fair-hotels . Ein Service wie gemalt
Reiseführer Übersicht Deutschland Österreich Schweiz Bauwerke nach Stil

Werbung

Letzte Änderung für Artikel Salentin von Isenburg: 25.08.2005 00:18

Salentin von Isenburg

Wechseln zu: Navigation, Suche

Graf Salentin VI. von Isenburg-Grenzau (* circa 1532 auf Burg Isenburg bei Neuwied; † 19. März 1610 auf Burg Isenburg bei Neuwied) war von 1567 bis 1577 Erzbischof des Erzbistums Köln, sowie von 1574 bis 1577 Bischof von Paderborn.

Leben

Salentin von Isenburg war der zweite von drei S√∂hnen des Grafen Heinrich von Isenburg-Grenzau und dessen Frau Margarete. Seine beiden Br√ľder hie√üen Johann und Anton. Da die Eltern keine Mittel f√ľr die standesgem√§√üe Erziehung ihrer S√∂hne hatten, gab man die beiden √§lteren Johann und Saletin in den geistlichen Stand.

1547 nahm Saletin ein Studium der Theologie in K√∂ln auf. 1548 wurde er Domherr in Mainz und zehn Jahre sp√§ter Domherr in K√∂ln. 1563 verstarb sein j√ľngster Bruder Anton, so dass sein Bruder Johann in den weltlichen Stand zur√ľckkehrte und heiratete. 1565 wurde er Dechant von St. Gereon in K√∂ln. Im selben Jahr verstarb jedoch auch sein √§lterer Bruder Johann.

Am 23. Dezember 1567 wurde er zum Erzbischof von K√∂ln gew√§hlt. Er empfing keine priesterlichen Weihen und betonte schon bei seiner Wahl, dass er zu gegebener Zeit ins weltliche Leben zur Fortf√ľhrung seines Hauses zur√ľckkehren werde. Seine Bedingung wurde vom Domkapitel und vom Kaiser angenommen, nicht aber von Papst Pius V. , der daraufhin eine Neuwahl des K√∂lner Erzbischofs verlangte. Bevor es zu einer Neuwahl kommen konnte verstarb Papst Pius V. jedoch.

Papst Gregor XIII. best√§tigte ihn im Dezember 1573 in seinem Amt. Salentin nutzt die Vorteile, die ihm das Amt des Erzbischofs verschaffte, konsequent f√ľr seine eigene Grafschaft Isenburg-Grenzau. So gelang es ihm die Reichsunmittelbarkeit f√ľr seine Grafschaft durchzusetzen. Am 21. April 1574 wurde er vom Domkapitel zu Paderborn zum Bischof gew√§hlt und von Rom best√§tigt.

Er zog am 9. Dezember 1574 in Paderborn in einer prachtvoller Ritterr√ľstung ein, umgeben von einem gl√§nzenden Gefolge, das tausend Reiter z√§hlte. In den zehn Jahren seiner Regierung straffte er die Verwaltung und ordnete die Finanzen, so machte er aus dem Erzstift K√∂ln einen bl√ľhenden Kurstaat.

Am 5. September 1577 trat er als Bischof von Paderborn und am 13. September als Erzbischof von K√∂ln zur√ľck. Er verabschiedete sich vor den versammelten Landst√§nden auf Schloss Br√ľhl und heiratete am 10. Dezember 1577 Gr√§fin Antonia Wilhelmina von Arenberg. Seinem Nachfolger Gebhard I. von Waldburg begegnete er mit gro√üer Skepsis, da er von dessen Beziehungen zu einflussreichen Protestanten wusste.

Saletin griff auf Bitten des Kölner Domkapitels in den Kölnischen Krieg gegen den abgefallenen Erzbischof Gebhard I. von Waldburg ein.

Er hatte zwei Söhne, Salentin und Ernst. Beide zeigten die gleiche Neigung zum Kriegshandwerk wie ihr Vater, so dass sie die militärische Laufbahnen ergriffen. Am 19. März 1610 verstarb Graf Salentin VI. von Isenburg-Grenzau, und wurde im Prämonstratenser-Chorherrenstift Rommersdorf beigesetzt.

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Salentin von Isenburg aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Salentin von Isenburg verfügbar.

fair-hotels. Ein Service der
VIVAI Software AG
Betenstr. 13-15
44137 Dortmund

Tel. 0231/914488-0
Fax 0231/914488-88
Mail: info@vivai.de
Url: http://www.vivai.de