fair-hotels . Ein Service wie gemalt
Reiseführer Übersicht Deutschland Österreich Schweiz Bauwerke nach Stil

Werbung

Letzte Änderung für Artikel Drensteinfurt: 19.02.2006 21:24

Drensteinfurt

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Karte
Wappen von Drensteinfurt Deutschlandkarte, Lage von Drensteinfurt hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : MĂĽnster
Kreis : Warendorf
Fläche : 106,42 km² (30. Juni 2004)
Einwohner : 15.043 (30. Juni 2004)
Bevölkerungsdichte : 141 Einwohner je km²
Höhe : 64 m ü. NN
Postleitzahl : 48317
Vorwahl : 02508
Geografische Lage : 51° 47' n. Br.
07° 45' ö. L.
Kfz-Kennzeichen : WAF
Gemeindekennzahl : 05 5 70 016
Stadtgliederung: 3 Stadtteile
- Drensteinfurt
- Walstedde
- Rinkerode
Adresse der
Stadtverwaltung:
Postfach 1260
48310 Drensteinfurt
Website: www.drensteinfurt.de
E-Mail-Adresse: stadt@drensteinfurt.de
Politik
BĂĽrgermeister : Paul Berlage (parteilos)

Die Stadt Drensteinfurt ist Kreisangehörige Stadt im Kreis Warendorf südlich von Münster in Nordrhein-Westfalen. Zur Stadt Drensteinfurt gehören die Ortsteile Walstedde (3.031 Einwohner) und Rinkerode.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Drensteinfurt grenzt (im Uhrzeigersinn, beginnend im Nordosten) an die Stadt Sendenhorst und deren Stadtteil Albersloh (Kreis Warendorf),an Ahlen (Kreis Warendorf), an Hamm ( Stadt ), an Ascheberg (Kreis Coesfeld), sowie an MĂĽnster (Kreisfreie Stadt).

Geschichte

Zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts erlangte Drensteinfurt wirtschaftlichen Wohlstand durch den Abbau von Strontianit. Noch immer zeugen einige Gebäude in der Stadt von dem Reichtum, den der Abbau mit sich brachte.

Ortsteile

Rinkerode

Rinkerode war bis zur kommunalen Neugliederung eine eigenständige Gemeinde. Nach Auflösung des Landkreises Münster zum 1. Januar 1975 wurde die zuvor zum Amt Wolbeck gehörende Gemeinde zur Stadt Drensteinfurt im Kreis Warendorf eingemeindet, da ein Zusammenschluss mit den damaligen Gemeinden Hiltrup und Amelsbüren, der zunächst angedacht war, durch die neuen Kreisgrenzen nicht mehr möglich war. Eine Eingemeindung in die Stadt Münster wurde von dieser abgelehnt.

Das Dorf liegt etwa 12 km sĂĽdlich von MĂĽnster, Nachbarorte sind MĂĽnster-Hiltrup (im Norden), Albersloh (im Osten), Drensteinfurt (im SĂĽdosten), Ascheberg und Davensberg (im Westen) sowie MĂĽnster-AmelsbĂĽren (im Nordwesten). Die Gemeinde gliedert sich in die Ortsteile Dorf, Altendorf, Hemmer und Eickenbeck.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

In Nord-Süd-Richtung wird Drensteinfurt von der Bahnlinie Hamm - Münster (Westfalen) mit Bedienung der Bahnhöfe Drensteinfurt, Rinkerode und Mersch (Westf.) durch Nahverkehrszüge und der nahezu parallel laufenden Bundesstraße B 54 durchkreuzt. In Ost-West-Richtung verläuft die B 58 durch das Stadtgebiet.

Kultur und SehenswĂĽrdigkeiten

SehenswĂĽrdigkeiten

Baudenkmal AltePost in Drensteinfurt
Baudenkmal AltePost in Drensteinfurt

Die Stadt hat sich ihren ländlich-westfälischen Charakter teilweise erhalten. Neben der klassizistischen Pfarrkirche St. Regina im Ortszentrum ist das Schloss des Barons von Landsberg „Haus Steinfurt“ an der Werse, sowie die im Stadtteil Rinkerode gelegenen Wasserburgen Haus Borg und Haus Bisping und das im Stadtzentrum in der „Alten Post“ von 1647 untergebrachte Rat- und Bürgerhaus nennenswert.

Trotz der Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg und der nach 1968 durchgeführten Ortskernsanierung blieben mehrere ältere Wohnbauten erhalten:

  • KIRCHPLATZ 9, wohl vor 1550 errichtet, 1982 verändert
  • KIRCHPLATZ 12 (Kaplanei). Fachwerkbau mit KrĂĽppelwalmdach, 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts
  • MARKT 3 (ehem. Pastorat). Neobarocker Backsteinbau mit Mittelrisalit, 1912/13 errichtet.
  • MARKT 8. Zweigeschossiges, mehrfach verändertes Giebelhaus mit Taustabknaggen, im Kern 16. Jahrhundert Die Utlucht wurde um 1800 hinzugefĂĽgt. Im Inneren haben sich Reste einer bemalten Holzbalkendecke erhalten.
  • MĂśHLENSTRASSE 7. Zweigeschossiger Fachwerkbau mit KrĂĽppelwalmdach, wohl 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts, 1651 umgebaut. Das hintere Drittel wurde nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg 1958 in Betonfachwerk neu aufgefĂĽhrt.
  • Am SĂśDWALL stehen noch zwei Fachwerktraufenhäuser des 19. Jahrhunderts, die den Verlauf der einstigen Ortsbefestigung markieren.

Natur

Der Ort ist weiträumig von den großen alten Waldgebieten der Davert und Hohe Ward umgeben.

Persönlichkeiten aus Drensteinfurt

  • Franz-Walter von Schlott, regional bekannter Freimaurer, Ende des 16. Jahrhunderts
  • Rudolf von Verse, FuĂźballspieler (Libero), Stationen: BV Drensteinfurt 1951-1958, Feyenoord Rotterdam 1958-1962, Standard LĂĽttich 1962-1964, Europapokal der Pokalsieger 1960, 5 A-Nationalspiele

Literatur

  • Werner Bockholt † : Die „Alte Post“ in Drensteinfurt. Zwischen AckerbĂĽrgerhaus und Kulturzentrum. Drensteinfurt 1980
  • Markus Kamps: Drensteinfurt - Kath. Pfarrkirche St. Regina (Schnell, KunstfĂĽhrer 2352). Regensburg 1998
  • Markus Kamps: Haus Steinfurt und die Loretokapelle in Drensteinfurt (Westfälische Kunststätten, Heft 87). MĂĽnster 1999
  • Markus Kamps: Drensteinfurt 851-2001. Steinerne Zeugen 1150jähriger Geschichte (Westfälische Kunststätten, Heft 91). MĂĽnster 2001
  • Westfälischer Städteatlas; Band: II; 4 Teilband. Im Auftrage der Historischen Kommission fĂĽr Westfalen und mit UnterstĂĽtzung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, hrsg. von Heinz Stoob † und Wilfried Ehbrecht. Stadtmappe Drensteinfurt, Autor: Hartmut Klein. ISBN: 3-89115-347-3; Dortmund-Altenbeken, 1981.

Weblinks

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Drensteinfurt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Drensteinfurt verfügbar.

fair-hotels. Ein Service der
VIVAI Software AG
Betenstr. 13-15
44137 Dortmund

Tel. 0231/914488-0
Fax 0231/914488-88
Mail: info@vivai.de
Url: http://www.vivai.de