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Letzte Änderung für Artikel Marburg: 19.02.2006 20:48

Marburg

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Wappen Karte
Stadtwappen Marburg Karte Marburg in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk : Gießen
Landkreis : Marburg-Biedenkopf
Geografische Lage :
Koordinaten: 50° 49' N, 8° 46' O
50° 49' N, 8° 46' O
Höhe : 173-412 m ĂŒ. NN
FlĂ€che : 124,5 kmÂČ
Einwohner : 78.701 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte : 635 Einwohner je kmÂČ
AuslÀnderanteil : 7,9%
Postleitzahlen : 35001–35043 (alt: 3550)
Vorwahl : 06421
Kfz-Kennzeichen : MR
GemeindeschlĂŒssel : 06 5 34 014
Gliederung des Stadtgebiets: 14 Stadtteilgemeinden
in der Kernstadt,
18 Ă€ußere Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 1
35037 Marburg
Website: www.marburg.de
E-Mail-Adresse: stadtverwaltung@marburg-stadt.de
Politik
OberbĂŒrgermeister : Egon Vaupel ( SPD )

Die UniversitĂ€tsstadt Marburg ist die Kreisstadt des Landkreises Marburg-Biedenkopf in Hessen. Marburg erfĂŒllt die Funktion eines Oberzentrums in der Region Mittelhessen. Die Stadt erhielt im 12. Jahrhundert die Stadtrechte .

Die Philipps-UniversitĂ€t Marburg ist die Ă€lteste noch existierende protestantisch gegrĂŒndete UniversitĂ€t und prĂ€gt auch heute noch das Stadtbild. Das Stadtgebiet erstreckt sich beidseits der Lahn westlich ins Gladenbacher Bergland hinein und östlich ĂŒber die Lahnberge hinweg bis an den Rand des Amöneburger Beckens.

Den Namen "Marburg" verdankt die Stadt dem Umstand, dass hier frĂŒher die Grenze ("mar(c)") zwischen den Territorien der Landgrafen von ThĂŒringen und der Erzbischöfe von Mainz verlief.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Blick auf das winterliche Marburg von SĂŒden
Blick auf das winterliche Marburg von SĂŒden

Siehe hierzu den Hauptartikel Geschichte Marburgs.

Marburg hat eine lange, ereignisreiche Geschichte. "Die alte, von jeher durch den letzten Aufenthalt, Tod und BegrĂ€bnis der heiligen LandgrĂ€fin Elisabeth von Hessen berĂŒhmte Stadt, liegt krumm, schief und buckelig unter einer alten Burg, den Berg hinab". So urteilte vor mehr als 200 Jahren der Marburger Professor Johann-Heinrich Jung-Stilling ĂŒber die Stadt an der Lahn und rĂŒhmte gleichzeitig, dass die Umgebung der Stadt "schön und sehr angenehm" sei.

Durch Jahrhunderte hindurch nahezu unverĂ€ndert in ihren wesentlichen Bestandteilen erhebt sich die HĂ€userkulisse der Altstadt mit dem Marburger Schloss und der Elisabethkirche ĂŒber dem Lahntal. Diese Altstadt gibt Marburg das charakteristische Aussehen und ist Marburgs Touristenattraktion.

Einwohnerentwicklung

  • 1866 : 7.718 Einwohner in 781 HĂ€usern, 51 Professoren, 264 Studenten
  • 1907 : 20.137 Einwohner, ĂŒber 100 Professoren und Dozenten, 1.954 Studenten (erstmals 28 Studentinnen)
  • 1929 : 26.000 Einwohner, ĂŒber 4.000 Studenten
  • 1945 : 46.000 Einwohner (11.000 FlĂŒchtlinge und Vertriebene), 2.543 Studenten im Wintersemester 1945/46
  • 1963 : 47.595 Einwohner, 7.423 Studenten im Sommersemester
  • 1964 : 48.347 Einwohner, Marburg hat mit 25,2% das höchste Wohnungsdefizit der Bundesrepublik
  • 1974 : Marburg wĂ€chst durch Eingemeindung auf 70.922 Einwohner an
  • 2002 : 78.138 Einwohner, 18.540 (nur zur HĂ€lfte in Marburg wohnende) Studenten (WS 2002/03)

Geografie

Marburg liegt in den Mittelgebirgen im nördlichen Marburg-Gießener Lahntal, etwa in der Mitte zwischen Frankfurt am Main und Kassel, von beiden StĂ€dten jeweils rund 100 km entfernt. Die benachbarte UniversitĂ€tsstadt Gießen liegt etwa 30 km sĂŒdlich von Marburg.

Der höchste Punkt liegt mit 412 m ĂŒ. NN auf den östlichen Lahnbergen , der niedrigste Punkt befindet sich an der Lahn (173 m). Die grĂ¶ĂŸte Ausdehnung des Kernstadtgebietes betrĂ€gt in Nord-SĂŒd-Richtung etwa 9 km, in Ost-West-Richtung etwa 6 km (Luftlinie vom UniversitĂ€tsklinikum bis Ockershausen). Marburg wird von der Lahn durchflossen; diese verlĂ€sst vor Marburg das Rheinische Schiefergebirge und durchbricht im Raum Marburg eine Buntsandstein -Tafel, den Marburger RĂŒcken.

Der historische Altstadtkern liegt westlich vom heutigen Stadtzentrum, unterhalb des Landgrafenschlosses , aber auch das ehemalige Gerberdorf Weidenhausen auf der anderen Lahnseite hat Altstadtcharakter. Marburg hat sich im Laufe der letzten zwei Jahrhunderte vom Altstadtkern des Schlosses in das Lahntal ausgedehnt. SĂŒdlich des Schlosses befindet sich das Jugendstil- und Biedermeierviertel SĂŒdviertel, im Osten der durch die Bahnlinie von der Innenstadt getrennte Ortenberg sowie die nach dem 2. Weltkrieg eingemeindeten Stadtteile Wehrda im Norden und Cappel im SĂŒden.

Marburg grenzt an folgende StÀdte und Gemeinden (im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden): Lahntal, Cölbe, Wetter, Kirchhain, Ebsdorfergrund, Weimar, Gladenbach und Dautphetal.

Stadtgliederung

Lage der Stadtteile im Stadtgebiet, ohne Lahnberge
Lage der Stadtteile im Stadtgebiet, ohne Lahnberge

Neben den Stadtteilgemeinden in der Kernstadt (Afföller, Badestube, Glaskopf, Ketzerbach, Oberstadt, Ockershausen, Ortenberg, Richtsberg, SĂŒdstadt, Tannenberg, Waldtal, Weidenhausen, Zahlbach) hat die Stadt Marburg 18 weitere Stadtteile, die einen eigenen Ortsbeirat und Ortsvorsteher bzw. eine Ortsvorsteherin besitzen (die Kernstadtgemeinde Ockershausen besitzt ebenfalls einen eigenen Ortsvorsteher).

Die Zahl der Mitglieder des Ortsbeirats richtet sich nach der Einwohnerzahl des Stadtteils, wobei die grĂ¶ĂŸten Stadtteile 9 Mitglieder haben, die kleinsten Stadtteile hingegen nur 3.

FĂŒr statistische Zwecke sind die meisten Stadtbezirke weiter in Stadtteile unterteilt. Dabei handelt es sich meist um frĂŒher selbstĂ€ndige Gemeinden, die im Laufe der Geschichte nach Marburg eingemeindet wurden.

In Cappel, Marbach und Wehrda gibt es jeweils eine Verwaltungsaußenstelle.

Die Stadtteile bzw. Stadtteilgemeinden mit Ortsbeirat sind:

  • Bauerbach (1.630 Einw.)
  • Bortshausen (245 Einw.)
  • Cappel (ca. 6.500 Einw.)
  • Cyriaxweimar (ca. 600 Einw.)
  • Dagobertshausen (441 Einw.)
  • Dilschhausen (178 Einw.)
  • Elnhausen (1.275 Einw.)
  • Ginseldorf (817 Einw.)
  • Gisselberg (915 Einw.)
  • Haddamshausen (580 Einw.)
  • Hermershausen (406 Einw.)
  • Marbach (3.250 Einw.)
  • Michelbach (ca. 1.900 Einw.)
  • Moischt (ca. 1.200 Einw.)

Natur und Freizeit

Marburgs Kernstadtgebiet wird im Osten durch die bewaldeten Lahnberge begrenzt. Die Berge im Westen sind durch das Schloss und die Altstadt bebaut und bewohnt; dahinter befinden sich der Stadtwald und der Wehrdaer Wald. Im Norden und im SĂŒden sind die ebenen LahntalflĂ€chen vorwiegend landwirtschaftlich genutzt. Durch Marburg fließt die Lahn , in Marburg ist diese nicht schiffbar. Durch die Innenstadt fĂŒhrt ein Lahnnebenarm, welcher am Wehrdaer Wehr beginnt und in der Mitte der Uferstraße wieder in den Hauptlauf mĂŒndet. Im Bereich des SĂŒdviertels teilt sich die Lahn ein zweites mal und bildet hier eine kleine Insel (Auf der Weide). Im Stadtbereich wurden ebenfalls durch umfangreiche Renaturierungsmaßnahmen in den letzten Jahren die Lahnwiesen teilweise in Lahn auen zurĂŒckverwandelt. In die Lahn mĂŒnden zahlreiche kleinere BĂ€che; die bekanntesten sind der Ketzerbach und der GefĂ€llebach. Über die Lahnberge zieht sich ein gut ausgebautes Netz von Wanderwegen . Im Norden und SĂŒden befinden sich in LahnnĂ€he Baggerseen , welche ĂŒberwiegend der Öffentlichkeit zum Schwimmen offen stehen.

Politik

Marburg hat als grĂ¶ĂŸere Mittelstadt (wie noch 6 andere MittelstĂ€dte in Hessen) einen Sonderstatus ( Sonderstatusstadt ) im Vergleich zu den anderen kreisangehörigen Gemeinden , das heißt sie ĂŒbernimmt Aufgaben des Landkreises , so dass sie in vielen Dingen einer kreisfreien Stadt gleicht.

Der im Januar 2005 direkt gewĂ€hlte und seit dem 1. Juli 2005 im Amt tĂ€tige OberbĂŒrgermeister Egon Vaupel ist von der SPD , sein Stellvertreter, der Bau- und Jugenddezernent Dr. Franz Kahle wird von den GrĂŒnen gestellt. Die Mehrheit im 59-köpfigen Stadtparlament und damit die Etathoheit hat eine Koalition aus SPD (20 Sitze) und GrĂŒnen (10 Sitze). Im kommunalen Parlament vertreten sind außerdem die Fraktionen von CDU (17 Sitze), PDS (4 Sitze), Freien WĂ€hlern BfM (BĂŒrger fĂŒr Marburg- 3 Sitze), FDP (3 Sitze) sowie einer CDU-Abspaltung MBL (Marburger BĂŒrgerliste- 2 Sitze).

Außerparlamentarisch gibt es in Marburg ein vollstĂ€ndiges Spektrum von Gruppierungen wie sonst nur in GroßstĂ€dten. Zu den linksorientierten Organisationen zĂ€hlen ATTAC , die entwicklungspolitische Weltladen -Initiative, eine autonom - anarchistische Szene, aber auch sich ökologisch oder bĂŒrgerrechtlich engagierte Gruppen.

Aus dem rechtsgerichteten Spektrum gibt es geringe Anzahl von Rechtsextremisten , wobei auch einige Korporationen darunter gefaßt werden können.

StÀdtepartnerschaften

Internationale Beziehungen bestehen durch folgende PartnerstÀdte :

  • seit 1961 : Poitiers ( Frankreich )
  • seit 1969 : Maribor ( Slowenien )
  • seit 1971 : Sfax ( Tunesien )
  • seit 1988 : Eisenach (ThĂŒringen)
  • seit 1992 : Northampton ( England )
  • seit 2005 : Sibiu ( RumĂ€nien )

Wappen

Das Wappen der Stadt Marburg zeigt den auf einem weißen Pferd reitenden hessischen Landgrafen mit einer Fahne und seinem Schild vor rotem Grund. Der Schild zeigt den Hessenlöwen , auf der Fahne ist das Wappenbild durch das traditionelle Marburger "M", blau auf gold (gelb), dem eigentlichen Stadtzeichen ( Gemerke ), ersetzt. Aus diesem Logo leitet sich wiederum die Stadtfahne ab: Das Rot des Hintergrundes, das Weiß des Pferdes und das Blau des Schildes ergeben horizontal von oben nach unten die Stadtfarben.

Das Ende des neunzehnten Jahrhunderts entworfene Wappen basiert auf einem Reitersiegel des Landgrafen an einer stĂ€dtischen Urkunde , und ist ein Beispiel fĂŒr die damals gĂ€ngige Praxis, nicht mehr bekannte, oder als zu wenig reprĂ€sentativ empfundene Stadtwappen durch Motive aus Siegeln zu ersetzen. In den heutigen Gemeindeordnungen ist der Gebrauch der Stadt- und Gemeindewappen in den Dienstsiegeln hĂ€ufig vorgeschrieben.

Wirtschaft und Infrastruktur

Die zwei grĂ¶ĂŸten Arbeitgeber der Stadt sind die Philipps-UniversitĂ€t Marburg und die teilweise zu den internationalen Konzernen Sanofi-Aventis und Chiron gehörenden ehemaligen Behringwerke (Pharma- und Medizintechnikbranche). Dicht darauf folgt auf Platz 3 die Deutsche Blindenstudienanstalt (Blista).

Rund 81,7% der versicherungspflichtig beschĂ€ftigten Arbeitnehmer Marburgs arbeiteten 1998 im Dienstleistungsbereich, 18,1% im produzierenden Gewerbe. Die höchsten BeschĂ€ftigungsanteile in Marburg hatten die Bereiche Gesundheit (UniversitĂ€tskliniken) und Wissenschaft (UniversitĂ€t, Blista) aufzuweisen. Insgesamt arbeiteten in diesen beiden Wirtschaftszweigen ĂŒber 10.000 Menschen.

Bildung und Forschung

GrĂ¶ĂŸter Arbeitgeber der Stadt ist die Philipps-UniversitĂ€t , welche 1527 durch Landgraf Philipp den GroßmĂŒtigen gegrĂŒndet wurde. Durch den auf die Einwohnerzahl gerechnet hohen Anteil an Studenten und Mitarbeiten (17.500 Studierende, 7.500 Angestellte) entwickelte sich das Marburger SchmĂ€hwort : "Andere StĂ€dte haben eine UniversitĂ€t, Marburg ist eine". Die UniversitĂ€t bietet ein ĂŒberdurchschnittlich breit gefĂ€chertes Studienangebot mit vielen außergewöhnlichen StudiengĂ€ngen. In der Wirtschaftszeitschrift Capital wurde die UniversitĂ€t auf einem der ersten zehn PlĂ€tze notiert.

Neben der UniversitĂ€t befindet sich in Marburg die Blindenstudienanstalt Marburg , das Max-Planck-Institut fĂŒr terrestrische Mikrobiologie und Forschungsabteilungen diverser Pharmafirmen, die aus den ehemaligen Behringwerken hervorgegangen sind.

Medizinern ist Marburg durch das UniversitĂ€tsklinikum, das Marburg-Virus , die Gewerkschaft der klinikangestellten Ärzte und besonders durch den Marburger Bund bekannt.

Die Archivschule Marburg ist deutschlandweit eine anerkannte AusbildungsstÀtte von Archivaren .

Baudenkmale, SehenswĂŒrdigkeiten

Die Marburger Elisabethkirche
Die Marburger Elisabethkirche
Der Eingang zur Elisabethkirche
Der Eingang zur Elisabethkirche
Marburger Schloss (Übersicht)
Marburger Schloss (Übersicht)
Das Marburger Schloss (Detail)
Das Marburger Schloss (Detail)
Das historische Rathaus
Das historische Rathaus
Kaiser-Wilhelm-Turm
Kaiser-Wilhelm-Turm
  • Die Elisabethkirche, vom Volksmund gewöhnlich "E-Kirche" genannt, ist der frĂŒheste gotische Kirchenbau auf deutschem Boden und wahrscheinlich das bekannteste GebĂ€ude Marburgs. Sie wurde vom Deutschen Orden zu Ehren der Heiligen Elisabeth von ThĂŒringen gebaut, deren Grabmal sich in der Kirche befand. Der Bau wurde im Jahr ihrer Heiligsprechung ( 1235 ) begonnen und 1283 vollendet.
  • Das Marburger Schloss wurde im 11. Jahrhundert angelegt und ist neben seiner historischen Bedeutung als erste Residenz der Landgrafschaft Hessen von großem kunst- beziehungsweise bauhistorischem Interesse. Es beherbergt eine große Sammlung von Exponaten zur Geschichte der Region seit der Steinzeit. Gelegentlich finden hier auch TheaterauffĂŒhrungen und Konzerte statt.
  • In der Marburger Oberstadt ist eine große Zahl von Fachwerk -Bauten rund um das historische Rathaus von 1527 durch ein langjĂ€hriges, planmĂ€ĂŸiges Restaurierungskonzept erhalten geblieben.
  • Oberhalb des Marktplatzes sind Reste der mittelalterlichen Synagoge unter einem Glaskubus von außen einsehbar.
  • Die ehemalige Kilianskapelle (heute Kilian) wurde zwischen 1180 und 1200 im romanischen Stil erbaut.
  • Der Spiegelslustturm (eigentlich Kaiser-Wilhelm-Turm) ist ein Aussichtsturm auf den Lahnbergen. Der Ort ist seit der Zeit der Romantik ein beliebtes Ausflugsziel und neuerdings wieder bewirtschaftet.

Das vom Tagestourismus hauptsĂ€chlich wahrgenommene Angebot in Marburg ist die Besichtigung der Elisabethkirche. Wer nicht mit dem Ausflugsbus anreist und gut zu Fuß ist, wird sich das Fachwerk-Ambiente der bergauf liegenden runderneuerten Marburger Oberstadt rund um das Rathaus sowie das Marburger Schloss und den Panoramablick von dort oben nicht entgehen lassen. StadtfĂŒhrungen von 1,5 bis 2 Stunden (auch zu Sonderthemen wie MĂ€rchen , Romantikepoche etc.) lassen sich bei der Touristen-Information buchen. Von April bis Oktober gibt es zudem jeden Samstag Kasematten -FĂŒhrungen durch die unterirdischen Festung sanlagen des Schlosses. FĂŒr Übernachtungen bietet Marburg außer der Jugendherberge und dem Campingplatz eine ganze Reihe Hotels und Pensionen in allen Preisklassen.

Marburgs AufzĂŒge

Durch die enge Tallage ist Marburg eine der wenigen deutschen StĂ€dte, in der Stadtteile durch AufzĂŒge miteinander verbunden sind. Im Einzelnen gibt es folgende öffentliche AufzĂŒge:

  • Oberstadtaufzug Rudolphsplatz - verkehrt durchgehend vom Anfang des Pilgrimsteins, nahe des Rudolphsplatzes, zur Reitgasse (geschlossener Schacht, keine Aussicht)
  • AufzĂŒge Parkhaus Oberstadt - eine Folge von zwei verglasten AufzĂŒgen, die durch einen gleichfalls verglasten Steg verbunden sind, verbindet den hinteren Pilgrimstein mit der Wettergasse und erschließt gleichzeitig das Oberstadtparkhaus
  • Aufzug im Neuen Ortenbergsteg - verbindet den Hauptbahnhof mit dem Ortenbergplatz

Zudem verbindet eine Folge von zwei sehr kleinen AufzĂŒgen (max. Zuladung 2 Personen) die beiden Filialen der UniversitĂ€tsbuchhandlung Elwert im Pilgrimstein und in der Reitgasse. Diese AufzĂŒge sind nur fĂŒr Mitarbeiter und Kunden gedacht und werden auch hauptsĂ€chlich von diesen verwendet, da der durchgehende Oberstadtaufzug nur wenige Schritte entfernt ist.

Verkehr

Marburg ist IC -Station und lĂ€sst sich per Zug ĂŒber die Main-Weser-Bahn Kassel - Frankfurt am Main erreichen. Außerdem beginnen hier die Nebenstrecken der Kurhessenbahn nach Frankenberg (Burgwaldbahn), die bis zum Jahr 2008 weiter nach Korbach ausgebaut und freigegeben wird und die Obere Lahntalbahn nach Biedenkopf - ErndtebrĂŒck. Mit dem Auto reist man ĂŒber die Bundesstraßen B3, B62, B252 und B255 an. Die B3 dient in Marburg als Stadtautobahn (B3a) und entlastet die Innenstadt. Die B3a, die zwischen Niederweimar und Wolfshausen wieder zur B3 wird, soll in den kommenden Jahren auch dort zur Schnellstraße ausgebaut werden.

Der öffentliche Nahverkehr in Marburg wird von den Stadtwerken mit etwa 10 Hauptbuslinien gefĂŒhrt. TagsĂŒber besteht ein dichter Takt innerhalb der Kernstadt und den nĂ€heren Stadtteilen. Abends sorgen vier Abendlinien fĂŒr Fortkommen, zusĂ€tzlich gibt es Anrufsammeltaxis in Form von Kleinbussen und eine 2004 eingefĂŒhrte Nachtbuslinie (N 8 Express), die an Wochenenden bis 4 Uhr die Marburger Kernstadt bedient. Im vorigen Jahrhundert gab es hier eine StĂ€dtische Straßenbahn , die durch einen Oberleitungsbus -Betrieb abgelöst wurde, bevor dieses System ganz stillgelegt wurde. Heute verkehren Diesel- und seit Anfang 2005 auch moderne Erdgasbusse. Marburg und der Landkreis sind seit 1995 Mitglied im Rhein-Main-Verkehrsverbund.

Sport

AushÀngeschilder in sportlicher Hinsicht sind die Basketball -Damen vom BC Marburg, die mittlerweile einen festen Bestandteil in der 1. Damen- Basketball-Bundesliga bilden sowie die ebenfalls in der Bundesliga spielenden Skwosch-Frösche Marburg.

Über einen höheren Bekanntheitsgrad verfĂŒgen auch die Marburg Mercenaries aus dem Bereich American Football .

Der sportlich bislang erfolgreichste Verein im Bereich Fußball ist der VfB Marburg (bis 04/05 Oberliga Hessen). Die Damen- und Herrenmannschaften des Tennis club Marburg rangieren in der Hessenliga.

Die Rhönrad</p>abteilung des TSV Marburg-Ockershausen ist mit ĂŒber einem dutzend Deutschen Meistertiteln und neun Weltmeisterschaften, die durch die Turnerinnen des Teams erreicht wurden, eine der erfolgreichsten Rhönrad-Mannschaften Deutschlands.

Die Softball mannschaft der UniversitÀt erreichte 2004 mit dem zweiten Platz der deutschlandweit ausgetragenen College-Series eine mehr als respektable Platzierung.

Der Kurhessische Verein fĂŒr Luftfahrt 1909 e.V. (KVfL) ist einer der Ă€ltesten Luftsportvereine Deutschlands. Mit heute etwa 300 Mitgliedern und den 4 Sparten Modellflug, Motorflug , Segelflug und Ballonfahren ist der Verein auch ĂŒberregional aktiv. Zu seinen sportlich erfolgreichsten Mitgliedern zĂ€hlt der 2-fache Weltmeister im Segelflug, Werner Meuser.

Marburg hat seit 2003 in Cölbe-Bernsdorf einen 18-Loch Golfplatz, der vom Oberhessischen Golf-Club Marburg e.V. betrieben wird.

Schwimmen hat in Marburg eine große Tradition. Der Marburger Schwimmverein 1928 e. V. und der VfL 1860 Marburg sind die beiden Ă€ltesten Vereine, der FV Wehrda ist erst spĂ€ter hinzugekommen

Medien

Die grĂ¶ĂŸere örtliche Lokalzeitung ist die Oberhessische Presse, daneben seit weniger als 10 Jahren die Marburger Neue Zeitung mit eigener Lokalredaktion. Weiterhin existieren eine bedeutende Anzahl an freien Medien, so unter anderem

  • Marburger Express - das wöchentliche Stadtmagazin mit Veranstaltungskalender und Verlag des "Marbuchs" fĂŒr NeubĂŒrger,
  • Radio Unerhört Marburg (RUM) - ein Freier Radiosender ,
  • KIM (Kirche in Marburg) - monatliches Programm der ev. und kath. Gemeinden,
  • Neues Marburg - vierteljĂ€hrliches politisches Informationsblatt der "Marburger Linken".

Kultur

Artisten vor dem Marburger Rathaus
Artisten vor dem Marburger Rathaus

Mit jĂ€hrlich rund einer halben Million verkauften Kinotickets (bei einem Einzugsgebiet von 300.000 Einwohnern im Landkreis) nimmt das Kino einen hohen Stellenwert in der Freizeitgestaltung der Marburger ein. Das Angebot umfasst ein unabhĂ€ngiges, nicht-kommerzielles Kino (im Kulturzentrum G-Werk) und neun kommerzielle Kinos an drei Standorten, darunter ein Cineplex. Im Sommer finden GroßleinwandvorfĂŒhrungen auf der FreiluftbĂŒhne im Schlosspark statt.

Musik und Tanz

Das musikalische Live-Angebot ist ebenfalls reichhaltig. Insbesondere die drei Kulturzentren sorgen fĂŒr eine weite Bandbreite von nicht nur fĂŒr JĂŒngere attraktiven Konzerten der Bereiche Rock , Pop , Hip Hop , A cappella , Tango , Ska , Punk , Reggae , Weltmusik . Vereine wie die Jazz -Initiative JIM sowie der Folkclub Marburg ergĂ€nzen weitere Klangfarben. Im Bereich der Klassischen Musik gibt es einen aktiven Konzertverein, zwei junge Sinfonieorchester und viele Chöre im Stadtgebiet.

  • Kulturladen KFZ e.V. ("Kommunikations- und Freizeit-Zentrum", seit 1977 )
  • G-Werk (ehemals Cafe Trauma e.V.)
  • Waggonhalle e.V. (Kulturveranstalter und Theaterzentrum)
  • Jazzinitiative Marburg (seit 1980 )
  • Folkclub Marburg (akustische, Folk- und Weltmusik, zur HĂ€lfte Folktanz-Veranstalter, seit 1974 )
  • Marburger Bachchor
  • Vokalensemble Canticum Antiquum
  • Polizeichor Marburg
  • Konzertverein Marburg (Klassikmusik-Veranstalter)
  • Marburger MusikerInnen Verein ( Interessenverband der Rockmusik-Bands)
  • OnStage e.V. (Musicalverein)

Neben sechs kommerziellen Diskotheken gibt es After-Work-Partys und zahlreiche Knete-Feten, also der Finanzierung ehrenamtlicher TĂ€tigkeit dienende Tanzabende, von sozialen und studentischen Gruppen, was den popmusikalischen Sektor angeht.

Theater

Neben gelegentlichen Gastvorstellungen von BoulevardbĂŒhnen oder Musicalensembles in der Stadthalle sowie studentischen Theatergruppen und Produktionen der Waldorfschule besitzt Marburg drei Freie Theater (kommunal unterstĂŒtzt) sowie das Hessische Landestheater.

  • Theater Gegenstand, Waggonhalle (eigene Produktionen, "Marburg Hope" Live Soap und Improtheatershow)
  • Marburger Theaterwerkstatt "german stage service" (Produktionen auf internationalen Festivals)
  • Hessisches Landestheater Marburg (5 örtliche SpielstĂ€tten plus FreiluftauffĂŒhrungen)
  • Schnaps & Poesie Theater (eigene Ladenlokal-SpielstĂ€tte plus Gastauftritte, Lesetheater)

Literaturszene

Marburg ist auch im Literaturbereich weit gespannt:

  • mehrere literarische Vereine mit unterschiedlichen Schwerpunkten
  • Veranstaltungsreihe "Literatur um 11", sonntags im CafĂ© Vetter
  • Poetry Slam mit Late-Night-Lesen in der Cavete
  • Verein "Literatur und Schule Marburg"
  • Fachbereich "Neuere deutsche Literatur und Medien" der Philipps-UniversitĂ€t
  • Marburger Literaturpreis der UniversitĂ€tsstadt Marburg und des Landkreises Marburg-Biedenkopf, alle zwei Jahre

Museen

Marburg bietet neben zwei privaten Galerien , mehreren zugĂ€nglichen KĂŒnstlerateliers und vielen weiteren Ausstellungsorten, sechs Museen , wovon vier zur UniversitĂ€t gehören.

  • UniversitĂ€tsmuseum fĂŒr Bildende Kunst, Biegenstr. 11
  • UniversitĂ€tsmuseum fĂŒr Kulturgeschichte, Landgrafenschloss Wilhelmsbau
  • Kunsthalle des Marburger Kunstvereins, Gerhard-Jahn-Platz 5
  • Museum Anatomicum, Robert-Koch-Str. 8 (nur 1. Samstag im Monat 10-12 Uhr, Gruppen nach Absprache)
  • Mineralogisches Museum, Firmaneiplatz (neben der Elisabethkirche)
  • Kindheits- und Schulmuseum, BarfĂŒĂŸertor 5 (nur Gruppen, April-September, So. 11-13 Uhr)
  • 1. Deutsches Polizeioldtimer Museum, Hermannstr. 200 (April-Oktober, 1x im Monat sonntags geöffnet)

Archive

Marburg beherbergt mehrere bundesweit bedeutende Archive :

  • Hessisches Staatsarchiv Marburg - zustĂ€ndig fĂŒr das bei den staatlichen Behörden im Regierungsbezirk Kassel und Teilen des Regierungsbezirks Gießen anfallende Schriftgut
  • Bildarchiv Foto Marburg - Deutsches Dokumentationszentrum fĂŒr Kunstgeschichte, Bildarchiv zur europĂ€ischen Kunst und Architektur
  • Deutsches Adelsarchiv - Nachweis und Stammbaum aller deutschen Adelsfamilien
  • Kant -Forschungsarchiv der Philipps-UniversitĂ€t - Original-Schriften, nicht museal zugĂ€nglich
  • Forschungsstelle Georg BĂŒchner (FGB) - Forschung und Erarbeitung von Publikationen zu Leben, Werk und Wirkung Georg BĂŒchners
  • Deutsches Spiele-Archiv - wissenschaftliche Aufarbeitung der deutschen Karten- und Brettspiele
  • Circus -, VarietĂ© - und Artisten archiv - Programme, KostĂŒme, Requisiten, Fotos
  • Archivschule Marburg - AusbildungsstĂ€tte fĂŒr Archivare

Wichtige jÀhrliche Veranstaltungen

  • letzter Freitag im Januar: Großleinwandkino " Die Feuerzangenbowle " auf dem Rathausplatz
  • Ende Februar / Anfang MĂ€rz: "Marburg Northampton Poitiers Festival" (3 Tage, 60 Bands) organisiert vom Musiker(innen)verein Marburg (seit 1995 )
  • MĂ€rz: " Marburger KameragesprĂ€che " (Verleihung des Preises, Werkschau der PreistrĂ€ger)
  • MĂ€rz: Kinder- und Jugendtheaterwoche (organisiert vom Hessischen Landestheater Marburg)
  • ab letztem Aprilwochenende: "FrĂŒhjahrsmesse" auf dem Marburger Messeplatz (9 Tage)
  • 30. April, nachts: traditionelles Maieinsingen
  • 1. Mai, vormittags: Demo und Kundgebung der Gewerkschaften , nachmittags Fest
  • Fronleichnamstag: A-cappella-Festival "Nacht der Stimmen" auf der FreilichtbĂŒhne im Schlosspark (kfz e.V.)
  • erstes Juniwoche: Kinderfestival "Ramba Zamba" (organisiert vom Kulturamt Marburg)
  • letztes Wochenende im Juni: Uni-Sommerfest auf abgesperrtem InnenstadtgelĂ€nde (5 BĂŒhnen)
  • erstes Wochenende im Juli: Marburger MarktfrĂŒhschoppen
  • zweites Wochenende im Juli: Stadtfest "3 Tage Marburg" (10 BĂŒhnen, Drachenboot -Cup, Feuerwerk)
  • OpenEyes Kurzfilmfestival 14.-17.7. (teils im G-Werk, teils auf der Amöneburger Burg-Ruine)
  • Juli - August: Marburger Sommerakademie (Kurse zu Kunst, Theater, Musik)
  • Anfang August: "Summer in the City" Straßenfest des Kulturzentrums kfz e.V. (Live-Musik u.v.a.)
  • zweites Wochenende im Oktober: Elisabeth-Jahrmarkt mit Rahmenprogramm und verkaufsoffenem Sonntag
  • erstes Wochenende im November: Kunsthandwerkermarkt in der Marburger Stadthalle
  • ab Samstag vor 1. Advent: Weihnachtsmarkt rund um die Elisabethkirche, Adventsmarkt am Rathaus
  • in der ersten Vorlesungswoche eines Semesters: Erstsemesterfest des AStA -Kulturreferats

Anmerkung: Wenn die jÀhrlichen(!) Termine wechselhaft festgelegt werden, sind genaue Daten genannt.

Bedeutende Marburger

  • Heilige Elisabeth ( 1207 - 1231 ) - Patronin der Stadt
  • Konrad von Marburg (11xx- 1231 ) - Großinquisitor , MitbegrĂŒnder von Marburgs GrĂ¶ĂŸe
  • Philipp von Hessen ( 1504 - 1567 ) - Der Landgraf Philipp grĂŒndete die UniversitĂ€t Marburg ( 1527 )
  • Adam Lonitzer (Lonicerus) ( 1528 - 1586 ) - Naturforscher, Arzt und Botaniker
  • Denis Papin ( 1647 - 1712 ) - Erfinder der Dampfmaschine , die UniversitĂ€t Marburg beruft Papin 1687 als Professor in den Lehrstuhl fĂŒr Mathematik.
  • Christian Wolff ( 1679 - 1754 ) - Professor, schuf Grundlage fĂŒr eine deutschsprachige philosophische Terminologie
  • Friedrich Creuzer ( 1771 - 1858 ), Philologe
  • BrĂŒder Grimm ( 1785 / 86 - 1863 / 59 ) - Die als Sprachwissenschaftler und Sammler von MĂ€rchen bekannten BrĂŒder Jacob und Wilhelm Grimm studierten in Marburg Rechtswissenschaft.
  • Friedrich Karl von Savigny bedeutender Rechtshistoriker
  • Robert W. Bunsen (1811-1899) - Chemiker
  • Karl Theodor Bayrhoffer ( 1812 - 1888 ) - Philosoph und Freidenker
  • Wilhelm Ritter ( 1850 - 1926 ) Maler
  • Emil von Behring ( 1854 - 1917 ) - TrĂ€ger des ersten Nobelpreises fĂŒr Medizin
  • Gustav Jenner ( 1865 - 1920 ) - Komponist und Dirigent
  • Otto Ubbelohde ( 1867 - 1922 ) - berĂŒhmter MĂ€rchen - Illustrator
  • Otto Hahn ( 1879 - 1968 ) - Entdecker der Kernspaltung , Studium und Promotion in Marburg
  • Alfred Wegener ( 1880 - 1930 ) - Privatdozent in Marburg
  • Rudolf Bultmann ( 1884 - 1976 ) - Der Theologe der Entmythologisierung
  • Boris Leonidowitsch Pasternak ( 1890 - 1960 ) - Autor von Dr. Schiwago
  • Erwin Piscator ( 1893 - 1966 ) - Theaterleiter und -regisseur, nach ihm wurde die Marburger Stadthalle benannt; geboren in Greifenstein -Ulm bei Wetzlar, aufgewachsen in Marburg
  • Hans-Georg Gadamer ( 1900 - 2002 ) - Philosoph, gebĂŒrtiger Marburger
  • Kurt Gerstein ( 1905 - 1945 ) - Mitglied der "Corps Teutonia Marburg" und Verfasser des Gerstein-Berichts . Seine Person spielt die Hauptrolle in der Hochhuth -Verfilmung " Der Stellvertreter "
  • Hannah Arendt ( 1906 - 1975 ) - Die politische Philosophin studierte in Marburg bei Martin Heidegger .
  • Wolfgang Abendroth ( 1906 - 1985 ) - Staatsrechtslehrer und Politikwissenschaftler, 1951 - 1972 in Marburg
  • Gerhard Jahn ( 1927 - 1998 ) - ehemaliger Bundesjustizminister, 1956 bis 1978 Stadtverordneter der Stadt Marburg
  • JĂŒrgen Habermas (* 1929 ) - Soziologe und Philosoph, habilitierte sich an der UniversitĂ€t Marburg bei Wolfgang Abendroth
  • Reinhard Hauff (* 1939 ) - Filmregisseur, gebĂŒrtiger Marburger
  • Alfred Hartenbach (* 1943 ) - seit 2002 Parlamentarischer StaatssekretĂ€r bei der Bundesministerin der Justiz, studierte an der UniversitĂ€t Marburg
  • Dr. Alois Rhiel (* 1950 ) - Hessens Wirtschaftsminister ( CDU ), gebĂŒrtiger Marburger
  • Roland Suso Richter (* 1961 ) - Filmregisseur , gebĂŒrtiger Marburger
  • Wolfgang Justin Mommsen Historiker und gebĂŒrtiger Marburger
  • Hans Mommsen Historiker und gebĂŒrtiger Marburger
  • Ferdinand Braun Physiker und NobelpreistrĂ€ger, studierte an der Uni Marburg
  • Robert Lehr MitbegrĂŒnder der CDU, studierte an der Uni Marburg Rechtswissenschaften
  • Hans Heinz Holz marxistischer Philisoph und SchĂŒler Ernst Blochs, Professor fĂŒr Philosophie an der Uni Marburg
  • Wilhelm Weischedel Philosoph, studierte an der Uni Marburg
  • Michael Naumann Politiker, Journalist, Publizist (Herausgeber der Wochenzeitung Die Zeit), studierte in Marburg
  • Konstantinos Simitis Griechischer MinisterprĂ€sident, studierte Rechtswissenschaften an der UniversitĂ€t Marburg
  • Peter Bieri, Professor fĂŒr Philosophie an der FU Berlin, unter dem Pseudonym Pascal Mercier bekannter Schriftsteller, war von 1990-1993 Professor fĂŒr Philosophie an der Uni Marburg
  • Ortega y Gasset spanischer Philosoph, Soziologe und Essayist, studierte an der Uni Marburg
  • Martin Schneider Komiker und Schauspieler, lebt und studierte in Marburg

Literatur

  • Erhart Dettmering, Rudolf Grenz (Hrsg.): Marburger Geschichte, RĂŒckblick auf die Stadtgeschichte in EinzelbeitrĂ€gen. (im Auftr. des Magistrats ), Marburg 1982, ISBN 3-9800490-0-0
  • Marbuch. 7. Auflage. Marbuch-Vlg., Marburg 2003, 280 S. (umfassend, mit Stadtplan), ISBN 3-9806487-1-0
  • Nils Folckers, Ambros Waibel (Hrsg.): Marburganderlahnbuch. Verbrecher-Vlg. , Berlin 2003, 170 S., ISBN 3-935843-33-X
  • Wilmfried Brand: WanderfĂŒhrer Marburg. 2. Auflage. Hitzeroth-Vlg., Marburg 2005, ISBN 3-89616-195-4
  • Hermann Bauer: Alt-Marburger Geschichten und Gestalten. Rathaus-Vlg., Marburg 1986, ISBN 3-923820-16-X
  • Walter Bernsdorff, Jutta Buchner-Fuhs, Gabriele Clement: Marburg in den Nachkriegsjahren . Rathaus-Vlg., Marburg 1998, ISBN 3-923820-65-8
  • Carsten Beckmann: Marburg und das Marburger Land in den 50er Jahren. Historische Aufnahmen. Wartberg-Vlg., Gudensberg 2002, ISBN 3-8313-1033-5
  • Ursula Braasch-Schwersmann: Das Deutschordenshaus Marburg, Wirtschaft und Verwaltung einer spĂ€tmittelalterlichen Grundherrschaft. Elwert-Vlg., Marburg 1989, ISBN 3-7708-0907-6
  • Winfried Wolf : "Die autofreie Stadt : der Autowahn am Beispiel der Stadt Marburg an der Lahn ; Geschichte, Perspektive und Alternative" , Köln 1993, 223 S., ISBN 3-929008-41-6
  • Christiane David: Buntsandstein - Bausandstein. Marburger Bausandstein unter der Lupe. -Marburg: Marburger Geowissenschaftliche Vereinigung e. V. 2006 (=Marburger Geowissenschaften, Bd. 3). ISBN 3-934546-02-1

Weblinks

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