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Letzte Änderung für Artikel Kloster Heisterbach: 20.01.2006 16:29

Kloster Heisterbach

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Koordinaten: 50¬į 41' n. B. 07¬į 12' √∂. L.

Die Klosterruine Heisterbach ist eine ehemalige Zisterzienser - Abtei und liegt im Siebengebirge in der Nähe von Bonn.

Chorruine Kloster Heisterbach
Chorruine Kloster Heisterbach

Sie liegt im Heisterbachtal zwischen Oberdollendorf und Heisterbacherrott (Stadtgebiet Königswinter).

Das Tor zeigt noch einen Heister (hier eine Buche ) und das Abteiwappen sowie einen Bach. An der Seite stehen als Wächter St. Bernardus und St. Benedikt .

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Ruine Heisterbach um 1900
Ruine Heisterbach um 1900
Der Orden der Zisterzienser entstand 1098 als Reformbewegung bei den Benediktinern . Seine Bl√ľtezeit erlebte er unter Bernhard von Clairvaux .

Zw√∂lf M√∂nche der Abtei Himmerod in der Eifel wurden von dem K√∂lner Erzbischof Philipp I. von Heinsberg ausgesandt. Unter der F√ľhrung von Abt Hermann sollten sie die Abtei Heisterbach gr√ľnden. Am 22. M√§rz 1189 kamen sie an und zogen zun√§chst in verlassene Geb√§ude eines Augustinerordens auf dem Petersberg (fr√ľher Stromberg).

1192 zogen die Zisterzienser in das Tal unterhalb des Petersberges und gr√ľndeten dort das Kloster Heisterbach (Heister = Buche), das auch Sankt Peterstal genannt wird.

1197 verpflichtete sich Abt Gervadus in einem Vertrag mit √Ąbtissin Elisabeth von Vilich 15 Malter Weizen zu liefern anstatt den Zehnten an das Kloster Vilich zu entrichten.

Es dauerte noch bis 1202 , bis der Umzug nach Heisterbach in das Tal des heiligen Petrus wie sie es nannten, abgeschlossen war und der Grundstein der neuen Klosteranlage gelegt werden konnte.
Chorruine Kloster Heisterbach
Chorruine Kloster Heisterbach

Ab 1211 hie√ü das Kloster Maria im Peterstal in Heisterbach. In der Umgangssprache wurde es am Anfang Kloster Sankt Peterstal. Sp√§ter wurde es nur Kloster Heisterbach genannt. Dieser Name steht auch √ľber dem Eingangstor auf einem Wappen.

Der bekannteste Mönch der Abtei war Caesarius von Heisterbach ( 1180 - 1240 ).

Am 18. Oktober 1237 wurde die Abteikirche mit einer L√§nge von 88 Metern und einer Breite von 44 Metern fertig gestellt. Damit wurde sie an Gr√∂√üe nur vom K√∂lner Dom √ľbertroffen.

1327 war die komplette Klosteranlage fertig gestellt.

1650 wurden die Pontifikalien erworben. Das sind die bischöflichen Zeichen Mitra und Stab.

Mit der Säkularisation wurde Heisterbach 1803 aufgehoben. Die bergische Landesregierung bot am 18. Oktober 1804 das Kloster vergeblich zum Verkauf an. Die Kirche wurde 1809 zum Abbruch an einen französischen Unternehmer verkauft. Die Steine verwendete man zum Bau des Nordkanals zwischen Venlo und Neuss. Später wurden sie auch bei der Festung Ehrenbreitstein bei Koblenz verwendet. Die restlichen Gebäude kaufte ein Kölner Konsortium auf.

Chorruine Heisterbach, 1840
Chorruine Heisterbach, 1840

Erst 1818 wurden weitere Sprengungen durch eine Verf√ľgung des Oberpr√§sidenten der Rheinprovinz unterbunden, so dass die Chorruine erhalten werden konnte.

Graf zur Lippe-Biesterfeld erwarb 1820 das Gelände und ließ einen englischen Landschaftsgarten anlegen wobei auch die Chorruine einbezogen wurde. Ansonsten sind vom alten Kloster nur noch eine Scheune und das Brauhaus stehengeblieben.

1919 erwarben die Cellitinnen das Gebiet und brachten das kl√∂sterliche Leben zur√ľck. Die bisherigen Bewohner der Orte Hattenrott, Altenrott und Heisterbach wurden ausgewiesen und oben auf der Ebene im heutigen Heisterbacherrott (fr√ľher Roda) neu angesiedelt.

1984 wurde die Stiftung Abtei Heisterbach gegr√ľndet um das Kulturerbe zu pflegen und erforschen.

Barockes Eingangsgebäude der Abtei
Barockes Eingangsgebäude der Abtei
1993 pachtete der Verein Bausteine f√ľr das Leben e.V. ein ehemaliges Altenheim auf dem Klostergel√§nde und baute es zu einem Hilfs- und Informationszentrum f√ľr Schwangere und alleinerziehende Frauen in Notlagen um. Haus Heisterbach nahm seine T√§tigkeit 1995 auf.

√Ąbte des Klosters Heisterbach

  • Heinrich I. , von 1208 bis 1242
  • Anselm (um 1357)

Weitere Mönche des Klosters Heisterbach

Literatur

  • Wolfgang M√ľller von K√∂nigswinter (1816-1873): Der M√∂nch von Heisterbach, Ballade
  • http://www.kombu.de/heisterb.htm Die Ballade "Der M√∂nch von Heisterbach"
  • Josef Schuchert: Kleine Chronik √ľber Heisterbach, o.O. 1963.
  • Jean Assenmacher: Das Erbe von St. Peterstal, o.O. 1970.
  • Margitta Maria Eva Buchert: Die ehemalige Klosterkirche Heisterbach, Bonn Diss. 1986.
  • Markus Hoitz: Die Aufhebung der Abtei Heisterbach, K√∂nigswinter 1987.
  • Swen H. Brunsch: Das Zisterzienserkloster Heisterbach von seiner Gr√ľndung bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Siegburg 1998.
  • Stadt K√∂nigswinter und Landschaftsverband Rheinland (Hg.): Zisterzienser und Heisterbach, Bonn 1980, ISBN 3-7927-0600-8 .

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