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Letzte Änderung für Artikel Alemannia Aachen: 19.02.2006 18:13

Alemannia Aachen

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Alemannia Aachen
Voller Name Aachener TSV
Alemannia 1900 e.V.
Spitzname(n)KartoffelkÀfer
GegrĂŒndet 16. Dezember 1900
StadionTivoli
PlÀtze22.500
PrÀsidentProf. Horst Heinrichs
Trainer Dieter Hecking
AdresseSonnenweg 11
52070 Aachen
Tel.: 01805/018011
Fax: (0241) 93 84 01 0
info@alemannia-aachen.de
www.alemannia-aachen.de
Liga 2. Bundesliga
2004/056. Platz
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Heim
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AuswÀrts

Alemannia Aachen (offiziell: Aachener Turn- und Sportverein Alemannia 1900 e.V.) ist der grĂ¶ĂŸte Fußballverein der Stadt Aachen. Er zĂ€hlt derzeit 5414 Mitglieder (Stand: 19. Februar 2006). Neben der Fußballabteilung betreibt er die Abteilungen Badminton, Leichtathletik, Tischtennis und Volleyball. Die 1. Damen-Volleyballmannschaft spielt derzeit in der 2. Bundesliga (Nord).

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Verein

Der Verein wurde am 16. Dezember 1900 unter dem Namen FC Alemannia Aachen von 18 SchĂŒlern des Kaiser-Wilhelm-Gymnasiums, der Oberrealschule und des Realgymnasiums, die auf dem Marienthaler Kasernenhof zusammen trainierten, gegrĂŒndet. Nach der Fusion mit dem Aachener TV 1847 am 17. September 1919 hieß der Verein Aachener TSV Alemannia 1847. Am 26. Januar 1924 trennten sich beide Clubs wieder und der Verein erhielt seinen Namen TSV Alemannia 1900 Aachen, den er bis heute trĂ€gt.

Sportlich

In der Vorkriegszeit pendelten die Aachener stets zwischen der zweitklassigen Bezirksklasse und der erstklassigen Gauliga . 1930 wurde Reinhold MĂŒnzenberg der erste Alemanne, der das Trikot der Deutschen Fußballnationalmannschaft trug. Den ersten Erfolg feierte die Alemannia 1938, als der Verein als Aufsteiger die Gaumeisterschaft Mittelrhein gewinnen konnte und so erstmals an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft teilnahm. Dort wurden die Aachener in einer Gruppe mit Hannover 96, dem 1. FC NĂŒrnberg und dem FC Hanau 93 Tabellendritter und schied aus. Nach diversen Protesten des SV Beuel 06 wurde den Aachenern die Gaumeisterschaft nachtrĂ€glich aberkannt und der SV Beuel zum Meister erklĂ€rt.

Nach dem Krieg gelang Alemannia Aachen 1947 die Qualifikation fĂŒr die neugegrĂŒndete Oberliga West. Die Aachener gehörten der Oberliga bis 1963 an, konnten sich aber nie fĂŒr die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft erreichen. FĂŒr die 1963 neugegrĂŒndete Bundesliga konnten sich die Alemannen nicht qualifizieren, wollten sich jedoch nicht damit abfinden. Sie protestierten beim DFB und wollten die Teilnahme an der Bundesliga sogar vor ordentlichen Gerichten durchsetzen. Dies hatte jedoch keinen Erfolg und so spielten sie fortan in der zweitklassigen Regionalliga West. 1964 und 1965 wurden die Aachener Meister der Regionalliga und nahmen so an der Aufstiegsrunde zur Bundesliga teil, jedoch konnten sie sich beide Male nicht gegen die Konkurrenz durchsetzen. 1964 mussten sie Hannover 96 den Vortritt lassen, 1965 gewann Bayern MĂŒnchen die Aufstiegsgruppe, sodass die Alemannia weiterhin zweitklassig blieb. DafĂŒr gelang Aachen 1965 der Einzug in das Finale des DFB-Pokals . Nach einem 4:3 nach VerlĂ€ngerung im Halbfinale gegen den FC Schalke 04, stand die Alemannia im Finale gegen Borussia Dortmund. In Hannover unterlagen sie jedoch mit 0:2 gegen die Westfalen.

1967 wurden die Aachener erneut Tabellenerster der Regionalliga. Im Dritten Anlauf gelang dem Verein endlich der ersehnte Aufstieg in die Bundesliga. In einer Gruppe mit Kickers Offenbach, dem 1. FC SaarbrĂŒcken, SC Göttingen 05 und Tennis Borussia Berlin gewannen die Aachener sechs ihrer acht Spiele und schafften so den Einzug ins Oberhaus. Maßgeblich am Aufstieg beteiligt war Hans-JĂŒrgen Ferdinand , der in der Aufstiegsrunde acht Treffer erzielte. In der ersten Bundesligasaison 1967/68 erreichten die Aachener einen achtbaren 11. Tabellenplatz. In der folgenden Saison spielte die Alemannia fulminant auf und wurde am Ende Vizemeister hinter Bayern MĂŒnchen. Die ErnĂŒchterung folgte jedoch bereits in der folgenden Spielzeit. Mit 83 Gegentoren und nur einem einzigen AuswĂ€rtspunkt stiegen die Aachener als Tabellenletzter ab.

In den folgenden Jahren spielte Alemannia Aachen im Mittelfeld der Regionalliga West und schafften die Qualifikation zur neugegrĂŒndeten 2. Bundesliga nur knapp. FĂŒnfzehn Jahre lang spielte der Verein in der 2. Bundesliga, die oft angepeilte RĂŒckkehr in die Bundesliga gelang Aachen jedoch nie. 1990 stieg der mittlerweile hoch verschuldete Verein in die Oberliga ab und spielte somit erstmals in seiner Vereinsgeschichte drittklassig. Den Wiederaufstieg verpassten die Aachener in der Folgezeit mehrmals denkbar knapp und so spielten sie ab 1994 in der neugegrĂŒndeten Regionalliga . Dort kam Aachen zunĂ€chst nicht ĂŒber MittelfeldrĂ€nge hinaus, bis 1999 endlich die lang ersehnte RĂŒckkehr in die 2. Bundesliga gelang. Der Wiederaufstieg war jedoch auch eng mit einem tragischen Schicksalsschlag verbunden. Wenige Tage vor dem entscheidenden Aufstiegsspiel gegen die SpVgg Erkenschwick brach Erfolgstrainer Werner Fuchs wĂ€hrend eines Waldlaufs mit seiner Mannschaft zusammen und verstarb im Alter von nur 50 Jahren an einem Herzinfarkt.

In der 2. Bundesliga spielen die Aachener seit dem Wiederaufstieg recht erfolgreich. Zwischen 2003 und 2005 belegten sie dreimal in Folge den 6. Tabellenplatz und waren 2005 der RĂŒckkehr in die Bundesliga so nahe wie seit Jahrzehnten nicht mehr. 2006 soll der langersehnte Aufstieg endlich gelingen. Einen riesigen Erfolg feierten die Alemannen zudem im Jahr 2004, als sie zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte das Finale des DFB-Pokals erreichten. Nachdem Aachen im Viertelfinale unter anderem den FC Bayern MĂŒnchen besiegten, verloren sie das Endspiel gegen Werder Bremen mit 2:3. Da die Bremer als Deutscher Meister fĂŒr die Champions League qualifiziert waren, durfte Alemannia Aachen erstmals im UEFA-Pokal antreten. Nachdem die Aachener in der Vorrunde unter anderem gegen OSC Lille und AEK Athen gewinnen konnte, qualifizierten sie sich sogar fĂŒr die 1. Endrunde. Nach einem 0:0 im Hinspiel gegen den hollĂ€ndischen Vertreter AZ Alkmaar , verlor Aachen das RĂŒckspiel denkbar unglĂŒcklich mit 1:2 und schied aus. Durch den Finaleinzug im DFB-Pokal und die Einnahmen aus dem Euroacup konnten sich die Aachener jedoch wirtschaftlich komplett sanieren.

BerĂŒhmte Spieler

  • Vladimir Beara
  • Willi Bergstein
  • GĂŒnter Delzepich
  • Jupp Derwall
  • Torsten Frings
  • Alfred Glenski
  • Erwin Hermandung
  • Jupp Kapellmann
  • Heinz-Gerd Klostermann
  • Stephan LĂ€mmermann
  • Willi Landgraf
  • Josef Martinelli
  • Erik Meijer
  • Jo Montanes
  • Reinhold MĂŒnzenberg
  • Werner Nievelstein
  • Gerhard Prokop
  • Michel Pfeiffer
  • Gerd Richter
  • Aka Willms
  • Branko Zebec

Trainer

Alle Trainer der ersten Mannschaft seit 1945:

  • Viktor Haflicek/Josef Kratz - August 1945 bis Juni 1948
  • Karl Fink - Juli 1948 bis Juni 1949
  • Fritz Pölsterl - Juli 1949 bis Juni 1950
  • Emil Melcher - Juli 1950 bis Juni 1951
  • Hermann Lindemann - Juli 1951 bis Juni 1955
  • Schorsch Knöpfle - Juli 1955 bis Juni 1958
  • Bela Sarosi - Juli 1958 bis Oktober 1959
  • Helmut Kronsbein - Oktober 1959 bis MĂ€rz 1962
  • Bert SchĂŒtt - MĂ€rz 1962 bis Juni 1962
  • Oswald Pfau - Juli 1962 bis Oktober 1965
  • Williberth Weth - Oktober 1965 bis Juni 1966
  • Hennes Hoffmann - Juli 1966 bis Januar 1967
  • Michel Pfeiffer - Januar 1967 bis Juni 1969
  • Georg Stollenwerk - Juli 1969 bis Dezember 1969
  • Williberth Weth - Dezember 1969 bis Juni 1970
  • Hermann Lindemann - Juli 1970 bis Dezember 1970
  • Volker Kottmann/Bert SchĂŒtt - Dezember 1970 bis Juni 1971
  • Gunter Baumann - Juli 1971 bis MĂ€rz 1972
  • Bert SchĂŒtt - MĂ€rz 1972 bis Juni 1972
  • Thomas Barthel - Juli 1972 bis Juni 1973
  • Michel Pfeiffer - Juli 1973 bis September 1974
  • Gerd Prokop - September 1974 bis November 1974
  • Horst Witzler - November 1974 bis Januar 1976
  • Gerd Prokop - Januar 1976 bis Mai 1978
  • Willi Haag - Mai 1978 bis Juni 1978
  • Erhard Ahmann - September 1978 bis August 1981
  • Ernst-GĂŒnter Habig - Augsut 1981 bis Dezember 1981
  • Josef Martinelli - Dezember 1981
  • Horst Buhtz - Dezember 1981 bis November 1982
  • Slobodan Cendic - November 1982 bis April 1983
  • Ehrhard Ahmann - April 1983 bis Februar 1984
  • Rolf GrĂŒnther - Februar 1984 bis Juni 1984
  • Werner Fuchs - Juli 1984 bis Juni 1987
  • Diethelm Ferner - Juli 1987 bis Dezember 1987
  • Peter Neururer - Dezember 1987 bis April 1989
  • Rolf GrĂŒnther - April 1989 bis September 1989
  • Mustafa Denizli - September 1989 bis MĂ€rz 1990
  • Eckhard Krautzun - MĂ€rz 1990 bis Juni 1990
  • Norbert Wagner - Juli 1990 bis MĂ€rz 1991
  • Michael Schleiden - MĂ€rz 1991
  • Wilfried Hannes - MĂ€rz 1991 bis August 1994
  • Helmut Graf - August 1994 bis September 1994
  • Gerd vom Bruch - September 1994 bis August 1996
  • Werner Fuchs - August 1996 bis Mai 1999
  • AndrĂ© Winkhold - Mai 1999 bis Juni 1999
  • Eugen Hach - Juli 1999 bis Oktober 2001
  • Jörg Berger - Oktober 2001 bis Mai 2004
  • Dieter Hecking - seit 1. Juni 2004

Aktueller Kader

Tor
  • Deutscher Marcus Hesse
  • Deutscher Kristian Nicht
  • Deutscher Stephan Straub
Abwehr
  • Deutscher Mirko Casper
  • Deutscher Sascha Dum
  • Deutscher Thomas Hengen
  • Deutscher Alexander Klitzpera
  • Deutscher Emil Noll
  • Deutscher Willi Landgraf
  • Sambier Moses Sichone
  • Deutscher Thomas Stehle
Mittelfeld
  • Spanier Cristian FiĂ©l
  • Deutscher Matthias Heidrich
  • Deutscher Reiner Plaßhenrich
  • Belgier Bernd Rauw
  • RumĂ€ne LaurenĆŁiu Aurelian Reghecampf
  • Deutscher Jan Schlaudraff
  • Slowene Goran Ć ukalo
Angriff
  • Portugiese Sergio Pinto
  • Deutscher Florian Bruns
  • Deutscher Marius Ebbers
  • NiederlĂ€nder Erwin Koen
  • NiederlĂ€nder Erik Meijer
  • Deutscher Sascha Rösler

Stadion

Das Stadion der Alemannia heißt Tivoli, es wurde 1908 gebaut und 1946 umgebaut.Es bietet Platz fĂŒr 22.500 Zuschauer (davon 3.500 SitzplĂ€tze). Aus SicherheitsgrĂŒnden sind jedoch zu besonderen Spielen (DFB-Pokal, Risikospiele) seitens des DFB / der DFL nur 20.600 Zuschauer zugelassen. Daher wurden alle Heimspiele im UEFA-Cup 2004 in das Rhein-Energie Stadion in Köln verlegt, das zu diesem Zwecke gemietet wurde.

Alemannia Aachen plant - verbunden mit der großen Aufstiegshoffnung - in den nĂ€chsten Jahren ein neues Stadion zu bauen. Es wurde ein neues GelĂ€nde nahe des alten Tivoli gefunden, das bisher allerdings noch einem anderen Verein (Post-Telekom Sportverein, kurz, PTSV) gehört. Die Stadt Aachen will das GrundstĂŒck aufkaufen und der Alemannia zum Stadionbau zur VerfĂŒgung stellen. Als Notlösung war auch ein Platz nahe des Flugplatzes MerzbrĂŒck (Kreis Aachen) im GesprĂ€ch, was jedoch bei vielen Aachener AnhĂ€ngern auf Widerstand stĂ¶ĂŸt.

Weblinks

Wikipedia

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