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Letzte Änderung für Artikel Kreis Borken: 18.02.2006 00:48

Kreis Borken

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Kreiswappen Lage des Kreises
Kreiswappen des Kreises Borken Lage des Kreises Borken in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : MĂĽnster
Landschaftsverband: Westfalen-Lippe
Verwaltungssitz : Borken
Fläche : 1.418,78 km²
Einwohner : 367.836 (31. Mai 2005)
Bevölkerungsdichte : 259 Einwohner/km²
Kfz-Kennzeichen : BOR
KreisschlĂĽssel : 05 5 54 000
Kreisgliederung: 17 Gemeinden
Hausanschrift der Kreisverwaltung: Burloer StraĂźe 93
46325 Borken
Website : www.kreis-borken.de
Landrat : Gerd Wiesmann ( CDU )
Karte
Lage des Kreises Borken in Nordrhein-Westfalen

Der Kreis Borken liegt im Westmünsterland im Nordwesten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Er gehört zum Regierungsbezirk Münster und ist Mitglied im Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Sitz des Kreises ist die Stadt Borken.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Geodatenatlas

Der Geodatenatlas bietet Ihnen die Möglichkeit, sich anhand von Karten, Luftbildern und Rauminformationen über den Kreis Borken zu informieren. Geodatenatlas des Kreises Borken

Nachbarkreise bzw. -provinzen

Der Kreis Borken grenzt im Norden an den niedersächsischen Landkreis Grafschaft Bentheim, im Nordosten an den Kreis Steinfurt, im Osten an den Kreis Coesfeld, im Südosten an den Kreis Recklinghausen, im Südwesten an den Kreis Wesel, im Westen an den Kreis Kleve und im Nordwesten an die niederländischen Provinzen Gelderland und Overijssel .

Kreisgliederung

Der Kreis Borken gliedert sich in 17 kreisangehörige Gemeinden , von denen drei Mittlere kreisangehörige Städte und eine Große kreisangehörige Stadt sind.

Städte

  1. Ahaus, Mittlere kreisangehörige Stadt (38.354)
  2. Bocholt, Große kreisangehörige Stadt (73.762)
  3. Borken, Mittlere kreisangehörige Stadt (40.972)
  4. Gescher (17.153)
  5. Gronau (Westf.), Mittlere kreisangehörige Stadt (46.218)
  6. Isselburg (11.275)
  7. Rhede (19.232)
  8. Stadtlohn (20.651)
  9. Vreden (22.501)

Gemeinden

  1. Heek (8.303)
  2. Heiden (8.117)
  3. Legden (6.788)
  4. Raesfeld (11.205)
  5. Reken (14.354)
  6. Schöppingen (7.174)
  7. SĂĽdlohn (8.936)
  8. Velen (12.955)

(Einwohnerzahlen vom 30. Juni 2005)

Geschichte

Vorläufer des Kreises Borken waren historische Gerichtsbezirke und die historischen Ämter Ahaus, Bocholt und Horstmar im Fürstbistum Münster, so wie die Herrschaften Anholt und Gemen. Nach der Säkularisierung des Fürstbistums Münsters im Reichsdeputationshauptschluss fällt das Gebiet 1803 an die neugebildeten Fürstentümer Salm-Salm und Salm-Kyrburg , bevor es zur Durchsetzung der Kontinentalsperre 1810 in das französische Kaiserreich eingegliedert wird. Nach dem Abzug der französischen Truppen 1813 und dem Wiener Kongress wird das Gebiet Teil der preußischen Provinz Westfalen. 1816 erfolgt, bezogen auf das heutige Kreisgebiet die Verwaltungsgliederung in die Landkreise Borken und Ahaus. 1923 scheidet die Stadt Bocholt aus dem Kreis Borken aus und wird kreisfreie Stadt. Nach dem zweitem Weltkrieg wird das heutige Kreisgebiet Teil der britischen Besatzungszone und 1946 Teil des neugebildeten Landes Nordrhein-Westfalen.

Im Zuge der Kommunalen Neugliederung 1975 werden die bisherigen Kreise Ahaus und Borken, die kreisfreie Stadt Bocholt, die kreisangehörige Stadt Isselburg (vormals Kreis Rees) sowie die Gemeinden Erle (vormals Kreis Recklinghausen) und Gescher (vormals Kreis Coesfeld) zum heutigen Kreis Borken zusammengeschlossen.

Am 26. November 2005 wurde im Kreis Borken Katastrophenalarm ausgelöst. Durch starke Schneefälle am Vortag mit Neuschneehöhen von 30 bis 50 cm waren zahlreiche Freileitungsmaste zusammengebrochen. Zudem rissen zahlreiche Freileitungen , weil sie dem Gewicht des sie ummantelnden Eispanzers nicht mehr standhielten. Dadurch kam es zu Stromausfällen in tausenden Betrieben und Haushalten. Da durch den Stromausfall auch viele Heizungsanlagen in den Wohnhäusern nicht mehr funktionierten, mussten Notunterkünfte eingerichtet werden, um den betroffenen Personen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ein Obdach zu bieten. Um die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen, wurde Lebensmittelgeschäften in Städten und Gemeinden, die nicht vom Stromausfall betroffen waren, die Genehmigung erteilt, auch am 27. November 2005 (Sonntag) zu öffnen. Aufgrund des großen Kundenansturms wurden allerdings bereits am Abend des Vortages einige Grundnahrungsmittel knapp, weil man auf diesen erhöhten Bedarf nicht eingerichtet war. So war zum Beispiel Brot in vielen Läden nicht mehr erhältlich.

Kultur

Im Jahre 2005 ist der Kreis Borken Standort und Ausrichter der Skulptur Biennale MĂĽnsterland.

Verkehr

Schienenverkehr

Der Kreis Borken wird von fĂĽnf Eisenbahnstrecken erschlossen:

  • im Westen von der Zweigstrecke Wesel-Bocholt ( DB-Kursbuchstrecke 421 ), die im NRW-Takt täglich alle 60 Minuten auĂźer samstagsnachmittags und sonntagsvormittags zweistĂĽndlich von der Regionalbahn „Der Bocholter“ (RB 32) von Wesel nach Bocholt bedient wird
  • im Zentrum des Kreises von der
  • im Nordosten von der
    • Dortmund-Gronau-Enscheder Eisenbahn ( DB-Kursbuchstrecke 412 ), die im NRW-Takt täglich alle 60 Minuten von der WestmĂĽnsterland-Bahn (RB 51) von Dortmund nach Enschede (NL) bedient wird und
    • der DB-Kursbuchstrecke 407 , auf der im NRW-Takt täglich alle 60 Minuten die Euregio-Bahn (RB 64) von MĂĽnster (Westf) nach Enschede (NL) verkehrt.

DurchgefĂĽhrt wird der Schienenpersonennahverkehr von der DB Regio NRW GmbH und der Prignitzer Eisenbahn GmbH.

StraĂźen

Der Kreis Borken wird von zwei Bundesautobahnen und fĂĽnf BundesstraĂźen erschlossen:

Weblinks


Wikipedia

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