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Letzte Änderung für Artikel Hildesheimer Dom: 23.01.2006 15:10

Hildesheimer Dom

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Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Bau

Mariendom zu Hildesheim, Nord-West-Ansicht
Mariendom zu Hildesheim, Nord-West-Ansicht

Der Hildesheimer Dom St. Maria wurde 872 unter Bischof Altfrid erbaut und vom 11. bis zum 14. Jahrhundert bedeutend erweitert und umgebaut. Alle Nachfolgebauten erheben sich auf dessen Fundamenten.
Der ihn umgebende Domhof lässt noch heute klar die Struktur der bernwardinischen Domburg erkennen.

Zerstörung im Zweiten Weltkrieg

Westwerk
Westwerk
Grundriss
Grundriss

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Dom so gut wie vollst√§ndig zerst√∂rt und zwischen 1950 und 1960 neu aufgebaut. Dabei wurde die Barockisierung des Doms aufgegeben und eine Wiedererrichtung in angenommenen "fr√ľhromanischen" Formen durchgef√ľhrt. Mit Blick auf das 1200j√§hrige Bistumsjubil√§um im Jahr 2015 wird derzeit eine aufw√§ndige Renovierung und Umgestaltung geplant.

Der Tausendjährige Rosenstock

Weithin bekannt ist das Kirchengebäude wegen einer Besonderheit, die sich außerhalb des Dombaus befindet: der so genannte "Tausendjährige Rosenstock". Sie wächst an der Außenwand der Apsis , im Innenhof des Kreuzgangs. Das exakte Alter der Rose lässt sich nicht mehr genau bestimmen. Die Rosenstock-Legende nennt das Datum 815 .

Damals, so wird erz√§hlt, habe Kaiser Ludwig der Fromme auf der Jagd mitten im Wald eine Messe lesen lassen, wobei das mitgef√ľhrte Marien- Reliquiar am Zweig einer Wildrose aufgeh√§ngt wurde. Nach der Messe sei es von dem Zweig nicht mehr zu l√∂sen gewesen. Darin habe der Kaiser das Zeichen gesehen, hier - und nicht, wie geplant, in Elze - das neue Bistum zu gr√ľnden und es der Gottesmutter Maria zu weihen, deren Symbol die Rose ist.

Kontinuierlich bezeugt ist der heutige Rosenstock seit mindestens vierhundert Jahren.

Im Zweiten Weltkrieg besch√§digten 1945 Spreng- und Brandbomben den Dom, und die Apsis mit dem Rosenstock. Von der Rose blieb unter den Tr√ľmmern nur ein verkohlter Stumpf stehen, und man dachte, nun sei das Ende der ber√ľhmten Rose gekommen. Doch die Wurzeln der Rose waren weitestgehend unbesch√§digt. Schon nach kurzer Zeit entwickelten sich wieder neue Zweige. Seither werden die sich neu zeigenden √Ąste der "Tausendj√§hrigen Rose" mit kleinen Blech-Schildern mit dem Jahr gekennzeichnet, in dem sie neu gewachsen sind. Als die Hildesheimer Bev√∂lkerung sah, dass der Rosenstrauch neue Triebe entwickele, nahm sie das als Zeichen des guten Neuanfangs, und die Rose wurde zu einem Wahrzeichen der Stadt. Die Hildesheimer Rose gilt als die √§lteste lebende Rose weltweit.

Innenausstattung, Kunst und Schätze

Weltber√ľhmt sind die Bronzeg√ľsse aus der Zeit Bischof Bernwards ( 993 - 1022 ):

Weitere Schätze sind:

  • der Heziloleuchter aus dem 11. Jahrhundert (roman. Leuchterkrone in der Vierung, "himmlisches Jerusalem")
  • der Schrein des hl. Epiphanius von Pavia und der Dompatrone unter dem Hauptaltar
  • der Schrein des hl. Godehard in der Krypta
  • das Bernwardskreuz sowie weitere prachtvolle Reliquiare und liturgische Ger√§te, ausgestellt im Di√∂zesanmuseum
  • das sp√§tromanische Bronze-Taufbecken aus dem Jahre 1225 .
  • Von der Nachkriegsausstattung erw√§hnenswert sind das Marienfenster im Scheitel des Hauptchors (Maria mit Mond und Sternen nach Offb 12) sowie das Apsismosaik, das zugleich an die Kriegszerst√∂rung Hildesheims und den apokalyptischen Weltbrand erinnert. Dar√ľber steht das Psalmwort (Ps 104,30) "Renovabis faciem terrae, alleluia" - "Du erneuerst das Antlitz der Erde, halleluja".

Weltkulturerbe

1985 wurde der Hildesheimer Dom durch die UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Weblinks

Commons: Hildesheimer Dom ‚Äď Bilder, Videos oder Audiodateien


Koordinaten: 52¬į 08‚Ä≤ 58‚Ä≥ N, 09¬į 56‚Ä≤ 51‚Ä≥ O

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