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Letzte Änderung für Artikel Landkreis Mecklenburg-Strelitz: 20.02.2006 06:34

Landkreis Mecklenburg-Strelitz

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Wappen Karte
Wappen des Landkreises Mecklenburg-Strelitz Lage des Landkreises GĂĽstrow in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Verwaltungssitz : Neustrelitz
Fläche : 2.089 km²
Einwohner : 83.720 (30. September 2005)
Bevölkerungsdichte : 40 Einwohner je km²
KreisschlĂĽssel : 13 0 55
Kfz-Kennzeichen : MST
Kreisgliederung: 55 Gemeinden
Adresse der Kreisverwaltung: Woldegker Chaussee 35
17235 Neustrelitz
Landrätin : Kathrin Knuth ( CDU )
Karte
Lage des Landkreises Mecklenburg-Strelitz in Mecklenburg-Vorpommern

Der Landkreis Mecklenburg-Strelitz ist ein Landkreis im SĂĽdosten des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Nachbarkreise sind im Norden der Landkreis Demmin und der Landkreis Ostvorpommern, im Nordosten der Landkreis Uecker-Randow, im Osten und SĂĽdosten der brandenburgische Landkreis Uckermark, im SĂĽden die ebenfalls brandenburgischen Landkreise Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin und im Westen der Landkreis MĂĽritz. Die kreisfreie Stadt Neubrandenburg schneidet im Norden einen schmalen Streifen aus dem Kreisgebiet.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Das Gebiet des Landkreises bildet den südöstlichen Teil der Mecklenburgischen Seenplatte. Neben dem Naturpark Feldberger Seenlandschaft, der vollständig im Kreisgebiet liegt, hat der Landkreis Anteile am Nationalpark Müritz .

Geschichte

Der Landkreis Mecklenburg-Strelitz wurde 1994 im Zuge einer Gebietsreform des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern durch Zusammenlegung der Landkreise Neubrandenburg (NB), Neustrelitz (NZ) sowie dem größten Teil des Landkreises Strasburg (SBG) gebildet. Er führt seither den Namen und benutzte zeitweilig auch die Symbolik des historischen Territoriums Mecklenburg-Strelitz, welches 1701 - 1918 als begrenzt autonomes (Teil-) Herzogtum des mecklenburgischen Staates, 1918 - 1934 als Freistaat existierte. Der heutige Landkreis Mecklenburg-Strelitz steht jedoch in keinerlei Rechtsnachfolge dieses historischen Territoriums und umfasst auch nur Teile davon. Politischen Planungen nach wird der Landkreis Mecklenburg-Strelitz in einem neu zu gründenden "Landkreis Mecklenburgische Seenplatte" mit der Kreisstadt Neubrandenburg aufgehen.

Wirtschaft

Eine wichtige Einkommensquelle in der Region ist der Fremdenverkehr .

In Mecklenburg-Strelitz befindet sich seit dem 13. Februar 2004 das Weinbaugebiet Stargarder Land , das nördlichste Weinbaugebiet Deutschlands. Gemäß der Weinverordnung gilt für die Standorte Schloss Rattey und Burg Stargard die Bezeichnung Mecklenburger Landwein.

Verkehr

Durch das Kreisgebiet verlaufen die Eisenbahnlinien Berlin-Neustrelitz-Rostock, Neustrelitz-Neubrandenburg-Stralsund und Mirow-Neustrelitz. Daneben verlaufen mehrere BundesstraĂźen durch den Landkreis, im Nordosten berĂĽhrt die Bundesautobahn 20 den Landkreis Mecklenburg-Strelitz. Auf den Seen der Mecklenburgischen Seenplatte findet Ausflugsschifffahrt statt.

Kreistag

Mandatsverteilung im Kreistag des Landkreises mecklenburg-Strelitz nach der Wahl 2004

Der Kreistag des Landkreises Mecklenburg-Strelitz besteht aus 47 Abgeordneten. Seit der Wahl vom 13. Juni 2004 setzt er sich wie folgt zusammen:

Partei Sitze
CDU 21
SPD 10
PDS 10
FDP 4
GrĂĽne 1
Einzelbewerber 1

Der Landkreis (Wahlkreisnummer 55) besteht aus 125 Wahlkbezirken mit 72.652 Wahlberechtigten. Zur Wahl gingen 33.531 die 3.405 ungĂĽltige und 94.439 gĂĽltige Stimmen abgaben. Dies entspricht einer Wahlbeteiligung von rund 46,2% (alle Daten aus 2004).

Näheres zum Wahlverfahren und zu rechtlichen Bestimmungen: Kreistag (Mecklenburg-Vorpommern)

Städte und Gemeinden

(Einwohner am 30. Juni 2005)

Amtsfreie Gemeinden

  1. Feldberger Seenlandschaft (Sitz: Feldberg) (5.007)
  2. Neustrelitz, Stadt * (22.364)

Ämter mit amtsangehörigen Gemeinden/Städten * Sitz der Amtsverwaltung

  1. Datzetal (1.016)
  2. Eichhorst (566)
  3. Friedland, Stadt * (7.608)
  4. Galenbeck (1.499)
  5. Genzkow (168)
  6. Glienke (142)
  1. Mirow, Stadt * (3.773)
  2. Priepert (299)
  3. Roggentin (748)
  4. Wesenberg, Stadt (3.290)
  5. Wustrow (736)
  1. Blankensee (1.930)
  2. Blumenholz (847)
  3. Carpin (992)
  4. Godendorf (237)
  5. GrĂĽnow (344)
  6. Hohenzieritz (578)
  7. Klein Vielen (792)
  8. Kratzeburg (531)
  9. Möllenbeck (778)
  10. Userin (720)
  11. Wokuhl-Dabelow (602)
  1. Beseritz (158)
  2. Blankenhof (744)
  3. Brunn (1.237)
  4. Neddemin (332)
  5. Neuenkirchen (1.244)
  6. Neverin * (1.174)
  7. Sponholz (841)
  8. Staven (537)
  9. Trollenhagen (1.050)
  10. Woggersin (564)
  11. Wulkenzin (1.591)
  12. Zirzow (361)
  1. Burg Stargard, Stadt * (4.640)
  2. Cammin (334)
  3. Cölpin (977)
  4. GroĂź Nemerow (1.357)
  5. Holldorf (864)
  6. Lindetal (1.368)
  7. Pragsdorf (535)
  8. Teschendorf (543)
  1. GroĂź Daberkow (96)
  2. GroĂź Miltzow (1.292)
  3. Helpt (406)
  4. Kublank (216)
  5. Mildenitz (437)
  6. Neetzka (297)
  7. Petersdorf (175)
  8. Schönbeck (476)
  9. Schönhausen (300)
  10. Voigtsdorf (114)
  11. Woldegk, Stadt * (4.134)

Gebietsänderungen

In den Jahren seit 1994 fanden im Gebiet des Landkreises Mecklenburg-Strelitz wie im gesamten Bundesland Mecklenburg-Vorpommern umfangreiche Gebietsänderungen statt.

Aus den ursprünglich 8 Ämtern wurden nach Abschluss der Gebietsreform am 1. Januar 2005 6 Ämter. Die Städte Burg Stargard und Friedland verloren ihre Amtsfreiheit. Die Anzahl der Gemeinden verringerte sich von 81 auf 55.

Ämterauflösungen, Ämterfusionen

Eingemeindungen, Gemeindeneubildungen

  • Auflösung der Gemeinden Bredenfelde, Grauenhagen. Hinrichshagen und Rehberg - Eingemeindung nach Woldegk (13. Juni 1999)
  • Auflösung der Gemeinden Conow, Dolgen, Lichtenberg, LĂĽttenhagen und der Stadt Feldberg - Neubildung der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft (13. Juni 1999)
  • Auflösung der Gemeinde Kreckow - Eingemeindung nach GroĂź Miltzow (13. Juni 1999)
  • Auflösung der Gemeinde Pasenow - Eingemeindung nach Helpt (13. Juni 1999)
  • Auflösung der Gemeinde Strasen - Eingemeindung nach Wesenberg (1. Januar 2000)
  • Auflösung der Gemeinde Jatzke - Eingemeindung nach Eichhorst (1. Januar 2001)
  • Auflösung der Gemeinden Dabelow und Wokuhl - Neubildung der Gemeinde Wokuhl-Dabelow (6. Mai 2001)
  • Auflösung der Gemeinden Ballin, Dewitz und Leppin - Neubildung der Gemeinde Lindetal (1. Januar 2002)
  • Auflösung der Gemeinde Göhren - Eingemeindung nach Woldegk (1. Januar 2002)
  • Auflösung der Gemeinde Rödlin-Thurow - Aufteilung: Ortsteile Rödlin und Rollenhagen zu Blankensee, Ortsteile Thurow und Zinow zu Carpin sowie ein FlurstĂĽck zu Blumenholz (1. Juli 2002)
  • Auflösung der Gemeinden Sadelkow und Salow - Neubildung der Gemeinde Datzetal (1. Januar 2003)
  • Auflösung der Gemeinden Kotelow, Schwichtenberg und Wittenborn - Neubildung der Gemeinde Galenbeck (1. Januar 2003)
  • Auflösung der Gemeinde Watzkendorf - Eingemeindung nach Blankensee (1. Januar 2004)
  • Auflösung der Gemeinde Neu Käbelich - Eingemeindung nach Cölpin (13. Juni 2004)
  • Auflösung der Gemeinde Brohm und Schwanbeck - Eingemeindung nach Friedland (13. Juni 2004)
  • Auflösung der Gemeinde Diemitz - Eingemeindung nach Mirow (13. Juni 2004)
  • Auflösung der Gemeinde Warlin - Eingemeindung nach Sponholz (13. Juni 2004)

Namensänderung

Weblinks

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Landkreis Mecklenburg-Strelitz aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Landkreis Mecklenburg-Strelitz verfügbar.

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