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Letzte Änderung für Artikel Solingen: 20.02.2006 00:50

Solingen

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Wappen Karte
Stadtwappen der kreisfreien Stadt Solingen Lage der kreisfreien Stadt Solingen in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : D├╝sseldorf
Landschaftsverband: Rheinland
Kreis : Kreisfreie Stadt
Fl├Ąche : 89,45 km┬▓
Einwohner : 163.882 (30. Juni 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 1.832 Einwohner je km┬▓
H├Âhe : 53-276 m NN
Postleitzahl : 42601-42719 (alt: 5650)
Vorwahl : 0212
Geografische Lage :
Koordinaten: 51┬░ 10' N, 7┬░ 5' O
51┬░ 10' N, 7┬░ 5' O
Kfz-Kennzeichen : SG
Gemeindeschl├╝ssel : 05 1 22 000
Stadtgliederung: 5 Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Cronenberger Str. 59/61
42648 Solingen
Offizielle Website: www.solingen.de
E-Mail-Adresse: info@solingen.de
Politik
Oberb├╝rgermeister : Franz Haug ( CDU )

Solingen ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk D├╝sseldorf in Nordrhein-Westfalen. Sie ist nach dem nord├Âstlich angrenzenden Wuppertal und vor Remscheid die zweitgr├Â├čte Stadt der drei bergischen Gro├čst├Ądte und ein Mittelzentrum des Landes.

Die Einwohnerzahl Solingens ├╝berschritt 1929 nach einer kommunalen Gebietsreform und der damit einhergehenden Neustrukturierung und Erweiterung des Stadtgebietes die Grenze von 100.000 Einwohnern, wodurch sie zur Gro├čstadt wurde.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Solingen liegt s├╝dwestlich von Wuppertal im Bergischen Land. Das Stadtgebiet hat eine Gr├Â├če von 89,45 Quadratkilometer, davon rund 50 % landwirtschaftlich, g├Ąrtnerisch oder forstwirtschaftlich genutzt. Die L├Ąnge der Stadtgrenze betr├Ągt 62 Kilometer, die gr├Â├čte Ost-West-Ausdehnung 15,6 Kilometer und die gr├Â├čte Nord-S├╝d-Ausdehnung 11,7 Kilometer. Die L├Ąnge des Hauptflusses Wupper im Stadtgebiet betr├Ągt 26 km. Mit 276 m ├╝ber NN liegt der h├Âchste Punkt im Stadtgebiet am ehemaligen Gr├Ąfrather Wasserturm , dem heutigen Lichtturm. Der tiefste Punkt befindet sich westlich von G├Âtsche und s├╝dlich von Verlach und liegt 53 m ├╝ber NN.

Nachbargemeinden

Folgende St├Ądte und Gemeinden grenzen an die Stadt Solingen, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Nordosten genannt:

Wuppertal und Remscheid (beides kreisfreie St├Ądte), Wermelskirchen und Leichlingen (Rheinland) (beide Rheinisch-Bergischer Kreis) sowie Langenfeld (Rheinland), Hilden und Haan (alle Kreis Mettmann).

Stadtgliederung

Solingen Mitte: Clemens Kirche und Clemensgalerie
Solingen Mitte: Clemens Kirche und Clemensgalerie

Das Stadtgebiet Solingens besteht heute aus f├╝nf Stadtbezirken . Jeder Stadtbezirk hat eine eigene Bezirksvertretung, die aus 15 beziehungsweise 13 Mitgliedern besteht. Die Mitglieder dieser Vertretung nennt man Bezirksvertreter. Sie werden von der Bev├Âlkerung des Stadtbezirks auf f├╝nf Jahre gew├Ąhlt. Der Vorsitzende der Bezirksvertretung ist der Bezirksvorsteher. Die Bezirksvertretungen sind f├╝r bestimmte Aufgaben des Bezirks zust├Ąndig beziehungsweise sind zu allen wichtigen Angelegenheiten des Stadtbezirks zu h├Âren.

Die 5 Stadtbezirke:

  • Gr├Ąfrath
  • Wald
  • (Solingen-)Mitte
  • Ohligs/Aufderh├Âhe/Merscheid
  • H├Âhscheid/Burg

In den einzelnen Stadtbezirken gibt es teilweise noch Stadtteile, Wohnpl├Ątze oder Wohngebiete (so genannte Hofschaften) mit eigenem Namen, deren Grenzen aber oftmals nicht genau festgelegt sind. Hierzu geh├Âren beispielsweise: Balkhausen, Brabant, Bro├čhaus, Central, Dahl, Demmeltrath, Dorperhof, Flachsberg, F├╝rk, F├╝rkeltrath, Fuhr, Gl├╝der, Gosse, Hackhausen, Hasenm├╝hle, Hasseldelle, H├Ąsten, Ittertal, Kannenhof, Katternberg, Ketzberg, Kohlfurth, Kotzert, Krahenh├Âhe, K├╝lf, Landwehr, Mangenberg, Mankhaus,Maubes, Meigen, M├╝ngsten, N├╝mmen, Papierm├╝hle, Piepersberg, R├╝den, Schaberg, Schieten, Schnittert, Theegarten, Unterland, Weyer, Widdert,Wilzhaus, Zum Holz.

Geschichte

Siehe Hauptartikel Geschichte Solingens

Der Name der zuk├╝nftigen Stadt soll angeblich erstmals 1067 von einem westf├Ąlischen Schreiber in Form von Solonchon benutzt worden sein. Ab diesem Zeitpunkt sollen zwei Abwandlungen belegt sein:

  • Solonchon - Solengen ( 1168 , 1172 ) - Soileggen ( 1363 , 1366 , 1377 ) oder Soleggen ( 1365 ) - Solingen ( 1174 )
  • (Solungun) - Solonchon ( 1067 ) - Solungen ( 1356 , 1382 ) - Solingen.

Seit dem Mittelalter ist Solingen das Zentrum der deutschen Klingen-, Messer- und Schneidwarenindustrie und es verf├╝gt noch heute ├╝ber einen geltenden Ruf f├╝r Markenqualit├Ąt. Durch die Solingenverordnung aus dem Jahr 1994 ist der Name Solingen gesetzlich gesch├╝tzt.

Erneut geriet 1993 weltweit Solingen in die Schlagzeilen durch einen Brandanschlag, bei dem f├╝nf t├╝rkische M├Ądchen und Frauen get├Âtet wurden; siehe Mordanschlag von Solingen.

Religionen

Walder Kirche
Walder Kirche

Die Stadt Solingen geh├Ârte schon von Anfang an zum Gebiet des Erzbistums K├Âln beziehungsweise zu dessen Archidiakonat des Propstes von St. Kunibert, Dekanat Deutz. Obwohl in Solingen unter den Grafen von Berg nach und nach die Reformation Einzug hielt, gab es in der Stadt auch weiterhin Katholiken, deren Gemeinde ab 1658 vom Landesherrn neu dotiert wurde. 1701 erhielten Sie auch wieder eine eigene Kirche. 1827 wurde Solingen Sitz eines eigenen Dekanats (heute Stadtdekanat Solingen) innerhalb des neu umschriebenen Erzbistums K├Âln, zu dem heute alle Pfarrgemeinden der Stadt geh├Âren.

Wie bereits gesagt, fasste die Reformation in Solingen nur Zug um Zug Fu├č. 1590 entstand eine reformierte Gemeinde , die der Bergischen Synode angeschlossen wurde. Erst 1649 wurde die Pfarrkirche der Stadt den Reformierten ├╝bergeben. Lutherische Gemeindeglieder gab es seit Anfang des 17. Jahrhunderts , 1635 wurde eine lutherische Gemeinde gegr├╝ndet. 1672 wurden die religi├Âsen Verh├Ąltnisse in einem Religionsvergleich geregelt. In Gr├Ąfrath wurde 1590 ebenfalls die Reformation eingef├╝hrt. 1629 ist dort ein Konsistorium nachgewiesen und ab 1716 gab es auch einige Lutheraner. Beide Konfessionen vereinigten sich ab 1838 zu einer unierten Gemeinde. In ganz Preu├čen war bereits 1817 die Union zwischen lutherischen und reformierten Gemeinden eingef├╝hrt worden.

Geh├Ârten die protestantischen Gemeindeglieder Solingens anfangs zur Kreissynode Lennep (heute ein Stadtteil von Remscheid), so wurde in Solingen 1843 eine eigene Synode eingerichtet und die Stadt Sitz eines eigenen Superintendenten . Hieraus entstand der heutige Kirchenkreis Solingen innerhalb der Evangelischen Kirche im Rheinland, zu dem die meisten Gemeinden Solingens geh├Âren, sofern es sich nicht um Freikirchen handelt. Lediglich die Gemeinde Burg an der Wupper geh├Ârt zum Kirchenkreis Lennep.

Heute geh├Âren etwa 34% der Bev├Âlkerung der Stadt Solingen zur evangelischen Kirche und etwa 26% zur r├Âmisch-katholischen Kirche. Au├čerdem gibt es in Solingen aber auch eine griechisch-orthodoxe Kirche.

Ferner sind verschiedene Freikirchen in Solingen ans├Ąssig, darunter mehrere Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden ( Baptisten - und Br├╝dergemeinden ), eine Evangelisch-methodistische Kirche , die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten , eine Gemeinde der Christen Ecclesia , mehrere Freie evangelische Gemeinden (FeG) und die Heilsarmee .

Weitere Religionsgemeinschaften in Solingen sind die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage , die Zeugen Jehovas und die Neuapostolische Kirche .

Eingemeindungen

Das Stadtgebiet Solingens hat sich wie folgt entwickelt:

1889 wurde die Stadt Dorp ( Stadtrechte seit 1856 ) eingegliedert und 1896 wurde Solingen eine kreisfreie Stadt, blieb aber weiterhin Sitz des Kreises Solingen . Auf Grund des "Gesetzes ├╝ber die kommunale Neugliederung des rheinisch-westf├Ąlischen Industriegebietes", das am 1. August 1929 in Kraft trat, wurde die Stadt Solingen mit den St├Ądten Gr├Ąfrath, H├Âhscheid , Ohligs (bis 1891 Merscheid ) und Wald , die alle seit 1856 die Stadtrechte besa├čen und zum Kreis Solingen geh├Ârten, zu einer (neuen) kreisfreien Stadt mit dem Namen Solingen vereinigt. Schlie├člich erfolgte am 1. Januar 1975 die Eingliederung der Stadt Burg an der Wupper und des Ortsteils H├Âhrath , der bis dahin zur Stadt Wermelskirchen geh├Ârte. Beide Orte geh├Ârten bis dahin zum Rhein-Wupper-Kreis.

Einwohnerentwicklung

Bev├Âlkerungsentwicklung
Bev├Âlkerungsentwicklung

Zwischen 1880 und 1885 verdoppelte sich die Bev├Âlkerung von Solingen durch die Eingemeindung der Stadt Dorp (11.999 Einwohner 1880) im Jahre 1889 von 18.000 auf 36.000. Im Jahre 1910 hatte die Stadt mehr als 50.000 Einwohner.

Am 1. August 1929 ├╝berschritt die Einwohnerzahl der Stadt Solingen (52.002 Einwohner 1925) durch den Zusammenschluss mit den St├Ądten Ohligs (29.768 Einwohner 1925), Wald (27.443 Einwohner 1925), H├Âhscheid (15.854 Einwohner 1925) und Gr├Ąfrath (10.582 Einwohner 1925) die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Gro├čstadt wurde. 1972 erreichte die Bev├Âlkerungszahl der Stadt mit 177.899 ihren historischen H├Âchststand. Ende Juni 2005 lebten in Solingen nach amtlicher Fortschreibung 163.882 Menschen mit Hauptwohnsitz.

Die folgende ├ťbersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1833 handelt es sich meist um Sch├Ątzungen, danach um Volksz├Ąhlungsergebnisse (┬╣) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen ├ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die ÔÇ×Ortsanwesende Bev├ÂlkerungÔÇť, ab 1925 auf die Wohnbev├Âlkerung und seit 1987 auf die ÔÇ×Bev├Âlkerung am Ort der HauptwohnungÔÇť. Vor 1843 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Jahr Einwohner
1747 2.000
1804 2.871
1818 4.000
3. Dezember 1846 ┬╣ 6.127
3. Dezember 1861 ┬╣ 10.100
3. Dezember 1864 ┬╣ 11.800
3. Dezember 1867 ┬╣ 13.000
1. Dezember 1871 ┬╣ 14.040
1. Dezember 1875 ┬╣ 15.142
1. Dezember 1880 ┬╣ 16.900
1. Dezember 1885 ┬╣ 18.641
1. Dezember 1890 ┬╣ 36.540
2. Dezember 1895 ┬╣ 40.843
Jahr Einwohner
1. Dezember 1900 ┬╣ 45.260
1. Dezember 1905 ┬╣ 49.018
1. Dezember 1910 ┬╣ 50.536
1. Dezember 1916 ┬╣ 45.720
5. Dezember 1917 ┬╣ 47.459
8. Oktober 1919 ┬╣ 48.912
16. Juni 1925 ┬╣ 52.002
16. Juni 1933 ┬╣ 140.162
17. Mai 1939 ┬╣ 140.466
31. Dezember 1945 129.440
29. Oktober 1946 ┬╣ 133.001
13. September 1950 ┬╣ 147.845
25. September 1956 ┬╣ 161.353
Jahr Einwohner
6. Juni 1961 ┬╣ 169.930
31. Dezember 1965 175.634
27. Mai 1970 ┬╣ 176.420
31. Dezember 1975 171.810
31. Dezember 1980 166.085
31. Dezember 1985 157.923
25. Mai 1987 ┬╣ 159.103
31. Dezember 1990 165.401
31. Dezember 1995 165.735
31. Dezember 2000 164.973
30. Juni 2005 163.882

┬╣ Volksz├Ąhlungsergebnis

Politik

Die B├╝rger der Stadt Solingen konnten bereits seit 1374 einen Rat und einen B├╝rgermeister w├Ąhlen. Der B├╝rgermeister wechselte j├Ąhrlich am 24. Juni . Nach dem ├ťbergang an Preu├čen wurde Solingen 1816 Sitz eines Kreises, der sich im Laufe der Zeit mehrmals ver├Ąnderte und schlie├člich im Rhein-Wupper-Kreis aufging. 1856 wurde in Solingen die preu├čische St├Ądteordnung eingef├╝hrt und 1896 wurde Solingen kreisfrei. An der Spitze der Stadt stand nun ein Oberb├╝rgermeister , der w├Ąhrend der Zeit der Nationalsozialisten von der NSDAP eingesetzt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Milit├Ąrregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen Oberb├╝rgermeister ein und 1946 f├╝hrte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gew├Ąhlten "Rat der Stadt", dessen Mitglieder man als "Stadtverordnete" bezeichnet. Der Rat w├Ąhlte anfangs aus seiner Mitte den Oberb├╝rgermeister als Vorsitzenden und Repr├Ąsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich t├Ątig war. Des Weiteren w├Ąhlte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1997 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberb├╝rgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repr├Ąsentant der Stadt. Er wird seither direkt vom Volk gew├Ąhlt.

Der Rat der Stadt Solingen hat gegenw├Ąrtig (Stand: Oktober 2005) 68 Sitze, die sich auf die einzelnen Parteien wie folgt verteilen:

CDU SPD FDP B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen B├╝rgergemeinschaft
f├╝r Solingen
Freie B├╝rger Union Solingen Aktiv Gesamt
2005 23 19 6 6 6 6 2 68

Oberb├╝rgermeister seit 1894

  • 1894 - 1896 : Friedrich Haumann
  • 1896 - 1928 : August Dicke
  • 1928 - 1930 : Schmidh├Ąu├čler, gesch├Ąftsf├╝hrender Oberb├╝rgermeister
  • 1930 - 1933 : Joseph Brisch
  • 1933 - 1937 : Dr. Dr. Helmut Otto
  • 1937 - 1945 : Dr. Rudolf Br├╝ckmann
  • 1945 : Oskar Rie├č
  • 1945 - 1946 : Josef Brisch
  • 1946 : Albert M├╝ller
  • 1946 - 1948 : Gerhard Hebborn
  • 1948 - 1955 : Eugen Maurer
  • 1955 - 1961 : Karl Haberland
  • 1961 - 1964 : Otto Voos
  • 1964 - 1972 : Heinz Dunkel
  • 1973 - 1975 : Elisabeth Roock
  • 1975 - 1976 : Otto Voos, zweite Amtszeit
  • 1976 - 1984 : Georg Schl├Â├čer
  • 1984 - 1997 : Gerd Kaimer
  • 1997 - 1999 : Ulrich Uibel
  • 1999 -heute: Franz Haug

Oberstadtdirektoren 1946-1997

  • 1946 - 1963 : Gerhard Berting
  • 1964 - 1976 : Dr. Willi Fischer
  • 1976 - 1981 : Dr. Friedhelm Schmitz-Herscheid
  • 1981 - 1991 : Dr. Peter H├Âlz
  • 1991 - 1997 : Dr. Ingolf Deubel

Jugendstadtrat

Zus├Ątzlich zu dem Stadtrat besitzt die Stadt ein Gremium f├╝r Jugendliche. Der Jugendstadtrat wird alle zwei Jahre von den Jugendlichen selber gew├Ąhlt und besteht aus 21 Jugendstadtr├Ąten. Er soll die Probleme der Jugend ansprechen und f├╝r die L├Âsung eintreten. Mit Hilfe des Stadtrates gelang es dem Jugendstadtrat z.B. die Skaterhalle "Rollhaus" zu verwirklichen, ein Integrationsprogramm f├╝r Migranten zu entwickeln oder die Nachtexpresse zur Diskothek "GetAway" einzurichten.

Wappen

Stadtwappen
Stadtwappen
Wappen der Stadt Solingen
Wappen der Stadt Solingen

Das Wappen der Stadt Solingen zeigt in Blau zwei silberne, schr├Ąg gekreuzte, gest├╝rzte Schwerter mit goldenen Griffen, mit denen ein goldener Anker verschr├Ąnkt ist. Dabei steht der Anker als Symbol f├╝r den Schutzheiligen der Stadt, Clemens , der den M├Ąrtyrertod durch Ertr├Ąnken fand. ├ťber dem Schild ist eine goldene Mauerkrone mit f├╝nf Zinnent├╝rmen, je mit Durchlass und zwei Zinnen. Die f├╝nf T├╝rmchen symbolisieren nicht - wie oft f├Ąlschlicherweise angenommen - die f├╝nf St├Ądte aus denen 1929 Solingen gebildet wurde, sondern geben nur an, dass Solingen mehr als 10.000 Einwohner hat. Am 17. Juli 1935 erhielt die Stadt Solingen das Recht zum F├╝hren dieses Wappens. Der Entwurf des Wappens stammt vom Kunstmaler und Heraldiker Wolfgang Pagenstecher.

St├Ądtepartnerschaften

Solingen unterh├Ąlt eine St├Ądtepartnerschaft mit folgenden St├Ądten:

  • Z┼éotoryja (Goldberg) in Polen, seit 1955
  • Gouda in den Niederlanden, seit 1957
  • Chalon-sur-Sa├┤ne in Frankreich, seit 1960
  • Blyth (Northumberland) in Gro├čbritannien, seit 1962
  • Jinotega in Nicaragua, seit 1985
  • Ness Ziona in Israel, seit 1986
  • Thi├Ęs im Senegal , seit 1990
  • Aue in Sachsen, seit 1990

Wirtschaft und Infrastruktur

Historisch betrachtet, besagt schon der Beiname "Klingenstadt", dass hier das Herz der deutschen Schneidwarenindustrie sitzt. Auch heute noch dominiert die Schneidwarenindustrie die Wirtschaft in Solingen. Allerdings sind im Laufe der Jahrzehnte weitere Zweige der metall- und kunststoffverarbeitenden Industrie hinzugekommen. So haben in Solingen auch viele Zulieferer der Automobilindustrie ihren Firmensitz.

Verkehr

  • Auto: Solingen ist erreichbar ├╝ber die Autobahnen A 3 K├Âln-Oberhausen (Ausfahrt Solingen), A 46 D├╝sseldorf-Wuppertal (Ausfahrt Haan-Ost) und A 1 K├Âln-Dortmund (Ausfahrt Wermelskirchen-Burg)

    All diese Autobahnen und Anschlussstellen liegen aber au├čerhalb des Stadtgebiets, was Solingen unter den deutschen Gro├čst├Ądten einzigartig macht. Die in den 1970ern geplante Autobahn A 54 durch das Stadtgebiet wurde nur als vierspurige Schnellstra├če L141 zwischen Schlagbaum und der Ohligser Heide realisiert und besitzt keinen direkten Anschluss an das ├╝brige Fernstra├čennetz. Eine Weiterf├╝hrung der Autobahn A54/Landesstra├če L141 nach Westen zur Autobahn A 542 und nach Osten ├╝ber Remscheid, Radevormwald und Halver nach L├╝denscheid ist derzeit nicht mehr geplant.
    Die Planung aus dem gleichen Zeitraum f├╝r den s├╝dlichen Abschnitt der Autobahn A 31 ├╝ber Gr├Ąfrath, Oberketzberg, St├Âcken, Hassedelle und M├╝ngsten weiter zur Autobahn A 1 ist ebenfalls verworfen worden.
  • Bahn: Dreh- und Angelpunkt ist der ICE -Halt Solingen-Ohligs; kurioserweise f├Ąhrt nur die RegionalBahn Ohligs - Remscheid - Wuppertal-Oberbarmen (Linie RB47, der 'M├╝ngstener' genannt) ├╝ber Solingen Hbf ; eine Umbenennung des Fernzug - Bahnhofs Solingen-Ohligs in Solingen Hbf ist jedoch geplant, wobei Solingen Hbf gleichzeitig durch den neuen Haltepunkt Solingen-Gr├╝newald und den neuen Bahnhof Solingen-Mitte ersetzt werden soll. Ferner gibt es den Halt Solingen-Schaberg in unmittelbarer N├Ąhe zur M├╝ngstener Br├╝cke und Solingen-Vogelpark im Westen der Stadt.
  • O-Bus : Neben Esslingen (bei Stuttgart) und Eberswalde (bei Berlin) verf├╝gt Solingen als dritte deutsche Stadt ├╝ber ein umfangreiches O-Bus -Netz, das haupts├Ąchlich den innerst├Ądtischen, ├Âffentlichen Personennahverkehr ( ├ľPNV ) bestreitet. Einzigartig hingegen ist die Drehscheibe f├╝r Busse bei der Endhaltestelle 'Burg an der Wupper', welche jedoch Verkehrslogistischbedingt abgerissen werden soll. Aus Platzmangel wurde diese, eher aus dem Bahnbetrieb bekannte L├Âsung auf Kraftfahrzeuge ├╝bertragen und verwirklicht.

Den ├Âffentlichen Personennahverkehr bedienen neben den O-Buslinien mehrere normale Buslinien der Stadtwerke Solingen GmbH. Solingen ist dar├╝ber hinaus auch an das S-Bahn-Netz Rhein-Ruhr (siehe S-Bahn Rhein-Ruhr) angeschlossen. Von Solingen-Ohligs verkehrt die Linie S7 ├╝ber D├╝sseldorf zum Flughafen D├╝sseldorf. Alle Verkehrsmittel in Solingen sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) zu benutzen. Bei Fahrten in Richtung S├╝den ( Leichlingen , Wermelskirchen, K├Âln) gilt seit 1. Februar 2005 einheitlich der Tarif des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg .

Medien

Die ├Ąlteste Solinger Tageszeitung, zugleich die mit der gr├Â├čten Verbreitung am Ort, ist das im Verlag B. Boll erscheinende Solinger Tageblatt; als weitere Tageszeitung erscheint die Solinger Morgenpost, eine Lokalausgabe der Rheinischen Post. Ableger dieser Zeitungen sind die beiden w├Âchentlich erscheinenden kostenlosen Anzeigenbl├Ątter Das Solinger und Solinger Wochenpost.

Aktuelle Nachrichten f├╝r Solingen (und die Nachbarstadt Remscheid) sendet der Lokalsender Radio RSG auf den Frequenzen 94,3 und 107,9 MHz.

Die gr├Â├čten Arbeitgeber (alphabetisch)

  • Brangs + Heinrich GmbH (Gro├čhandel f├╝r industrielle Verpackungen)
  • Evertz Gruppe (Dienstleister f├╝r die Stahlindustrie)
  • General Electric Healthcare (Medizintechnische Ger├Ąte)
  • C.Rob. Hammerstein (Automobilzulieferer)
  • Johann Kretzer GmbH & Co. KG (Scheren)
  • Kronprinz (Alur├Ąder/Stahlr├Ąder)
  • Rasspe Systemtechnik GmbH & Co KG (Produkte f├╝r die Landmaschinenindustrie und Spezialmaschinenmesser f├╝r Papierschneidemaschinen)
  • Richartz GmbH (Taschenmesser, Sommeliermesser, Manik├╝reprodukte)
  • Solicut GmbH & Co. KG (Kochmesser)
  • Stadt-Sparkasse Solingen
  • St├Ądtisches Klinikum Solingen
  • Walbusch Walter Busch GmbH & Co KG (Versandhandel)
  • Wilkinson Sword (Nassrasierer)
  • W├╝sthof Dreizackwerk (Kochmesser)
  • Zwilling J.A.Henckels (Kochmesser, Manik├╝reprodukte, Bestecke)

├ľffentliche Einrichtungen

Solingen ist Standort eines Amtsgerichtes, dar├╝berhinaus ist ein Arbeitsgericht hier angesiedelt. Au├čerdem verf├╝gt die Stadt ├╝ber eine eigene Polizeiinspektion.

Bildungseinrichtungen

Neben Schulen aller Schulformen (24 Grundschulen, 5 Hauptschulen, 3 Realschulen, 3 Gesamtschulen und 4 Gymnasien ) finden sich in Solingen auch 6 Sonderschulen und 3 Berufskollegs.

Dar├╝ber hinaus sind in Solingen die Zentralfachschule der Deutschen S├╝├čwarenwirtschaft und das Walter-Bremer-Institut beheimatet.

Gymnasium August-Dicke-Schule

Die August-Dicke-Schule ist ein st├Ądtisches Gymnasium mit knapp 1.000 Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern.

Das Geb├Ąude liegt mitten im Stadtkern von Solingen.

Die Genehmigung der Regierung f├╝r die Gr├╝ndung der heutigen August-Dicke-Schule wurde am 15. August 1873 erteilt. Den Namen verdankt die Schule dem Oberb├╝rgermeister der Stadt Solingen in den Jahren 1896 - 1928, Herrn August Dicke , einem Ehrenb├╝rger der Stadt Solingen, der die Entwicklung Solingens am Beginn dieses Jahrhunderts entscheidend gepr├Ągt hat.

Schon anl├Ąsslich der Einweihung des Schulgeb├Ąudes schrieben die Zeitungen, dies sei die sch├Ânste Schule Westdeutschlands. Die Architektur ist in bestem Sinne Ausdruck ihrer Zeit: Massiv, viergeschossig im symmetrischen und gesteigerten Aufbau mit horizontaler und rhythmischer Gliederung. Das Haus ist einfach, sachlich, funktional, aber mit einer imposanten Wirkung, im Geist einer neuen Sachlichkeit und Formgebung erbaut.

1984 wurde das Schulgeb├Ąude unter Denkmalschutz gestellt, und 1998 wurde das Ziegelmauerwerk der Fassade umfangreich restauriert.

Mit Beginn des Schuljahres 2003/2004 ist an der August-Dicke-Schule eine Klasse mit mathematisch-naturwissenschaftlichem Profil eingerichtet worden. Zus├Ątzlich zum Unterricht erhalten die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler dieser Klasse ein naturwissenschaftliches Unterrichtsangebot in Form einer Arbeitsgemeinschaft , die f├╝r die Klassen 5 bis 8 verpflichtend, aber nicht versetzungsentscheidend ist. Diese Arbeitsgemeinschaft endet nach der Klasse 8, da in den Klassen 9 und 10 im Wahlpflichtbereich die M├Âglichkeit der naturwissenschaftlichen Schwerpunktbildung besteht.

Friedrich-Albert-Lange-Schule

Die Friedrich-Albert-Lange-Schule ist eine st├Ądtische Gesamtschule in Solingen Wald .

Die nach Friedrich Albert Lange benannte Schule wurde 1990 gegr├╝ndet und bekam vier Jahre sp├Ąter ihr erstes Erweiterungsgeb├Ąude. Ein weiteres Nebengeb├Ąude entstand 1995 / 96 , um die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler der Klassen f├╝nf und sechs unterzubringen. Ende 2001 wurde zudem noch eine zweite (gr├Â├čere) Turnhalle eingeweiht, da vorher Sch├╝ler gezwungen waren, in anderen Schulen den Sportunterricht zu absolvieren.

Schulzentrum Vogelsang

Im Schulzentrum Vogelsang sind das Gymnasium Vogelsang und die Realschule Vogelsang untergebracht. Es liegt im Norden Solingens an der Grenze der Bezirke Gr├Ąfrath und Wald. Das 1979 fertiggestellte Geb├Ąude ist mit ca. 1700 Sch├╝lern (ca. 1000 am Gymnasium, ca. 700 an der Realschule) der gr├Â├čte Schulkomplex Solingens. 1982 setzte sich der Verbund aus Realschule und Gymnasium mittels einer breiten B├╝rgerbewegung erfolgreich gegen die Umwandlung in eine Gesamtschule zur Wehr.

Gymnasium Vogelsang

Das Gymnasium Vogelsang wurde 1972 gegr├╝ndet und ist damit das j├╝ngste der vier Solinger Gymnasien. Zun├Ąchst im so genannten ÔÇ×Roten EselÔÇť, dem Geb├Ąude einer ehemaligen Volksschule aus roten Ziegelsteinen im Stadtteil Wald , und einigen anderen Dependancen untergebracht, zog die Schule 1979/80 an ihren heutigen Standort, das neugebaute Schulzentrum Vogelsang auf der namengebenden Anh├Âhe.

Als einziges Solinger Gymnasium bietet es seit Mitte der 80er Jahre in Klasse 5-7 einen Montessori-Zweig mit mehreren Wochenstunden Freiarbeit an. Ein weiterer p├Ądagogischer Schwerpunkt ist der musisch-k├╝nstlerische Bereich mit Musik, Theater und bildender Kunst, zum Beispiel Streicherklassenunterricht (Erlernen eines Streichinstruments im Musikunterricht) in Klasse 5 und 6 und Leistungskurse im Fach Kunst in der gymnasialen Oberstufe.

Realschule Vogelsang

Die Realschule Vogelsang bietet ebenfalls, als einzige Realschule in Solingen, einen Montessori-Zweig (Klasse 5-10) an.

Humboldtgymnasium

Das Humboldtgymnasium besitzt eine 5-z├╝gige Sekundarstufe I (Klassen 5 bis 10) und ein differenzierte Sekundarstufe II (Jahrg├Ąnge 11 bis 13). Es existiert seit 1903 und hat ├╝ber 1.200 Sch├╝ler. Das Schulgeb├Ąude kann in drei Teile gegliedert werden: in den Neubau (fertiggestellt im Jahr 2002), den 2003 sanierten Klassentrakt und in den Oberstufentrakt (beide 1978 eingeweiht). Im Namen der Schule sind die beiden Br├╝der Alexander von Humboldt und Wilhelm von Humboldt verankert. Au├čerdem besitzt das Humboldtgymnasium eine Jazzband und eine sehr erfolgreiche Schulband namens "Joe Bloggs Goes Fishin'".

Gymnasium Schwertstra├če

Das st├Ądtische Gymnasium Schwertstra├če (GSS), liegt im Zentrum Solingens. Es wurde am 15. Oktober 1841 unter dem Namen ÔÇ×H├Âhere HandelsschuleÔÇť gegr├╝ndet, und ist somit bereits ├╝ber 150 Jahre alt. W├Ąhrend des Zweiten Weltkrieges wurde es komplett zerst├Ârt, und sp├Ąter wieder aufgebaut. Heute hat das Gymnasium etwa 1.000 Sch├╝ler. Seit einigen Jahren bietet die Schule mehrere spezielle Schulzweige an, beispielsweise einen bilingualen Zweig f├╝r Englisch und seit neustem eine "Streicherklasse" in der die Sch├╝ler in Kooperation mit der Solinger Musikschule, Unterricht in Geige , Violine etc. erhalten. Bekannte Personen, die in der Schule an der Schwertstra├če waren, sind unter anderem Rudolf Cronau , Walter Scheel , Michael Lesch, Johannes Schuy, Veronica Ferres.

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Theater/Clubs/Diskotheken

  • Theater- und Konzerthaus mit Theater, Kammermusik- und Konzertsaal.
  • Getaway, Veranstaltungshalle und Diskothek .
  • Cobra, Kulturzentrum mit Veranstaltungshalle, Kneipe und Kino.
  • Rollhaus, Halle f├╝r BMX , Skateboarding und Inline-Skating (Ein Projekt des Jugendstadtrats).
  • Libelle, eine Club- Diskothek .

Museen

  • Das Klingenmuseum zeigt neben Blankwaffen aus Solinger Produktion eine der weltweit gr├Â├čten Bestecksammlungen.
  • Bergisches Museum in der Burg (siehe auch Bauwerk Schloss Burg) - Es f├╝hrt durch das mittelalterliche Leben der Ritter und Adligen. So sind unter anderem Ritterr├╝stungen und Schwerter ausgestellt.
  • Museum Baden - Kunstmuseum, St├Ądtische Kunstsammlung, Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts , Sammlung Gerhard Schneider ( Verfemte Kunst)
  • Gesenkschmiede Hendrichs - Rheinisches Industriemuseum - eine hundert Jahre alte Scherenschl├Ągerei und Gesenkschmiede , in urspr├╝nglicher Form erhalten.
  • Laurel & Hardy - Museum - Dick und Doof im Walder Kotten
  • Loos'n Maschinn - Als die Solinger Schleifer von der Wasserkraft auf Dampf umstellten, nannten sie ihre neuen Kotten "Maschinnen". 1895 gab es 107 davon. Einer dieser Bauten wurde musterg├╝ltig erneuert. Ein Raum und ein Treppenhaus sind erhalten und werden vom "F├Ârderverein Industriemuseum Solingen e.V." als Ausstellungsraum betrieben.

Bauwerke

M├╝ngstener Br├╝cke
M├╝ngstener Br├╝cke

Die St. Clemenskirche mit ihren beiden T├╝rmen ist ein markantes Wahrzeichen der Solinger Innenstadt. Die sonstigen bedeutenden Bauwerke liegen jedoch au├čerhalb der City. So ist das Schloss Burg, eine wieder aufgebaute mittelalterliche Burganlage aus dem 12. Jahrhundert , die ihre historische Gr├╝ndung den Grafen von Berg verdankt und lange Zeit deren Residenz war, bevor diese nach D├╝sseldorf ├╝bersiedelten. Seit der Zugeh├Ârigkeit zu Solingen 1975 ist sie das meist besuchte Wahrzeichen der heutigen Stadt Solingen. ├ťberregional bekannt ist auch die M├╝ngstener Br├╝cke. Mit einer H├Âhe von 107 Metern ist sie Deutschlands h├Âchste Stahleisenbahnbr├╝cke. Sie verbindet Solingen mit Remscheid und ├╝berspannt dabei das Tal der Wupper. Ein weiteres Wahrzeichen der Gesamtstadt ist der historische Marktplatz des Stadtteils Gr├Ąfrath.

Balkhauser Kotten - Solinger Schleifkotten an der Wupper
Balkhauser Kotten - Solinger Schleifkotten an der Wupper

Sonstige Sehensw├╝rdigkeiten sind der Wipperkotten, der letzte original erhaltene (Doppel-)Schleifkotten an der Wupper (Schleiferei, Museum, Denkmal und Designerwerkst├Ątte), der Balkhauser Kotten, ein altes Zeugnis der handwerklichen Geschichte Solingens (heute ein so genanntes Arbeitsdenkmal) und die Sengbachtalsperre, eine Trinkwassertalsperre im S├╝dosten von Solingen. Die Sternwarte Solingen bietet regelm├Ą├čig ├Âffentliche F├╝hrungen und Vortr├Ąge an.

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

  • Mai: Messer-Macher-Messe im Deutschen Klingenmuseum
  • Mai: D├╝rpelfest, Stra├čenfest in Solingen-Ohligs
  • Mai: Marktfest, Stra├čenfest auf dem historischen Marktplatz in Solingen-Gr├Ąfrath
  • Juni: Jugendkulturfestival
  • Juli: Bergische Kunstausstellung im Museum Baden
  • September: Z├Âppkesmarkt, traditioneller Tr├Âdelmarkt (am zweiten Wochenende des Monats) im Innenstadtbereich
  • September: Solingen Messe, Leistungsschau der Solinger Industrie auf dem Gel├Ąnde des Gr├╝nder- und Technologiezentrums (zweij├Ąhrlich)
  • September: 'Fete am Denkmol', Stadtteile-Stra├čenfest auf dem Peter-H├Âfer -Platz (am Denkmal) in Solingen- H├Âhscheid
  • September: Schleiferfest am Wipperkotten
  • Oktober: Br├╝ckenfest, festliche Aktivit├Ąten um die M├╝ngstener Br├╝cke und dar├╝ber hinaus.

Ungenannt die zahlreichen, teilweise seit Jahrzehnten regelm├Ą├čig stattfinden Veranstaltungen diverser Vereine aus den Bereichen Hahnenk├Âpper , Stadtteile, Hofschaften, Siedler, Heimat und Kleingarten sowie lebendes Getier.

Sport

Sportvereine

  • Baseball : Solingen Alligators, 1. Bundesliga, Deutscher Vizemeister 2005
  • Schach: Solinger SG 1868, 1. Bundesliga
  • Tennis : STC '02, 2. Bundesliga
  • Handball : SG Solingen, 2. Bundesliga, Solinger Turnerbund 1880 e.V.
  • Fu├čball : Union Solingen, Oberliga
  • Eishockey : EC Bergisch Land, Verbandsliga
  • Leichtathletik : Solinger LC
  • Sportsch├╝tzen : Sportsch├╝tzen Solingen Mangenberg 1903e.V.

Sport-Events

Am 26. Februar 2005 fand auf einer Kunstschneerampe am historischen Marktplatz in Solingen-Gr├Ąfrath die erste Snowboard - und Mountainbike -Meisterschaft statt.

Pers├Ânlichkeiten

Ehrenb├╝rger

Die Stadt Solingen hat seit der St├Ądtevereinigung im Jahre 1929 bislang nur einer weiteren Pers├Ânlichkeit die Ehrenb├╝rgerw├╝rde verliehen. Es handelt sich um den ehemaligen Bundespr├Ąsidenten und geb├╝rtigen Solinger Walter Scheel, dem diese Auszeichnung 1976 zuteil wurde.

Die Stadt Solingen vergibt jedoch weitere Auszeichnungen an Pers├Ânlichkeiten, die sich um das Wohl der Stadt verdient gemacht haben. Dabei handelt es sich um den Kulturpreis der B├╝rgerstiftung Solingen 600, den Ehrenring der Stadt Solingen und den Ehrenpreis der Stadt Solingen "Die sch├Ąrfste Klinge". Diese Auszeichnungen werden in unregelm├Ą├čigen Abst├Ąnden vergeben.

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

Folgende Personen sind in Solingen geboren, unabh├Ąngig von ihrem sp├Ąteren Wirkungskreis (die Auflistung erfolgt chronologisch nach Geburtsjahr):

  • 1764 , 3. Mai , Johann Wilhelm Meigen , ÔÇá 11. Juli 1845, Insektenkundler, Spezialist f├╝r Zweifl├╝gler
  • 1828 , 28. September in Wald (heute Solingen-Wald), Friedrich Albert Lange, ÔÇá 21.November 1875 in Marburg, Philosoph , Theologe , ├ľkonom
  • 1830 , 7. Januar , Albert Bierstadt , ÔÇá 18. Februar 1902 in New York, US-amerikanischer Landschaftsmaler
  • 1853 , 4. Juli , Ernst Otto Beckmann , Chemiker
  • 1855 , 21. Januar , Rudolf Cronau , ÔÇá 27. Oktober 1939 in New York; Maler, Schriftsteller, Kunst- und Kulturhistoriker
  • 1858 , 16. Januar im Stadtteil Gr├Ąfrath, Walter Schulte vom Br├╝hl ; ÔÇá 4. Juni 1921 in Neckarsteinach, Schriftsteller
  • 1899 , 24. Mai , Heinrich Fassbender ; ÔÇá 22. Juni 1971, deutscher Politiker ( DNVP , NDP , FDP , DP , NPD ), MdB , MdL (Hessen)
  • 1900 , 19. Juni im Stadtteil Gr├Ąfrath, Hermann Gr├Ąbe ; ÔÇá 17. April 1986 in Los Angeles (USA), Ingenieur und leitender Angestellter, rettete von 1942 bis 1944 mehreren hundert Juden das Leben vor dem NS-Mord
  • 1903 , 3. November im Stadtteil Ohligs, Joseph P├╝tz; ÔÇá 9. September 1982 in Solingen, Politiker, Landesminister
  • 1906 , Walter Henkels , ÔÇá 8. Juni 1987, Journalist und Buchautor
  • 1906 , 19. M├Ąrz , Adolf Eichmann , ÔÇá 1. Juni 1962 in Ramleh bei Tel Aviv (Israel), SS-Obersturmbannf├╝hrer und als Leiter des Referats Auswanderung und R├Ąumung eine zentrale Figur f├╝r die Deportation von mehr als vier Millionen Juden
  • 1907 , Ludwig Hoelscher , ÔÇá 1996, Cellist mit internationalem Ruf, Rang und Namen. Er deb├╝tierte 1936 in den Berliner Philharmonikern unter Furtwaengler.
  • 1910 , Samuel Rothenberg , Pfarrer, Dichter und Komponist ("Ja ich will euch tragen", "Abend ward bald kommt die Nacht")
  • 1910 , 17. Dezember , Kurt Henkels , ÔÇá 12. Juli 1986 in Hamburg, Orchesterleiter, Komponist
  • 1911 , 16. Juni , Georg Meistermann , ÔÇá 12. Juni 1990 in K├Âln; Maler zahlreicher sakraler und profaner Glasfenster
  • 1916 , J├╝rgen Thorwald (Pseudonym f├╝r: Heinz Bongartz), international renommierter Autor popul├Ąrwissenschaftlicher Darstellungen
  • 1919 , 8. Juli , Walter Scheel , deutscher Politiker ( FDP ), MdB , MdL (Nordrhein-Westfalen), Bundespr├Ąsident (1974-79), Bundesau├čenminister , Bundesentwicklungshilfeminister, FDP-Bundesvorsitzender.
  • 1922 , 23. Februar , Ilse Hollweg , international renommierte Sopranistin
  • 1922 , 26. Mai , Herbert Schade , ÔÇá 1. M├Ąrz 1994, deutscher Sportler (Leichtathlet), Bronzemedaillengewinner bei Olympia 1952 ├╝ber 5.000 Meter, achtmaliger Deutscher Meister ├╝ber 5.000 und 10.000 Meter, stellte zahlreiche Deutsche Rekorde auf.
  • 1936 , 13. September , Werner Hollweg , international renommierter Operntenor
  • 1939 , 9. M├Ąrz , Jochen P├╝tzenbacher , ehem. Radio Luxemburg Moderator
  • 1940 , 24. Mai , Christoph Wolff , Musikwissenschaftler (Bach-Forscher und Direktor des Bach-Archivs Leipzig), Autor und Ordinarius f├╝r Musikwissenschaft an der Harvard University
  • 1940 , 27. Juli , Pina Bausch, deutsche T├Ąnzerin, Choreographin und Leiterin des gleichnamigen Tanztheaters in Wuppertal
  • 1941 , 13. Januar , Eckhard Krautzun , Fu├čballspieler und Trainer
  • 1956 , 18. Oktober , Michael Lesch , deutscher Schauspieler
  • 1964 , J├Ârg Sch├Ânenborn , deutscher Journalist und Chefredakteur des WDR-Fernsehens
  • 1965 , 10. April , Bernd Schneider, deutscher Schachmeister (Einzelmeister 1988, mehrfacher deutscher Mannschaftsmeister und Europapokalsieger 1991 mit der Solinger SG 1868)
  • 1965 , 10. Juni , Veronica Ferres, deutsche Schauspielerin

Literatur

  • Preu├čens St├Ądte - Denkschrift zum 100j├Ąhrigen Jubil├Ąum der St├Ądteordnung vom 19. November 1808; hrsg. im Auftrag des Vorstandes des Preu├čischen St├Ądtetages von Prof. Dr. Heinrich Silbergleit, Berlin, 1908
  • Rheinisches St├Ądtebuch; Band III 3. Teilband aus "Deutsches St├Ądtebuch. Handbuch st├Ądtischer Geschichte" - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst├╝tzung des Deutschen St├Ądtetages, des Deutschen St├Ądtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1956
  • Grundriss zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815 ÔÇô 1945, hrsg. von Walther Hubatsch, Band 7: Rheinland. Marburg an der Lahn, 1978

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