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Letzte Änderung für Artikel Erkelenz: 17.02.2006 21:41

Erkelenz

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Stadtwappen Karte
Lage der Stadt Erkelenz in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : K├Âln
Kreis : Heinsberg
Fl├Ąche : 117,35 km┬▓
Einwohner : 45.391 (31. Dezember 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 386 Einwohner/km┬▓
H├Âhe : 92 m ├╝. NN
Postleitzahl : 41812
Vorwahl : 02431
Geografische Lage :
Koordinaten: 51┬░ 05' n. Br., 6┬░ 19' ├Â. L.
51┬░ 05' n. Br., 6┬░ 19' ├Â. L.
Kfz-Kennzeichen : HS
Gemeindeschl├╝ssel : 05 3 70 004
Stadtgliederung: 9 Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Johannismarkt 17
41812 Erkelenz
Website: www.erkelenz.de
E-Mail-Adresse: info@erkelenz.de
Politik
B├╝rgermeister : Peter Jansen ( CDU )

Die Stadt Erkelenz liegt 10 km von M├Ânchengladbach entfernt am Nordrand der K├Âlner Bucht auf halbem Weg zwischen Niederrhein und Nieder maas .


Urkundlich 966 zum ersten Mal erw├Ąhnt, erhielt der Ort im Jahr 1326 Stadtrecht .


In den kommenden Jahrzehnten werden ├Âstlich gelegene Teile des Stadtgebietes durch den Braunkohletagebau Garzweiler II abgetragen. ├ťber F├╝nftausend Menschen aus zehn Ortschaften werden deshalb umgesiedelt. Ab 2006 beginnen die ersten Erschlie├čungsma├čnahmen f├╝r die neuen D├Ârfer Immerath und Borschemich an den Standorten K├╝ckhoven und Nord-Erkelenz. 10 Familien aus Pesch wurden 2005 am Ortsrand von K├╝ckhoven angesiedelt.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Landschaft

Das Landschaftsbild ist von der flachwelligen bis fast ebenen Erkelenzer B├Ârde gepr├Ągt, deren fruchtbarer L├Â├čboden ├╝berwiegend landwirtschaftlich genutzt wird. Nur 1,4% der Stadtf├Ąche ist bewaldet. Der Wahnenbusch, das gr├Â├čte zusammenh├Ąngende Waldgebiet, liegt s├╝dlich der Stadt bei Tenholt und umfasst 25 ha.

Im Norden der Gemeinde beginnt die wald- und wasserreiche Landschaft der Schwalm-Nette-Platte, einem Teilgebiet des Nierderrheinischen Tieflandes.

Im Westen, jenseits des Stadtgebietes, liegt 30 m bis 40 m tiefer die Rurniederung. Der ├ťbergang wird vom Baaler Riedelland eingenommen. B├Ąche haben hier eine abwechslungsreiche Landschaft von Berg und Tal geschaffen.

Im Osten befindet sich das Niersquellgebiet bei Kuckum und Keyenberg.

S├╝dlich steigt die Landschaft zur Jackerather L├Â├čschwelle hin an.

Der niedrigste Punkt liegt 70 m ├╝ber NN (Niersgebiet im NO und N├Ąhe Ophover M├╝hle im SW) und der h├Âchste Punkt 110 m ├╝ber NN (Stadtgrenze bei Holzweiler / Immerath im S).

Geologie

Die Gemeinde liegt auf der Erkelenzer L├Â├čplatte, auch Erkelenzer B├Ârde genannt, dem n├Ârdlichen Ausl├Ąufer der J├╝licher B├Ârde . Der L├Â├č besitzt hier im Durchschnitt eine M├Ąchtigkeit von ├╝ber 11 m. Darunter liegen Kiese und Sande der eiszeitlichen Hauptterasse, angelagert von Rhein und Maas.

Im Terti├Ąr bildete sich entlang von Verwerfungslinien der Erkelenzer Horst . ├ľstlich des Horstes liegt die Venloer Scholle, westlich die Rurscholle, im S├╝den die Erftscholle und der Jackerather Horst. Ein kleinerer Abschnitt des Horstes wird vom Wassenberger Horst eingenommen. M├Ąchtige Braunkohlenfl├Âze aus dem Terti├Ąr und Steinkohlenfl├Âze aus dem Karbon befinden sich im Untergrund.

Ausdehnung des Stadtgebiets

Das Stadtgebiet hat eine Ausdehnung in Ost-West Richtung von 20 km und in Nord-S├╝d Richtung von 10 km.

Nachbargemeinden

Diese werden im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden, aufgef├╝hrt: Stadt Wegberg (Kreis Heinsberg), die kreisfreie Stadt M├Ânchengladbach, Gemeinde J├╝chen (Rhein-Kreis Neuss), Gemeinde Titz (Kreis D├╝ren), Stadt Linnich (Kreis D├╝ren), Stadt H├╝ckelhoven (Kreis Heinsberg), Stadt Wassenberg (Kreis Heinsberg)

Erkelenz, Lambertuskirche und Marktplatz
Erkelenz, Lambertuskirche und Marktplatz

Stadtgliederung

Die Stadt Erkelenz ist in ihrer heutigen Form aufgrund des Neugliederungsgesetzes Aachen vom 21. Dezember 1971 entstanden. Nach diesem Gesetz wurde Erkelenz am 1. Januar 1972 mit den Gemeinden Gerderath, Schwanenberg, Venrath, Granterath, L├Âvenich, Borschemich, Holzweiler, Immerath, Keyenberg und den Orten Geneiken und Kuckum zusammengeschlossen.

Die Stadtfl├Ąche vergr├Â├čerte sich von 25,3 km┬▓ auf 117,35 km┬▓.

Durch die Änderung der Hauptsatzung vom 14. April 2000 wurde die Stadt Erkelenz in folgende 9 Stadtbezirke eingeteilt (Einwohner Stand 30. November 2003):

Erkelenz, Altes Rathaus
Erkelenz, Altes Rathaus
Erkelenz, Burg
Erkelenz, Burg

Geschichte

Arch├Ąologische Funde

Bei K├╝ckhoven wurde 1990 ein Holz brunnen entdeckt, der zu einer Siedlung der Bandkeramiker geh├Ârte und ca. 5100 v. Chr. erbaut worden ist. Damit stellt er eines der ├Ąltesten Holzbauwerke der Welt dar.

1906 wurde in Kleinbouslar eine r├Âmische Jupiters├Ąule gefunden, die aus dem Anfang des 3. Jahrh. n. Chr. stammt.

Nach 1945 entdeckte man in Erkelenz unter der Pfarrkirche fr├Ąnkische Gr├Ąber, die unter einer Holzkirche lagen. Die Kirche wurde fr├╝hestens um 800 erbaut (Funde Badorfer Keramik ). Die Besiedlung Erkelenz fand demnach um 750 statt.

Ursprung des Ortsnamens

Erkelenz geh├Ârt zur Gruppe gallo -romanischer -acum Ortsnamen . 966 wurde der Ort als Herclinze erw├Ąhnt, vermutlich abgeleitet von "fundus Herculentiacus", Gut des Herculentiacus. Hieraus entwickelte sich der Name Herculentiacum. 1118 erscheint der Ort als Erkelenze. Eine Siedlungskontinuit├Ąt von der R├Âmer- bis zur Frankenzeit ist aber nicht zu belegen.

Religionen

Der Ort Erkelenz ist ├╝berwiegend katholisch . Die Katholische Pfarre ist nach St. Lambertus benannt. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Bistumszuordnung , bis 1559 geh├Ârte Erkelenz zum Bistum L├╝ttich , bis 1801 zum Bistum Roermond , von 1801 bis 1821 zum Bistum Aachen, von 1801 bis 1930 zum Bistum K├Âln und seither wieder zum Bistum Aachen.

1651 zur Zeit der Gegenreformation wurde in der Stadt ein Kloster der Franziskaner errichtet. Die zugeh├Ârige Kirche war dem Hl. Antonius von Padua geweiht, im Volksmund Paterskirche genannt. Sie wurde im 2. Weltkrieg zerst├Ârt. Heute erinnert nur noch der Franziskanerplatz an das Kloster.

Die jahrhundertlange Herrschaft der spanischen Habsburger verhinderte das Aufkommen einer evangelischen Gemeinde. Erst als die Stadt zu Preu├čen gelangte, ver├Ąnderte sich langsam die konfessionelle Zusammensetzung der Einwohner. Bis 1900 geh├Ârte Erkelenz zur Gemeinde Schwanenberg, die jahrhundertelang eine evangelische Enklave bildete. In jenem Jahr verband sich Erkelenz mit der evangelischen Gemeinde von L├Âvenich, wo seit der Reformationszeit eine kleine evangelische Minderheit lebte. 1902/03 wurde schlie├člich in Erkelenz eine evangelische Kirche erbaut. Seit 1959 ist Erkelenz von L├Âvenich getrennt und eigenst├Ąndige Gemeinde.

Im Mittelalter existierte eine kleine j├╝dische Gemeinde, die aber unterging. Erst ab 1852 liessen sich wieder Juden nieder, um 1868 kauften sie ein Wohngeb├Ąude um darin eine Synagoge zu errichten. 1938 wurde diese w├Ąhrend des Novemberpogroms demoliert und gesch├Ąndet.

Neben katholischer und evangelischer Gemeinde besteht heute auch eine Gemeinde Gottes und eine Neuapostolische Kirche .

Grundherrschaft

Am 17. 966 AD erhielt das Marienstift Aachen durch Tausch von Graf Immo Erkelenz und den Nachbarort Oestrich. Kaiser Otto I. best├Ątigte diesen Tausch in einer Urkunde . Das Stift besa├č nunmehr etliche G├╝ter in Erkelenz und den umliegenden D├Ârfern. Sp├Ąter wurden die G├╝ter zwischen Propst und Kapitel des Stiftes aufgeteilt, diese H├Âfe wurden nicht selbst├Ąndig bewirtschaftet, sondern ver pachtet . Erst 1802 verlor das Stift diese Besitzrechte, als Frankreich die S├Ąkularisierung im Rheinland durchf├╝hrte.

Landesherrschaft

Die Grafen von Geldern ├╝bten im 14. Jahrhundert die Landes herrschaft ├╝ber Erkelenz aus. 1326 erhielt die Stadt von Graf Rainald II. die Stadtrechte . 1339 wurde Geldern zum Herzogtum erhoben. Erkelenz bildete eine geldrische Enklave im Herzogtum J├╝lich. Das Herzogtum Geldern war in vier Quartiere aufgeteilt. Erkelenz geh├Ârte zum Oberquartier Geldern mit dem Hauptort Roermond .

1543 gelangte die Stadt an das spanische Haus Habsburg und wurde Teil der spanischen Niederlande .

1714 erhielt der Herzog von J├╝lich und Kurf├╝rst von der Pfalz Erkelenz. Die Stadt verlor so ihre jahrhundertealte Zugeh├Ârigkeit zum Oberquartier Geldern.

Von 1794 bis 1815 geh├Ârte die Stadt zu Frankreich. Erkelenz bildet├ę zun├Ąchst eine Munizipalit├Ąt , ab 1800 eine Mairie (B├╝rgermeisterei) und war seit 1798 Sitz des Cantons Erkelenz im Arrondissement Crefeld, das Teil des D├ępartements de la Roer war.

1815 wurde der K├Ânig von Preu├čen neuer Landesherr.

Von 1816 bis 1972 war Erkelenz Mittelpunkt des Landkreises Erkelenz.

Politik

Wahlen

Landtagswahl

Bei der Landtagswahl am 22. Mai 2005 ging die CDU als st├Ąrkste Kraft hervor. Dr. Gerd Hachen wurde somit als Kandidat in den Landtag gew├Ąhlt.
Das Gesamtergebnis f├╝r Erkelenz:

Partei SPD CDU FDP Gr├╝ne WASG REP NPD ├ľDP PBC
Stimmen
5822
11668
1437
1014
465
286
223
56
45
in Prozent
27,70
55,51
6,83
4,82
2,21
1,36
1,06
0,26
0,21

Kommunalwahl

Auch bei der Kommunalwahl vom 26. September 2004 erhielt die CDU die meisten Stimmen. B├╝rgermeister wurde im 2. Wahlgang am 10. Oktober 2004 Peter Jansen (56,6%) von der CDU.
Bei der Kommunalwahl waren 35.214 B├╝rger wahlberechtigt. 20.268 machten von ihrem Wahlrecht Gebrauch, was einer Wahlbeteiligung von 57,55% entspricht. 767 ung├╝ltigen standen 19.501 g├╝ltige abgegebene Stimmen gegen├╝ber.

Partei SPD CDU FDP Gr├╝ne B├ťG DIHS UWG ENGELS * REP TEZA *
Stimmen
3816
8688
1218
2540
1563
398
706
60
505
7
in Prozent
19,56
44,55
6,24
13,02
8,01
2,04
3,62
0,30
2,58
0,03
* unabh├Ąngige Kandidaten

Die Stimmenverteilung im 1. Wahlgang der B├╝rgermeisterwahl sah folgenderma├čen aus:

Partei SPD CDU FDP Gr├╝ne DIHS ENGELS
Kandidat Ferdinand Kehren Peter Jansen Werner Krahe Christel Honold-Ziegahn Heinrich Schablitzky Werner Engels
Stimmen
4895
8702
1294
2996
734
952
in Prozent
25,00
44,45
6,61
15,30
3,75
4,86

Bundestagswahl

Bei der Bundestagswahl am 22. September 2002 wurde Leo Dautzenberg von der CDU mit 50,3 % der Stimmen im Wahlkreis 90 (Heinsberg) in den Bundestag gew├Ąhlt.

Bei der vorgezogenen Bundestagswahl vom 18.09.2005 wurde er mit 51,4% als MdB best├Ątigt.

  • Wahlberechtigte 34067
  • W├Ąhler 26811
  • Beteiligung 78,7% (2002 : 80,6%)
Partei CDU SPD Gr├╝ne FDP Die Linke.PDS Sonstige
Erststimmen (%)
51,4
37,3
-
5,3
4,7
1,4
Zweitstimmen (%)
43,2
32,5
5,2
10,7
5,1
3,3
Erststimme 2002
50,3
36,9
-
6,2
1,2
5,6
Zweitstimme 2002
45,5
35,9
5,8
9,5
0,9
-
Gewinn und Verlust (Erststimme)
1,1
0,4
-
0,9
3,5
4,2
Gewinn und Verlust (Zweitstimme)
2,3
3,4
0,6
1,2
4,2
-

B├╝rgermeister seit 1814

  • 1814 - 1815 Heinrich Terstappen
  • 1815 - 1822 R. Erdmann
  • 1822 - 1827 Anton Jansenius, Notar
  • 1827 - 1851 Carl Hofstadt
  • 1851 - 1860 Theodor B├╝schgens
  • 1860 - 1861 H. Spie├č
  • 1861 - 1900 Franz Reinkens
  • 1900 - 1916 Bernhard Hahn
  • 1916 - 1932 Johannes Spitzlei
  • 1932 - 1934 Dr. Ernst de Werth
  • 1934 Heinrich Feemers, kommisarischer B├╝rgermeister
  • 1934 - 1944 Gustav Meyer
  • 1945 Hermann K├╝nkels
  • 1945 Peter Classen
  • 1945 - 1952?Josef Stehr
  • 1952 - 1969 Hermann Jansen
  • 1969 - 1995? Willy Stein
  • 1995 - 1999 Theo Clemens
  • 1999 - 2004 Erwin Matthissen
  • seit 2004 Peter Jansen

Wappen

Das Wappen von Erkelenz ist zweigeteilt. Im oberen blauen Feld befindet sich ein nach links schreitender goldener, doppelschw├Ąnziger L├Âwe, dessen Zunge und Klauen sind rot. Im unteren silbernen Feld ist eine rote Mispelbl├╝te .

Das Wappen zeigt die Verbindung der Stadt zu den Grafen / Herz├Âgen von Geldern, handelt es sich doch um den geldrischen L├Âwen und der sogenannten geldrischen Rose. Im ├Ąltesten Sch├Âffensiegel der Stadt von 1331 finden sich schon diese beiden Elemente.

Die Farben der Stadt haben in dem Wappenschild ihren Ursprung : blau und wei├č (silbern).

St├Ądtepartnerschaften

  • Saint-James ( Frankreich ). Die Partnerstadt liegt an der Grenze zwischen der Normandie und der Bretagne , in der N├Ąhe des Mont St. Michel . Die Partnerschaft wurde am 12. Oktober 1974 geschlossen.

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Theater

  • Gastspiele in der Stadthalle Erkelenz

Museen

  • Das Rheinische Feuerwehrmuseum in L├Âvenich zeigt mehr als 800 Exponate auf einer Ausstellungsfl├Ąche von 1500m┬▓

Musik

  • Erkelenzer Meisterkonzerte, veranstaltet von der Volkshochschule Heinsberg
  • Konzerte in der Stadthalle
  • Ein Kammermusikabend im Rahmen des Orlando-Festivals im niederl├Ąndischen Kerkrade

Ausstellungen und Kleinkunstveranstaltungen

  • Kunstausstellungen in Haus Spiess
  • Kleinkunstveranstaltungen in der St. Leonhardkapelle
  • Ausstellung der "Sommerakademie Haus Hohenbusch"

Bauwerke in der Innenstadt

  • Das Alte Rathaus aus dem Jahre 1546
  • Die Burg, erstmals erw├Ąhnt 1377
  • Der Kirchturm von St. Lambertus aus dem Jahre 1458
  • Haus Spiess, 1806 erbaut im Stil von Jakob Couven

Bauwerke in den Ortsteilen

  • Haus Hohenbusch bei Hetzerath, ein ehemaliges Kloster der Kreuzherren
  • Die evangelische Hofkirche in L├Âvenich
  • Haus Keyenberg
  • Haus Pesch
  • Haus Paland in Borschemich
  • Immerather Windm├╝hle

Parks

  • Ziegelweiher in der Innenstadt
  • Lahey-Park, gelegen zwischen den D├Ârfern K├╝ckhoven und Holzweiler

Sport

  • Ultraleicht Flugplatz bei K├╝ckhoven
  • Modellflugplatz bei K├╝ckhoven
  • Skate- und Freizeitanlage
  • Hallenbad
  • Freibad
  • Erkasporthalle
  • Willy-Stein Stadion

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

  • Lambertus-Markt. Ein Stadtfest in Verbindung mit der Fr├╝hkirmes
  • Burgkirmes im Herbst
  • Kirmessen und Sch├╝tzenfeste in den einzelnen D├Ârfern
  • Stoppelfeldfete der katholischen Landjugend , im Stadtgebiet die gr├Â├čte Veranstaltung f├╝r Jugendliche
  • Karnevalsumz├╝ge

Kulinarische Spezialit├Ąten

  • Verschiedene Senfsorten , hergestellt in der Alten Senfm├╝hle Terhorst
  • Erkelenzer Urkorn , eine Spirituose

Vereine

Sport

  • Turnverein Erkelenz 1860
  • Turnverein 1924 Schwanenberg
  • SV 1930 Golkrath
  • Erkelenzer Radsportclub
  • Ultraleicht Fluggemeinschaft Erkelenz
  • Erkelenzer Volleyball Verein 2000
  • Radsportverein "Viktoria" Erkelenz-Hoven 1921
  • Tanzsportgemeinschaft Erkelenz
  • TuS "Germania" e.V. 1912 K├╝ckhoven
  • TC Blau Weiss Erkelenz

Karneval

  • Erkelenzer Karnevalsgesellschaft 1832
  • Bellinghovener Karnevalsgemeinschaft
  • Karnevalsgesellschaft KG "Knallk├Âpp" Golkrath
  • Karnevalsgesellschaft L├Âvenicher Hoppes├Ąck 1861
  • Karnevalsgesellschaft "Katzek├Âpp" Katzem
  • K├╝ckhovener Karnevalsgesellschaft "De Japst├Âck"
  • Karnevalsgesellschaft "Venroder Wenk"e.V. 1952
  • Karnevalsgesellschaft "Rasselbande Borschemich"
  • Karnevalsgesellschaft Dorfgemeinschaft Gerderhahn
  • Karnevalsverein Tenholt
  • Vereinsgemeinschaft 1977 Granterath
  • KG Immeroder Secksch├╝rger

Wirtschaft und Infrastruktur

Industrie und Gewerbe

Die industrielle Epoche begann in Erkelenz, als 1897 Anton Raky die Internationale Bohrgesellschaft ansiedelte, im lokalen Sprachgebrauch "die Bohr" genannt. Hieraus entwickelte sich die heutige Firma Wirth, die Tunnelbohrmaschinen und Bohrger├Ąte z. B. f├╝r die Erd├Âlgewinnung baut und weltweit vertreibt. Nachfolgend haben sich weitere Maschinenbau-produzenten niedergelassen, so z. B. Hegenscheidt (Vossloh AG), ein Hersteller von Radsatzbearbeitungsmaschinen .

Heute hat Erkelenz eine breite und vielf├Ąltige Branchenstruktur.

Die Stadt besitzt etliche Gewerbegebiete .

  • Gewerbegebiet West / Neum├╝hle
  • Gewerbegebiet Ost
  • Gewerbegebiet S├╝d
  • Gewerbegebiet GIPCO, das j├╝ngste

Landwirtschaft

1995 umfasste die Landwirtschaftsfl├Ąche 8873 ha. Hiervon waren 91,8% Ackerland , 5,3% Dauer gr├╝nland und 2,4% Baumschulen . Die Anbaufl├Ąche wurde zu 48,3% mit Getreide , insbesondere Weizen und zu 39% mit Zuckerr├╝ben genutzt.

Verkehr

Die Stadt liegt an der Bahnlinie Aachen - M├Ânchengladbach und geh├Ârt dem Aachener Verkehrsverbund an.

Die Bundesstra├če B 57 f├╝hrt an der Stadt vorbei.

Die Autobahn A46 Heinsberg-D├╝sseldorf liegt direkt an Erkelenz, hier befinden sich zwei Anschlussstellen .

Im Osten des Stadtgebietes tangiert die Autobahn A61 Venlo -Koblenz die Gemeinde. Dort ber├╝hrt auch die Autobahn A44 Aachen-M├Ânchengladbach auf einer kurzen Stecke das Stadtgebiet. Die gemeinsame Anschlu├čstelle f├╝r die letzten beiden Autobahnen befindet sich ├Âstlich der Gemeinde Titz.

Medien

Drei Tageszeitungen informieren ├╝ber das lokale Geschehen:

Die zwei Aachener Zeitungen haben leider ihre Lokalseiten zu einer einzigen zusammengelegt!

"Die HS-Woche", eine kostenlose Wochenzeitung, hat ihren Verlagssitz in Erkelenz.

Das Stadtgebiet liegt im Sendebereich von "Welle West", dem Lokalradio f├╝r den Kreis Heinsberg.

Das WDR -Fernsehen berichtet in der "Lokalzeit aus Aachen" auch ├╝ber Erkelenz.

Der Stadtteil L├Âvenich ist Sitz von "HS-TV Regionalfernsehen f├╝r den Kreis Heinsberg".

├ľffentliche Einrichtungen

  • Kreis- und Stadtb├╝cherei Erkelenz
  • Hermann-Josef-Krankenhaus
  • Amtsgericht
  • Finanzamt
  • Bundesagentur f├╝r Arbeit (Dienststelle der BA Aachen)
  • Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Erkelenz

Bildung

  • 2 Gymnasien
    • Cusanus Gymnasium
    • Cornelius-Burgh-Gymnasium Erkelenz
  • 1 Realschule
    • Realschule der Stadt Erkelenz f├╝r M├Ądchen und Jungen
  • 2 Hauptschulen
    • Gemeinschaftshauptschule Erkelenz
    • Gem. Hauptschule Gerderath
  • 10 Grundschulen
    • Franziskus-Schule Kath. Grundschule mit Schulkindergarten -Primarstufe-
    • Luise-Hensel-Schule Gemeinschaftsgrundschule der Stadt Erkelenz
    • Astrid-Lindgren-Schule, Gemeinschaftsgrundschule der Stadt Erkelenz
    • Gemeinschaftsgrundschule Gerderath
    • Gemeinschaftsgrundschule Hetzerath
    • Kath. Grundschule Houverath
    • Gemeinschaftsgrundschule Keyenberg
    • Kath. Grundschule K├╝ckhoven
    • Gemeinschaftsgrundschule L├Âvenich
    • Ev. Grundschule Schwanenberg
  • 1 Sonderschule
    • Pestalozzischule, St├Ądtische Sonderschule f├╝r Lernbehinderte
  • 1 Berufsbildende Schule
    • Berufskolleg des Kreises Heinsberg in Erkelenz
  • sonstige Schulen
    • Fachseminar f├╝r Altenpflege der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Immerath
    • Krankenpflegehilfeschule im Hermann-Josef-Krankenhaus
    • Musikschule des Kreises Heinsberg
    • Anton-Heinen-Volkshochschule des Kreises Heinsberg mit umfangreichem Bildungsangebot in der Stadt Erkelenz

Pers├Ânlichkeiten

  • Peter Wimar ( ÔÇá 1419 Kues /Mosel), Sekret├Ąr des Kardinals Nikolaus von Kues (Cusanus)
  • Mathias Baux, Stadtschreiber , verfasste um 1550 die Erkelenzer Chronik und das Erkelenzer Rechtsbuch
  • Cornelius Burgh, Komponist aus der Fr├╝hen Neuzeit
  • Wilhelm Philipp Gentis (* 1696 in Erkelenz; ÔÇá 1758 in Antwerpen), Dr. theol., Staatsrat und als "Dominikus de Gentis" von 1749 bis 1758 Bischof von Antwerpen .
  • Carl Platz, G├Ąrtner , beg├╝ndete das Baumschulwesen im Erkelenzer Land
  • Hermann-Josef Gormanns (* 1796; ÔÇá 1867), Notar und Justizrat in Erkelenz, Stifter des Krankenhauses .
  • Leo Heinrichs, Pater im Franziskanerorden , 1907 in Denver (Colorado) / USA w├Ąhrend der Messe von einem Anarchisten erschossen, ein Seligsprechungsverfahren wurde im Vatikan beantragt
  • Paul R├╝ttchen, Motorradrennfahrer auf einer Harley-Davidson , 1924 Deutscher Bahnmeister
  • Joseph Hahn, Mitglied der Zentrumspartei , Herausgeber der Zeitung Erkelenzer Kreisblatt, 1944 an den Folgen seiner kurzen KZ -Haft verstorben
  • Jack Schiefer (* 1898 in Sinnersdorf; ÔÇá 1980 in Erkelenz), Dr. rer. pol., Sozialdemokrat , Widerstandsk├Ąmpfer und H├Ąftling in der NS-Zeit , 1945 erster Landrat und 1946 Oberkreisdirektor im damaligen Kreis Erkelenz.
  • Werner M├╝ller, Direktor bei der "Bohr", 1943 vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt, ├╝berlebte und baute nach dem Krieg die Bohrger├Ątefabrik wieder auf. Vom 12. Februar bis zum 12. Oktober 1946 war er Landrat des Kreises Erkelenz, die britische Milit├Ąrregierung hatte ihn hierzu berufen.
  • Katharina Hardy ( ÔÇá 1966 Erkelenz), Gastwirtin , verhalf mit ihrem Nachlass das Hermann-Josef- Altenheim zu gr├╝nden

Ehrenb├╝rger (Auswahl)

  • Franz Jungbluth, Justizrat in Aachen, er regelte den Nachlass seines verstorbenen Onkels Hermann Josef Gormanns. Hieraus entstand die Gormannsstiftung (sp├Ąter: Hermann-Josef Stiftung ), die 1871 das Krankenhaus erbaute. Franz Jungbluth war die erste Pers├Ânlichkeit, die die Ehrenb├╝rgerw├╝rde erhielt.
  • Franz Reinkens, B├╝rgermeister von 1861 bis 1900
  • Bernhard Hahn, B├╝rgermeister von 1900 bis 1916, initiierte die Modernisierung der Stadt
  • Anton Raky (* 1868, ÔÇá 1943), Pionier der Bohrtechnologie und F├Ârderer der Stadt
  • Dr. Alfred von Reumont, Landrat des Kreises Erkelenz von 1895 bis 1928
  • Pr├Ąlat Ehren dechant Hermann Joseph Kamp, (* 1849, ÔÇá 1931) von 1903 bis 1931(?) Ober pfarrer an St. Lambertus
  • Wilhelm Mayer
  • Johannes Spitzlei, von 1916 bis 1932 B├╝rgermeister von Erkelenz
  • Jakob Herle, Gesch├Ąftsf├╝hrer in Industrieverb├Ąnden , von 1945 bis 1952 in der " Ostzone "/ DDR in Haft
  • Edmund Knorr, Lehrer , Natursch├╝tzer und Ornithologe
  • Hermann Jansen, von 1952 bis 1969 B├╝rgermeister von Erkelenz
  • Alois Joist, Jurist , von 1952 bis 1971 Stadtdirektor der Stadt Erkelenz
  • Eugen Gerards, Landwirt auf Hauerhof bei Katzem und von 1958 bis 1970 Landtagsabgeordneter der CDU
  • Louis Rabel, B├╝rgermeister der franz├Âsischen Partnerstadt St. James
  • Willy Stein, Lehrer und langj├Ąhriger B├╝rgermeister
  • Arnold Poll, der Pr├Ąlat und Pfarrer in Houverath baute das Kindermissionswerk Aachen und die Sternsingeraktion auf

Literatur

  • Josef Gaspers, Leo Sels, Geschichte der Stadt Erkelenz, Erkelenz 1926
  • Wolfgang Herborn, Wilfried Krings, Studien zur Geschichte der Stadt Erkelenhz vom Mittelalter bis zur fr├╝hen Neuzeit, K├Âln 1976
  • Barbara Karbig, Die Grundherrschaft des Aachener Marienstiftes in Erkelenz, Erkelenz 1991
  • Klaus Barisch, Friedel Krings, Josef Rick, Erkelenz, Erkelenz 1980
  • Maria Meurer, Erkelenz privat 1920-1970. Pers├Ânliche Stadtgeschichte(n). Sutton Verlag, 2000, ISBN 3897021838

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

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Rheinischer Hof 41812 Erkelenz   02431 / 2294
Hotel-Restaurant Kurt Esser 41844 Wegberg http://www.hotel-esser.de  021 61 / 5 86 20
Molzm├╝hle 41844 Wegberg   024 34 / 9 97 70
Doverener M├╝hle 41836 H├╝ckelhoven http://www.doverener-muehle.de/  024 33 / 9 79 60
Am Weiher 41812 Erkelenz http://www.hotelamweiher.de  02431 / 96930
Burg Wegberg 41844 Wegberg http://www.burg-wegberg.de  02434 / 98 22 0
Hotel am Park 41836 H├╝ckelhoven http://www.hotelampark-hueckelhoven.de  024 33 / 9 09 90
Zum Schwanenhof 41812 Erkelenz http://www.schwanenhof-bellinghoven.de  02431 / 96010
Landhaus G├Âddertzhof 41812 Erkelenz http://www.landhaus-goeddertzhof.de  02435 / 1066
Zur Burg 41812 Erkelenz http://www.hotelzurburg.com  02432 / 6328
Geneikener Hof 41812 Erkelenz   02434 / 5133
Beherbungsbetrieb Wilhelm Esser 41812 Erkelenz   02431 / 2356
Pension Licht 41812 Erkelenz   02431 / 3429
Hotel am Eck 41812 Erkelenz   02431 / 806653
Zur Giftm├╝hle 41812 Erkelenz http://www.hotel-zur-giftmuehle.de  02431 / 94739-0
Hotel-Restaurant "Esplanade 41844 Wegberg http://www.esplanadehotel.de  024 32 / 49 20
Landrestaurant & Hotel Haus Sch├╝ppen 41844 Wegberg    /
Landrestaurant & Hotel Haus Sch├╝ppen 41844 Wegberg http://www.haus-schueppen.de  024 34 / 33 83

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