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Letzte Änderung für Artikel Bistum Trier: 14.02.2006 19:23

Bistum Trier

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Karte
Karte des Bistums in Deutschland
Basisdaten
Bischof : Dr. Reinhard Marx
Weihbischöfe : Leo Schwarz
Robert Brahm
Jörg Michael Peters
Dr. Alfred Kleinermeilert
( Emeritiert )
Generalvikar : Dr. Georg Holkenbrink
Dompropst : Werner Rössel
Erzbistum : Köln
Dekanate : 35
Pfarreien : 953
FlĂ€che : 12.599 kmÂČ
Einwohner : 2.300.000 (31. Dezember 2002)
Katholiken : 1.583.137
Anteil: 61 %
Anschrift: Hinter dem Dom 6
54203 Trier
Website: www.bistum-trier.de
E-Mail-Adresse: bistum-trier@bgv-trier.de

Das Bistum Trier (lat. Dioecesis Trevirensis) ist eine Diözese in Teilen der BundeslĂ€nder Rheinland-Pfalz und Saarland. Es ist die Ă€lteste römisch-katholische Ortskirche Deutschlands und wurde (frĂŒhestens) in der Mitte bzw. in der zweiten HĂ€lfte des 3. Jahrhunderts von Bischof Eucharius gegrĂŒndet und umfasst heute den Nordwesten des Bundeslandes Rheinland-Pfalz, und zwar die ehemaligen Regierungsbezirke Trier und Koblenz ohne den westlichen Teil des Landkreises Altenkirchen und den Westerwaldkreis, sowie das Saarland ohne den Saarpfalz-Kreis, der frĂŒher bayerisch war und somit heute noch zum Bistum Speyer gehört.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Das Erzbistum Trier war ein bedeutendes geistliches Territorium im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation . Sein Oberhaupt, der Erzbischof , stand einem Gebiet entlang des Flusses Mosel zwischen Trier und Koblenz vor. Er war traditionell einer der KurfĂŒrsten .

Zum historischen Gebiet gehörten außerdem die BistĂŒmer Metz , Toul , Verdun , Nancy und St. DiĂ© (heute französisch) und Gebiete rechts des Rheins bis nach Gießen.

Anders als die anderen rheinischen ErzbistĂŒmer ( Erzbistum Mainz und Erzbistum Köln), welche erst wĂ€hrend der Zeit der Karolinger ihren kirchlichen Status erhielten, gab es in Trier (frĂŒher die bedeutende römische Stadt Augusta Treverorum) seit der Zeit der Römer einen Erzbischof.

Ab 1795 war das Bistum auf der linken Rheinseite (fast) komplett unter französischer Okkupation und wurde 1801 sogar annektiert . Unter Napoleon wurde 1802 der erste Bischof Charles Mannay eingesetzt, damit wurde der Rest sÀkularisiert und vom Prinzen von Nassau annektiert.

1821 wurde das Bistum erneuert und ist seitdem ein Suffraganbistum des Erzbistums Köln.

Karte des Bistums
Karte des Bistums

FrĂŒhere Bischöfe

Kirchliche Einrichtungen

  • Bischöfl. Priesterseminar, Trier (gegrĂŒndet 1773 )
  • Dt. Liturgisches Institut, Trier
  • Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum, Trier
  • Theologische FakultĂ€t Trier
  • Katholische Akademie, Trier

Bistumsarchiv

Bistumsarchiv und Kirchenbuchamt Trier
Jesuitenstr. 13b
54290 Trier

Bistumsgliederung

Das Bistum Trier gliedert sich in 35 Dekanate ("Mittlere Ebene") in drei " Visitationsbezirken " (Koblenz - Saarland - Trier). Eine Struktur-Reform hat im April 2004 die bisher sieben Regionen aufgelöst und ihre Aufgaben teilweise den neu entstehenden 35 Dekanaten, teilweise den in ihrer FunktionalitĂ€t verstĂ€rkten drei "Visitationsbezirken" (Koblenz, SaarbrĂŒcken, Trier) zugefĂŒhrt. Alle Details und Diskussions-Möglichkeiten zu dieser Strukturreform hier.

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

Die GrÀber der ersten Trierer Bischöfe Eucharius und Valerius in der Benediktinerabtei St. Matthias, Trier
Die GrÀber der ersten Trierer Bischöfe Eucharius und Valerius in der Benediktinerabtei St. Matthias , Trier

WallfahrtsstÀtten

  • Der Heilige Rock im Trierer Dom
  • Marien-Wallfahrtskirche Klausen (Eifel)
  • Grab des Apostels Matthias , sowie die GrĂ€ber der Heiligen Eucharius und Valerius in der Abteikirche der Benediktinerabtei St. Matthias in Trier (einziges Apostelgrab nördlich der Alpen)
  • Grab des heiligen Wendelin in der Basilika Minor St. Wendelin in St. Wendel/Saarland
  • Grab von Friedrich Spee in der Jesuitenkirche in Trier
  • Grab des heiligen Simeon von Trier in der Kirche St. Simeon in Trier-West
  • Grab des seligen Hieronymus Jaegen in der Kirche St. Paulus in Trier

Literatur

  • Martin Persch und Michael Embach (Hrsg.): Die Bischöfe von Trier seit 1802. (Veröffentlichungen des Bistumsarchivs Trier, 30) Trier, 1996
  • Wolfgang Seibrich: Die Weihbischöfe des Bistums Trier. (Veröffentlichungen des Bistumsarchivs Trier, 31) Trier, 1998
  • Martin Persch und Bernhard Schneider (Hrsg.): Geschichte des Bistums Trier. (Veröffentlichungen des Bistumsarchivs Trier, 38) Trier, 2000 - 2005.

- Band 1: H. Heinen, H.H. Anton, W. Weber: Im Umbruch der Kulturen, SpĂ€tantike und FrĂŒhmittelalter. Trier, 2003. - Band 4: M. Persch, B. Schneider: Auf dem Weg in die Moderne, 1820-1880. Trier, 2000. - Band 5: B. Schneider, M. Persch: Beharrung und Erneuerung, 1881-1981. Trier, 2004.

Siehe auch

Liber annalium iurium

Weblinks

Wikipedia

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