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Letzte Änderung für Artikel Übach-Palenberg: 09.02.2006 13:45

Übach-Palenberg

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Wappen Karte
Wappen der Stadt Übach-Palenberg Lage der Stadt Übach-Palenberg in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : Köln
Kreis : Heinsberg
Fläche : 26,11 km²
Einwohner : 25.436 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte : 974 Einwohner/km²
Höhe : 110 m ü. NN
Postleitzahl : 52531
Vorwahl : 02451,
Teile Boschelns 02404
Geografische Lage : 50° 56' n. Br.
06° 07' ö. L.
Kfz-Kennzeichen : HS
Gemeindeschlüssel : 05 3 70 028
Stadtgliederung: 11 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 4
52531 Übach-Palenberg
Website: www.uebach-palenberg.de
E-Mail-Adresse: info@uebach-palenberg.de
Politik
Bürgermeister: Paul Schmitz-Kröll ( SPD )

Übach-Palenberg ist eine Stadt im Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen an der Grenze zu den Niederlanden .

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Gewässer

  • Die Wurm fliesst in einem Tal zwischen den Orten Palenberg und Marienberg in Nord-Süd Richtung.
  • Ein Bach mit Namen Übach entspringt bei dem gleichnamigen Ort und fliesst in einem Bogen nördlich um Palenberg zur Wurm.

Naturschutzgebiet

Im Westen des Stadtgebietes liegt ein Teil des Naturschutzgebietes Teverner Heide .

Stadtgliederung

Die Stadt besteht überwiegend aus den Ortsteilen Übach, Palenberg, Scherpenseel, Boscheln, Windhausen, Siepenbusch, Marienberg und Frelenberg sowie drei weiteren kleineren Ortschaften.

Einwohner

(jeweils zum 31. Dezember)

  • 1998 - 24.128
  • 1999 - 24.386
  • 2000 - 24.804
  • 2001 - 25.049
  • 2002 - 25.362
  • 2003 - 25.452
  • 2004 - 25.436

Geschichte

Wasserturm der Zeche Carolus Magnus
Wasserturm der Zeche Carolus Magnus

Palenberg wurde schon 867 erstmalig urkundlich erwähnt. Um 1000 gehörte der Ort vermutlich zur Herrschaft Geilenkirchen, diese gelangte im 12. Jahrhundert in den Besitz der Herren von Heinsberg, das Heinsberger Land kam schließlich zum Herzogtum Jülich. Palenberg lag im Jülicher Amt Geilenkirchen.

Die erste Erwähnung von Übach erfolgte 1172 , eine Adlige , die den Namen Übach führte, war damals Ministerialin der Abtei Thorn an der Maas . Die Abtei übte später die Landesherrschaft über den Ort aus.

1794 wurde die Mairie ( Bürgermeisterei ) Übach gebildet.

Im Jahr 1827 hatte Palenberg 98 Einwohner und Übach 1268 Einwohner.

Seit 1852 liegt Übach-Palenberg an der Eisenbahnlinie Aachen - Mönchengladbach.

Von 1917 bis 1962 wurde auf der Zeche Carolus Magnus Steinkohle abgebaut.

1935 entstand die Großgemeinde Übach-Palenberg aus den bis dahin selbständigen Bürgermeistereien Scherpenseel und Übach.

1967 erhielt die seit 1935 Übach-Palenberg genannte Verschmelzung der Orte Übach, Palenberg sowie einiger anderer Ortschaften die Stadtrechte.

Im Jahre 1993 erfolgte der Umbau der ehemaligen Verwaltung der Zeche Carolus Magnus zum Carolus-Magnus-Centrum für Umwelttechnologie (CMC).

Söhne der Stadt

Wilhelm Wolters geb. 6.8.1921, Frelenberg (+11.8.1999, Trier) deutscher Bänker

Religionen

Die erste Kirche in Palenberg war eine Holzpfostenkirche aus dem 8. Jahrhundert, im 11. Jahrhundert wurde eine kleine Steinkirche errichtet, von dieser ist der Kern heute noch erhalten. Sie ist damit eine der ältesten Kirchen im Kreis Heinsberg. Die St. Petrus Kapelle wird auch Karlskapelle genannt.

Die Kirche in Übach wurde 1172 erstmals erwähnt. Sie ist dem Hl. Dionysius geweiht. 1303 wude sie dem Damenstift Thorn inkorporiert .

1911 ließen sich die Oblaten des hl. Franz von Sales in Marienberg nieder.

Sonst existieren auch eine evangelische Gemeinde mit der Erlöserkirche in Übach und der Kreuzkirche in Boscheln. Von den Freikirchen ist u.a. die Apostolische Gemeinschaft vertreten.

Politik

Gemeinderat

  • CDU 9 Sitze
  • SPD 14 Sitze
  • Grüne 2 Sitze
  • FDP 1 Sitz
  • UWG 6 Sitze

(Stand: 25. April 2005 )

Wappen

Waagerecht geteilter Schild, im oberen blauen Feld gekreuzte Lilienzepter, golden tingiert, darüber schwebend der Buchstabe T in schwarz. Das untere Feld des Schildes gespalten, vorn im gelben Feld ist ein schwarzer, ungekrönter Löwe mit roter Zunge. Im roten Feld ist ein weißer, gekrönter Löwe.

Die gekreuzten Lilienzepter und der Buchstabe T weisen auf die Grundherrschaft des Damenstiftes Thorn (Niederlande) hin. Frelenberg und Palenberg gehörten zum Herzogtum Jülich. Daran erinnert der schwarze, ungekrönte Jülicher Löwe. Der silberne Heinsberger Löwe ist dem Wappen der Heinsberger Edelherren entlehnt, weil Scherpenseel ursprünglich zum "Lande" Heinsberg gehörte.

Städtepartnerschaften

Übach-Palenberg ist mit den Städten Rosny-sous-Bois (Frankreich) seit 1989 sowie Landgraaf in den Niederlanden seit 1999 verschwistert.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

  • Die (private) Sammlung Riediger zeigt Funde aus der Mittelsteinzeit sowie zahlreiche und außergewöhnliche Blitzröhren .

Bauwerke

  • St. Petrus Kapelle (Karlskapelle)aus der 2. Hälfte des 11. Jahrhunderts
  • Lohnhalle der Zeche Carolus Magnus (im Carolus Magnus Centrum, gebaut im Stil des Ziegel - Expressionismus
  • Wasserturm von 1912, erbaut mit 100 Tonnen Stahl
  • Mühle Zweibrüggen, noch bis zur Regulierung der Wurm 1974 in Betrieb
  • Schloss Zweibrüggen im klassizistischen Baustil
  • Ein Nachbau einer römischen Hypocaustanlage im Naherholungsgebiet Wurmtal

Parks

  • Das Naherholungsgebiet Wurmtal liegt zwischen Palenberg und Marienberg.

Stadtansichten

Verkehr

  • Übach-Palenberg gehört zum Aachener Verkehrsverbund.
  • Der Ort liegt an der Eisenbahnlinie Aachen - Düsseldorf und hat einen Bahnhof .
  • Die Bundesstraße 221 führt von Herzogenrath-Merkstein kommend durch die Ortsteile Boscheln und Holthausen, vorbei am Gewerbegebiet nach Geilenkirchen.

Literatur

  • Stadt Übach-Palenberg (Hrsg.), Übach-Palenberg in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, 1967
  • Stadt Übach-Palenberg, Reinhold Esser (Hrsg.), 50 Jahre Übach-Palenberg (1935-1985), 1985
  • Jürgen Klosa, Paul Gontrum, Die letzte Förderung Die Gewerkschaft Carolus-Magnus in Geschichten und Bildern, Übach-Palenberg 2002, ISBN 3-00-009703-1
  • Jürgen Klosa, Boscheln - Das Buch, Heimatgeschichte(n) und Bilder aus Boscheln, Übach-Palenberg 2000

Weblinks

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Übach-Palenberg aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Übach-Palenberg verfügbar.

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