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Letzte Änderung für Artikel Warburg: 18.02.2006 19:25

Warburg

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Wappen Karte

Lage der Stadt Warburg in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : Regierungsbezirk Detmold
Kreis : Kreis Höxter
Fläche : 168,71 km²
Einwohner : 24.292 (31. Dezember 2003)
Bevölkerungsdichte : 152 Einwohner/km²
H√∂he : 230 m √ľ. NN
Postleitzahl : 34414
Vorwahl : 0 56 41
Geografische Lage :
Koordinaten: 51¬į 30‚Ä≤ N 9¬į 10‚Ä≤ O
51¬į 30‚Ä≤ N 9¬į 10‚Ä≤ O
Kfz-Kennzeichen : WAR, HX
Amtliche Gemeindekennzahl : 05 7 62 036
Gliederung des Stadtgebiets: 16 Stadtteile
Adresse der Stadtverwaltung: Bahnhofstraße 28
34414 Warburg

Tel. 05641 92-0
Fax. 05641 92-582

Website: www.warburg.de
E-Mail-Adresse: info@warburg.de
Politik
B√ľrgermeister : Michael Stickeln ( CDU )
Regierende Partei : CDU
Letzte Wahl : 26. September 2004
Nächste Wahl : 2009

Die Stadt Warburg liegt im Osten von Nordrhein-Westfalen an der Diemel, im Dreiländereck Hessen/Niedersachsen/Nordrhein-Westfalen. Sie ist eine kreisangehörige Stadt des Kreises Höxter im Regierungsbezirk Detmold. Warburg ist der Mittelpunkt der Warburger Börde.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Die Kernstadt, bestehend aus Alt- und Neustadt, ist eine H√ľgelstadt. W√§hrend die Altstadt im Tal der Diemel liegt, erhebt sich die Neustadt auf der H√∂he √ľber der Diemel. Das Stadtgebiet Warburg grenzt im Westen an das Sauerland, im Nordwesten an die Ausl√§ufer des Eggegebirges, im Norden und Nordosten schlie√üt sich die Warburger B√∂rde an, im S√ľden erstreckt sich das Tal der Diemel.

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet umfasst 16 Stadtteile:

  • Bonenburg (1.107 Einwohner)
  • Calenberg (459 Einwohner)
  • Dalheim (95 Einwohner)
  • Daseburg (1.354 Einwohner)
  • D√∂ssel (651 Einwohner)
  • Germete (997 Einwohner}
  • Herlinghausen (446 Einwohner)
  • Hohenwepel (683 Einwohner}
  • Menne (846 Einwohner)
  • N√∂rde (780 Einwohner)
  • Ossendorf (1.332 Einwohner)
  • Rimbeck (1.603 Einwohner)
  • Scherfede (3.105 Einwohner)
  • Warburg (10.663 Einwohner)
  • Welda (889 Einwohner)
  • Wormeln (652 Einwohner)

Einwohner

(jeweils zum 31. Dezember)

  • 1998 - 24.130
  • 1999 - 24.234
  • 2000 - 24.204
  • 2001 - 24.218
  • 2002 - 24.273
  • 2003 - 24.292
  • 2004 - 24.380

Geschichte

Geschichte im √úberblick

  • 4. Jahrtausend v. Chr. Megalithkultur im Raum Warburg
  • 1. Jahrhundert n. Chr. Germanische Siedlung s√ľdlich des Desenbergs
  • 8. Jahrhundert n. Chr. S√§chsischer Adelssitz westlich der Stadt
  • 8./9. Jahrhundert n. Chr. Christianisierung der Sachsen im Diemelgebiet
  • um 1000 Gro√üe Burganlage des Grafen Dodiko auf dem Wartberg
  • 1020 Durch den Tod des Grafen Dodiko f√§llt dessen Besitz laut Urkunde in den Besitz des Bistums Paderborn
  • 1021/1033 Vom Kaiser werden auch die gr√§flichen Rechte an den Bischof von Paderborn √ľbertragen
  • 1036 1. urkundlichen Erw√§hnung
  • um 1180 Die Altstadt erh√§lt Stadtrechte
  • 1228/30 Gr√ľndung der Stadt Wartberg, der Neustadt, durch den Bischof von Paderborn
  • 1260 Der Neustadt wird das Recht erteilt ein Stadtmauer zu bauen, ausdr√ľcklich auch gegen die Altstadt
  • 1364 Altstadt und Neustadt werden Mitglieder der Deutschen Hanse
  • 1436 Vereinigung von Alt- und Neustadt
  • 1568 Bau des gemeinsamen Rathauses zwischen den St√§dten
  • 1621 Beginn des Niederganges der Stadt w√§hrend des 30-j√§hrigen Krieges
  • 1622 Die Stadt wird vom Herzog von Braunschweig, dem "Tollen Christian", eingenommen
  • 1628 Die Stadt wechselt seit dem mehrmals Herren und Besatzung - Hessen, Kaiserliche , Schweden
  • 1648 Bei Kriegsende ist die Stadt in der Hand der Kaiserlichen
  • 1695 5. Juni Johann Conrad Schlaun wird in N√∂rde bei Warburg geboren
  • 1760 W√§hrend des Siebenj√§hrigen Krieges findet die Schlacht bei Warburg statt
  • 1802 Preu√üische Truppen r√ľcken am 3. August in Warburg ein, in Vorgriff auf die Entscheidungen des Reichsdeputationshauptschlusses
  • 1807-1813 Warburg geh√∂rt zum K√∂nigreich Westfalen
  • 1815 Nach dem Wiener Kongress f√§llt Warburg wieder an Preu√üen
  • 1816 Warburg wird Kreisstadt
  • 1849 Warburg erh√§lt Anschluss ans Bahnnetz
  • 1892 Warburg hat die Schulden des drei√üigj√§hringen Krieges abgezahlt
  • 1933 Bei den Wahlen im M√§rz erh√§lt die Zentrumspartei in Warburg 67,2%, die NSDAP 21,8%
  • 1945 Am 1. April wird Warburg von Amerikanischen Verb√§nden eingenommen
  • 1. Januar 1975 Kommunale Neugliederung: Zusammenschluss von 16 selbst√§ndigen Gemeinden zu der neuen Stadt Warburg. Der Kreis Warburg wird mit dem Kreis H√∂xter zum Kreis H√∂xter zusammengeschlossen
  • 1983 Warburg wird Gr√ľndungsmitglied des Westf√§lischen Hansebundes

Geschichte im Detail

Der Name Warburg wird etwa 1010 zum ersten Mal in einer Urkunde erw√§hnt, seit fr√ľhgeschichtlicher Zeit gab es aber auf dem Gebiet der sp√§teren Stadt schon Siedlungen, was Bodenfunde beweisen. Im 11. Jahrhundert existierte auf dem Warburger Burgberg die "Wartburg", in deren Schutze sich dort Menschen ansiedelten. Die Burg war zun√§chst im Besitz des Grafen Dodiko, dessen Besitz 1020 dem Bischof von Paderborn zufiel, als Dodikos einziger Sohn verungl√ľckte. Vom Wartberg und seiner Burg aus hatte man einen guten √úberblick √ľber das Diemeltal und so konnte von hier aus die Furt √ľberwacht werden, die die nach Warburg und Paderborn ziehenden Kaufleute √ľberqueren mussten. Diese Diemelfurt war ein Schnittpunkt vieler uralter Fernhandelsstra√üen und war mit ausschlaggebend f√ľr die Entstehung und Entwicklung der Stadt zu einem zentralen Ort. Die Neustadt Warburg wurde im Jahre 1228/29 von Benhard IV. (von Lippe), Bischof von Paderborn, gegr√ľndet, um seine politische Stellung im Diemelraum gegen das Vordringen des K√∂lner Erzbischofs zu sichern. Um 1239 war die Neustadt als st√§dtisches Gemeinwesen voll ausgebaut, die Bewohner besa√üen volle b√ľrgerliche Rechte nach Dortmunder und Marsberger Muster.

Am Anfang des 17. Jahrhunderts war Warburg eine bekannte und reiche Handelsstadt. Au√üerhalb der Stadtmauer entstand "die H√ľffert" als neuer Stadtteil. Im 30-j√§hrigen Krieg wurden gro√üe Teile der H√ľffert und andere D√∂rfer in der Umgebung gepl√ľndert und zerst√∂rt und die Stadt verarmte.

Vereinigung der beiden Städte

Gipsabdruck des Siegels der Warburger Neustadt unter der Verfassungsurkunde "Der Grote Breff" (Der große Brief) von 1436
Gipsabdruck des Siegels der Warburger Neustadt unter der Verfassungsurkunde "Der Grote Breff" (Der große Brief) von 1436

Die beiden St√§dte, Altstadt und Neustadt, schlossen sich im Jahre 1436 zu einer Stadt zusammen. Im "Groten Breff" ("Gro√üen Brief") wurde die Verfassung genau festgelegt und besiegelt. Unter dem Brief sind die Siegel der beiden St√§dte "Wartberg" zu finden. Auf dem abgegossenen Siegel (s. Bild) sind zwei Wehrt√ľrme mit Doppelmauer sichtbar, unter dem Stadttor steht der Paderborner Bischof mit Stab, die Umschrift lautet: "Sigillium burgensium in wartborch". Der Brief ist in mittelniederdeutscher Sprache verfasst, der Sprache der deutschen Hanse, und bildet ein besonders umfangreiches Rechtsdokument. Bisher fanden die R√§te der Neu- und Altstadt im jeweiligen selbstst√§ndigen Rathaus mit Standpunkt am Marktplatz statt, nun gab es zwei B√ľrgermeister, die je die H√§lfte des Jahres Vorsitz f√ľhrten. Das gemeinsame Rathaus "Zwischen den St√§dten" wurde erst 1568, also 132 Jahre nach dem Zusammenschluss der St√§dte, erbaut, weshalb der Rat bis dahin halbj√§hrig im Altstadtrathaus und halbj√§hrig im Neustadtrathaus tagte. Das gemeinsame Rathaus in Form des erhaltenen Renaissancebaus wurde mit zwei getrennten Eing√§ngen f√ľr Alt- und Neust√§dter auf der Grenze der beiden St√§dte gebaut und 1902/03 um ein Fachwerkgeschoss erweitert. Es steht an der Stelle, an der fr√ľher das Liebfrauentor war, die einzige Innenverbindung zwischen den St√§dten. Heute dient das 1973 renovierte Altst√§dter Rathaus Gastronomie- und Wohnzwecken. Das Rathaus der Neustadt diente verschiedenen Zwecken, z.B. Ratskeller, Versammlungsraum und Markthalle, musste 1803 aber abgerissen werden, weil es bauf√§llig war. Nach Zusammenlegung der Stadt mit den Gemeinden des Amtes Warburg-Land 1975 gab es zus√§tzlich zum Rathaus "Zwischen den St√§dten" die Amtsverwaltung Warburg-Land an der Kasseler Stra√üe, die nach Abzug der Kreisbeh√∂rden aufgegeben und stattdessen das Beh√∂rdenhaus an der Bahnhofstra√üe bezogen wurde .

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Der Desenberg

siehe: Desenberg

Bauwerke

  • historische Alt- und Neustadt
  • Rathaus zwischen den St√§dten
  • teilweise erhaltene Stadtbefestigung (Mauerreste, f√ľnf Wehrt√ľrme, zwei Stadttore)
  • gut erhaltene Fachwerkh√§user
  • Kirchen
  • ehemalige Kl√∂ster (zwei Dominikanerkl√∂ster - eines gotisch und durch die Reformation aufgel√∂st und heute Gymnasium und protestantische Kirche, das andere neugotisch und nach dem Weggang der Dominikaner in den 90er Jahren Kloster der syrisch-orthodoxen Kirche in Deutschland mit Sitz eines Erzbischofs)
  • Burgruine auf dem nahegelegenen Desenberg

Historische Wahrzeichen

Im Mittelalter war Warburg zum gr√∂√üten Teil von einem doppelten Mauerring umgeben, durch deren Bruchstein die Stadttore der Alt- und Neustadt f√ľhrten. Die Altst√§dter B√ľrger errichteten zun√§chst die Verbindungsmauer von der Burg zum Johannistor-Turm. In Halber H√∂he des Burgberges baute man den Chattenturm. Der runde Sackturm neben dem Sacktor wurde erst 1443 errichtet, w√§hrend das Sacktor schon um 1300 erbaut wurde. Bis zum Jahre 1830 hatte die Stadt Warburg etwa zehn Stadtt√ľrme und neun Stadttore. In den Mauern der Altstadt befanden sich f√ľnf und in der Neustadt vier Stadttore, von denen jedoch nur das Sacktor und das Johannistor erhalten geblieben sind. Zwischen 1801 und 1840 brach man die anderen Tore ab, deren Gestalt aber teilweise √ľberliefert wurde. Die Form der Toranlage war bedingt durch den "Stadtzwinger" (den Raum zwischen Innen- und Au√üenmauer). Das Sacktor oder Petritor wurde zu einem typischen Zwillingstor ausgebaut, dessen √§u√üerer Torbogen nach Verfall nicht wieder aufgebaut sondern beseitigt worden ist. Heute ist im Sackturm eine Gedenkst√§tte f√ľr Opfer des zweiten Weltkriegs eingerichtet, die √ľber den Burgfriedhof besucht werden kann.

Urspr√ľnglich waren √ľber 20 Wehrt√ľrme im Kranz der mittelalterlichen Befestigungsanlage vorhanden. Hiervon sind nur nach f√ľnf erhalten geblieben: Biermanns-, Chatten-, Johannis-, und Sackturm in der Altstadt und der Frankenturm in der Neustadt. Eine sechseckige Dachhaube zeigen die Rundbauten Sackturm und Biermannsturm, die T√ľrme mit quadratischem Grundriss, Johannis- und Frankenturm, haben eine viereckige Dachabdeckung. Der Chattenturm am Burgfriedhof hat einen offenen Turmabschluss, der einen weiten Ausblick √ľber das Diemeltal in das benachbarte Hessenland bietet.

Galerie (Warburgs T√ľrme und Tore)

Theater

  • Theater in Warburg, P√§dagogisches Zentrum

Konzerte

  • Warburger Meisterkonzerte, Aula und Innenhof des Gymnasium Marianum
  • Rock gegen Regen, Scherfede
  • Art of Darkness , Scherfede

Museen

  • Museum im Stern, Sternstra√üe 35
  • B√§ckerei-Museum (privat) in der Warburger Altstadt, Lange Stra√üe 6

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Maifest (j√§hrlich)
  • K√§lkenfest (j√§hrlich)
  • Oktoberwoche (j√§hrlich)
  • Sch√ľtzenfest (alle zwei Jahre)
  • Weihnachtsm√§rkte auf Altstadtmarktplatz am 3. Adventswochenende (j√§hrlich)

Politik

Die letzte Wahl fand am 26. September 2004 statt, Wahlgewinner war mit dem Erreichen der absoluten Mehrheit die CDU . Die nächsten Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen finden im Jahre 2009 statt.

B√ľrgermeister

B√ľrgermeister Warburgs ist Michael Stickeln ( CDU ), 1. Stellvertretende B√ľrgermeisterin ist Elisabeth M√ľntefering, 2. Stellvertretender B√ľrgermeister ist Heinz Josef Bodemann, beide ebenfalls von der CDU .

Stadtrat

Sitzverteilung im Stadtrat Warburg (Stand: 1. Oktober 2004):

  • CDU 22 Sitze
  • SPD 8 Sitze
  • B√ľrger-Union 4 Sitze
  • B√ľndnis 90/Die Gr√ľnen 3 Sitze
  • FDP 1 Sitz

Fraktionsvorsitzende:

  • CDU-Fraktionsvorsitzender: Willi Vonde
  • SPD-Fraktionsvorsitzender: Karl-Heinz Hellmuth
  • Freie Unabh√§ngige B√ľrger-Fraktionsvorsitzender: Wolfgang Gumm
  • B√ľndnis 90/Die Gr√ľnen-Fraktionsvorsitzender: Franz-Josef Rose

Wappen

Das heutige Wappen f√ľhrt die Stadt Warburg seit 1977.

Städtefreundschaften

  • Falkenberg seit 1991
  • Luckau seit 1992
  • Walchsee (√ľber den Ortsteil Scherfede)

Städtepartnerschaften

  • Parchwitz ( Prochowice ) seit 1997
  • Ledegem / Sint-Eloois-Winkel seit 1998

Wirtschaft und Infrastruktur

Warburg liegt als wirtschaftliches Mittelzentrum in einem von der Landwirtschaft geprägten Raum. Von den ehemels zwei großen Nahrungsmittelproduzenten, Warburger Konservenfabrik und Zuckerfabrik, besteht heute nur noch die Zuckerfabrik. Die größten Industriezweige in Warburg sind heute die Automobiltechnik, Stahl- und Maschinenbau, Chemie, Holzverarbeitung sowie die Verpackungsindustrie. Seit 1721 besitzt die Warburger Familie Kohlschein das Braurecht .

Verkehr

Bei Warburg kreuzen sich die Bundesstra√üen 7 und 252. √úber letztere erreicht man die nahegelegene Anschlussstelle Warburg der Autobahn 44 (Kassel-Dortmund), die beim nicht weitentfernten S√ľdkreuz Kassel auf die A7 trifft. √úber den Bahnhof Warburg hat man einen direkten Zugang zum ICE-Netz der Deutschen Bahn AG . Gut erreichbar sind auch die Regionalflugh√§fen Kassel-Calden und Paderborn-Lippstadt.

Ansässige Unternehmen

  • Brauns-Heitmann GmbH & Co. KG
  • Benteler Automobiltechnik GmbH Werk Warburg
  • RTW Rohrtechnik GmbH
  • Linnenbrink Technik Warburg GmbH
  • S√ľdzucker AG
  • Kobusch-Sengewald GmbH
  • Joh. Wigand GmbH & Co.KG
  • BFI Stahlbausysteme GmbH & Co. KG
  • Warburger Brauerei GmbH
  • bada-office B√ľrodienstleistungen
  • Reposa GmbH
  • Berg GmbH
  • Tolges Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG

Bildungseinrichtungen

  • Jugenddorf Petrus Damian, Jugendhilfeeinrichtung
  • Kath. Grundschule Warburg
  • Johannes-Daniel-Falk -Schule
  • Gymnasium Marianum
  • H√ľffertgymnasium
  • Realschule Warburg
  • Hauptschule Warburg
  • Eisenhoitschule - Sonderschule f√ľr Lernbehinderte
  • St. Laurentius -Heim, Schule f√ľr k√∂rperlich und geistig Behinderte
  • Petrus-Damian -Schule, Sonderschule
  • Johann-Conrad-Schlaun-Berufscolleg, Berufliche Fach- u. Fachoberschulen des Kreises H√∂xter
  • Fachschule f√ľr Sozialp√§dagogik
  • Volkshochschule Warburg
  • Musikschule Warburg

Feuerwehr

Die Stadt Warburg verf√ľgte bereits im Mittelalter √ľber organisierte L√∂schkr√§fte aus der B√ľrgerschaft. Mit der "Preu√üischen Feuerordnung" Anfang des 19. Jahrhunderts wurden auch die umliegenden Gemeinden verpflichtet, Grundvoraussetzungen f√ľr die Brandbek√§mpfung zu schaffen. Ab ca. 1850 bilden sich im heutigen Stadtgebiet Warburg die ersten Strukturen heutiger Feuerwehren in Form von "L√∂sch- und Sptizenmannschaften". Dies sind die Anf√§nge der heutigen Feuerwehren in Ossendorf und Scherfede. Nach dem Krieg 1870/71 sind es ehemalige Soldaten, die die Idee der franz√∂sischen Pompiercorps etablieren und Freiwillige Feuerwehren gr√ľnden, so im Stadtteil Wormeln. In der Kernstadt Warburg wird die Freiwillige Feuerwehr 1889 gegr√ľndet. In rascher Folge werden nun in den Orten des Warburger Landes Freiwillige Feuerwehren gegr√ľndet. Nach dem Brand in Hohenewepel, 1912, ist dies in D√∂ssel, Hohenwepel und Menne der Fall.

Die heutige Freiwillige Feuerwehr der Stadt Warburg entstand 1975 aus der Feuerwehr Warburg und den Feuerwehren der Orte im Amt Warburg-Land. Die Feuerwehren Scherfede und Warburg wurden hier zu L√∂schz√ľgen und die √ľbrigen Feuerwehren zu L√∂schgruppen umstrukturiert.

Weitere Informationen sind auf der Internetseite der Feuerwehr Warburg [1] zu finden.

Religionen

Christentum

Syrisch-orthodox

Das Erzbistum Deutschland der syrisch-orthodoxen Kirche wurde 1997 gegr√ľndet und hat seinen Bischofsitz im ehemaligen Dominikanerkloster in Warburg. Nach der breiten Renovierung des Klosters dient dieses nun als syrisch-orthodoxes Zentrum in Westfalen.

J√ľdisches Leben in Warburg

Warburg hatte in der Geschichte eine bedeutende j√ľdische Gemeinde. Um 1800 waren von 2000 Einwohner Warburgs etwa 200 j√ľdischen Glaubens sowie um 1900 von 5000 Einwohner etwa 300 j√ľdischen Glaubens. Der starke Zuwachs der Gesamtbev√∂lkerung ist auf die Landflucht bzw. die Ansiedlung von Industriebetriebe sowie Bahnbetieb zur√ľckzuf√ľhren.

Die Familie Warburg hat den Namen der Stadt im 16.Jh. angenommen und ist der zweiten H√§lfte des 18. Jahrhunderts nach Altona (Hamburg) weitergezogen, wo die Gebr√ľder Moses Marcus und Gerson Warburg 1798 das Bankinstitut M&M Warburg aufbauten. Aus dieser Warburg Familie stammen auch die Naturwissenschaftler Otto und Emil Warburg. Eine andere bekannte Warburger j√ľdische Familie sind die Oppenheims, Mit Hermann Oppenheim als bekannter deutscher Neurologe. Ein weiterer bekannter Warburger ist Emil Herz, Verleger, Ullstein-Verlag, der in seinem Buch auch etwas √ľber das j√ľdische Leben in Warburg beschreibt.

In Warburg gibt es heute noch einen j√ľdischen Friedhof. Die Synagoge, die in der Altstadt lag, wurde w√§hrend der Reichskristallnacht zerst√∂rt.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Folgende Persönlichkeiten wurden in Warburg geboren oder haben dort länger gewohnt:

  • Antonius Corvinus Theologe (*1501 in Warburg, ‚Ć1553 in Hannover)
  • Antonius Eisenhoit , Goldschmied (*1553/4, ‚Ć1603 in Warburg)
  • Manfred Grothe , Weihbischof im Bistum Paderborn (*1939 in Warburg)
  • Lorenz Humburg , Maler und Kunstp√§dagoge (*1906 in Herne, ‚Ć1994 in Warburg)
  • Hermann Oppenheim Neurologe der Charit√© (*1858 in Warburg, ‚Ć1919 in Berlin)
  • Johann Conrad Schlaun, Baumeister des Barock (*1695 in N√∂rde bei Warburg, ‚Ć1773 in M√ľnster)
  • Josef Wirmer , Jurist und Widerstandsk√§mpfer gegen den Nationalsozialismus: siehe auch Gedenkstein am Gymnasium Marianum (*1901 in Paderborn, ‚Ć1944 in Berlin-Pl√∂tzensee )
  • Franz-Josef W√ľrmeling , Nachkriegspolitiker, Absolvent am Gymnasium Marianum (*1900 in Berlin, ‚Ć1986 in M√ľnster)
  • Heinrich Holtgreve , Maler und Kunstp√§dagoge (*1913 in Warburg, ‚Ć1997 in Warburg)
  • Emil Herz , Germanist und Verlagsvorstand Ullstein (*1877 Warburg, ‚Ć1971 New York)
  • Rudolf von Delius Schriftsteller, Herausgeber (*1878 in Warburg, ‚Ć1946 in Ried)

Literatur

Heintze, Bernd: Warburg. - Paderborn: Bonifatius-Dr., -Buch, -Verl., 1996. - 72 S. : √ľberw. Ill. (√úberblick) ISBN 3-87088-942-X

Weblinks

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