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Letzte Änderung für Artikel Erft: 06.02.2006 13:25

Erft

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Erft bei Wevelinghoven
Erft bei Wevelinghoven

Die Erft ist ein 103 km langer Nebenfluss des Rheins in Nordrhein-Westfalen ( Deutschland ).

Inhaltsverzeichnis

Verlauf

Der ehemals fischreiche Fluss entspringt am Nordwestrand des zur Eifel geh├Ârenden Ahrgebirges im Kreis Euskirchen. Seine Quelle befindet sich unterhalb des Himbergs (550 m ├╝. NN ) bei Nettersheim-Holzm├╝lheim. Von dort flie├čt sie in anfangs in nord├Âstliche und dann ├╝berwiegend in n├Ârdliche Richtungen unter anderen ├╝ber Bad M├╝nstereifel, vor dem das Hochwasserr├╝ckhaltebecken Eicherscheid liegt, und Euskirchen nach Weilerswist, wo sie am Autobahnkreuz Bliesheim erst die A 61 und danach die A 553 kreuzt. Nur etwas n├Ârdlich von Erftstadt unterquert sie die A 1 und flie├čt danach entlang der A 61 ├╝ber Kerpen - die A 4 n├Ârdlich des Dreiecks Erfttal kreuzend - und Bergheim nach Bedburg. Vor Grevenbroich unterquert die Erft die A 540 und erreicht Neuss, wo sie erst die A 57 kreuzt und dann s├╝dlich der Willy-Brandt-Br├╝cke in der N├Ąhe des Nordkanals in den Rhein m├╝ndet.

Auf diesem Weg durchflie├čt das Wasser der Erft drei Kreise und jeweils deren Kreisst├Ądte; flussabw├Ąrts gesehen sind dies: Kreis Euskirchen mit Euskirchen, Rhein-Erft-Kreis mit Bergheim und Rhein-Kreis Neuss mit Neuss.

Entlang der Erft sind gut ausgebaute Radwege angelegt, wie der von der Quelle bis zur M├╝ndung verlaufende, 110 km lange Erftradweg .

Wasserwirtschaft

Zwischen T├╝rnich und Bedburg ist die Erft stellenweise bis zu 20 Meter breit. Das Flussbett wurde mehrfach verlegt; es musste dem Braunkohlebergbau weichen und wurde sp├Ąter begradigt. Durch Zuf├╝hrung des S├╝mpfungswassers aus dem Braunkohlebergbau wurde die Erft ein wasserreicher Fluss. 1955 f├╝hrte die Erft 5 Kubikmeter Wasser in der Sekunde ab, zwischen 1965 und 1975 ├╝ber 26 Kubikmeter Wasser. Durch Verlagerung des Braunkohletagebaus in Richtung Erkelenz wird zuk├╝nftig das S├╝mpfungswasser nicht mehr in die Erft abgeleitet werden, sondern unter anderem im Feuchtbiotop Schwalm-Nettetal versickern. Dadurch wird die Erft zu einem kleinen Fl├╝├čchen werden mit weniger als 3 Kubikmeter Wasser in der Sekunde und so ganz erheblich ihr Aussehen ver├Ąndern. Der Erftverband wird bis 2015 an der Insel Hombroich (Neuss) die Uferbefestigungen entfernen, damit sich die zuk├╝nftige Erft ein neues Bett suchen kann. Im Bereich des Zubends in Wevelinghoven werden weitl├Ąufig alte Erftbetten aus der R├Âmerzeit in das Renaturierungskonzept des LVR miteinbezogen. Der R├╝ckbau soll bis 2045 bis Bedburg fortgesetzt werden.

Geschichte

Erstmals urkundlich erw├Ąhnt wurde die Erft im 7. Jahrhundert . Sie hie├č zun├Ąchst "Arnapa", sp├Ąter "Arnefe" und "Arlefe". Schlie├člich fand man 1320 den Namen "Arfe".

Nach dem Fluss Erft wurde 1969 die Stadt Erftstadt sowie der zum 1. Januar 1975 im Rahmen der Kreisreform neu gebildete Erftkreis benannt. Der Erftkreis wurde zum 1. November 2003 in Rhein-Erft-Kreis umbenannt.

Die Erftbahn, die Eisenbahnstrecke NeussÔÇô Horrem , ist nach dem Fluss benannt.

Ortschaften

An der Erft - Quelle bis M├╝ndung - befinden sich diese Ortschaften (flussabw├Ąrts):

Sehenswertes

An den Ufern der Erft befinden sich unter anderen sehenswerte Burgen , Kl├Âster Schl├Âsser (flussabw├Ąrts):

  • T├╝rnicher Schloss in Kerpen-T├╝rnich
  • Burg Hemmersbach in Kerpen-Horrem
  • Frenser Schloss
  • Schloss Paffendorf in Bergheim
  • Bedburger Schloss in Bedburg
  • Kloster Langwaden in Grevenbroich
  • Grevenbroicher Schloss in Grevenbroich
  • W├Âlkersburg im Stadtpark in Grevenbroich-Wevelinghoven
  • Motte im Zubend in Grevenbroich-Wevelinghoven
  • Altes Pastorat in Grevenbroich-Wevelinghoven
  • Burg H├╝lchrath in Grevenbroich-H├╝lchrath
  • Insel Hombroich in Neuss- Holzheim

Au├čerdem:

  • mehrere Motten
  • etliche Wasserm├╝hlen

Nebenfl├╝sse

  • Veybach
  • Swistbach
  • Rotbach
  • Neffelbach
  • Gillbach
  • Norf
  • Wiebach

Literatur

Dirk Holterman, Harald Herzog: Der Erft-Radweg, Von der Quelle bis zur M├╝ndung, Bouvier-Verlag Bonn, 2. Auflage 2004, ISBN 3-416-03029-X

Weblinks

Wikipedia

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