinge m√ľhsam beschafft werden mussten und sp√§ter im forsteigenen Gew√§chshaus nachgez√ľchtet wurden. Anf√§nglich als Misserfolg gedeutete Anbauversuche wurden von Hogrebe aufgrund seiner damals unzureichenden Erfahrung zum Teil heimlich durch Nachpflanzungen nachgebessert, obwohl sich im Laufe der Zeit herausstellte, dass sich auch diese Fl√§chen mehrheitlich gut von alleine entwickelten.

Da die heimische Population nur 30 Arten umfasste, der Wald als Nutzwald nicht ertragsstark genug war und auch als Erholungswald nicht optimal aufgestellt war, fiel schlie√ülich 1970 nach anf√§nglichen Widerst√§nden auf unteren Ebenen der Forstverwaltung im Landesministerium f√ľr Ern√§hrung, Landwirtschaft und Forsten die Entscheidung , Versuche mit nordamerikanischen Geh√∂lzen zu beginnen. Ausgew√§hlt wurden Arten, die einen ebenb√ľrtigen oder h√∂heren Ertrag im Vergleich zu heimischen B√§umen versprachen.

Auf Vorschlag des Landesforstmeisters Dr. Gottfried P√∂ppinghaus von der H√∂heren Forstbeh√∂rde Rheinland, des Ministerialrats Fritz Rost (Waldbaureferent des Landes ministeriums f√ľr Ern√§hrung, Landwirtschaft und Forsten) und des Oberforstmeisters Dr. Gen√üler sollte die Keimzelle eines Bundesarboretums geschaffen werden. Der Rat der Stadt Wuppertal sprach eine entsprechende Empfehlung an die Landesregierung aus. Der Vorgang versandete allerdings zun√§chst in den M√ľhlen der B√ľrokratie . Im Jahr 1972 wurde ein neuer Anlauf genommen, der erfolgreicher war: Ein Beschluss des Landesministeriums f√ľr Ern√§hrung, Landwirtschaft und Forsten f√ľr die Schaffung eines gro√üfl√§chigen Fremdl√§nderanbaus folgte.

Am 1. Mai 1973 √ľbernahm der Forstamtmann Herbert Dautzenberg den Forstbetrieb. Unter seiner Leitung wurden die bestehenden Fremdl√§nderanbaugebiete durchforstet und eine Vielzahl an neuen Anpflanzungen vorgenommen.

Forschungsschwerpunkte

Seit 1972 wird auf mehr als 250 ha (25% der Gesamtfläche des Burgholz) im forstwissenschaftlichen Rahmen nichtheimische Baumarten im Staatsforst Burgholz mit Schwerpunkt auf Umweltverträglichkeit angepflanzt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der dendrologischen Forschung mit Ausrichtung auf forstwirtschaftliche Aspekte.

Exotische Waldlandschaften im Burgholz
Exotische Waldlandschaften im Burgholz

Forschungsschwerpunkte sind

  • die Anbauf√§higkeit und die Anbauw√ľrdigkeit verschiedener Baumarten
  • das Auffinden von √∂kologisch und √∂konomisch √ľberlegenen Baumarten
  • Erkenntnisse √ľber das Wachstum von B√§umen aus fremden Klimazonen , die angesichts m√∂glicher Klimaver√§nderungen zuk√ľnftig von gro√üer Bedeutung sein k√∂nnten
  • Erh√∂hung der Vielfalt des Waldes und die Versch√∂nerung des Landschaftsbilds
  • Erkundung zus√§tzlicher Erntem√∂glichkeiten von Weihnachts- , Schmuck- und Brauchtumspflanzen

Angebaut werden sowohl fremde Einzelarten innerhalb regionaler Waldlandschaften als auch komplette, geschlossene fremdländische Waldlandschaften.

Im forsteigenen Gew√§chsh√§usern mit einer Gesamtfl√§che von zwei Hektar werden Setzlinge gez√ľchtet und die Vermehrung der Xenophyten gef√∂rdert und unter verschiedenen Aspekten wissenschaftlich untersucht. Die Schwerpunkte liegen dabei u.a. in der Aufzucht bedrohter Baum- oder Straucharten und dem Aufbau einer immissionsresistenten Baumpopulation.

In der Geschichte des Arboretums gab es lediglich zum Jahreswechsel 1978 / 79 gr√∂√üere Ausf√§lle einer Baumart, die auf der S√ľdhalbkugel beheimatet ist: Zwei Arten der Gattung der Scheinbuchen (Nothofagus ssp.) fielen einem Temperatursturz von 35 Grad Celsius zum Opfer.

Verwaltung und wissenschaftliche Begleitung

Verwaltet wird das Arboretum Burgholz durch das Staatliche Forstamt Bergisch Gladbach - K√∂nigsforst. Begleitet wird das Projekt durch die Landesanstalt f√ľr √Ėkologie, Landschaftsentwicklung und Forstplanung, die Landesanstalt f√ľr Forstwirtschaft, das Fuhlrott Naturkundemuseum, sowie durch verschiedene universit√§re Institute.

Das Arboretum aus Sicht des Naturschutzes

Die Jugendfarm Rutenbeck
Die Jugendfarm Rutenbeck
Das kommunale Klärwerk Buchenhofen
Das kommunale Klärwerk Buchenhofen

Wie viele derartige Projekte war das Arboretum aus Sicht des Naturschutzes Anfangs umstritten. Das Arboretum ist weit davon entfernt eine √Ėkologie zu bieten, wie sie unbelassene und heimattypische Naturfl√§chen aufweisen. Es wurde bef√ľrchtet, dass neben der sowieso stark abweichenden Flora sich auch die Bodenfauna und die Insektenpopulation atypisch stark und nachteilig ver√§ndern.

Nach anf√§nglichen Studien haben sich diese Bef√ľrchtungen nicht bewahrheitet. Die Fauna, insbesondere die Insektenpopulation ver√§nderte sich zwar zwangsl√§ufig, nahm aber rasch eine nat√ľrliche Balance an. Die heimischen Arten nahmen die neuen Waldlandschaften zum Gro√üteil an, ohne dass sich das nat√ľrliche Gef√ľge asymmetrisch zu bestimmten Spezies hin verschob. Im Vergleich zu den √ľblichen Monokulturen der herk√∂mmlichen Waldwirtschaft ist das Artenverh√§ltnis zwischen phytophagen Arten und Pr√§datoren in den exotischen Waldlandschaften sogar sehr nat√ľrlich und gut ausgeglichen.

Aus Sicht des Naturschutzes √ľberwiegen daher die Vorteile, die vor allem wissenschaftliche Erkenntnisse in Bezug auf Klimaver√§nderungen versprechen, die Nachteile bei weitem. Auch wird angef√ľhrt, dass es sich nur um vergleichsweise kleine Fl√§chen handelt und der √∂kologische Gewinn, wenn Teile der Bev√∂lkerung auf Fernreisen verzichten, um in der Region exotische Naturlandschaften zu erforschen, ebenfalls nicht zu vernachl√§ssigen ist.

Der Exotenwald im Arboretum

Am 26. Mai 1999 wurde durch die Landesministerin B√§rbel H√∂hn der sogenannte Exotenwald im Arboretum Burgholz er√∂ffnet. Die drei gro√üfl√§chigen Anbaufl√§chen mit Arten aus drei Kontinenten wurden durch Wanderwege f√ľr die √Ėffentlichkeit erschlossen. Viele der √ľber 130 fremdl√§ndischen Baumarten werden mittels Beschilderung vorgestellt.

Nordamerikanische Gehölze

Der Schwerpunkt f√ľr nordamerikanische Geh√∂lze liegt nahe dem Forsthaus im s√ľdlichen Bereich des Burgholzes. Folgende Arten sind hier zu finden (Auszug):

Baumart Wissenschaftlicher Name HerkunftBild
Colorado-Tanne Abies concolor S√ľdwestliche USA , Nordmexiko
Purpur-Tanne Abies amabilis Nordwestliche USA ( Britisch Kolumbien bis Oregon )
Gro√üe K√ľstentanne Abies exelsior Nordwestliche USA, s√ľdwestliches Kanada ( Pazifikk√ľste ) Gro√üe K√ľstentanne
Felsengebirgs-Tanne Abies lasiocarpa Alaska , Oregon, Utah und Neumexiko ( Hochgebirgslagen )
Prachttanne Abies magnifica Westliche USA (Hochgebirgslagen von Oregon bis Kalifornien )
Silbertanne , Pazifische Edeltanne Abies procera Gebirgslagen Nordwest-Amerikas Silbertanne
Chilenische Araukarie , Andentanne Araucaria araucana Chile , Argentinien Chilenische Araukarie
Gelb-Birke Betula alleghaniensis √Ėstliches Nord-Amerika, √ľberwiegend Kanada
Kalifornische Weihrauchzeder Calocedrus decurrens S√ľdwestliche USA (Gebirgslagen von Oregon, Nevada , Kalifornien)
Lawsons Scheinzypresse Chamaecyparis lawsoniana Westliche USA (Schmaler Streifen nahe der Pazifikk√ľste im K√ľstengebirge von Oregon und Kalifornien) Lawsons Scheinzypresse
Tulpenbaum Liriodendron tulipifera Nordöstliche USA ( Große Seen , Appalachen , Prärieen bis zum Atlantik ) Tulpenbaum
Sitka-Fichte Picea sitchensis Nordwestliche USA, s√ľdwestliches Kanada (S√ľdwestliches Alaska, Britisch-Kolumbien, Washington , Oregon, Nordkalifonien) Sitka-Fichte
Amerikanische Rot-Fichte Picea rubens Nördliche USA (Große Seen, Smoky Mountains bis Apallachen) Amerikanische Rot-Fichte
Gelb-Kiefer Pinus ponderosa Nordwestliche USA (Washington bis Kalifornien, Oregon bis Nebraska )
Weymouths-Kiefer , Strobe, Seidenkiefer Pinus strobus Nord√∂stliche USA, S√ľd√∂stliches Kanada ( Neufundland bis zu den Apallachen) Weymouth-Kiefer
Jeffrey-Kiefer Pinus jeffreyi
Douglasie Pseudotsuga menziesii Nordwestliche USA, S√ľdwestliches Kanada (Britisch-Kolumbien bis Kalifornien) Douglasie
K√ľstensequoie Sequoia sempervirens Westliche USA (Pazifikk√ľste von Oregon bis S√ľdkalifornien) K√ľstensequoie
Mammutbaum Sequoiadendron giganteum Westliche USA (Kalifornische Sierra Nevada ) Mammutbaum
Echte Sumpfzypresse , Zweizeilige Sumpfzypresse, Sumpfeibe Taxodium distichum S√ľd√∂stliche USA, Mexiko bis Guatemala Bild:Sumpfzypresse (Taxodium distichum).jpg
Riesen-Lebensbaum Thuja plicata Westliche USA, Kanada (S√ľdalaska bis S√ľdkalifornien, Pazifikk√ľste bis Rocky Mountains ) Riesen-Lebensbaum
Westamerikanische Hemlocktanne Tsuga heterophylla Nordwestliche USA, S√ľdwestliches Kanada (Oregon, Washington, Britisch Kolumbien, Alaska) Westamerikanische Hemlocktanne
Berg-Hemlocktanne Tsuga mertensiana Gebirgslagen des westlichen Nordamerikas Berg-Hemlocktanne

Asiatische Gehölze

Der Schwerpunkt f√ľr asiatische Geh√∂lze liegt nahe dem Forsthaus im s√ľdlichen Bereich des Burgholzes. Folgende Arten sind hier zu finden (Auszug):

Baumart Wissenschaftlicher Name HerkunftBild
Momi-Tanne Abies firma
Nikkotanne Abies homolepis Japan (Gebirgslagen von Zentral- Honschu und Shikoku )
Sachalin-Tanne Abies sachalinensis
Veitchs-Tanne Abies veitchii Japan ( Hondo , Shikoku) Veitchs-Tanne]
Japanische Birke Betula japonica Nördliches Japan ( Hondo , Hokkaido und Kurilen
Maximowiczs-Birke Betula maximowicziana
Katsurabaum , Kuchenbaum Cercidiphyllum japonicum Japan, China (Gebirgslagen der Provinz Sichuan ) Katsurabaum
Hinoki-Scheinzypresse Chamaecyparis obtusa Japan Hinoki-Scheinzypresse
Japanische Sicheltanne Cryptomeria japonica Japan (Durch jahrhundertelange Anpflanzung als Nutzgehölz in gesamt Japan ist keine exakte Herkunft mehr feststellbar) Japanische Sicheltanne
Ginkgo Ginkgo biloba Ostasien (China, Japan, Korea ) Ginkgo
Urweltmammutbaum , Chinesisches Rotholz, Wasserlärche Metasequoia glyptostroboides Zentralchina (Sichuan, Hubei ) Urweltmammutbaum
Japanischer Lebensbaum Thuja standishii Japan
Hiba-Lebensbaum Thujopsis dolabrata Japan Hiba-Lebensbaum
Japanische Zelkove Zelkova serrata Japan

Europäische und Kleinasiatische Gehölze

Der Bereich der europäischen und kleinasiatischen Gehölze ist nahe dem ehemaligen Bahnhof Burgholz angesiedelt. Folgende Arten sind hier zu finden (Auszug):

Baumart Wissenschaftlicher Name HerkunftBild
Griechische Tanne Abies cephalonica Griechenland
Zilizische Tanne Abies cilicica Kleinasien ( Taurusgebirge , Libanongebirge
Troja-Tanne Abies equi-trojani
Nordmanntanne Abies nordmanniana Westlicher Kaukasus (Gebirgslagen) Nordmanntanne
Gewöhnlicher Buchsbaum Buxus sempervirens Mittelmeerraum (In Deutschland seit dem Mittelalter heimisch) Gewöhnlicher Buchsbaum
Edelkastanie Castanea sativa N√∂rdlicher Mittelmeerraum ( Portugal bis T√ľrkei ) Bild:Edelkastanie (Castanea sativa) 1.jpg
Libanonzeder Cedrus libani Libanon , Syrien , T√ľrkei (Mittelmeerk√ľste, Schwarzes Meer ) Libanonzeder
Atlaszeder Cedrus atlantica Nordafrikanisches Atlas- und Rif-Gebirge Atlaszeder
Baum-Hasel , T√ľrken-Hasel Corylus colurna Umfangreiche Verbreitung von China bis Ungarn Baum-Hasel
Orientalische Rotbuche Fagus orientalis Gebirge S√ľdosteuropas, n√∂rdliches Kleinasien, Nord persien und Kaukasus Orientalische Rotbuche
Walnuss Juglans regia Iran , Kleinasien, Griechenland. Walnuss
Europ√§ische Hopfenbuche Ostrya carpinifolia S√ľdeuropa und Kleinasien Europ√§ische Hopfenbuche
Serbische Fichte , Omorika-Fichte Picea omorika Sernbisches Taragebirge Serbische Fichte
Mazedonische Kiefer Pinus peuce Mazedonien , Serbien , Bulgarien , Albanien
Zerr-Eiche Quercus cerris Mittelmeerraum, Kleinasien Zerr-Eiche

Arboretumswege

Die Forstverwaltung hat vier Wanderwege eingerichtet, die mit Schildern am Wegesrand die einzelnen Baumarten des Arboretums beschreiben. Drei der vier Wanderwege (Impressionen aus Europa, Impressionen aus Nordamerika und Impressionen aus Asien) sind Rundwege durch die einzelnen Arboretumsfl√§chen f√ľr europ√§ische, nordamerikanische und asiatische Geh√∂lze, wovon zwei am Forsthaus Friedrichstra√üe beginnen, einer am Zimmerplatz. An den Ausgangspunkten und weiteren zentralen Orten sind Wanderkarten der Wege aufgestellt.

Wanderkarte der Arboretumswege
Wanderkarte der Arboretumswege
Wegzeichen des Arboretumswegs Wälder der Welt
Wegzeichen des Arboretumswegs Wälder der Welt

Der vierte Weg, W√§lder der Welt genannt, beginnt ebenfalls am Forsthaus und f√ľhrt durch das Burgholzbachtal am Zimmerplatz vorbei zur Kaisereiche. Er bietet einen einf√ľhrenden Blick auf die Vielfalt der Vegetation im Burgholz. Im Einzelnen zeigt er:

  1. Mischbestand aus Mammutbaum, Kalifornischer Weihrauchzeder und Douglasie
  2. Mischbestand aus Westamerikanischer Hemlocktanne, Douglasie, Riesen-Lebensbaum, Mammutbaum und Lawsons Scheinzypresse
  3. Bestand aus Edler Tanne und einzelnen Mammutbäumen
  4. Mischbestand aus Douglasie, Edler Tanne, Gro√üer K√ľstentanne, Kolorado-Tanne, Kalifornischer Weihrauchzeder, Jeffrey-Kiefer und Gelb-Kiefer
  5. Mischbestand aus Edler Tanne, Felsengebirgs-Tanne und Purpur-Tanne
  6. Mischbestand aus Kalifornischer Weihrauchzeder, Douglasie, Kolorado-Tanne und Westamerikanischer Hemlocktanne
  7. Im Bachbereich Sumpfzypresse
  8. Bestand aus Mammutbaum und Edler Tanne
  9. Kultur aus Sitka-Fichte und Engelmann-Fichte, im weiteren Verlauf des Weges Kultur aus Fichte der Herkunft Istebna
  10. Mischbestand aus K√ľsten-Mammutbaum (Redwood) und Leyland- Zypresse
  11. Mischbestand aus Gro√üer K√ľstentanne und Purpur-Tanne, entlang des Baches Chinesisches Rotholz sowie Berg-Hemlocktanne, Nikko-Tanne und Veitchs-Tanne am Gegenhang
  12. Reinbestand aus Lindenblättriger-Birke, Heimat Japan
  13. Papierbirke und Japanische Birke, Heimat Japan
  14. Nordmanns-Tanne und Nikko-Tanne
  15. Bestand aus Chinesischem Rotholz, Douglasie und Mammutbaum
  16. Mischbestand aus Felsengebirgs-Tanne und Edler Tanne
  17. Reinbestand aus Dreh-Kiefer
  18. Westamerikanische Weymouthskiefer
  19. Reinbestand aus Edel-Zypresse
  20. Amerikanische Rot-Fichte
  21. Bestand aus Riesen-Lebensbaum und Japanischer Sicheltanne am Nordrand
  22. Mischbestand aus Douglasie und Gro√üer K√ľstentanne
  23. Mischbestand aus K√ľsten-Mammutbaum (Redwood) und Berg-Hemlocktanne
  24. Mischbestand aus Riesen-Lebensbaum, Lawsons Scheinzypresse, Serbischer Fichte, Mammutbaum, Gro√üer K√ľstentanne und Chinesischem Rotholz
  25. Mischbestand aus Mammutbaum, Edler Tanne, Gro√üer K√ľstentanne und Douglasie
  26. Mischbestand aus Mammutbaum und Berg-Hemlocktanne

Literatur

  • Informationsbrosch√ľre Arboretum Burgholz, hrsg. Ministerium f√ľr Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft NRW, 1998
  • Div. Autoren, Burgholz - Vom Versuchsrevier zum Arboretum, hrsg. Ministerium f√ľr Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW, 2000 (Onlineversion als PDF)
  • W. Kolbe (Hrsg.), Der Bergische Wald - Lebensraum f√ľr Pflanzen, Tiere und Menschen, vorgestellt am Beispiel des Staatswalds Burgholz in Wuppertal und Solingen, Born Verlag, 1991, ISBN 3-87093-044-6
  • H. Hogrebe: Fremdl√§ndische Baumarten in der Staatlichen Revierf√∂rsterei Burgholz, D√ľsseldorf, 1966

Weblinks

Commons: Staatsforst Burgholz ‚Äď Bilder, Videos oder Audiodateien

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