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Letzte Änderung für Artikel Bocholt: 19.02.2006 10:13

Bocholt

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Wappen Karte
Wappen der Stadt Bocholt Lage der Stadt Bocholt in Deutschland.
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : MĂŒnster
Kreis : Borken
Geografische Lage :
Koordinaten: 51° 50' n. Br., 6° 37' Ă¶. L.
51° 50' n. Br., 6° 37' Ă¶. L.
FlĂ€che : 119,37 kmÂČ (30. Juni 2004)
Einwohner : 73.117 (31. Dezember 2005)
Bevölkerungsdichte : 618 Einwohner/kmÂČ
Höhe : 25 m ĂŒ. NN
Postleitzahlen : 46395, 46397, 46399
Vorwahlen : 0 28 71 (außer Suderwick)
0 28 74 (Suderwick)
Kfz-Kennzeichen : BOR (ehemals BOH)
GemeindeschlĂŒssel : 05 5 54 008
Gliederung des
Stadtgebiets:
12 Stadtteile
Hausanschrift der
Stadtverwaltung:
Berliner Platz 1
46395 Bocholt
Offizielle Website: www.bocholt.de
E-Mail-Adresse: buergermeister@mail.bocholt.de
Politik
BĂŒrgermeister : Peter Nebelo ( SPD )

Die Stadt Bocholt liegt im WestmĂŒnsterland im Nordwesten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und ist die einzige große kreisangehörige Stadt des Kreises Borken im Regierungsbezirk MĂŒnster.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

RĂ€umliche Lage

Bocholt liegt im westlichen MĂŒnsterland im Kreis Borken, dessen grĂ¶ĂŸte Stadt es ist. Die Stadtgrenze ist im Norden zugleich die Landesgrenze zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich der Niederlande , im SĂŒdwesten auch die Grenze zwischen dem Kreis Borken und dem Kreis Wesel und somit auch die Grenze zwischen zwischen dem Regierungsbezirk MĂŒnster und dem Regierungsbezirk DĂŒsseldorf und den LandschaftsverbĂ€nden Westfalen-Lippe und Rheinland. Die Stadt liegt im Westen des Naturparks Hohe Mark. Durch Bocholt fließt die Bocholter Aa.

Stadtgebiet

Die GesamtflĂ€che des Stadtgebietes betrĂ€gt rund 119 Quadratkilometer, wovon 65,9% landwirtschaftlich genutzt werden. 6,7% sind WaldflĂ€che; 1,8% WasserflĂ€che; 2,1% Erholungs- und GrĂŒnanlagen; 15,9% Hof- und GebĂ€udeflĂ€chen; 6,9% Straßen, Wege und PlĂ€tze; 0,8% sonstige FlĂ€chen.

Die Bocholter Innenstadt liegt auf einer Höhenlage von 25 Metern ĂŒber NN, im Nordosten gibt es leichte Erhebungen bis auf 47 m ĂŒ. NN, nach Westen hin fĂ€llt das Land Richtung Rhein langsam ab. Der höchste Punkt der Stadt ist die MĂŒllhalde im SĂŒden des Stadtgebietes mit 63 m ĂŒ. NN.

Die Turmspitze der St. Georg-Kirche hat folgende geografische Koordinaten: 6° 36' 52" Ost / 51° 50' 22" Nord

RÀumlich ist das Stadtgebiet in folgende zwölf Stadtteile gegliedert (ungefÀhre Einwohnerzahlen, Stand Ende 2005, in Klammern):

  • Barlo (2.200 EW)
  • Biemenhorst (5.000 EW)
  • Hemden (800 EW)
  • Holtwick (1.400 EW)
  • Bocholt (47.500 EW)
  • Lankern (200 EW)
  • Liedern (1000 EW)
  • Lowick (3.900 EW)
  • Mussum (3.800 EW)
  • Spork (1.000 EW)
  • Stenern (4.400 EW)
  • Suderwick (1.900 EW)

Das Klima im WestmĂŒnsterland zeichnet sich im Vergleich zum restlichen Deutschland durch milde Winter aus. Der kĂ€lteste Monat ist der Januar , im Jahr gibt es nur 12 Eis- und 55 Frosttage . Die Sommer sind eher gemĂ€ĂŸigt, der wĂ€rmste Monat ist der Juli . Es gibt rund 760 mm Niederschlag im Jahr.

Nachbargemeinden bzw. -stÀdte

Die Stadt Bocholt grenzt im Norden an die niederlĂ€ndischen StĂ€dte Aalten und Winterswijk , im Osten an die Stadt Rhede, im SĂŒden an die Stadt Hamminkeln sowie im Westen an die Stadt Isselburg.

Geschichte

Historischer Überblick

Bocholt wurde zum Jahre 779 erstmalig als "buocholt" erwĂ€hnt und erhielt 1222 Stadtrechte nach MĂŒnsterschem Vorbild durch den Bischof von MĂŒnster.

Im Mittelalter wuchs die Siedlung um eine Anfang des 9. Jahrhunderts gegrĂŒndete "Urpfarre" und einen bischöflichen Haupthof an einem Übergang ĂŒber die Aa. Die Stadterhebung diente der Sicherung der fĂŒrstbischöflichen Macht im Westen des Bistums. Die Entwicklung der Stadt verlief gut, im 14. Jahrhundert mußte das befestigte Stadtgebiet erweitert werden, eine zweite Kirche wurde errichtet - die jedoch bis ins 20. Jahrhundert keine Pfarrechte erhielt - und die Stadt wurde landtagsfĂ€hig. Im 15. Jahrhundert wurde die Stadtpfarrkirche St. Georg als gotische Hallenkirche neu erbaut, drei Klöster entstanden, am Ende des Jahrhunderts wirkte Israhel van Meckenem (+ 10.11.1503 in Bocholt) als Goldschmied und Kupferstecher in Bocholt.

Mit Beginn der Neuzeit endete der Aufstieg der Stadt. Wegen seiner Grenzlage litt die Bocholter Wirtschaft unter dem AchtzigjĂ€hrigen Krieg . Im sogenannten spanischen Winter 1598/99 war Bocholt monatelang von spanischen Truppen besetzt. Der Bau des Rathauses 1618/24 ist ein Indiz fĂŒr eine Erholung des stĂ€dtischen Wohlstands; danach ruinierte der DreißigjĂ€hrige Krieg die Stadt: wiederholte Eroberungen und PlĂŒnderungen und eine kostspielige Besetzung durch hessische Truppen von 1635 bis 1650 verarmten Bocholt. Hinzu kamen verheerende Pestjahre. Zum wirtschaftlichen Niedergang kam der politische: Da die Stadt wie auch anderswo seit der Mitte des 16. Jahrhunderts mehrheitlich zum Protestantismus tendierte und sich allen landesherrlichen Rekatholisierungsversuchen widersetzte, verlor auch sie 1627 faktisch ihre stĂ€dtische SelbstĂ€ndigkeit und erhielt sie nach erfolgter Gegenreformation nur eingeschrĂ€nkt zurĂŒck.

Die Erholung dauerte Jahrhunderte. Mitte des 16. Jahrhunderts hatte die Stadt Zuzug von KriegsflĂŒchtlingen aus Wallonien , die Kenntnisse in der Baumwollweberei mitgebracht hatten. 1569 hatten sie eine Gilde, das "Baumseidenamt", gegrĂŒndet. Die manuelle Textilherstellung aus Baumwolle wurde der wirtschaftliche Schwerpunkt Bocholts, freilich in AbhĂ€ngigkeit von einem Baumwollimport ĂŒber die Niederlande, der im 18. und frĂŒhen 19. Jahrhundert, speziell im SiebenjĂ€hrigen Krieg und unter der napoleonischen Herrschaft, immer wieder Störungen unterlag.

Nach dem Ende des FĂŒrstbistums MĂŒnster 1802 geriet Bocholt kurzfristig unter die neu entstandene Herrschaft der FĂŒrsten von Salm -Salm, die die Stadt zum Regierungssitz machten. Es folgte eine zweijĂ€hrige Eingliederung in das Kaiserreich Frankreich 1811 bis 1813, bis sich nach dem Befreiungskrieg die preußische Herrschaft etablierte. Unter den Preußen gehörte Bocholt zum Kreis Borken, Regierungsbezirk MĂŒnster, Provinz Westfalen.

Die Industrialisierung , die in Bocholt mit der Umstellung der Textilherstellung auf Dampfkraft in der Mitte des 19. Jahrhunderts begann, brachte einen heftigen Wirtschaftsaufschwung seit etwa 1870, mit der ein ebenso heftiger Bevölkerungsanstieg (1852 ca. 4700 Einwohner, 1871 ca. 6100, 1900 ca. 21500)und ein starker Ausbau der Infrastruktur (1878 Anschluß an das Eisenbahn-, 1913 an das ElektrizitĂ€tsnetz; Krankenhausneubau 1875-78, Schlachthof 1899/1900, Stadtgas 1901, Bahnhof 1904, Amtsgericht 1910/11, Wasserleitung/Kanalisation 1911-13, Friedhofsverlegung 1908, Alten- und Waisenhaus 1909/10, WalderholungsstĂ€tte 1913, Schul-, Kirchen- und Klosterneubauten) einherging.

WĂ€hrend die Wirtschaftsentwicklung im und nach dem 1. Weltkrieg stagnierte bzw. stark schwankte, erreichte die stĂ€dtische EigenstĂ€ndigkeit 1923 mit der Errichtung des Stadtkreises Bocholt einen Höhepunkt. - Politisch war Bocholt wegen der ĂŒberwiegend katholischen Bevölkerung eine Hochburg des Zentrums. Die NS-Machtergreifung wurde dadurch nicht beeintrĂ€chtigt. 1934-35 erhielt die Stadt in dem eigens dafĂŒr gebauten "Stadtwaldlager" eine SA -Garnison der " Österreichischen Legion ", d. h. Emigranten des Dollfuß-Putsches, die 1938 wieder nach Österreich abzogen. Das Lager wurde im 2. Weltkrieg als Kriegsgefangenenlager ( StaLag VI F) genutzt. Auf dem ehemaligen Lagerfriedhof liegen ĂŒber 1700 tote Sowjetsoldaten. - Die Stadt wurde im MĂ€rz 1945 durch einen Bombenangriff zu ca. 85 % zerstört.

Nach der Auflösung des Staates Preußen und der GrĂŒndung des Landes Nordrhein-Westfalen gehörte die Stadt zum Landesteil Westfalen-Lippe . Der Wiederaufbau in der Mitte des 20. Jahrhunderts gelang sehr rasch, was vornehmlich dem rasanten Wirtschaftsaufschwung der 50er und 60er Jahre zu verdanken war. Die Bocholter Textilindustrie konnte jedoch nur anfĂ€nglich an diesem Aufschwung teilnehmen und geriet zunehmend in Konkurrenz zu billigeren Auslandsprodukten. Folge war ein Niedergang dieses Industriezweigs. Dagegen prosperierten die Metall- und die Elektroindustrie, welche heute die lokale Wirtschaft bestimmen. Im Zuge der kommunalen Neugliederung 1975 stieg die Einwohnerzahl durch Eingemeindung von zehn Umlandgemeinden von ca. 49.000 auf ca. 65.000, die FlĂ€che wuchs von 18,4 kmÂČ auf 119,4 kmÂČ. Infolge dieser Erweiterung konnten ein weitrĂ€umiges Industriegebiet (Industriepark Bocholt) sĂŒdwestlich der bebauten StadtflĂ€che im Stadtteil Mussum eingerichtet und das Krankenhaus aus dem Stadtkern ausgelagert werden.

Trotz erfolgreichen Wiederaufbaus und wirtschaftlichen Ausbaus konnte die Stadt ihre zentrale Stellung im Umland nicht beibehalten. Die Bahnverbindungen wurden bei Ausbau des Straßenverkehrsnetzes in den 60/70er Jahren bis auf die Rheinschienenanbindung nach Wesel stillgelegt, die Kreisfreiheit ging 1975 verloren, mit der Privatisierung von Bundesbahn und Bundespost wurden Bahnhof und Postamt zurĂŒckgestuft, das Gewerbegericht wurde verlegt. Durch die aktuelle Errichtung eines Justizzentrums fĂŒr Arbeits- und Amtsgericht sowie Staatsanwaltschaft (geplante Fertigstellung Ende 2006) soll der drohende Abzug der Justizbehörden abgewendet werden.

Namensgebung

Bocholt wird traditionell als " Buchenholz " gedeutet. Auf diese Ethymologie deuten die mittelalterlichen Stadtsiegel hin, die als sogenannte redende Siegel sÀmtlich einen Baum als Siegelbild zeigen, der auf dem Stadtsiegel von 1302 eindeutig als Buche zu identifizieren ist. - Von Einheimischen wird die Stadt auf plattdeutsch "Bokelt" genannt. So lautet der Wahlspruch der Bocholter: "Nörgens bÀter as in Bokelt".

Wappen

Die amtliche Wappenbeschreibung lautet: "In grĂŒnem Feld eine gerade aufgewachsene, ausgerissene silberne Buche mit drei symmetrisch verteilten Ästen mit dazwischen stehenden Einzelzweigen. Die Zahl der BlĂ€tter betrĂ€gt 17. Sie zeigen Rippen und sind gezahnt. Die Zahl der an den langen Stielen erscheinenden Bucheckern ist 23. Die Zahl der Wurzeln betrĂ€gt 5. Unten am Stamm befindet sich je ein abgehauener Auswuchs." Die Wappengenehmigung wurde am 6. MĂ€rz 1930 durch das preußische Staatsministerium erteilt. Vorlage des Wappens ist das große Stadtsiegel, dessen Gebrauch erstmals 1302 nachweisbar ist. Schon 1284 ist auf einem nicht vollstĂ€ndig erhaltenen Stadtsiegel ein Baum zu erkennen. Auf einem nur rudimentĂ€r erhaltenen Stadtsiegel von 1259 sind sechs BlĂ€tter an langen glatten Zeigen erkennbar.

Ehrungen fĂŒr die Stadt Bocholt

  • 1972 Verleihung der "Europafahne" durch den Europarat in Straßburg als Anerkennung fĂŒr das europĂ€sche Engagement der Stadt Bocholt; Ehrenbezeichnung "Gemeinde Europas"
  • 1991 Verleihung der "Europaplakette" durch den Europarat
  • 1993 Verleihung des "Europapreises" durch den Europarat. Hierbei handelt es sich um die höchste Auszeichnung auf kommunaler Ebene, die der Europarat jedes Jahr einer Stadt seiner 46 Mitgliedsstaaten verleiht.
  • 2005 Verleihung des "European Energy Award"
  • 2005 erneut Gewinn des Titels "Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands" unter 100.000 Einwohnern. Der Titel wird im Rahmen des vom Umweltbundesamt geförderten ADFC / BUND -Projektes "Umweltentlastung durch mehr Radverkehr" verliehen.

Politik

Stadtrat

Die Sitze im Stadtrat verteilen sich nach den Ergebnissen der Kommunalwahlen 1999 und 2004 folgendermaßen, wobei wegen der Verkleinerung des Stadtrats von 50 (1999) auf 44 (2004) Sitze die absoluten Zahlen nur eingeschrĂ€nkt vergleichbar sind:

Partei Sitze
1999
Sitze
2004
Christlich Demokratische Union 28 22
Sozialdemokratische Partei Deutschlands 15 13
BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen 3 3
Stadtpartei 2 3
Freie Demokratische Partei 1 2
FW/UWG 1 1

Bisherige (Ober-)BĂŒrgermeister

OberbĂŒrgermeister

  • Dr. Benölken, Wilhelm ( CDU ) von 1945 bis 1946
  • Dr. van Laak, Wilhelm ( CDU ) von 1946 bis 1947
  • Göwert sen., August ( CDU ) von 1947 bis 1948
  • Kemper, Otto ( CDU ) von 1948 bis 1964
  • Hochgartz, GĂŒnter ( CDU ) von 1964 bis 1974

BĂŒrgermeister

  • Hochgartz, GĂŒnter ( CDU ) von 1975 bis 1983
  • Demming, Bernhard ( CDU ) von 1983 bis 1994
  • Feldhaar, Christel ( CDU ) von 1994 bis 1999

Hauptamtliche BĂŒrgermeister

  • Ehling, Klaus ( CDU ) von 1999 bis 2004
  • Nebelo, Peter ( SPD ) seit Oktober 2004

StÀdtepartnerschaften

Die Stadt unterhĂ€lt drei StĂ€dtepartnerschaften mit der gleichnamigen belgischen Gemeinde Bocholt , mit der französischen Stadt Aurillac und mit Rossendale in Großbritannien .

Freizeit und Sport

Erholungseinrichtungen

  • BĂŒrgerpark Mosse
  • Langenbergpark mit dem Meckermann
  • Bocholter Stadtwald
  • Der Aa-See ist ein kĂŒnstlicher See mit Freizeitanlagen. Das GelĂ€nde hat eine GesamtflĂ€che 74 ha, die WasserflĂ€che betrĂ€gt 32 ha. Fertiggestellt wurde er 1983.

Sportvereine

  • TuB Bocholt e.V. - grĂ¶ĂŸter Sportverein mit breitem Angebot
  • TV Bocholt v. 1867 e.V. - familienorientierter Breitensportverein; Sportarten wie Basketball , Schwimmen , Tanzsport , Handball , Faustball , Volleyball , Tennis , u.a.
  • Der Bocholter Wassersportverein 1920 e.V. - MitgliederzahlenmĂ€ĂŸig Bocholts grĂ¶ĂŸter Sportverein mit ausgedehnter Freizeitanlage, den Tonwerken inkl. eigenem See, eigenen TennisplĂ€tzen und breitem Sportangebot; darunter auch eher alternative Sportarten wie Schwimmen , Wasserball , Segeln , Triathlon , Rugby und Breitensport .
  • 1. FC Bocholt und FC Olympia Bocholt - Die beiden bekanntesten und grĂ¶ĂŸten Fußballvereine Bocholts. Auf dem GelĂ€nde des 1. FC Bocholt befindet sich ein Fußballstadion (am HĂŒnting), das auch zu Konzertzwecken genutzt wird.
  • Kneipp-Verein Bocholt e.V. - Kursangebote wie Yoga , Zilgrei , Feldenkrais , Taijiquan , Nordic Walking , Wassergymnastik außerdem: VortrĂ€ge zu gesundheitlichen Themen, breites Angebot fĂŒr Kinder, eigene Sauna und Infrarotkabinen
  • TV Phönix Bocholt 1986 e.V. - Sportverein mit Sportarten wie Handball, Rugby, Tennis, Badminton, Volleyball
  • HSV Bocholt Zusammenschluss der Handballjugendabteilungen von dem TV Phönix Bocholt und des TV Bocholts
  • DJK Spielverein Lowick 1930 e.V. - Familien-Sportverein mit Sportarten wie Fußball, Leichtathletik, Taekwondo, Tennis, Turnen, Volleyball
  • SC 1926 Bocholt e.V. - Sportverein mit Fußball- und Tennisabteilung
  • Windsurfingclub Bocholt e.V. - www.windsurfingclub-bocholt.de Ein kleiner Verein mit eigenem Vereinsheim uns Einsteigerschulungen am Aasee.

Sonstige Freizeiteinrichtungen

Bild:Shopping-Arkaden (Bocholt).jpg

  • Das Spaß- und Freizeitbad Bahia
  • Die Ravardistraße: Bocholts Party- und Kneipengegend
  • Die Shopping Arkaden (Bild rechts)
  • Die Alte Molkerei mit dem TanzcafĂ© Valentino, dem Kulturort Alte Molkerei, der alternativen Discothek Hades und dem zugehörigen Bistrorant Helios.
  • Das Kinodrom, ein Kino mit 9 SĂ€len und einer Jazzbar
  • Das Bowlingcenter 2000 direkt am Aasee neben MC Donalds
  • Kart2000 in Bocholt (im Industriegebiet zwischen Bocholt und Rhede)

RegelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen

  • Die Bocholter Kirmes ist die grĂ¶ĂŸte Kirmes im MĂŒnsterland. Sie findet jĂ€hrlich am dritten Wochenende des Oktobers statt und beginnt freitags mit einem Familientag und dem Fassanstich des amtierenden BĂŒrgermeisters und endet montags.
  • Der internationale Zirkus Flic Flac wurde in Bocholt gegrĂŒndet und kehrt zu jeder Premiere des neuen Programms in seine Heimatstadt zurĂŒck.
  • Bocholter Citylauf
  • Aa-See-Triathlon
  • Stadtfest
  • Rock-Toleranz, ein seit 2004 jĂ€hrlich veranstaltetes Rock-Festival in Barlo
  • Bocholter BĂŒhne in der Alten Molkerei

Kultur und Bildung

SehenswĂŒrdigkeiten und GedenkstĂ€tten

Bild:Historisches Rathaus (Bocholt) WebCam.jpg

JĂŒdischer Friedhof Bocholt
JĂŒdischer Friedhof Bocholt
Wasserturm Bocholt
Wasserturm Bocholt
  • St.Georg-Kirche, spĂ€tgotischer Hallenbau (1415-86)
  • Historisches Rathaus, im Stil der niederlĂ€ndischen Backsteinrenaissance (1618-24).
  • Pfarrkirche Liebfrauen , ehemals Klosterkirche der Minoriten, (1785-92), spĂ€tbarocker Stil, baulich erweitert 1912/13.
  • JĂŒdischer Friedhof am Stadtwald
  • Russischer KriegsgrĂ€ber-Friedhof am Stadtwald
  • Herrenhaus Woord , (1792-95), BĂŒrgerhaus im klassizistischen Stil.
  • Wasserturm (1912, saniert und umgenutzt 1998)
  • Heilig-Kreuz-Kirche, entworfen von Dominikus Böhm ( 1936 / 1937 )
  • St.-Paul-Kirche, entworfen von Gottfried Böhm 1966
  • Neues Rathaus mit Kulturzentrum am Berliner Platz, Architekt Gottfried Böhm (1977)
  • Neutorplatz und Shopping-Arkaden an der Aa, stĂ€dtebauliches Großprojekt der 90er Jahre.
  • Medienzentrum im alten Bahnhof mit Wandbildern von Fritz Baumgartner .
  • Schloss Diepenbrock - Barockes Wasserschloss im Stadtteil Barlo; heute ein Hotel-Restaurant.
  • Herz-Jesu-Kirche (Bocholt) , entworfen von Professor Heinrich Bartmann 1960
  • Stadtarchiv (NĂ€heres vgl. www.archive.nrw.de)

Museen

  • Textilmuseum - ermöglicht Blicke in die Vergangenheit der Textilindustrie.
  • Stadtmuseum Bocholt - Geschichte, ArchĂ€ologie , Kunst und Kultur der Stadt in ĂŒberwiergend gegenstĂ€ndlicher Überlieferung.
  • Handwerksmuseum
  • Kunsthaus - bildende Kunst, jĂ€hrl. ca. 10 wechselnde Ausstellungen
  • Kunstkammer St. Georg - wertvolle, religiöse KunstgegenstĂ€nde
  • Schulmuseum St.-Georg-Gymnasium - Einblick in die 200jĂ€hrige Schulgeschichte, naturwissenschaftliche Abteilung
  • Private Sammlung alter Turmuhren, Besichtigung möglich

Schulen

Grundschulen

  • Annette-von-Droste-HĂŒlshoff -Schule
  • Biemenhorster Schule
  • Clemens-August -Schule
  • Clemens-DĂŒlmer -Schule
  • Diepenbrockschule
  • Edith-Stein -Schule
  • Fildekenschule
  • Georgiusschule - Holtwick/Spork
  • Josefschule
  • Klaraschule
  • Kreuzschule
  • Liebfrauenschule - Stenern
  • Ludgerusschule
  • Martinschule - Barlo
  • Pestalozzischule
  • Pfarrer-Wigger-Schule
  • St. Bernhard-Schule - Lowick

WeiterfĂŒhrende Schulen

Hauptschulen

  • Arnold-Janssen- Schule (AJS)
  • Hohe-Giethorst-Schule (HGS)
  • Melanchthonschule
  • Norbertschule
  • Thonhausenschule.

Realschulen

  • Israhel-van-Meckenem -Realschule (IvM)
  • Werner-von-Siemens -Realschule (WVS)
  • Albert-Schweitzer -Realschule
  • Abendrealschule

Gymnasien

  • St.-Georg -Gymnasium
  • Euregio-Gymnasium
  • Mariengymnasium
  • Bischöfliches St.-Josef -Gymnasium (ehemals St.-Josef-Gymnasium der Kapuziner ) "Kapu".
  • Abendgymnasium

Berufkollegs

  • Berufskolleg Bocholt-West als gewerb- und handwerkliche Berufsschule in TrĂ€gerschaft des Kreises Borken
  • Berufskolleg am Wasserturm als wirtschaftliche und kaufmĂ€nnische Berufsschule in TrĂ€gerschaft der Stadt Bocholt
  • August-Vetter-Berufskolleg fĂŒr Hauswirtschaft in TrĂ€gerschaft des Bistums MĂŒnster

Förderschulen

Bocholt hat auch noch

  • Overbergschule - StĂ€dt. Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen
  • Bischof-Ketteler -Schule - Private Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung des Caritas-Verbandes
  • BrĂŒder-Grimm-Schule - Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Sprache des Kreises Borken

Fachhochschule

Die Bocholter Fachhochschule bietet seit 1992 einige, vor allem technische, StudiengÀnge an. Der Hauptsitz befindet sich in Gelsenkirchen - die Abteilung Bocholt umfasst die drei Fachbereiche Elektrotechnik , Maschinenbau und Wirtschaft .

Sonstige schulische Einrichtungen

FĂŒr die breite Bevölkerung hĂ€lt die Volkshochschule Bocholt-Rhede-Isselburg ein umfangreiches Kurs- und Weiterbildungsangebot bereit. In Bocholt ist auch der Sitz der Musikschule Bocholt-Rhede-Isselburg.

Bibliotheken

Im alten BahnhofsgebÀude ist die Stadtbibliothek untergebracht.

Außerdem existieren BĂŒchereien verschiedener Kirchengemeinden.

Infrastruktur und Wirtschaft

Verkehrsinfrastruktur

Schienen- und Busverkehr

Der Bahnhof Bocholt liegt ungefĂ€hr 500 m sĂŒdöstlich des Stadtzentrums an der eingleisigen Zweigstrecke Wesel-Bocholt ( DB-Kursbuchstrecke 421 ), die tĂ€glich alle 60 Minuten außer samstagsnachmittags und sonntagsvormittags zweistĂŒndlich von der Regionalbahn „Der Bocholter“ (RB 32) im NRW-Takt mit Anschluss an den Rhein-Express (RE 5) in Wesel bedient wird.

Betrieben wird der Schienenpersonennahverkehr von der DB Regio NRW , die Dieseltriebwagen der DB Baureihe 628 einsetzt.

Im Straßenpersonennahverkehr erschließen die

Schnellbus -Linie S 75 nach MĂŒnster ĂŒber Rhede, Borken,
die Linie 61 nach Rees ĂŒber Isselburg,
die Linie 64 nach Wesel ĂŒber Hamminkeln,
zwei internationale Buslinien nach Winterswijk ( NL ) und Doetinchem ( NL ) sowie
sechs Stadtbus -Linien, die halbstĂŒndlich verkehren,

die Region und das Stadtgebiet. DarĂŒber hinaus gibt es bedarfsorientierte Taxibus-Linien.

FĂŒr den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt der Tarif der Verkehrsgemeinschaft MĂŒnsterland (VGM) und tarifraumĂŒberschreitend der NRW-Tarif .

Straßen

Bocholt ist ĂŒber die B 473 an die A 3 ( E 35 ) angebunden. Durch das Stadtgebiet fĂŒhrt die B 67 . Um diese zu entlasten, wurde die B 67n gebaut.

Medizin und Gesundheit

Mit ĂŒber 480 Planbetten und 75 AusbildungsplĂ€tzen der angegliederten Gesundheits- und Krankenpflegeschule stellt das St.-Agnes-Hospital Bocholt die medizinische Versorgung in und um Bocholt sicher und ist gleichzeitig einer der grĂ¶ĂŸten Arbeitgeber vor Ort.

Wirtschaft

In Bocholt ist die Siemens AG grĂ¶ĂŸter Arbeitgeber und mit zwei GeschĂ€ftsbereichen vertreten. Zum einen der GeschĂ€ftsbereich Automation and Drives (A&D), der im Jahr 2005 die Flender AG ĂŒbernommen hat, sowie der Bereich Communication (COM), zu dem in Bocholt ein Werk fĂŒr die Herstellung von Schnurlostelefonen (Gigaset) gehört, sowie das World-Service-Center fĂŒr sĂ€mtliche Kommunikationsendprodukte. Der Service fĂŒr MobilfunkgerĂ€te ging am 1. Oktober 2005 an die taiwanesischen Firma BenQ ĂŒber. Diese bekennt sich zum Standort Bocholt.

Der Bocholter Industriepark im SĂŒd-Westen der Stadt mit einer BruttoflĂ€che von 235 ha ist das grĂ¶ĂŸte zusammenhĂ€ngende, voll erschlossene GewerbeflĂ€chenareal in ganz Nordrhein-Westfalen. Er zĂ€hlt bereits 200 Betriebe mit ĂŒber 6.000 BeschĂ€ftigten. Der Industriepark verfĂŒgt ĂŒber einen direkten Anschluss an die B 67n und damit an die A 3 Arnheim/Oberhausen.

Medien

Die Bocholter Presse ist dominiert von der einzigen Tageszeitung "Bocholter-Borkener Volksblatt" ( BBV ). Zweimal pro Woche erscheinen die AnzeigenblĂ€tter "Bocholter Report" und "Stadt-Kurier", letzteres aus dem gleichen Hause wie das BBV. Des Weiteren gibt es noch den lokalen Radiosender WestmĂŒnsterland Welle (WMW) in Borken, sowie seit Mai 2004 auch einen Fernsehsender wm.tv, der aus dem benachbarten Rhede sein Programm jeden Abend im lokalen Kabelnetz sendet und im Internet Web-TV anbietet.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • 1798, 6. Januar, Melchior von Diepenbrock , († 20. Januar 1853 in Johannisberg/Schlesien), 1845 FĂŒrstbischof von Breslau, 1848 Mitglied des Paulskirchenparlaments, 1850 Kardinal.
  • 1888, 22. Juni, Jeanette Wolff , († 19. Mai 1976 in Berlin), Stadtverordnete (SPD) 1919-1932, Verfolgung als JĂŒdin und Sozialdemokratin 1933-1945, KZ 1942-1945, Stadtverordnete von Berlin 1946-1951, MdB 1952-1961, Vorstandsmitglied des Zentralrats der Juden in Deutschland
  • 1895, 6. Dezember, Josef Fenneker , († 9. Januar 1956 in Frankfurt/M.), Theatermaler und BĂŒhnenbildner in Berlin, Duisburg, Hamburg, Frankfurt/M.
  • 1923, 19. MĂ€rz, Fritz Pitz († 1. Februar 2006 in Bocholt), international bekannter Photograph, Mitglied des Clubs internationaler Photographen, der Royal Photographic Society of Great Britain, der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Photographie und der Freien Deutschen Akademie der Wissenschaften und KĂŒnste
  • 1928, 25. Juni, Hermann Buschfort , (SPD), († 13. September 2003 in Bocholt), von 1974 bis 1982 Parlamentarischer StaatssekretĂ€r beim Bundesminister fĂŒr Arbeit und Sozialordnung
  • 1955, 24. Mai, Heiner Kamps , GrĂŒnder der BĂ€ckereikette Kamps AG
  • 1956, Karl-Heinz Petzinka , Architekt
  • 1963, 11. Januar, Roland Wohlfarth , FußballstĂŒrmer, u.a. MSV Duisburg, Bayern MĂŒnchen und VfL Bochum

In Bocholt wirkten, ohne dort geboren zu sein

  • Israhel van Meckenem (der JĂŒngere) , Goldschmied und Kupferstecher , geb. 1440/45, Meckenheim, gestorben 10. November 1503 in Bocholt.
  • Arnold Janssen , * 5. November 1837 in Goch; † 15. Januar 1909 in Steyl, Gymnasiallehrer in Bocholt 1861-1873, GrĂŒnder der Steyler Missionare
  • Jan (oder Johan) van Lintelo , ca. 1585-1632 Malermeister, Zeichner und Glasemaker fĂŒr Kabinettscheiben. Wurde im Zuge der Wirren des dreißigjĂ€hrigen Krieges unter ZurĂŒcklassung seiner Frau Stinneken und seiner zwei Kinder 1628 "wegen der religion" mit seinem Bruder Derick, einem Schöffen der Stadt, aus Bocholt vertrieben und verstarb vermutlich in Holland 1632.

Sonstiges

  • Bocholt ist die kleinste Stadt Europas mit zwei Rugby -Vereinen. Es gibt ĂŒberhaupt nur in sehr wenigen StĂ€dten Deutschlands mehr als einen Rugby-Verein.
  • Im Sommer 2005 wurde, auf dem GelĂ€nde des ehemaligen DochDu, die bis dahin grĂ¶ĂŸte kĂŒnstliche StrandflĂ€che Deutschlands angelegt.
  • Bocholt ist nach MĂŒnster die Stadt mit den meisten FahrrĂ€dern pro Kopf im MĂŒnsterland, abzĂŒglich der Studenten mit Zweitwohnsitz sogar die Stadt mit den meisten FahrrĂ€dern pro Kopf.

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