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Letzte Änderung für Artikel Brakel: 12.02.2006 14:26

Brakel

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Wappen Karte
Stadtwappen der Stadt Brakel Lage der Stadt Brakel in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : Detmold
Kreis : Höxter
FlĂ€che : 173,74 kmÂČ
Einwohner : 17.791 (31. Dezember 2003)
Bevölkerungsdichte : 102 Einwohner/kmÂČ
Höhe : 110,7 - 361,9 m ĂŒ. NN
Postleitzahl : 33034
Vorwahl : 0 52 72
Geografische Lage :
Koordinaten: 51° 43' N, 9° 11' O
51° 43' N, 9° 11' O
Kfz-Kennzeichen : HX
GemeindeschlĂŒssel : 05 7 62 016
Stadtgliederung: Brakel u. 14 Ortschaften
Adresse der
Stadtverwaltung:
Am Markt
33034 Brakel
Website: www.brakel.de
E-Mail-Adresse: info@brakel.de
Politik
BĂŒrgermeister : Friedhelm Spieker ( CDU )

Brakel ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen, Deutschland und gehört zum Kreis Höxter.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Brakel ist eine Stadt im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Brakel liegt im Mittelpunkt des Kreises Höxter zwischen Eggegebirge und Weser im Brakeler Bergland (Nethegau).

Stadtgliederung

  • Auenhausen (mit 130 Einwohnern), Frohnhausen (mit 309 Einwohnern) und Hampenhausen (mit 54 Einwohnern) sind die am höchstgelegensten Ortschaften Brakels. Diese drei Ortschaften werden auch als Heggedörfer bezeichnet. Zwischen 1142 und 1147 wurden diese drei Dörfer erstmals erwĂ€hnt. Im 12. und 13. Jahrhundert hatte das Kloster Gehrden Besitz in diesen Ortschaften. Die Heggedörfer wurden neben der Stadt Gehrden nach Auflösung des Kreises Warburg in die Großgemeinde Brakel eingegliedert.
  • Beller: 228 Einwohner
  • Bellersen liegt am Rande ausgedehnter Waldungen im Bruchtal. Bellersen gilt "als 'Tourismus-Musterdorf' des Landes NRW". Bellersen hatte als "Dorf B." der "Judenbuche" von Annette von Droste-HĂŒlshoff internationale BerĂŒhmtheit erlangt. Die Einwohnerzahl Bellersens betrĂ€gt 704.
  • Bökendorf: 1965 feierte dieser Ort sein 1000-jĂ€hriges Bestehen. Das Schloss Bökendorf war Mittelpunkt des "Romantikerkreises" mit Annette von Droste-HĂŒlshoff, den BrĂŒdern Grimm, Clemens von Brentano und Josef Görres. Heute bekannt durch die FreilichtbĂŒhne . Bökendorf hat 852 Einwohner.

Homepage: http://www.boekendorf.de FreilichtbĂŒhne: http://www.freilichtbuehne-boekendorf.de

  • Erkeln: Der VorlĂ€ufer des Dorfes, eine Höfegruppe wurde erstmals im 9. Jahrhundert erwĂ€hnt. 644 Einwohner hat dieses Dorf.
  • Gehrden: Die Titularstadt wurde erstmals 868 erwĂ€hnt. Idyllisch gelegen im Oesetal am Osthang des Eggegebirges gilt Gehrden als Tourismusort. Die 1142 gegrĂŒndete Benediktinnerinen-Abtei hatte großen Einfluß und mehrere Besitzungen im Warburger Land. Gehrden wurde in Folge der Auflösung des Kreises Warburg 1975 in die Großgemeinde Brakel eingegliedert. Bis dahin gehörte Gehrden zum Amt Dringenberg-Gehrden. Die romanische Klosterkirche besitzt das grĂ¶ĂŸte GlockengelĂ€ut Westfalens. Im Klosterpark befindet sich die drittĂ€lteste Linde Deutschlands, die Zwölfapostel Linde die kurz nach der KlostergrĂŒndung von den Benediktinenrinnen angepflanzt wurde.

Gehrden hat 956 Einwohner.

Homepage: http://www.brakel-gehrden.de

  • Hembsen: Bereits "Anno 800 n.Chr." zum ersten Mal erwĂ€hnt, liegt Hembsen inmitten der waldreichen HöhenzĂŒge des Nethegaus und hat 1.084 Einwohner.
  • Istrup: 707 Einwohner
  • Rheder: 324 Einwohner. Bekannt fĂŒr die SchlossbrĂ€uerei Rheder, eine traditionsreiche Brauerei.
  • Riesel: 610 Einwohner.
  • Schmechten: 224 Einwohner
  • Siddessen: 504 Einwohner

(Stand der Einwohnerzahlen: 31. Dezember 2003)

Geschichte

Erstmals erwĂ€hnt von Benediktinermönchen um 836 als "villa brechal". Brakel entwickelte sich zu einer nicht unbedeutenden Handelsstadt, die Mitglied der Hanse war und noch heute ist. Im 14.Jahrhundert steht die Hansestadt im Mittelpunkt ihrer BlĂŒte und im Bistum Paderborn gleichrangig mit Paderborn und Warburg, erkennbar am eigenen Gerichts-, und Marktrecht. Die allgemeine Lage verschlechterte sich im 15.Jahrhundert, in den Außenbezirken erfolgt die GrĂŒndung des Klosters Brede. Der DreißigjĂ€hrige Krieg hinterlĂ€sst auch in Brakel Spuren. 1803 ĂŒbernimmt Preußen die Stadt und ernennt Brakel zur Kreisstadt. Nach vorĂŒbergehender französischer Verwaltung muss man den Kreissitz ab 1832 endgĂŒltig an Höxter abtreten. Am 1.1.1970 schließen sich die zuvor selbstĂ€ndigen Gemeinden Beller, Bellersen, Bökendorf, Erkeln, Hembsen, Hinnenburg, Istrup, Rheder, Riesel und Schmechten der Stadt an. Im Zuge des Landesgesetzes zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise vom 5.11.1974 werden der Kreis Höxter und der Altkreis Warburg zusammengelegt. Die bis dahin selbstĂ€ndigen Gemeinden Auenhausen, Frohnhausen, Hampenhausen, Siddessen und Gehrden fallen an Brakel. Im Zuge der Neuordnung war auch in der Diskussion, Brakel zur Kreisstadt des neuen Kreises zu ernennen. Besonders die geographische Lage in der Mitte des neuen Kreises wurde als Pluspunkt Brakels angesehen. Letztlich scheiterten die Brakeler Ambitionen auf den Kreissitz aber. Höxter blieb Kreisstadt. Zwischen 1966 und 1995 war Brakel Garnisonsstadt des 43. Artilleriebataillons aus Belgien . Die heutigen Schwerpunkte der Entwicklung sind wie folgt:

  • Ansiedlung von Industrieunternehmen, vor allem im holz-, metall-, textil-, und kunststoffverarbeitenden Bereich
  • Ernennung zum Luftkurort und Ausbau des Fremdenverkehrs.
  • Angebot eines breitgefĂ€cherten Schulwesens, durch Brakels zentrale Mittellage im Kreis begĂŒnstigt.

Politik

Gemeinderat

Die 32 Sitze des Gemeinderat verteilen sich wie folgt:

  • CDU 17 Sitze
  • SPD 7 Sitze
  • GrĂŒne 2 Sitze
  • FDP 1 Sitz
  • CWG 5 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 26. September 2004 )

BĂŒrgermeister

Hauptamtlicher BĂŒrgermeister ist seit 1999 Friedhelm Spieker CDU

Wappen

In Rot zwischen zwei silbernen (weißen) oben durch einen Ziergiebel verbundenen, spitzbedachten TĂŒrmen ein grĂŒner Schild mit drei silbernen (weißen) PfĂ€hlen, im Schildhaupt ĂŒberdeckt von einem roten Balken, der mit drei goldenen (gelben) Kugeln belegt ist.

StÀdtepartnerschaften

Die Stadt Brakel unterhĂ€lt StĂ€dtepartnerschaften zur Gemeinde Wetteren ( Belgien ) und Gemeinde Zirkow (Insel RĂŒgen).

Wirtschaft und Infrastruktur

Hanse

Brakel war eine Prinzipialstadt der Hansestadt Paderborn und wurde somit Mitglied der Hanse. Brakel ist auch Mitglied des Hansebundes der Neuzeit .

Verkehr

Bildung

Söhne und Töchter der Stadt

  • JĂŒrgen Herrmann , deutscher Politiker
  • Claus-Dieter Wollitz , deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer
  • Hermann Goehausen , Professor der Rechtswissenschaft
  • Petrus Legge , ehem. Bischof von Meißen
  • Johann Georg Rudolphi , ein bedeutender Maler des Barock

Annentag

Der Annentag in Brakel die grĂ¶ĂŸte Innenstadtkirmes im Weserbergland, die alljĂ€hrlich am Wochenende des ersten Augustsonntags stattfindet.

Literatur

  • WestfĂ€lischer StĂ€dteatlas; Band: I; 4 Teilband. Im Auftrage der Historischen Kommission fĂŒr Westfalen und mit UnterstĂŒtzung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, hrsg. von Heinz Stoob † und Wilfried Ehbrecht. Stadtmappe Brakel, Autor: Heinz Stoob. ISBN 3-89115-331-7 ; Dortmund-Altenbeken, 1975.

Weblinks

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