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Letzte Änderung für Artikel Kempen: 16.02.2006 06:59

Kempen

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Wappen Karte
Wappen fehlt
Wappenabbildung auf ngw.nl
Karte, Kempen in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : DĂŒsseldorf
Landkreis : Kreis Viersen
FlĂ€che : 68,79 kmÂČ
Einwohner : 37.468 (01. Januar 2006)
Bevölkerungsdichte : 529 Einwohner/kmÂČ
Stadtgrenze: 45,5 km
Nord-SĂŒd-Ausdehnung: ca. 10,5 km
West-Ost-Ausdehnung: ca. 12,3 km
Höhe : 30–68 m ĂŒ. NN
Postleitzahl : 47906
Vorwahl : 02152
Geografische Lage :
Koordinaten: 51° 22' N, 6° 25' O
51° 22' N, 6° 25' O
Kfz-Kennzeichen : VIE
Amtlicher GemeindeschlĂŒssel : 05 1 66 012
Gliederung des Stadtgebiets: 4 Stadtteile/ Stadtbezirke
Adresse der Stadtverwaltung: Buttermarkt 1
47906 Kempen
Website: www.kempen.de
E-Mail-Adresse: rathaus@kempen.de
Politik
BĂŒrgermeister : Karl Hensel ( CDU )

Kempen ist eine Stadt im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen, am linken Niederrhein und gehört zum Kreis Viersen.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Stadtgliederung

Zu der Stadt Kempen gehören die Stadtteile Kempen, Schmalbroich, St. Hubert und Tönisberg.

NachbarstÀdte

NachbarstÀdte von Kempen

Geschichte

Die Stadt Kempen wurde bereits um 890 in den Heberegistern der Benediktinerabtei Werden genannt. 1186 wurde sie zum ersten Mal in Urkunden erwĂ€hnt und seit 1294 mit Stadtrechten ausgestattet. Von 1815 bis 1975 war Kempen Kreisstadt des Kreises Kempen-Krefeld (ehemaliges Kfz-Kennzeichen : KK), ehe dann der Sitz der Kreisverwaltung nach Viersen verlegt wurde. Bis Mitte der 1970er Jahre gehörte auch der heutige Krefelder Stadtteil HĂŒls zu Kempen, wurde dann aber von Krefeld eingemeindet. Die Eingemeindung wurde spĂ€ter vom Bundesverfassungsgericht bestĂ€tigt.

Politik

BĂŒrgermeister

  • 1948 -????: Matthias Hoogen ( ZENTRUM , ab 1949: CDU )
  • ????-heute: Karl Hensel ( CDU )

StÀdtepartnerschaften

Kempen unterhĂ€lt mit vier StĂ€dten StĂ€dtepartnerschaften. Seit 1972 mit Wambrechies im Departement Nord in Frankreich , ein Jahr spĂ€ter kam mit der Stadt Orsay aus dem Departement Essonne eine weitere französische Partnerstadt hinzu. 1978 wurde eine Partnerschaft mit dem East Cambridgeshire District (rund um die Stadt Ely ) in England abgeschlossen. Mit dem Tag der Wiedervereinigung besteht auch eine Partnerschaft mit der Stadt Werdau in Sachsen. DarĂŒber hinaus bestehen freundschaftliche Verbindungen zur Gemeinde Minheim an der Mosel.

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

Bauwerke

Mittelalterliche Burg (Kurkölnische Landesburg) mit drei TĂŒrmen in einem Park mit hohen, alten EdelkastanienbĂ€umen. Historische Altstadt, die frĂŒher von einem heute noch grĂ¶ĂŸtenteils erhaltenen Wall und Graben umschlossen wurde. Heutige Straßenbezeichnungen mit den Endungen „-wall" bzw. „-graben" deuten auf diese Vergangenheit hin.
Die schöne Altstadt, die in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts als gelungenes Beispiel einer Altstadtsanierung galt, ist seitdem weitgehend FußgĂ€ngerzone mit zum Teil sehr schönen alten BĂŒrger- und FachwerkhĂ€usern. Den Mittelpunkt der Stadt bildet die Propsteikirche St. Marien. Sie beherbergt bedeutende historische Schnitzarbeiten, AltĂ€re und GemĂ€lde. Das ehemalige Franziskanerkloster mit der angrenzenden Paterskirche wird heute als Museum (Kramer-Museum und Museum fĂŒr niederrheinische Sakralkunst) und Konzertsaal (Rokoko-Saal und Paterskirche) genutzt. Die an den Buttermarkt angrenzende Heilig-Geist-Kapelle, erbaut 1421 als Kapelle des Hopizes, erlebte in ihren Nutzungen ein wechselvolles Schicksal und wurde 2005 zu einer religiösen Buchhandlung umgewidmet.
Ein MĂŒhlenturm ist Teil der Stadtmauer und wurde bei seiner Restaurierung wieder mit WindmĂŒhlenflĂŒgeln versehen. Ein altes Stadttor, das Kuhtor, bildet den Zugang zur Altstadt von Norden her.
Sehenswert in den anderen Stadtteilen sind vor allem der „Berfes“, ein bĂ€uerlicher Fachwerk-Wehrturm in St. Hubert, die BockwindmĂŒhle in Tönisberg und der Rittersitz Haus Velde in Schmalbroich-Wall.

regelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen

Der Kempener St. Martinszug ist einer der grĂ¶ĂŸten Nordrhein-Westfalens.

Dichtung

Der Mundartdichter Wilhelm Grobben hat in „Kemp'sch Platt“ geschrieben: „Min Kempe“.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Kempen liegt an der A 40, außerdem fĂŒhren folgende Bahn- und ĂŒberörtliche Buslinien durch die Stadt:

RE 10 (Niers-Express) (Kleve - Geldern - Kempen - Krefeld - Meerbusch-Osterath - DĂŒsseldorf)
SB 87 (Viersen - Anrath Bf - Kempen Bf - Grefrath - Nettetal-Lobberich)
066 (Krefeld Hbf- HĂŒls - St.Hubert - Kempen Bf - Oedt - SĂŒchteln Busbahnhof )

Kempen gehört dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr an.

Bildung

Das stĂ€dtische Gymnasium Thomaeum , frĂŒher als reines Jungengymnasium genutzt, ist bald 350 Jahre alt und verdankt seinen Namen dem Mystiker Thomas von Kempen . Die ursprĂŒnglich als humanistische Bildungseinrichtung gegrĂŒndtete Schule ist u.a. durch seine erfolgreiche Chor- und Orchesterarbeit sowie die engagierte Theater-AG, ins Leben gerufen von Frau Brigitte Nienhaus, bekannt geworden.
Ferner existiert mit dem Luise-von-Duesberg-Gymnasium eine weiteres, ursprĂŒnglich ausschließlich fĂŒr MĂ€dchen gefĂŒhrtes, Gymnasium.
Beide Gymnasien kooperieren heute eng miteinander und sind ĂŒber die Stadtgrenzen hinaus bekannte Bildungseinrichtungen.

== Persönlichkeiten ==-->

Literatur

  • Dautermann, Christoph / SchĂ€fer, Ulrich: „... sehr prĂ€chtig und mit großem Aufwand erbaut“. Baugeschichte und Inventar der Propsteikirche St. Mariae Geburt in Kempen (= Schriftenreihe des Kreises Viersen, Band 46), Kreis Viersen, Viersen 2005.
  • Reuter, Josef: Frommes Kempen. HeiligenhĂ€uschen, Wegkreuze und andere sakrale Kleinkunstwerke im Gebiet der Stadt Kempen, Pfarrgemeinde St. Marien, Kempen 1987.
  • Reuter, Josef: Thomas von Kempen in Kempen. Verehrung und Erinnerung, Pfarrgemeinde St. Marien, Kempen 1996.
  • Soli Deo Gloria. Museum fĂŒr Niederrheinische Sakralkunst in der Paterskirche Kempen, herausgegeben von Elisabeth Friese, Kulturforum Franziskanerkloster Kempen [Stadt Kempen], Kempen 2005.

Weblinks

Wikipedia

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