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Letzte Änderung für Artikel Wilhelmshaven: 20.02.2006 14:51

Wilhelmshaven

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Wappen Karte
Wappen der Kreisfreien Stadt Wilhelmshaven Lage der kreisfreien Stadt Wilhelmshaven in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Kreis : Kreisfreie Stadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 53┬░ 31' N, 8┬░ 8' O
53┬░ 31' N, 8┬░ 8' O
H├Âhe : ca. 2 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 103,51 km┬▓
Einwohner : 83.722 (30. September 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 809 Einwohner je km┬▓
Postleitzahlen : 26351 - 26389 (alt: 2940)
Vorwahl : 04421
Kfz-Kennzeichen : WHV
Gemeindeschl├╝ssel : 03 4 05 000
Gliederung des
Stadtgebiets:
27 Stadtteile , darunter
1 Ortschaft mit Ortsrat
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathaus
26380 Wilhelmshaven
Website: www.wilhelmshaven.de
E-Mail-Adresse: info@stadt.wilhelmshaven.de
Politik
Oberb├╝rgermeister : Eberhard Menzel( SPD )

Wilhelmshaven ist eine Stadt in Nordwestdeutschland. Mit 83.722 Einwohnern ist sie die gr├Â├čte Mittelstadt und eines der Oberzentren des Bundeslandes Niedersachsen. Die kreisfreie Stadt am Jadebusen hat traditionell gro├če Bedeutung als Marinehafen der Bundeswehr . Sein Tiefwasserhafen, der einzige in Deutschland, ist der wichtigste Importhafen f├╝r Erd├Âl.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Wilhelmshaven am Jadebusen und Bremerhaven an der Weserm├╝ndung
Wilhelmshaven am Jadebusen und Bremerhaven an der Weserm├╝ndung

Wilhelmshaven liegt eingebettet in die Marschlandschaft am Westufer des Jadebusens, unmittelbar hinter dem Seedeich an der Nordsee und der sogenannten Waterkant . Das Stadtgebiet bildet den ├Âstlichen Teil der ostfriesischen Halbinsel zwischen Dollart und Jade . Die Stadt grenzt im Osten und S├╝den an die Nordsee. Im Westen grenzen die Gemeinden Sande und Schortens, im Norden die Gemeinde Wangerland an. Alle drei Nachbargemeinden geh├Âren zum Landkreis Friesland. Die Wattgebiete in der K├╝stenregion bei Wilhelmshaven geh├Âren zum Nationalpark Nieders├Ąchsisches Wattenmeer.

Geschichte und Stadtpolitik

Stadtgeschichte

Das Gebiet der heutigen Stadt Wilhelmshaven wurde urspr├╝nglich von Friesen besiedelt. Bis zum Landkauf durch den Preu├čischen Staat befanden sich auf dem heutigen Kernstadtbereich die beiden landwirtschaftlich gepr├Ągten Kirchspiele (Kirchd├Ârfer) Heppens und Neuende . Erst durch den so genannten " Jade-Vertrag " vom 20. Juli 1853 kaufte der Staat Preu├čen vom Gro├čherzogtum Oldenburg ein 313 ha gro├čes Gebiet am Jadebusen zwecks Bau eines St├╝tzpunkts f├╝r die Preu├čische Marine an der Nordsee . Der Vertrag wurde erst im Janaur 1854 der Bev├Âlkerung bekanntgegeben, am 23. November 1854 umgesetzt und ab 1856 erfolgte der Bau des Hafens , dem sich alsbald auch eine kleine Siedlung anschloss. Urspr├╝nglich sollte der w├Ąhrend der Bauzeit als "Hafen Heppens" bezeichnete Hafen "Zollern am Meer" hei├čen. Am 17. Juni 1869 erhielt der Hafen dann aber in Anwesenheit von K├Ânig Wilhelm I. von Preu├čen den offiziellen Namen Wilhelmshaven. Die Schreibweise v wurde der ├╝blichen norddeutschen Form (siehe auch Bremerhaven und Cuxhaven) angeglichen. Ebenfalls erfolgte am 17. Juni 1869 durch Wilhelm I. die Grundsteinlegung der Elisabethkirche die K├Ânig Wilhelm I. f├╝r die evangelischen und (anfangs auch) katholischen Soldaten der Garnison bauen lie├č. Das erste Glockengel├Ąut im Januar 1871 galt dem Friedenschlu├č mit Frankreich. Benannt wurde die Kirche nach K├Ânigin Elisabeth, der Gattin Friedrich Wilhelm IV. Bekannt wurde die Kirche jedoch durch ihre Funktion f├╝r die Soldaten als Garnisonskirche . Durch Umbenennung nach dem zweiten Weltkrieg in Christus- und Garnisonkirche ist sie die heute die evangelische Kirche der S├╝dstadt.

Wilhelmshaven um 1888
Wilhelmshaven um 1888

1871 wurde Wilhelmshaven, wie auch Kiel, Reichskriegshafen. 1873 erhielt die junge Siedlung die Stadtrechte , blieb aber rechtlich zun├Ąchst noch eine Landgemeinde . In der Nachbarschaft Wilhelmshavens entstand ab 1879 die Gemeinde Bant. Der Hafen wurde 1900 gro├čz├╝gig erweitert. 1902 wurden die Gemeinden Bant, Heppens und Neuende zum Amtsverband R├╝stringen zusammen geschlossen, ehe diese Gemeinden ab 1. Mai 1911 eine einheitliche Stadt bildeten. Die beiden St├Ądte, Wilhelmshaven und R├╝stringen, hatten 1916 bereits mehr als 80.000 Einwohner.

1918 begann die deutsche Novemberrevolution durch einen Matrosenaufstand.

Am 1. April 1919 wurde Wilhelmshaven eine kreisfreie Stadt, nachdem sie bis dahin zum Amt bzw. Landkreis Wittmund geh├Ârt hatte.

Im Rahmen des Gro├č-Hamburg-Gesetzes wurde die kreisfreie Stadt Wilhelmshaven zum 1. April 1937 mit der oldenburgischen Stadt R├╝stringen zur neuen Stadt Wilhelmshaven vereinigt. Damals gab es Planungen zur Stadt der 400 000. 1938 wurde das Stadtgebiet um einige Gebiete der benachbarten, 1933 gebildeten Gemeinde Kniphausen vergr├Â├čert.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Bausubstanz der Stadt stark zerst├Ârt. Die vergleichsweise geringe Zahl an Luftkriegstoten (435) war den vielen Luftschutzbunkern zu verdanken, welche ├╝berall im Stadtgebiet errichtet wurden. 140.000 Fl├╝chtlinge bev├Âlkerten anschlie├čend die Stadt.

Mit der deutschen Wiederbewaffnung wurde Wilhelmshaven 1956 wieder Marinehafen und ist heute der einzige St├╝tzpunkt der Deutschen Marine an der Nordsee.

Am 1. Juli 1972 erfolgte die Eingliederung der Gemeinde Sengwarden mit ihren zugeh├Ârigen Ortsteilen bzw. Wohnpl├Ątzen, darunter Fedderwarden. Damit erreichte das Stadtgebiet Wilhelmshavens seine heutige Ausdehnung.

Siehe auch Deutsche Marine (Geschichte) , Kaiserliche Werft Wilhelmshaven

Wappen

Die Ver├Ąnderungen des Stadtwappens spiegeln die wechselvolle Wilhelmshavener Geschichte wider. Das heutige Wappen der Stadt Wilhelmshaven zeigt in Gold einen rot gekleideten Friesen ohne Kopfbedeckung mit geschwungenem Rundschild und erhobenem Speer. Die Stadtflagge ist rot-gold.

Dieses Wappen entstammt dem mittelalterlichen Siegelbild des R├╝stringer Landes und wurde von der Stadt Wilhelmshaven 1949 angenommen und vom nieders├Ąchsischen Innenministerium genehmigt. Zuvor hatte die Stadt ein Wappen, das in Blau einen goldenen Anker, belegt mit zwei gekreuzten Schwertern zeigt. In der Mitte ein goldener Schild mit dem schwarzen Preu├čen-Adler. Dieses Wappen war bis 1939 im Gebrauch. Danach f├╝hrte die Stadt f├╝r 10 Jahre ein Wappen, das gespalten von Blau und Silber, vorne ein senkrechtes silbernes Schwert, hinten vier blaue Wellenbalken zeigte. Diese Wappen symbolisierten die Rolle Wilhelmshavens als Kriegshafen.

Eingemeindungen und Einwohnerzahl

Wilhelmshaven wurde am 1. April 1873 offiziell zur Stadt erhoben, wenngleich die Siedlung rechtlich zun├Ąchst noch eine Landgemeinde war. Damals geh├Ârte sie zum Amt Wittmund, aus dem 1885 der Landkreis Wittmund innerhalb des Regierungsbezirks Aurich der preu├čischen Provinz Hannover hervorging. Am 1. April 1919 schied Wilhelmshaven aus dem Landkreis Wittmund aus und wurde eine kreisfreie Stadt.

Im Rahmen des Gro├č-Hamburg-Gesetzes wurde zum 1. April 1937 die Stadt R├╝stringen eingemeindet und die gesamte Stadt Wilhelmshaven dem Land Oldenburg angegliedert. Sie blieb eine kreisfreie Stadt. R├╝stringen war erst am 1. Mai 1911 durch Vereinigung der Gemeinden Bant und Neuende mit Heppens (Stadt seit 1907) - alle drei geh├Ârten bis 1902 zum Amt Jever des Landes Oldenburg - gebildet worden.

1938 wurde das Stadtgebiet Wilhelmshavens vergr├Â├čert. Es wurden folgende Teile der Siedlungen Accum, Fedderwarden und Sengwarden, die zur 1933 gebildeten Gemeinde Kniphausen geh├Ârten, eingegliedert: Langewerth, Accumersiel, Rundum, Fegefeuer, H├Âlle, Hohewerth, Burg Kniphausen, Oyensburg, Gro├č-Frankreich, Schilldeich, Steindamm, Schnapp, Mitteldeich, Coldewei, Himmelreich, Kniphausersiel, Fedderwardergroden und Voslapp.

Bei der Gemeinde Kniphausen verblieben noch die Bauerschaften Accum, Aldenburg, Anzetel, Bohnenburg, Breddewarden, Coldewei, Fedderwarden, Inhausersiel, Langewerth, Moorhausen, Moorsum-Stummeldorf, Nord Sillenstede (westlicher Teil), Nord Sillenstede (├Âstlicher Teil), Sengwarden, Sillenstede, S├╝d Sillenstede Nord, S├╝d Sillenstede S├╝d, Steindamm, Utters, Wehlens und Westerhausen, die ab 1948 die Gemeinde Sengwarden bildeten. Diese wurde am 1. Juli 1972 ebenfalls nach Wilhelmshaven eingegliedert. Damit erreichte das Stadtgebiet Wilhelmshavens seine heutige Ausdehnung.

Tabellarische Darstellung der Entwicklung Wilhelmshavens
Jahr Wilhelmshaven Bant Heppens Neuende
1873 Gr├╝ndung der Stadt
Wilhelmshaven
Bant Heppens Neuende
1911 Wilhelmshaven Zusammenschluss zur Stadt R├╝stringen
1937 Vereinigung zur neuen Stadt Wilhelmshaven
1938 Vergr├Â├čerung durch Teile der Gemeinde Kniphausen
1972 Eingliederung der Gemeinden Sengwarden und Fedderwarden

Die Einwohnerzahl der Stadt Wilhelmshaven ├╝berschritt ca. 1937 die Grenze von 100.000, womit Wilhelmshaven zur Gro├čstadt wurde. Bis in die 1970er Jahr lag die Einwohnerzahl noch ├╝ber 100.000. Sie sank dann aufgrund zahlreicher Firmenschlie├čungen, insbesondere des Niedergangs des Olympia-Schreibmaschinenwerkes und Verkleinerung des Bundeswehrstandortes stark ab. Sie liegt nunmehr bei rund 84.000.

Jahr Einwohnerzahlen
1860 963
1870 6.000
1. Dezember 1875 ¹ 10.158
1. Dezember 1890 ¹ 15.471
1. Dezember 1900 ¹ 22.571
1. Dezember 1910 ¹ 35.044
8. Oktober 1919 ¹ 29.111
16. Juni 1925 ¹ 25.403
16. Juni 1933 ¹ 28.016
17. Mai 1939 ¹ 113.686
13. September 1950 ¹ 101.229
6. Juni 1961 ¹ 100.197
31. Dezember 1970 103.000
30. Juni 1975 104.000
30. Juni 1980 99.300
30. Juni 1985 96.700
1. Januar 1989 89.892
30. Juni 1997 89.500
30. Juni 2003 84.688
31. Dezember 2004 84.118
24. November 2005 83.765

¹ Volksz├Ąhlungsergebnis

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Volksz├Ąhlungsergebnisse oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen ├ämter oder der Stadtverwaltung

Politische Entwicklung der st├Ądtischen Verwaltung

Die Verwaltung der jungen Siedlung beim Marinehafen Heppens oblag zun├Ąchst der preu├čischen Admiralit├Ąt. Gem├Ą├č Statut vom 4. August 1873 wurde Wilhelmshaven zur Stadt erkl├Ąrt und erhielt dadurch auch einen eigenen B├╝rgermeister . Mit der Kreisfreiheit 1919 erhielt dieser den Titel Oberb├╝rgermeister . Neben dem B├╝rgermeister gab es einen vom Volk gew├Ąhlten Rat.

W├Ąhrend des Zeit des Dritten Reiches wurde das Stadtoberhaupt Wilhelmshavens von der NSDAP eingesetzt.

1946 f├╝hrte die Milit├Ąrregierung der Britischen Besatzungszone die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gew├Ąhlten Rat. Dieser w├Ąhlte aus seiner Mitte den Oberb├╝rgermeister als Vorsitzenden und Repr├Ąsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich t├Ątig war. Daneben gab es ab 1946 einen ebenfalls vom Rat gew├Ąhlten hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 2002 wurde in Wilhelmshaven die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben, nachdem die Amtszeit von Oberstadtdirektor Arno Schreiber geendet hatte. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberb├╝rgermeister. Er ist Leiter der Stadtverwaltung und Repr├Ąsentant der Stadt und wird direkt gew├Ąhlt. Es gibt daneben einen Vorsitzenden des Rates, der jeweils bei der konstituierenden Sitzung des Rates aus dessen Mitte gew├Ąhlt wird.

B├╝rgermeister und Oberb├╝rgermeister von Wilhelmshaven seit Gr├╝ndung der Stadt

  • 1873 : von Norden, kommissarischer B├╝rgermeister
  • 1874 - 1879 : Julius Nakszynski , B├╝rgermeister
  • 1879 - 1881 : Rudolf Schwanh├Ąuser , B├╝rgermeister
  • 1881 - 1883 : Fritz Feldmann , B├╝rgermeister
  • 1884 - 1896 : Friedrich Oetken , B├╝rgermeister
  • 1886 - 1906 : Dr. Hans Ziegner-Gn├╝chtel , B├╝rgermeister
  • 1906 - 1933 : Emil Heinrich Bartelt , B├╝rgermeister, ab 1919 Oberb├╝rgermeister
  • 1933 - 1937 : Carl Renken , Oberb├╝rgermeister (ohne Wahl eingesetzt)
  • 1937 - 1945 : Dr. Wilhelm M├╝ller , Oberb├╝rgermeister (ohne Wahl eingesetzt)
  • 1945 : Dr. Friedrich Paffrath , kommissarischer Oberb├╝rgermeister
  • 1945 - 1952 : Reinhard Nieter, Oberb├╝rgermeister
  • 1952 - 1953 : Arthur Raschke , Oberb├╝rgermeister
  • 1953 - 1955 : Dr. Friedrich Peters , Oberb├╝rgermeister
  • 1955 - 1956 : Rudolf Onken , Oberb├╝rgermeister
  • 1956 - 1961 : Reinhard Nieter, Oberb├╝rgermeister
  • 1961 - 1972 : Johann Jan├čen , Oberb├╝rgermeister
  • 1972 - 1976 : Arthur Grunewald (SPD), Oberb├╝rgermeister
  • 1976 - 1981 : Eberhard Krell (SPD), Oberb├╝rgermeister
  • 1981 - 1986 : Hans Jan├čen (CDU), Oberb├╝rgermeister
  • 1986 - heute: Eberhard Menzel (SPD), Oberb├╝rgermeister

Oberstadtdirektoren von Wilhelmshaven

  • 1945 - 1955 : Dr. Friedrich Paffrath
  • 1956 - 1968 : Dr. Walther Schumann
  • 1968 - 1984 : Dr. Gerhard Eickmeyer
  • 1985 - 2002 : Arno Schreiber

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Wilhelmshavens ist f├╝r statistische Zwecke in insgesamt 27 Stadtteile eingeteilt. Der erst 1972 eingemeindete Stadtteil Sengwarden ist zugleich Ortschaft im Sinne von ┬ž 55 der Nieders├Ąchsischen Gemeindeordnung (NGO). F├╝r diese Ortschaft gibt es einen von der Bev├Âlkerung gew├Ąhlten Ortsrat , der aus 13 Mitgliedern besteht. Dieser w├Ąhlt aus seiner Mitte einen Ortsb├╝rgermeister als Vorsitzenden. Der Ortsrat ist zu allen wichtigen die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten zu h├Âren.

Die 27 Stadtteile Wilhelmshavens:

Bant, Innenstadt (City, Innenstadt-Nord, Hansaviertel, Innenstadt-West), S├╝dstadt, Tonndeich , Heppens , Inselviertel, Villenviertel, P├Ądagogenviertel, Siebethsburg , Europaviertel, Wiesenhof, Aldenburg, Stadtparkkolonie, Neuengroden, Maadebogen, Altengroden-S├╝d, Altengroden-Nord, Ebkeriege , Schaar, Langewerth/Rundum, Himmelreich-Coldewei, R├╝stersiel, Fedderwardergroden, Voslapp, Fedderwarden, Sengwarden und ├╝brige Stadtgebiete.

Wirtschaft, Verkehr und Infrastruktur

Hafenwirtschaft, Chemieindustrie und die Marine als ├Âfffentlicher Arbeitgeber sichern den wirtschaftlichen Standort Wilhelmshaven. Gleichwohl hat Wilhelmshaven in den vergangenen Jahrzehnten unter der schwachen Wirtschaftsstruktur im nordwestdeutschen Raum gelitten. Arbeitspl├Ątze gingen mit der Schlie├čung diverser Industrieunternehmen verloren, die Arbeitslosigkeit liegt ├╝ber dem westdeutschen Durchschnitt und die Einwohnerzahl ist stark gesunken. Seit einigen Jahren versprechen eine Anzahl neuer Wirtschaftsprojekte die St├Ąrkung des Wirtschaftsstandorts Wilhelmshaven. Dazu geh├Âren der Bau von Container- und Erdgasterminals im Hafen, der Ausbau der Chemieindustrie und der Bau der K├╝stenautobahn.

Verkehr

H├Ąfen

├ľkonomischer Schwerpunkt in Wilhelmshaven ist die Hafenwirtschaft. Die Hafenanlagen gliedern sich in drei Bereiche, den hinter der Seeschleuse liegenden st├Ądtischen Hafen, die Hafenanlagen der Marine und die Landes- und Industriehafenanlagen am Jadefahrwasser. Letztere bilden mit einer Fahrwassertiefe von 20m Deutschlands einzigen Tiefwasserhafen .

Wichtigstes Hafenprojekt ist der Bau des JadeWeserPorts, eines neuen Hafens f├╝r Containerschiffe , die aufgrund ihres Tiefgangs nicht die H├Ąfen an Weser und Elbe anlaufen k├Ânnen. Das Planfeststellungsverfahren f├╝r dieses Projekt steht kurz vor dem Abschluss. Der Bau des Hafens soll noch 2006 beginnen, die ersten Schiffe sollen 2010 abgefertigt werden.

Neben seinem Status als Universalhafen (Sch├╝ttgut, Projektladung, Container , Schrott , Lebensmittel ) ist der Seehafen mit seinen Umschlagbr├╝cken f├╝r Roh├Âl und Mineral├Âlprodukte, einer Raffinerie , Kohleumschlag und einem Kohlekraftwerk ( Kraftwerk Wilhelmshaven ) als Umschlagplatz f├╝r die Energieversorgung Deutschlands von gro├čer Bedeutung. In Wilhelmshaven und Umgebung gibt es eine Anzahl von Kavernen , in denen die gesetzlich vorgeschriebenen Erd├Âlreserven Deutschlands gelagert werden. Pipelines verbinden Wilhelmshaven mit Hamburg und der Raffinerie in Wesseling bei K├Âln.

Noch 2006 soll ├╝ber den Bau eines Terminals f├╝r Fl├╝ssigerdgas (LNG) am Voslapper Groden entschieden werden, um Deutschland von Erdgasimporten ├╝ber Pipelines aus Russland unabh├Ąngiger zu machen.

Mit dem Bau des JadeWeserPorts wird die Verkehrsanbindung Wilhelmshavens ├╝ber Schiene und Stra├če ins Binnenland an Bedeutung gewinnen.

Wasserwege

W├Ąhrend das Jadefahrwasser auch den gr├Â├čten Schiffen erlaubt, Wilhelmshaven anzulaufen, fehlt die Anbindung an das deutsche Binnenwasserstra├čennetz . Auf dem Wasserweg kann man lediglich per Sportboot ├╝ber den Ems-Jade-Kanal die ostfriesischen St├Ądte Aurich und Emden und die Fl├╝sse Hunte und Ems erreichen. Um die Anbindung zu verbessern, wurde der Bau einer Wasserstra├če zur Weser gepr├╝ft [1] . Eine M├Âglichkeit ist der Ausbau des Wattfahrwassers, eine andere der Bau eines Jade-Weser-Kanals .

Stra├čenverbindungen

Im Hafengebiet beginnt die Bundesautobahn A 29 in Richtung S├╝den, die ├╝ber Oldenburg (Oldb) zum Autobahndreieck Ahlhorner Heide (Anschluss an die A 1 Dortmund-Bremen) f├╝hrt. Ferner f├╝hrt die Bundesstra├če B 210 in westliche Richtung ├╝ber Jever und Aurich nach Emden.

Die Wilhelmshavener Wirtschaft unterst├╝tzt au├čerdem den Bau der K├╝stenautobahn A 22 , die die A 29 s├╝dlich von Wilhelmshaven kreuzen soll und Verbindungen zum Wesertunnel im Osten und zu den Autobahnen ins Ruhrgebiet und in die Niederlande im Westen schaffen soll.

Schienenverbindungen

Ab dem Wilhelmshavener Bahnhof in der Einkaufsmeile Nordseepassage f├╝hrt eine Bahnlinie ├╝ber Oldenburg nach Osnabr├╝ck (KBS 392). Davon zweigt eine weitere Strecke in Sande ab und f├╝hrt ├╝ber Sanderbusch, Schortens, Jever, Burhafe, Wittmund nach Esens (KBS 393). Beide Strecken werden im Stundentakt von der NordWestBahn mit modernen Dieseltriebwagen bedient. Fern- und Nahverkehrreisez├╝ge der Deutschen Bahn verkehren seit ├ťbernahme durch die NordWestBahn im Jahr 2000 zwischen Oldenburg und Wilhelmshaven nicht mehr. Die Nordwestbahn bietet daf├╝r ersatzweise dreimal t├Ąglich Direktverbindung zwischen Wilhelmshaven und Bremen. Die Strecken im Wilhelmshavener Raum sind nicht elektrifiziert. Eine Elektrifizierung und der zweigleisige Ausbau sind mit dem Bau des JadeWeserPorts geplant.

├ľffentlicher Personennahverkehr

Den ├ľffentlichen Personennahverkehr ( ├ľPNV ) bedienen sechs innerst├Ądische Buslinien der Stadtwerke Wilhelmshaven - Verkehrsbetriebe. Weitere regionale Anbindungen zum Beispiel nach Jever oder Aurich werden im Auftrag des Weser-Ems-Bus Verkehrsbetriebs ├╝bernommen. Der innerst├Ądische Betrieb erfolgt in der Hauptgesch├Ąftszeit im 20-Minuten-Takt, nach 20:00 Uhr im Stundentakt.

Flugplatz Mariensiel

Der Verkehrslandeplatz Mariensiel am s├╝dlichen Stadtrand bindet Wilhelmshaven an das nationale und internationale Flugverkehrsnetz an. Der Flugplatz soll k├╝nftig f├╝r den Instrumentenanflug ausger├╝stet werden. Er kann von Flugzeugen bis 14 Tonnen Gewicht genutzt werden. Von Mariensiel werden regelm├Ą├čig die ost- und nordfriesischen Inseln angeflogen. Au├čerdem findet von hier der Lotsenversetzdienst mit Hubschraubern zu Schiffen in der Deutschen Bucht statt.

Flugplatz Wilhelmshaven-Mariensiel

Chemische Industrie

Ein weiteres Standbein der Wirtschaft ist die Chlorelektrolyse auf dem Voslapper Groden, beg├╝nstigt durch den Hafen, Roh├Âlumschlag und die Salzvorkommen der Kavernen. Planungen, den Chemiestandort am tiefen Jadefahrwasser zu erweitern, sollen bis 2008 realisiert werden. Dazu geh├Ârt auch der geplante Anschluss an das Ethen-Pipelinesystem nach Nordrhein-Westfalen und in die Elbe-Region.

Bundeswehr

Neben der privaten Wirtschaft ist die Bundeswehr als ├Âffentlicher Arbeit- und Auftraggeber ein wichtiger Wirtschaftfaktor in Wilhelmshaven. Au├čer dem Marinearsenal , dem Marinest├╝tzpunkt mit den dort beheimateten Schiffen, dem Kommando Marinef├╝hrungssysteme und dem neuen Logistikzentrum der Bundeswehr gibt es eine Anzahl kleinerer Dienststellen und Kommandos, die wichtige Auftraggeber f├╝r die Wilhelmshavener Wirtschaft sind. Es wird erwartet, dass die Anzahl der Soldaten und zivilen Besch├Ąftigten der Bundeswehr in den n├Ąchsten Jahren bei 8.000 bis 8.500 etwa konstant bleiben wird, so dass statistisch jeder 10. Einwohner dort besch├Ąftigt sein wird.

├ľffentliche Einrichtungen

S├╝dstrand
S├╝dstrand
  • Bundesausf├╝hrungsbeh├Ârde f├╝r Unfallversicherung (Unfallkasse des Bundes)
  • K├╝nstlersozialkasse
  • Wasser- und Schifffahrtsamt Wilhelmshaven
  • Forschungsinstitut Senckenberg
  • Institut f├╝r Vogelforschung
  • Nieders├Ąchsisches Institut f├╝r historische K├╝stenforschung
  • Forschungszentrum Terramare
  • Nationalparkverwaltung des Nationalparks Nieders├Ąchsisches Wattenmeer
  • Deutsches Windenergie-Institut DEWI
  • Stadtb├╝cherei Wilhelmshaven
  • Kassen├Ąrztliche Vereinigung Niedersachsen

Tourismus

Wilhelmshaven profitiert vom Tourismus an der Nordseek├╝ste. Es verf├╝gt auch ├╝ber eigene Beherbergungskapazit├Ąten, zieht jedoch als st├Ądtisches Zentrum mit Einkaufsm├Âglichkeiten und Sehensw├╝rdigkeiten vornehmlich Touristen aus den umliegenden Badeorten an. Inzwischen gibt es nur noch den S├╝dstrand in Wilhelmshaven, der seinen erhielt, da er als einziger Nordseestrand eine S├╝dlage hat. Der Badebetrieb am Geniusstrand wurde Ende 2004 eingestellt, um Platz f├╝r den geplanten JadeWeserPort zu machen.

Wissenschaft und Kultur

Bildung, Forschung und Lehre

Wilhelmshaven, das bereits von 1949 bis 1962 Sitz der Hochschule f├╝r Arbeit, Politik und Wirtschaft gewesen war, wurde 1971 Sitz der Fachhochschule Wilhelmshaven , die seinerzeit durch Zusammenschluss der Staatlichen Ingenieurakademie Wilhelmshaven und einer Akademie f├╝r Betriebswirte entstand und auf Ingenieurwissenschaften und Wirtschaft konzentriert war. Im Jahr 2000 fusionierte diese Fachhochschule mit der Fachhochschule Oldenburg und der Fachhochschule Ostfriesland zur Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven, die nunmehr mit rund 9.500 Studenten die gr├Â├čte Fachhochschule des Landes Niedersachsen ist. Die Studienstandorte dieser Fachhochschule befinden sich neben Wilhelmshaven in Emden, Elsfleth, Leer (Ostfriesland) und Oldenburg.

Seit 1938 ist das Nieders├Ąchsische Institut f├╝r historische K├╝stenforschung (NIhK) in Wilhelmshaven ans├Ąssig. Die am Institut in enger interdisziplin├Ąrer Zusammenarbeit t├Ątigen Wissenschaftler (Arch├Ąologen, Botaniker, Geologen, Geographen) erforschen die Landschafts- und Siedlungsgeschichte im nieders├Ąchsischen K├╝stenraum.

Das 1990 in Wilhelmshaven gegr├╝ndete Forschungszentrum Terramare (FTM) ist eine wissenschaftliche Dienstleistungseinrichtung, die institutionell zu 100 Prozent aus Landesmitteln gef├Ârdert wird. Die Institution unterst├╝tzt in Wilhelmshaven die Institute f├╝r historische K├╝stenforschung , f├╝r Vogelforschung, das Senckenberg-Institut f├╝r Meeresgeologie und -biologie und die Nationalparkverwaltung Nieders├Ąchsisches Wattenmeer in Belangen der Flachmeer-, K├╝sten- und Meeresumweltforschung. Es kooperiert dabei mit der Meeresstation des universit├Ąren Instituts f├╝r Chemie und Biologie des Meeres (ICBM). Sitz dieser Einrichtung ist Oldenburg, ihre Meeresstation befindet sich in einem Teil der R├Ąumlichkeiten des FTM.

Die Deutsche Windenergie-Institut GmbH, DEWI, eine 100%ige Gesellschaft das Landes Niedersachsen mit dem Hauptsitz in Wilhelmshaven leistet zum Thema Windenergie alle Arten von Messungen, Energie-Prognosen, Studien, Weiterbildung, technische, wirtschaftliche und politische Beratung f├╝r Industrie, Windpark -Entwickler, Banken, Regierungen und ├Âffentliche Verwaltungen. Das DEWI betreibt ein Testfeld mit verschiedenen Windenergieanlagen am Stadtrand von Wilhelmshaven.

Ferner befindet sich in Wilhelmshaven die Nationalparkverwaltung Nieders├Ąchsisches Wattenmeer.

Religionen

Christus- und Garnisonkirche
Christus- und Garnisonkirche

Das Gebiet der heutigen Stadt Wilhelmshaven geh├Ârte anfangs zum Gebiet des Erzbistums Bremen bzw. zum Archidiakonat R├╝stringen. Unter Maria von Jever konnte die Reformation Einzug halten. So wurde in Neuende 1525 und in Heppens 1532 die erste evangelische Predigt gehalten. Danach war das Gebiet ├╝ber viele Jahrhunderte vorwiegend protestantisch. Vorherrschend war das lutherische Bekenntnis. Mit dem ├ťbergang an das Herzogtum bzw. Gro├čherzogtum Oldenburg kam das heutige Wilhelmshavener Stadtgebiet zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg, deren Verwaltung, das Konsistorium bzw. der Oberkirchenrat, sich in Oldenburg befindet. Nach Gr├╝ndung der Stadt Wilhelmshaven im Jahre 1873 wurde wenige Jahre sp├Ąter 1882 auch eine eigene evangelische Kirchengemeinde gegr├╝ndet. Diese Gemeinde konnte am 19. Juli 1883 ihren ersten "zivilen" Gottesdienst in der Garnisonkirche , der heutigen Christus- und Garnisonkirche abhalten, nachdem diese Kirche zun├Ąchst nur f├╝r die Marineangeh├Ârigen der Garnison erbaut worden war. Noch im gleichen Jahre erhielt die Gemeinde einen eigenen Kirchenvorstand und zum 1. Januar 1886 wurde sie der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers angeschlossen, zumal die Stadt Wilhelmshaven seinerzeit zur preu├čischen Provinz Hannover geh├Ârte. Die Protestanten in den benachbarten, seinerzeit noch nicht zu Wilhelmshaven geh├Ârigen Gemeinden, waren weiterhin Glieder der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg.

Erst 1901 erhielt die junge evangelisch-lutherische Zivilkirchengemeinde Wilhelmshaven eine eigene Kirche an der Ecke Peterstra├če/Adalbertstra├če, die Christuskirche. Diese wurde im Zweiten Weltkrieg 1941 zerst├Ârt und danach nicht wieder aufgebaut. Im September 1942 wurde auch die Elisabeth- oder Garnisonskirche durch Bombentreffer schwer besch├Ądigt, doch im gleichen Jahr zu Weihnachten konnten in der notd├╝rftig reparierten Kirche schon wieder Gottesdienste gefeiert werden. Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Wilhelmshaven erwarb 1959 die Kirche vom Bund und nannte sie in Christus- und Garnisonkirche Wilhelmshaven um. Mit dem Doppelnamen soll die Tradition der "alten" im Krieg zerst├Ârten Christuskirche wachgehalten werden. Nachdem die Stadt Wilhelmshaven 1937 dem Land Oldenburg zugeordnet worden war, geh├Ârte somit auch die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Wilhelmshaven - wie bereits alle anderen Kirchengemeinden der Stadt - zur oldenburgischen Landeskirche. Wilhelmshaven wurde Sitz eines Kirchenkreises, zu dem heute alle Kirchengemeinden der Stadt geh├Âren, sofern es sich nicht um Freikirchen handelt. Der Kirchenkreis Wilhelmshaven umfasst jedoch auch einige Gemeinden, die nicht zur Stadt Wilhelmshaven geh├Âren (z.B. Jever, Schortens).

Da nach Wilhelmshaven von Anfang an auch zahlreiche katholische Marineangeh├Ârige kamen, gab es f├╝r diese ab 1886 in der Garnisonskirche die erste Heilige Messe. Bereits 1878 / 79 wurde jedoch f├╝r die Katholiken des gesamten Jaderaumes an der Ansgaristra├če eine Marien-Kirche erbaut, die im Zweiten Weltkrieg allerdings zerst├Ârt und danach in moderner Bauweise wieder errichtet wurde. Eine weitere ├Ąltere katholische Kirche ist St. Willehad , die 1911 erbaut wurde. Die Katholiken der Stadt Wilhelmshaven geh├Ârten anfangs zum Dekanat Oldenburg , das seinerzeit f├╝r den gesamten n├Ârdlichen Teil des Landes Oldenburg, einschlie├člich der damals noch preu├čischen Stadt Wilhelmshaven zust├Ąndig war. Das Dekanat Oldenburg geh├Ârte zum Bisch├Âflichen M├╝nsterschen Offizialat Oldenburg mit Sitz in Vechta. Dieses Offizialat als Teil des Bistums M├╝nster wurde 1831 gegr├╝ndet, nachdem die Bildung eines eigenen katholischen Bistums f├╝r das Land Oldenburg in Vechta gescheitert war. Durch Zuzug weiterer Katholiken, insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg war eine Neueinteilung der Dekanate des Bistums M├╝nster erforderlich. So wurde 1954 Wilhelmshaven Sitz eines eigenen Dekanats , zu dem heute alle Pfarrgemeinden der Stadt geh├Âren. Dieses Dekanat geh├Ârt - wie das ehemals zust├Ąndige Dekanat Oldenburg - ebenfalls zum Offizialat Oldenburg des Bistums M├╝nster.

Neben den beiden gro├čen Kirchen gibt es auch verschiedene Freikirchen in Wilhelmshaven, darunter eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde ( Baptisten ), eine Evangelisch-Methodistische Kirche ( Methodisten ), eine Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten und eine Freie Evangelische Gemeinde (FeG).

Dar├╝ber hinaus sind auch die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (" Mormonen "), die Neuapostolische Kirche und die Zeugen Jehovas vertreten.

Medien

In Wilhelmshaven erscheint als einzige Tageszeitung die Wilhelmshavener Zeitung. Als Gegen├Âffentlichkeit versteht sich die alternative Zweimonatszeitung Gegenwind. Radio Jade ist das Lokalradio. Dieser Sender hatte seinen Sendestart am 30. September 1997 und wird durch einen geringen Anteil der Rundfunkgeb├╝hren gespeist.

Theater

Marinemuseum, Tonnenhof und Institut Terramare am S├╝dstrand
Marinemuseum, Tonnenhof und Institut Terramare am S├╝dstrand
  • Landesb├╝hne Niedersachsen Nord GmbH
  • Theater am Meer - Niederdeutsche B├╝hne Wilhelmshaven

Museen

  • Deutsches Marinemuseum Wilhelmshaven
  • Kunsthalle Wilhelmshaven
  • Neues K├╝sten-Museum
  • wal.welten
  • Das Wattenmeerhaus
  • Das Piraten(a)m├╝seum
  • OCEANIS (Unterwasserausstellung mit Animation)

Bauwerke

Historisches Kraftwerk S├╝dzentrale
Historisches Kraftwerk S├╝dzentrale
Rathaus in Wilhelmshaven
Rathaus in Wilhelmshaven
Feuerschiff und Kaiser-Wilhelm-Br├╝cke
Feuerschiff und Kaiser-Wilhelm-Br├╝cke
  • S├╝dzentrale, akut vom Abriss bedrohtes historisches Kraftwerksgeb├Ąude unmittelbar neben der Kaiser-Wilhelm-Br├╝cke. Erbaut 1909 nach Pl├Ąnen des Marinebaumeisters Fritz Riekert. Diente zur Stromerzeugung f├╝r die Hafenanlagen und Werftwerkst├Ątten
  • Das Rathaus, gelegentlich auch "die Burg am Meer" genannt, ist das Wahrzeichen der Stadt. Es wurde gebaut von Fritz H├Âger .
  • Burg Kniphausen
  • Kaiser-Wilhelm-Br├╝cke, erbaut 1903 - 1907 als gr├Â├čte Drehbr├╝cke Europas
  • Leuchtturm am Geniusstrand in Voslapp
  • Kirchen
    • Evangelisch-lutherische Christus- und Garnisonkirche
    • Heppenser Kirche, erstmals erw├Ąhnt im Zusammenhang mit der Jahresangabe 1495
    • St. Jakobi-Kirche (Neuender Kirche), ├Ąlteste Kirche im Kernstadtgebiet Wilhelmshavens, erbaut im 14. Jahrhundert
    • Evangelisch-methodistische Kirche , Schulstra├če
    • Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde ( Baptisten ), Kreuzkirche, Schulstra├če
    • Katholische Kirche St. Willehad (erbaut 1910), Bremer Stra├če

Sonstige Sehensw├╝rdigkeiten

  • Aquarium
  • Feuerschiff Weser: "Norderney". Baujahr 1906, bis 1981 im Einsatz. Das ehemalige Segelschiff, das im Laufe der Jahre zum Feuerschiff umgebaut wurde, kann kostenlos besichtigt werden.
  • Botanischer Garten
  • S├╝dstrand - einziger an der Nordseek├╝ste
  • Leuchtturm Arngast im Jadebusen
  • Nassauhafen
  • Signalturm

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

  • Wochenende an der Jade (jeweils am ersten Juliwochenende)
  • NordWestSchau
  • IT Messe WHV.Net jeden September in der Stadthalle
  • GNU / Linux Informationstage
  • NordWestKunst (alle zwei Jahre in der Kunsthalle)
  • JadeWeserPort-Cup (Segelregatta f├╝r Traditions- und Gro├čsegler jeweils um den 3. Oktober zwischen dem Stadthafen und dem geplanten JadeWeserPort)
  • ├ľffentliches Labskaus-Essen (j├Ąhrlich). Portionen-Weltrekord

St├Ądtepartnerschaften

Wilhelmshaven unterh├Ąlt St├Ądtepartnerschaften mit folgenden St├Ądten:

  • Vichy , Frankreich , seit 1965
  • Norfolk , Virginia , USA , seit 1976
  • Dunfermline / Schottland , Vereinigtes K├Ânigreich , seit 1979
  • ( Qingdao (Tsingtau) ), Volksrepublik China , seit 1992
  • Bad Harzburg, seit 1988 ( St├Ądtefreundschaft )
  • Bydgoszcz ( Bromberg ), Polen , seit Anfang der 90er Jahre

Pers├Ânlichkeiten

Folgende Personen sind in Wilhelmshaven geboren. Ob sie sp├Ąter ihren Wirkungskreis in Wilhelmshaven hatten oder nicht, ist dabei unerheblich.

  • 1794 , 7. Januar Eilhard Mitscherlich , geboren im Jeveraner Kirchspiel Neuende,erst seit 1937 ein Stadtteil von Wilhelmshaven, ÔÇá 28. August 1863 in Berlin, bedeutender Chemiker und Mineraloge, Entdecker der Isomorphie bei Kristallen, sowie der Selens├Ąure und Permangans├Ąure
  • 1874 , 24. September , Kurt Doerry , ÔÇá 4. Januar 1947 in Berlin, Sportjournalist, Sportler (1896 Deutscher Meister ├╝ber 100 Meter und 200 Meter), Vorsitzender des Hockey-Bundes 1909-1919
  • 1898 , 8. August , Georg Joel , ÔÇá 1981, Ministerpr├Ąsident von Oldenburg 1933-45
  • 1915 , 25. September , Peter M├Âsser , Schlagerkomponist und -texter ("Heimatlos", "Der lachende Vagabund")
  • 1929 , 14. September , Hans Clarin, ÔÇá 28. August 2005 in Aschau (Chiemsee), Schauspieler ("Pumuckl"), S├Ąnger ("Hurra, der Pumuckl ist wieder da")
  • 1949 , 31. Dezember , Rainer Fetting , Bildender K├╝nstler, einer der wohl wichtigsten Maler der Neuen Wilden , der auch international Ansehen errungen hat
  • 1947 , 4. September , Peter Behrens, Schlagzeuger von der Gruppe Trio NDW
  • 1956 , 18. Juli , Holger Thomas , Schlagers├Ąnger ("Mein Hit hei├čt Susi Schmidt")
  • 1940 Stimmenimitator Kurt Stadel

Untrennbar verbunden mit der Stadt Wilhelmshaven sind auch die Namen der folgenden Personen:

  • K├Ânig Wilhelm I. von Preu├čen, Namensgeber der Stadt
  • Prinz Adalbert von Preu├čen (1811-1873), Admiral, Bef├╝rworter und F├Ârderer der Gr├╝ndung Wilhelmshavens
  • Friedrich Graf von Baudissin , (1852-1921), Admiral, Ehrenb├╝rger von Wilhelmshaven
  • Hermann Buschk├Ąmper (Bielefeld 1902)
  • Georg Harms-R├╝stringen (R├╝stringen 1890)
  • Helmut Heissenb├╝ttel (R├╝stringen 1921)

Siehe auch: Wilhelmshavener Kinderhilfe

Verweise

Literatur

  • "Deutsches St├Ądtebuch. Handbuch st├Ądtischer Geschichte" Band III Nordwestdeutschland, 1. Teilband Niedersachsen/Bremen - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst├╝tzung des Deutschen St├Ądtetages, des Deutschen St├Ądtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1952
  • Handl├Âgten/Venske, "Dreckiger Sumpf. Vertrauliche Aufzeichnungen und Bekenntnisse aus der Provinz." Hamburg 1984
  • Werner Brune [Hrsg.]: Wilhelmshavener Heimatlexikon Teil 1-3, Wilhelmshaven 1986-1987
  • Wilhelmshaven. Ein verlorenes Stadtbild, Birger Jaspers, Wartberg Verlag 2002

Weblinks

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