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Letzte Änderung für Artikel Selfkant: 11.02.2006 01:48

Selfkant

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Wappen Karte
Wappen fehlt
Wappenabbildung auf ngw.nl
Lage der Gemeinde Selfkant in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : Köln
Landkreis : Heinsberg
Fläche : 42,08 km²
Einwohner : 10.005(31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte : 238 Einwohner/km²
H√∂he : 69 m √ľ. NN
Postleitzahl : 52538
Vorwahl : 02456
Geografische Lage :
Koordinaten: 51¬į 01' n. Br.
05¬į 55' √∂. L.
51¬į 01' n. Br.
05¬į 55' √∂. L.
Kfz-Kennzeichen : HS
Gemeindeschl√ľssel : 05 3 7 0024
Stadtgliederung: 16 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Am Rathaus 13
52538 Selfkant
Website: www.selfkant.de
E-Mail-Adresse: Info@Selfkant.de
Politik
B√ľrgermeister : Herbert Corsten (parteilos)

Selfkant ( niederl√§ndisch Zelfkant) ist die westlichste Gemeinde in Deutschland . Sie liegt bei 5¬į 55' √∂stliche L√§nge im √§u√üersten Westen von Nordrhein-Westfalen im Kreis Heinsberg und ist Mitglied im Zipfelbund.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Die Gemeinde Selfkant liegt zwischen den Fl√ľssen Wurm im Osten und Maas im Westen. Dort befindet sie sich in der l√§ndlichen Umgebung der Landschaft Selfkant rund 42 km s√ľdwestlich von M√∂nchengladbach und nur etwas √∂stlich der niederl√§ndischen Stadt Sittard . Nur etwas nordwestlich des Ortsteils Isenbruch befindet sich der westlichste Punkt Deutschlands.

Ihre Grenze zu den Niederlanden ist rund 27 km lang, während die Verbindung mit Deutschland dagegen nur 6 km breit ist. Die Westspitze der Gemeinde Selfkant reicht bis auf 6,5 km an die Maas heran.

Naturschutzgebiete

  • Teverner Heide
  • Eil√§ndchen
  • Hohbruch
  • H√∂ngener und Saeffeler Bruch

Nachbargemeinden

Die Entfernungen zu den nächst größeren Städten wie Aachen betragen ca. 25 min Fahrzeit, nach Köln ca. 45 min, bis nach Maastricht ca. 25 min und nach Maaseik ( Belgien ) ca. 20 min oder nach Eindhoven ca. 50 min.

Stadtgliederung

Gro√üwehrhagen, Havert, Heilder, Hillensberg, H√∂ngen, Isenbruch, Kleinwehrhagen, Millen, Saeffelen, Schalbruch, Stein, S√ľsterseel, T√ľddern, Wehr, Millen-Bruch, Dieck

Geschichte

Die wichtigste Herrschaft des Selfkants im Mittelalter war zun√§chst Millen, der Sitz des Geschlechts der Herren von Millen, das im Jahre 1282 in die Herrschaft Heinsberg eingegliedert wurde. Schlie√ülich erwarb im Jahre 1499 der Herzog von J√ľlich die Herrschaft Heinsberg und Millen wurde zum Sitz eines herzoglich-j√ľlichschen Amtmannes. Die Orte T√ľddern, Wehr, S√ľsterseel und Hillensberg geh√∂rten zum Amt Born und ab 1709 zum Amt Sittard .

Von 1794 bis 1815 gehörte der Selfkant zum französischen Kanton Sittard . Nach dem Wiener Kongreß 1815 kam der Selfkant an die preußische Rheinprovinz. Zu dieser Zeit wurde die Grenze zum benachbarten Königreich der Niederlande festgelegt und blieb bis kurz nach dem II. Weltkrieg bestehen.

Die Niederlande forderten nach Beendigung des II. Weltkriegs eine Entsch√§digung f√ľr die erlittenen Kriegssch√§den in Form einer Gebietsforderung. Hierzu wurde der Selfkant seit dem 23. April 1949 entsprechend der Schlu√üerkl√§rung der Londoner Deutschland-Konferenz unter niederl√§ndische Auftragsverwaltung gestellt.

In der folgenden Zeit wurde in das jetzt niederl√§ndische Zelfkant viel investiert, z.B. in den Bau von Wohnungen und Stra√üen. In dieser Zeit wurde die Stra√üe N274 mittels Tunnel und √úberf√ľhrungen kreuzungsfrei angelegt, um eine schnelle Verbindung zwischen den niederl√§ndischen St√§dten Heerlen und Roermond zu erlauben. Diese Stra√üe verblieb auch nach der R√ľckgabe des Selfkant bei den Niederlanden, erst am 25. Februar 2002 erfolgte die R√ľckgabe an Deutschland. Im Jahre 2004 wurden Kreuzungsanschl√ľsse dieser Stra√üe an verschiedene Stra√üen im Selfkant realisiert, u.a. mit der B 56 zwischen Gangelt und S√ľsterseel.

Im M√§rz 1957 begannen die offiziellen Verhandlungen zwischen dem K√∂nigreich der Niederlande und der Bundesrepublik Deutschland bez√ľglich der R√ľckgabe des Gebietes.

Seit dem 1. August 1963 geh√∂rt das Gebiet nach Zahlung von 280 Mio. DM an das K√∂nigreich der Niederlande wieder zur Bundesrepublik Deutschland. Aus dem bestehenden Amt Selfkant wurden die alten Gemeinden Havert, Hillensberg, H√∂ngen, Millen, S√ľsterseel, T√ľddern und Wehr gebildet. Zwei Monate sp√§ter, am 21. Oktober 1963 wurden dann die ersten Wahlen der Gemeinder√§te unter deutscher Verwaltung abgehalten.

Die einzelnen Gemeinden sowie die Gemeinde Saeffelen aus dem Amt Waldfeucht wurden am 1. Juli 1969 zur Gemeinde Selfkant zusammengeschlossen.

Politik

Gemeinderat

  • CDU 14 Sitze
  • SPD 6 Sitze
  • FDP 5 Sitze
  • FW (PRO Selfkant) 3 Sitze

Städtepartnerschaften

Partnergemeinden der Gemeinde Selfkant sind die Zipfelgemeinden der Bundesrepublik Deutschland, also die Gemeinden, die am weitesten n√∂rdlich, √∂stlich und s√ľdlich liegen:

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Museen

  • Kleinbahnmuseum Selfkantbahn in Gangelt-Schierwaldenrath, bietet Fahrten mit der Dampfeisenbahn nach Geilenkirchen-Gillrath an
  • Bauernmuseum Selfkant in T√ľddern

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Funny van Dannen ( 1958 -) aus T√ľddern, Liedermacher, Schriftsteller und Maler

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

Hotel Plz Ort Mail Url Kategorie Telefon
Hotel-Restaurant Brommler M√ľhle 52539 Gangelt http://www.brommler.com  024 54 / 1450
Braustube 52525 Waldfeucht-Haaren http://www.braustube-waldfeucht.de  024 52 / 82 07

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Wikipedia

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