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Letzte Änderung für Artikel Naturpark Rheinland: 30.01.2006 16:40

Naturpark Rheinland

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Der Naturpark Rheinland (bis 14. Dezember 2005 hieß er Naturpark Kottenforst-Ville) liegt zwischen Rheinebene und Erft westlich der Großstädte Köln und Bonn in Nordrhein-Westfalen.

Inhaltsverzeichnis

Lage und naturräumliche Gliederung

Der Naturpark erstreckt sich von Nordwest nach S√ľdost √ľber gut 60 km bei einer Breite bis zu etwa 30 km, er ist 1.045 km¬≤ gro√ü. Drei Landkreise liegen zu weiten Teilen im Naturpark Kottenforst-Ville. Den gr√∂√üte Fl√§chenanteil geh√∂rt zu dem im Norden gelegenen Rhein-Erft-Kreis, an den sich im S√ľden der Kreis Euskirchen und der linksrheinische Teil des Rhein-Sieg-Kreises anschlie√üen. Das Erfttal bildet zwischen Euskirchen und Bedburg den westlichen Abschluss. St√§dte, die gr√∂√ütenteils im Gebiet des Naturparks liegen, sind Bedburg, Bergheim, Br√ľhl, Erftstadt, Z√ľlpich, Euskirchen, Rheinbach und Meckenheim.

Kottenforst

Den s√ľdlichen Teil des Naturparks bildet der Kottenforst. Dieser besteht aus weitgehend flachen und bewaldeten Gebieten s√ľdwestlich von Bonn oberhalb der K√∂lner Bucht und wird zur Eifel gerechnet.

Der Kottenforst ist von einem spinnenartigen Wegenetz durchzogen, das auf das ehemalige Schloss Herzogsfreude in R√∂ttgen ausgerichtet ist. Diese Schneisen lie√ü im 18. Jahrhundert Kurf√ľrst Clemens August zum Zwecke der Parforcejagd anlegen. Als Baudenkmal dieser Jagden ist das J√§gerh√§uschen erhalten geblieben.

Ville (Vorgebirge)

Bis 170 m √ľ N.N hoher H√∂henzug im mittleren Teil des Naturparks zwischen K√∂ln und Bonn. Der H√∂henzug ist in gro√üen Teilen bewaldet und grenzt sich deutlich nach Osten mit einem Hangabfall von 60 - 100 m zur K√∂lner Bucht hin ab. Nach Westen zum Erfttal und zur Voreifel ist der Gel√§nde√ľbergang dagegen wesentlich unsch√§rfer. Die Ville ist geologisch ein herausgehobener Horst , K√∂lner Bucht und Voreifel sind unterschiedlich tief abgesunken.

Der n√∂rdliche Teil der Ville ist durch den fr√ľheren Braunkohlentagebau und die anschlie√üende Rekultivierung gepr√§gt. Im Bereich Erftstadt, Br√ľhl (Rheinland) und H√ľrth sind so etwa 40 gro√üe und kleine Seen entstanden, die heute zum Baden, Tauchen, Angeln und Erholen genutzt werden (Ville-Seenplatte). Im Jahr 1920 wurde durch Adolf Dasbach mit der Aufforstung des Gebiets mit Buchen , Kiefern , Roteichen und L√§rchen begonnen.

Nördliche Ausläufer

Im Norden hat das Naturparkgebiet mehrere fingerförmige Ausläufer um die Orte Pulheim, Bergheim, Bedburg und Kerpen. Diese Gebiete liegen in der Kölner Bucht und sind gemischt städtisch, landwirtschaftlich oder auch industriell.

Flora und Fauna

Im Kottenforst bei Bonn, zwischen den Bonner Stadtteilen R√∂ttgen, Bad Godesberg ( Schweinheim ) sowie der L 158 und der A 565 befindet sich das Restaurant Waldau. In seiner unmittelbaren Umgebung auf dem Venusberg an der Dottendorfer Allee stehen noch zahlreiche alte "Kopfbuchen". Die fr√ľher in Brusth√∂he zur schnellen Feuerholzgewinnung "gek√∂pften" Buchen nahmen mit zunehmendem Wachstum eine extrem bizarre Wuchsform an, was ihnen auch den Beinamen "Gespensterbuchen" einbrachte.

Besonderheiten

außerhalb der Städte

  • Die r√∂mische Eifelwasserleitung kann auf dem Viller√ľcken in gro√üen Teilen noch gefunden werden.
Bahnhof Kottenforst
Bahnhof Kottenforst
  • Bahnh√∂fe: Das Empfangsgeb√§ude des Bahnhofs Kottenforst, abseits von Ortschaften an der Voreifelbahn gelegen, ist ein gro√üer schmucker Fachwerkbau. Der Kaiserbahnhof in Br√ľhl -Kierberg an der Eifelbahn wurde 1875 prunkvoll gestaltet, damit Kaiser Wilhelm I. von dort zu Truppenbesuchen in der Eifel aufbrechen konnte.
  • Eiserner Mann: sagenumwobener eiserner Pfahl im Wald bei Swisttal-Heimerzheim
  • Phantasialand: gro√üer Freizeitpark im Ville-Rekultivierungsgebiet
  • Tomburg bei Rheinbach
  • Kaster: Das mittelalterliche sehr kleine St√§dtchen (heute zu Bedburg geh√∂rend) wurde vom Tagebau verschont.
  • Marienfeld mit "Papsth√ľgel": In der Rekultivierungsfl√§che des Tagebaus Frechen bei Kerpen war das Areal f√ľr die Abschlussveranstaltung des Weltjugendtags 2005 mit einem Fassungsverm√∂gen f√ľr √ľber 1.000.000 Pilger .
  • die Kaisereiche welche vom sp√§teren Kaiser Wilhelm II. gepflanzt wurde, als er noch Prinz war

Liste der Seen in der Ville-Seenplatte

  • Concordia See
  • K√∂ttinger See
  • Zieselsmaarsee ( FKK -Badesee)
  • Villesee
  • Dinnendahlsee
  • Liblarer See ( Strandbad )
  • Forellenteich
  • Obersee
  • Mittelsee
  • Untersee
  • Bleibtreusee ( Badesee )
  • Silbersee
  • Heider Bergsee (Strandbad)
  • Gruhlsee
  • Margarethenweiher
  • Schluchtsee
  • Franziskussee
  • Karauschenweiher
  • Teich
  • Donatussee
  • Zwillingssee
  • Entenweiher
  • Villenhofer Maar
  • Pfingsdorfer See
  • Fasanenweiher
  • Forsthausweiher
  • Lucretiasee
  • Berggeistsee
  • Gottesh√ľlfeteich
  • Otto-Maigler-See (Strandbad)
  • H√ľrther Waldsee
  • Adolf Dasbach Weiher
  • Kl√§rteich
  • Hirschweiher
  • Kurf√ľrstenweiher

Weblinks

Wikipedia

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