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Letzte Änderung für Artikel Kloster Werden: 07.02.2006 17:12

Kloster Werden

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Das Kloster Werden war ein Benediktinerkloster in Essen-Werden an der Ruhr. Werden war seit etwa 800 ein reichsunmittelbares F√ľrstentum (daher Reichsabtei oder Reichsstift Werden). Es geh√∂rte zum Niederrheinisch-Westf√§lischen Reichskreis. 1803 wurde das Kloster aufgehoben, die Stadt Werden an der Ruhr fiel an Preu√üen . 1929 wurde der Landkreis Essen aufgel√∂st und Werden nach Essen eingemeindet. Seit 1945 ist im ehemaligen Klostergeb√§ude die Folkwang-Hochschule untergebracht.

Die Abteikirche wurde 1993 zur päpstlichen Basilika minor erhoben.

Kloster Werden, der preu√üische Fl√ľgel
Kloster Werden, der preu√üische Fl√ľgel

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Gr√ľndung des Klosters

Detail in der Krypta
Detail in der Krypta

Die Anf√§nge Werdens liegen in der Zeit der Wende vom 8. zum 9. Jahrhundert und sind untrennbar mit der Person des Heiligen und Missionars Liudger (* etwa 742; ‚Ć 809) verbunden. Wie seine Vorg√§nger Winfried Bonifatius und Gregor von Utrecht wirkte der um 742 in Westfriesland geborene Liudger zun√§chst in Friesland, dann nach der Eroberung Sachsens durch Karl den Gro√üen in Westfalen von M√ľnster aus. Zu Beginn des Jahres 796, folgt man der urkundlichen √úberlieferung, also vor 1200 Jahren, erschien Liudger an der unteren Ruhr, wo er nach umfangreichen Landerwerbungen durch Schenkung, Kauf oder Tausch auf seinem Erbgut gegen 800 ein Kloster gr√ľnden konnte: das Kloster Werden.

Der Ort befindet sich auf dem linken Ufer der Ruhr auf einer dort erweiterten, i.a. hochwasserfreien Talsohle, die in ein von B√§chen (u.a. Klemensborn) durchzogenes Seitental √ľbergeht. Er liegt damit an einer √úbergangsstelle des hier etwa in nord-s√ľdlicher Richtung laufenden Flusses. Nach S√ľden und Osten steigt das umliegende Niederbergische H√ľgelland bis zu einer H√∂he von √ľber 140 m an. Durchl√§sse gew√§hren hier den Anschluss Werdens an das mittelalterliche Stra√üensystem der K√∂lner Stra√üe (Verbindung Nord-S√ľd), w√§hrend der Ruhr√ľbergang den Ort mit dem Hellweg (Verbindung West-Ost) verband.

Das liudgeridische Eigenkloster

Ludgerikelch in der Schatzkammer, 9./10. Jh.
Ludgerikelch in der Schatzkammer, 9./10. Jh.

Die Leitung des so begr√ľndeten Werdener Eigenklosters stand dabei der Familie Liudgers zu, zun√§chst bis zu seinem Tod ( 809 ) dem Heiligen selbst, dann seinem Bruder Hildigrim I. ( 809 - 827 ) und den Liudgeriden Gerfried ( 827 - 839 ), Thiatgrim ( 840 ?), Altfried ( 840 - 849 ) und Hildigrim II. ( 853 / 864 - 886 ). Durch die Liudgeriden war Werden in Personalunion mit den Bischofssitzen von M√ľnster (bis 849 ) beziehungsweise Halberstadt (bis 886 ) verbunden; auch das Zusammengehen von Werden und Helmstedt k√∂nnte in diese Zeit fallen. Die Bertoldschen Wirren nach der Mitte des 9. Jahrhunderts leiteten dann das Ende des Eigenklosters liudgeridischer Pr√§gung ein. Zwar wurde mit Hildigrim II. 853 / 864 noch einmal ein Liudgeride Abt von Werden, doch fiel in seine Amtszeit das vom ostfr√§nkischen K√∂nig Ludwig dem J√ľngeren ( 876 - 882 ) erbetene Privileg √ľber K√∂nigsschutz , Immunit√§t und freie Abtswahl; zum ersten Mal w√§hlten die M√∂nche nach dem Tod Hildigrims II. ( 886 ). Die Zeit der Werdener Wahl√§bte hatte begonnen.

Das Kloster und die Könige

Vom 10. bis ins 12. Jahrhundert nahm das Kloster eine g√ľnstige Entwicklung. Die (teilweise gef√§lschten) Privilegien der deutschen K√∂nige und Kaiser aus ottonischer, salischer und fr√ľhstaufischer Zeit st√§rkten dabei die Verbindung zwischen dem Kloster und den Herrschern, in deren Schutz sich das Reichskloster Werden jetzt befand. Die materielle Grundlage des Klosters, abzulesen an den schon aus fr√ľher Zeit √ľberlieferten Registern der Werdener Grundherrschaft und am Besitz in der n√§heren Umgebung (Werden, Friemersheim), in Westfalen, Ostsachsen (Helmstedt) und Friesland, war betr√§chtlich, muss aber wohl im 11. Jahrhundert stagniert haben, wie aus Verwaltungsma√ünahmen der √Ąbte Gerold ( 1031 - 1050 ) und Gero ( 1050 - 1063 ) zu erschlie√üen ist. Dem entsprach vielleicht auch der schlichtere und strengere Lebensstil, den das Benediktinerkloster unter Einfluss zun√§chst der Gorzer , dann der Siegburger Regeln zu dieser Zeit und bis ins 12. Jahrhundert hinein erkennen l√§sst. Mit Abt Wilhelm I. ( 1151 - 1160 ), unter dem die letzten Teile des sog. gro√üen Werdener Privilegienbuchs angefertigt wurden, fand diese innere Bl√ľtezeit ihr Ende, wenn auch nach au√üen die nachfolgenden √Ąbte st√§rker als je zuvor in der Reichspolitik engagiert waren und ihre Kontakte zum Papsttum ausbauen konnten. So war Abt Adolf I. ( 1160 - 1173 ) am Romzug Kaiser Friedrich Barbarossas beteiligt, wurde Abt Heribert II. ( 1197 - 1226 ) in den Wirren des welfisch-staufischen Thronstreits. Darin spielte er eine bedeutende Rolle, von K√∂nig Otto IV. ( 1198 - 1215 / 1218 ) privilegiert und in einer Urkunde des deutschen K√∂nigs Heinrich VII. ( 1220 - 1235 ) als F√ľrst bezeichnet, ein Hinweis auf die reichsunmittelbare Stellung Werdens und auf die sich sp√§testens zu Beginn des 13. Jahrhunderts aus Besitz und Rechten ausbildende kleine Landesherrschaft des Abts zwischen Kettwig und Heisingen , Bredeney und Heidhausen .

Das späte Mittelalter

Dem Ausbau und Erhalt dieses Territoriums wurden die Belange des Klosters untergeordnet. So ist im 13. und 14. Jahrhundert erkennbar, dass (auch von au√üen angesto√üene) Reformen durch Abt und nunmehr immer st√§rker hervortretenden Konvent unterblieben und Regelungen innerhalb des Klosters bestenfalls wirtschaftliche Fragen ( Pr√§bende , Schuldendienst) und Fragen der Machtverteilung (Rechte des Konvents, √Ąmterbesetzung, Wahlkapitulationen des Abts) betrafen. Die kl√∂sterliche Lebensweise wich dabei zunehmend einer kanonikalen - man sprach im 14. Jahrhundert vom Werdener Stift und seinen Stiftsherren -, w√§hrend die Zahl der "M√∂nche", die sp√§testens seit dem 13. Jahrhundert nur aus edelfreien Geschlechtern kamen, immer mehr zusammenschmolz. Das 15. Jahrhundert sah dann den Zusammenbruch der bisherigen Ordnung. Fehlgeschlagene Reformversuche, √Ąmterkumulation, Vergabe von Verwaltungsaufgaben an Laien, Abhaltung der Gottesdienste durch Weltgeistliche sowie eine wachsende Schuldenlast bei gleichzeitigem Verlust an G√ľtern und Eink√ľnften f√ľhrten endlich trotz dem Widerstand des Abts und der letzten zwei noch verbliebenen Konventualen zur Reform des Klosters durch die Bursfelder Kongregation im Jahre 1474 . Als Administrator √ľbernahm es der K√∂lner Abt Adam Meyer ( 1474 - 1477 ), die Verh√§ltnisse in der Werdener Abtei nach der langen Zeit des Verfalls wieder zu stabilisieren. Bis zum Ende des 15. Jahrhunderts waren jedenfalls unter den √Ąbten Dietrich Hagedorn ( 1477 - 1484 ) und Antonius Grimholt ( 1484 - 1517 ) die Grundlagen f√ľr das Weiterbestehen der Abtei in der fr√ľhen Neuzeit gelegt.

Die fr√ľhe Neuzeit

Ludgerusbasilika in Werden
Ludgerusbasilika in Werden

Auch vom 16. bis zum 18. Jahrhundert verlief die Geschichte des Werdener Klosters alles andere als in ruhigen Bahnen. Zwar behaupteten Abt und M√∂nchsgemeinschaft weiterhin ihr kleines Territorium an der unteren Ruhr gegen Werden und den Klostervogt, hielten auch den umfangreichen Besitz in Norddeutschland, doch sorgte das Vordringen der Reformation (seit 1550 ) f√ľr Unruhen, ebenfalls die √úbernahme der Vogtei √ľber das katholische Kloster Werden durch den protestantischen Kurf√ľrsten Ernst von Brandenburg (1609). Im Drei√üigj√§hrigen Krieg ( 1618 - 1648 ) konnte sich die M√∂nchsgemeinschaft unter dem Abt und ‚Äěkaiserlichen General-Kriegs-Kommisarius‚Äú Hugo Preutaeus (1614-1646) behaupten, seit der 2. H√§lfte des 17. Jahrhunderts arrangierten sich preu√üischer Vogt und katholischer Abt miteinander. Barocke Klosterneubauten, Tuchmachereien und Kohlebergbau pr√§gten die wirtschaftliche Entwicklung Werdens im 18. Jahrhundert , beispielsweise unter den √Ąbten Coelestin von Geismar ( 1706 - 1718 ), Benedikt von Geismar ( 1728 - 1757 ) oder Anselm Sonius ( 1757 - 1774 ). Die Abtei wurde dann in den Jahren 1802 / 1803 s√§kularisiert. Sie wurde endg√ľltig - nach dem Zwischenspiel des franz√∂sischen Gro√üherzogtums Berg ( 1808 - 1815 ) - preu√üisch ( 1815 / 1816 ).

Das Territorium des Klosters

Mit der S√§kularisation fiel auch das Werdener Territorium an Preu√üen. Hier hatte der (sp√§t-) mittelalterliche Abt seine oft umstrittene Landesherrschaft ausge√ľbt. Bedroht und eingeschr√§nkt wurde diese von den m√§chtigen Nachbarn der Werdener √Ąbte. Insbesondere √ľber das Mittel der Kirchenvogtei versuchten die Grafen von Altena oder die von der Mark, Einfluss auf die Werdener Verh√§ltnisse zu gewinnen, trafen dabei aber im 13. Jahrhundert auf den entschiedenen Widerstand der K√∂lner Erzbisch√∂fe; die Streitigkeiten um die (Neu-) Isenburg (Mitte des 13. Jahrhunderts ) waren daf√ľr beispielhaft. Werden war zu einem Pufferstaat zwischen den beiden Machtbl√∂cken geworden. Mit der Schlacht von Worringen ( 1288 ) und der Niederlage des K√∂lner Erzbischofs Siegfried von Westerburg √§nderten sich allerdings die Machtverh√§ltnisse. Die Abtei suchte nun offen die Anlehnung an die Grafen von Mark, ihre V√∂gte. Der wirtschaftliche Verfall der Abtei verst√§rkte zudem in der Folgezeit den Einfluss der M√§rker im Werdener Territorium. Dies machte sich nicht zuletzt im Verh√§ltnis von Vogt und Abt zur sich ausbildenden Stadt Werden bemerkbar.

Urbar des Klosters

Das Urbar des Klosters von um 900 ist eines der wichtigsten fr√ľhmittelalterlichen kl√∂sterlichen Urbare Deutschlands (neben z.B. dem Pr√ľmer Urbar ), da es eines der wenigen (z.B. das Freckenhorster Heberegister , das Essener Urbar ) ist, das neben dem Lateinischen auch Althochdeutsch (Alts√§chsisch) verwendet.

Die Stadt Werden

Heutiger Eingang zum Hof
Heutiger Eingang zum Hof

Die Anf√§nge der Stadt Werden liegen zwar im Dunkeln, doch kann gemutma√üt werden, dass sich schon bald neben dem Kloster, das ja ein bedeutender Wirtschaftsfaktor f√ľr seine Umgebung war, eine kleinere Siedlung mit Markt, Kaufleuten und Handwerkern etablierte. Im 12. Jahrhundert bezeugen dann vereinzelte Quellenhinweise - u.a. die Bezeichnung der Siedlung als civitas und die Nennung einer (Stadt?-) Mauer - die Entwicklung hin zur Stadt. 1256 - wohl nach Ausschaltung des vom Abt abh√§ngigen Stadtvogts ( 1240 ) - privilegierte Graf Otto von Altena (Westfalen) ( 1249 - 1262 ) die Werdener B√ľrger, f√ľr die er sich ausdr√ľcklich als Verteidiger ihrer Freiheit (gegen den Abt) einsetzte. Dagegen war die √úbereinkunft "√ľber die Begr√ľndung und Befestigung der Stadt" (sog. Stadtgr√ľndungsurkunde vom 22. Juli 1317 ) zwischen dem unter Druck geratenen Grafen Engelbert II. von der Mark ( 1308 - 1328 ) und dem Werdener Abt Wilhelm II. ( 1310 - 1330 ) ein Kompromiss, der dem Abt als Stadt- und Landesherrn wichtige Rechte in der Stadt (M√ľnze, Zoll, Rechte bei der Aufnahme von Juden und ?Wucherern? - wohl Geldverleiher, die wegen des Zinsverbots alle als Wucherer galten) sicherte. Abt und Abtei wurden aber in der Folgezeit weiter aus der Stadt herausgedr√§ngt. Das √§lteste Werdener Stadtrecht (vom 25. November 1371 ) erlie√ü der Vogt Engelbert III. von der Mark ( 1347 - 1391 ) ohne Beteiligung des Abts; es verf√ľgte u.a. die Gr√ľndung dreier Gilden und regelte die Aufnahme von B√ľrgern in die Stadt. Eine gewisse Relativierung der vogteilichen Machtstellung ergab sich dann ein knappes Jahr sp√§ter, als Engelbert erkl√§rte, au√üer der Vogtei keine weiteren Recht in der Stadt und im Gericht von Werden zu besitzen. Im 15. Jahrhundert - der Verfall der Abtei machte es m√∂glich - gewann die Stadt weiter an Einfluss: Weinakzise, Br√ľckengeld, Mauerbau und die Befestigung der Ruhrbr√ľcke geh√∂rten nun zum Aufgabenbereich einer st√§dtischen Selbstverwaltung, an deren Spitze Rat und B√ľrgermeister standen. Mit 700 bis 800 Einwohnern (einschlie√ülich der Stiftsangeh√∂rigen) war Werden dabei ein bescheidenes St√§dtchen innerhalb eines ebenso bescheidenen Territoriums. Dabei blieb es im Wesentlichen - trotz Reformation und protestantisch-preu√üischer Kirchenvogtei - in der fr√ľhen Neuzeit.

Die Doppelabtei Werden-Helmstedt

Vergessen werden darf nicht, dass die Werdener √Ąbte w√§hrend des ganzen Mittelalters und der fr√ľhen Neuzeit gleichzeitig Leiter des Helmstedter Klosters St.Ludgeri gewesen sind. Auch in Helmstedt erwuchs ihnen sp√§testens seit der Mitte des 12. Jahrhunderts eine Stadt, die nach der Brandkatastrophe von 1200 (im deutschen Thronstreit) um 1230 erstmals ummauert und im Laufe des 13. Jahrhunderts weitgehend selbst√§ndig vom Werdener Abt als Stadtherrn wurde. Die stadtherrlichen Rechte gingen dabei auf den Helmstedter Rat und auf die welfischen Herz√∂ge √ľber. Die besa√üen seit 1180 die Kirchenvogtei √ľber das Kloster und ihnen 1490 wurde formell Helmstedt abgetreten. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts soll dabei die Einwohnerzahl der Stadt ann√§hernd 3000 betragen haben. Das Helmstedter Kloster geriet im sp√§ten Mittelalter in den Sog des Niedergangs der Werdener Abtei. Die √Ąbte - ohnehin nur vom Werdener Konvent gew√§hlt - k√ľmmerten sich kaum noch oder nur unzul√§nglich (Streitigkeiten mit der Stadt) um die Angelegenheiten des weit entfernten Helmstedt. Daher hielt auch die Bursfelder Kongregation und ihre Reform erst 1481 dort Einzug und konnte mit dem Neuaufbau des Klosters beginnen. Doch war in der fr√ľhen Neuzeit das Helmstedter Kloster St. Ludgeri nunmehr Teil einer " Landstadt " im Territorium der welfisch-braunschweigischen Herz√∂ge, u.a. bedroht durch eine protestantische Umgebung. Mit Werden ereilte das Helmstedter Kloster dann das Schicksal der S√§kularisation ( 1802 / 1803 ).

Klosterleiter und √Ąbte von Werden

Liudgeridische Klosterleiter

  • Liudger (ca.800-809)
  • Hildigrim I. (809-827)
  • Gerfried (827-839)
  • Altfried (839-849)
  • Thiatgrim (840?)
  • Hildigrim II. (855/64-886)

Wahläbte von Werden

  • Andulph (887-ca.888),
  • Hembil (888-891?),
  • Adaldag (892?),
  • Odo (bis 899),
  • Hoger (899-900),
  • Hildebrand (900-910),
  • Adalbrand (910-916),
  • Weris (916-930),
  • Wigger (930-940),
  • Wigo (ca.940-945),
  • Reinher (945-962),
  • Engelbert (962-971),
  • Folkmar (971-974),
  • Liudolf (974-983),
  • Werinbert I. (983-1001),
  • Ratbald (1001-1015),
  • Heithanrich (1015-1030),
  • Bardo (1030-1031),
  • Gerold (1031-1050),
  • Gero (1050-1063),
  • Giselbert (1063-1065),
  • Adalwig (1065-1080),
  • Otto I. (1080-1104),
  • Rudolf (I.) (1104-1105),
  • Rudolf (II.) (1105-1112),
  • Liudbert (1112-1119),
  • Berengoz (1119-1125),
  • Bernhard (1125-1140),
  • Werinbert II. (1140-1144),
  • Volmar (1144-1145),
  • Lambert (1145-1151),
  • Wilhelm I. (1151-1160),
  • Adolf I. (1160-1173), Sohn von Adolf II. von Berg
  • Wolfram (1173-1183),
  • Heribert I. (1183-1197),
  • Heribert II. (1197-1226),
  • Gerhard von Grafschaft (1226-1251),
  • Albert von Goer (1251-1257),
  • Albero (1257-1277),
  • Otto II. (1278-1288),
  • Heinrich I. von Wildenburg (1288-1310),
  • Wilhelm II. von Hardenberg (1310-1330),
  • Johann I. von Hernen (1330-1343),
  • Johann II. von Arscheid (1343/44-1360),
  • Heinrich II. von Wildenburg (1360-1382),
  • Johann III. von Spiegelberg (1382-1387),
  • Bruno von Rennenberg (1387-1398),
  • Adolf II. von Spiegelberg (1398-1431),
  • Johann IV. von Stecke (1432-1451),
  • Konrad von Gleichen (1452-1474),
  • Adam Meyer (Administrator) (1474-1477),
  • Dietrich Hagedorn (1477-1484),
  • Antonius Grimholt (1484-1517),
  • Johannes von Groningen (1517-1540),
  • Hermann von Holten (1540-1572),
  • Heinrich Duden (1573-1601),
  • Konrad Kloedt (1601-1614),
  • Hugo Preutaeus (1614-1646),
  • Heinrich D√ľcker (1646-1667),
  • Adolf Borcken (1667-1670),
  • Ferdinand von Erwitte (1670-1705),
  • Coelestin von Geismar (1706-1718),
  • Theodor Thier (1719-1727),
  • Simon (von) Bischoping (1727-1728),
  • Benedikt von Geismar (1728-1757),
  • Anselm Sonius (1757-1774),
  • Johannes Hellersberg (1774-1780),
  • Bernhard Bierbaum (1780-1798),
  • Beda Savels (1798-1802/03)

Literatur

  • B√ĖTEF√úR, MARKUS, BUCHHOLZ, GEREON, BUHLMANN, MICHAEL, Bildchronik 1200 Jahre Werden, Essen 1999
  • BUHLMANN, MICHAEL, Frauen in der mittelalterlichen Werdener Grundherrschaft, in: MaH 51 (1998), S.35-52
  • BUHLMANN, MICHAEL, Liudger an der Ruhr, in: Ich verk√ľnde euch Christus. St. Liudger, Zeuge des Glaubens 742-809 [1998], S.22-42
  • BUHLMANN, MICHAEL, Die √§lteste Immunit√§tsurkunde f√ľr das Kloster Werden a.d. Ruhr. Untersuchungen zu den Beziehungen zwischen Kloster und K√∂nigtum im fr√ľheren Mittelalter, in: MaH 52 (1999), S.55-74
  • BUHLMANN, MICHAEL, Das Kloster Werden in den karolingischen Reichsteilungen, in: MaH 52 (1999), S.75-91
  • BUHLMANN, MICHAEL, Die Abtei Werden und ihre Umlandbeziehungen im Mittelalter, in: MaH 53 (2000), S.15-54
  • BUHLMANN, MICHAEL, Essen und Werden: Zu den Anf√§ngen und zur mittelalterlichen Geschichte zweier geistlicher Gemeinschaften, in: MaH 54 (2001), S.67-128
  • BUHLMANN, MICHAEL, Liudger und Karl der Gro√üe, in: Ich verk√ľnde euch Christus. St. Liudger, Zeuge des Glaubens 742-809 [2001], S.5-48
  • BUHLMANN, MICHAEL, Werden a.d. Ruhr: Zeit und Zeitbewusstsein in einer mittelalterlichen Grundherrschaft, in: MaH 55 (2002), S.43-73
  • BURGHARD, HERMANN (Bearb.), Werden (= Rheinischer St√§dteatlas Nr.78) , K√∂ln-Weimar-Wien 2001
  • BURGHARD, HERMANN, DUPKE, THOMAS, FEHSE, MONIKA, GERCHOW, JAN, HOPP, DETLEF, WISOTZKY, KLAUS, Essen. Geschichte einer Stadt, hg. v. ULRICH BORSDORF, Bottrop-Essen 2002
  • FL√úGGE, WILHELM, Chronik der Stadt Werden: [Bd.1:] D√ľsseldorf 1887, Ndr Essen-Werden 1989, Erg.H.1: [Essen-] Werden 1889, Erg.H.2: [Essen-] Werden 1891, Bd.2 [= Erg.H.1/2]: Ndr Essen-Werden 1990
  • GERCHOW, JAN (Hg.), Das Jahrtausend der M√∂nche. KlosterWelt - Werden 799-1803 (= Ausstellungskatalog), Essen-K√∂ln 1999
  • K√ĖTZSCHKE, RUDOLF, Studien zur Verwaltungsgeschichte der Gro√ügrundherrschaft Werden an der Ruhr, Leipzig 1901
  • K√ĖTZSCHKE, RUDOLF (Hg.), Die Urbare der Abtei Werden a.d. Ruhr (= PublGesRheinGeschkde XX: Rheinische Urbare): Bd.2: A. Die Urbare vom 9.-13. Jahrhundert, hg. v. R. K√ĖTZSCHKE, Bonn 1908, Ndr D√ľsseldorf 1978, Bd.3: B. Lagerb√ľcher, Hebe- und Zinsregister vom 14. bis ins 17. Jahrhundert , Bonn 1908, Ndr D√ľsseldorf 1978, Bd.4,I: Einleitung und Register. I. Namenregister, hg. v. FRITZ K√ĖRHOLZ, D√ľsseldorf 1978, Bd.4,II: Einleitung, Kapitel IV: Die Wirtschaftsverfassung und Verwaltung der Gro√ügrundherrschaft Werden. Sachregister, hg. v. RUDOLF K√ĖTZSCHKE, Bonn 1958
  • LANGENBACH, WILHELM, Stift und Stadt Werden im Zeitalter des drei√üigj√§hrigen Krieges, in: BeitrrGWerden 15 (1911), S.1-145
  • R√ĖMER, CHRISTOF, Helmstedt - Werden. Tausendj√§hrige Geschichte einer Doppelabtei aus Helmstedter Sicht, in: MaH 36 (1983), S.11-23
  • R√úSCHEN, JOHANNES, Hildigrim und das Kloster Werden, in: MaH 19 (1966), S.85-94
  • R√úSCHEN, JOHANNES, Das Kloster Werden und das Emsland, in: MaH 20 (1967), S.19-24
  • R√úSCHEN, JOHANNES, Das Kloster Werden im 13. Jahrhundert , in: MaH 22 (1969), S.89-94
  • R√úSCHEN, JOHANNES, Die Werdener √Ąbte des Mittelalters, in: MaH 22 (1969), S.94f
  • R√úSCHEN, JOHANNES, Das Kloster Werden im 14. Jahrhundert , in: MaH 22 (1969), S.182-186
  • R√úSCHEN, JOHANNES, Das Kloster Werden vom ausgehenden Mittelalter bis zum Beginn des Drei√üigj√§hrigen Krieges, in: MaH 23 (1970), S.121-128
  • SCHANTZ, OTTO (Hg.), Werdener Geschichtsquellen: Bd.1: I. Die Historia monasterii Werthinensis des Abtes Heinrich Duden; II. Insignis monasterii sancti Ludgeri Uuerthinensis annales et catalogus abbatum, Bonn 1912, Bd.2: III. Die Annalen des Propstes Gregor Overham, Bonn 1919, Bd.3: IV. Bernhard Roskamps Katalog; V. Namenverzeichnis, Bonn 1925
  • SCHUNCKEN, ALBERT, Geschichte der Reichsabtei Werden an der Ruhr, K√∂ln-Neuss 1865
  • ST√úWER, WILHELM (Bearb.), Die Reichsabtei Werden an der Ruhr (= Germania Sacra Neue Folge 12, Erzbistum K√∂ln 3) Berlin-New York 1980
  • ZIMMERMANN, WALTHER, BORGER, HUGO, EHMKE, RUTH u.a., Die Kirchen zu Essen-Werden (= Die Kunstdenkm√§ler des Rheinlandes, Beih.7) , Essen 1959

Abk√ľrzungen

  • BeitrrGWerden = Beitr√§ge zur Geschichte des Stiftes Werden
  • Erg. = Erg√§nzungs-
  • MaH = M√ľnster am Hellweg
  • Ndr = Nachdruck
  • PublGesRheinGeschkde = Publikationen der Gesellschaft f√ľr rheinische Geschichtskunde

Siehe auch: Liste der Burgen und Herrenhäuser im Ruhrgebiet

Weblinks


Koordinaten: 51¬į 23‚Ä≤ 18" N, 7¬į 0‚Ä≤ 16" O

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