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Letzte Änderung für Artikel Schwerte: 13.02.2006 17:46

Schwerte

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Wappen Karte
Stadtwappen der Stadt Schwerte Lage der Stadt Schwerte in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : Arnsberg
Kreis : Unna
Fläche : 56,2 km²
Einwohner : 52.344 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 900 Einwohner/km²
H√∂he : 120 m √ľ. NN
Postleitzahl : 58239
Vorwahl : 02304
Geografische Lage :
Koordinaten: 51¬į 27' n. Br., 7¬į 34' √∂. L.
51¬į 27' n. Br., 7¬į 34' √∂. L.
Kfz-Kennzeichen : UN
Gemeindeschl√ľssel : 05 9 78 028
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausstr. 31
58239 Schwerte
Website: www.schwerte.de
E-Mail-Adresse: info@stadt-schwerte.de
Politik
B√ľrgermeister : Heinrich B√∂ckel√ľhr ( CDU )

Schwerte ist eine Mittlere kreisangehörige Stadt im Ruhrgebiet, Kreis Unna in Nordrhein-Westfalen, Deutschland . Die Stadt befindet sich im Bereich des Regionalverband Ruhr.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Schwerte liegt s√ľd√∂stlich von Dortmund an der Ruhr im √∂stlichen Ruhrgebiet. Der weitgehend bewaldete H√∂henzug im Norden des Stadtgebietes wird als Ardeygebirge bezeichnet.

Stadtgliederung

Das heutige Stadtgebiet von Schwerte wurde 1975 durch die kommunale Gebietsreform aus den Städten Schwerte und Westhofen sowie den Gemeinden Ergste, Geisecke , Villigst und Wandhofen gebildet. Auch Teile der Nachbargemeinden Holzen und Lichtendorf kamen zu Schwerte.

Geschichte

Schwerter St. Viktor-Kirche
Schwerter St. Viktor-Kirche
  • 962 Erste urkundliche Erw√§hnung als "Suerte" durch Engelbert, dem Abt der Abtei Werden.
  • 1096 Die Bauernschaft Ergste wird erstmals als "Argeste" in einer Urkunde genannt.
  • 1243 Schwerte f√§llt an die Grafschaft Mark
  • 1248 √Ąlteste Zeugnisse √ľber den Reichshof Westhofen.
  • 1359 Engelbert Sobbe, Burgmann zu Schwerte, stiftet das Hospital zum Heiligen Geist.
  • 1391 Graf Dietrich I. von der Mark gestattet der Stadt eigene M√ľnzen zu schlagen.
  • 1397 Graf Dietrich I. von der Mark verleiht Schwerte das volle Stadtrecht.
  • 1406 Die Stadt erh√§lt das Privileg zur Erweiterung der Befestigungsgr√§ben und zur Erhebung von Wegegeld an den Stadttoren.
  • 1508 Die St. Viktor-Kirche wird um den gotischen Hochchor erweitert.
  • 1523 In der St. Viktor-Kirche wird der Goldene Altar aufgestellt.
  • 1547 Der Grundstein f√ľr den Bau des Alten Rathauses (heute Ruhrtalmuseum) wird gelegt.
  • 1565 Das Schwerter Schichtwesen wird erstmals beurkundet.
  • 1609 Nach dem Tod des letzten Grafen von der Mark f√§llt Schwerte an das Kurf√ľrstentum Brandenburg, das sp√§ter im K√∂nigreich Preu√üen aufgeht.
  • 1701 Die Stadt erl√§sst eine eigene Schulordnung.
  • 1796 Erstmals wird der j√ľdische Friedhof am Nordwall erw√§hnt.
  • 1799 Dr. Friedrich B√§hrens f√ľhrt die erste Pockenschutzimpfung in Schwerte durch.
  • 1801 In der Stadt wird ein Kornmarkt eingerichtet.
  • 1811 Alle Verbindungsstra√üen zwischen dem Markt und den Stadttoren sind gepflastert.
  • 1818 Wegen Brandgefahr wird verboten, H√§user mit Stroh- und Schindeld√§chern zu errichten.
  • 1853 Die Sparkasse zu Schwerte wird gegr√ľndet.
  • 1867 Schwerte erh√§lt einen Bahnanschluss.
  • 1914 Das neue Rathaus wird fertig gestellt.
  • 1922 In Schwerte-Ost wird das Eisenbahnausbesserungswerk in Betrieb genommen.
  • 1933 Im Alten Rathaus wird das Ruhrtalmuseum er√∂ffnet.
  • 1937 Besuch von Adolf Hitler in Schwerte.
  • 1938 Am 9. November wird die Synagoge verw√ľstet.
Kriegerdenkmal in Ergste
Kriegerdenkmal in Ergste
  • 1943 fordert die Bombardierung und Zerst√∂rung der Staumauer der M√∂hnetalsperre durch britische Bomber unz√§hlige Todesopfer, da sich eine gewaltige Flutwelle durch das Ruhrtal ergie√üt und ein bislang nicht wieder erreichtes Jahrhunderthochwasser ausl√∂st.
  • 1946 Die neu errichtete Ruhrbr√ľcke wird f√ľr den Verkehr frei gegeben.
  • 1961 Das Autobahnteilst√ľck der Autobahn A1 zwischen Hagen und Kamen wird fertig gestellt, so dass Schwerte seinen Autobahnanschluss erh√§lt.
  • 1975 Eingemeindungen im Zuge der kommunalen Neuordnung (s. Stadtgliederung)
  • 1988 In Schwerte leben erstmals 50.000 B√ľrgerinnen und B√ľrger.
  • 1997 Schwerte feiert sein 600-j√§hriges Stadtjubil√§um.
  • 1998 Das 1993 im Ortsteil Ergste geschlossene Elsebad wird als B√ľrgerbad Elsetal wiederer√∂ffnet.
  • 2002 Die neu gestaltete Fu√üg√§ngerzone wird eingeweiht.
  • 2003 Das B√ľrger- und Kulturzentrum in der ehemaligen Rohrmeisterei wird fertig gestellt.

Einwohnerentwicklung

  • 1738 ca. 1.100 Einwohner
  • 1900 ca. 12.000 Einwohner
  • 1925 ca. 17.000 Einwohner
  • 1988 ca. 50.000 Einwohner
  • 2005 49.961 Einwohner (Stichtag 30.6.2005 laut Auskunft der Stadt Schwerte)

Politik

Das wichtigste politische Organ der Stadt ist der Stadtrat, der √ľber die Angelegenheiten der Kommune und Grunds√§tze der Stadtverwaltung, die vom B√ľrgermeister geleitet wird, entscheidet.

Der 2004 zuletzt gew√§hlte Stadtrat von Schwerte umfasst 44 Mitglieder und besteht aus 19 gew√§hlten Vertretern der CDU , 15 Ratsmitglieder geh√∂ren der SPD an, 5 B√ľndnis 90/Die Gr√ľnen , 3 der WfS (W√§hlervereinigung f√ľr Schwerte) und 2 der FDP .

Bekannt ist die Stadt im politischen Raum auch f√ľr das Elsebad im Ortsteil Ergste, das seit 1998 ehrenamtlich betrieben wird, da seine junge Geschichte als so genanntes B√ľrgerbad mit engagierter B√ľrgerbeteiligung verkn√ľpft ist. Zum Jahreswechsel 1994 / 1995 f√ľhrte das erste erfolgreiche B√ľrgerbegehren in NRW zur sp√§teren Wiederer√∂ffnung des zuvor von der Stadt Schwerte geschlossenen Freibades.

B√ľrgermeister

B√ľrgermeister ist Heinrich B√∂ckel√ľhr ( CDU ) als Nachfolger von Ursula Sobelat ( SPD ), die von 1992 bis 1999 die erste B√ľrgermeisterin Schwertes war. Bei der Kommunalwahl vom 26. September 2004 wurde er mit 51,4 Prozent der W√§hlerstimmen im Amt best√§tigt und als einziger B√ľrgermeister im Kreis Unna im ersten Wahlgang gew√§hlt.

Städtepartnerschaften

  • Allouagne ( Frankreich ), seit 1974 , √ľbernommen von Ergste
  • B√©thune (Frankreich)
  • Cava de' Tirreni ( Italien ), seit 1984
  • Hastings ( Gro√übritannien )
  • Labussi√®re (Frankreich), √ľbernommen von Westhofen
  • Lepp√§virta ( Finnland ), seit 1992
  • Nowy SńÖcz ( Polen ), seit 1984
  • Pjatigorsk ( Russland )
  • Violaines (Frankreich), √ľbernommen von Wandhofen

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

  • St. Viktor-Kirche (14. Jh.) mit einem Schnitzaltar Antwerpener Altar von 1523
  • sp√§tgotisches Rathaus mit Laubenhalle (jetzt Ruhrtalmuseum)
  • Rohrmeisterei
  • Konzertgesellschaft Schwerte
  • Chor der Konzertgesellschaft Schwerte
  • Kunterbunt e.V. (Alternatives Kulturzentrum)

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

  • Schwerte kann mit dem Auto √ľber die Bundesautobahnen A 1 (K√∂ln-Bremen, Abfahrt Schwerte) oder A 45 (Frankfurt a. M. - Dortmund, Abfahrt Schwerte-Ergste) erreicht werden. Im Westhofener Kreuz, bekannt durch h√§ufige Staumeldungen, √ľberquert die Autobahn A 1 die Autobahn A 45. Mit der Bundesstra√üe B 236 gibt es Verkehrsverbindungen in das s√ľdliche M√ľnsterland und das Sauerland.
  • Schwerte ist ein Eisenbahnknotenpunkt sowohl des Schienenpersonennahverkehrs als auch des G√ľterverkehrs mit Rangierbahnhof . Von hier aus f√ľhren Strecken nach Hagen, Dortmund, Hamm, Iserlohn und nach Warburg mit Abzweigungen in den Hochsauerlandkreis, wie zum Beispiel nach Winterberg. Z√ľge des Fernverkehrs halten nicht mehr im Bahnhof Schwerte.

√Ėffentliche Einrichtungen

Schwerte ist Sitz des f√ľr die Stadt zust√§ndigen Amtsgerichts.

Ansässige Unternehmen

  • Deutsche Nickel AG mit 1.300 Mitarbeitern
  • EuroCoin
  • Stahlwerk Ergste Westig GmbH
  • Hoesch Hohenlimburg GmbH
  • Gie√üerei Walter Hundhausen GmbH
  • Hauptsitz von Blumen Risse
  • J.D. Theile GmbH & Co. KG - Produktion von Ketten
  • √ľltje GmbH
  • F.H. Papenmeier GmbH & Co KG
  • Motip Dupli GmbH - Lacke und Spachtelmassen ("prestolith")
  • Marienkrankenhaus gGmbH

Bildung

  • Das Haus Villigst in Tr√§gerschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen bietet Fachtagungen zur p√§dagogischen und theologischen Fort- und Weiterbildung an und ist Sitz des evangelischen Studienwerks ev. Villigst .
  • Die Katholische Akademie Schwerte (Kardinal-Jaeger-Haus) ist ein Tagungs- und Weiterbildungszentrum in Tr√§gerschaft des Erzbistums Paderborn.
  • Die 1985 gegr√ľndete Ruhrakademie im Haus Ruhr (Schwerte-Wandhofen) ist ein privates Lehrinstitut f√ľr Grafik-Design und Kunst.
  • Ruhrtal- Gymnasium
  • Friedrich-B√§hrens-Gymnasium
  • Gesamtschule Schwerte
  • Eintrachtschule Gemeinschafts hauptschule Schwerte
  • Zwei Realschulen (Realschule am Bohlgarten, Realschule am Stadtpark), eine Sonderschule (Pestalozzischule) und sieben Grundschulen (Albert-Schweitzer-Schule, Friedrich-Kayser-Schule, Lenningskampschule, Reichshof-Grundschule Westhofen, Grundschule Villigst, Grundschule Ergste und Heideschule) runden das schulische Bildungsangebot ab. - Schwerte ist eine der ersten St√§dte in Nordrhein-Westfalen, die an allen Grundschulen eine Ganztagsbetreuung einrichtete.
  • Volkshochschule Schwerte

Persönlichkeiten

  • langj√§hriger Wohnort von Willy Kramp (* 1909 im M√ľlhausen (Elsa√ü), ‚Ć 1986 in Schwerte), dt. Schriftsteller
  • Detlev Lewe , dt. Kanusportler, 1968 und 1972 Olympiateilnehmer und Medaillengewinner (Bronzemedaille im Einer-Canadier √ľber 1000 m)
  • Jens Ewald (* 1983 in Schwerte), dt. Kanusportler, 2004 Olympiateilnehmer in Athen

Söhne und Töchter der Stadt

  • Kerstin Kramer (* 1977), dt. Schauspielerin
  • Violetta Oblinger-Peters (* 1977), dt.-√∂ster. Kanusportlerin, 2004 Olympiateilnehmerin in Athen
  • Rosemarie Trockel (* 1952), dt. Malerin und Bildhauerin
  • Johannes Weinrich , aufgewachsen in Schwerte, dt. Terrorist
  • Karl Wolff (* 1900), aufgewachsen in Schwerte, SS-Ober(st)gruppenf√ľhrer und Himmlers Chefadjutant
  • J√∂rg Rost (* 1963), aufgewachsen in Schwerte, Lichtk√ľnstler seit 1995
  • J√ľrgen Sengera (* 1943), ehem. Vorstandsvorsitzender der WestLB

Weblinks

Commons: Schwerte ‚Äď Bilder, Videos oder Audiodateien

Wikipedia

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