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Letzte Änderung für Artikel Wolfsburg: 20.02.2006 14:39

Wolfsburg

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Wappen Karte
stilisiertes Wappen der Stadt Wolfsburg Lage der kreisfreien Stadt Wolfsburg in Deutschland
Kompetenzaussage
"Lust an Entdeckungen"
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis : kreisfreie Stadt
H├Âhe : 63 m ├╝. NN
Geografische Lage :
Koordinaten: 52┬░ 26' N, 10┬░ 48' O
52┬░ 26' N, 10┬░ 48' O
Fl├Ąche : 204,01 km┬▓
Einwohner : 121.666 (30. September 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 596 Einwohner je km┬▓
Postleitzahl : 38400-38448
Telefonvorwahlen : 05361, 05362, 05363,
05365, 05366, 05367,
05308
Kfz-Kennzeichen : WOB
Gemeindeschl├╝ssel : 03 1 03 000
UN/LOCODE : DE WOB
NUTS -Region: Wolfsburg, KRFR.ST.
DE913
Stadtgliederung: 16 Ortschaften ,
40 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Porschestra├če 49
38440 Wolfsburg
Website: www.wolfsburg.de
E-Mail-Adresse: stadt@stadt.wolfsburg.de
Politik
Oberb├╝rgermeister : Rolf Schnellecke ( CDU )

Wolfsburg ist eine Stadt in Norddeutschland, im Osten des Landes Niedersachsen. Die kreisfreie Stadt ist Sitz des Volkswagen-Konzerns und bildet mit den St├Ądten Braunschweig und Salzgitter eines der sieben Oberzentren des Landes. Wolfsburg ist nach Hannover, Braunschweig, Osnabr├╝ck, Oldenburg (Oldb) und G├Âttingen die sechstgr├Â├čte Stadt des Landes. N├Ąchstgelegene gr├Â├čere St├Ądte sind Braunschweig, ca. 26 km s├╝dwestlich, Magdeburg, ca. 64 km s├╝d├Âstlich, Hannover 74 km westlich und Hamburg, ca. 135 km nordwestlich von Wolfsburg. Die Einwohnerzahl der Stadt Wolfsburg ├╝berschritt 1972 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Gro├čstadt wurde. Wolfsburg, 1938 zur Produktion des Volkswagen von Hitler geschaffen, war eine der wenigen neuen Stadtgr├╝ndungen in Deutschland in der ersten H├Ąlfte des 20. Jahrhunderts. Bis 1945 trug sie den Namen "Stadt des KdF-Wagens",

Inhaltsverzeichnis

Geografie

├ťbersicht der Region
├ťbersicht der Region

Wolfsburg liegt am S├╝drand des Aller- Urstromtals am Mittellandkanal . Das Stadtgebiet greift im S├╝den auf die Hochfl├Ąche des Ostbraunschweigischen Flachlandes, im Norden auf den Vorsfelder Werder, im Westen auf das Feuchtgebiet Barnbruch und im Osten auf den Naturpark Dr├Âmling ├╝ber.

Nachbargemeinden / Nachbarkreise

Die nachfolgenden St├Ądte und Gemeinden grenzen an die Stadt Wolfsburg. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Westen genannt:

Die kreisfreie Stadt Wolfsburg ist umgeben von den Landkreisen Gifhorn und Helmstedt.

Stadtgliederung

Gliederung der Stadt Wolfsburg (in Ortschaften)
Gliederung der Stadt Wolfsburg (in Ortschaften)
Gliederung der Stadt Wolfsburg (in Stadtteile)
Gliederung der Stadt Wolfsburg (in Stadtteile)

Das Stadtgebiet von Wolfsburg gliedert sich in 40 Stadtteile . Ein oder mehrere Stadtteile gemeinsam bilden zusammen die insgesamt 16 Ortschaften , die durch Ortsr├Ąte vertreten werden. Jeder Ortsrat hat einen Ortsb├╝rgermeister als Vorsitzenden.

Die Ortsr├Ąte wurden zun├Ąchst in den 1972 nach Wolfsburg eingemeindeten Stadtteilen gebildet. Damals wurden elf Ortsr├Ąte eingerichtet. Sie ├╝bernahmen teilweise die Funktionen der fr├╝heren Stadt- und Gemeinder├Ąte dieser Orte. 1991 wurden f├╝r Detmerode, Westhagen und f├╝r die Nordstadt, die aus mehreren Stadtteilen besteht, weitere Ortsr├Ąte gebildet und 2001 erfolgte die Bildung der Ortsr├Ąte f├╝r die ebenfalls aus mehreren Stadtteilen bestehende Bereiche Stadtmitte und Mitte-West. Somit gibt es in Wolfsburg heute fl├Ąchendeckend insgesamt 16 Ortsr├Ąte. Diese Gremien werden von den B├╝rgerinnen und B├╝rgern direkt gew├Ąhlt und sind in ihrem Gebiet zu allen wichtigen Angelegenheiten zu h├Âren.

Die 16 Ortschaften (mit Einwohnerzahlen 2004):

Links:

Der Allerpark

Einen Sonderfall stellt der Allerpark in der Stadtgliederung dar: Obwohl er sich fast mittig im Wolfsburger Stadtgebiet befindet, ist er, wie auch das Gel├Ąnde des Volkswagen-Werkes, keiner Ortschaft zugeordnet und somit "rechtsfreier Raum". Nun will die Stadt Wolfsburg den Allerpark politisch zuordnen. Jedoch beansprucht die Ortschaft "Nordstadt" ebenso wie die "Stadtmitte" Besitzanspr├╝che am Allerpark. Um die Verwirrung perfekt zu machen: der Ostteil des Allersees, der sich im Allerpark befindet geh├Ârt politisch zur Ortschaft "Neuhaus/Reislingen". Das liegt an den alten Gemarkungsgrenzen, die durch die Gebietsreform 1972 nicht ge├Ąndert wurden.

Geschichte

Wolfsburg um 1654
Wolfsburg um 1654

1302 wurde die Wolfsburg als Sitz des Adelsgeschlechts derer von Bartensleben erstmals urkundlich erw├Ąhnt. 1372 folgte die erste urkundliche Erw├Ąhnung der Burg Neuhaus.

Am 26. Mai 1938 wurde der Grundstein f├╝r das Volkswagenwerk auf der Nordseite des Mittellandkanals gelegt, wo sp├Ąter der VW K├Ąfer gebaut wurde. Um die n├Âtigen Arbeiter unterzubringen, sollte in unmittelbarer N├Ąhe eine neue Stadt entstehen. Daher wurde mit Wirkung vom 1. Juli 1938 durch Verordnung des Oberpr├Ąsidenten der Regierung zu L├╝neburg die "Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben" im Landkreis Gifhorn durch Vereinigung der Gemeinden Rothehof-Rothenfelde und He├člingen (einschlie├člich des Wohnplatzes Wolfsburg) sowie einzelner Grundst├╝cke der Gemeinden M├Ârse (Gemarkungen M├Ârse, Hattorf und Barnstorf), Sandkamp, Fallersleben und Hattorf, alle zum Landkreis Gifhorn geh├Ârig, gebildet. Das Zentrum der neuen Stadt sollte auf der Gemarkung He├člingen entstehen. Bis Kriegsausbruch verlie├čen allerdings nur wenige VW K├Ąfer das Werksgel├Ąnde.

W├Ąhrend des Zweiten Weltkriegs diente das neu gebaute Autowerk vor allem der R├╝stungsindustrie, so dass in den f├╝r die K├Ąfer-Produktion gebauten Hallen, auch unter Einsatz von Zwangsarbeitern, K├╝belwagen, Panzer und andere R├╝stungsg├╝ter produziert wurden. Siehe auch: KZ Arbeitsdorf.

Durch den Kriegsausbruch kam es auch nie zur Verwirklichung der urspr├╝nglichen Stadtplanung (" Koller-Plan ", benannt nach dem Stadtplaner Peter Koller ), die unter anderem eine Residenz f├╝r Hitler auf dem Klieversberg vorsah. Zu den wenigen verwirklichten Bauvorhaben z├Ąhlt die (heute zum Parkplatz geh├Ârende) Prachtstra├če am CongressPark, welche nach der urspr├╝nglichen Planung als Paradestra├če f├╝r die fulminanten Aufm├Ąrsche der NSDAP nach dem Endsieg unter der (geplanten) Residenz des F├╝hrers genutzt werden sollte. Am 11. April 1945 wurde das Werk Ziel der Angriffe der Alliierten und zu zwei Dritteln zerbombt.

Am 25. Mai 1945 wurde auf Weisung der amerikanischen Besatzungsmacht die Stadt in "Wolfsburg" umbenannt. Damit erhielt sie ihren endg├╝ltigen Namen nach dem gleichnamigen Schloss bzw. Wohnplatz an der Aller. Das VW-Werk stand zun├Ąchst unter der Leitung des englischen Majors Hirst, welcher den Abtransport der Fertigungsmaschinen verhinderte, indem er dem Volkswagenwerk Auftr├Ąge der britischen Regierung verschaffte. Nur durch diese Auftr├Ąge konnte das Volkswagenwerk nach Kriegsende bestehen bleiben und somit das Wachstum der Stadt Wolfsburg ausl├Âsen.

Zum 1. Oktober 1951 schied die Stadt aus dem Landkreis Gifhorn aus und wurde eine kreisfreie Stadt.

1955 lief der einmillionste K├Ąfer in Wolfsburg vom Band. Dieses Ereignis wurde mit einem juwelenbesetzten K├Ąfer (der K├Ąfer mit der Nummer 1.000.000) gefeiert. In den Jahren des Wirtschaftswunders erlebte Wolfsburg einen enormen Zuwachs durch - vor allem italienische - Gastarbeiter .

1958 wurde das Rathaus der Stadt eingeweiht und 1960 wurde die Volkswagenwerk GmbH in eine AG umgewandelt.

Im Zuge der nieders├Ąchsischen Kommunalreform von 1972 wurden 20 Orte durch das "Wolfsburg-Gesetz" nach Wolfsburg eingemeindet (siehe auch unter Eingemeindungen). Dadurch ├╝berschritt die Einwohnerzahl die 100.000 Grenze und Wolfsburg erlangte den Status einer Gro├čstadt mit nahezu 131.000 Einwohnern; die Stadtfl├Ąche hatte sich von 35 auf 204 km┬▓ vergr├Â├čert. F├╝r die eingemeindeten Stadtteile wurden 11 vom Volk gew├Ąhlte Ortsr├Ąte mit jeweils einem Ortsb├╝rgermeister eingerichtet.

Bahnhof Wolfsburg w├Ąhrend der "Golfsburg-Aktion" (Foto 18. September 2003)
Bahnhof Wolfsburg w├Ąhrend der "Golfsburg-Aktion" (Foto 18. September 2003)
Mit Wirkung vom 1. Februar 1978 wurde die Stadt Wolfsburg aus dem Regierungsbezirk L├╝neburg ausgegliedert und dem Regierungsbezirk Braunschweig zugeordnet (Die Regierungsbezirke wurden in Niedersachsen zum 1. Januar 2005 aufgel├Âst). 1982 erhielt die Stadt einen direkten Autobahnanschluss (A 39) als Abzweigung von der A 2 Hannover-Berlin und 1988 wurde Wolfsburg Hochschulstadt (Fachhochschule Braunschweig-Wolfenb├╝ttel).

1991 kamen zu den 11 Ortsr├Ąten aus dem Jahre 1972 noch weitere drei hinzu (Detmerode, Westhagen und Nordstadt). Schlie├člich wurden 2001 noch die Ortsr├Ąte Stadtmitte und Mitte-West eingerichtet. Damit gibt es derzeit 16 Ortsr├Ąte in der Stadt. In einer Sympathiekundgebung f├╝r den neuen VW Golf V hat die Stadt Wolfsburg vom 25. August bis 10. Oktober 2003 unter www.wolfsburg.de und auf den Ortsschildern alle Besucher mit dem Namen Golfsburg begr├╝├čt. Diese Aktion fand bundesweit ihr Echo in der Presse, in Rundfunk- und Fernsehnachrichten.

Eingemeindungen

Mit Wirkung vom 1. Juli 1938 wurden die Gemeinden Rothehof-Rothenfelde und He├člingen (einschlie├člich des Wohnplatzes Wolfsburg) mit insgesamt 857 Einwohnern sowie zahlreiche Flurst├╝cke der Gemeinden M├Ârse (Gemarkungen M├Ârse, Hattorf und Barnstorf), Sandkamp , Fallersleben und Hattorf (damals alle Landkreis Gifhorn) zur "Stadt des KdF-Wagens" vereinigt, 1945 wurde sie in "Stadt Wolfsburg" umbenannt. 1951 verlie├č sie den Landkreis Gifhorn und wurde kreisfrei.

Am 1. Juli 1972 wurden eingemeindet :

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand.

Bev├Âlkerungsentwicklung
Bev├Âlkerungsentwicklung
Jahr Einwohnerzahlen
1938 1.144
1940 14.494
1945 14.296
1948 23.351
1955 44.397
1958 53.793
6. Juni 1961 ¹ 64.560
1965 84.099
1970 93.546
1975 128.586
1980 131.225
25. Mai 1987 ¹ 124.896
1990 127.067
1997 123.900
2004 122.057
30. Juni 2005 121.716

¹ Volksz├Ąhlungsergebnis

Religionen

  • Das Gebiet der heutigen Stadt Wolfsburg geh├Ârte bis 1945 zu den beiden ehemaligen L├Ąndern Hannover und Braunschweig. Daher geh├Ârten die protestantischen Kirchengemeinden der Orte im heutigen Stadtgebiet Wolfsburgs auch zu diesen beiden Landeskirchen . An dieser Zugeh├Ârigkeit hat sich bis heute nichts ge├Ąndert. Grob gesehen geh├Âren die Kirchengemeinden der Innenstadt und des westlichen Stadtgebiets zum Kirchenkreis Wolfsburg innerhalb des Sprengels Hildesheim der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers und die Kirchengemeinden des ├Âstlichen Stadtgebiets zur Propstei Vorsfelde der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Braunschweig. Eine Gemeinde der Evangelisch-reformierten Kirche befindet sich ebenfalls in Wolfsburg sowie die Stadtmission und die Evangelische Gemeinschaft Fallersleben, die zum Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverband geh├Âren (Gemeinschaften innerhalb der Evangelischen Kirche).
  • Von Anfang an zogen jedoch auch Katholiken nach Wolfsburg. Sie geh├Ârten alle zum Bistum Hildesheim, das sp├Ąter in Wolfsburg ein eigenes Dekanat errichtete, zu dem heute alle Pfarrgemeinden der Stadt geh├Âren.

Neben den beiden gro├čen Kirchen gibt es auch freikirchliche Gemeinden:

  • zwei Gemeinden der Siebenten-Tags-Adventisten
  • die Immanuelgemeinde (Freie evangelische Baptistengemeinde e. V.)
  • zwei Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden ( Baptisten )
  • das Christuszentrum Wolfsburg "Lammburg"
  • die Gemeinde Gottes
  • die St. Michaelsgemeinde ( Selbst├Ąndige Evangelisch-Lutherische Kirche - SELK)
  • eine Mennonitengemeinde
  • zwei Gemeinden der Evangelisch-methodistischen Kirche
  • eine Freie evangelische Kirche.

Au├čerdem:

  • Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
  • Jehovas Zeugen
  • Neuapostolische Kirche
  • Apostelamt Jesu Christi .
  • Ein Islamisches Zentrum , das eine gro├če Moschee sowie Sozialr├Ąume etc. beherbergt ist zurzeit im Bau und soll 2006 fertiggestellt sein.

Politik

An die Spitze der jungen "Stadt des KdF-Wagens" wurde gem├Ą├č Verordnung des Oberpr├Ąsidenten der Regierung zu L├╝neburg Nr. 145 vom 22. Juni 1938 mit Wirkung vom 1. Juli 1938 Regierungsassessor Dr. Karl Bock als kommissarischer B├╝rgermeister bestimmt. Auch seine Nachfolger wurden von der Regierung eingesetzt.

1946 f├╝hrte die Milit├Ąrregierung der Britischen Besatzungszone die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gew├Ąhlten Rat. Dieser w├Ąhlte aus seiner Mitte den B├╝rgermeister bzw. Oberb├╝rgermeister als Vorsitzenden und Repr├Ąsentant der Stadt, welcher ehrenamtlich t├Ątig war. Daneben gab es ab 1946 einen ebenfalls vom Rat gew├Ąhlten hauptamtlichen Stadtdirektor bzw. Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 2001 wurde in Wolfsburg die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberb├╝rgermeister. Dieser ist Leiter der Stadtverwaltung und Repr├Ąsentant der Stadt. Er wird seit 2001 direkt vom Volk gew├Ąhlt. Es gibt jedoch weiterhin einen eigenen Vorsitzenden des Rates, der nach jeder Kommunalwahl bei der konstituierenden Sitzung des Rates aus dessen Mitte gew├Ąhlt wird.

Bürgermeister bis zur Trennung der Ämter in der Stadtverwaltung 1938-1946

  • 1. Juli 1938 - Dezember 1938: Dr. Karl H. Bock, kommissarischer B├╝rgermeister der "Stadt des KdF-Wagens"
  • Dezember 1938 - 1945: Werner Steinecke, B├╝rgermeister
  • 14. Mai 1945 - 30. September 1945: Dr. Felix Laurent, B├╝rgermeister
  • 1. Oktober 1945 - 25. September 1946: Siegfried Zaayenga, B├╝rgermeister

B├╝rgermeister bzw. Oberb├╝rgermeister seit 1946

  • 25. September 1946 - 12. Juni 1947: Werner Kunze, B├╝rgermeister
  • 12. Juni 1947 - 20. Dezember 1948: Karl Hieber, B├╝rgermeister
  • 20. Dezember 1948 - 4. M├Ąrz 1949: Heinrich Heuchling, B├╝rgermeister
  • 4. M├Ąrz 1949 - 21. Juni 1949: Dr. Ulrich Pusch, Staatskommissar
  • 21. Juni 1949 - 4. Dezember 1953: Arthur Bransch, B├╝rgermeister, ab 28. November 1951 Oberb├╝rgermeister
  • 4. Dezember 1953 - 17. Dezember 1954: Friedrich Mock, Oberb├╝rgermeister
  • 17. Dezember 1954 - 28. April 1958: Arthur Bransch, Oberb├╝rgermeister (2. Amtszeit)
  • 28. April 1958 - 18. September 1961: Dr. Uwe-Jens Nissen, Oberb├╝rgermeister
  • 24. Oktober 1961 - 5. Juli 1972: Hugo Bork, Oberb├╝rgermeister
  • 5. Juli 1972 - 15. November 1972: Dr. Volkmar K├Âhler, Oberb├╝rgermeister
  • 15. November 1972 - 9. August 1974: Hugo Bork, Oberb├╝rgermeister (2. Amtszeit)
  • 17. September 1974 - 3. November 1976: Helmut Simson, Oberb├╝rgermeister
  • 3. November 1976 - 12. November 1986: Rolf Nolting, Oberb├╝rgermeister
  • 12. November 1986 - 6. November 1996: Werner Schlimme, Oberb├╝rgermeister
  • 6. November 1996 - 30. April 2001: Ingrid Eckel, Oberb├╝rgermeisterin
  • 1. Mai 2001 - heute: Rolf Schnellecke, Oberb├╝rgermeister

Stadtdirektoren und Oberstadtdirektoren 1946 - 2001

  • 1. August 1946 - 30. Juni 1950: Dr. Johannes Dahme, Stadtdirektor
  • 15. Mai 1950 - 31. Oktober 1951: Dr. Otto Grimm, Stadtdirektor, ab 1. Oktober 1951 Oberstadtdirektor
  • 1. Februar 1952 - 9. Mai 1953: Dr. Dr. Walter Wegener, Oberstadtdirektor
  • 1. Oktober 1953 - 31. Oktober 1964: Dr. Wolfgang Hesse, Oberstadtdirektor
  • 16. Februar 1965 - 11. Oktober 1973: G├╝nter Balk, Oberstadtdirektor
  • 23. Januar 1974 - 22. September 1982: Werner Hasselbring, Oberstadtdirektor
  • 1. Mai 1983 - 30. April 1995: Prof. Dr. Peter Lamberg, Oberstadtdirektor
  • 1. Mai 1995 - 30. April 2001: Rolf Schnellecke, Oberstadtdirektor

Rat der Stadt

Sitzverteilung (47 Sitze)

CDU 20 Sitze
SPD 17 Sitze
PUG 5 Sitze
B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen 2 Sitze
FDP 1 Sitz
WASG 1 Sitz
Oberb├╝rgermeister 1 Sitz

Wappen

Das Wappen der Stadt Wolfsburg zeigt ├╝ber gr├╝nem Schildfu├č, darin silberne Wellenbalken, in Rot eine zweit├╝rmige silberne Burg mit geschlossenem Tor, ├╝ber den Mauerzinnen schreitend, ein widersehender blau gezungter goldener Wolf. Die Stadtflagge ist gr├╝n-wei├č.

Das Wappen wurde 1952 durch das Innenministerium des Landes Niedersachsens verliehen, nachdem es bereits 1947 in der Hauptsatzung festgelegt worden war. 1961 wurde es heraldisch verbessert und durch das Regierungspr├Ąsidium L├╝neburg neu verliehen. Die Symbole Wolf und Burg spiegeln den Namen der Stadt wider ("redendes Wappen") und haben keinen direkten historisch ├╝berlieferten Bezug. Die Stadtflagge wurde bereits 1955 eingef├╝hrt.

St├Ądtepartnerschaften

Die Stadt Wolfsburg unterh├Ąlt mit folgenden St├Ądten eine St├Ądtepartnerschaft :

  • Luton , Vereinigtes K├Ânigreich (seit 1950)
  • Marignane , Frankreich (seit 1963)
  • Provinz Pesaro-Urbino, Italien (seit 1975)
  • Halberstadt, Sachsen-Anhalt (seit 1989)
  • Togliatti , Russland (seit 1991)
  • Bielsko-Bia┼éa , Polen (seit 1998)

St├Ądtefreundschaften

  • Sarajevo , Bosnien-Herzegowina (seit 1985)
  • Toyohashi , Japan (seit 2002)

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

  • Der "Berliner Ring" stellt eine Art Stadt-Peripherie dar, die die Innenstadt mit einer 4- (teilweise auch 6-)spurigen Stra├če umgibt und zahlreiche, ebenfalls mehrspurige Abzweigungen z.B. zur A 39 oder zur Heinrich-Nordhoff-Stra├če besitzt. ├ťber den Berliner Ring/Braunschweiger Stra├če sind alle wichtigen Orte innerhalb Wolfsburgs zu erreichen.
  • Die Bahnh├Âfe Wolfsburg-Vorsfelde an der Stendaler Strecke und Wolfsburg-Ehmen an der Braunschweiger Strecke wurden stillgelegt.
  • Bis 2015 soll Wolfsburg ├╝berdies an das Regiostadtbahnnetz angeschlossen werden, eine Stadt-/S-Bahn, die die St├Ądte Wolfsburg, Braunschweig und Salzgitter sowie die Region miteinander verbindet.
  • Den ├ľffentlichen Personennahverkehr in der Stadt Wolfsburg bedienen zahlreiche Buslinien der Wolfsburger_Verkehrs_GmbH ( WVG ) mit einem Fahrgastsaufkommen von ca. 12,8 Millionen Fahrg├Ąsten pro Jahr.
  • Der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg (befindet sich in Braunschweig) wird gr├Â├čtenteils von Privatfliegern und Firmen (Volkswagen) genutzt, Linienfl├╝ge gibt es nicht. Er ist der zweitgr├Â├čte Forschungsflughafen Europas.

Medien

  • Wolfsburger Allgemeine - WAZ (Tageszeitung)
  • Wolfsburger Nachrichten (Tageszeitung)
  • Wolfsburger Rundblick (Sonntagszeitung)
  • Wolfsburger Kurier (Mittwochs- und Sonntagszeitung)
  • indigo Stadtmagazin (erscheint monatlich).
  • viseo Stadtmagazin (erscheint viertelj├Ąhrlich)
  • TV38 - Fernsehsender der Region (fr├╝her OKTV) mit Hauptsitz und Sendezentrale in Wolfsburg-Westhagen.
  • Der Radiosender Hit-Radio Antenne hat ein "Gl├Ąsernes Regionalstudio" in der Innenstadt (Poststra├če).

├ľffentliche Einrichtungen

  • Zentrum f├╝r Entwicklungsdiagnostik und Sozialp├Ądiatrie (ZEUS)
  • Institut f├╝r klinische Pathologie
  • Institut f├╝r klinische Chemie, Laboratoriums- und Transfusionsmedizin

Ans├Ąssige Unternehmen

VW-Werk
VW-Werk

Neben der Volkswagen AG haben auch weitere gro├če Unternehmen in Wolfsburg ihren Firmensitz oder betreiben Niederlassungen. Auch heute noch lassen sich zahlreiche Unternehmen in Wolfsburg nieder und werden neue Unternehmen gegr├╝ndet.

  • applied internet systems
  • Auto5000 GmbH
  • Autoplus
  • Autostadt GmbH
  • Autovision GmbH
  • CADENAS Solutions GmbH
  • Cadera GmbH
  • Deutsche BKK
  • gedas Deutschland GmbH
  • IVM AUTOMOTIVE
  • Klier (Friseurkette)
  • Klinikum der Stadt Wolfsburg
  • LSW LandE-Stadtwerke GmbH & Co. KG
  • NHN Foundation
  • Schnellecke GmbH
  • Siemens Automatisierungstechnik
  • Sitech Sitztechnik
  • TE-SYSTEMS GmbH
  • Thyssen AG
  • Visteon
  • Volke Entwicklungsring
  • Volkswagen Immobilien
  • Volkswagen Transport
  • VW Coaching
  • WobCom GmbH
  • Wolfsburg AG

Bildung & Forschung

Bildungseinrichtungen

  • 24 Grundschulen
  • 5 Hauptschulen
  • 2 Integrierte Gesamtschulen
davon eine Deutsch-Italienische Gesamtschule
  • 5 Realschulen
  • 7 Gymnasien
darunter das Wolfsburg Kolleg; ein Gymnasium f├╝r Erwachsene zum Nachholen des Abiturs
  • Die Musikschule der Stadt Wolfsburg ist die Gr├Â├čte der Musikschulen in Wolfsburg. Neben dieser gibt es noch zahlreiche private Musikschulen in Wolfsburg.
  • Das Bildungszentrum Wolfsburg gGmbH mit Volkshochschule und Berufsbildungsst├Ątte bietet unterschiedliche Kurse wie Sprachkurse, EDV-Kurse sowie kulturelle Bildung an.
  • 3 Berufsbildende Schulen
BBS I (Fachrichtung: Wirtschaft/Verwaltung und Gesundheit)
BBS I Schachtweg, Stadtmitte
BBS I Schreberstra├če, Hellwinkel
BBS 2 (Fachrichtung: gewerblich-technisch)
BBS 2 Kleiststra├če, Stadtmitte
BBS 2 Dieselstra├če, Reislingen
BBS Anne-Marie Tausch, Bonhoefferstra├če, Detmerode (Fachrichtung: Erziehung, Pflege und Therapie)


  • Forum Gesundheit (ehem. "Bauhof")
  • Evangelische Familienbildungsst├Ątte (FABI)

Hochschulen

  • Seit 1988 befindet sich in Wolfsburg ein weiterer Standort der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenb├╝ttel, die 1971 durch Zusammenschluss der Staatlichen Ingenieurschule Wolfenb├╝ttel mit der H├Âheren Fachschule f├╝r Sozialarbeit des Landes Niedersachsen entstand. Die sonstigen Standorte des Fachhochschule sind Braunschweig, Wolfenb├╝ttel und Salzgitter. Die Hochschule wird im Jahre 2005 f├╝r 25 Millionen ÔéČ erweitert, da stets ein erheblicher Bewerber├╝berhang besteht.
Fachbereich f├╝r Fahrzeug-, Produktions- und Verfahrenstechnik, FbP
Fachbereich f├╝r Gesundheitswesen, FbG
Fachbereich f├╝r Wirtschaft, FbW
  • Institute der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenb├╝ttel in Wolfsburg:
Institut f├╝r Fahrzeugbau Wolfsburg
Institut f├╝r Recycling
Institut f├╝r Industrieinformatik
Wolfsburger Institut zur Betriebs- und Unternehmensentwicklung e.V.
Mobilelife Campus Geb├Ąude 1, AutoUni
Mobilelife Campus Geb├Ąude 1, AutoUni
  • Die AutoUni ist eine unternehmenseigene Bildungseinrichtung der Volkswagen AG (VW) in der Stadt Wolfsburg. Sie wurde 2002 gegr├╝ndet, die Er├Âffnung ist f├╝r 2005 geplant. Angeboten werden sollen vorerst Bildungsprogramme f├╝r Postgraduierte, bis 2008 ausschlie├člich f├╝r Angeh├Ârige des VW-Konzerns.
Fachbereich f├╝r "Mobilit├Ąt"
Fachbereich f├╝r "Nachhaltigkeit"
Fachbereich f├╝r "Gesundheit"
Fachbereich "F├╝hrung und Dienstleistung"

Forschung & Institute

  • Institut f├╝r klinische Pathologie
  • Zentrum f├╝r Entwicklungsdiagnostik und Sozialp├Ądiatrie (ZEUS)
  • Institut f├╝r klinische Chemie, Laboratoriums- und Transfusionsmedizin
  • Das Klinkum der Stadt Wolfsburg ist das akademische Lehrkrankenhaus der Universit├Ąt G├Âttingen und eines der gr├Â├čten in ganz Niedersachsen; es besitzt einen Einzugsradius von mehr als 180.000 Menschen in der Region.

Im Jahre 2003 haben ├╝ber 26.000 (Tendenz steigend) Menschen an Wolfsburger Schulen und Instituten gelernt und studiert.

Freizeit & Sport

Freizeit

  • Das gr├Â├čte (nord)deutsche Wellenbad, das BadeLand, befindet sich im Allerpark.
  • Die Autostadt , ein Themenpark rund um das Thema Auto und Maschine, befindet sich n├Ârdlich des Mittellandkanals, unweit vom Hauptbahnhof und der Innenstadt.
  • Im Allerpark gibt es die einzige Sechs-Mast-Wasserski-Anlage Europas im sogenannten "Arena-See".
  • Wolfsburg besitzt viele Stadtparks, wie zum Beispiel den Schlosspark, den Klieversberg, den Allerpark, den Schillerteich-Park. Alle Parks laden zum Joggen und teils auch zum Cross-Golfen ein. Insgesamt sind die ├Âffentlichen Parkanlagen in Wolfsburg doppelt so gro├č wie der Central Park in New York.
  • Das "Zentrum Junge Kultur" im ehemaligen Hallenbad Schachtweg bietet (ab 2005) ebenso wie das "Schlachthaus" (Er├Âffnung Mitte 2005) jungen Musikern Prober├Ąume und anderen Kulturt├Ątigen R├Ąume und Platz zum Schaffen.
  • Dar├╝ber hinaus gibt es in Wolfsburg mehrere Theater (siehe unten), viele Museen, Reitanlagen, Sportpl├Ątze, Jugendzentren, Stadien etc.
  • Das sportliche Angebot wird noch weiter steigen, wenn die neue Multifunktions-Arena f├╝r die Grizzly Adams fertiggestellt ist.
  • Luftsport: Aero Club Wolfsburg e.V.

Sport

Wolfsburg ist in den ersten Ligen unter anderen durch die Herren-Fu├čballmannschaft des VfL Wolfsburg ( Fu├čball-Bundesliga ) und die Wolfsburg Honeybees ( Cheerleading ) vertreten. Jeweils in der zweiten Bundesliga spielen die Damen-Fu├čballmannschaft des VfL Wolfsburg ( Fu├čball-Bundesliga (Frauen) ) und die Eishockeymannschaft der Grizzly Adams ( 2. Eishockey-Bundesliga ).

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Theater und Veranstaltungszentren

  • Das Theater Wolfsburg wurde 1973 er├Âffnet. Der Architekt war Hans Scharoun und es bietet im Zuschauerraum 777 Pl├Ątze bei Musiktheater und 833 Pl├Ątze im Schauspiel .
  • Wolfsburger Figurentheater Compagnie in der Bollmohr-Scheune in Wolfsburg-He├člingen
  • Das Galerie Theater, ebenfalls in Wolfsburg-He├člingen
  • CongressPark
  • Schlachthaus im Gewerbegebiet Ost

Im Bau:

  • "Hallenbad - Zentrum Junge Kultur" im ehemaligen Hallenbad Schachtweg (Stadtmitte)

Museen

Siehe eigener Artikel: Museen in Wolfsburg

Bauwerke und Einkaufsm├Âglichkeiten

Schloss Wolfsburg (S├╝d-West-Seite)
Schloss Wolfsburg (S├╝d-West-Seite)
  • Die Wolfsburg, ein Weserrenaissance -Schloss aus dem 13. Jahrhundert , erstmals erw├Ąhnt 1302 als Sitz des Adelsgeschlechts derer von Bartensleben, gab der Stadt ihren Namen. Das Schloss geh├Ârt seit 1961 der Stadt und beheimatet das Stadtmuseum, die St├Ądtische Galerie, den Kunstverein und das Institut Heidersberger mit wechselnden Ausstellungen. Die im 18. Jahrhundert in den Besitz der preu├čischen Adelsfamilie von der Schulenburg gekommene Anlage ist das ├Ąlteste und kunsthistorische bedeutendste Bauwerk. Es gilt daher als Wahrzeichen der Stadt.
  • Die Burg Neuhaus im Stadtteil Neuhaus ist eine mittelalterliche Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert und befindet sich seit 1981 im Besitz der Stadt.
  • Neben diesen historischen Bauwerken gibt es noch zahlreiche alte Kirchen in den historischen Stadtteilen. Sehenswert sind aber auch einige neu erbauten Kirchen, darunter die Heilig-Geist-Kirche im Stadtteil Klieversberg und die Stephanuskirche im Stadtteil Detmerode, die beide, ebenso wie das Alvar-Aalto-Kulturhaus mit Bibliothek von dem finnischen Architekten Alvar Aalto erbaut wurden. Auch der ber├╝hmte Architekt Hans Scharoun wirkte in Wolfsburg. Er erbaute das st├Ądtische Theater.
Heilig-Geist-Kirche von Alvar Aalto
Heilig-Geist-Kirche von Alvar Aalto
  • In der Innenstadt wurde 1980 die bis dahin noch befahrbare Porschestra├če zur Fu├čg├Ąngerzone umgewandelt und damit eine moderne City einer Gro├čstadt geschaffen. Sie teilt den Haupteinkaufsbereich der Innenstadt in drei Teile: Porschestra├če-Nord, -Mitte und -S├╝d. Die Porschestra├če-Mitte ist vor allem durch seine Wasserlandschaft und die vielen Sitzgelegenheiten ein reizvoller Ort um sich beim Einkauf ein wenig zu entspannen. Auch die 2001 fertig gestellte Einkaufspassage "City-Galerie" mit 95 Gesch├Ąften befindet sich in diesem Abschnitt der Fu├čg├Ąngerzone.
  • 1990 wurde der S├╝dkopf ausgebaut, wobei die Einkaufspassage "S├╝dkopf-Center" (von den Wolfsburgern aufgrund der Form auch "Schiff" genannt) entstand. Am S├╝dkopf befindet sich auch die Wolfsburger "Kulturmeile", bestehend aus Theater, CongressPark (ehem. Stadthalle), Planetarium, Alvar-Aalto-Kulturhaus (mit Stadtbibliothek) und dem 1994 er├Âffneten Kunstmuseum.
Planetarium Wolfsburg
Planetarium Wolfsburg
  • Unweit der Fu├čg├Ąngerzone befinden sich auch die beiden Hauptkirchen der Stadt, die evangelische Christuskirche und die katholische St.-Christophorus-Kirche.
  • Neben der Innenstadt sind auch die Stadtteile Fallersleben und Vorsfelde als Einkaufsm├Âglichkeit zu erw├Ąhnen, wobei diese vor allem durch ihre historische Altstadt einen (Einkaufs-)Bummel wert sind.
  • In Wolfsburg wurden im Jahre 2000 die Autostadt (n├Ârdlich des Mittellandkanals) und das CinemaxX er├Âffnet, 2002 die neue Volkswagen-Arena gegen├╝ber der Autostadt.
  • Neben der Volkswagen-Arena liegen der "Eispalast", das Heimatstadion der "Grizzly Adams" EHC Wolfsburg , das "BadeLand" und der Allersee im "Allerpark".
  • In absehbarer Zeit wird im Stadtteil K├Ąstorf der "Themenpark Landleben" mit einem historischen nieders├Ąchsischen Dorf und Gastronomie er├Âffnet.
  • Vom 23. April bis zum 10. Oktober 2004 fand in der Stadt Wolfsburg die zweite Nieders├Ąchsische Landesgartenschau statt.
  • Im November 2005 wurde das ph├Žno er├Âffnet, ein Science-Center wie es auch in Bremen zu finden ist. Der archektonisch au├čergew├Âhnliche Bau entstand nach den Pl├Ąnen von Zaha Hadid . Auf fast 7.000 m┬▓ Ausstellungsfl├Ąche sind 250 Experimentierstationen aufgebaut, die naturwissenschaftliche Ph├Ąnomene erlebbar machen. Die Baukosten beliefen sich auf ca. 80 Millionen Euro.

Kirchenbau in Wolfsburg

siehe eigener Artikel Kirchenbau in Wolfsburg


Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

  • Saisonbedingt: Eishockey Grizzly Adams Wolfsburg ( DEL ) im Eispalast, und Fu├čball-Bundesliga in der Volkswagen-Arena
  • Januar/Februar:
    • Hochzeitsmesse im CongressPark Wolfsburg
  • April/Mai: Movimentos - Internationales Tanzfestival im KraftWerk / Autostadt
  • Mai:
    • Sch├╝tzen- und Volksfest im Allerpark (jedesmal ca. 450.000 Besucher)
    • alle zwei Jahre die Dr├Âmling-Messe auf dem B├╝rgerplatz und im Sch├╝tzenhaus Vorsfelde
  • Juni: Internationale Sommerb├╝hne Schloss Wolfsburg
  • Juni/Juli: GartenRomantik am Schloss Wolfsburg
  • August:
    • Altstadtfest in der Altstadt Fallersleben
    • Eberfest in der Altstadt Vorsfelde
  • September:
    • Ritterspiele und Zunftmarkt am Schloss Wolfsburg
    • Wolfsburg Open am Schloss Wolfsburg - Festival junger Kultur
  • Oktober:
    • Herbstmarkt der Kunsthandwerker auf Burg Neuhaus
    • Alle zwei Jahre die IZB ( Internationale Zulieferer B├Ârse ), die gr├Â├čte Automobilzulieferer B├Ârse Europas (2004 aus Platzmangel im CongressPark erstmals im Allerpark)
    • Alle zwei Jahre die Wolfsburger Messe, eine Messe der Wolfsburger Wirtschaft mit ca. 40.000 Besuchern im CongressPark
  • Dezember: Weihnachtsmarkt im Schloss Wolfsburg und verschiedenen Pl├Ątzen in der Stadt

Kulinarische Spezialit├Ąten

Die bekannteste Speise aus Wolfsburg ist die VW-Currywurst. Das beliebte Werksessen der Wolfsburger ist die nach einem Rezept der Volkswagen-eigenen Wirtschaftsbetriebe zubereitete Currywurst bzw. die dazugeh├Ârige (typischerweise warme) Currysauce. T├Ąglich wandern Tausende davon ├╝ber die Theken der Kantinen. Die gro├če Beliebtheit von Wurst und Sauce haben mittlerweile dazu gef├╝hrt, dass man sie auch au├čerhalb von Volkswagen k├Ąuflich erwerben kann.

Vereine und Verb├Ąnde

Wolfsburg bietet au├čerordentlich viele und vielf├Ąltige Sportvereine. Aber auch sonstige Vereine verschiedenster Art sind in Wolfsburg anzutreffen.

Sonstiges

  • Das "Istituto Italiano di Cultura" ist eine Abteilung der Italienischen Konsularagentur in Wolfsburg und beteiligt sich mit Konzerten, Ausstellungen und Seminaren am kulturellen Leben dieser Stadt.

Ehrenb├╝rger

Folgenden Personen hat die Stadt Wolfsburg das Ehrenb├╝rgerrecht verliehen:

  • Dr. Volkmar K├Âhler , f├╝hrender Kulturpolitiker im Rat der Stadt
  • Helmut Simson, Ratsherr, Nieders├Ąchsischer Landtagsabgeordneter
  • 1955 : Prof. Heinrich Nordhoff ehem. Vorstandsvorsitzender der Volkswagenwerk GmbH Wolfsburg
  • 1955 : Dr. Willi Wolf, erster Wolfsburger Arzt
  • 1965 : Otto Wolgast (Wolfsburg-Fallersleben)*
  • 1965 : Fritz Weiberg (Wolfsburg-Vorsfelde)*
  • 1971 : Max Valentin, ehem. B├╝rgermeister Vorsfeldes (Wolfsburg-Vorsfelde)*
  • 1977 : Hugo Bork, Oberb├╝rgermeister a. D.
  • 1977 : Pr├Ąlat Antonius Holling
  • 1977 : Dr. Carl H. Hahn , ehem. Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG
  • 1977 : Werner Schlimme, Oberb├╝rgermeister a. D.
  • 1977 : Walter Hiller , Vorsitzender des Gesamt- und Konzernbetriebsrates der Volkswagen AG
  • 1981 : G├╝nther Graf von der Schulenburg
  • 2001 : K├Ąthe Schmidt
  • 2002 : Dr. Ferdinand Pi├źch, ehem. Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG
  • 2003 : Heinrich Heidersberger, Wolfsburger K├╝nstler und Fotograf

"*" = Diese Ehrenb├╝rger wurden von Gemeinden ernannt, die zu dieser Zeit noch nicht zur Stadt Wolfsburg geh├Ârten sondern selbst├Ąndig waren.

Pers├Ânlichkeiten

  • Hans von Bartensleben ( Hans der Reiche , 1512 - 1583 ) Glaubensschlichter, Schlossbaumeister, Armenstifter.
  • Gebhard Werner Graf von der Schulenburg ( 1722 - 1788 ) Hofmarschall am preu├čischen Hofe unter Friedrich dem Gro├čen , Begr├╝nder der Wolfsburger Linie der Grafen von der Schulenburg. Geboren und aufgewachsen auf der Wolfsburg im heutigen Stadtteil Alt-Wolfsburg.
  • Hoffmann von Fallersleben, b├╝rgerlich August Heinrich Hoffmann ( 1798 - 1874 ) Germanist, Sprachforscher, Bibliothekar, (Lieder-) Dichter (" Das Lied der Deutschen "). Geboren und aufgewachsen im heutigen Stadtteil Fallersleben.
  • Heinrich B├╝ssing ( 1843 - 1929 ) Fahrzeugkonstrukteur, Gro├čunternehmer. Geboren und aufgewachsen im heutigen im Stadtteil Nordsteimke.
  • Heinrich Nordhoff ( 1899 - 1968 ) Unternehmer, erster Generaldirektor des Volkswagenwerkes
  • Heinrich Heidersberger (* 1906 ) K├╝nstler, Fotograf, Ehrenb├╝rger
  • Dorothea Chabert (* 1931 ) K├╝nstlerin
  • Bernhard Mattes (* 1956 ) Unternehmer, Vorsitzender der Gesch├Ąftsf├╝hrung der Ford-Werke GmbH . Geboren in Wolfsburg.
  • Wolfgang M├╝ller (* 1957 ) K├╝nstler, Musiker, Autor. Geboren in Wolfsburg.
  • Joachim Franz (* 1960 ) Extremsportler. Geboren und aufgewachsen in Wolfsburg.
  • Ingolf Viereck (* 1962 ) Politiker, Mitglied des Nieders├Ąchsischen Landtages, Ratsherr, ehem. B├╝rgermeister. Geboren und aufgewachsen in Wolfsburg.
  • Prof. Dr. Markus Karp (* 1966 ) Politiker, ehem. Ratsherr, ehem. Staatssekret├Ąr im Ministerium f├╝r Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Geboren und aufgewachsen in Wolfsburg.
  • Roy Pr├Ąger (* 1971 ) Fu├čballspieler
  • Heidi Schmidt (* 1972 ) Schriftstellerin, Kinderbuchautorin. Geboren in Wolfsburg.
  • Krzysztof Nowak ( 1975 - 2005 ) Fu├čballspieler, Begr├╝nder der Krzysztof-Nowak-Stiftung
  • Katja Giammona (* 1975 ) Schauspielerin. Geboren und aufgewachsen in Wolfsburg.
  • Graziella de Santis (* 1976 ) Schauspielerin. Geboren und aufgewachsen in Wolfsburg.
  • Walter Hiller Politiker, ehemaliger nieders├Ąchsischer Sozialminister, ehemaliger Gesamt- und Konzernbetriebsratsvorsitzender der Volkswagen AG
  • Oomph! Rockband mit Charterfolgen. Gegr├╝ndet 1989 in Wolfsburg.
  • Seventh Avenue Metal-Band. Gegr├╝ndet 1989 in Wolfsburg.

Literatur

Siehe auch

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