fair-hotels . Ein Service wie gemalt
Reiseführer Übersicht Deutschland Österreich Schweiz Bauwerke nach Stil

Werbung

Letzte Änderung für Artikel Landkreis Marburg-Biedenkopf: 15.02.2006 14:22

Landkreis Marburg-Biedenkopf

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Karte
Wappen des Landkreises Marburg-Biedenkopf Lage des Landkreises Marburg-Biedenkopf in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk : Gie├čen
Verwaltungssitz : Marburg
Fl├Ąche : 1.262,56 km┬▓
Einwohner : 252.792 (30. September 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 200 Einwohner je km┬▓
Kreisschl├╝ssel : 06 5 34
Kfz-Kennzeichen : MR
Kreisgliederung: 22 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Im Lichtenholz 60
35043 Marburg
Website : www.marburg-biedenkopf.de
E-Mail-Adresse : landkreis@marburg-biedenkopf.de
Politik
Landrat : Robert Fischbach ( CDU )
Karte
Lage des Landkreises Marburg-Biedenkopf in Hessen

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf liegt im Regierungsbezirk Gie├čen in Hessen. Nachbarkreise sind im Norden der Landkreis Waldeck-Frankenberg, im Nordosten der Schwalm-Eder-Kreis, im Osten der Vogelsbergkreis, im S├╝den der Landkreis Gie├čen, im S├╝dwesten der Lahn-Dill-Kreis und im Westen der nordrhein-westf├Ąlische Kreis Siegen-Wittgenstein. Kreisstadt ist Marburg.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Fast das gesamte Kreisgebiet ist von Mittelgebirgs </p>landschaft gepr├Ągt. Im Nordwesten hat der Landkreis Anteil am zum Rheinischen Schiefergebirge geh├Ârenden Rothaargebirge , im Norden reicht es in das Buntsandstein </p>gebiet des s├╝dlichen Burgwaldes, s├╝dlich daran anschlie├čend die Lahnberge und im S├╝dwesten bis in das Gladenbacher Bergland . Flacher und zum Teil eben ist das Lahntal s├╝dlich von Marburg Richtung Gie├čen und das Am├Âneburger Becken ├Âstlich von Marburg zwischen C├Âlbe und Kirchhain.

H├Âchste Erhebung ist mit 674 m die Sackpfeife bei Biedenkopf. Besonders auff├Ąllig ist der aus dem Ohmtal herausragende Basalt </p>kegel Am├Âneburg. Von den neun Fl├╝ssen des Landkreises sind die Ohm und Lahn die wichtigsten. Zwischen Kirchhain und Marburg bietet das R├╝ckhaltebecken des gr├Â├čten Lahn-Zuflusses Ohm der Stadt Marburg bisher zuverl├Ąssigen Hochwasserschutz , im Westen h├Ąlt der Perfstaussee bei Biedenkopf bei Bedarf gr├Â├čere Wassermassen zur├╝ck. Zus├Ątzlich sind im Bereich der oberen Lahn zum Beispiel zwischen Lahntal- Caldern und Lahntal- Sterzhausen im Rahmen eines Forschungsprojektes Ma├čnahmen zur Renaturierung und zum vorbeugenden Hochwasserschutz umgesetzt worden.

Die Jahresmittel der Niederschl├Ąge betragen im Raum Marburg etwa 600-700 mm, im gebirgigeren Raum Biedenkopf- Wallau 850-1000 mm [1] .

Fl├╝sse im Landkreis

Wirtschaft

Die wirtschaftlichen Schwerpunkte des Landkreises liegen in Marburg, es sind dies vor allem die Philipps-Universit├Ąt und die Nachfolgefirmen des einstigen Pharmaunternehmens Behringwerke ( Emil von Behring ), sowie in Stadtallendorf, wo neben der Eisengie├čerei Winter mit Ferrero der gr├Â├čte Arbeitgeber des Kreises beheimatet ist.

Verkehr

Das Gesamtgebiet des Landkreises wird von keiner Bundesautobahn ber├╝hrt. Nord├Âstlich f├╝hrt nach dem Ende der A49 bei Borken (Schwalm-Eder-Kreis) die B3 in das Kreisgebiet, die hinter Marburg meist zweispurig ausgebaut ├╝ber den Gie├čener Ring Anschluss an die A45 (K├Âln, Dortmund oder Frankfurt am Main) und A5 Richtung Frankfurt bietet. In s├╝dwestliche Richtung bietet ebenfalls die B3 Anschluss an die B255 nach Koblenz und die B49 nach Limburg . S├╝d├Âstlich f├╝hrt die B62 von der A5 ab Abfahrt Alsfeld (Vogelsbergkreis) in den Kreis hinein und nordwestlich ebenfalls in Richtung A45 hinaus.

Wichtige und zum Teil kontrovers diskutierte Verkehrsplanungen und -probleme betreffen vor allem den Weiterbau der A49 sowie den Bau von Umgehungsstra├čen entlang der B62 im relativ engen Lahntal.

Die wichtigste Eisenbahn</p>verbindung des Landkreises ist die Strecke der Main-Weser-Bahn Frankfurt - Gie├čen - Kassel mit IC -Halt allein in Marburg. Regionalexpress -Z├╝ge auf der Strecke Frankfurt - Kassel halten in Marburg, Kirchhain, Stadtallendorf und Neustadt. Eingleisige Nebenstrecken verbinden Marburg einerseits mit Frankenberg (die so genannte Burgwaldbahn) sowie andererseits mit Erndtebr├╝ck (Kreis Siegen-Wittgenstein, Nordrhein-Westfalen) ├╝ber die Obere Lahntalbahn. Von 1905 bis 1972 betrieb der Kreis Marburg eine eigene Eisenbahnstrecke vom Bahnhof Marburg S├╝d in den Ebsdorfergrund nach Dreihausen (Marburger Kreisbahn).

Der Nahverkehr wird vom Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) organisiert. Den Zuschlag f├╝r die im Landkreis erstmals verteilten Linienb├╝ndel der Bus </p>linien erhielt f├╝r den Bereich "LMR-Nordwest" die Verkehrsgesellschaft Mittelhessen . Die beiden Linienb├╝ndel "LMR-Nordost" und "LMR-West" werden im Jahr 2006 vergeben.

Der internationale Flughafen Frankfurt/Main liegt etwa eine Autostunde entfernt, Zugverbindungen ben├Âtigen mit Umsteigen Frankfurt Hauptbahnhof ungef├Ąhr 1 Stunde und 20 Minuten.

Geschichte

Das heutige Kreisgebiet geh├Ârte im Laufe der Geschichte ├╝berwiegend zur Landgraf </p>schaft Hessen, einige Gebiete auch zum erzbisch├Âflichen Kurf├╝rstentum Mainz. Bei der hessischen Landesteilung kam der Raum Marburg zu Hessen-Kassel, das sog. Hinterland (um Biedenkopf) zu Hessen-Darmstadt . Das kurmainzische Am├Âneburg kam erst 1803 zu Hessen-Kassel.

1821 bildete das Kurf├╝rsten </p>tum Hessen-Kassel die Landkreise Marburg und Kirchhain. Im Gro├čherzogtum Hessen (Darmstadt) entstanden die Landrats </p>bezirke Battenberg (mit Biedenkopf) und Gladenbach, welche 1832 zum Landkreis Biedenkopf vereinigt werden. Im Jahr 1866 annektierte Preu├čen das Kurf├╝rstentum Hessen und das Herzogtum Nassau, die es zur ( Provinz Hessen-Nassau) zusammenschloss. Gleichzeitig erhielt Preu├čen vom Gro├čherzog </p>tum Hessen den Landkreis Biedenkopf, so dass alle drei Landkreise Bestandteil der Provinz Hessen-Nassau wurden. 1929 schied die Stadt Marburg aus dem Landkreis Marburg aus und wurde kreisfrei. Drei Jahre sp├Ąter, 1932 , wurde der Kreis Kirchhain mit dem Kreis Marburg vereinigt, ferner wurde der Kreis Biedenkopf neu gegliedert. Er verlor rund 40% seines Gebietes an den Kreis Wetzlar, der gleichzeitig von der Rheinprovinz in die Provinz Hessen-Nassau umgegliedert wurde, und an den Kreis Frankenberg.

Im Rahmen der hessischen Kreisreform zum 1. Juli 1974 wurden die beiden Landkreise Marburg und Biedenkopf zusammen mit der kreisfreien Stadt Marburg zum neuen "Landkreis Marburg-Biedenkopf" verschmolzen. Die Gemeinden Roth und Simmersbach aus dem Altkreis Biedenkopf wurden in die Gemeinde Eschenburg im Lahn-Dill-Kreis eingegliedert. Die Gro├čgemeinde Bischoffen wechselte ebenfalls in den Lahn-Dill-Kreis. Aus dem Altkreis Marburg wurde die Gemeinde Schiffelbach ein Stadtteil von Gem├╝nden (Wohra) im Landkreis Waldeck-Frankenberg, sowie die Gemeinde Braunstein (Nordeck und Winnen) Teil der Stadt Allendorf (Lumda).

Wappen

Wappen des Landkreises Beschreibung:

In Blau der golden gekr├Ânte und bewehrte, neunmal von Silber und Rot geteilte hessische L├Âwe, der in seinen Pranken einen silbernen Schild mit durchgehendem schwarzem Kreuz h├Ąlt (Wappen-Verleihung 1930 und neu am 11. Juli 1975 )
Bedeutung:
Der hessische L├Âwe steht f├╝r die Landgrafschaft Hessen bzw. deren Nachfolgestaaten, zu denen das ├╝berwiegende Kreisgebiet geh├Ârte. Das Kreuz steht f├╝r den Deutschen Ritterorden , der in Marburg eine bedeutende Niederlassung hatte und dem zahlreiche L├Ąndereien geh├Ârten.

Kultur

Die meisten kulturellen Aktivit├Ąten im Landkreis geschehen in enger regionaler Zusammenarbeit mit der Universit├Ątsstadt Marburg.

St├Ądte und Gemeinden

(Einwohner am 30. Juni 2005)

St├Ądte

Gemeinden

Quellen

  1. Umweltatlas Hessen . In: Hessisches Landesamt f├╝r Umwelt und Geologie 2005, [01.02.2006] ÔćĹ 

Weblinks

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Landkreis Marburg-Biedenkopf aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Landkreis Marburg-Biedenkopf verfügbar.

fair-hotels. Ein Service der
VIVAI Software AG
Betenstr. 13-15
44137 Dortmund

Tel. 0231/914488-0
Fax 0231/914488-88
Mail: info@vivai.de
Url: http://www.vivai.de