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Letzte Änderung für Artikel Rhein-Erft-Kreis: 03.02.2006 17:57

Rhein-Erft-Kreis

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Wappen Karte
Kreiswappen des Kreises Rhein-Erft-Kreis Lage des Kreises Rhein-Erft-Kreis in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : K├Âln
Landschaftsverband: Rheinland
Verwaltungssitz : Bergheim
Fl├Ąche : 704,7 km┬▓
Einwohner : 462.849 (31. Mai 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 657 Einwohner je km┬▓
Kreisschl├╝ssel : 05 3 62
Kfz-Kennzeichen : BM
Kreisgliederung: 10 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Willy-Brandt-Platz 1
50126 Bergheim
Website : www.rhein-erft-kreis.de
E-Mail-Adresse : info@rhein-erft-kreis.de
Politik
Landrat : Werner Stump ( CDU )
Karte
Lage des Rhein-Erft-Kreises in Nordrhein-Westfalen

Der Rhein-Erft-Kreis ist ein Kreis im Westen von Nordrhein-Westfalen im Regierungsbezirk K├Âln. Bis Ende Oktober 2003 hie├č der Kreis Erftkreis.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Kreisgliederung

St├Ądte

  1. Bedburg (24.892)
  2. Bergheim, Gro├če kreisangeh├Ârige Stadt (63.639)
  3. Br├╝hl, Mittlere kreisangeh├Ârige Stadt (44.235)
  4. Erftstadt, Mittlere kreisangeh├Ârige Stadt (51.225)
  5. Frechen, Mittlere kreisangeh├Ârige Stadt (48.722)
  6. H├╝rth, Mittlere kreisangeh├Ârige Stadt (55.013)
  7. Kerpen, Gro├če kreisangeh├Ârige Stadt (64.114)
  8. Pulheim, Mittlere kreisangeh├Ârige Stadt (53.729)
  9. Wesseling, Mittlere kreisangeh├Ârige Stadt (35.652)

Gemeinden

  1. Elsdorf (21.741)

(Einwohnerzahlen vom 30. Juni 2005)

Nachbarkreise bzw. -st├Ądte

Der Rhein-Erft-Kreis grenzt im Norden an den Rhein-Kreis Neuss, im Osten an die kreisfreie Stadt K├Âln, im S├╝den an den Rhein-Sieg-Kreis sowie Kreis Euskirchen und im Westen an den Kreis D├╝ren.

Gebietsreform

Der Rhein-Erft-Kreis wurde im Rahmen der Kreisreform gem├Ą├č ┬ž 26 K├Âln-Gesetz zum 1. Januar 1975 unter der Bezeichnung ÔÇ×ErftkreisÔÇť aus den ehemaligen Kreisen Bergheim und K├Âln sowie dem Raum Erftstadt des Kreises Euskirchen neu gebildet. Es gab zun├Ąchst zwei Verwaltungssitze, n├Ąmlich H├╝rth und Bergheim. Seit dem 3. September 1993 wurden diese zu einem einzigen Sitz in Bergheim zusammengelegt. 1976 kam zum Kreisgebiet noch die Stadt Wesseling hinzu, die aus der Stadt K├Âln wieder ausgegliedert worden war.

Nachdem der Kreistag die Umbenennung des Kreises in ÔÇ×Rhein-Erft-KreisÔÇť beschlossen hatte, genehmigte das Innenministerium von Nordrhein-Westfalen mit Wirkung vom 1. November 2003 den neuen Namen. Der Landrat nahm am 25. September 2003 die Urkunde zur Umbenennung entgegen. Der Kreis verspricht sich vom neuen Namen eine bessere internationale Vermarktung.

Verkehr

Schienenverkehr

Da der Kreis sich fast komplett um das linksrheinische K├Âln schlie├čt, sind die St├Ądte des Rhein-Erft-Kreises an die von K├Âln ausgehenden Eisenbahnstrecken angebunden:

  • H├╝rth und Br├╝hl an die Strecken K├Âln - Bonn - Koblenz (linke Rheinstrecke), bzw. K├Âln - Euskirchen - Trier (Eifelbahn).
  • Frechen und Kerpen an die Strecke K├Âln - Horrem - D├╝ren - Aachen (auch S-Bahn ).
  • Pulheim an die Strecke K├Âln - Grevenbroich - M├Ânchengladbach.
  • Erftstadt an die Strecke K├Âln - Euskirchen - Trier.

Bergheim und Bedburg liegen an der Erftbahn, einer Verbindungsstrecke von Horrem nach Neuss ├╝ber Grevenbroich. Dabei handelt es sich von (Kerpen-)Horrem bis Bedburg um eine Strecke der ehemaligen Bergheimer Kreisbahn, von Bedburg bis Neuss um die Staatsbahnstrecke D├╝ren - Bedburg - Neuss. Der Abschnitt Bedburg - Elsdorf - D├╝ren fiel dem Braunkohletagebau Hambach zum Opfer.

Die St├Ądte Wesseling, Br├╝hl, H├╝rth und Frechen sind zudem noch an das K├Âlner Stadtbahnnetz angeschlossen. Durch Wesseling f├╝hrt die Rheinuferbahn der ehemaligen K├Âln-Bonner Eisenbahn (KBE), heute Stadtbahnlinie 16. Durch H├╝rth und Br├╝hl f├Ąhrt die ehemalige Vorgebirgsbahn der KBE , heute Linie 18. Nach Frechen verl├Ąuft die Strecke der ehemaligen K├Âln-Frechen-Benzelrather Eisenbahn (KFBE), heute die Stadtbahnlinie 7.

Stra├čenverkehr

├ähnlich wie bei den Schienenstrecken wird auch hier der Rhein-Erft-Kreis von der Lage in der Peripherie des Verkehrsknotens K├Âln beg├╝nstigt.

Die St├Ądte sind an folgende Autobahnen und Bundesstra├čen gut angeschlossen:

Bewaldung

Der Rhein-Erft-Kreis z├Ąhlt mit nur circa 11 % Waldanteil und einem pro Kopf-Anteil von circa 177 m┬▓ zu den wald├Ąrmsten Kreisen im Bundesland Nordrhein-Westfalen.

Der Landesdurchschnitt der bewaldeten Fl├Ąche von NRW liegt bei circa 26 %. Mit der beschlossenen Erweiterung des Braunkohletagebaus Hambach fielen nochmals circa 1.300 Hektar Wald weg und der Waldanteil verringert sich damit weiter auf circa 8 %. Vor diesem Hintergrund wurde im Erftkreis ein beispielhaftes Waldvermehrungsprogramm initiiert.

Innerhalb von 9 Pflanzperioden (93/94 - 01/02) wurden bisher ca. 150 ha neu aufgeforstet. Dies entspricht einer Neupflanzung von circa 750.000 heimischen Laubb├Ąumen und Str├Ąuchern.

Die St├Ądte Bedburg, Bergheim, Br├╝hl, Erftstadt, Kerpen, Kerpen, H├╝rth, Pulheim und Wesseling unterst├╝tzen das Waldvermehrungsprogramm des Erftkreises aktiv und haben, neben eigenen ├Ârtlichen Waldaktionen, bisher eine Fl├Ąche von ca. insgesamt 40 ha f├╝r ├╝berregionale Aufforstungen bereitgestellt.

Literatur im Rhein-Erft-Kreis

Da├č es nicht nur in K├Âln ein reges literarisches Leben gibt, sondern auch im angrenzenden Rhein-Erft-Kreis, zeigen die vielen Lesungen in Stadtbibliotheken und anderen kulturellen Institutionen sowie die Schriften und Veranstaltungen des Autorenkreises Rhein-Erft, der 1992 f├╝r seine zahlreichen Aktivit├Ąten mit dem Kreis-Kulturpreis ausgezeichnet worden ist. Gegr├╝ndet wurde die Vereinigung 1985 von dem H├╝rther Schriftsteller Dr. Herbert Sinz (1913-1989). Von 1986 bis 1989 wurde sie von Petra Hammesfahr geleitet, anschlie├čend bis 1997 von Axel Kutsch . Seitdem ist Prof. Dr. Gynter M├Âdder ihr Vorsitzender.

Ein filigranes Spektrum von Autorinnen und Autoren aus dem Rhein-Erft-Kreis bietet das 1990 von Jochen Arlt und Axel Kutsch im Pulheimer Rhein-Eifel-Mosel-Verlag herausgegebene regionale Lesebuch Knollen, Kohle und Milj├Âh, das neben Lyrik und Prosa von einheimischen Schriftstellern auch einen in Bergheim-Oberau├čem spielenden Auszug aus Die Blechtrommel von G├╝nter Grass enth├Ąlt. Kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs hat Grass mehrere Jahre in Oberau├čem gelebt.

Die Kerpener Uwe Erichsen und Petra Hammesfahr z├Ąhlen mit ihren Krimis und Psychothrillern zu den namhaften Vertretern der deutschsprachigen Spannungsliteratur. Erichsen ist vor allem durch seinen mit G├Âtz George verfilmten Roman Das Leben einer Katze (1983) bekannt geworden. Petra Hammesfahr erreicht seit den 90er Jahren mit ihren zum Teil f├╝r das Fernsehen verfilmten Psychothrillern (u.a. Der stille Herr Genardy, 1993, Die Mutter, 2000, Das letzte Opfer, 2002) breite Leserkreise. Auch Carsten Sebastian Henn aus H├╝rth hat sich in den vergangenen Jahren als Verfasser von Kriminalromanen ├╝ber die Grenzen des Rhein-Erft-Kreises hinaus einen Namen gemacht (u.a. In dubio pro vino, 2004).

Zu den ebenfalls ├╝berregional wahrgenommenen Romanautoren geh├Âren der Elsdorfer Kay L├Âffler (zuletzt Dorf der Wolkenmacher, 2001), der Bergheimer Gynter M├Âdder (u.a. La├čt mich leben!, 1996, Gullivers f├╝nfte Reise, 2005), der Pulheimer Klaus Poche (Atemnot, 1978) sowie die Erftst├Ądter Linda Pfeiffer (u.a. Schwarze Liebe, 1989) und Hans Josef Jungheim, der neben Romanen f├╝r Erwachsene (u.a. Im Jahr der Kr├Ąhen, 1990, Das Labyrinth, 1994) auch Kinder- und Jugendliteratur ver├Âffentlicht hat. Zwei der renommiertesten Kinder- und Jugendbuchautoren sind bundesweit Gottfried Sch├Ądlich aus Br├╝hl (Pseudonym Fried Noxius) und Tilman R├Âhrig (H├╝rth), der 1984 f├╝r seinen Roman In dreihundert Jahren vielleicht mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnet worden ist. Zu Sch├Ądlichs zahlreichen Ver├Âffentlichungen z├Ąhlt unter anderem der Roman La├čt euch den Mond nicht rauben (1986). Als Sachbuchautoren haben sich seit den 90er Jahren der Frechener J├╝rgen Streich (zuletzt Vorbilder - Der Alternative Nobelpreis, 2005) und der Elsdorfer Andreas Rumler (u.a. T├╝binger Dichter-Spazierg├Ąnge, 2003) zunehmend profiliert. Gro├če Resonanz fand 2005 Henner Voss (Bergheim) mit seinem Buch Vor der Reise - Erinnerungen an Bernward Vesper.

Im Mittelpunkt des literarischen Schaffens von Dolores Burkert (Bedburg), Axel Kutsch (Bergheim), Helmut Schmale (Frechen) und Christa Wi├čkirchen (Pulheim) steht die Lyrik. Neben ihrem Deb├╝tband Auf Reisen und Abwegen (2004) hat Dolores Burkert etliche Anthologien publiziert. Kutsch hat sowohl regionale Leseb├╝cher als auch zahlreiche bundesweit beachtete Lyrik-Anthologien herausgegeben und mehrere von der Kritik gelobte Gedichtb├Ąnde ver├Âffentlicht (u.a. Einsturzgefahr, 1997, Wortbruch, 1999, Ikarus f├Ąhrt Omnibus, 2005). Ebenfalls auf positive Resonanz stie├čen die Lyrikb├Ąnde von Helmut Schmale (u.a. ├╝berschreibungen, 1994, Im Tal der Zeichen, 2001) und Christa Wi├čkirchen (Blickfeld, 2001).

Weblinks


Wikipedia

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