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Letzte Änderung für Artikel Ratingen: 19.02.2006 10:35

Ratingen

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Wappen Karte
Stadtwappen von Ratingen Lage von Ratingen in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : D├╝sseldorf
Landkreis : Mettmann
Geografische Lage :
Koordinaten: 51┬░ 18' N, 6┬░ 51' O
51┬░ 18' N, 6┬░ 51' O
H├Âhe : 35 - 180 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 88,72 km┬▓
Einwohner : 91.887 (2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 1.037 Einwohner je km┬▓
Postleitzahl : 40878 - 40885
Vorwahl : 02102
Kfz-Kennzeichen : ME
Gemeindeschl├╝ssel : 05 1 58 028
Stadtgliederung: 6 Gemeindebezirke mit 10 Stadtteilen
Hausanschrift der
Stadtverwaltung:
Minoritenstra├če 2-6
40878 Ratingen
Website: www.ratingen.de
E-Mail-Adresse: stadt@ratingen.de
Politik
B├╝rgermeister :
(seit 10.2004)
Harald Birkenkamp (B├╝rger-Union Ratingen)
Schuldenstand:
(Haushaltsplan 2005)
128 Mio. ÔéČ
(1.394 ÔéČ je Einwohner/in)
Ratingen, St. Peter und Paul
Ratingen, St. Peter und Paul

Die Stadt Ratingen liegt im Bundesland Nordrhein-Westfalen und ist eine gro├če kreisangeh├Ârige Stadt des Kreises Mettmann im Regierungsbezirk D├╝sseldorf.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Ratingen liegt im nordwestlichen Vorland des Bergischen Landes, grenzt im Westen an die Landeshauptstadt D├╝sseldorf und im Norden an die St├Ądte Duisburg, M├╝lheim an der Ruhr und Essen. Ratingen ist die bev├Âlkerungsreichste Stadt des Kreises Mettmann.

Geschichte

Erste urkundliche Erw├Ąhnung der Siedlung vor 849. Seit dem Mittelalter geh├Ârte das Ratinger Gebiet den Grafen, sp├Ąteren Herz├Âgen von Berg. Der Siedlung wurden am 11. Dezember 1276 die Stadtrechte verliehen. Ratingen als einer der vier Hauptorte von Berg erlebte im ausgehenden Mittelalter eine wirtschaftliche Bl├╝tezeit, verfiel jedoch nahezu v├Âllig in den Wirren des Drei├čigj├Ąhrigen Krieges .

Zu Beginn des Zeitalters der Industrialisierung entstand im Ortsteil Cromford durch Johann Gottfried Br├╝gelmann 1783 die erste mechanische Baumwoll - Spinnerei auf dem europ├Ąischen Kontinent . Ihrer technikhistorischen Bedeutung wegen wird die ehemalige Textilfabrik Cromford heute vom Rheinischen Industriemuseum als Textilmuseum weiter betrieben.

Die Stadt geh├Ârte zum Herzogtum Berg und aufgrund des Wiener Kongresses seit 1815 zu Preu├čen , dem Regierungsbezirk D├╝sseldorf und der Provinz J├╝lich-Kleve-Berg (Sitz in K├Âln), ab 1822 zur Rheinprovinz mit Sitz in Koblenz.

Aufgrund von Formsandvorkommen entstand ab der Mitte des 19. Jahrhunderts eine Eisenindustrie . In der kommunalen Neuordnung 1929 behauptete Ratingen seine Selbstst├Ąndigkeit. Die Gebiete der heutigen Stadtteile Tiefenbroich und Ratingen-West aus der damaligen B├╝rgermeisterei Eckamp wurden damals eingegliedert.

Nach relativ geringen Kriegssch├Ąden erlebte Ratingen in den 1960er und 1970er Jahren die Entwicklung zur Wohnstadt (so der in den sp├Ąten 60er Jahren entstandene Stadtteil Ratingen-West mit 20.000 Einwohnern 1980) und zum Standort von Dienstleistungs - und Kleingewerbebetrieben f├╝r das nahe D├╝sseldorf. In den letzten Jahrzehnten siedelten sich zudem zahlreiche ├╝berregional bekannte Unternehmen vor allem aus den Branchen Elektronik , EDV und Telekommunikation an, unter ihnen Vodafone, Sun Microsystems , Hewlett Packard , SAP, Tiptel , sd&m , Royal Bank of Scotland und Esprit . Um das Jahr 1970 wurde die Einwohnerzahl von 50.000 noch vor weiteren Eingemeindungen ├╝berschritten.

Kommunale Neugliederung

Im Zuge der kommunalen Neugliederung wurden am 1. Januar 1975 die bis dahin selbst├Ąndigen Gemeinden Breitscheid , Eggerscheidt, H├Âsel und Lintorf (alle zum ehemaligen Amt Angerland geh├Ârig) sowie Homberg-Meiersberg (zum ehemaligen Amt Hubbelrath geh├Ârig) und die alte Stadt Ratingen aufgel├Âst und unter Einschluss des in der aufgel├Âsten Gemeinde Hasselbeck-Schwarzbach (zum ehemaligen Amt Hubbelrath geh├Ârig) liegenden Schwarzbachtales zu einer neuen Stadt Ratingen zusammengeschlossen.

Sehensw├╝rdigkeiten

Marktplatz

Das Zentrum Ratingens bildet der Marktplatz, auf dem schon mindestens seit 1371 Waren angeboten werden. Der heutzutage jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag dort stattfindende Wochenmarkt ist einer der belebtesten und beliebtesten weit und breit. Der Marktplatz wird bestimmt von dem B├╝rgerhaus (entstanden um 1300) und der dahinter liegenden Kirche St. Peter und Paul (s. u.). N├Ârdlich des Marktplatzes befindet sich etwas versteckt das Minoritenkloster (gebaut 1656).

Kornsturm und Stadtmauer
Kornsturm und Stadtmauer

Stadtmauer

Von der Stadtmauer sind nur noch Teilst├╝cke erhalten:

  • N├Ârdlich des Zentrums zwischen Turm- und Angerstra├če befindet sich neben der Stadtmauer auch noch der rekonstruierte Stadtgraben sowie der Dicke Turm, ein 13 Meter hoher und ungew├Âhnlich breiter Wachturm aus dem 15. Jahrhundert.
  • Westlich des Zentrums beim Rathaus liegt an der Stadtmauer der 1474 gebaute Trinsenturm, der als Waffenkammer diente.
  • ├ľstlich des Zentrums befindet sich an der Wallstra├če ein kleineres St├╝ck Stadtmauer mit dem Kornsturm aus dem Jahr 1464.
St. Peter und Paul, Turm
St. Peter und Paul, Turm

Kirchen

Die bekannteste Kirche Ratingens ist St. Peter und Paul. Die Fundamente des fr├╝hgotischen Baus stammen aus dem 8. Jahrhundert. Die beiden Ostt├╝rme wurden im 11. oder 12. Jahrhundert errichtet. Das Hauptschiff stammt im wesentlichen aus dem Jahr 1300. Im Inneren der Kirche sind vor allem die drei Glocken und die Turm monstranz sehenswert.

Die evangelische Stadtkirche (Fertigstellung 1684) ist die ├Ąlteste noch erhaltene protestantische Kirche des Rheinlandes.

Wasserburg Haus zum Haus

Die Wasserburg wurde im 13. Jahrhundert errichtet und war Teil der ÔÇ×AngerlinieÔÇť, eine Reihe von Verteidigungsanlagen l├Ąngs der Anger. Sie wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach erweitert und umgebaut, zuletzt noch Ende des 20. Jahrhunderts. Sie verf├╝gt ├╝ber drei Rundt├╝rme zur Verteidigung und den rechteckigen Torturm. Die Burgmauer und der Wassergraben umgeben die Burg heute nur noch zu etwa drei Viertel. In der Burg sind heute ein Kulturzentrum, ein Restaurant, Wohngeb├Ąude und ein Architekturb├╝ro untergebracht.

Industriemuseum Cromford, Herrenhaus
Industriemuseum Cromford, Herrenhaus

Cromford

Im Stadtteil Cromford errichtete Johann Gottfried Br├╝gelmann 1783 die erste industrielle Baumwollspinnerei des europ├Ąischen Kontinents, zugleich der erste Fabrikneubau Europas. Er benannte sie nach der mittelenglischen Stadt Cromford , aus der er mittels Industriespionage die Kontruktionsprinzipien einer dort eingesetzten Spinnmaschine erhielt.

Industriemuseum Cromford, Spinnerei
Industriemuseum Cromford, Spinnerei

In dem aufw├Ąndig restaurierten Fabrikgeb├Ąude befindet sich heute das Rheinisch-westf├Ąlische Industriemuseum, in dem man mithilfe von funktionst├╝chtigen Nachbauten die damalige Spinnerei in Betrieb erleben kann. Vor der Fabrik befindet sich das gro├čz├╝gige Herrenhaus. ├ťber die barocke Gartenanlage gegen├╝ber dem Herrenhaus gelangt man zum 1890 angelegten Poensgen-Park (auch: Cromford-Park) mit gro├čz├╝gigen Rasenfl├Ąchen und vielen exotischen B├Ąumen und Str├Ąuchern aus der ganzen Welt.

Im Roten Hahn

Das aus dem 15. Jahrhundert stammende Fachwerkhaus (auch Wallersches Haus oder Suitbertus-Haus genannt) in der Oberstra├če 23 gilt als sch├Ânstes Fachwerkhaus Ratingens. Es beherbergt heute eine Gastwirtschaft, die ÔÇ×Suitbertus-StubenÔÇť.

Gr├╝nanlagen

Neben dem oben erw├Ąhnten Poensgen-Park verf├╝gt Ratingen ├╝ber ausgedehnte Waldfl├Ąchen sowie den 110 ha gro├čen Erholungspark Volkardey, der den Gr├╝nen See' und den Silbersee umfasst (siehe hierzu auch Ratingen-West), sowie ├╝ber den Blauen See mit kleinem Freizeitpark und Freiluft-Theater. Ironischerweise ist das Wasser des Blauen Sees gr├╝n und das des Gr├╝nen Sees blau.

Verkehr

Im ├Âffentlichen Personennahverkehr verkehren in Ratingen die S 6 K├Âln-Nippes ÔÇô K├Âln Hbf ÔÇô Langenfeld ÔÇô D├╝sseldorf ÔÇô Ratingen Ost ÔÇô Essen , die Stra├čenbahn 712 nach D├╝sseldorf und viele Buslinien . Die Stadt geh├Ârt zum Verkehrsverbund Rhein-Ruhr.

Politik

Wahlen

Kommunalwahl 2004

CDU: 34,7 % (23 Sitze), SPD: 23,5 % (16), GR├ťNE: 9,3 % (6), FDP: 6,4 % (4), MWG: 3,6 % (2), B├╝rger-Union: 21,7 % (14), Ratinger Linke: 0,9 % (1 Sitz)

B├╝rgermeister

seit der Neubildung der Stadt durch die Kommunale Neugliederung 1975 (bis 1999 ehrenamtlich)

1975 - 1989: Ernst Dietrich (CDU)
1989 - 1994: Hugo Schlimm (SPD)
1994 - 2004: Wolfgang Diedrich (CDU)
seit 2004: Harald Birkenkamp (B├╝rger-Union)

Einwohnerentwicklung

(jeweils zum 31. Dezember)

  • 1998 - 90.417
  • 1999 - 90.951
  • 2000 - 91.437
  • 2001 - 91.793
  • 2002 - 91.967
  • 2003 - 91.777
  • 2004 - 91.887

Gemeindebezirke und Stadtteile

Es bestehen 6 Gemeindebezirke nach der Gemeindeordnung:

Bezirk Stadtteil Einwohner
(Juni 2003)
Ratingen MitteZentrum
23.495
Ost
8.491
WestWest
17.923
TiefenbroichTiefenbroich
6.408
Ratingen-Lintorf/BreitscheidLintorf
14.954
Breitscheid
5.033
H├Âsel/EggerscheidtH├Âsel
8.285
Eggerscheidt
1.037
Homberg/SchwarzbachHomberg
5.686
Schwarzbach
474

Partnerst├Ądte

  • Beelitz seit 1990 (Brandenburg, Deutschland)
  • Blyth-Valley seit 1967 ( Gro├čbritannien )
  • Gagarin seit 1998 ( Russland )
  • Kokkola seit 1989 ( Finnland )
  • Le Quesnoy seit 1963 ( Frankreich ) (Partnerschaft der Altgemeinde H├Âsel)
  • Maubeuge seit 1958 (Frankreich)
  • Vermillion seit 1969 ( South Dakota , USA )

Pers├Ânlichkeiten

  • Johann Gottfried Br├╝gelmann , erster Industrieller auf dem europ├Ąischen Festland
  • Dieter Nuhr , Kabarettist und Comedian
  • Claudia Jung , S├Ąngerin
  • S├Ânke Wortmann , Regisseur
  • Heribert Fassbender , Sportmoderator
  • Ahmet Kayed (gen. Akay), S├Ąnger der Band Overground
  • Rosemarie Nitribitt , bekannte Edelprostituierte
  • Ferdinand Trimborn, Ratinger M├Ązen und seit 17.12.2005 Ehrenb├╝rger

Weblinks

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