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Letzte Änderung für Artikel Geilenkirchen: 14.02.2006 12:52

Geilenkirchen

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Bild:Wappen Karte
Wappen fehlt
[1]
Lage der Stadt Geilenkirchen in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : K├Âln
Kreis : Kreis Heinsberg
Fl├Ąche : 83 km┬▓
Einwohner : 28.693 (Okt. 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 345 Einwohner/km┬▓
H├Âhe : 95 m ├╝. NN
Postleitzahl : 52511
Vorwahlen : 02451
02453
02462
Geografische Lage :
Koordinaten: 51┬░ 02' n. Br., 6┬░ 02' ├Â. L.
51┬░ 02' n. Br., 6┬░ 02' ├Â. L.
Kfz-Kennzeichen : HS, bis 1971 GK
Gemeindekennzahl : 05 3 70 012
Stadtgliederung: 13 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 9
52511 Geilenkirchen
Website: www.geilenkirchen.de
E-Mail-Adresse: stadt@geilenkirchen.de
Politik
B├╝rgermeister : Andreas Borghorst ( CDU )

Geilenkirchen ist eine Stadt im westlichen Nordrhein-Westfalen im Kreis Heinsberg ( Deutschland ).

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Geilenkirchen liegt etwa 20 km ( Luftlinie ) n├Ârdlich von Aachen. Mit der zum Stadtgebiet geh├Ârende Teverener Heide unmittelbar an der niederl├Ąndischen Grenze, am S├╝dostrand des Selfkants im Tal der Wurm .

Sie erstreckt sich beiderseits der Wurm auf sanft ansteigenden H├Ąngen des Wurmtales, die sich von 70 m ├╝. NN auf Flussniveau bis auf rund 100 m H├Âhe erheben.

Geologie

Die Stadt liegt auf einer Hauptterrasse, der Geilenkirchener Lehmplatte.

Nachbargemeinden

Einwohner

(jeweils zum 31. Dezember)

  • 1998 - 27.447
  • 1999 - 27.625
  • 2000 - 27.826
  • 2001 - 28.137
  • 2002 - 28.266
  • 2003 - 28.288
  • 2004 - 28.436

Stadtgliederung

  • Geilenkirchen (Kerngebiet), H├╝nshoven (rechts der Wurm)
  • Beeck
  • Bauchem
  • Immendorf, Waurichen, Apweiler
  • Lindern
  • S├╝ggerath
  • Teveren, Bocket
  • W├╝rm, Leiffarth, Flahstra├č, M├╝llendorf, Honsdorf
  • Gillrath, Hatterath, Nierstra├č, Panneschopp
  • Tripsrath, Hochheid, Rischden
  • Grotenrath
  • Kraudorf, Nirm, Kogenbroich, Hoven
  • Prummern
  • Niederheid

W├╝rm

W├╝rm hat ca. 500 Einwohner und liegt an der Bahnlinie Aachen-M├Ânchengladbach und der L 364. Vor der Gemeindereform mit dem Ort Immendorf das Amt W├╝rm-Immendorf bildend, ist W├╝rm heute eine Pfarre mit den angeschlossenen Ortschaften Leiffarth, Honsdorf, Flahstra├č, M├╝llendorf und Beeck.

Ortsname

Der Name Geilenkirchen bezieht sich urspr├╝nglich auf eine Holzkirche, die wohl ein Franke namens Geilo errichtet hatte. Etwa im Sinne von "Geilo seine Kirche". Eine fruchtbare ( geile Erde) Ackererde um die besagte Kirche, daher Geilenkirchen.

Geschichte

Geilenkirchen entstand am linken Ufer der seinerzeit m├Ąandernden Wurm bei einer schon in der R├Âmerzeit benutzten Furt, die durch eine Wasserburg der Grafen von Heinsberg gesichert war.

Die Stadt liegt an der R├Âmer"Stra├če" Aachen-Roermond, die hier die Wurm querte. Napoleon I. war es, der die erste nachweisliche Br├╝cke bauen lie├č, als Geilenkirchen von 1794 bis 1814 unter franz├Âsischer Herrschaft war.

Die j├╝ngste geschichtliche Erw├Ąhnung verbindet sich mit den Kriegsgeschehnissen des 2. Weltkrieges. Geilenkirchen war Bestandteil des Westwalles, entsprechend befestigt und umk├Ąmpft.

Politik

Stadtrat

  • CDU 21 Sitze, 55,263
  • SPD 6 Sitze, 15,789
  • FDP 4 Sitze, 10,526 %
  • B├╝rgerliste 4 Sitze, 10,526 %
  • Gr├╝ne 3 Sitze, 7,894 %

(Stand: Kommunalwahl am 26. September 2004 )

Wappen

Das Wappen der Stadt wurde abgeleitet vom ├Ąltesten Siegel der Stadt aus dem Jahr 1556, welches dem Herzog von J├╝lich (Wilhelm V.) geh├Ârte. Der L├Âwe im oberen Teil ist der Heinsberger L├Âwe, was durch die beiden Schw├Ąnze belegt wird. Die Herkunft des Vogels ist mir nicht bekannt. Der Zweig hat keinen historischen Ursprung und wurde im 19. Jahrhundert hinzugef├╝gt. Die Farben wurden 1972 abge├Ąndert. Das heutige Wappen in dieser Form gibt es seit dem 29. November 1972.

Blick auf den Marktplatz
Blick auf den Marktplatz

St├Ądtepartnerschaften

  • Quimperl├ę , Frankreich seit 1966
  • Sittard , Niederlande

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Museen

  • Kreisheimatmuseum in Geilenkirchen
  • Selfkantbahn. Ab ca. 1900 ehemals von Alsdorf-├╝ber Geilenkirchen (DB Anschlu├č)- bis Wehr/T├╝ddern betriebene Schmalspurbahn (Kreisbahn Geilenkirchen). Als Museumseisenbahn auf einem Restst├╝ck von Geilenkirchen-Gillrath bis Gangelt- Schierwaldenrath betrieben, erh├Ąlt sie die heimische Schmalspurbahngeschichte der Nachwelt. Sie ist die letzte dampfbetriebene Kleinbahn Nordrhein Westfalens.
  • Historisches Klassenzimmer in Immendorf

Bauwerke

  • im Ortsteil Geilenkirchen
    • Burg Geilenkirchen
    • Kirche St. Marien
  • im Ortsteil H├╝nshoven
    • Kirche St. Johannes, von Dominikus und Gottfried B├Âhm 1950/51 erbaut
    • Evangelisches Pfarrhaus, ehemals Wohnhaus der Familie Camphausen
    • Haus Basten, ehemals eine ├ľlm├╝hle
  • im Tal der Wurm
    • Burg Trips, bedeutende Wasseranlage (seit neustem zum Altenheim umgebaut)
    • Schloss Leerodt
    • Gut Zumdahl
  • zwischen H├╝nshoven und Waurichen
    • Schloss Breill
    • Gut Muthagen

Parks

  • Wurmauenpark
  • Naturschutzgebiet Teverener Heide

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehrsnetz

Geilenkirchen liegt am Kreuzungspunkt der Bundesstra├če 221 (Aachen-Kleve) mit der Bundesstra├če 56 (Bonn-Sittard/NL) sowie mit den Bahnh├Âfern in Lindern, Geilenkirchen und ├ťbach-Palenberg seit 1852 angeschlossen an die Eisenbahnstrecke Aachen-D├╝sseldorf u.dar├╝ber hinaus.

Die Autobahn A 46 endet nur wenige Kilometer nordwestlich zwischen Geilenkirchen und Heinsberg.

Die Stadt ist ferner am ├ľffentlichenPersonenNahVerkehrs ├ľPNV Netz des Aachener Verkehrsverbund es (AVV) angeschlossen. Die im Verkehrsverbund zusammengeschlossenen Verkehrsunternehmen bieten im Verbundraum nach einheitl. Tarif-u.Bef├Ârderungsbedingungen einen planm├Ą├čig betriebenen Omnibus- Linienverkehr zwischen den wichtigsten St├Ądten und Gemeinden der Kreise Aachen, Heinsberg und D├╝ren an. Ein besonderes Merkmal des "├Âffentlichen Verkehrsangebotes" ist die direkte Einflussnahme der Kommunen auf das Angebot und einer sozialvertr├Ąglichen Tarifgestaltung.

F├╝r Geilenkirchen und dem l├Ąndlichen Umfeld hat dies eine besondere Bedeutung f├╝r die umfangreich notwendige Bef├Ârderung der Sch├╝ler zwischen Wohnst├Ątten und den sogenannten ,zentral gelegenen, Mittelpunktschulen.

├ľffentliche Einrichtungen

Da Geilenkirchen bis zum 31. Dezember 1971 Kreisstadt war, sind noch immer viele zentrale Einrichtungen f├╝r die Region vorhanden, zum Beispiel Sitz der Kreissparkasse, Kreishandwerkerschaft, Finanzamt, Krankenhaus, Gymnasium und Berufsschulen.

Auch das kreiseigene Energie-Versorgungsunternehmen "Kreiswerke Heinsberg (KWH)" sowie das nach Fusion mit der "Kreisbahn Geilenkirchen" und sp├Ąter mit der "Kraftverkehr Erkelenz" nun gleichlautende Verkehrsunternehmen haben ihren Sitz und einen ihrer beiden Busbetriebsh├Âfe in der Stadt. Rationalisierungsbestrebungen der "├Âffentl. Hand" f├╝hrten zu einem weiteren Zusammenschlu├č der KWH mit der "Westdeutschen Licht & Kraft" (WLK) aus Erkelenz zur neuen "WestEnergie und Verkehr GmbH".

Geilenkirchen wurde nach dem 2. Weltkrieg Garnisonsstandort. Die Royal Air Force in Teveren und die Selfkantkaserne in Geilenkirchen. Sie beherbergte einst die einzige "Raketen Artillerie Schule" des Heeres. Seit 1991 ist dort das ZVBw stationiert. Zudem waren die Kasernen Geilenkirchens Standort mobiler atomar best├╝ckbarer Raketensysteme (Honest John,Pershing, Sergeant, Lance). Viele junge M├Ąnner aus den unterschiedlichsten NATO-L├Ąndern haben Geilenkirchen erstmals durch ihren Wehrdienst kennen gelernt.

In Geilenkirchen-Teveren befindet sich z.Zt. ein St├╝tzpunkt der NATO , auf dem AWACS -Aufkl├Ąrungsflugzeuge vom Typ Boeing E-3 A Sentry und Luftbetankungsflugzeuge stationiert sind. Vor der Stationierung f├╝hrte dies zu erheblichen Demonstrationen der Friedensbewegung , die nachdr├╝cklich erkl├Ąrten, dass die AWACS Flugzeuge ebenso defensiven wie offensiven Aufgaben nachkommen k├Ânnten. Heute noch sind die veralteten Triebwerke der Flugzeuge Quelle massiver L├Ąrmemissionen. Auch Kerosinemissionen w├Ąhrend des Landeanfluges werden von den Kritikern der Stationierung behauptet. Auf der anderen Seite sind die zahlreichen Zivilbesch├Ąftigten der Basis ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der ansonsten eher strukturschwachen Region.

herausragende S├Âhne und T├Âchter der Stadt

  • Nikolaus Becker , Dichter
  • Otto von Camphausen , 1869 preu├čischer Finanzminister
  • Gottfried Ludolf Camphausen , preu├čischer Ministerpr├Ąsident im Revolutionsjahr 1848
  • Lothar Romain , Journalist und Kunstwissenschaftler
  • J├╝rgen Tarrach , Filmschauspieler
  • Beate Wassenberg , Weltklasselangstreckenl├Ąuferin und Triathletin

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

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Wikipedia

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