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Letzte Änderung für Artikel Werl: 18.02.2006 11:08

Werl

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Wappen Karte
Stadtwappen der Stadt Werl Lage der Stadt Werl in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : Arnsberg
Kreis : Soest
FlĂ€che : 76,24 kmÂČ
Einwohner : 32.124 (31. Dez. 2004)
Bevölkerungsdichte : 421 Einw./kmÂČ
Höhe : 73–228 m ĂŒ. NN
Postleitzahl : 59457
Vorwahl : 02922
Geografische Lage :
Koordinaten: 51° 33' N, 7° 55' O
51° 33' N, 7° 55' O
Kfz-Kennzeichen : SO
Gemeindekennzahl : 05 9 74 052
Stadtgliederung: 10 Stadtteile
Adresse der Stadtverwaltung: Hedwig-Dransfeld-Str. 23
59457 Werl
Website : www.stadt-werl.de
E-Mail -Adresse: post@werl.de
Politik
BĂŒrgermeister : Michael Grossmann ( CDU )

Werl ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen, Deutschland und gehört zum Kreis Soest im Regierungsbezirk Arnsberg. Sie liegt in verkehrsgĂŒnstiger Lage zwischen Sauerland, MĂŒnsterland, Ruhrgebiet und Hellweg in der fruchtbaren Bördelandschaft der Werl-Unnaer Börde. Werl zĂ€hlt heute rund 32.925 Einwohner ( 2. August 2005 ) auf einer FlĂ€che von 76,24 kmÂČ. Die alte Hansestadt beherbergt seit 1661 eine Marienstatue (wohl gotlĂ€ndischen Ursprungs), die heute in der Wallfahrtsbasilika von Franziskanern betreut wird. Dank der Marienwallfahrt ist die Stadt Werl der drittgrĂ¶ĂŸte Wallfahrtsort Deutschlands.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Werl als Mittelzentrum

WĂ€hrend die Umgebung eher lĂ€ndlich geprĂ€gt ist, gibt es hier vor allem Industrie-, Handels- und Dienstleistungsgewerbe. Als Mittelzentrum der Region stellt Werl somit einerseits ArbeitsplĂ€tze zur VerfĂŒgung, andererseits gibt es auch u.a. ein umfangreiches schulisches Angebot, Weiterbildungsmöglichkeiten in der Volkshochschule , ein Freizeitbad, eine StadtbĂŒcherei, eine Malschule, eine Musikschule, ein stadtgeschichtliches Museum, ein ĂŒberregional bedeutendes völkerkundliches Museum und eine historische Altstadt.

Landschaftsgestaltung

Die höchste Erhebung im Stadtgebiet befindet sich mit 228,40 m. ĂŒ. NN im sĂŒdlich gelegenen Stadtwald. Die tiefste Stelle befindet sich mit 73,10 m ĂŒ. NN im nördlichen Stadtgebiet auf dem Hof Flerke. Die Stadt Werl liegt am sĂŒdlichen Rand der WestfĂ€lischen Bucht. Daher ist das GelĂ€ndeprofil im ĂŒberwiegenden Stadtgebiet eher flach. Im sĂŒdlichen Bereich steigt das GelĂ€nde dann stark an. Hier erstreckt sich der Haarstrang, der die Tiefebene vom bergigen Sauerland abtrennt. Im SĂŒden erstreckt sich ĂŒber den Haarstrang der Werler Stadtwald. Dieser ist auch gleichzeitig die einzige dicht mit BĂ€umen bewachsene FlĂ€che. Die Gestaltung der Tiefebene ist eher von Ackerbau bestimmt.

Der komplette Umfang des Stadtgebietes betrĂ€gt 47,5 km. Die Nord-SĂŒd-Ausdehnung betrĂ€gt 9,5 km und die West-Ost-Ausdehnung betrĂ€gt 12 km.

Nachbargemeinden

Die Stadt Werl liegt im Westen des Kreises Soest und bildet mit ihrem Stadtteil Holtum die westliche Kreisgrenze zum Kreis Unna mit seiner Kreisstadt Unna (Stadtteil Hemmerde). Im Norden grenzt die Stadt mit den Stadtteilen Hilbeck und Sönnern an die kreisfreie Stadt Hamm und deren Stadtteil Rhynern. Sönnern und Niederbergstraße haben auch eine gemeinsame Grenze mit dem Ortsteilen Scheidingen und Flerke der Gemeinde Welver. Im Osten bildet Mawicke die Stadtgrenze zur Kreisstadt Soest mit deren Stadtteil Ostönnen. Der sĂŒdwestliche Nachbar Werls ist die Gemeinde Wickede (Ruhr) (Ortsteil SchlĂŒckingen), getrennt durch den Werler Stadtwald und im SĂŒdosten ist die Gemeinde Ense (Ortsteil Vierhausen) der Nachbar. Die sĂŒdliche Stadtgrenze entspricht etwa dem Verlauf des Haarstrangs.

Stadtgliederung

  • Blumenthal = 52 Einwohner
  • Budberg = 610 Einwohner
  • BĂŒderich = 3.034 Einwohner
  • Hilbeck = 1.319 Einwohner
  • Holtum = 1.071 Einwohner
  • Mawicke = 514 Einwohner
  • Niederbergstraße = 217 Einwohner
  • Oberbergstraße = 385 Einwohner
  • Sönnern = 875 Einwohner
  • Westönnen = 2.633 Einwohner
  • Werl = 22.105 Einwohner

Insgesamt = 32.815 Einwohner

Geschichte

Erste Siedlungsspuren datieren bereits auf eine Zeit um etwa 3000 v. Chr. Die schon in der Vorgeschichte vorhandene verkehrliche Bedeutung (hier kreuzten sich mit dem Hellweg und der Nord-SĂŒd-Straße zwei bedeutende europĂ€ische Handelswege), große EichenwĂ€lder, reichliche Vorkommen von Wasser und nicht zuletzt salzhaltige Quellen begĂŒnstigten die Entwicklung des Siedlungsplatzes. Noch heute sind GrabhĂŒgel aus der Bronzezeit Zeugen dieser frĂŒhen Besiedlung. Man findet diese im Gebiet des Werler Stadtwaldes. Beim Bau von MilitĂ€ranlagen hat man bei Notgrabungen einige dieser HĂŒgel abgetragen, die FundstĂŒcke inventarisiert und einen der HĂŒgel beispielhaft schichtweise kartiert.

alter Merian-Stich von Werl
alter Merian-Stich von Werl

Die Stadt liegt auf einem Vorsprung des Haarstranges nach Norden, was sie zu einem idealen Standort fĂŒr eine Burg machte. Die Grafen von Werl zogen um 900 von Meschede in die Werler Burg. Ihr Einfluss reichte bis in die Familien der Deutschen Kaiser. Enge verwandtschaftliche Bindungen gab es zum salischen Kaiserhaus .

Im Jahre 1024 wurde Werl erstmals mit dem Ortsnamen Werla erwĂ€hnt. Die Ă€lteste in Werl geprĂ€gte MĂŒnze, ca. 1092 , zeigt den Grafen Konrad von Werl-Arnsberg. 1218 erhielt Werl die Stadtrechte verliehen, und im Jahr 1272 wurde die Stadt Werl mit dem liberaleren "RĂŒthener Recht" begabt.

In den Wirren des Mittelalters geriet Werl immer wieder zwischen die Fronten der unterschiedlichen Landesherren; daher wurde die Stadt hĂ€ufiger zerstört, von ihren BĂŒrgern aber auch unermĂŒdlich aufgebaut. So nahmen die Truppen des Grafen Eberhard I. von der Mark die Stadt Werl nach der Schlacht von Worringen 1288 ein und zerstörten sie. Die Stadt wurde nur in verkleinertem Umfang wieder aufgebaut, der der heutigen historischen Altstadt entspricht. Zahlreiche Zerstörungen durch ÜberfĂ€lle und FeuersbrĂŒnste bedingten eine andauernde Erneuerung des Stadtbildes. Nur wenige GebĂ€ude, u.a. die heutige Propsteikirche St. Walburga , das Haus Rykenberg (heute StĂ€dtisches Museum) und eine wenige weitere Steinbauten blieben weitestgehend verschont.

Im Jahre 1661 wurde den Kapuzinern das Gnadenbild , eine Marienstatue aus dem 12. Jahrhundert , ĂŒbergeben. Die Kapuziner, 1645 nach Werl gekommen, begannen umgehend mit der Organisation der Wallfahrt zu diesem bereits ĂŒber Jahrhunderte in der Soester Wiesenkirche verehrten Gnadenbildes. UnzĂ€hlige Pilger haben seit dieser Zeit das Bild der Muttergottes besucht.

Die Stadt war wirtschaftlich sehr stark durch die Salzgewinnung geprĂ€gt. Daneben entwickelten sich die ĂŒblichen Handwerksbetriebe, und AckerbĂŒrger bestellten ihre Äcker vor den Stadtmauern, wĂ€hrend sie in deren Schutz lebten. Im 19. Jahrhundert begann fĂŒr Werl eine Entwicklung, die einen steilen Aufschwung markierte. Erste industrielle Betriebe und der Anschluss ans Bahnnetz brachten Leben in die ehemalige AckerbĂŒrger- und Bauernstadt. Eine bedeutende IndustriegrĂŒndung der damaligen Zeit war die Hefefabrik Wulf , die aus einem Brennereibetrieb entstand. Sie war bis ins frĂŒhe 20. Jahrhundert bedeutendste Industrieansiedlung der Stadt. Die Hefefabrik wurde im Jahre 1909 in die "F. Wulf A.G" umgewandelt. Auf dem Weg durch die Stadt auf der B 1 war das GebĂ€ude bis 1973 bildprĂ€gend. Die Anlagen galten zeitweilig als höchstes ZiegelgebĂ€ude Europas .

Auch gibt es in der Geschichte der Stadt Werl eine, leider nicht vollstÀndige, Liste von Hexenverbrennungen . Sie möge zum Gedenken und als Ermahnung erhalten bleiben.

Wappen

Das Wappen zeigt den kurkölnischen Schild (schwarzes Kreuz auf silber/weißen Hintergrund), belegt mit einem silber/weißen Petrus-SchlĂŒssel, da Petrus der Stadtpatron ist. Der Ă€lteste Nachweis dieses Wappens stammt aus dem Jahre 1503 (Stadtarchiv Werl, Dep. ErbsĂ€lzerarchiv, Urkunde Sa, 72).

Religionen

In Werl ist eine Vielzahl von Religionen und Konfessionen vertreten. Die u.g. AufzĂ€hlung erhebt keinen Anspruch auf VollstĂ€ndigkeit und nennt die grĂ¶ĂŸten vertretenen Gruppen bzw. jene, die einen Gottesdienstraum in Werl haben oder hatten.

Christliche Gemeinden

Der ĂŒberwiegende Teil der Bevölkerung ist christlichen Glaubens , katholisch und evangelisch . Hier gibt es aber auch weitere Gruppierungen, so eine Freie evangelische Gemeinde und eine Neuapostolische Gemeinde . Alle Konfessionen haben jeweils Kirchen oder GebetsrĂ€ume in Werl. Christliche Kirchen in Werl:

  • Katholische Kirchen in Werl sind: Wallfahrtsbasilika, Alte Wallfahrtskirche, Propsteikirche(Pfarrkirche) St. Walburga , Pfarrkirche St. Peter, Pfarrkirche St. Norbert, Kapelle Maria Heimsuchung (GĂ€nsevöhde), Kapelle Muttergottes in der Not (alle Innenstadt). In den Ortsteilen gibt es weitere katholische Kirchen und Kapellen: BĂŒderich - Pfarrkirche St. Kunibert, Holtum - St. Agatha-Kirche (St. Josefsverein, zu BĂŒderich), Budberg - St. Michael-Kapelle, Sönnern - St. Antonius-Kirche (zu St. Peter, Werl), Niederbergstraße - St. Magdalena (zu Pfarrverbund Werl-Westönnen), Westönnen - Pfarrkirche St. CĂ€cilia. Seit April 2005 gibt es den katholischen Pfarrverbund mit der Propsteigemeinde St. Walburga Werl und der Pfarrgemeinde St. CĂ€cilia Westönnen. Diese neue Form der GemeindeverbĂŒnde wurde eingefĂŒhrt, da aufgrund des Priestermangels nicht mehr alle Gemeinden einen eigenen Pfarrer haben werden.
  • Evangelische Kirchen in Werl sind: Pauluskirche in Werl, Evangelische Kirchengemeinde Hilbeck. Die ehemalige Johanneskirche in Werl wurde von der evangelischen Kirchengemeinde verkauft und sĂ€kularisiert .
  • Die neuapostolische Gemeinde in Werl hat eine Kirche in Werl.
  • Die Freie evangelische Gemeinde unterhĂ€lt ebenfalls einen Gebetsraum in Werl.

Islamische Gemeinde

Nach den christlichen Konfessionen sind die Muslime mit ca. 1.000 Mitgliedern in Werl vertreten. Der Verein zur Pflege islamischer Kultur e.V. hat in Werl eine Moschee mit Minarett gebaut.

JĂŒdische Gemeinde

Bis zur Reichspogromnacht am 9. November 1938 gab es in Werl eine Synagoge . Das Gebetshaus wurde von der jĂŒdischen Gemeinde gebaut, die am Morgen nach Pogromnacht (am 10. November ) hilflos mit ansehen mußte, wie in Werl wohnende Nationalsozialisten und SS-Leute die Synagoge in Brand steckten und jĂŒdische GeschĂ€fte und HĂ€user plĂŒnderten. Die Feuerwehr bekam den Befehl, sich zurĂŒckzuhalten, denn es sei ein gemeldeter und organisierter Brand(MĂŒndliche Auskunft Joseph Peters, Werl, 22.07.1987). Die Verfolgung der MitbĂŒrger mit jĂŒdischem Glauben setzte aber schon frĂŒher ein mit planmĂ€ĂŸigen Boykotten jĂŒdischer GeschĂ€fte und Kennzeichnung der Juden und den Rassegesetzen (NĂŒrnberger Gesetze) im Jahre 1936 . Eine scheußliche Form der Diskriminierung erfand man in Werl: Es wurde eine SchandsĂ€ule errichtet, die jĂŒdische Wohnungen/HĂ€user und jĂŒdische GeschĂ€fte nannte und aufforderte, die jĂŒdischen GeschĂ€fte in Werl zu meiden. Auf einer dritten Seite wurden die jĂŒdischen BĂŒrger in Werl mit einer Karrikatur verhöhnt und mit folgendem Text aufgefordert, Werl zu verlassen: "Juden! 24 gastfreie Staaten warten auf Euch und freien sich auf Euer kommen. Macht Euch auf die Socken!". Auf der vierten Seite wurde das Hitler-Zitat veröffentlicht: "Was nicht Rasse ist auf dieser Welt ist Spreu!" Nach Ende des 2. Weltkriegs gingen Bilder dieser SĂ€ule durch die Weltpresse und sorgten fĂŒr eine traurige Bekanntheit Werler Rassenwahns. Es gab aber auch in Werl eine Zahl von BĂŒrgern, die nicht nur zuschaute und gerade im katholischen Teil der Bevölkerung gab es offenen und auch heimlichen Widerstand, der sich insbesondere an der Wallfahrtskirche und im angeschlossenen Franziskanerkloster verbreitete. Infolge der Judenverfolgung flohen etliche Gemeindemitglieder aus Werl oder wurden in verschiedene Konzentrationslager deportiert und dort getötet. Nach dem Krieg ist nur noch eine geringe Zahl der Einwohner Werls jĂŒdischen Glaubens und die Synagoge wurde nicht wieder aufgebaut. Anstelle der Synagoge steht heute ein Ärztehaus und der Platz davor ist mit einem Gedenkstein gekennzeichnet und heißt offiziell Synagogenplatz. Die KultgegenstĂ€nde aus der Werler Synagoge konnten gerettet werden und befinden sich mittlerweile in der Synagoge in Dortmund.

Politik

Rat der Stadt Werl

nach der Kommunalwahl am 26. September 2004

Partei / Gruppierung Sitze (zu 1999)
CDU 23 Sitze (+1)
SPD 8 Sitze (-3)
FW 5 Sitze (+1)
GrĂŒne 3 Sitze (+1)
FDP (ohne Fraktionsstatus) 1 Sitz (0)

Bei der Kommunalwahl am 26. September 2004 hat die FDP zwei Sitze im Stadtrat gewonnen. Ein FDP-Ratsmitglied hat spÀter die Fraktion verlassen und ist zur CDU gewechselt.

BĂŒrgermeister

  • 1945 bis 1946 Johann Heinrich Lennartz († 1975 )
  • 1946 bis 1949 Theodor Nottebaum († 1964 ) ( Zentrum )
  • 1949 bis 1952 Franz Löer († 1986 ) ( Zentrum )
  • 1952 bis 1958 Kaspar Wenner († 1965 ) ( Zentrum )
  • 1958 bis 1965 Dr. med. vet. Ferdinand Pöppinghaus († 1965 ) ( CDU )
  • 1965 bis 1981 Dr. phil. Amalie Rohrer ( CDU )
  • 1981 bis 1985 Heinz Sasse ( CDU )
  • 1986 bis 1994 Elisabeth Böhmer ( CDU )
  • 1994 bis 1996 Kunibert Becker († 2001 ) ( CDU )
  • 1996 bis 1999 Friedrich Leopold Graf von BrĂŒhl ( CDU )
  • seit 1999 hauptamtlich : Michael Grossmann ( CDU )

Stadtdirektoren

  • 1946 bis 1955 Johann Heinrich Lennartz († 1975)
  • 1955 bis 1971 Franz Ludwig
  • 1971 bis 1994 Wilhelm Dirkmann
  • 1994 bis 1999 Manfred Lipphardt ( SPD )

Bei der Kommunalwahl im Jahre 1999 wurde in NRW die stĂ€dtische Doppelspitze abgeschafft. Der hauptamtliche BĂŒrgermeister ist seitdem StadtreprĂ€sentant und Chef der Verwaltung.

StÀdtepartnerschaften

Werl pflegt seit dem 6. Oktober 1973 eine StÀdtepartnerschaft mit der Stadt Halle in Bild:Flag of Belgium (civil).svg Belgien .

Wirtschaft und Infrastruktur

Aufgrund der sehr guten Verkehrs-Infrastruktur und der Umwandlung des ehemaligen MilitÀrgelÀndes in Gewerbegebiete ( KonWerl 2010 ), haben sich in den letzten Jahren viele MittelstÀndler und Logistikfirmen in Werl neu angesiedelt oder sind aus dem Umland nach Werl gezogen.

Die bedeutendste Neuansiedlung ist dabei sicherlich das Distributionszentrum des AutoteilehĂ€ndlers A.T.U. Aus den Zentren Weiden und Werl werden bundesweit alle Filialen beliefert. ZusĂ€tzlich wird von Werl aus der gesamte Internet-Handel von A.T.U abgewickelt und von hier aus versandt. Das Unternehmen mit der grĂ¶ĂŸten Bedeutung fĂŒr den Werler Arbeitsmarkt sind die "Standard-Metallwerke Werl" mit 520 BeschĂ€ftigten und einem Jahresumsatz von 84,2 Mio. EUR. In direkter Nachbarschaft zu A.T.U hat sich im ehemaligen Lager von Famila der Autoteile-GroßhĂ€ndler "europart" niedergelassen, der von Werl aus AutowerkstĂ€tten und -teilehĂ€ndler in der gesamten Bundesrepublik Deutschland beliefert.

Ein Unternehmen mit Weltruf ist die Firma Heinz Kettler GmbH & Co. KG. Der Konzern mit weltweiten Filialbetrieben hat seinen Unternehmensschwerpunkt in Deutschland. Von insgesamt 3000 Mitarbeitern ist ein großer Teil in Werl beschĂ€ftigt. In Werl werden die Werke Mersch, Sönnern I, Sönnern II und WKW unterhalten. Im Werk Mersch finden sich neben einem großen Lager auch eine NĂ€herei und die Entwicklungsabteilung des Unternehmens. Die Verwaltung des Konzerns und ein weiterer Produktionsstandort befinden sich in der Werler Nachbargemeinde Ense.

Weit bekannt ist die seit 1889 existierende Orgelbaufirma "Gebr. Stockmann".

Die Firma Josef Mawick Kunststoff-Spritzgusswerk GmbH & Co. KG beschĂ€ftigt in Werl-Sönnern 230 Mitarbeiter und fertigt fĂŒr Unternehmen aus der ganzen Welt Spritzgussteile aus Kunststoff und die dazugehörigen Werkzeuge.

Die Bootswerft Andreas Sprenger fertigt hier, mitten im Binnenland Segelboote und Segelyachten fĂŒr den privaten Gebrauch.

Im Gewerbegebiet Prozessionsweg in Werl BĂŒderich findet man die Firma Wilhelm Reffelmann & Co. KG, die Möbel aus Metall herstellt.

Im gleichen Gewerbegebiet findet man das Möbelhaus Turflon, welches zu den fĂŒnfzehn großen MöbelhĂ€usern in Deutschland gehört und ebenfalls eine große Zahl an Mitarbeitern beschĂ€ftigt.

Die Firma Staverma liefert feuerfeste Formen aus Keramik fĂŒr die Eisen- und Stahlindustrie.

Die Sparkasse Werl hat ihren Hauptsitz in Werl und unterhĂ€lt darĂŒber hinaus GeschĂ€ftsstellen im Werler Norden und im Werler Stadtteil BĂŒderich sowie weitere GeschĂ€ftsstellen in Ense und Wickede(Ruhr) . Sie ist eine Zweckverbandssparkasse der Stadt Werl und der Gemeinden Wickede(Ruhr) und Ense. Die Volksbank Hellweg hat Niederlassungen in Werl und Westönnen . Ebenfalls eine Niederlassung in Werl hat die Deutsche Bank.

Verkehr

  • Die Stadt liegt an den beiden Ost-West-Achsen A44 und A2; die A445 verbindet Werl mit dem Sauerland.
  • Außerdem verlĂ€uft die Bundesstraße 1 B 1 , der historische Hellweg, durch die Stadt. Eine weitere Verbindung besteht mit der Bundesstraße 63 B 63 nach Hamm und Menden und der Bundesstraße 516 B 516 quer durchs Sauerland am Möhnesee vorbei nach Brilon.
  • Die Bahnhöfe Werl und Werl-Westönnen liegen an der von den RegionalBahn -ZĂŒgen befahrenen Linie DortmundUnnaWerlSoest und gehört der Verkehrsgemeinschaft Ruhr-Lippe an.

Öffentliche Einrichtungen

Staatliche Einrichtungen

  • Die Justizvollzugsanstalt Werl ( JVA Werl ) mit ca. 900 HaftplĂ€tzen gehört zu den grĂ¶ĂŸten Justizvollzugsanstalten in Deutschland und umfasst ein Gebiet von zehn Hektar . Drei weitere Hektar wurden dazu gekauft, um ab 2006 Erweiterungen bauen zu können. Das ehemals "Königlich-Preußische ZentralgefĂ€ngnis" wurde in nur zwei Jahren erbaut und am 1. Juli 1908 in Betrieb genommen. Danach gab es einige Umbenennungen von "Zuchthaus und Sicherungsanstalt" ĂŒber "Strafanstalt" bis zur heutigen Justizvollzugsanstalt (JVA).
  • Werl ist außerdem Sitz eines Amtsgerichtes .
  • Sitz einer Autobahnmeisterei des landeseigenen Betriebes "Straßen NRW".

Kliniken

  • Mariannen-Hospital Werl. Allgemeines Krankenhaus mit vier Fachabteilungen: AnĂ€sthesie , Chirurgie , GynĂ€kologie und Innere Medizin . Das Krankenhaus an der Unnaer Straße wird von der Maria Anna Heese'schen Stiftung getragen. Wirtschaftlich ist das Hospital seit 2000 an die Katholische Hospitalvereinigung Hellweg gGmbH gemeinsam mit dem Katharinen-Hospital Unna angeschlossen.UrsprĂŒnglich hatte die Klinik weitere Fachabteilungen: Kinderheilkunde , OrthopĂ€die und Urologie . Die beiden letztgenannten Abteilungen waren allerdings Belegabteilungen .
  • Bördeklinik Werl. Private chirurgische Klinik.

Schulen

Grundschulen

  • Walburgisschule
  • Paul-Gerhardt-Schule
  • Petri-Grundschule
  • Norbertschule
  • Marienschule in Werl-BĂŒderich
  • St. Josefsschule in Werl-Westönnen
  • Carl-Orff-Grundschule in Werl-Hilbeck

Hauptschulen

  • Overberg-Hauptschule (kath. Bekenntnishauptschule)
  • Petri-Hauptschule

Realschulen

  • StĂ€dtische Realschule
  • Private Ursulinenrealschule

Gymnasien

  • StĂ€dtisches Mariengymnasium
  • Privates Ursulinengymnasium

Sonderschulen

  • Friedrich-Fröbel-Schule
  • Peter-HĂ€rtling-Schule in Werl-Sönnern (TrĂ€ger: Kreis Soest)
  • Hedwig-Dransfeld-Schule (fĂŒr Körperbehinderte) (TrĂ€ger: LWL)

sonstige Bildungseinrichtungen

  • Malschule Werl
  • Musikschule Werl-Wickede(Ruhr)-Ense
  • VHS Werl-Wickede(Ruhr)-Ense, der Gemeinden Werl- Wickede (Ruhr)-Ense

Sportangebot

  • In der Kernstadt findet man einen großen Sportpark, der neben dem Freizeitbad mit Hallen- und Freibad (mit 50 Meter-Bahn), drei Sporthallen , mehrere FußballplĂ€tze (Rasen und Kunstrasen), ein Stadion fĂŒr Leichtathletik , TennisplĂ€tze , ein Beachvolleyballfeld und eine Schießanlage umfaßt.
  • Daneben sind ĂŒber die gesamte Kernstadt verteilt Schulsporthallen und Schul(hallen)bĂ€der den Schulen zugeordnet.
  • In Werl-Hilbeck befinden sich zwei RasenplĂ€tze, ein kleiner Aschenplatz, zwei TennisplĂ€tze und eine Turnhalle.
  • In Werl- BĂŒderich findet sich an der Grundschule eine Sporthalle, am Ortsrand findet man einen Fußballplatz (Kunstrasen) und in dessen direkter Nachbarschaft eine Tennisanlage.
  • In Werl-Westönnen ist eine Sporthalle ebenfalls an der dortigen Grundschule zu finden. In der Nachbarschaft des neu erbauten Kunstrasenplatzes fĂŒr das Fußballspiel findet sich ebenfalls eine Tennisanlage.
  • In Werl-Sönnern besteht ein Rasen-Fußballplatz und an der Peter-HĂ€rtling-Schule findet sich ebenfalls eine Sporthalle.
  • Im ĂŒbrigen Stadtgebiet sind etliche Spiel- und BolzplĂ€tze verteilt.
  • Beim Werler Stadtwald findet man darĂŒberhinaus einen 9-Loch- Golfplatz , sowie einen Trimmpfad im Wald.

Sehenswertes und Kultur

Museen

  • StĂ€dt. Museum Haus Rykenberg: Stadtgeschichtliches Museum der Stadt Werl. Das Museum befindet sich in einem alten Burgmannenhaus, dessen AnfĂ€nge im 14. Jahrhundert liegen. Besonderheiten sind ein historisches Stadtmodell, die Geschichte der Salzgewinnung und die der Wallfahrt nach Werl. Im sog. Rustige-Kabinett wird der aus Werl stammende Maler und EhrenbĂŒrger der Stadt Werl Heinrich Franz Gaudenz von Rustige geehrt. Wechselausstellungen und ein reichhaltiges museumspĂ€dagogisches Programm ergĂ€nzen das Angebot des Museums.
  • Forum der Völker. Das Völkerkundemuseum der Franziskaner ist mit ĂŒber zehntausend GegenstĂ€nden außereuropĂ€ischer Kunst und Alltagskultur das grĂ¶ĂŸte Völkerkundemuseum Westfalens. Es zeigt Exponate, die die Franziskaner bei ihrer weltweiten MissionarstĂ€tigkeit zusammengetragen haben. Herausragend sind hier eine Ă€gyptische Mumie , sumerische Keilschriften , die grĂ¶ĂŸte chinesische MĂŒnzsammlung außerhalb Chinas und ein afrikanischer Goldschatz zu nennen.

Bauwerke

Kirchen

  • Alte Wallfahrtskirche. Nachdem die Wallfahrt 1661 zu dem "wundertĂ€tigen" Marienbild einsetzte, war die Kirche schon bald zu klein. Es wurde 1786 ein neuer Barockbau errichtet, erst 1906 zog das Wallfahrtsbild in die neue Wallfahrtskirche um.
Wallfahrtsbasilika
Wallfahrtsbasilika
  • Wallfahrtsbasilika. Neue Wallfahrtskirche die in den Jahren 1904 bis 1906 gebaut wurde. Im Jahre 1953 wurde die Kirche in den Rang einer pĂ€pstlichen ' Basilika minor ' erhoben. Im Gotteshaus befindet sich die Marienstatue, genannt " Trösterin der BetrĂŒbten ", eine romanische Ringpfostenstuhl-Madonna von ca. 1170 , zu der im Jahr ĂŒber 250.000 Pilger pilgern.
St. Walburga
St. Walburga
  • Propsteikirche St. Walburga. Gotischer Hallenbau aus dem 14. Jahrhundert mit spĂ€tromanischem Turm mit barocker welscher Haube. In der Kirche befindet sich der Gerichtsstuhl des Offizialatsgerichts fĂŒr das Herzogtum Westfalen aus der 1. HĂ€lfte des 18. Jahrhunderts. Das kurkölnische Offizialatsgericht (höchstes geistliches Gericht) wurde vom damaligen Landesherrn zwischen 1478 und 1483 nach Werl verlegt und bestand bis zum Jahr 1802 . Bis zur Reformation wurde in der Kirche ĂŒber Jahrhunderte das sog. Heilige Kreuz von Werl verehrt. Es wurde mitsamt der ĂŒbrigen Einrichtung in den Truchseßschen Wirren im Jahre 1583 zerstört. Zu dieser Zeit flĂŒchtete der zum Protestantismus ĂŒbergetretene Kölner Erzbischof Gebhard Truchsess von Waldburg bis nach Werl, um in seinem dortigen Schloss Schutz zu suchen. Das zerstörte Heilige Kreuz wurde 1938 auf dem Dachboden der Kirche aufgefunden und nach einer Restaurierung 1953 am alten Standort, dem außergewöhnlichen Ziborienaltar , wieder aufgestellt. Im Turm hĂ€ngt ein eindruckvolles BronzegelĂ€ut, bestehend aus sieben Glocken aus den Jahren 1495, 1700 und 1984 (a°,c',d',e',f',g',a'), im Dachreiter ein dreistimmiges ZimbelgelĂ€ute (1480,1997,fis'',h'',d''').
  • Kapelle auf der GĂ€nsevöhde Barocke Kapelle, die 1680 der Gottesmutter geweiht wurde. Sie hat die Form eines lĂ€nglichen Achteckes, in den drei Westseiten ist je eine TĂŒr angebracht. Das Kapital zum Bau der Kapelle stiftete Johann Heinrich Freiherr v. Gertzen gen. v. Sintzig, Erbmarschall des Herzogtums JĂŒlich und Domkapitular in Paderborn und MĂŒnster. Er verewigte sich mit seinem Wappen ĂŒber dem Eingangsportal. Die Stadt stellte den Bauplatz kostenlos zur VerfĂŒgung.

sonstige Bauwerke

  • Schlossruine Altes kurfĂŒrstliches Schloss, das nach Unruhen in der Stadt im sĂŒdwestlichen Bereich der Stadtmauer von 1519 bis 1522 aus GrĂŒnsandstein gebaut wurde. Das Schloss bestand aus vier mĂ€chtigen TĂŒrmen und wurde im SiebenjĂ€hrigen Krieg 1756 - 1763 zerstört. In den 1820er Jahren wurde das Schloss bis auf einen Turm komplett abgetragen und die Steine fĂŒr den Straßenbau nach Hamm verkauft. Heute befindet sich das GelĂ€nde im Besitz der Ursulinen , die in unmittelbarer NĂ€he ein Gymnasium und eine Realschule betreiben.
  • Altes Rathaus GebĂ€ude des 14.-15. Jahrhunderts, das bis ins 20. Jahrhundert als Verwaltungssitz Werls genutzt wurde. Umfangreich restauriert wurde der Bau heute als Musikschule der Stadt Werl und der Gemeinden Wickede(Ruhr) und Ense einer neuen Nutzung zugefĂŒhrt.
  • Haus von Papen Einstiges Stadthaus der ErbsĂ€lzerfamilie 'von Papen-Koeningen', Geburtshaus von Franz von Papen . Gebaut nach 1720 (letzter Stadtbrand) auf mittelalterlichem Kellerfundament. AufwĂ€ndige Stuckdecken des frĂŒhen und spĂ€ten 18. Jahrhunderts schmĂŒcken das Innere des heute als StadtbĂŒcherei genutzten GebĂ€udes am sog. KĂ€lbermarkt.
  • Stadthalle Großes Tagungs- und Veranstaltungszentrum auf der sog. 'GĂ€nsevöhde'. Hier werden Feste gefeiert und neben Tagungen findet hier auch ein Teil des Werler Kulturprogramms statt, u.a. Theatergastspiele.
  • Moschee Gebetshaus der islamischen MitbĂŒrger. Erste Moschee in Deutschland , die mit einem Minarett errichtet wurde. Das GebĂ€ude wird ergĂ€nzt durch VersammlungsrĂ€ume und VerkaufsrĂ€ume sowie eine Koranschule . Einweihung: 1990 .

PlÀtze und Parks

Marktplatz mit Wallfahrtsbasilika
Marktplatz mit Wallfahrtsbasilika
  • Der Marktplatz bildet den Mittelpunkt der Kernstadt. Der Platz grenzt im SĂŒden an das alte Rathaus und die Propsteikirche St. Walburga und im Osten an die Wallfahrtsbasilika, die westliche und nördliche Begrenzung bilden heute GeschĂ€ftshĂ€user, in frĂŒherer Zeit standen dort teilweise reprĂ€sentative BĂŒrgerhĂ€user. Der ansonsten autofreie Platz wird heute durch die Marktstraße am sĂŒdlichen Rand tangiert.
  • GĂ€nsevöhde Platz vor dem ehemaligen Melstertor (Stadttor) außerhalb der Stadtmauer, frĂŒherer HĂŒteplatz fĂŒr Vieh und insbesondere auch GĂ€nse. In heutiger Zeit Festplatz zur Veranstaltung großer Feste --> SchĂŒtzenfest und großer Wallfahrtsgottesdienste. Im Jahre 1953 fand einer der grĂ¶ĂŸten Gottesdienste anlĂ€sslich der sog. Schlesierwallfahrt mit Kardinal Frings aus Köln, Bundeskanzler Adenauer und geschĂ€tzten 50.000 Heimatvertriebenen statt.
  • Der Werler Kurpark bekam seinen Namen durch das bis zum 2. Weltkrieg in Werl angesiedelte Kurbad . Der Kurpark sollte die GĂ€ste des Solbades Werl zum Spaziergang einladen. Heute ist der Park die grĂŒne Lunge der Stadt Werl. Ausgestattet ist der Park mit dem Nachbau eines Gradierwerks , also einer bei Salzgewinnung genutzten Konstruktion aus Holz und Schwarzdornzweigen, sowie einer nachgebauten SiedehĂŒtte , in der das Salzsieden dargestellt wird, wie es in Werl ĂŒber Jahrhunderte betrieben wurde. Besitzer und alleinberechtigte Betreiber der frĂŒheren Salzgewinnung in Werl waren die Familien der sog. ErbsĂ€lzer , die im Jahre 1708 vom Kaiser den Reichsadelsstand auf Grund einer Urkunde von 1432 anerkannt bekamen. Das Recht der Salzgewinnung und der Adelsstand waren erblich. Im ausgehenden 14. Jahrhundert bestanden die ErbsĂ€lzer aus 48 Familien. Die Anzahl der siedeberechtigten Familien schrumpfte bis zum Ende des 16. Jahrhunderts auf acht Familien. Jetzt gibt es nur noch die Familien v. Lilien und v. Papen, die anderen starben im mĂ€nnlichen Zweig aus.
  • Der Werler Parkfriedhof ist aufgrund seines alten Baumbestandes ein besonderer Ort der Stille in der Stadt. Im Jahre 1850 wurde der Friedhof als geplanter Park mit Springbrunnen , Laubengang und seltenen Baumarten sowie zahlreichen Blumenbeeten angelegt. Auf dem Friedhof liegen u.a. die GrabstĂ€tten der Werler Pröpste, der ErbsĂ€lzer , in Werl verstorbener Franziskaner und GrabstĂ€tten bekannter Werler wie dem Betkaspar und das Ehrengrab von Hedwig Dransfeld . Im Laufe der Zeit ist der Friedhof erheblich erweitert worden.

Kultur

  • TheatervorfĂŒhrungen in Zusammenarbeit mit dem 'Kleinen Theater Bad Godesberg' finden regelmĂ€ĂŸig in der Stadthalle statt.
  • Eine Laienspielgruppe namens SalzbachbĂŒhne fĂŒhrt darĂŒberhinaus jĂ€hrlich neu in der Theateraula des Mariengymnasiums ein TheaterstĂŒck auf.
  • Bahnhof Werl Unter gleichem Namen entsteht zur Zeit im denkmalgeschĂŒtzten BahnhofsgebĂ€ude ein Event- und Veranstaltungszentrum. Mit Hilfe des Vereins 'Kultur fĂŒr Werl e.V.', der Stadt Werl, der GWS(Gesellschaft fĂŒr Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Werl GmbH - als EigentĂŒmer der Immobilie) und als ausfĂŒhrende Vereinigung das Werler Kolpingbildungswerk ist der Bahnhof ab September 2005 ein weiterer kultureller Schwerpunkt in Werl. Abgerundet wird der Komplex durch einen Fahrkahrtenschalter im Erdgeschoß und den ClubrĂ€umen mit Modellanlage der 'Werler Eisenbahnfreunde' im Dachgeschoß . Die Gestaltung des Umfeldes ist ein Projekt, das zeitnah ansteht.

Veranstaltungen und Feste

  • Siederfest - Dieses Stadtfest findet seit dem Jahr 1988 jĂ€hrlich im Juni auf dem Marktplatz und in der FußgĂ€ngerzone Werls statt. Das Programm setzt sich zusammen aus Musikprogramm auf dem Marktplatz, historischen VorfĂŒhrungen des Salzsiedens und Einkauf am Sonntag.
  • Michaeliswoche - Diese Woche ist alljĂ€hrlich um den 29. September (St. Michael) kultureller Höhepunkt in Werl. Neben einer Kirmes und Einkauf und Trödelmarkt gibt es in der Woche ein umfangreiches kulturelles Programm mit Musik, Preisverleihungen und interessanten VortrĂ€gen. Die Michaeliswoche ging aus der Werler Herbstwoche hervor, die seit 1952 in Werl durchgefĂŒhrt wurde.
  • Werler Bauernmarkt - AlljĂ€hrlich zum Erntedankfest findet ein Bauernmarkt auf dem Werler Marktplatz statt. Hier verkaufen die Landwirte der Stadt und der Ortsteile ihr GemĂŒse und zeigen ihre großen und kleinen Tiere. Es finden darĂŒber hinaus VorfĂŒhrungen mit historischen GerĂ€ten statt, z.B. Dreschen mit einfachen Dreschflegeln. Alle fĂŒnf Jahre findet zusĂ€tzlich noch ein Umzug mit historischen und auch neuen landwirtschaftlichen GerĂ€ten statt.
  • Werler MĂŒnzfest - Das MĂŒnzfest ist das jĂŒngste der großen Werler Feste. Es findet seit 2001 alljĂ€hrlich statt und erinnert an das Werler MĂŒnzprĂ€gerecht, das bis ins 17. Jahrhundert bestand. Die Kaufleute der Stadt nutzen das Fest fĂŒr einen verkaufsoffenen Sonntag und ein Trödelmarkt ergĂ€nzt das Programm.
  • Patronatsfest Maria Heimsuchung - Immer am Sonntag nach dem (oder am) 2. Juli , dem katholischen Fest MariĂ€ Heimsuchung ist ein großer Wallfahrtstag. Pilger aus DelbrĂŒck, Warstein, Arpe , Olpe, Lennhausen und Much sowie eine große Anzahl von Einzelpilgern sind an diesem Wochenende in der Stadt Werl. Hier beten und feiern sie gemeinsam Gottesdienst. Die mehreren tausend Wallfahrer nehmen u.a. an der Lichterprozession am Samstagabend und an der großen Stadtprozession mit anschließender festlicher Heiliger Messe am Sonntagmorgen teil. Die Gruppe aus dem siegerlĂ€nder Ort Much legen dabei 150 km fĂŒr den Hinweg und die gleiche Strecke fĂŒr den RĂŒckweg zu Fuß an drei Tagen zurĂŒck. Insgesamt hat die Zahl der Fußwallfahrer wieder stĂ€rker zugenommen und gerade junge Menschen nehmen verstĂ€rkt teil.
  • SchĂŒtzenfeste - In der Kernstadt und den Ortsteilen finden jĂ€hrlich SchĂŒtzenfeste statt. Den Anfang macht Anfang Juni Holtum (SchĂŒtzenbruderschaft St. Michael), es folgt Mawicke Mitte Juni (SchĂŒtzenbruderschaft St. Hubertus). Am ersten Juli-Wochenende folgt dann das SchĂŒtzenfest in BĂŒderich (SchĂŒtzenbruderschaft St. Kunibert) und Ende Juli schließlich Westönnen (SchĂŒtzenbruderschaft St. Sebastianus Westönnen). Am zweiten August-Wochenende folgt Hilbeck (SchĂŒtzenverein Hilbeck) und am dritten August-Wochenende feiert schließlich Werl (SchĂŒtzenbruderschaft St. Sebastianus Werl).
  • Silvesterlauf von Werl nach Soest. Auf der Bundesstraße 1 von Werl nach Soest findet seit 1982 der bekannte Silvesterlauf statt. Mit ĂŒber 7.900 Teilnehmern ist er der grĂ¶ĂŸte deutsche Silvesterlauf. Gestartet wird der Lauf jeweils in Werl an der Stadthalle. Die ersten beiden LĂ€ufe starteten allerdings ab Werler Marktplatz und wurden wegen der hohen Teilnehmerzahl an die Stadthalle verlegt. Das Ziel der 15 km-Distanz ist dann der Marktplatz im benachbarten Soest. Silvester 2006 wird der Lauf zum 25. Mal veranstaltet.

Kulinarische SpezialitÀten

Persönlichkeiten

EhrenbĂŒrger

  • Bernhard (Johann) Alterauge (* 26. MĂ€rz 1802 in Drolshagen; † 12. Januar 1882 in Werl), Werler Pfarrer. EhrenbĂŒrgerrecht verliehen anlĂ€sslich seines Goldenen PriesterjubilĂ€ums im Jahre 1876 . Alterauge war 43 Jahre lang Pfarrer in Werl. Eine Straße in Werl ist nach ihm benannt.
  • Hedwig Dransfeld (Pseudonym: Angelika Harten ), (* 24. Februar 1871 in Dortmund-Hacheney; † 13. MĂ€rz 1925 in Werl), katholische Lehrerin, prĂ€gende Bundesvorsitzende des Katholischen Deutschen Frauenbundes ( KDFB ) von 1912 bis 1924 , war entschiedene KĂ€mpferin fĂŒr das Frauenwahlrecht (eingefĂŒhrt 1919 ), Redaktionsleitung der Frauenzeitschrift 'Die christliche Frau'. Im Jahre 1919 wurde sie Mitglied der Nationalversammlung und spĂ€ter auch Abgeordnete des preußischen Landtags. Ihre Schwerpunkte waren: Sittlichkeits- und Wohnungsfragen, Familien- und Eherecht, Schule und Jugendschutz. Sie wirkte maßgeblich an der neuen Sozialgesetzgebung mit. Das EhrenbĂŒrgerrecht wurde anlĂ€sslich ihres 50. Geburtstages als Zeichen der Ehre und als Anerkennung und Dankbarkeit fĂŒr ihre Verdienste um die Stadt Werl 1921 verliehen. Eine weitere Ehre gab es am 10. November 1988 , in der Wertzeichen-Dauerserie "Frauen der deutschen Geschichte" gab die damalige Deutsche Bundespost eine Briefmarke zu 350 Pfennig mit ihrem Bild heraus.
  • Bernhard Hellmann (* 10. Mai 1912 ; † 28. Dezember 1990 in Werl), Geistlicher Rat und Pfarrer in Werl. An seinem 75. Geburtstag im Jahre 1987 wurde Hellmann wegen seiner Verdienste um die Gemeinde, Dekanat und Stadt zum EhrenbĂŒrger ernannt.
  • Lorenz Kardinal Jaeger (* 23. September 1892 in Halle (Saale); † 1. April 1975 in Paderborn) war Erzbischof von Paderborn und Kardinal der römisch-katholischen Kirche. Werler EhrenbĂŒrger seit 1962 wegen seiner UnterstĂŒtzung der Wallfahrt.
  • Rudolf Preising (* 4. Juni 1904 in Dortmund; † 3. Oktober 1981 in Werl), Monsignore , Oberstudiendirektor und ehrenamtlicher Stadtarchivar. EhrenbĂŒrger seit 1972 wegen seiner Verdienste um die wissenschaftliche Heimatforschung, Aufbau des Stadtarchivs und der BegrĂŒndung von einigen Schriftenreihen.
  • Heinrich Franz Gaudenz von Rustige (* 11. April 1810 in Werl; † 15. Januar 1900 in Stuttgart), Maler und Direktor der Königlichen Staatsgalerie Stuttgart. SchĂŒler von Schadow in DĂŒsseldorf. Genre- und Portraitmaler. Seit 1845 Professor an der Kunstschule in Stuttgart. EhrenbĂŒrger der Stadt Werl seit 1890 wegen seiner hohen Verdienste um Kunst und Wissenschaft. Der Adelstitel war an seine Person gebunden und nicht erblich.

Es sei noch erwĂ€hnt, dass zur Zeit des Dritten Reiches Paul v. Hindenburg, Adolf Hitler, Franz v. Papen und Viktor Lutze das EhrenbĂŒrgerrecht bekamen. Das EhrenbĂŒrgerrecht ist zwar mit dem Tod dieser Personen erloschen, dennoch gab es eine VerfĂŒgung des RegierungsprĂ€sidenten in Arnsberg, dass die Rechte aberkannt werden und die Straßennamen geĂ€ndert werden mĂŒssen.

Söhne und Töchter der Stadt

  • Uwe Britten (* 1961 in Werl), Redakteur und Buchautor.
  • Andreas Englisch (* 6. Juni 1963 in Werl), Journalist und Schriftsteller , Korrespondent des Springer-Verlages im Vatikan in Rom, schreibt insbesondere fĂŒr die Bild-Zeitung . Nach zwei Romanen ('Der stille Gott der Wölfe' (1995) und 'Die Petrusakte' (1998)) folgte eine Biografie des Papstes Johannes Paul II. aus eigenen erlebten Schilderungen mit dem Titel: 'Johannes Paul II. - Das Geheimnis des Karol Wojtyla.
  • Uwe Grauer (* 1. Januar 1970 in Dortmund), Fußballer , lebt seit seiner Kindheit in Werl, Abitur am Mariengymnasium Werl . Werdegang als Fußballer: 1990 - 1994 20 Bundesligaspiele fĂŒr Borussia Dortmund; 1994 - 1999 KFC Uerdingen 05 - 50 Bundesligaspiele, 93 2. Bundesligaspiele; 1999- 2001 16 Bundesliga- und 20 2. Bundesligaspiele fĂŒr SSV Ulm 1846; 2001- 2004 89 Regionalliga Nord-Spiele fĂŒr SG Wattenscheid 09. Erfolge 2. Platz Fußball-Bundesliga [[1992}} und 2. Platz UEFA Cup 1993 mit Borussia Dortmund.
  • Martin Kree (* 27. Januar 1965 in Werl), 401 Bundesligaspiele fĂŒr VfL Bochum, Bayer Leverkusen , Borussia Dortmund. 2 x Deutscher Meister ( 1995 und 1996 ), Champions League-Sieger ( 1997 ) und Weltpokalsieger ( 1997 ) mit Borussia Dortmund sowie DFB-Pokalsieger mit Bayer Leverkusen.
  • Joseph von Mellin (* 10. Dezember 1765 in Werl; † 5. Februar 1837 in Soest), Gutsherr und ErbsĂ€lzer zu Werl, GrĂŒnder der von Mellinschen Stiftung, die ursprĂŒnglich als Verpflegungsanstalt fĂŒr arme Knaben, Waisen oder solche, deren Eltern sie nicht zu ernĂ€hren vermochten, errichtet wurde. Zudem wurde in einem seiner GĂŒter ( Haus FĂŒchten - heute Ense-HĂŒnningen) eine Ackerbauschule fĂŒr diese Kinder eingerichtet. Die Stiftung trat erst nach dem Tode seiner Frau Sophie Freiin von FĂŒrstenberg im Jahre 1860 ins Leben. In Westuffeln leben heute Kinder bis zur Erreichung der VolljĂ€hrigkeit. In Ostuffeln werden durch die Stiftung in einem Wohnheim behinderte Erwachsene betreut, die dort leben und in einer Werkstatt fĂŒr Behinderte arbeiten.
  • Klaus Nierhoff (* 5. Dezember 1958 in Werl), Schauspieler , unter anderem „Lindenstraße“, „ SK Kölsch “
  • Franz von Papen (* 29. Oktober 1879 in Werl, † 2. Mai 1969 in Obersasbach , Baden), ErbsĂ€lzer zu Werl und Neuwerk, ehemaliger Reichskanzler der Weimarer Republik .
  • Theodor Redder (*19. November 1941 in Werl), Fußballer. DFB-Pokal -Sieger 1965 und Gewinner des UEFA - Pokals der Pokalsieger 1966 mit Borussia Dortmund. Deutscher Nationalspieler (ein Spiel). In der Zeit von 1963 bis 1969 hat er 115 Spiele fĂŒr Borussia Dortmund absolviert.
  • Philipp Abraham Rosenthal , Kaufmann, geboren 16. Mai 1774 in Werl-Westönnen. Sein Sohn Abraham Rosenthal erweiterte das GeschĂ€ft um Porzellanwaren.
  • Philipp Rosenthal senior , Kaufmann, geboren 06. MĂ€rz 1855 in Werl, verstorben 03. MĂ€rz 1937 in Bonn. Sohn des Abraham Rosenthal und GrĂŒnder der weltweit bekannten Porzellanfabrik Rosenthal AG auf Schloß Erkersreuth in Selb. GrĂŒndung: 1879 .
  • Kaspar Schwarze, genannt Betkaspar , (* 1830 in Soest, † 1911 in Werl) war unverheiratet und die ĂŒbewiegende Zeit seines Lebens im Erzbistum Paderborn unterwegs, um in den jeweiligen Orten an der Ewigen Anbetung teilzunehmen.
  • Anton Steinbach (* 10. April 1844 in Werl; † 8. MĂ€rz 1918 in Hattingen), Heimatdichter und Lehrer. Im Jahre 1866 trat er die Lehrerstelle in MĂŒschede an. Vier Jahre spĂ€ter heiratete er die MĂŒschederin Catharina Elisabeth Voss und blieb durch diese Ehe zeitlebens eng mit MĂŒschede verbunden. Er sammelte und bearbeitete die Sagen um den Alten vom MĂŒssenberg, der eine Art RĂŒbezahl des Sauerlandes war und im MĂŒssenberg, dem MĂŒscheder Hausberg, wohnte. Er formte die Figur dieses Berggeistes zu einer moralischen Instanz mit der von ihm beabsichtigten erzieherischen Wirkung auf die heranwachsenden Jugend. Das Gesamtwerk Anton Steinbachs ist bisher nicht vollstĂ€ndig erfasst. Das MĂŒscheder Ortsarchiv hat sich in den letzten Jahren um den Ankauf seiner Werke mit Erfolg bemĂŒht, so dass der wohl grĂ¶ĂŸte Teil seines literarischen Nachlasses hier zusammengefĂŒhrt werden konnte.
  • JĂŒrgen Tomicek (* 17. Mai 1957 in Kempten ), Polizist und einer der bekanntesten deutschen Karikaturisten , wohnt und arbeitet in Westönnen .
  • Eckhard Uhlenberg (* 16. Februar 1948 in Werl) ist ein deutscher Politiker (CDU). Er ist seit dem Regierungswechsel in Nordrhein-Westfalen 2005 Landwirtschafts- und Umweltminister im Kabinett des MinisterprĂ€sidenten RĂŒttgers.

Medien

Tageszeitungen

  • Soester Anzeiger
  • Westfalenpost

Rundfunk

Neben den fĂŒnf WDR-Sparten-Sendern sendet seit dem 1. Juli 1990 der private lokale Hörfunksender Hellweg Radio sein regionales Programm fĂŒr Werl und fĂŒr den gesamten Kreis Soest.

Literatur

Werl in der Literatur

  • Annette von Droste-HĂŒlshoff: Die Judenbuche. "Margreth, zieh dir das nicht zu GemĂŒt; wir wollen jeder drei Messen lesen lassen, und um Ostern gehen wir zusammen eine Bittfahrt zur Mutter Gottes von Werl:"
  • Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen : Der abenteuerliche Simplicissimus. Das Dritte Buch: "Der JĂ€ger von Soest schafft den JĂ€ger von Werl ab.[...] schickte ich einen nach Werl[...]."

BĂŒcher und Schriften

  • Hermann Josef Berges: Salz aus Werl. Die Salinenstadt am Hellweg und ihr "weißes Gold". WestfĂ€lischer Heimatverlag, Hamm 1980
  • Gerhard Best: Wallfahrt und Heiligenverehrung in Werl. Herausgegeben vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Landesbildstelle. Landschaftsverband Westfalen-Lippe, MĂŒnster 1990, ISBN 3-923432-24-0
  • Heinrich Josef Deisting: Werler BĂŒrgerbuch 1551 - 1877. Schriften der Stadt Werl - Reihe A - Heft 18. Aschendorff, MĂŒnster 1979
  • Helmuth Euler: Werl unterm Hakenkreuz. Brauner Alltag in Bildern, Texten, Dokumenten. Zeitgeschichte 1933-1945, Werl 1983
  • Wilhelm Halekotte: Stadt und Kreuz, BeitrĂ€ge zur Werler Stadt-, Kirchen- und Kunstgeschichte, Werl: Dietrich-Coelde-Verlag 1987. ISBN 3-871631-64-7
  • ders.: Stadt Werl 1600-1700, Das historische Stadtmodell und weiterfĂŒhrende Erkenntnisse zur Stadtgeschichte, in: BeitrĂ€ge zur Werler Stadtgeschichte, Band 1, herausgegeben vom Neuen Heimat- und Geschichtsverein Werl e.V.. Verlag A. Stein'sche Buchhandlung GmbH, Werl 1999, ISBN 3-920980-97-2
  • St. Ursula Stift (Hrsg.): 100 Jahre Ursulinen in Werl. Festschrift 1888-1988. Dietrich-Coelde-Verlag, Werl 1988
  • Michael Jolk: Siegel und Wappen der Stadt Werl vom 13. bis zum 20. Jahrhundert, in: Werl gestern-heute-morgen 1999, Jahrbuch, herausgegeben von der Stadt Werl und dem Neuen Heimat- und Geschichtsverein Werl e.V., S. 35-45.
  • Hans Krusy: Die MĂŒnzen von Werl. Nachrichten aus dem Werler Stadtarchiv Heft 4. Werl 1979. 53 S.
  • Rudolf Preising: 700 Jahre Stadt Werl, Werden, Wachsen und Schicksale einer WestfĂ€lischen Stadt am Hellweg. Herausgegeben von der Stadt Werl. Dietrich-Coelde-Verlag, Werl 1972
  • Amalie Rohrer, Hans-JĂŒrgen Zacher (Hrsg.): Werl. Geschichte einer westfĂ€lischen Stadt. 2 BĂ€nde. Studien und Quellen zur westfĂ€lischen Geschichte, 31. Paderborn und Werl 1993, ISBN 3-920980-40-9
  • SchĂŒtzenbruderschaft St. Kunibert e.V. BĂŒderich von 1654 (Hrsg.): Ein Dorf macht blau. Festschrift zum 350-jĂ€hrigen JubilĂ€um der SchĂŒtzenbruderschaft St. Kunibert BĂŒderich e.V. von 1654. Werl 2004. ISBN 3-00-013019-5
  • SchĂŒtzenbruderschaft St. Sebastianus Westönnen 1624 e.V (Hrsg.): Festschrift. 1624 - 1999. 375-jĂ€hriges JubilĂ€um der SchĂŒtzenbruderschaft. Werl 1999
  • Hans-JĂŒrgen Zacher: Die Synagogengemeinde Werl in der Zeit von 1847-1941. Dissertation zur Erlangung des Dr. phil. im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, Philosophie und Theologie der UniversitĂ€t Dortmund. Werl 1988.

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

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Stadthotel Bartels 59457 Werl http://www.stadthotel-bartels.de/  02922 / 70 66
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Gasthof Schwarze 59469 Ense http://www.hotel-schwarze.de/  02938 / 5 62

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